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Autor Thema: Der Umgang mit Menschen  (Gelesen 715 mal)

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Der Umgang mit Menschen
« am: 29. Oktober 2020, 13:50:58 »
Wie können Sie einen lustlosen Verkäufer wieder auf Trab bringen?
Wie verhalten Sie sich gegenüber einem apatischen Menschen, der Sie zu schädigen versucht?
Wie erwehren Sie sich eines „antagonistischen“ Interviewers?
Wie veranlassen Sie einen gleichgültigen Kunden dazu, eine Ware zu kaufen?
Wie heitern Sie einen Freund auf?
Was unternehmen Sie, wenn jemand zornig oder böse wird?
Anders ausgedrückt: Wie begegnet man Menschen auf tiefem Emotionsniveau?

Sich bewusst auf andere einstellen Mitunter halten wir es für angebracht, auf das Emotionsniveau eines anderen bewusst einzugehen. Wir begeben uns dabei auf seine Stufe oder etwas höher. Fällt ein Mensch, der gewöhnlich oben auf lebt, einmal in die unteren Bereiche, so wird es ihm durch unsere Hilfe möglich sein, schnell wieder hinauf zukommen. Sollte er sich jedoch auf den unteren Stufen bewegen, dann wird ihm unser Beistand gleichfalls nützlich sein freilich nur für kurze Zeit.
Solche Personen geraten leicht in ein Abhängigkeitsverhältnis. Sie sehen in dem Helfer einen Menschen, der sie versteht und der ihnen Auftrieb gibt.
Das kann zu einer großen Belastung werden, falls er nicht dauerhaft auf eine höhere Gefühlsebene kommt.
Wie ist der Mensch wirklich?
Sind Sie sich darüber im Unklaren, wo jemand einzustufen ist?
Nun, es gibt ein einfaches Mittel, dies festzustellen: Versuchen Sie herauszufinden, was ihn interessiert.
Beginnen Sie oben auf mit schöpferischen Ideen.
Ist Ihr Partner auf diesem Ohr taub, gehen Sie halt zu Allerweltsgerede über: „Schönes Wetter, nicht wahr?“
Greifen Sie etwas an oder seien Sie zornig. Erzählen Sie ihm ein Gerücht. Erwähnen Sie etwas Furchterregendes. Beklagen Sie das Schicksal der Armen. Jammern Sie darüber, dass die Dinge keineswegs so sind, wie sie früher waren. Stellen Sie mit betrübter Miene fest, dass eben alles hoffnungslos sei. Wenn Sie sich dergestalt nach „unten“ begeben, wird sich Ihr Partner verraten nämlich in dem Augenblick, da Sie sein Emotionsniveau angesprochen haben. Meist dauert es gar nicht lange, bis dies passiert. Auf diesem Wege finden Sie her aus, was für ein Mensch Ihnen gegenüber sitzt. Nachdem Sie sich eine Zeitlang mit ihm unterhalten haben, wird er zu der Überzeugung gelangen, Sie seien ein sehr verständnisvoller Mensch. Und also wird er Sie mögen. Kann er auf ohne Schwierigkeit von Stufe zu Stufe klettern, wird er Ihnen nun begierig folgen: Sie können ihn „anheben“
Manche Leute sind freilich so unbeweglich, dass sie sich bestenfalls einen Schritt von ihrer üblichen Empfindungsebene zu entfernen vermögen.
Zum Glück kommt das nicht allzu oft vor.
Zitat
Apathie
Liegt jemand tief apathisch im Bett (sei er nun krank, oder leide er an einem Schock), dann kommen Sie mit Worten allein nicht weiter. Um ihn zu „erreichen“, ist der körperliche Kontakt nötig. Berühren Sie ihn an der Schulter, oder ergreifen Sie seine Hand. Diese Ihre Hand ist für ihn ungleich „realer“ als tausend Gedanken, die Sie mit ihm teilen. Reagiert er nach einer Weile, dann lenken Sie seine Aufmerksamkeit auf Gegenstände im Zimmer. Deuten Sie auf ein Bild oder eine Blumenvase. Lassen Sie ihn den Bettbezug anfassen. All dies hilft ihm, ein wenig auf zu steigen. Es ist zwecklos, ihn in Gedankengänge zu verstricken. Machen Sie ihm bewusst, dass er überhaupt „da“ ist.
Meist ist es schwer, dem „Apathie“ Menschen nahe zu kommen (vor allem dann, wenn er behauptet, alles sei in bester Ordnung). Der erwähnte körperliche Kontakt und der Hinweis auf seine Umgebung sind nützlich. Ich selbst gehe zuweilen noch weiter, indem ich über den zerstörten Traum spreche, der den Abwesenden in Apathie versetzt hat. Finden Sie auf diesem Wege Zugang zu ihm, müssen Sie allerdings mit Tränenausbrüchen rechnen, denn dieser Mensch kämpft ja gegen seine Traurigkeit, gegen seinen Gram, an. Gelingt es ihm, diese Last abzuwerfen, wird er sich allmählich wieder aufwärts bewegen können. Ich kenne einen jungen Mann, der ein apathisches Mädchen dadurch aus seiner Apathie weckte, dass er über den zu erwartenden Tod sprach. Augenblicklich reagierte das Mädchen darauf: Diese Frage war für sie „real“. Nachdem er ein wenig Hoffnung verheißen hatte, hüpfte das Mädchen sogleich auf die Stufe „Wiedergutmachung“ und erkundigte sich eifrig: „Was soll ich denn machen?“ Und wenig später flossen die Tränen. Merkwürdig war, dass Beobachter dieser Szene die Methode des jungen Mannes bestürzend fanden: Das Mädchen sei doch „aufgeregt“ worden. In Wahrheit hatte der Mann das Vernünftigste in dieser Situation getan: Es war ihm gelungen, das Mädchen zu veranlassen, sich mit ihrem eigenen Zustand auseinander zusetzen. Es dauerte nicht lange, und das junge Geschöpf konnte sich wieder nützlich machen.
Zitat
Traurigkeit
Die meisten Leute ziehen sich instinktiv auf die Stufen „Gunstbemühung“ oder „Mitleid“ zurück, wenn sie mit einem Menschen des Gefühlsbereichs „Traurigkeit“ in Berührung kommen. Bei Todesfällen schicken wir Blumen oder tun sonst etwas „Nettes“ für die Hinterbliebenen.
Diese Gesten (mögen sie auch konventionell sein) sind natürlich, und der im Gram eingeschlossene Mensch versteht sie. Hilfe, die höheren Gefühlen entspringt, würde er wohl nicht begreifen.
Erzählen Sie einem „traurigen“ Menschen nur ja nicht, dass alles zum „Besten bestellt“ sei: Dieser gut gemeinte Hinweis würde ihn apathisch machen.
Wie Leute auf dieser Emotionsstufe reagieren, zeigt deutlich ein Vorfall, der sich in einer Trinkerheilanstalt ereignete. Ein Mann, der sich von seiner Sucht ziemlich befreit hatte, meinte: „Es ist wirklich ein Jammer, dass man nicht einen einzigen echten Freund auf Erden hat.“
Darauf bemerkte ein anderer, es sei doch einfach töricht, einen derartigen Menschen überhaupt zu suchen. Nun, dieser Mann war absolut apathisch. Eine Diskussion schloss sich an. Manche sagten, es sei vielleicht doch möglich, einen Freund zu finden. Die meisten hingegen waren der Ansicht, ein solches Unterfangen sei von vornherein aussichtslos. Ein Psychologe wollte nun wissen, was die Leute denn unter einem „echten Freund“ eigentlich verstünden. Nach kurzer Überlegung definierten die Männer ihre Einstellung so: „Ein echter Freund ist ein Mensch, der sein letztes Hemd hergibt.“
So also denken „apathische“ und „traurige“ Menschen: Was sie für Freundschaft halten, liegt nur wenig höher als ihr eigener Gefühlsbereich die Gunstbemühung nämlich. Wenn Sie sich mit einem Menschen unterhalten wollen, der „ganz unten“ an gelangt ist, bleibt Ihnen keine andere Wahl, als sich selber dorthin zu begeben. Sie müssen zunächst etwas tun, um ihm nahe zukommen.
Hinterher können Sie ihm Ihr Mitleid angedeihen lassen. Und zwar so lange, bis er dessen überdrüssig wird. („Ach, du armer Kerl! Wie hältst du das bloß aus? Ich kann gar nicht begreifen, dass du nicht schon längst den Schwanz eingezogen hast.“)
Aus diesen mitfühlenden Worten wird er schließen, dass Sie Verständnis für ihn haben. Wahrscheinlich wird er schon bald darauf erklären: „So schlimm ist das Ganze wiederum auch nicht.“ Nun liegt es bei Ihnen, diesen Menschen auf jene Stufe zu hieven, wo er bereit ist, wirkliche Hilfe zu akzeptieren.
Selbstverständlich müssen Sie nicht immer so dick auftragen.
Wesentlich ist jedoch dies: Sagen Sie ihm nicht, er habe gar keinen Anlass zur Trauer. Damit würden Sie gar nichts ausrichten.
Die Folge wäre: Er würde glauben, Sie hätten keinen blassen Dunst von seinen Problemen.
Zitat
Gunstbemühung
Freund Willy, der zu Gast bei der Familie Z. weilte, demolierte aus Versehen einen Stuhl. Wortreich entschuldigte er sich und bat, ihm die Rechnung zu schicken. „Nein, nein, das kommt überhaupt nicht in Frage“, wehrte die Gastgeberin ab. „Der Stuhl war sowieso nicht mehr viel wert. Wir hätten ihn längst reparieren müssen.“
„Das glaube ich nicht. Sie wollen nur mein schlechtes Gewissen beruhigen. Bitte, schicken Sie mir die Rechnung.“ Doch Frau Z. fiel es gar nicht ein, dies zu tun. Willy überreichte ihr einen Blankoscheck mit der dringenden Bitte, den Betrag einzuschreiben. Um endlich ihre Ruhe zu haben, tat sie dies auch freilich nun ihrerseits mit schlechtem Gewissen. Wenn zwei Menschen, die sich um Gunst bemühen, aufeinander stoßen, kommt es allemal zu Schwierigkeiten. Selbst wenn Ihr Sinn für Gerechtigkeit darunter leidet, sollten Sie die Offerten derartiger Leute annehmen und sich höflich dafür be danken. Andernfalls gerät der sich um Ihre Gunst Bemühende nämlich in eine fatale Lage. Mitleid Ich unterhielt mich einmal mit einer Frau, die chronisch auf der „Mitleid“ Stufe verharrte.
Sie wollte etwas gegen den Drogenmissbrauch unternehmen, denn die Süchtigen taten ihr leid. Allerdings besaß sie weder die dafür erforderliche Ausbildung, noch war sie imstande, wirkliche Hilfe zu leisten. (Ich ahnte schon, dass sie bei Ausführung ihres Vorhabens alsbald vor lauter „Traurigkeit“ zerfließen würde.)
Ich warnte sie demnach recht energisch vor den möglichen Folgen eines solchen Unterfangens.
Können sie denn diese Probleme überhaupt bewältigen?
War es gar nicht besser, vorsichtiger zu sein?
Ich spielte also die „Furchtsame“.
Zu meiner Erleichterung erwiderte die Frau: „Wissen Sie, eigentlich glaube ich ja auch, dass ich der Sache nicht gewachsen bin.“
Danach sprachen wir über die Leute dieses Rehabilitationskreises. Zum Teil waren sie für ihre Aufgabe nicht geschult. Endlich gelangte meine Gesprächspartnerin zu dem „antagonistischen“ Standpunkt: Sie meinte, es sei vernünftiger, sich zu nächst einmal richtig ausbilden zu die lassen, damit sie auch wirklich helfen könne. Somit hatte viel sie einen wesentlich höheren Emotionsgrad erreicht: Sie war nicht mehr bereit, sich Hals über Kopf in ein Abenteuer zu stürzen, das doch zu nichts geführt hätte.
Zitat
Angst Furcht
Einem Menschen der Stufe Apathie kann man nahe kommen, indem man die Unterhaltung auf allen nur erdenklichen mit Jammer bringt. Wenn Sie ihn ein wenig „liften“ wollen, müssen Sie irgendwelche heimtückischen Methoden andeuten, mit denen er sich einer Bedrohung erwehren könnte. Lebt er in der Angst, man wolle ihm sein Haus plündern, dann reden Sie tunlichst über Alarmanlagen, Fallen und verborgene Waffen.
Dankbar wird er Ihnen beteuern, dass er diesem Ratschlag
mit Freuden folgen werde, um die „Eindringlinge“ um die Ecke zu bringen.

Zitat
Der Apathie
Wenn Sie den Wunsch verspüren, dass Leute dieser Empfindungsebene Sie gern haben, müssen Sie auf sie eingehen.
Das heißt: Schmeicheln sie ihnen. Schließlich spielen sie sich ja doch nur auf, um Ihnen zu imponiere.
Genießen Sie also ihr Theater, und lassen Sie sie wissen, wie sehr es Sie erfreut.
Gefühlsmäßig hochstehende Menschen geraten in Anwesenheit eines apatischen Menschen fast stets in Wut (besonders dann, wenn sie zu arbeiten haben). Auf diese Weise werden sie ihn vielleicht los. Ein ein apatischen Menschen freilich, der flexibel ist, wird sich zur Wehr setzen, wenn Sie ihn zum Teufel schicken wollen. Ein chronischer Apathie hingegen zieht sich schweigend zurück, denn er fürchtet den Zorn anderer. Ein Bekannter von mir namens Gregor litt unter den heimtückischen Attacken seines Geschäftspartners. Eines schönen Tages platzte ihm der Kragen, und er brüllte den andern an: „Warum bringen Sie mich nicht gleich um, damit Sie mich endlich loswerden?“
Der Kollege auf der Ebene Apathie lachte bloß und leugnete jede Schuld.
Doch von Stund an unterließ er seine gehässigen Angriffe. Mit einmal kam er mit seinem Partner recht gut aus. Gregor gelang es mit der Zeit, einen wenn auch emotionell „tiefen“ Kontakt mit dem andern zu erreichen: Er hielt ihm dessen wahre Absichten vor Augen und beförderte ihn auf ein Stückchen in die Höhe.
Zitat
Gefühllosigkeit
Da dieses Emotionsniveau zum apatischen Bereich gehört, kann man ihm mit dem „Zorn“ auf den Leib rücken. Statt ihn direkt anzugehen, können Sie versuchen, seinen Zorn auf einen Dritten zu leiten. Einer meiner Freunde, der üblicherweise emotionell weit oben rangiert, hatte sich geradezu in einen Hass auf einen Kollegen hineingesteigert. Die Folge war, dass er sich in ein verkrampftes Schweigen hüllte.
Ich ergriff seine Partei und wetterte ebenfalls gegen seinen „Feind“. Das lockerte Ihn ein wenig, worauf ich in derselben Tonart fortfuhr. Gemeinsam schmiedeten wir Pläne, um den Unhold zu „zerschmettern“. Genüsslich malten wir uns eine grausame Rache aus. Doch bald schon langweilte ihn dieses alberne Gequassel, und nun dachten wir über diabolische und komische „Anschläge“ nach.
Am Ende lachte mein Freund laut auf und meinte: „Zum Teufel! Was soll das Ganze eigentlich?
Ich habe doch wahrhaftig wichtigere Dinge zu tun.“
Einen „zornigen“ Menschen können Sie nicht beruhigen oder beschwichtigen: Ein derartiger Versuch würde ihn noch mehr aufbringen.
Wenn er wütend auf Sie ist, können Sie sich bewusst auf sein Emotionsniveau einzustellen versuchen: Sie müssen also auch einmal so richtig „loslegen“. Das wird er Ihnen hoch anrechnen.
Eine meiner Freundinnen zog jahrelang vor ihrem Mann einem Apathiesche den Kopf ein. Als er sie wieder einmal anbrüllte, da brüllte auch sie. Sogleich entbrannte ein hartnäckiger Kampf zum ersten Mal in ihrer zwölfjährigen Ehe knallten sie ein ander alles um die Ohren, was sie in sich hineingefressen hatten. Als diese ermattet zusammensackten, schauten sie sich aufs äußerste verdutzt in die Augen. Kurz danach lachten sie sich beinahe tot. Hin und wieder müssen Sie Zorn, der sich gegen Sie richtet, auf eine andere Person ablenken.

Vor Jahren, als ich noch in der Immobilienbranche tätig war, rief mich ein Kunde an, der an seinem Zorn zu ersticken drohte. Ich hatte ihm ein Grundstück verkauft, und er wartete voller Ungeduld auf die Dokumente des Maklers. Mehrere Telefongespräche mit diesem Makler hatten zu nichts geführt. Jetzt ließ der Kunde seine Wut an mir aus. An irgend jemandem musste er sein Mützchen ja schließlich kühlen. Ich ließ ihn fünf Minuten lang toben. Als er heiser zu werden drohte, sagte ich gelassen: „Ich nehme Ihnen Ihre Wut nicht übel. Ich werde sofort feststellen, was da eigentlich los ist. Sie können sich darauf verlassen, dass ich denen Dampf machen werde. Spätestens morgen hören Sie von mir.“ Nun wirbelte ich meinerseits ein bisschen Staub auf und stellte fest, woran die Verzögerung lag. Als ich den Kunden am nächsten Tag anrief, waren die Papiere bereits auf dem Weg zu ihm. Der Mann reagierte auf eine zwar „antagonistische“, doch heitere Art und erklomm dadurch eine Sprosse auf der Skala.
„Wissen Sie“, meinte er, „Sie gefallen mir. Endlich mal jemand, der sofort was unternimmt, an statt sich mit mir herumzustreiten.“ Geschäftlich gesehen, wirkte sich dieser Vorfall rentabel aus: Auf die Empfehlung dieses Mannes gewann ich drei neue Kunden.

Zitat
Antagonismus
Alfons, ein leitender Angestellter, bediente sich der „Langeweile“ Methoden, um einen „Antagonisten“ zu besänftigen. Ein Reporter rief ihn an und drohte: „Ich werde einen Artikel über Sie schreiben. Zurzeit stelle ich Ermittlungen über Ihre Leute an. Was sagen Sie zu der Anschuldigung, Ihre Firma sei. ..“
„Na so was. Also immer noch die alte Geschichte?“
Alfons gab dem zudringlichen Burschen zu verstehen, dass er die ungehörige Frage als ganz und gar unwichtig erachtete. Dem Gähnen nahe plauderte er liebenswürdig über das Geschäft. Bald fing auch der Reporter an, sich zu langweilen. „Na schön“, meinte er abschließend „Wenn ich noch weitere Fragen haben sollte, werde ich mich wieder an Sie wenden.“ „Aber gern. Tun Sie das nur. Ich stehe Ihnen jederzeit mit Vergnügen zur Verfügung.“
Der angedrohte Artikel wurde nie geschrieben. Man kann sich des „Antagonismus“ auch so erwehren, dass man zunächst einmal auf das Niveau des Partners eingeht, sein Interesse dann aber auf ein anderes Ziel lenkt.

Einst kam ein mürrischer Klempner in meine Wohnung, um einen defekten Wasserhahn durch einen neuen zu ersetzen. Ich fragte ihn, ob er diesen neuen Hahn nicht vielleicht auf der gegenüberliegenden Seite des Beckens anbringen könne. Er brummte etwas vor sich hin und meinte dann, das mache zuviel Arbeit und koste obendrein viel Geld. Ich begriff, dass ich seinen „Antagonismus“ besser nicht auf mich richten sollte, und sagte nur: „Schon gut. Ich verstehe durchaus, was Sie meinen.“ Später bemerkte ich allerdings so nebenbei: „Ach, wissen Sie, diese Architekten heutzutage sind doch allesamt die reinsten Idioten. Sehen Sie sich das mal an: Auf der linken Seite planen sie den Wasserhahn ein und auf der rechten den Griff zum Aufdrehen. Und die Geschirrschränke sind dort drüben. Das muss doch ein Depp gemacht haben, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.“ Der Mann war entzückt, über einen Stümper schimpfen zu können, und stimmte sogleich in meine Angriffe ein: Ganz recht, lauter Blödhämmel seien heute am Werk, denen von Rechts wegen längst das Handwerk gelegt werden müsste. Er steigerte sich derart in Rage, dass er am Ende den Hausbesitzer anrief, um sich über die schwachsinnigen Installateur zu beschweren. Der Hausbesitzer seinerseits war von diesem Ausbruch so betroffen, dass er dem Klempner auf der Stelle die Genehmigung erteilte, den Wasserhahn auf der andern Seite des Beckens anzubringen, wo ich ihn hatte haben wollen.
So geht's also auch. Freilich kann man sich den „Antagonisten“ auch im offenen Kampf stellen. Einmal begegnete ich auf einer Party einem „feindseligen“ Rechtsanwalt, der bei Zorn heimisch war. Ich bemühte mich, nett und freundlich mit ihm zu plaudern, worauf er verdrossen und grob reagierte. In einem fort musste er widersprechen, herausfordern oder mir ins Wort fallen. Ich ließ meine höflichen Manieren fallen und stellte mich auf seinen „Stil“ ein: „Na, Sie scheinen mir ja höchst streitsüchtig zu sein, wie?“ „Was soll das heißen? Ich bin ein friedliebender Mensch!“ „Das glauben Sie doch wohl selber nicht. Sie gehen keinem Händel aus dem Wege, nicht wahr?“ „Das ist ja lächerlich!“ „Keineswegs. Sie lassen ja keinen Menschen zu Wort kommen. Immerzu müssen Sie sofort das Gegenteil behaupten.“ „Das ist ja gar nicht wahr!“ protestierte er. „Sehen Sie da haben wir's schon! Sie lassen mich nicht einen Satz aussprechen, ohne Ihr Veto einzulegen.“ „Nun mal sachte! Sie irren sich. Ich bin, wie gesagt, für gütliche Übereinkunft. An Krachmachen liegt mir gar nichts.“ „Diesen Bären können Sie viel leicht andern Leuten aufbinden, aber nicht mir. Sie würden sich doch zu Tode langweilen, wenn Sie einmal niemanden mehr fänden, an dem Sie herummeckern könnten.“
In dieser Tonart debattierten wir noch eine Zeitlang weiter. Mein Kontrahent wurde immer lebhafter und aufgeschlossener. Später meinte er gut gelaunt: „Soll ich Ihnen mal etwas erzählen? Sie sind ein prächtiger Mensch.“ „Merken Sie das erst jetzt?“
Wir mussten beide lachen, als er sagte: „Na, wir sind uns also einig.“

Der Verkäufer
Ein guter Verkäufer bedient sich instinktiv der Emotionsskala. Ein Kunde zeigt sich oft gleichgültig gegenüber seiner neuen Ware. (Schließlich ist er bis zum heutigen Tag ohne sie ausgekommen, und weshalb soll dies nicht auch in Zukunft so bleiben?).
Wenn Sie sich jedoch auf sein Emotionsniveau einstellen und sein Interesse zu wecken vermögen, wächst auch Ihre Chance, ihm etwas zu verkaufen. Gehen Sie auf seine Liebhabereien ein das wird ihn erfreuen. Ganz beiläufig können Sie ihn dann fragen, wie viele Wagenladungen Schrauben er denn heute benötige.
Nichts wirkt auf Kollegen so entnervend und ansteckend wie das apathische Verhalten eines Verkäufers.
Stellen wir uns vor, in einer Stadt hat ein lange währender der Streik stattgefunden. Die Wirtschaftslage ist kritisch. Jedermann ist vorsichtig und wartet ab. Nur wenige Aufträge werden erteilt. Ihre Verkäufer überlegen sich bereits, ob sie nicht besser zur nächsten Straßenecke marschieren sollen, um mit Sammelbüchsen Almosen zu erbetteln.

Wie können Sie Ihren Leuten moralischen Auftrieb geben?

Leere Versprechungen machen die Situation nur noch schlimmer hüten Sie sich also vor schönen Worten, hinter denen nichts steckt. Weit eher können Sie Ihre Belegschaft aufmuntern, wenn sie offen eingestehen, wie schlimm die Lage ist. Sagen Sie mit einem tiefen Seufzer etwa: „Na, das ist ja eine böse Bredouille. Als ich heute bei der Heilsarmee stand, um mein Süppchen in Empfang zu nehmen, konnte ich mit dem Präsidenten von General Motors sprechen...“
Versetzen Sie sich in die unangenehme Situation Ihrer in Leute. Sie können dabei ruhig ein wenig übertreiben.
Wer übel dran ist, schätzt nichts mehr als das Wissen, dass auch andere übel dran sind. Sobald sie eingesehen haben, dass die Verhältnisse eben momentan schlecht sind, lassen sie ihren Gefühlen freien Lauf. Und das hilft ihnen, in bessere Stimmung zu kommen. Nun können Sie ein freundlicheres Bild der Zukunft malen. Die Argumente der andern Ich spreche absichtlich über die „bewusste“ Anpassung, in weil wir uns ohne hin ständig anpassen, wenn es uns auch nicht immer bewusst wird.
Nicht selten fallen wir dabei herein.
Lernen wir einen Menschen kennen, dann bemühen wir uns zu nächst, so wie er zu empfinden. Zuweilen müssen wir an hinabklettern, um gemeinsame Interessen zu entdecken. Tun wir dies jedoch, ohne dessen gewahr zu werden, dann wird es gefährlich: Am Ende rutschen wir selber auf eine tiefere Empfindungsebene hinab.
Wer einen Menschen bewundert (oder gar als überlegen ansieht), ist besonders gefährdet, falls dieser Mensch auf niedrigerem Emotionsniveau behaust ist. Unweigerlich wird er versuchen, uns auf seine Stufe hinabzuzerren. Angenommen, wir haben eine phantastische Idee, die ein Vermögen einbringen muss. Also eilen wir zu einem angesehenen Fachmann. Begeistert erzählen wir ihm, was uns vorschwebt. Der Mann zeigt sich jedoch gänzlich unbeeindruckt. Da wir nicht imstande sind, ihn zu begeistern, sinken wir automatisch auf ein Stück in die Tiefe.
Schließlich sagen wir uns, dass wir immerhin einen Fachmann vor uns haben, und wenn der nicht zu beeindrucken ist, kann mit unserer grandiosen Idee etwas nicht stimmen.
Es ist halt schwer, heutzutage mit neuen Ideen ein Vermögen zu machen diese Einsicht dämmert uns allmählich. Außerdem holt das Finanzamt einem ja doch das Geld aus der Tasche. Deprimiert ziehen wir von dannen und wundern uns darüber, dass wir auf eine solch alberne Idee kommen konnten. Brav spazieren wir nach Hause und lösen ein Kreuzworträtsel. Wer sich mit Erfolg auf die Gefühlswelt eines andern Menschen einstellen will, muss zunächst einmal selbst oben auf verankert sein. Nur so vermeidet man das eigene Abgleiten. Und nur so bleibt man, wer man ist. Methoden des „Angriffs“ Leute am unteren Ende attackieren ihre Mitmenschen durch ihr Denken, ihr Gefühl und ihr Tun. Ein „apathischer“ Mensch, der sich seines Verstandes bedient, will uns einreden, dass alles sowieso sinnlos sei, dass wir eben Versager wären und dass wir keinerlei Aussichten auf eine anständige Beschäftigung hätten. Unser Leben hätten wir vergeudet. Wer sollte uns demnach schätzen?
Wer mit Gefühlen arbeitet, kann unter Umständen in der Lage sein, uns schachmatt zu setzen. Von ihm geht soviel Deprimierendes aus, dass wir verzagen. Er braucht bloß dazusitzen, und wir merken auch schon, dass es weder für ihn noch für uns Chancen gibt. Die Welt ist ja auf alle Fälle dem Untergang preisgegeben. Die Melancholie, die von ihm ausgeht, wirkt lähmend. Ebenso zerstörerisch ist die Handlungsweise der „Apathie“ Menschen. Ein absolut apathischer Mensch vermag seine Umgebung kaputtzumachen. Alles, woran wir hängen und was wir für lohnenswert halten, ist ihm gleichgültig. Sind Sie zu Ihrem Unglück mit einer derart apathischen Frau verheiratet, dann gnade Ihnen Gott.
Sie wird Ihren Chef beleidigen, Ihren Wagen schrottreif fahren, Ihr Heim verkommen lassen und sich nicht mehr um Ihre Kinder kümmern.
Kein Wunder, dass auch Sie selber dann auf die Stufe der Apathie absacken.
Kurzer Prozess
Falls alle Ihre Versuche fehlschlagen, mit einem emotionell „tiefstehenden“ Menschen fertig zu werden, und In wenn Sie schließlich gewissermaßen auf Ihrem Zahnfleisch gehen, dann sollten Sie kurzen Prozess machen und die betreffende Person davonjagen oder selber flüchten.
Sollen denn ausgerechnet Sie den Märtyrer spielen?
Einen Gefallen tun Sie damit keinem Menschen.
Lachen Sie, und alle Welt lacht.
Wenn Sie indessen weinen, haben Sie sehr bald einen „Mitleid“ Menschen am Hals, der sich Ihrer in liebevoller Weise „annehmen“ will.
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