Autor Thema: 🎯 STUDENTEN eBUCH - 20 GRADIENTEN  (Gelesen 5725 mal)

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Offline ★ Ronald Johannes deClaire Schwab

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🎯 STUDENTEN eBUCH - 20 GRADIENTEN
« am: 20. Februar 2021, 02:30:48 »
Eine ”Gradientenskala” bedeutet, dass etwas sich stufenweise steigert oder nach und nach zunimmt.
Ein ”übersprungener Gradient” bedeutet, dass man eine höhere Stufe oder eine größere Menge in Angriff nimmt, bevor eine niedrigere Stufe oder eine geringere Menge bewältigt worden ist.
Man muss zurückgehen und erst einmal die übergangene Stufe oder Sache bewältigen, sonst wird man von da an nur Verluste in dem betreffenden Gebiet haben.
Etwas ”flach zu machen” bedeutet, etwas so lange zu tun, bis es keine Reaktion mehr erzeugt.
Etwas zu ”überlaufen” bedeutet, darüber Proteste und Verstimmungen anzusammeln, bis es nur noch eine Masse von Stopps ist. Ein jeder kann jede beliebige Sache ewig machen, solange er nicht beginnt, sie zu stoppen.
”Abwertung” bedeutet die Handlung, etwas, das jemand anders als eine Tatsache betrachtet, zu widerlegen, herabzusetzen, in ein schlechtes Licht zu setzen oder abzustreiten.

GRADIENTEN
Im folgenden sehen sie auf einer abgestuften Skala, die nach dem Schwierigkeitsgradm geordnet ist, einige der Dinge, bei denen man imstande sein müsste, da zu sein und sie wahrzunehmen, damit man studieren kann:
• Überhaupt anzufangen.
• Der Unterrichts- oder Arbeitsraum.
• Papier.
• Bücher.
• Schreibmaterial.
• Geräusche.
• Ein Student.
• Der Bodhietologen.
• Der Bereich der materiellen Bestandteile des Gebietes, das studiert wird.
• Die bewegungslose Ausrüstung des Gebietes.
• Die sich bewegende Ausrüstung des Gebietes.
• Mit dem Gebiet verbundene Massen.
• Das Gebiet als Ganzes.

Die nächsten Stufen würden daraus bestehen, zu konfrontieren, während man sich bewegt.
Dies erfordert, dass man fortlaufend da ist und wahrnimmt, obwohl man unterschiedliche Positionen im Raum einnimmt.
Die nächsten Stufen würden daraus bestehen, bestimmte Dinge ausgewählt zu konfrontieren,
während man sich bewegt, trotz anderer Dinge, die einen abzulenken versuchen.

Dieses Bulletin (Bekanntmachung) stellt keine Bemühung dar, die zahlreichen Konfrontierübungen aufzuzeigen.
Es ist dazu gedacht, die verschiedenen Axiome oder Gesetze zu umreißen, die erforderlich sind, um das Gebiet des Konfrontierens selbst zu verstehen.
Aus diesen kurzen Notizen können sämtliche Axiome hergeleitet werden.
Die fundamentalen und grundlegenden Einfachheiten des Konfrontierens selbst sind die erste Sache, die begriffen werden muss. Alle Komplexität, die irgendein Gebiet oder irgendeine Aktion umgibt, rührt von einer mehr oder weniger großen Unfähigkeit zu konfrontieren her.

Tut mir leid, dass er sie heute warten liess, aber da war ausschliesslich er dran
schuld. Wir haben nämlich die Walkie-Talkies ausprobiert, die wir übrigens nicht auf dem
Londoner Flughafen verwenden werden. Stellen sie sich mal vor, auf dem Londoner Flughafen
tragbare Funksprechgeräte einzusetzen, gleich beim Kontrollturm. Wir haben uns ja bereits
etwas zusammengebastelt, was uns ermöglicht, mit Hilfe eines kleinen Walkie-Talkies
über eine Entfernung hinweg photographische Blitzlichter auszulösen eine sehr trickreiche
Sache. Wir kommen wirklich auf sehr hinterhältige Ideen. Und obwohl wir es nicht machen
werden, klingt es mir regelrecht in den Ohren: „Hier Kollisionsgespenster. Wir sind im Anflug
auf die nördliche Startbahn. Geben sie uns bitte eine Einflugschneise.“ Sehr witzig!
Professionelle Photographie und Amateurphotographie sind Abgründe weit voneinander
entfernt und an der Profifront muss man alle möglichen verrückten Mittel einsetzen.
Praktisch muss keine geringere Instanz als das Luftfahrtministerium eine spezielle Genehmigung
erteilt haben, bevor man sich in England mit einem Photoapparat in der Nähe von Flugzeugen
betätigen darf. Man muss sich durch entsprechende Belege erst einmal glaubhaft machen,
nicht wahr, indem man einen ganzen Stapel von Ausweisen und Mitgliedskarten vorzeigt,
und dergleichen. Das Ministerium hat uns die Genehmigung erteilt, auf den Flughafen
zu gehen und die Landung eines hypothetischen Studenten zu photographieren; die ganze
schöne Sicht des Flughafens und was sie von England zu sehen bekommen haben, das werde
ich also in zwei, drei Wochen mal einfach zum Spass dort photographieren. Wenn Ihre
Schnappschüsse also nichts geworden sind, dann kann er Ihnen ein paar Abzüge geben.
Das ist bissig, nicht wahr? Er führe Ihnen nur einmal vor, was als die angebrachte
Bodhietologie-Einstellung gegenüber einem Bodhietologen angesehen wird, der gerade erst in
der Ausbildung oder ganz am Anfang steht, verstehen Sie?
So, wir haben heute also den ... und dies ist der Spezielle Unterweisungskurs.
Und wir werden unsere Vorträge auf dem Gebiet des Studierens
wiederaufnehmen. Je mehr er zu Ihnen über das Studieren spreche, desto besser werden Ihre
Noten. Das ist sehr erfreulich. Er glaube, das ist eine der erfolgreichsten Vortragsreihen, die
ich je gehalten habe sie zeigt die umwälzendsten und kolossalsten Ergebnisse. Wirklich
phantastisch. Er stehe daraufhin jetzt bei Ihrer Ausbildung hier nicht mehr vor schweisstreibenden
Aufgaben, wenn sie auf Sätze mit komplizierten Fachausdrücken stossen.

Ich möchte sie daran erinnern, dass er gegen Ende des Frühlings beschloss, das Gebiet
des Studierens zu studieren und herauszufinden, worum es beim Studieren geht und in
dieser Richtung weiterzumachen.
Ihre Noten verbessern sich immer mehr, je mehr er über das Studieren spreche.
Dass Leute mit dem Studieren auf Kriegsfuss stehen, liegt an einer sehr tiefsitzenden
Sache, nämlich Wörtern. Aber natürlich bestehen alle Prozessmanagement aus Wörtern. sie bestehen eigentlich
nicht aus englischen Wörtern; sie bestehen aus Bedeutungen, die mit Massen verbunden
sind. Diese Massen sind durchaus imstande, jemandem den Kopf abzureissen.
Nun sollten sie sich als Bodhietologe wirklich keine schrecklichen Sorgen darüber machen.
Der Elektriker gewöhnt sich daran, mit 10.000 Volt umzugehen; der Dompteur im Zirkus
hält es wirklich für nichts besonderes, den Löwen auf die Nase zu klopfen; und er mache
Sie darauf aufmerksam, dass die Leute im allgemeinen einen Horror bekommen, wenn
sie zusehen, wie ein Elektriker mit Hochspannungskabeln oder dergleichen umgeht. Und
wenn sie sich einen Löwendompteur anschauen (der es übrigens gar nicht leiden kann, wenn
er Löwenbezähmer genannt wird, weil Löwen schliesslich niemals zahm sind; ein zahmer
Löwe wäre das letzte, was man sich wünschen würde, verstehen sie diese Leute wollen
richtig schön wilde Löwen) wenn sie sich anschauen, wie ein Löwendompteur im Käfig
steht und den Löwen auf die Nase klopft und so weiter, dann sagen die Leute: „Huch!“ In
Wirklichkeit ist es aber so, dass dieser Löwendompteur sich ziemlich unwohl fühlen würde,
wenn er keine Raubkatzen um sich hätte, denen er mit der Peitsche knallen kann, verstehen
Sie? Das ist sein Leben und die allgemeine Öffentlichkeit, die in solche Dinge nicht eingeweiht
ist, ist natürlich in Schrecken versetzt und ordentlich aus der Fassung gebracht, wenn
sie diesen Dompteur dort im Käfig in Gesellschaft mit den Raubkatzen sieht.
Clyde Beatty zum Beispiel pflegte es gleichzeitig mit einer Mischung von Löwen
und Tigern aufzunehmen. Und er würde annehmen, dass er sich, wenn er mal ein paar Tage
davon hätte ablassen müssen, sehr, sehr mies gefühlt hätte, verstehen Sie?
Er hätte sich sehr gelangweilt und das Leben wäre ihm uninteressant erschienen.
Nun gibt es noch viele andere solche Berufe und Tätigkeiten. Man fragt sich, wie um
Himmels willen ein Zahnarzt es aushalten kann, Tag für Tag da zu stehen und Zähne zu ziehen.
Phantastisch, aber er bringt es fertig. Man fragt sich, wie ein Chirurg da Stunde um
Stunde, Jahr um Jahr im Operationssaal stehen, Eingeweide herausschneiden und den Abfall
in die Mülltonne werfen kann. Wie kommt das? Was steckt dahinter? Nun, es handelt sich
einfach um professionelle Vertrautheit. Und wenn sie sich auf einem bestimmten Gebiet genügend
Vertrautheit erwerben, so mag es zwar für jemand anderen fürchterlich gefährlich
erscheinen und ihn aus der Fassung bringen, für sie jedoch birgt es keinerlei wirkliche Gefahr,
und es bringt sie auch nicht aus der Fassung. Das ist sehr bemerkenswert; in jedem speziellen
Bereich oder Tätigkeitsfeld besteht die Tendenz, dass man ziemlich übermenschlich
wird.
Und genau das wird von Ihnen in verlangt. Er spreche nicht davon,
ob sie sich verbessern oder ob sie Clear oder OT werden, oder was auch immer; er spreche
einfach aus dem Blickwinkel sehr realer, knallharter Tatsachen, mit denen wir in der Praxis
konfrontiert werden. GPM-Wörter sind die professionellen Gefahrenpunkte, mit denen sie in
 leben genau wie andere Berufe ihre Löwen und ihre Hochspannungsleitungen
und solche Dinge haben. Bei uns sind es eben die Wörter, die Wörter Definitionen) der Prozessmanagement
und dergleichen.
Wenn sie nun diese Wörter Definitionen) hernehmen und sie jemandem aus der Öffentlichkeit hier
draussen vor die Nase knallen würden, dann könnten sie tatsächlich beobachten, wie er grün
wird und ganz plötzlich anfängt, seltsame Geräusche von sich zu geben. Nun, er geht seines
Weges, spaziert irgendwo herum und fällt auf die Nase, wirklich! Und es kann durchaus passieren,
dass er ziemlich krank wird und dergleichen.
Nun gut. Er ist eben einfach nicht an Löwen gewöhnt, sehen Sie? Er könnte es nicht
einmal zurückverfolgen, warum er sich so krank fühlt; er weiss nichts von diesen Dingen.
Nun, es ist ein ziemlich glücklicher Umstand, gerade in diesem Bereich ein Profi zu sein;
denn das Leben besteht daraus, dass man es lebt und diese Beschäftigung hat sehr viel mit
dem Mind (Verstand) zu tun. Tatsächlich würde es hier nicht einmal etwas geben, worin man leben
könnte und keinerlei Leben, das man führen könnte, wenn nicht ein Mind (Verstand) zugegen wäre,
verstehen Sie?
Das Tätigkeitsfeld, sich mit dem Mind (Verstand) zu befassen, hat also seine Risiken, aber es
enthält natürlich sehr viele Dinge, die sehr gut sind. Und wenn sie anfangen, mit Prozessmanagement herumzuspielen,
dann wissen sie sehr gut, dass sie sich damit den Kopf abreissen können; Sie
wissen sehr gut, dass es nicht etwas ist, womit man leichtfertig herumspielt; sie wissen sehr
gut, was die Dinger jemandem antun können. sie sehen z.B. jemanden, der auf Krücken herumhinkt
und an Arthritis leidet Arthritis mit Ausrufezeichen, nicht wahr und dergleichen
Dinge was ist mit diesem Manne los? Nun, er ist einfach total in irgendein GPM verstrickt;
das ist wirklich das einzige, was mit ihm verkehrt ist. Selbst wenn es sich um ein Engramm
handelt, dann wird es immer noch durch ein GPM am Platz gehalten. So lebt er und das ist
es, was mit ihm vor sich geht.
Sie haben Leute sagen hören: „Spielt ja gar keine Rolle Stöcke und Steine, das bricht
mir die Beine doch Wörter, die können ja nie im Leben…“ Ach nein??
Nun, das Berufsrisiko des Bodhietologen ist die Tatsache, dass er es mit Bedeutungen
zu tun hat und es mit Massen zu tun hat; und man verbindet die richtige oder geringfügig
verkehrte Masse mit der richtigen oder geringfügig verkehrten Bedeutung und auf die eine
oder, andere Weise gelangt man zu dieser falschen Zusammenstellung und schon hat man
katastrophale Folgen; tja, wo einen das Leben so manchmal hinführt…
Und sie wollen die Antworten auf die Fragen wissen:
„Was ist das menschliche Verhalten? Was sind die Grundelemente des Daseins? Was
bewirkt, dass Materie aufrechterhalten bleibt?“ Der Physiker da draussen, der ist damit beschäftigt,
die Erhaltung der Materie zu studieren oder vielmehr die Erhaltung der Energie -,
und das beschäftigt ihn, das Studium der Erhaltung der Energie. Er fährt damit fort und fort
und fort und er richtet sich damit selbst zugrunde. Früher oder später wird er darauf stossen,
„alle Energie kaputtzumachen“ oder so etwas, was seine Version eines Prozessmanagement darstellen wird,
und er wird z.B. eine Atombombe bauen. Sehen Sie, er muss in dieser Richtung etwas machen.
Es wird zwanghaft bei ihm.

Der Psychiater und der Psychologe arbeiten in der heutigen Welt sehr geschäftig mit
einem Gebiet, das sie als Motivforschung bezeichnen; ein sehr interessantes Gebiet! Er empfehle
jedem Bodhietologen und insbesondere Leuten, die in den Organisationen mit Werbung
zu tun haben, das Buch „Die geheimen Verführer“ zu lesen. Nun, das ist ein sehr interessantes
Buch. Obschon es zwischen den Zeilen versucht, sich über die Idee der geheimen Verführer
lustig zu machen, gibt es einem doch eine sehr gründliche Abhandlung über die Techniken,
die heutzutage von modernen Werbeagenturen benutzt werden und von anderen Leuten,
die sich damit befassen, die Öffentlichkeit zu erreichen. Und man stellt auf diesem Gebiet
heute Psychiater und andere Leute dieser Art dafür ein, Motivforschung zu betreiben und
einen Haufen blödsinnige Fakten herauszufinden. Die meisten ihrer Fakten sind blödsinnig,
weil sie nicht wissen, auf welcher Grundlage die Menschen existieren. sie wissen nicht, wie
der Mensch funktioniert, usw.
Aber wenn ein Bodhietologe das liest, besonders ein Bodhietologe, der eine Ausbildung erhalten hat
und vor allem, wenn er sich im Bereich der Klasse befindet wenn
der das nun liest, dann kann er diese ganze Sache einfach uminterpretieren. Diese Burschen
haben ein Fundament gelegt, sie haben ein wunderschönes Musikstück; doch fehlen ihnen die
Worte zu der Musik, verstehen Sie? sie haben eine phantastische Idee, dass sie Menschen
vielleicht auf die eine oder andere Weise beeinflussen und lenken können, aber sie wissen
nicht, welche Wörter Definitionen) sie zu der Melodie hinzugeben sollen. sie tapsen noch immer in ihrer
Freudschen Analyse herum und versuchen den Kauf von Seife zu motivieren, indem sie jemandes
„Libidokomplex“ wieder in Gang setzen, der bei ihm im Alter von drei Jahren entstanden
sein soll, verstehen Sie? sie versuchen auf die eine oder andere Weise etwas zu
restimulieren, um ihre Seife zu verkaufen. Und sie haben die Buttons nicht. Er will es mal so
sagen: sie spielen ein Klavier ohne Tastatur. sie machen dennoch Lärm darauf. Er weiss
nicht, wie sie es fertigbringen, aber irgendwie machen sie Lärm darauf.
Nun ist das in der heutigen Welt tatsächlich eine der höchstbezahlten Aktivitäten: die
Welt der Reklame und der Verkaufspolitik. Das ist eine jener Aktivitäten, die in der heutigen
Welt am besten bezahlt werden. Diese Leute lassen heutzutage ungeheure Geldsummen in
die Taschen der Psychiater usw.. strömen, um herauszufinden, wie der Mensch funktioniert.
Natürlich betreiben sie keine wirklich grundlegende Forschung. sie brausen, was das
Material betrifft, noch immer im Kindergarten herum, verstehen Sie? Aber hier sind diese
Burschen, versuchen die Öffentlichkeit zu erreichen, versuchen Produkte zu verkaufen und
dergleichen und haben sich an Psychiater und Psychologen gewandt, um von ihnen die Antworten
zu erhalten. Nun, sie haben sich an die Falschen gewandt; und wie jeder unbedarfte
Rekrut in einer tölpelhaften Truppe werden sie wahrscheinlich ihre Fusstritte dafür einstecken.
Sie verlieren ab und zu Geld auf diesem Wege und sie machen Fehler.
Aber wenn sie über den Mind (Verstand) wirklich Bescheid wissen, dann werden sie sich, wenn
Sie sich diese Dinge einmal zusammenreimen, darüber wundern, wieso irgend jemand je
Schwierigkeiten mit Verbreitungsarbeit haben sollte.
Nun ist natürlich diese Art der Verwendung ein degradierter Gebrauch dieser Informationen.
Es wäre eine Erniedrigung Ihres Wissens auf dem Gebiet des Verstandes, wenn sie es
lediglich dazu verwenden würden, den Leuten Schweinesülze in Gläsern oder so etwas zu
verkaufen, verstehen Sie? Das ist blödsinnig. Das wäre so ähnlich, wie wenn man einen Mercedes
verwenden würde, um Walnüsse damit zu knacken. Unternehmungen dieser Art werden
Ihnen also als Tätigkeitsfeld nicht empfohlen.
Ich weise lediglich auf eine minderwertige Aktivität hin, die in der heutigen Welt vor
sich geht und riesige Geldsummen aus den Taschen der Warenhersteller verschluckt; aus jeder
Illustrierten knallt einem lautstark dieses Zeug entgegen. sie brauchen nur den Fernseher
einzuschalten und schon haben sie die Produkte der Motivforschung vor sich. sie schlagen
eine Illustrierte auf und sie sehen Motivforschung. sie schlagen eine Zeitung auf und lesen
die Anzeigen und was haben sie vor sich? Motivforschung. sie können sich einen Wahlkampf
anschauen und sie werden feststellen, dass die Kandidaten in diesem Wahlkampf sich
gemäss den Ergebnissen der Motivforschung verhalten. Tatsächlich hat Eisenhower, als er
zum Präsidenten der USA gewählt wurde, den Wahlkampf aufgrund der Arbeit gewonnen,
die eine Werbeagentur auf dem Gebiet der Motivforschung geleistet hat; und diese Werbeleute
stellten fest, dass das Land sich nach einer Vaterfigur sehnte. Man baute ihm also ein Vaterimage
auf und er wurde natürlich gewählt. Er war sogar ein ziemlich gutes Vater-Image,
wenn Väter nichts anderes tun, als Western-Romane zu lesen. Aber man hat diesen Knaben
auf diese Weise aufgebaut.
Und so dreht sich die Welt. Wenn sie nun wissen möchten, wie sie inmitten einer ungeheuren
Verwirrung ruhig und friedlich leben können… dann brauchen sie wirklich nichts
weiter zu wissen als die Antworten, die grundlegenden Antworten; und wenn sie die grundlegenden
Antworten wissen, so machen Ihnen diese Dinge zu 90% der Zeit keine Sorgen und
während der anderen 10% Ihrer Zeit können sie etwas daran machen. Folgen sie mir?
Wissen ist etwas, das durch Studium erlangt wird.
Nun ist es so, dass dieses ganze Gebiet der Wörter Definitionen) eine Menge Fallgruben für jemanden
bereithält, der bemüht ist, herauszufinden, was vor sich geht und wie die Welt zusammengesetzt
ist. Wörter Definitionen) ein Weg, auf dem es von Fallen wimmelt. Bedeutung was ist das?
Wie findet man irgend etwas heraus? Nun, wenn man heutzutage etwas über eine Sache herausfinden
will, so tut man es mit Hilfe von Wörtern. Die Information wird mit Wörtern vermittelt
werden, sie werden Dinge durch Wörter Definitionen) herausfinden und diese Wörter Definitionen) enthalten
Fallgruben. sie entsprechen den Prozessmanagement, dem Grundgerüst des Verstandes. Durch sie ist der Mind
mit Knopfdruckmechanismen versehen.
Nun, der Mind (Verstand) ist schrecklich mit Knopfdruckmechanismen versehen; wenn sie also
den Satz lesen: „Die Katze war schwarz“ und sich komisch fühlen, oder wenn sie sich durch
diese Aussage „Die Katze ist schwarz“ abgestossen fühlen, dann sind Sie, wenn sie nicht
wissen, was sie da machen, nach Ihrer Auffassung einfach vom Gebiet des Katzenstudiums
abgestossen, oder sie fühlen sich davon abgestossen, etwas über Katzen zu studieren oder
sich Wissen über Katzen anzueignen, oder irgend etwas in dieser Art, verstehen Sie? Mit
anderen Worten, der Weg ist Ihnen hier verbaut; denn sie lesen die Aussage „Die Katze war
schwarz“ und sie fühlen sich komisch und deshalb sagen sie sich: „Ich darf nichts über
Katzen studieren“, verstehen Sie? In Wirklichkeit hat es nichts mit Katzen zu tun, es liegt an
dem Wort schwarz.

Man stellt fast immer fest, dass man, wenn man etwas nicht studieren kann, die Ursache
dafür dem falschen Teil des Satzes oder dem falschen Teil der Studiermaterialien zuschreibt.
Denn die wirkliche Ursache ist etwas, was man nicht konfrontiert und von dem man
nicht glaubt, dass man es konfrontieren kann daher lässt man sich ablenken und konfrontiert
etwas anderes.
Das Grundprinzip, das sie hinsichtlich Wissen und Studieren kennen sollten, ist folgendes:
Erstens, selbst dann, wenn sie einfach einen Baum anschauen, um etwas über den
Baum herauszufinden, studieren sie einen Baum. Es ist mir egal, wie flüchtig sie es tun. Studieren
wird hier nicht im Zusammenhang damit verwendet, dass man sehr, sehr nachdenklich
und gründlich usw.. ist. sie schauen sich diesen Baum an, um zu sehen, was für ein Baum es
ist. In diesem kurzen Augenblick haben sie den Baum studiert. Mit anderen Worten, sie haben
ihn beobachtet, um etwas weiteres über ihn herauszufinden.
Zweitens können sie die Beobachtung auch einer gedruckten Seite entnehmen. Das ist
eine Beobachtung aus zweiter Hand, aber es ist nichtsdestoweniger der Weg, auf dem beinahe
alles Wissen erworben wird. Denn wenn sie ganz auf sich allein gestellt vor der Aufgabe
stünden, all das Wissen, das es vom Anfang der Welt bis jetzt gegeben hat, neu zu entwickeln,
dann würden sie dumm sterben. Er will nicht grausam sein, aber es ist wahr. Wenn
Sie persönlich und allein vor die Aufgabe gestellt würden, alles Wissen, das es je über irgend
etwas gab, in einem einzigen Leben zu entwickeln, dann würden sie nur einen winzigen Teil
dieser Aufgabe schaffen. Er meine damit, es alles zu entwickeln, ohne dass Ihnen jemand
anders irgend etwas vermittelt, ohne dass sie irgendwelche Arbeiten, Texte oder irgendwie
geartete Bücher zum Nachschlagen zur Verfügung hätten. sie müssten einfach alles ganz
alleine machen, indem sie es sich ausdenken und entwickeln usw.. und sie müssten alles
Wissen entwickeln, ohne von einem anderen irgendwelche Information zu erhalten, die Beobachtung
aus zweiter Hand wäre.
Wenn sie z.B. etwas über Vulkane lernen wollten, dann müssten sie losziehen und
einen Vulkan finden. sie würden bei diesem Projekt so wenig schaffen, dass sie dumm sterben
würden dessen können sie sicher sein. Oder sie wären ein ausgemachter Narr, der
glaubte, er wüsste alles, was es über den einen Raum zu wissen gibt, in dem er sein ganzes
Leben verbracht hat. Verstehen Sie? Wissen aus zweiter Hand ist also von Wert.
Wissen aus erster Hand eignet man sich natürlich durch direkte Beobachtung und Erfahrung
an. Aber sogar, um direkte Beobachtung und Erfahrung zu erlangen, ist es wirklich
sehr vorteilhaft, wenn man die Früchte der Beobachtungen und der Erfahrung anderer zur
Verfügung hat, um davon zu profitieren. Nur auf diese Weise lässt sich irgendeine nennenswerte
Kultur aufrechterhalten und voranbringen.
Kulturen, in denen Analphabetentum herrscht, überleben nicht und erreichen keinen
besonders hohen Stand. Die Eingeborenen des Bugga-Bugga-Stammes im hinteren Bugga-
Wugga-Land existieren heute grösstenteils nicht mehr oder schwingen rote Fahnen und
revoltieren gegen die Zentralregierung. Es geht ihnen schlecht.
Nun, nach dem britischen Soldaten, der mit seinem Armeegewehr dorthin ging und
ihnen zum ersten Mal höhere Bildung brachte, kamen nur gelegentlich andere, die ihnen irgend
etwas beibrachten. Und die Eingeborenen lernten nicht schnell. sie konnten nicht genug
lesen und schreiben, um eine Kultur schnell aufnehmen zu können. Also können sie natürlich
von jedem, der daherkommt, betrogen werden.
Wenn der Kontakt einmal hergestellt ist und darauf dann nicht die Fähigkeit des Lesens
und Schreibens folgt und wenn einem Volk keine Beobachtung aus zweiter Hand ermöglicht
wird, dann verdummt es, stirbt, zerbricht, zerfällt. sie werden von einem ungeheuren
Ansturm von Einflüssen einer fremden Kultur getroffen. Diese Leute waren vorher sehr
glücklich unter den Bong-Bong-Bäumen. sie tanzten unter den Bong-Bong-Bäumen auf und
ab und das äusserste, wofür sie sich interessierten, war ihr eigener Hinterhof. sie wussten
alles über Bong-Bong-Bäume und sie wussten sehr gut, dass man nicht in Bagg-Bagg-Büsche
treten darf, weil man sonst auf eine Wumm-Wumm-Schlange treten könnte. Das war ihre
direkte Beobachtung.
Ihre Kultur scheitert jedoch in dem Augenblick, wo bestimmte Dinge auf sie einstürmen
vor allem die abstrakten Ideen der Organisation, die abstrakten Ideen der politischen
Philosophie und insbesondere die abstrakten Ideen der Ingenieurwissenschaften. Wenn ihre
Kultur mit Dingen dieser materiellen Natur zusammentrifft, wo Wissen sich zu MEST gesellt
oder wo die Bedeutung unmittelbar und direkt zur Manipulation von Materie verwendet werden
kann, dann scheitert sie natürlich. Diese Leute sind nicht in der Lage, Armeegewehre
herzustellen. sie sind nicht in der Lage, sich selbst zu einer richtigen demokratischen Zivilisation
zu organisieren, egal wie viele Entwicklungshilfegelder ihren gierigen Politikern in die
Hände gedrückt werden. sie können betrogen, versklavt und erniedrigt werden.
Was ist da passiert? Nun, sie sahen sich diesem kolossalen kulturellen Image gegenüber
und wurden von ihm überwältigt. Da ist diese grossartige, glänzende Zivilisation, voll
von Cadillacs, Düsenflugzeugen, elektrischen Rasierapparaten und allen möglichen seltsamen
Dingen. Die Eingeborenen schauten auf diese Welt von belebter Materie, sehen Leute,
die ihre Umwelt in einem Masse gemeistert haben, dass sie sich Freizeit leisten und verschiedene
Dinge tun können und dass irgendein Mädchen durch das Bewegen von ein paar Hebeln
125 Pferdestärken kontrollieren kann und dies als die natürlichste Sache der Welt ansieht.
Verstehen Sie? Mit anderen Worten, sie kann ein Auto fahren.
Diese Analphabeten werden plötzlich mit all diesen Wundern konfrontiert, mit all diesen
Dingen. sie kennen die Wörter Definitionen) nicht. sie sehen die Melodie, können sie aber nicht singen.
Und das überwältigt sie einfach. sie erleben einfach eine Höhle und ziehen sich total
zurück. Und jemand, der in Moskau voll ausgebildet wird, erfährt auch Dinge wie: „Deine
Brüder zu Hause sind ziemlich ungebildet und wenn du von bestimmten
Reiz-Reaktions-Mustern Gebrauch machst, dann werden sie darauf reagieren und sich plötzlich
zu einer Revolution hinreissen lassen und dann werden wir in der Lage sein, uns das
ganze Land unter den Nagel zu reissen und all die Jute bekommen, die wir brauchen.
Ich meine, die ethische und geistige Natur des Kommunismus ist sehr interessant.
Wenn die Kommunisten z.B. keine Jute mehr haben, dann setzen sie ihren politischen Mechanismus
in Gang, um etwas Jute zu beschaffen. sie sind an Südafrika einfach und ausschliesslich
deshalb interessiert, weil sie Diamanten brauchen und Gold wollen. Es ist sehr
humanitär. sie lieben die Menschheit für das, was sie aus ihr herausholen können und ihre
ach so selbstlose Vorgehensweise ist in Wirklichkeit so kaltblütig, wie sie nur sein kann.
ber es beruht hauptsächlich auf der Tatsache, dass die Leute die Wörter Definitionen) nicht kennen. Schauen
Sie sich den kommunistischen Wortschatz an. Er ist sehr interessant und sehr trickreich.
Die politische Technologie der Kommunisten ist zu den feinsten Haarspaltereien ausgearbeitet,
von denen man je gehört hat. Diese Leute wissen wirklich, wie man mit dem einen
spricht und sie wissen, wie man mit dem anderen spricht und sie wissen, wie man mit bestimmten
Leuten diskutiert, wie man etwas organisiert und wie man eine kleine Versammlung
parlamentarisch in den Griff bekommt. Es wird ihnen dieses und jenes beigebracht und
sie wissen, wie man dafür sorgt, dass ein Antrag ans untere Ende des Stapels kommt… so
dass er niemals drankommt und nur der Antrag gehört wird, von dem sie es wollen. Das wird
ihnen sehr sorgfältig beigebracht, sehen sie das? Technologie! Technologie! Und all dies
wird ihnen mittels Wörtern beigebracht. Diese Leute waren bei der Revolution von 19anno
nicht dabei. sie haben die ganze Technologie stets dadurch gelernt, dass sie ihnen mittels
Wörtern vermittelt wurde etwa so, wie er Ihnen Informationen und Ideen durch Wörter
vermittle. Obwohl es alles aus zweiter Hand ist und das ganze Wissen nur Hörensagen ist,
können diese Burschen es tatsächlich erfolgreich anwenden. sie übernehmen die Welt.
Ich sehe die Leute in den westlichen Regierungen mit den Händen in den Hosentaschen
herumstehen und sie wissen nicht, was vor sich geht. Es ist etwa so, wie wenn ein
grosser, starker Bulle von einem Rudel kleiner Hunde angegriffen wird, die ihn langsam in
Stücke reissen. Dieser Bulle weiss, dass ihm ein kleiner Hund nichts anhaben kann, also hat
er versucht, die kleinen Hunde zu ignorieren. Er versucht sie auch weiterhin zu ignorieren, er
versucht es. Und als nächstes liegt er mit aufgerissener Kehle am Boden.
Er versteht nicht, worauf sie hinauswollen und glaubt irgendwie über dem Ganzen zu
stehen. Alle möglichen Einstellungen spielen da mit. Er weiss nicht genug über die Technologie
des Kommunismus, daher wird er durch die Technologie des Kommunismus besiegt. Es
ist überaus interessant, dass diese Technologie mündlich übermittelt wird. sie wird gelehrt
zwar nicht durch direkte Beobachtung, aber es ist Material, das vom ausgebildeten Kommunisten
hier und da in direkte Beobachtung umgewandelt werden kann.
Die Welt wird heute aufgrund von Analphabetentum überwältigt. Die Analphabeten
der Welt werden überwältigt es ist immer so. Diejenigen, denen es an Wissen fehlt, diejenigen,
denen es an Verstehen mangelt, diejenigen, die nicht durchblicken sie sind die Leute,
die auf der Müllhalde landen.
Der Tod einer Zivilisation wird durch das angesammtelte Nichtverstehen, Nichtwissen,
Ignorieren und das Versagen bestimmt, die Situation zu begreifen. Es kann auch daran
liegen, dass sie in zu viele eingefahrene Vorstellungen von gestern zurücksinkt, wie z.B.:
„Die Barbaren fallen immer an der Nordgrenze ein und kehren zur Erntezeit in ihre Heimat
zurück.“ Und einmal kehrten sie zur Erntezeit nicht in ihre Heimat zurück und das war das
Ende von Rom.
Rom war damals unwissend in bezug auf Analphabeten die Barbaren. Die Römer
erkannten nicht, dass ihr Volk sehr schwächlich geworden war. Ihnen fehlte die Information,
dass ein Volk, das frei sein möchte, nicht nur über die letzte Weinernte Bescheid wissen
muss. Man muss ziemlich umfassend über fast alles, was um einen herum vorgeht, Bescheid
wissen. Man muss stets auf Draht sein, man muss auf der Hut bleiben, man muss bereit und
wachsam sein.
Der Tag, an dem sie sich zurücklehnen und entscheiden, dass sie über alles um Sie
herum alles wissen, was es zu wissen gibt und daher keinen Grund mehr haben, irgend etwas
zu beobachten -an diesem Tag haben sie Ihren Tod entschieden.
Zwischen dem Punkt „keine Beobachtung notwendig, weil er bereits alles weiss“
und dem anderen Punkt „keine Beobachtung möglich, weil er keines der Wörter Definitionen) verstehe“
gibt es einen Mittelbereich, in dem das Leben gelebt werden kann. Sehen sie jetzt, was diese
beiden Extreme sind? Das eine ist: „Ich weiss alles, was es zu wissen gibt. Er brauche nichts
zu beobachten. Er brauche eigentlich nichts mehr zu erfahren, zu tun oder anzuschauen…
denn er weiss alles, was es zu wissen gibt.“ Das wäre das Endprodukt einer sterbenden Zivilisation
oder eines sterbenden Menschen. Und das andere Extrem ist: „Ich kenne keines der
Wörter, er verstehe nichts, was um mich herum vor sich geht“ usw.. Das ist ein sehr schneller
Weg zu Tod, Ableben und Verfall.
Die Lösung ist also, die Wörter Definitionen) zu kennen und wachsam zu bleiben das ist das Motto,
das wir hieraus entnehmen können. Und sie werden feststellen, dass immer irgendwo irgendeine
neue Technologie entwickelt wird. Seien sie neugierig genug, um herauszufinden,
was es ist. Bleiben sie wachsam, werden sie niemals selbstzufrieden mit dem, was sie wissen,
und sie werden recht gut weiterleben.
Dies gilt besonders für jemanden, der berühmt oder prominent geworden ist, jemanden,
der eine Position erreicht hat, wo er den gewöhnlichen oder mehr durchschnittlichen
Menschen um ihn herum überlegen ist er neigt dazu, sehr selbstzufrieden zu werden. Jemand
lebt z.B. in der Nähe der Eingeborenen von Bugga-Wugga und kann lesen, die Eingeborenen
dagegen können es nicht. Nun, dann fühlt er sich sehr überlegen und macht sich daher
tatsächlich nicht einmal die Mühe, zu lesen, sehen Sie? Sollte die Bodhietologie irgendeiner
Gefahr ausgesetzt sein, so ist es diese Gefahr der Verdummung, weil die Leute dann nicht
mehr der Meinung sind… dass sie beobachten müssen, anwenden müssen und am Ball bleiben
müssen.
Wollen sie wissen, was der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Menschen und
einem erfolglosen Menschen ist? Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der eine etwas
verstehen und tun kann und der andere nicht dazu in der Lage ist. Wie gesagt, es gibt zwei
Wege, etwas nicht zu verstehen. Einer ist, anzunehmen, dass man schon alles darüber weiss,
so dass man es nicht nötig hat, zu beobachten; das ist die eine Methode des Nichtverstehens.
Und der andere Weg ist, einfach die Wörter Definitionen) nicht zu kennen. Sehen Sie, es gibt da diese beiden
Extreme. Die Person versteht es also nicht und gibt daher ihre Bemühungen auf, oder sie
glaubt, alles zu verstehen, was es gibt und macht sich daher nicht die Mühe, zu beobachten.
Jede dieser beiden Aktionen führt dazu, dass die Person scheitern wird. Diese Person wird
scheitern.
Wer wird also nicht scheitern? Nun, es ist jemand, der etwas beobachten, verstehen
und tun kann jemand, der etwas beobachten, verstehen und tun kann.
Angesichts der Tatsache, dass die Hauptmasse an Beobachtungen tatsächlich Beobachtung
aus zweiter Hand ist, sollten sie sich klarmachen, dass diese Beobachtung vollständig in Ordnung ist,
wenn sie mit Verstehen gekoppelt ist. Aber für Beobachtung aus zweiter
Hand gilt in besonderem und einzigartigem Masse, dass sie verstanden werden muss. Je weniger
direkt die Beobachtung also ist, desto grösser muss das Verstehen sein. Mit anderen
Worten, Ihr Verstehen muss in dem Masse zunehmen, wie sie nicht direkt beobachten. Verstehen
muss in dem Masse zunehmen, wie die Beobachtung indirekt ist. Wenn sie einen
Baum nur indirekt beobachten, dann sollten sie besser alle Informationen über diesen Baum
verdammt gut verstehen. Tatsächlich müssen sie es seltsamerweise viel besser verstehen, als
wenn sie dastehen und den Baum anschauen würden.
Verstehen ist also ein Ersatz für Masse und die Erklärung von Verstehen ist ARC
Verstehen läuft auf ARC hinaus. Beim Studieren ist Verstehen ein Ersatz für Masse.
Schauen wir uns das noch einmal an: Wenn sie keinen Baum zum Beobachten haben
und Ihnen etwas über einen Baum erzählt wird, dann täten sie gut daran, das, was Ihnen erzählt
wird, wirklich zu verstehen, ansonsten werden sie ein falsches Bild des Baumes bekommen.
Wenn sie nicht verstehen, was Ihnen über den Baum erzählt wird, oder nicht verstehen,
wie Ihnen die Information über den Baum vermittelt wird, dann werden sie am Ende
kein Verstehen über einen Baum erreicht haben. Ihnen wurde diese Masse vorenthalten, weil
Sie die Information über einen Umweg erhalten haben. Sehen Sie?
Was er Ihnen hier erzähle, ist sehr kompliziertes Zeug, aber es ist sehr nützlich.
Wenn sie versuchen, etwas über Bäume zu studieren, was Ihnen über eine zweite Person
vermittelt wird und keinen Baum haben, den sie anschauen können, dann täten sie gut daran,
das zu verstehen… was Ihnen über diese zweite Person vermittelt wird.
Es gibt zwei Dinge, die man in bezug auf das, was einem gesagt wird, was man liest
oder was man aus zweiter Hand beobachtet, verstehen muss. Beobachtung aus zweiter Hand
kann auch aufgrund eines Zeitunterschiedes hinter den Tatsachen zurück sein. Verstehen Sie?
Sie sagen z.B.: „Da muss ein Baum gestanden haben… denn da ist ein Baumstumpf. Und hier
wird einmal ein Baum stehen, denn hier ist ein Schössling.“ Sehen sie das? Ihr Verstehen
kann also in der Zeit vor oder zurück gehen und es kann hinsichtlich des Schauens direkt
oder indirekt sein. Verstehen kann also auf direktem oder indirektem Schauen beruhen. Sie
können da sein und den Baum ansehen… oder jemand kann Ihnen etwas über den Baum erzählen.
Damit haben sie eine Aufstellung von mehreren verschiedenen Arten von Verstehen.
Es ist nun nicht unser Ziel, hier zu untersuchen, wie viele Arten und Sorten des Verstehens
es gibt. Er möchte sie lediglich auf dem Gebiet des Studierens vor einer Tatsache
warnen und das ist die einzige Sache, die er Ihnen gegenüber wirklich betonen möchte. Die
anderen Dinge sind nur Schaufensterdekoration oder Tortenguss. Es ist interessant das ganze
Gebiet ist sehr interessant, aber diese eine Sache, die er Ihnen hier klarmachen möchte“
ist folgende: Wenn sie etwas nicht direkt beobachten, wenn sie z.B. etwas über Bäume lesen
und es nicht direkt beobachten, dann müssen sie es besser verstehen, als es bei einer direkten
Beobachtung nötig wäre. sie müssen es besser verstehen, oder das Wissen über einen Baum
wird Ihnen entgehen.
Das ist recht interessant, denn es gibt unzählige Schwierigkeiten mit Informationen
aus zweiter Hand. In einer alten Erzählung wird geschildert, wie vier blinde Männer jeweils
einen Teil eines Elefanten betasten und dann versuchen, zu schildern, was ein Elefant ist.
Und diese weisen Männer erzählen einem alles darüber, was ein Elefant ist. sie haben den
Elefanten nicht beobachtet, denn sie sind blind und sie geben die merkwürdigsten Abhandlungen
darüber, was ein Elefant ist.
Wenn wir uns also mit Beobachtung aus zweiter Hand beschäftigen, d.h. wenn wir
etwas auf einem Umweg oder indirekt studieren (und damit haben wir es ja zu tun), dann
müssen wir erkennen, dass in unserem Verstehen auch eine Einschätzung der Zuverlässigkeit
der Information, die uns gegeben wird, enthalten sein muss. Verstehen Sie? Unser Verstehen
muss beinhalten, dass wir wissen, ob es eine gute oder eine schlechte Information ist, ob es
die wirklichen Daten sind oder ob sie manipuliert wurden. Mit anderen Worten, wir müssen
in der Lage sein, die Wahrheit der übermittelten Beobachtung einzuschätzen. Das muss also
im Verstehen eingeschlossen sein.
Und das ist der Punkt, an dem der Grossteil der bewusst empfindenden Wesen Er
sage nicht einfach Menschen, denn es gibt auch andere bewusst empfindende Wesen -, wo
also der Grossteil der bewusst empfindenden Wesen scheitert, wo ihnen die Dinge verkehrt
laufen und wo sie wirklich Schwierigkeiten haben.
Ich gebe Ihnen ein wunderbares Beispiel dafür: Es gibt heute überall Leute, die glauben,
dass auf dem Gebiet des menschlichen Geistes für alles gut gesorgt ist. Diese Leute
glauben, dass die Tatsache, dass sich jemand im Alter von drei Jahren über irgend etwas aufgeregt
hat und krank wurde, der Grund dafür sei, dass er heute im Irrenhaus ist und sie denken,
die Ärzte würden die Sache voll verstehen, jeder würde es verstehen usw.. und für dieses
Problem sei schon völlig gesorgt. Nun, wir befinden uns in dem Zustand der Zivilisation, wo
die Leute nicht nur sagen: „Wir wissen es“, sondern auch sagen: „Jemand anders weiss es.
Wir müssen es also nicht wissen.“ He-he! Was ist das? Was für eine apathische Einstellung
ist das? Diese Leute sagen: „Wir müssen es nicht einmal mehr wissen. Es ist in Ordnung,
wenn irgendwo irgend jemand dieses Wissen hat, wenn es irgendwo ein paar Autoritäten auf
diesem Gebiet gibt.“
Das klingt wie ein Zitat von Eisenhower. Er verliess sich immer auf Autoritäten. Eine
Autorität war für ihn immer die beste Informationsquelle auf einem Gebiet. Er unternahm
niemals etwas, ohne eine Autorität zu Rate zu ziehen. Das ging Hand in Hand damit, dass er
keinen blassen Schimmer von irgend etwas zu haben brauchte.
Er hatte niemals auch nur eine Einheit der Fernmeldetruppe in der Nähe, die ihn über
nationale Krisen oder irgend etwas informieren würde, wenn er ausser Haus war und z.B.
Golf spielte. Er hatte niemals direkte Informationslinien. Er entnahm sogar seine nationale
Politik der Zeitschrift „Newsweek“. Das ist wahr! Er war an einen Punkt gekommen, wo ihm
der Zeitungsreporter als Experte galt. Er gebe zu, dass Zeitungsreporter ziemlich gut sein
können und sie glauben alle, dass sie im Handumdrehen alles in Ordnung bringen könnten,
wenn man sie nur machen liesse, aber er finde es ziemlich interessant, wenn die Politik der
Zeitungsreporter zur vorherrschenden Politik einer Nation wird. Es könnte ja sein, dass diese
Leute einem irgend etwas verkaufen wollen. Motivforschung könnte hier eine Rolle spielen.
Man könnte sich nicht wirklich auf die Information verlassen.
Zum Verstehen gehört also auch, dass man weiss, was man da zu verstehen versucht,
und imstande ist, die Falschheit oder Richtigkeit seiner Informationsquellen zu beurteilen.

Zum Studieren gehört also auch, den Verlässlichkeitsgrad Ihrer Informationsquelle zu
verstehen und sie müssen eine gewisse Vorstellung davon haben. Das ist eine Sache der Erfahrung.
Sie sagen z.B.: „Dieser Bursche erzählt mir, was er für wahr hält und wenn er nicht
länger der Ansicht ist, dass es wahr ist, oder wenn er herausfindet, dass etwas anderes wahr
ist, dann wird er es mir sagen.“
Oder sie sagen vielleicht: „Schön, dies ist hier eine gute Informationsquelle. Und da
gibt es diese andere Informationsquelle: Wenn mir dieser Bursche etwas erzählt, dann ist er
verdammt davon überzeugt, dass er es mir auf eine bestimmte Art und Weise eintrichtern
muss. Was er mir erzählt, kann stimmen, aber auch nicht, aber er wird es mir weiterhin erzählen,
weil er einfach recht haben muss.“ sie würden irgend so eine Einschätzung vornehmen.
Ich habe mich zum Beispiel gerade durch drei Lehrbücher durchgearbeitet drei
Lehrbücher! die von einem Professor an der Columbia Universität geschrieben wurden, der
mit Sicherheit noch nie in seinem Leben einen Farbfilm in der Hand gehabt hat, aber über
Farbphotographie schrieb. Er musste das studieren und musste darüber Bescheid wissen. Er
sollte eine Prüfung darüber ablegen. Er habe mehr Farbaufnahmen gemacht, als dieser Mann
sich überhaupt vorstellen kann, aber hier war ein Fall, wo er etwas studieren musste, um
eine Note zu erhalten. Er erkannte das. Mir war klar, dass er es studieren musste, um eine
Note zu erhalten. sie verstehen, dass er dann beim Studieren scharfsinnig sein musste.
Mir wurde auch klar, dass dieser Bursche es liebte, sich aufzuspielen. Er liebte das. Er
brachte hochkomplizierte Fachausdrücke, die in keinem Wörterbuch zu finden waren, mitten
in einen Satz hinein, wo sie nicht nötig waren. Mann, wenn das einen nicht durcheinanderbringt!
Da steht z.B. mitten in einem Satz ein Wort wie kolorierter Kuppler. Er zitiere:
„Wir werden jetzt einen neuen Ausdruck einführen kolorierter Kuppler -, den er später
erklären werde.“ Er hat ihn nie erklärt. sie schlagen im photographischen Wörterbuch nach
„Was ist das ein kolorierter Kuppler?“ und sie können das Wort nicht finden. Es steht
nicht drin. sie schlagen überall nach und können es nicht finden. Was sollen sie jetzt machen?
Sich einfach hinlegen und auf der Stelle sterben? Nein. Ihr Verstehen muss die Tatsache
einschliessen, dass dieser blöde Esel nicht wusste, worüber er sprach, wenn es niemand
definieren kann. Vielleicht wird irgendwo irgend jemand diesen Ausdruck definieren, aber
Sie müssen erkennen, dass Sie, um weiterlesen zu können, nicht wissen müssen, was er bedeutet.
Es ist sehr interessant, wenn man unter diesen Umständen weiterliest, denn sie wissen,
dass man in Schwierigkeiten kommt, wenn man über einen Punkt hinweggeht, den man
nicht versteht. Aber zum Studieren gehört auch, dass man die Technologie des Studierens
kennt und weiss, dass, falls man auf der nächsten halben Seite Kopfschmerzen bekommt, der
Grund dafür ist, dass man dieses Wort nicht verstanden hat. Verstehen Sie?
Mit anderen Worten, Ihr Verstehen des Verstehens kann wirklich sehr scharfsinnig
werden. sie können äusserst trickreich werden.
Sie lesen z.B. ein Buch über die Ingenieurleistungen der alten Ägypter, das von einem
modernen Ingenieur geschrieben wurde, der auch am Massachusetts Institute of Technology
lehrt und in Sprache hätte durchfallen sollen.

Er kann (nicht) schreiben und lesen.

Vielleicht kann er Brücken bauen, aber er kann nicht schreiben. (Wenn er am MIT
lehrt, kann er wahrscheinlich auch keine Brücken bauen.) sie haben also nun sein Buch vor
sich und wollen etwas darüber lernen, wie die alten Ägypter Brücken gebaut haben. Aber
dieses Buch ist voller Wörter, die mit Drücken und Spannungen verschiedener Art und mit
Torsionen zu tun haben. Grauenvoll! Und dann, wenn sich der Autor wirklich klar ausdrücken
will, serviert er Ihnen plötzlich vier Absätze voller Integralrechnung, ohne zu erklären,
was irgendeiner der Buchstaben bedeutet, die er in der Integralrechnung verwendet.
Ich habe oben ein Buch über Farbreproduktion, das von irgendeinem Engländer geschrieben
wurde, der auch diesen Fehler beging. Es ist fabelhaft. Da müssen nun unbedingt
Systeme von Differentialgleichungen verwendet werden und das soll etwas erklären. Natürlich
habe er mir dann eben keine Sorgen um die Tatsache gemacht, dass er es nicht verstanden
habe. Er habe in Gedanken dem Verfasser des Lehrbuches geradezu ins Gesicht gelacht.
Mit anderen Worten, er war nicht so besessen davon, dass er es nicht überspringen
konnte und er kannte mich auf dem Gebiet des Studierens genügend aus, um zu wissen,
dass Er, sollte er in Schwierigkeiten kommen, weil er diese Sache übersprungen hatte,
wissen würde, was die Schwierigkeit war und daher in der Lage sein würde, zurückzugehen
und die Sache in Ordnung zu bringen, wenn sie mich wirklich behindern würde. Mit anderen
Worten, er konnte durch all diese Bajonette durchmarschieren. Verstehen Sie?
Man könnte also auf dem Gebiet des Studierens so schlau werden.
Eigentlich erzähle er Ihnen da von den letzten Verfeinerungen auf dem Gebiet des
Studierens, bevor wir mit den Grundlagen fertig sind es ist so, als ob sie auf die Oberschule
gehen würden, bevor sie den Kindergarten besucht haben -, aber er will Ihnen zeigen, wie
weit man auf diesem Gebiet kommen kann. sie können so schlau werden, dass sie die wissenschaftlichen
Abhandlungen eines Dozenten vom MIT über die Brücken der alten Ägypter,
die nur so von technischen Fachausdrücken strotzen, lesen können, ohne auch nur einen einzigen
seiner verdammten Fachausdrücke nachzuschlagen und dabei bis zum Ende der Abhandlung
überleben können und als Ergebnis sieh mal einer an etwas über diese Brücken
wissen. Wenn sie diese Stufe erreicht haben, dann sind sie gewitzt.
Wenn man die letzten Ausgaben der Encyclopedia Britannica lesen will, dann muss
man diese Fertigkeit vollendet beherrschen, denn die Artikel sind nur noch dazu geschrieben,
um die jeweiligen Fachleute zu beeindrucken. Die Autoren der Encyclopedia Britannica wurden
z.B. von Landschaftsarchitekten wegen ihrer Artikel über Landschaftsarchitektur so kritisiert,
dass sie jetzt eine professionelle Abhandlung über Landschaftsarchitektur geschrieben
haben. Niemand ausser einem Landschaftsarchitekten kann sie verstehen. Nur ein Landschaftsarchitekt
wird niemals in der Encyclopedia Britannica etwas über Landschaftsarchitektur
nachschlagen. Und ebenso ist es mit fast allen der sehr professionellen Abhandlungen
der Encyclopedia Britannica. Diese Leute haben ihren Stil geändert.
Der moderne Stil besteht daraus, dass man sich unverständlich macht, sagt, dass irgend
jemand anders darüber Bescheid wisse, versucht, es eindrucksvoll zu machen, alles
mögliche auslässt und dann sagt: „Wenn sie kein Experte sind, sind sie ein Nichts und da es
Experten gibt, ist das, was wir tun, völlig richtig.“ Was sie da vor sich haben, ist alles eine
Art Mischmasch Dekadenz ist eigentlich das richtige Wort.

Nun, er persönlich benutze die alte Ausgabe der Encyclopedia Britannica von 1890.
Wenn sie in der 1890er Ausgabe etwas über Landschaftsarchitektur lesen, dann werden Sie
feststellen, dass man damals noch gewusst hat, dass man für irgendeinen unbedarften Leser
schreibt, der die Nomenklatur der Landschaftsarchitektur nicht kennt. Man kann das, was
man wissen will, herausfinden, aber bei den späteren Ausgaben ist das nicht mehr möglich.
Bald wird diese 1890er Ausgabe so veraltet sein, dass sie nutzlos werden wird und dann
werde er keine Enzyklopädie mehr haben.
Ich werde dann irgendeine Verzweiflungsmassnahme ergreifen müssen. Er weiss
noch nicht, was er tue. Vielleicht muss er die Enzyklopädie durch eine riesige Bibliothek
ersetzen. Oh ja, er weiss! Quentin bekommt ja eine ganze Reihe von Lehrbüchern und Er
werde sie sammeln. Das ist die Lösung! Er bekommt alle möglichen Lehrbücher wie z.B. das
Elektronik-Buch für Jungen, wissen Sie. Das Jungen-Buch über dieses und das Jungen-Buch
über jenes. Und wenn sie diese Bücher aufschlagen, dann stellen sie tatsächlich fest, dass
einem dort die Integralrechnung auf dem Niveau von Sechsjährigen beigebracht wird so,
dass man sie wirklich verstehen kann. Eigentlich sind diese Bücher für ihn ja noch viel zu
schwer. Er weiss nicht, wie jemand das so beschreiben konnte, aber Quentin kommt damit
ganz gut zurecht. Eine verrückte Sache! Ja, die Leute scheinen unbedingt der Meinung zu
sein, dass es in Ordnung ist, diese Dinge für Kinder leicht verständlich zu machen und so
kann er mir eine Kinderbibliothek zusammenstellen und bin dann gut ausgerüstet und das
werde er auch tun. Vielleicht können die Kinder diese Bücher nicht verstehen… aber Er
werde sie verstehen können.
Jedenfalls müssen Informationsquellen vor allem verständlich sein und Wörter Definitionen) bilden
die Grundstruktur jedes professionellen oder technischen Gebietes. Spezialisierte Wörter
werden für spezialisierte Beobachtungen verwendet. So kommen wir als Spezialisten in den
Bereich der spezialisierten Beobachtungen und das ist völlig in Ordnung. Wenn sie aber nur
um eines momentanen Verstehens willen oberflächlich in ein Gebiet eindringen wollen und
dann mit dem Wortschatz der Spezialisten kollidieren, sind sie sofort verloren.
Das gibt Ihnen sofort eine Vorstellung von jemandem, der die Bodhietologie überhaupt
nicht ernsthaft studiert. Eines der ersten Dinge, die er tut, ist, sich über die Nomenklatur zu
beschweren. Nun, offen gesagt, wir haben weniger Nomenklatur, als einem spezialisierten
Gebiet wie dem unsrigen zustehen würde, denn wenn bisher niemand etwas vom menschlichen
Geist verstand, wie konnte er dann ein entsprechendes Vokabular haben? Die Leute, die
vor uns auf diesem Gebiet arbeiteten, hatten kein Vokabular dafür und wenn wir ihr lausiges
Vokabular verwendet hätten, so hätten wir alles missverstanden, weil diese Wörter Definitionen) andere
Bedeutungen hatten.
Dieser Typ steht also herum und fängt an, sich über unser Vokabular zu beschweren.
Dann wissen wir sofort, dass er die Bodhietologie nicht ernsthaft studiert das ist das erste, was
wir über ihn wissen. Er ist ein Dilettant er will nur ein bisschen am Rand herumstehen und
ein paar Brocken aufschnappen. Erkennen sie diesen Kerl jetzt? Er will nur ein paar Brocken.
Er will nicht das Ganze, denn dann müsste er ja schwitzen, um die Nomenklatur zu
verstehen, denn die Nomenklatur bringt ein spezialisiertes Verstehen mit sich und solange
man nicht dieses spezialisierte Verstehen hat, wird man sich die Technologie nie aneignen.

Hier sehen wir also den Unterschied zwischen jemandem, der etwas über eine Sache
weiss und jemandem, der ein Profi ist. Zwischen diesen beiden Dingen besteht ein riesiger
Unterschied. Und gar manch einer von denen, die heutzutage herumlaufen und vorgeben, auf
einem Gebiet sehr viel zu wissen, ist seltsamerweise nicht einmal in den elementarsten
Grundlagen des betreffenden Gebietes ausgebildet. Aber es ist sozusagen Mode, eine Art
Dilettant zu sein es ist ein moderner Trend.
Nehmen wir doch einmal die Ärzte als Beispiel: Was ist ein Arzt anderes als ein Dilettant
auf dem Gebiet des Verstandes? Er ist wirklich nichts weiter als ein Dilettant. Er ist einfach
oberflächlich. Und diese Leute sind vielleicht anmassend! sie bekommen hier in irgendeinem
Krankenhaus an der Themse sechs Stunden Vorlesungen (ich habe das bereits vorher schon
einmal erwähnt) und das ist ihre ganze Ausbildung auf dem Gebiet des Verstandes. Aber weil sie
eine staatliche Zulassung als praktischer Arzt haben, sind sie mit völliger Handlungsfreiheit
auf dem Gebiet des Verstandes ausgestattet. Es hört sich verrückt an, aber es ist wahr. Genau so
ist es. Die Gesellschaft im allgemeinen ist zu zerstreut geworden, als dass es ihr nichts ausmacht,
jemanden auf einem Gebiet, über das er überhaupt nichts weiss, als Autorität zu bezeichnen.
Denn das ist die Autorität auf dem Gebiet des Verstandes er wurde sechs Stunden lang
unterrichtet.
Das ist übrigens der grosse Withhold dieser Leute. Und das ist auch der Grund, warum
sie sich so viele Jahre lang so ungeheuer darüber aufgeregt haben, wie schlecht wir ausgebildet
seien und so weiter; tatsächlich lernt ein Akademiestudent irgendwo auf der Welt in
einer einzigen Woche, wenn man es an den dafür investierten Stunden misst, mehr über den
Mind als ein Arzt in seiner ganzen Karriere. In einer einzigen Woche!
Wissen Sie, diese Einfaltspinsel legen eine ungeheure Anmassung an den Tag, indem
sie ausgerechnet uns zu erzählen versuchen, dass wir auf dem Gebiet des Verstandes überhaupt
nicht ausgebildet seien und so weiter. Nein, nein, nein wir sind auf dem Gebiet des Verstandes
sehr wohl ausgebildet; wir sind praktisch die einzigen Leute, die auf dem Gebiet des Verstandes
ausgebildet sind.
Es gibt nun Leute aus anderen Gebieten, die auf dem Gebiet des Fleisches oder der
Neuronen oder dergleichen ausgebildet sind, wie zum Beispiel in der Psychologie, der Gehirnchirurgie
oder so. Aber sie sind auf dem Gebiet des Fleisches ausgebildet, sie sind nicht
auf dem Gebiet des Verstandes ausgebildet. Er gestehe ihnen nun zu, dass sie Spezialisten auf
dem Gebiet des Fleisches sind, in Ordnung! Wenn jemand eine Kugel in seinen Schädel bekommt,
so können diese Leute wahrscheinlich etwas daran machen. Na schön. Weil wir nun
imstande sind, jemandem eine Kugel aus dem Schädel zu holen, wollen wir aber nicht so tun,
als ob wir etwas über den Mind (Verstand) wüssten; denn die Kugel ging ja schliesslich nicht in seinen
Mind, sondern in seinen Schädel. Dies ist ein kleiner Unterschied in der Nomenklatur, sehen
Sie?
Was er Ihnen hier nun beizubringen versuche, ist die Tatsache, dass man ein Gebiet
auf verschiedenen Ebenen in Angriff nehmen kann. Man kann es z.B. als Dilettant in Angriff
nehmen. Das würde dann so gehen: „Oh, ja. er weiss alles über Malerei. Ja… er hatte in
der Mittelstufe einen Kurs in Kunsterziehung, ganze vier Monate lang. Der Lehrer stellte sich
vor uns hin und zeigte uns auf Karton aufgezogene Lithographien. Und er wurde so gut,
dass er Rembrandt fast immer erkannte. Er erwarb mir ein sehr gutes Kunstverständnis und
von daher weiss er sehr viel über Kunst.“ Nun, woraus bestand diese Ausbildung? Ein, zwei
oder vielleicht drei Stunden pro Woche und das etwa 16 Wochen lang dieser Bursche
schaute sich also 50 oder 60 Stunden lang Bilder an und hält sich jetzt für einen Kunstspezialisten.
Natürlich ist er besser als irgend jemand draussen auf der Strasse, der noch nie von
diesen Dingen gehört hat er ist nicht viel besser, aber er ist besser. Aber auf diese Weise
bekommt jemand die interessante Vorstellung, er wisse jetzt etwas über eine Sache, wenn er
in Wirklichkeit keinen blassen Schimmer davon hat. Er erwirbt sich eine merkwürdige Einstellung,
die für sein zukünftiges Wissen sehr gefährlich ist. Er bekommt ein falsches Verstehen.
Er glaubt jetzt, etwas über diese Sache zu wissen. Nein er kennt die Nomenklatur von
Bildern. Er weiss nichts über Kunst. Ihm wurde niemals irgend etwas über Kunst beigebracht.
Was er kennt, ist die Nomenklatur von Bildern.
Der entscheidende Faktor hierbei ist eigentlich nicht die aufgewendete Zeit, obwohl
ich Zeit erwähnt habe. Es ist viel mehr die Ernsthaftigkeit, mit der jemand an die Sache herangeht.
Wieviel wollen sie über dieses Gebiet wissen? Möchten sie so viel darüber wissen,
dass sie darüber sprechen können? Das wäre bei einer jungen Dame, die ihr gesellschaftliches
Debüt auf der Park Avenue hat, sehr üblich. sie könnte über Kunst sprechen wie
schick! Wenn bei ihrer Vorstellungsparty jemand zufällig äussern würde: „Sie sehen wie eine
Madonna aus“, dann wüsste sie, dass diese Person nicht unbedingt etwas Religiöses damit
meint. Das ist ihre Vorstellung von Kunstverständnis, sehen Sie?
Wir wollen nun ein bisschen weiter in das Gebiet der Kunst einsteigen. Wie ernsthaft
will nun jemand an dieses Gebiet herangehen? Will er einfach genügend über dieses Gebiet
verstehen, um nicht als Dummkopf dazustehen, oder will er genügend darüber verstehen, um
etwas damit zu tun?
Will er wissen, wie man Kunst verwendet, um ein Haus zu schmücken d.h. will er
wissen, wie man Bilder auswählt, aufeinander abstimmt, aufhängt und was man damit tut?
Wir brauchen nicht unbedingt in dieser Richtung weiterzugehen, sondern könnten
auch einen anderen Kreis von Motiven untersuchen. Jemand will z.B. über Kunst Bescheid
wissen, weil er an die drohende Weltinflation denkt. Man kann Land kaufen das ist aber
kein Gut, das leicht zu transportieren ist - und man kann Gold kaufen, sofern man daran herankommen
kann und nicht gerade amerikanischer Staatsbürger ist und diese Dinge werden
im Preis steigen, während das Geld des Landes im Wert abnimmt. Oder man kann Kunst kaufen.
Und Kunst ist heute ein grosses Geschäft unter Leuten, die nichts über Kunst als künstlerische
Aktivität wissen, sondern Kunst als Investierungsmöglichkeit ansehen. sie wären überrascht,
wieviel Handel in dieser Sparte betrieben wird. Jemand könnte nun genügend über
Kunst wissen wollen, um zu wissen, ob die Experten ihn betrügen. Das ist alles, was so ein
Bursche auf dem Gebiet der Kunst wissen will. Er muss genug über Kunst wissen, um zu
wissen, wer sich auf dem Gebiet der Kunst auskennt, damit er auf diesem Gebiet nicht hereingelegt
werden kann. Sonst würde er sein ganzes Geld verlieren.
Ein anderer möchte vielleicht genug über Kunst wissen, um selbst etwas mit diesem
Gebiet zu tun zu haben und vielleicht Kunsterziehung zu geben. Das würde schon ein Schritt
weiter sein. Er müsste schon ein wenig mehr über Kunst wissen, nicht wahr? Jetzt erreichen
wir schon die unteren Stufen einer Ausbildung. Ein anderer will vielleicht genug über Kunst
wissen, so dass er, wenn er sehr gut ist, sich vielleicht mit einem Kohlestift und einem Blatt
Papier hinsetzen und eine Vase mit einer Narzisse darin zeichnen kann. Nun könnte man sagen:
„Jetzt sind wir wieder dort, wo wir begonnen haben“, denn jedes Kind im Kindergarten
versucht, eine Vase mit einer Narzisse darin zu zeichnen.
Wir sind zurück im Bereich des Tuns.
Ich mache sie darauf aufmerksam, dass dieses kleine Kind im Kindergarten fast nie
eigentlich das darstellt, was da ist. Es ist wirklich erstaunlich, was da herauskommt und dann
z.B. eine Vase sein soll. Aber Kinder haben ein sogenanntes „künstlerisches Talent“ oder
irgend so etwas und nichts wird leichter zerstört als dieses Talent, denn es baut nicht auf
Wissen oder Verstehen auf. Es wird verschwinden. Es wird dem Kind zwischen den Fingern
zerrinnen… wenn es tatsächlich mal etwas zeichnet. Das Kind lässt sich sehr leicht zu Fall
bringen.
Ein Bodhie ist ganz von Natur aus kreativ, aber er arbeitet tatsächlich mit bestimmten
Ausdrucksmitteln, über die er nicht viel weiss. Jetzt gehen sie erneut an das Zeichnen heran,
nehmen einen Kohlestift und ein weisses Blatt Papier und setzen sich hin, um eine Vase zu
zeichnen. Jetzt beginnt Ihre Ausbildung. sie lernen, dass Sie, wenn sie die Position Ihres
Zeichenpapiers und die Position Ihres Kopfes beim Zeichnen verändern, damit auch die Proportionen
der Vase verändern. Das muss man ja erst einmal wissen, nicht wahr? Mit anderen
Worten: Wenn sie eine Vase aus der Nähe anschauen und dann eine Zeitlang zeichnen, werden
Sie z.B. den oberen Teil gross zeichnen; wenn sie sich dann zur Entspannung zurücklehnen
und den unteren Teil zeichnen, haben sie jetzt einen kleineren unteren Teil -einen grossen
oberen Teil und einen kleineren unteren Teil und die Vase sieht nicht richtig aus. Beim
Zeichnen ist es Ihnen aber richtig vorgekommen. Nun, an diesem Punkt hat Ihre Ausbildung
auf dem Gebiet der Kunst begonnen: Halten sie Ihren Kopf still! „Der Punkt, von dem aus
ich schaue, spielt eine Rolle und die Entfernung, aus der er auf etwas schaue, hat etwas damit
zu tun, was er hier auf dem Blatt Papier mache. Aha, na gut.“ Wenn Ihnen das klar wird,
dann haben sie den Start geschafft und sind unterwegs und tatsächlich haben sie in diesem
Augenblick den ersten Schritt dazu getan, ein Profi zu werden. Selbst wenn sie es zum Spass
gemacht haben, würden sie dennoch auf dem Weg zum Profi sein.
Was ist wahrscheinlich das nächste, was sie dabei lernen werden? Nun, wahrscheinlich
werden sie lernen, dass es sehr leicht ist, etwas im Massstab 1:1 zu zeichnen… dass es
aber um einiges schwieriger ist, etwas zu verkleinern oder zu vergrössern. Wenn sie die Vase
auf Ihrem Zeichenpapier ebenso gross zeichnen, wie sie sie auf dem Tisch sehen, dann ist
das kinderleicht. Aber wie zeichnet man überhaupt im Massstab 1:1? Nun, sie dürfen die
Lage des Zeichenpapiers bzw. Zeichenblocks relativ zum Tisch nicht verändern. So einfach
ist das.
Die meisten Leute sind aus sehr interessanten technischen Gründen nicht in der Lage,
Stilleben zu zeichnen sie versuchen, eine Vergrösserung oder Verkleinerung zu machen.
Sie versuchen, eine grosse Vase zu zeichnen, während sie auf eine kleine schauen, aber eine
kleine Vase zu zeichnen, während sie auf eine grosse schauen und wenn sie ihre Augen von
der grossen Vase zu der gezeichneten Vase schwenken, erhalten sie keine Wiedergabe im
Verhältnis 1:1. sie schauen also z.B. auf eine grosse Vase und versuchen, eine kleine Vase zu
zeichnen und natürlich kriegen sie die Proportionen nicht richtig hin, denn die Grösse ist
schon verkehrt und das bringt sie durcheinander. sie wissen nicht, wie sich diese Situation
leicht lösen lässt. sie wissen nicht (um Himmels willen!), dass es alle möglichen ausgefallenen
mechanischen und mathematischen Aktionen erfordert, wenn man eine grosse Vase hernimmt
und eine kleine Miniaturvase von dieser grossen Vase zeichnen will. Und sie knirschen
mit den Zähnen. Dabei ist es kinderleicht. Man stellt eine Vase dort hin und legt sein
Papier hier zurecht, so dass das Papier jetzt gleich gross wirkt wie die Vase und man nimmt
seinen Kohlestift heraus und zeichnet die Umrisslinien der Vase auf dem Papier genauso
gross, wie man sie dort sieht. Man lässt seinen Kopf dort, wo er hingehört, lässt seinen Zeichenblock
dort, wo er hingehört und lässt die Vase dort, wo sie hingehört und der Kohlestift
fährt über das Papier, ein paar Glanzlichter werden eingezeichnet usw.. und wenn man nicht
gerade krankhaft zittert, wird man schliesslich eine nette Skizze einer Vase haben.
Ich zeige Ihnen nur, dass es diese kleinen Stückchen Technologie gibt. sie sind jetzt
auf dem Weg zum Profi.
Man könnte also sagen, dass Studieren, das nur zu Verstehen führt also Studieren
ohne Tätigkeit nicht ohne Wert ist und einen grossen Teil der Kulturform der Gesellschaft
ausmacht. Man beabsichtigt nicht, irgend etwas damit zu tun, man wird nichts damit tun es
ist lediglich schick, interessant und nett. Eine grosse Menge der Kultur… in der sie leben,
wird in dieser Weise verstanden und es ist nett, wenn man diese Dinge weiss. sie müssen
viele dieser Dinge wissen. Beispielsweise müssen sie nicht wissen, wie man ein Auto baut,
oder selbst ein Auto bauen können, um etwas über Autos zu wissen. Aber sie täten sehr gut
daran, etwas über das Reparieren von Autos zu wissen, bevor sie sich darauf einlassen, jemanden
dafür zu bezahlen, dass er Ihr Auto repariert. Mit anderen Worten, sie haben hier ein
Tun in einem begrenzten Rahmen. sie verstehen genügend von einer Sache, dass sie sich
z.B. nicht über’s Ohr hauen lassen, indem sie eine „Mona Lisa“ kaufen, nachdem sie gestern
bereits von Herrn Maier gekauft wurde.
Sie können also allgemein im Leben viele Dinge verstehen, bei denen sie nicht beabsichtigen,
sie jemals zu tun. Damit ist nichts verkehrt. Aber machen sie sich diese Haltung
nicht zur Gewohnheit. Lassen sie sie nicht zur Gewohnheit werden. Wenn sie etwas in Angriff
nehmen, dann nehmen sie es wirklich voll in Angriff! Lassen sie einen Studenten Er
möchte hier einmal kurz über die Bodhietologie sprechen lassen sie jemanden, der z.B. auf
Ihren PE-Kurs kommt, nicht am Rande herumstehen, denn später werden sie feststellen, dass
solche Leute Versammlungen abhalten und endlos über die Bodhietologie reden werden. Selbst
wenn sie solchen Leuten die Pistole auf die Brust setzen würden, könnten sie nicht definieren,
was ein Engramm ist, aber sie werden endlos über die Bodhietologie reden. Es gibt tatsächlich
überall solche Gruppen, die nichts anderes tun als das. sie auditieren nie, sie bringen
absolut nichts zustande. Ihre Beherrschung des Gebiets geht nur so weit, dass sie ein Interesse
daran haben. Nun, das ist vollkommen in Ordnung, es ist nichts damit verkehrt, aber lassen
Sie sie nicht in dem Glauben, dass sie das Gebiet jetzt kennen würden.
Es wäre grausam, ihnen das anzutun. sie kennen das Gebiet nicht und sie werden in
dem Masse verwirrt, wie sie glauben, sie bräuchten nur das und das zu tun und schon würden
sie irgendwie total in Ordnung kommen und alles darüber wissen.
Nun, genau an diesem Punkt beginnt die Ausbildung einer Person zusammenzubrechen,
denn in welche Falle sind diese Leute da hineingeraten? Es ist nur diese eine Falle: „Ich
weiss alles darüber, also kann das Leben weitergehen.“ Nun, er weiss nicht alles darüber er
hat z.B. nicht Ihre Stufe des Verstehens erreicht. Mein Gott! sie haben sich durchgebissen
und durchgeboxt, sind in die Sache eingedrungen und verstehen einiges davon und sie wissen,
wieviel es da zu wissen gibt! Dieser Typ dagegen glaubt, schon alles zu wissen.
Wenn sie seiner Logik ein wenig folgen würden, wären sie fasziniert. Wenn sie seinem
Denken, einigen seiner Äusserungen und seiner Aktionen sofern er auf diesem Gebiet
überhaupt irgend etwas tut ein wenig nachgehen würden, dann würden sie sich manchmal
geradezu totlachen, denn sie könnten nicht glauben, dass irgend jemand irgend etwas so
falsch verstehen könnte. Es ist einfach hoffnungslos.
Jemand wird sagen: „Nun, er habe den Hund beruhigt und er habe dabei Bodhietologie-
Prozessing benutzt, wissen Sie. Er schlage ihn.“ Wie zum Teufel sind wir so weit abgekommen?
Es ist dermassen dämlich! Aber diesen Menschen jetzt weiterhin in dem Glauben
zu lassen, dass er alles über dieses Gebiet wüsste und sich daher nicht direkt und ernsthaft
damit beschäftigen müsste, um auf dem Gebiet irgend etwas tun zu können, würde äusserst
grausam sein, denn er würde nur versagen. Da gibt es dieses umfassende Sachgebiet, das
ihm, wenn er alles richtig machen würde, Ergebnisse bringen würde. Und er könnte sich irgendwo
niederlassen und etwas damit tun. Wenn man ihn aber dasitzen und glauben lässt, er
wüsste schon alles darüber, wenn er in Wirklichkeit gar nichts darüber weiss, dann lässt man
ihn auf diese Weise natürlich in die vorher erwähnte Kategorie fallen.
Ebenso grausam ist es, wenn sie ihn dazu bringen, dass er glaubt, er könnte nichts über
das Gebiet wissen, denn es sei so riesig und so schwierig. Denn damit haben sie die beiden
Gründe für den Untergang einer Person oder einer Zivilisation künstlich geschaffen. Sie
haben ihn in einen Zustand gebracht, wo er „nicht nur ungebildet ist, sondern auch voll in
diesem Zustand bleiben wird“.
Das würde passieren, wenn sie z.B. zu ihm sagen würden: „Natürlich kann das nur
ein Spezialist wissen. Und er verstehe nicht, warum sie nach der Definition eines solchen
Wortes fragen, denn es gehört ohnehin eigentlich nicht zu dem, was sie machen. Wissen Sie,
das ist alles ziemlich schwierig.“
Ich mache das nie so. Wenn jemand daherkommt und mir eine feindselige Frage über
irgend etwas stellt, dann kann er nicht garantieren, was er als Antwort bekommen wird. Das
hängt ganz davon ab, wie er mich in diesem Augenblick gerade fühle. Sollte er mich in boshafte
Stimmung versetzen… wird er wahrscheinlich mit Kopfschmerzen von dannen ziehen.
Aber wenn mich jemand fragt und wirklich etwas wissen will, dann sage er es ihm,
wie sie von mir wissen, natürlich auf der Stelle, so gut er nur kann. Selbst wenn er keine
Hoffnung hätte, dass er wirklich verstehen würde, worüber er spreche, würde er ihm immer
noch alles sagen, was er ihm sagen könnte und was hoffentlich zu seiner Information oder
seinem Verstehen dieser Sache beitragen würde. Auf diese Weise tue er immer etwas für die
Person und wenn mich jemand lediglich um Information fragt, dann belasse er es für gewöhnlich
dabei. Aber wenn mich jemand um Hilfe bittet, dann gebe er ihm immer etwas zu
tun er gebe ihm, wenn es mir möglich ist, nicht nur eine Information oder einen Einblick
in die Sache, sondern er gebe ihm immer auch etwas zu tun. sie wären überrascht, wenn Sie
wüssten, wie gut diese Methode funktioniert.
Wenn Ihnen natürlich jemand eine feindselige Frage stellt oder gemein ist usw., dann
bedienen sie einfach die Falltür. Es ist mir egal, was sie mit dem Betreffenden machen.
Niemand verlangt von Ihnen, dass sie höflich sind. Lassen sie sich hinsichtlich Ihrer Kommunikationslinien
auf keine Kompromisse ein.
Ich werde lediglich dann verlegen (und jedem anderen würde es genauso gehen),
wenn jemand eine dumme Frage gestellt hat, die wie eine feindselige Frage klang, aber in
Wirklichkeit echt und ernst gemeint war; dann geraten sie sofort in die Situation, dass Sie
dieser Person eine sehr böse und gemeine Antwort gegeben haben, obwohl die Person es ihrerseits
gar nicht so gemeint hat. sie können sich manchmal in dieser Hinsicht irren. Es kann
einem ziemlich leicht passieren.
Etwas zu tun erfordert natürlich weitaus mehr Verstehen, als es das blosse Anschauen
verlangt. Das Tun erfordert sehr viel zusätzliches Verstehen und wenn sie beginnen, auf
einem Gebiet etwas zu tun, dann ist das manchmal sehr enttäuschend. Ihre ersten Resultate
können sehr enttäuschend sein. Ihr Verstehen war nicht ausreichend für das, was sie taten.
Sie sollten daraus lernen, dass sie mehr über diese Sache verstehen sollten, um sie zu tun.
Das ist die Lehre, die sie daraus ziehen sollten. sie sollten nicht daraus lernen, dass es „einfach
zu schwierig ist“.
Aber bei einigen Sachgebieten kann man noch eine andere Lehre ziehen, nämlich: „Es
hat sowieso nie funktioniert.“ Merkwürdigerweise glaube er nicht, dass dies ausser auf den
oberen Stufen der Über-Ausbildung zutrifft. Auf den oberen Stufen der „Über-Ausbildung“
gibt es eine Menge Zeug, das nicht funktioniert. Man hofft nur, dass es funktioniert, trichtert
es den Studenten aber munter ein. Es war nie beabsichtigt, dass es funktioniert es führt
letztlich überhaupt zu keinem Ergebnis. Das klingt ziemlich sonderbar, ist aber wahr.
Es ist etwa so, als ob man die Gleichungen von Flugzeugpropellern oder von Peitschen
was heute beides so etwa in die gleiche Kategorie fällt durch Integralrechnung löst
und alle möglichen Konturen und Krümmungen von Flugzeugpropellerblättern oder alle
möglichen Bewegungskurven von Peitschen durch Integralrechnung berechnet und genauestens
skizziert. Warum sollte man so etwas Dummes tun? Warum sollte man z.B. die fürchterliche
Kompliziertheit einer sehr esoterischen Aktivität, die seit drei Jahrhunderten nicht
mehr verwendet wird, auf einer Basis des Tuns lernen? Nur um des Tuns willen?
Manchmal funktioniert es überhaupt nicht. Manchmal hat es noch nie jemand gemacht.
Das müssen sie in Ihre Überlegungen einbeziehen, wenn sie sich auf diese Stufe begeben.
Vielleicht hat es nie jemand gemacht. Vielleicht ist es zu schwierig. Vielleicht ist es
nicht zu schwierig, vielleicht lässt es sich einfach gar nicht berechnen. Vielleicht lässt sich
die Kurve einer Peitschenbewegung gar nicht allgemein integrieren? Sehen Sie, so weit kann
es getrieben werden.
Diese Dinge gehören alle dazu, das Gebiet des Studierens zu verstehen. Was erreichen
Sie durch dieses Studium?
Aber wenn sie sich auf irgendeinem Studiengebiet auf einer Basis des Tuns voranarbeiten,
dann sollten sie dies auf einem Gradienten tun. Er habe Ihnen bereits einen Vortrag
über das Thema Gradienten gehalten. sie werden feststellen, dass die Fähigkeit einer Person,
Dinge zu tun, zum ersten Mal gleich nach dem Zeitpunkt zusammenbricht, an dem die Person
auf einen zu steilen Gradienten gestossen ist. Der Zusammenbruch des Verstehens erfolgt
nicht auf dem zu steilen Gradienten, sondern unmittelbar, bevor sie auf den zu steilen Gradienten
stösst. Er werde Ihnen in einem späteren Vortrag mehr darüber erzählen, wie man
Leute unter Verwendung dieses exakten Prinzips des zu steilen Gradienten auditiert. Es ist
recht interessant, aber es wird sich zeigen, dass der Gradient, auf dem jemand gescheitert ist,
der Gradient ist, der nach dem Gradienten kommt, den er nicht verstanden hat. Er ist beim
Erkennen dieser Sache also einen Schritt zu spät dran.
Was sie nun tun sollten, ist, jemandem auf einem Gradienten eine Reihe von Tätigkeiten
zu geben, die er ausführen und bewerkstelligen kann. In haben wir
eine recht erstaunliche Sache, die „Touch-Assist“ (Berührungshilfe) genannt wird und diese
Sache funktioniert so gut, dass einige Leute sozusagen beim Touch-Assist hängenbleiben.
Das ist nur eine kleine Tätigkeitsstufe, die ihnen, wenn sie ausgeführt wird, ein gewisses Vertrauen
gibt, so dass sie dann zu höheren Tätigkeitsstufen weitergehen können. Aber es ist
etwa so, als ob da ein zu gutes Spielzeugauto erfunden worden wäre. Es ist ein zu gutes
Spielzeugauto und es wird Ihnen manchmal schwerfallen, die Leute zum nächsten Schritt
weiterzubewegen. Aber das Tun bewirkt Vertrauen und Verstehen, daher ist das Tun von
etwas einfach eine weitere Methode, um Verstehen zu erlangen. Zusätzlich dazu, dass man
mit dem Tun etwas erreicht, ist es auch eine Methode, Verstehen zu erlangen. Tun ist eine
Methode, um Verstehen zu erlangen. Und wenn sie feststellen, dass sie in einer Sache zu
sehr festgefahren sind, sollten sie mal etwas davon tun. Klingt das nicht recht interessant?
Ich habe mich gerade durch drei Bücher über uralte, längst überholte Farbfilmarten
durchgearbeitet und damit Farbphotographie anhand von Lehrbüchern studiert, die mittlerweile
längst veraltet sind, obwohl sie von einem bekannten Institut geschrieben worden waren.
Sie sind tot und von den Materialien, die dort beschrieben werden, ist heute nur noch
sehr wenig übriggeblieben. Und es war von einem Professor an der Columbia Universität
geschrieben, der selbst wahrscheinlich nie irgendwelche Farbphotos gemacht hat. Und die
Anleitungen und so weiter waren grösstenteils der Literatur entnommen, die von den damaligen
Herstellerfirmen dieser Filme herausgegeben worden war. Und diese Leute hatten einfach
ein glückliches Ergebnis beabsichtigt und dachten nie daran, dass irgend jemand irgendwelche
Schwierigkeiten damit haben würde.
Das Endergebnis war ein ungeheuer interessanter, grundlegender theoretischer Ansatz,
der für das Verstehen des Gebietes absolut unerlässlich war, der jedoch in verrückter
Weise zu einer Reihe von Tätigkeiten abschweifte, die keinen Nutzen mehr hatten und völlig
irrelevant waren. Wenn das nicht das schlimmste Durcheinander der Welt war, das mir je
untergekommen ist, dann weiss er auch nicht, was das war. Da gab es hochwichtige grundlegende
Technologie, grundlegende historische Technologie, grundlegende Bestandteile,
grundlegende chemische Technologie alle diese Dinge sind nicht nur auch heute noch gültig,
sondern werden auf diesem Gebiet immer gültig sein. Es sind Grundlagen, Fundamente
usw.
Nun, er habe mir diese Dinge gründlich angeeignet, obwohl er sie von einem Professor
lernte. Als nächstes stösst man in dem Buch jedoch plötzlich auf Filme, mit denen man
nie photographieren wird und über die man die ganze einschlägige Literatur kennen muss.
Das ist ganz schön hart, denn er wusste von vornherein schon, dass die Gebrauchstabelle,
die der Hersteller für einen Film, insbesondere einem Farbfilm, liefert, etwas ist, mit dem
man auf keinen Fall die Strasse verunreinigen darf man muss sie in den Abfalleimer werfen.
Sie ist nutzlos. Vergessen sie sie. Der Hersteller ist ja nicht der Benutzer des Films. Er
ist der Verkäufer des Films er stellt den Film nicht nur her, sondern verkauft ihn auch und
will ihm daher einen sehr guten Anstrich geben. Also sagt er, dass die Empfindlichkeitseinstufung
des Films äusserst hoch wäre, wenn sie es nicht ist. Und er sagt, dass bei diesem Film
gewisse Dinge nicht passieren würden, obwohl sie doch passieren. Und dieses ganze Zeug
und all diese Anleitungen sind nicht einmal relevant. Wie konnte jemand diese Dinge überhaupt
in ein Lehrbuch hineinnehmen? Er wusste doch schon, dass die Farbphotographie sich
ständig weiterentwickelte. sie entwickelte sich so schnell voran, dass es dumm wäre, ohne
Modernisierung des Textes von jemandem heute zu verlangen, dass er z.B. alles über Autochrom-
Film weiss. Es gibt schon seit 1920 keinen Autochrom-Film mehr und selbst damals
konnte man kaum ein Bild damit machen. Wer hat je von diesem Zeug gehört? Es ist nett,
wenn man weiss, dass es einmal einen solchen Film gegeben hat und was das Grundprinzip
hinter einem solchen Film ist, aber es ist einfach Unfug, jetzt die Objektiveinstellungen und
Belichtungszeiten für Autochrom-Filme zu lernen. Welche Objektiveinstellungen und Belichtungszeiten
sind das überhaupt? sie gelten vielleicht für ein Kamerasystem, das heute nicht
einmal mehr in Gebrauch ist. Das ist also einfach Blödsinn, nicht wahr? Wenn sie ein Gebiet
verstehen wollen, müssen sie auch über diesen Umstand Bescheid wissen und sie müssen
das Studieren der Lehrbücher irgendwie überleben und dabei dennoch die grundlegende
Technologie und die wichtigen Grundlagen des Fachgebietes, die sie gelernt haben, behalten,
ohne sich über die Stellen allzu sehr zu ärgern, wo Dinge behandelt werden, um die sich heute
kein Mensch mehr kümmert.
Nun, sie alle stehen vor diesem Problem, einfach weil die Bodhietologie sich laufend
weiterentwickelt. Er habe gerade ein extremes Beispiel dafür erlebt. Das dritte Buch war
vollständig den Methoden gewidmet, wie man einen Abzug von einer Farbaufnahme macht,
und dabei bin er doch sowieso unter keinen Umständen dazu zu bewegen, eine Dunkelkammer
für Farbfilme zu betreten. Wer will schon diese fummelige Arbeit machen? er ist froh
darüber, dass es eine Menge Burschen gibt, die so etwas machen wollen, denn sie übernehmen
alle fummeligen Arbeiten für mich! Er brauche mir also lediglich darüber klar zu sein,
was er überhaupt wissen muss. Er habe weder Zeit noch Lust, bei einem Photo für eine
Ausstellung 40 oder 50 Stunden dafür zu opfern, dass alle Farben usw.. dann richtig übereinanderliegen.
Wer würde so etwas schon tun? Einer dieser Fummler, die bei so einer Arbeit
glücklich sind und nicht ohne sie leben könnten. Fabelhaft, nicht wahr? Nun, er muss genug
wissen, um beurteilen zu können, ob diese Leute ihre Sache verstehen oder nicht.
Auch hier geht es darum, dass er verstehe, wofür er die Information brauche, dass
ich verstehe, bei welcher Tätigkeit er diese Information verwenden werde, welchen Wert sie
hat und wie präzise sie ist; er muss verstehen, was er damit erreichen will. Er muss verstehen,
was er will; es ist ein Verstehen der richtigen, praktischen Verwendung oder Anwendung dieser Information.
Wenn man etwas für gesellschaftliche Konversation studiert, würde
man es ganz anders studieren. Glauben sie mir, wenn sie Kunst studieren wollen, um gesellschaftliche
Konversation betreiben zu können und nicht, um das Wissen beruflich anzuwenden,
dann sollten sie sich am besten einen Kunstkatalog besorgen, der vor Urzeiten erschienen
ist und alle möglichen Maler aus der Zeit von van Eyck oder so aufführt. Dann entnehmen
Sie dem Katalog alle Maler, die zu dieser Zeit gelebt haben und die Dinge, wofür sie
bekannt waren und lernen das auswendig es ist einfach stures Büffeln, wie das Auswendiglernen
eines Theaterstückes, das von einer Amateurgruppe aufgeführt wird. Auf diese Weise
lernen sie all dieses Zeug auswendig und dann können sie in der gesellschaftlichen Konversation
mächtig Eindruck schinden! Jemand sagt z.B. etwas über die Maler des 17. Jahrhunderts,
und sie kommentieren: „wie van der Dobin“.
Die Leute sagen: „Wie wer?“
Sie wiederholen: „Ja, wie van der Dobin.“
Mit anderen Worten, sie können das zum Übertrumpfen der anderen benutzen. Machen
Sie sie fertig. Erwähnen Sie: „Nun, Hobbema insgesamt sind seine Bilder zu blau.“
Und jeder sagt: „Mensch, der weiss Bescheid!“
Nichtsdestoweniger gilt, dass selbst dieser Unfug, den man auf verschiedene Weise
betreiben könnte, immer noch unter die Rubrik der Frage fällt: „Wozu werden sie diese Information
verwenden?“ In welchem Masse müssen sie über die verschiedenen Dinge selbst
innerhalb eines einzelnen Fachgebiets Bescheid wissen?
Natürlich hatten einige der Lehrer, die er während meiner Ausbildung über
U-Boot-Abwehr im Krieg hatte, nichts besseres zu tun, als mir beizubringen, wie man Anti-
U-Boot-Geräte baut ja wirklich, baut! Und das mitten im Krieg. Er hatte keine Zeit, irgend
etwas zu bauen. Er versuchte ihnen das zu erklären. Aber sie erzählten uns einfach über
Dinge wie das elektronische Anti-U-Boot-Echolot vom Typ QCB-1 und wie man es baut.
Ich war für kurze Zeit nach Süd-Florida geschickt worden, um etwas über
U-Boot-Abwehr zu lernen und eines der Dinge, das mir meine Lehrer erzählten, war, wie
man ein solches Echolot baut. Glücklicherweise war es im Klassenzimmer angenehm warm,
und er konnte hier jede Menge Schlaf nachholen, denn er wusste einfach irgendwie, dass
ich draussen mitten im Pazifischen Ozean, umringt von japanischen U-Booten, keines dieser
Geräte würde bauen müssen. Er würde lediglich wissen müssen, wie man so ein Echolot
verwendet und im Höchstfall, wie man es repariert und er würde wissen müssen, wann es
in Betrieb ist und wann nicht. Meiner Meinung nach war das praktisch alles, was er mitten
im Einsatz über das Gerät wissen müsste. Also machte er mir ein angenehmes Nickerchen.
Aber die Einschätzung, wofür sie die Information wollen, wie sie die Sache studieren,
wohin das führt usw., ist ein unabdingbarer Bestandteil des ganzen Gebietes Studieren,
und wenn sie ihn beim Studieren weglassen, werden sie nur minimalen Nutzen aus der Information
ziehen und es kann sein, dass sie sehr uneffektiv und sehr ängstlich werden und
an vielen Wörtern und Dingen hängenbleiben, die sich Ihnen in den Weg stellen und sie verärgern
und die sie nicht verstehen. sie werden dann von dem Gedanken besessen: „Ich muss
alles, was er lese, perfekt verstehen, oder er werde steckenbleiben.“ Das wird Ihnen durch
die Tatsache beigebracht, dass Sie, wenn sie nicht verstehen, was sie lesen, eine halbe Seite
später Kopfweh bekommen. Das stimmt, aber sie müssen auch wissen, dass Sie, wenn Sie
diese halbe Seite weitergelesen und Kopfweh bekommen haben, jetzt scharfsinnig genug sein
müssen, um zu wissen, dass da vorher etwas gewesen sein muss. Finden sie heraus, was es
war, machen sie es ausfindig und räumen sie es aus dem Wege, sagen sie sich: „Ja, das ist
ein Wort, das er nicht kenne“ und lesen sie weiter.
Mit anderen Worten… sie müssen eine Menge Studiertechnologie kennen, um zu
studieren, oder sie werden nur minimalen Nutzen aus der Information ziehen, die sie bekommen.
Ich habe Ihnen heute in diesem Vortrag viel erzählt, das zum grossen Teil theoretisches
Material ist; all dies ist jedoch sehr gut praktisch anwendbar. Es findet praktische Anwendung
auf das, was sie gerade machen. Nachdem sie nun nach jedem dieser Vorträge Ihre
Noten sehr schön verbessert haben, hoffe Er, dass sie das auch jetzt wieder tun.

Sie haben wahrscheinlich im Laufe der Zeit erkannt, dass wir dieses Gebiet schon
ziemlich weitgehend gelöst haben. Und wir sind dabei auf einige Nutzanwendungen gestossen,
mit denen wir vorher gar nicht gerechnet hatten. Wie er schon erwähnte, war es eigentlich
ziemlich überraschend und abenteuerlich, plötzlich ein analoges Studien- und Anwendungsgebiet
aufzugreifen und zu studieren, um auf diese Weise etwas über das Studieren herauszufinden
und nicht in das eigene Fachgebiet introvertiert zu sein. Es ging darum, einen
äusseren Gesichtspunkt einzunehmen und es als wirklicher Anfänger zu studieren, der sich
langsam nach oben arbeitet und dann dieses Studium zum Abschluss zu bringen und zwar
nicht auf einer dilettantischen Ebene, sondern auf dem Niveau eines wirklichen Profis. Zwischen
diesen beiden Arten des Studierens besteht ein grosser Unterschied.
Was jetzt natürlich noch fehlt, ist die professionelle Anwendung von dem, was man
gelernt hat und das muss noch hinzugefügt werden, um Ihnen in diesem Bereich zu helfen.
Dieser Schritt scheint nicht besonders viel zu sein, aber bedenken Sie, dass das ganze Gebiet
der Ausbildung als Endprodukt das Bewerkstelligen bestimmter Tätigkeiten bzw. das Erreichen
bestimmter Ziele und Zielsetzungen hat. Und eine Ausbildung, die nicht auf so etwas
hinführt, ist natürlich nur eine Art Herumgetue und Schwindel reiner Dilettantismus, der
sich am besten folgendermassen definieren lässt: ”Man beabsichtigt nicht, irgend etwas damit
zu tun, ausser seine Freunde zu ärgern.” Und der Unterschied zwischen diesen beiden Arten
von Ausbildungen ist, dass das Herumgetue usw.. nicht wirklich die Bezeichnung ”Ausbildung”
verdient. Er würde es nicht hochtrabend ”Ausbildung” nennen. Er würde sagen, es ist
ein oberflächliches Vertrautwerden mit irgendwelchen Daten oder einem Sachgebiet, um
herauszufinden, was dieses Gebiet umfasst. Mit anderen Worten, man wird mit der Sache nur
oberflächlich vertraut und schnüffelt nur so ein bisschen daran herum und das ist meiner
Meinung nach keine Ausbildung.
Ausbildung wäre darauf ausgerichtet, dass man bestimmte Aktionen professionell
bewerkstelligt. Nun, das Wort ”professionell” ist hier von mir hinzugefügt worden, aber
wenn jemand auf einem Gebiet ausgebildet ist, dann erwartet man, dass er in der Lage ist, mit
diesem Gebiet bestimmte Dinge zu bewerkstelligen. Selbst wenn es sich nur um eine rein
theoretische Ausbildung handelt, so wird von einem doch erwartet, dass man am Ende ein
guter Theoretiker ist.
Ich würde also Ausbildung als etwas definieren, was wirklich und allen Ernstes für das
Leben ist und würde sagen, dass viel von dem, was unter der Bezeichnung ”Ausbildung”
läuft, in Wirklichkeit keine ist. Ausbildung bedeutet Lernen oder Wissen oder das Erwerben
der Kenntnis eines bestimmten Gebietes. Nehmen wir das als umfassende Definition. Wenn
jemand auf einem Gebiet ausgebildet ist, dann kennt er dieses Gebiet und zwar wirklich er
kennt das Gebiet! Er kann die Aktionen ausführen, die auf diesem Gebiet gelehrt werden und
kann die Ergebnisse erzielen, die auf diesem Gebiet gelehrt werden. Sehen Sie, das ist Ausbildung.
Unter diesen Umständen das moderne Schulsystem ”Ausbildung” zu nennen ist ziemlich
lächerlich, denn dieses arme kleine Kind kommt in die Schule und wird dann bloss beschäftigt
gehalten darauf läuft es hinaus. Das Kind beschäftigt zu halten scheint mir nun
nicht das geringste mit Ausbildung zu tun zu haben. Und dennoch zeigt eine Untersuchung
dieses Gebietes, dass der beste Grund für die Schulausbildung der Kinder der Wunsch ist,
ihren Müttern eine Erholungspause zu verschaffen das ist eine Tatsache. Das ist der Blickwinkel,
unter dem man dieses Gebiet betrachtet.
Wenn sie nun die Frage stellen: ”Was wird diesem Kind an Tätigkeiten beigebracht?”,
dann sehen sie sofort, was der Grund für Ihre Unzufriedenheit mit der Schulerziehung
für Kinder ist. Dem Kind wird überhaupt nicht beigebracht, irgend etwas zu tun. Also
ist es keine Ausbildung. Sehen Sie, dass das Wort ”ausgebildet”, wenn sie es in seiner eigentlichen
und wirklichen Bedeutung nehmen, dahin gekommen ist, dass es eine Art Schweben
in esoterischen Höhen bedeutet? Was bedeutet es, wenn man von jemandem sagt: ”Er
wurde in Oxford ausgebildet?” Na gut, er wurde in Oxford ausgebildet. Er ist also ein Oxford-
Typ und wir erwarten bestimmte Charakteristiken und gesellschaftliche Reaktionen
usw. Schön. Wenn er zum Gentleman ausgebildet wurde, so ist er eben ein professioneller
Gentleman. Das ist in Ordnung.
Sehen Sie, man kann Ausbildung nicht wirklich von einer aktiven Tätigkeit und einer
Rolle und Profitum trennen. Es ist nicht möglich, diese beiden Dinge voneinander zu trennen.
Man kann nicht einfach hergehen und sagen: ”Nun, wir wollten ihm eine gute Ausbildung
geben nicht so, dass er etwas tun könnte, aber… ” Das ist sofort ein Widerspruch. Genauso
könnte man sagen: ”Wir müssen alle weissen Bohnen auflesen, indem wir alle weissen Bohnen
am Boden liegenlassen.” Sehen Sie, das lässt sich nicht machen. Man kann nicht einfach
jemanden ”ausbilden”, ohne ein Ziel vor Augen zu haben, denn dann würde er nicht ausgebildet
werden.
Und das ist die moderne Streitfrage. Das Gebiet der Ausbildung hat auf der Welt das
zweitgrösste Budget nach der Rüstung. Das ist eine Menge Geld. Und das gilt auch dann,
wenn die Lehrer alle sagen, sie wären unterbezahlt womit sie recht haben. Es ist nichtsdestoweniger
eine fabelhafte Menge Geld, die in diese Richtung ausgegeben wird. Wenn Sie
verfolgen, wieviel im Leben eines Menschen dafür ausgegeben wird und wenn sie die Ausgaben
für alle Schulungs- und Ausbildungsaktionen, die auf der Welt stattfinden, berücksichtigen,
dann sehen Sie, dass das eine riesige Investition ist.
Nun wurde praktisch in jeden Menschen auf der westlichen Welt eine beträchtliche
Summe investiert, damit er ausgebildet wird. Es handelt sich um eine beträchtliche Summe
sie beträgt zigtausend Mark. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ein junger Mann seine Hochschulausbildung abschliesst,
hat seine Ausbildung beispielsweise an die 40.000 D-Mark verschlungen;
soviel war es jedenfalls Mitte der fünfziger Jahre. Das ist eine alte Zahl. Mittlerweile ist
es wahrscheinlich mehr. Das ist eine Menge Geld, die in einen Menschen investiert wird
und vielleicht kein Resultat erbringt.
Für seine Ausbildung wurde also eine Menge Geld ausgegeben, aber ist er wirklich
ausgebildet worden? Nein und das ist das Problem. Sehen Sie, eine Menge Geld wurde für
seine Ausbildung ausgegeben, aber er wurde nicht ausgebildet.
Ich war kürzlich ziemlich schockiert, als er herausfand, dass meine Kinder ihren
Namen nicht schreiben konnten. sie werden bemerkenswert schnell ”ausgebildet”, aber sie
konnten nicht einmal ihren Namen schreiben. Er würde unter diesen Umständen nicht sagen,
dass sie Schreiben gelernt hätten. Es wurde ihnen nicht beigebracht, wie man schreibt. Egal
was sie taten, egal wie viele fortlaufende Kringel sie malten, wenn es nicht zu einem Endprodukt
geführt hat, war es keine Ausbildung. Das Endprodukt sollte zumindest umfassen, dass
sie ihren Namen schreiben können. Das wäre wohl eines der ersten Dinge, an die ein Lehrer
denken sollte. Er sollte sich sagen: ”Nun, ein Kind sollte in der Lage sein, seinen Namen zu
schreiben. Denn das ist, offen gestanden, fast das grundlegende Kriterium dafür, dass jemand
schreiben kann.
Wenn jemand an Bord stapft, um anzuheuern und ein Kreuz unter den Vertrag setzen
muss, wird er auf der Stelle als Analphabet angesehen. Vielleicht kann er alles andere in gestochen
schöner Handschrift schreiben, aber wenn er seinen Namen nicht schreiben kann,
wird es ihm schwerfallen, die anderen davon zu überzeugen, dass er kein Analphabet ist.
Ich bin also der Ansicht, dass man die ersten Dinge auch zuerst machen sollte und als
ich herausfand, dass meine Kinder ihren Namen nicht schreiben konnten, wirbelte er eine
Menge Staub auf, indem er darauf bestand, dass sie das Schreiben ihres Namens lernen
müssten. Sogar die Kinder gerieten ziemlich aus der Fassung. sie waren nicht auf den Gedanken
gekommen, dass sie, wenn sie schreiben konnten, in der Lage sein sollten, ihren Namen
zu schreiben. sie konnten es nicht tun.
Es gibt da also noch viele Lücken. Nehmen wir z.B. Rechnen. Nun, dieser Gegenstand
wird den Kindern irgendwie als etwas Handliches beigebracht, das man deshalb braucht,
damit man nicht zuwenig Wechselgeld zurückerhält. Er halte das für so ziemlich die kurzsichtigste
Einstellung, die mir je auf einem Gebiet untergekommen ist. er ist aber sicher,
dass das der Hauptgrund für den Rechenunterricht ist, denn mehrere Kinder haben mir das
schon geduldig erklärt. Es ist ihnen also beigebracht worden, dass der Grund, warum sie
Rechnen lernen, der ist, zu verhindern, dass sie zuwenig Wechselgeld herausbekommen.
Niemand sagt den Kindern je, dass es einen anderen Weg gibt, wie man sich keine
Sorgen darum zu machen braucht z.B. indem man genügend Geld verdient. Schauen wir
uns das an. Wenn man genügend Geld verdient, braucht man nicht rechnen zu können, denn
es würde einem nichts ausmachen, wenn man zuwenig Wechselgeld zurückbekommen würde.
Sehen Sie, es gibt also andere Wege, dieses Problem mit dem Wechselgeld zu überwinden.
Ich habe diese eine Möglichkeit natürlich nur spasseshalber erwähnt, aber sie ist nichtsdestoweniger
ein möglicher Weg. Midas hat sich nie Sorgen darum gemacht, ob er genügend
Wechselgeld herausbekommen würde.
Was haben wir hier also für eine Ausbildung im Rechnen?
Nun, er fordere die Mehrzahl
der Rechenlehrer heraus, mir ein wirkliches Endprodukt anzugeben, weswegen man
Rechnen können soll. sie würden sagen: ”Nun, natürlich muss jemand rechnen können, denn
es wird in so vielen anderen Gebieten als Grundlage benötigt.”
Das mag stimmen, aber wir reden jetzt nicht über das Unterrichten anderer Gebiete, es
interessiert uns nicht wir reden über Rechnen. Wie sieht es mit dem Endprodukt des Rechenunterrichts
aus? Wir fragen uns, warum die Leute nicht rechnen können. sie können auf
diesem Gebiet nicht ausgebildet werden, weil es kein Endprodukt hat. Jemand sagt sich: ”Ich
möchte weder ein Buchhalter noch ein Buchprüfer werden und er kann lernen, wie man mit
den Fingern zählt und so vermeiden, dass er zuwenig Wechselgeld herausbekomme. Das ist
einfach. Warum muss er Rechnen lernen?”
Die Lehrer entgegnen ihm: ”Nun, du musst es können, um andere Fächer zu lernen.”
Nein, nein, nein, nein. ”Wir sprechen jetzt über die Ausbildung in Rechnen. Wir
kümmern uns jetzt nicht um andere Fächer.”
”Nun, wenn sie der Diskussion eine derartige Einschränkung auferlegen”, werden
die Lehrer sagen, ”dann kann natürlich niemand mit Ihnen streiten.”
Und sie sagen: ”Genau. Wer möchte schon gerne, dass mit ihm gestritten wird?”
Worum es hier geht, ist die Tatsache, dass das Fach Rechnen fast unmöglich unterrichtet
werden kann, weil es in sich selbst kein abgegrenztes Ziel enthält d.h. natürlich enthält
es abgegrenzte Ziele, die beschrieben werden könnten aber da es in sich selbst kein
beschriebenes abgegrenztes Ziel enthält, lässt es sich fast nicht unterrichten. Und fast jeder
Hauptschüler tut sich in Rechnen sehr schwer, denn Rechnen ist für sich genommen kein
vollständiges Sachgebiet und daher kann niemand ausgebildet werden.
Dies zeigt sich sehr deutlich auf der Hochschule. Er erzähle Ihnen jetzt nichts, was
Ihren Erfahrungsbereich überschreitet es ist etwas sehr Offensichtliches. Auf der Hochschulebene
werden Ihnen auf der Technischen Hochschule andauernd Aufgaben zum Lösen
mit Hilfe der Algebra und der Infinitesimalrechnung unter die Nase geschoben, die sich genausogut
durch direktes arithmetisches Rechnen lösen lassen. Das ist etwas, worüber man
nachdenken sollte.
Was ist hier geschehen? Nun, das Fach Rechnen, das kein vollständiges Sachgebiet
für sich war und irgendwie in Ungnade gefallen und herabgewürdigt worden war, ist schrittweise
geschrumpft und hört auf, ein eigenes Sachgebiet zu sein. Es ist nur noch ein Hilfsgebiet,
das in der höheren Mathematik aufgeht. Und wenn jemand die Grundrechenarten nicht
beherrscht, kann er keine höhere Mathematik betreiben. So wird es dem Ingenieur mehr oder
weniger geschildert.
Nun, es war ziemlich interessant für mich, eines Tages in einer alten Bildungszeitschrift
geschildert zu finden… welche Rechenfertigkeit man von einem Studenten im Jahre
1888 erwartete. Damals musste man im Fach Rechnen algebraische Aufgaben lösen und
zwar mit arithmetischen Methoden. Und wissen sie was? Es war für mich eine sensationelle
Enthüllung, dass es sehr wohl möglich war, diese algebraischen Aufgaben mit ihren X und
Ys und all dem Zeug durch ganz gewöhnliches, normales arithmetisches Rechnen zu lösen.
Und es kam mir viel logischer vor viel logischer. Er schaute mir das an und er stiess auf
einige alte Hasen, die zehn fünfstellige Zahlen hernehmen und auf eine merkwürdige Art
blitzschnell addieren konnten. Wie sie das machten, erschien mir sehr merkwürdig es war
irgendeine Art des kreuzweisen Addierens, die er Ihnen nicht erklären könnte aber diese
Leute hatten das Ergebnis in Nullkommanichts heraus. Und wenn man sie fragt, wie sie das
gemacht haben, erhält man die Antwort: ”Oh, es ist ganz einfach. Sehen Sie, wenn man die
Zahlen auf eine bestimmte Weise addiert, dann gibt neun zu etwas addiert wieder diese Zahl;
also müssen sie lediglich die Zahlenreihe nach unten gehen, alle Kombinationen finden, die
neun ergeben, diese weglassen, den Rest zusammenzählen und schon haben sie das Ergebnis.”
Toll, nicht wahr? Natürlich sind das nur Rechentricks… aber all das war einmal fester
Bestandteil des Fachs Rechnen und ist es heute nicht mehr. Wohin ist es verschwunden? Es
muss sich also um ein Sachgebiet handeln, das im Untergehen begriffen ist. Warum geht es
unter? Weil niemand dem Studenten den Zweck dieses Gebietes schildert. Es geht nicht darum,
ob das Gebiet einen Zweck hat oder nicht. Ja, man könnte viele Verwendungszwecke
dafür finden, aber alles, was sie wissen müssen, ist, dass niemand dem Studenten den Zweck
dieses Gebietes schildert, klarmacht oder zeigt und man daher nicht annimmt, dass der Student
in Rechnen ausgebildet wird. Rechnen ist nur ein Hilfsgebiet, das verhindert, dass man
zuwenig Wechselgeld herausbekommt.
Indem also in der Art, wie für ein Gebiet geworben wird oder wie es dargeboten wird,
der Zweck eines Gebietes degeneriert was darauf hinausläuft, dass der Zweck des Gebietes
degeneriert verschwindet auch das Sachgebiet selbst. So merkwürdig es auch klingt, aber
wenn der Zweck eines Sachgebietes verschwindet, verschwindet auch das Sachgebiet aus
dem Wissensschatz des Menschen.
Nehmen wir die Hersteller von Kutscherpeitschen: Versuchen sie heute jemanden zu
finden, der alles über die Herstellung von Kutscherpeitschen weiss. Es gibt höchstens noch
ein paar Burschen in England, die dieses Sachgebiet aus dem Effeff beherrschen und alle
Peitschen für den Zirkus herstellen. Sehen Sie, man stellt heute praktisch keine Peitschen
mehr her. Dieses Wissensgebiet geht unter, weil es keinen Zweck mehr hat. Heute hat niemand
mehr Pferde, über denen er die Peitsche knallen könnte. Eine Ausbildung in der Herstellung
von Peitschen wäre also heutzutage eine Art Sackgasse. sie würde zu keiner sehr
produktiven Karriere führen.
Nun, das scheint nichts besonderes zu sein, aber wenn wir den anderen Aspekt davon
hernehmen, wird es sofort sehr viel Sinn ergeben. Ein Wissensgebiet, dessen Zweck nicht
dargelegt ist, wird nicht nur in der Gesellschaft absterben, sondern auch in der einzelnen Person.
Beide Aussagen sind wahr. Die erste ist so wahr, dass sie geradezu trivial ist. Aber die
zweite ist nicht trivial und war bisher nicht bekannt. Wenn jemand, dem sie ein Wissensgebiet
beibringen, den Zweck dieses Gebietes nicht verstanden hat, wird dieses Gebiet in ihm
absterben. Das Gebiet kann sehr nützlich sein und einen äusserst wichtigen Zweck erfüllen,
aber wenn der Zweck des Gebietes dem Lernenden nicht vermittelt wird, ist es aus mit ihm.
Das zeigt uns den Unterschied zwischen einem lebendigen Studiengebiet und einem
toten Studiengebiet. Ein lebendiges Studiengebiet ist eines, das einen Zweck und eine Anwendung
hat. Und ein totes Studiengebiet ist eines, das keine Anwendung hat. Und es gibt
zwei Möglichkeiten, wie ein lebendiges Studiengebiet zu einem toten Studiengebiet wird:
Entweder verschwindet der Bedarf für seine Anwendung wie es bei Kutscherpeitschen der
Fall ist oder man lässt einfach die Vermittlung des Nutzens aus dem Ausbildungsprozess
weg. Das wird das Wissensgebiet absterben lassen, sowohl in der Gesellschaft als Ganzes als
auch in der einzelnen Person. Sehen sie das?
Und wir müssen allein schon aufgrund der Definition des Wortes ”Ausbildung”, so
wie er sie hier betont habe, annehmen, dass man in einem toten Wissensgebiet nicht ausgebildet
werden kann, denn es hat kein Endprodukt.
Man stellt also fest, dass diese Dinge zwanghaft werden. Jemand beginnt mit dem
Studium von ”Miniaturen, die in Holland von blinden Malern gemalt wurden”. Nun, Miniaturen,
die in Holland gemalt wurden das lässt sich noch irgendwie anwenden. Aber ”Miniaturen,
die in Holland von blinden Malern gemalt wurden” da würden wir schon eine ganze
Weile herumsuchen müssen, bevor wir irgendeinen Verwendungszweck für dieses spezielle
Wissensgebiet finden würden. Natürlich könnte man auch dafür irgendwelche Verwendungszwecke
finden, aber zersplittern sie Ihre Energien nicht dadurch, dass sie den Mangel in einem
Ausbildungssystem durch Ihren Scharfsinn und Ihren Einfallsreichtum ausgleichen,
denn indem sie nachsichtig sind, schwächen sie sich selbst. Die Frage lautet: ”Was ist da?”,
und nicht: ”Was könnten wir uns ausdenken, um es hinzusetzen?”
Oh, wir könnten uns einige Gebiete ausdenken, aber nehmen wir einmal an, da studiert
jemand so ein esoterisches Gebiet, das seltsam, merkwürdig und nutzlos ist und nirgendwo
hinführt. Wissen Sie, dass er leicht davon besessen werden kann? Er hat keinen
Zweck und keine Verwendung für dieses Gebiet und somit ist es für ihn natürlich unmöglich,
auf diesem Gebiet eine Ausbildung zu erlangen, denn er kann nie seine vollendete Beherrschung
des Gebietes zeigen. Er kann nie seine Verwendung zeigen. Wer würde ihm
schon zuhören? Er kann es nicht einmal seinen Freunden sagen. Denn diese denken von ihm:
”Dieser Kerl ist ein verflixter Spinner! Dauernd spricht er von diesem Zeug.” Es ist etwa so,
wie Ihre Familienangehörigen oder Freunde sie gelegentlich hinsichtlich des Gebietes Bodhietologie
betrachtet haben. Es geht über ihren Horizont hinaus, verstehen Sie? Aber viel
schlimmer noch ist die Tatsache, dass niemand weiss, wovon der Betreffende spricht und
warum er es studiert und es ist sowieso nutzlos und nicht besonders von Interesse. Dieser
arme Bursche kann sich nie mitteilen und zwar aus dem Grund, der Kommunikation am
wirksamsten erschwert: Niemand wird zuhören.
Haben sie je daran gedacht, dass Kommunikation deshalb schwierig sein kann, weil
niemand zuhört? Nun, übertragen sie das einfach auf den Bereich der Ausbildung. Wenn das
Sachgebiet nicht als solches existiert, keinen Verwendungszweck und keine Anwendung hat
und dieses und jenes nicht hat, dann werden im selben Masse die Leute aufhören, zuzuhören,
denn es hat auch für sie keinen Nutzen. Jemand studiert Miniaturen… die in Holland von
blinden Malern gemalt wurden. Die Leute sagen sich irgendwie: ”Nun, er kann verstehen,
warum er Miniaturen studiert, die in Holland gemalt wurden er glaube, er ist verrückt!”
Das wäre die unmittelbare Schlussfolgerung, nicht wahr?
Diejenigen unter Ihnen, die selbst damit zusammengestossen sind, haben erlebt, dass
Sie von Ihrer Familie komisch angesehen wurden; die Leute hören Ihnen einfach nicht zu,
wenn sie über die Bodhietologie sprechen, oder sie werden ungeduldig mit Ihnen, weil sie die
Bodhietologie studieren und das geschah nur, weil sie mit ihnen nicht über den Zweck der
Bodhietologie gesprochen haben. sie haben nicht innerhalb des Rahmens, was die Bodhietologie
für die Betreffenden persönlich tun könnte, mit ihnen über den Zweck gesprochen.
Nun, damit marschieren sie geradewegs auf die Lösung des Problems zu. Ihre Mutter
wäre vielleicht interessiert, wenn sie hören würde, was die Bodhietologie für sie persönlich
getan hat, denn sie ist an Ihnen interessiert, aber auch Ihre Mutter würde die Bodhietologie nur
dann als Fachgebiet ansehen, wenn ihr Zweck dargelegt würde.
Gehen wir jetzt ein wenig weiter: Wenn der Zweck des Wissensgebietes, der beschrieben
worden ist bzw. den man dem Gebiet gegeben hat, in irgendeinem Ausmass verwirklicht
werden könnte, dann ist der nächste Schritt das Problem, dass die Leute den Zweck
nicht glauben. Man könnte ihnen den Zweck schildern, aber sie glauben ihn nicht. Mit anderen
Worten, der Zweck ist für sie nicht real. Man muss ihnen also nicht nur den Zweck schildern,
sondern ihn so schildern, dass er ihnen erreichbar erscheint ein Zweck, der erreichbar
ist oder sich in der Praxis verwirklichen lässt.
Wir gehen also auf diesen Burschen zu und sagen: ”Ihr Interesse an diesem Fachgebiet
sollte sehr gross sein, denn dieses Gebiet wird sie zu einem Clear machen.”
Er sagt sofort: ”Was für ein Tier?”, denn es ist nicht ein Zweck, der verstanden werden
kann, sehen Sie? Der Zweck hört auf, verständlich zu sein, wenn ihm das Ziel nicht als
erreichbar oder wertvoll erscheint. Und das Ziel kann einfach deshalb aufhören, erreichbar
oder wertvoll zu sein, weil es nicht verstanden wird.
Damit also ein Ausbildungsgegenstand existieren und weiterhin ein Gebiet sein kann,
auf dem man ausgebildet werden kann oder anders formuliert, falls sie je erwarten, dass auf
einem Gebiet je irgend jemand ausgebildet wird damit also ein Gebiet weiterhin existiert
bzw. damit es überlebt, muss es einen Zweck haben, der als erreichbare Aktion erkenntlich
sein muss. Der Zweck muss erreichbar sein man muss ihn verwirklichen können.
Der Wert eines Wissensgebietes hängt nun einfach und gänzlich davon ab, wie wertvoll
das Erreichen des angegebenen Zwecks ist. Welchen Wert hat das Erreichen dieses bestimmten
angegebenen Zwecks? Ist es wertvoll, wenn man in der Lage ist, das zu erreichen,
oder nicht? Und anhand dieses Kriteriums lässt sich ein Gebiet als etwas ”Nebensächliches”
oder als etwas ”Lebenswichtiges” einstufen.
Das Gerüst einer Kultur der Aufbau einer Kultur besteht also aus Ausbildungsgebieten,
die sich in zwei allgemeine Ausbildungstypen unterteilen lassen. Eine Kultur wird
einzig und allein durch Ausbildung zusammengehalten. Egal, ob nun diese Ausbildung durch
Erfahrung oder durch Unterricht zustandekommt, eine Kultur als Ganze ist die Summe ihrer
Ausbildung. Und die Ausbildungsgegenstände einer Kultur lassen sich in zwei Kategorien
einteilen: die lebenswichtigen Gegenstände und die ”netten” Gegenstände.
Nun wird eine Ausbildung in dem Masse belohnt, wie die betreffende Dienstleistung
als wertvoll angesehen wird. Eine Ausbildung wird in dem Masse belohnt, wie die betreffende
Dienstleistung als wertvoll angesehen wird. Und man bekommt, offen gesagt, nicht einen
Pfennig mehr dafür. Manchmal gibt es eine falsche Belohnung, aber nicht oft. Und weil diese
Regel, die er Ihnen gerade gegeben habe, wirklich zutrifft, können sie daraus schliessen,
dass es einige sehr, sehr merkwürdige Dinge geben muss und die Gesellschaft im allgemeinen
in gewissem Grade missverstanden sein muss, denn es gibt einige Gebiete der Ausbildung,
die obwohl sie von der Gesellschaft sehr belohnt werden von bestimmten Autoritäten
auf dem Gebiet der Ausbildung nicht als wertvoll angesehen werden.
Die Öffentlichkeit muss es mögen, wenn man sie zum Narren hält. Die Leute bezahlen
immer Betrüger der einen oder anderen Art. Es muss irgendein echter Wert dahinterstecken,
dass man jemandem auf dem Aktienmarkt die unglaublichsten Hoffnungen macht, denn
die Leute, die das machen, verdienen sehr oft eine Riesenmenge Geld.
Sie könnten die Gesellschaft auf der Basis dessen, was er Ihnen erzählt habe, neu
einschätzen. sie könnten sagen ”Ja nun, die Gesellschaft macht in dieser Hinsicht Fehler. Ja,
die Gesellschaft wird angelogen.” Nun, er glaube nicht, dass die Gesellschaft in dieser Hinsicht
Fehler macht. Das ist ein neuer Gedanke, nicht wahr?
Wussten Sie, dass der einkommensmässig am höchsten geschätzte praktische Beruf in
den USA das Bestatten von Leuten ist? Das wird sehr gut bezahlt! Diese Leute haben es geschafft,
alle davon zu überzeugen, dass die geliebten Verstorbenen in versiegelten Bronzesärgen
ruhen sollten und dass diese Särge in Stahlbetongruften stehen sollten, damit die geliebten
Verstorbenen nicht vom Sickerwasser geplagt würden. Man hatte das ganze Land
absolut davon überzeugt, dass dies in den Bundes- und Landesgesetzen verankert sei. Das
wurde von einer kürzlichen Untersuchungskommission des Kongresses ans Licht gebracht,
die herausfand, dass es in den USA keine gesetzlichen Vorschriften gibt, die irgend jemanden
in den USA dazu zwingen würden, auch nur in einem Holzsarg begraben zu werden. Es gibt
gesetzliche Vorschriften, die verlangen, dass jemand begraben werden muss, aber es gibt
nicht einmal eine Vorschrift, die verlangt, dass er einbalsamiert werden muss. sie wickeln
Tante Anna also in eine Decke ein und werfen sie in eine Grube. Es reicht völlig aus, wenn
Sie eine Todesurkunde haben Mann, das ist alles, was sie brauchen!
Was verkaufte diese Berufsgruppe also? sie verkauften irgendwie eine merkwürdige
Art Leben nach dem Tod, nicht wahr? sie ähnelten irgendeinem religiösen Kult oder so etwas,
und es war offensichtlich, dass die Leute das Leben nach dem Tod kauften. Und wir
finden heraus, dass eines der teuersten Dinge, die man im alten Ägypten tun konnte, das
Sterben war. Das war eine sehr teure Angelegenheit und heute ist es in den USA genauso
geworden. Das Sterben ist eine sehr teure Sache. Bis man mit Ihnen fertig ist, ist der ganze
Besitz, den sie hinterlassen haben, weg.
Aber es ist sehr eigentümlich. Die Gesellschaft bezahlt für diese Sache und belohnt
sie. Und sie ist der Fertigkeitsbereich mit so ungefähr der besten Ausbildung, die Ihnen je
begegnet ist. Das Bestatten ist ein Fertigkeitsbereich mit einer hervorragenden Ausbildung,
und der Verband der Leichenbestatter (oder Bestattungsunternehmer, wie sie sich gerne nennen)
betreibt seine eigenen Schulen und hat seine eigene Technologie usw.. und sie vermitteln
sie äusserst professionell und gründlich. Und das Endprodukt davon ist deutlich sichtbar.
Diese Leute sind ziemlich kluge Burschen. Er weiss das, denn seinerzeit, als er in der Gegend
von New York ein angenehmes Leben als Schriftsteller führte, war der dortige amtliche
Leichenbeschauer ein besonderer Freund von mir. Er war der Leichenbeschauer der Stadt
New York und war einer der nettesten Menschen, die man sich vorstellen kann. Er hatte persönlich
mit seinen eigenen Händen fünfzehntausend Leichen einbalsamiert. Er begann
mich für dieses Gebiet zu interessieren, als er losgeschickt wurde, um eine Reihe von Geschichten
über Verbrechen zu schreiben, die sich nicht aufklären liessen. Natürlich landete
ich schliesslich beim Leichenbeschauer der Stadt New York und er begann meine Kriminalausbildung
auf diesem Gebiet, das natürlich zur Gerichtsmedizin gehört. Und dieser Bursche
beherrschte das alles aus dem Effeff. Die Beiläufigkeit, mit der er all diese verschiedenen
Dinge von sich geben konnte, zeigte, dass er mit diesem Gebiet sehr vertraut war.
Es war kein esoterisches Gebiet. Es hatte mit einer Menge toter Körper zu tun, die
mehr oder minder bekleidet überall herumgelegen hatten und in unterschiedlichem Grade
zugerichtet worden waren. Manchmal sahen sie ziemlich schlimm aus. Der Leichenbeschauer
war schon ein bemerkenswerter Bursche. Und merkwürdigerweise glaubte er, gesellschaftlich
nicht akzeptabel zu sein; und er war gesellschaftlich sehr akzeptabel, also waren wir sehr
gute Partner. Wenn er irgendwo hinging und ihn fragte, ob er mitkommen wollte, dann war
er blitzschnell zur Stelle. Es war aber nichts verkehrt mit ihm. Er hatte perfekte Manieren, er
war ein perfekter Gentleman usw.. Aber während seiner Ausbildung war ihm beigebracht
worden, dass man auf sein Gebiet herabsehen würde und daher glaubte er, gesellschaftlich
nicht akzeptabel zu sein. Nun, er weiss nicht Strassenkehrer glauben, dass man auf sie
herabschaut usw., aber Strassenkehrer halten die Strassen sauber, nicht wahr? Und dieser
Bursche sorgte offensichtlich dafür, dass die Strassen von New York nicht durch verwesende
Leichen verunreinigt wurden. Er traf ihn von Zeit zu Zeit und da er der Vorsitzende von
einer der dortigen Schriftstellervereinigungen war, schaute er ziemlich regelmässig bei uns
vorbei und hielt, wenn er ihn darum bat, Vorträge für Krimiautoren usw.. Und wenn sich die
Leute dann vom Essen erhoben, hatten sie die seltsamsten Grünschattierungen im Gesicht.
Aber da war wirklich Wissen. Da war Wissen. Und es hatte ein sehr eindeutiges Endprodukt,
auch wenn es nur auf dem Gebiet des Aufdeckens von Todesursachen war. Ein solcher
Bursche war in der Lage, nach einem einzigen Blick auf eine Leiche festzustellen:
”Kohlenmonoxid; der Tod ist vor etwa drei Stunden eingetreten” und konnte das gleiche mit
Zyankali, Arsen usw.. machen. Einfach so aus dem Handgelenk. ”Oh, er würde sagen, es war
Botulinusvergiftung, Joe. Ja. Leg ihn auf den Autopsietisch und dann werden wir das überprüfen.
Ich bin ziemlich sicher, dass es nur Botulinustoxin ist. Vielleicht hat er in der falschen
Jahreszeit grüne Bohnen gegessen, die zu lange in der Kühltruhe waren. Danach sieht
es mir aus.” Und er trifft damit fast immer den Nagel auf den Kopf.
Das ist eine Kunst die Kunst der Beobachtung in der Welt des Todes. Aber sogar
seinerzeit in Ägypten wurde dieser Kunst kein gesellschaftlicher Status zuerkannt. Diejenigen,
die unten im Leichenhaus die toten Körper einbalsamierten, durften tatsächlich niemals
auch nur das Gebäude verlassen. sie wurden dort drin festgehalten.
Aber es gibt da diese Unmenge an Kunstfertigkeit, an Feinheiten und technischem
Wissen. Es ist eine Unmenge an Wissen und es wurde in einer ununterbrochenen Linie seit
den Tagen des alten Ägyptens von einer Kultur zur nächsten stets übermittelt. Und es ist interessant,
dass mein Freund, der auf diesem Gebiet arbeitete, in der Lage war, Vergleiche zwischen
den heutigen Einbalsamierungsmethoden und denen der Ägypter zu ziehen, was das
Erhalten der Leiche betrifft. Und er war sicher, dass er heute ein besseres Ergebnis erreichte
als die alten Ägypter. Das war das erste Mal, dass er so etwas hörte, denn wir haben
schliesslich eine sehr hohe Meinung von der Einbalsamierkunst der alten Ägypter, weil wir
diese ägyptischen Mumien in verschiedenen Museen gesehen haben und festgestellt haben,
dass sie in ihrem eingewickelten Zustand immer noch existieren. Aber die Einstellung, die
mein Freund dazu hatte, war die Einstellung eines wahren Profis: ”Nun, ihre Gesichtszüge
sind nicht erhalten geblieben und die Färbung der Haut ist schlecht geworden.” So sprach er
eines Tages zu mir. Und er sagte: ”Ron, wenn du nicht glaubst, dass wir heute den alten Ägyptern
weit überlegen sind, schau dir bei deinem nächsten Museumsbesuch eine dieser Mumien
an. Die Gesichtszüge sind nicht erhalten geblieben und die Färbung der Haut ist
schlecht geworden.”
Ich entgegnete: ”Aber Mensch! Diese Burschen sind doch schon Tausende von Jahren
tot!”
Worauf er erwiderte: ”Na und? In ein paar tausend Jahren gilt das auch für die von
mir einbalsamierten Körper. Und ihre Gesichtszüge und ihre Hautfarbe werden in Ordnung
sein. Wir können heute eine bessere Arbeit leisten als damals.”
Ich erzähle Ihnen da über einen Beruf, der relativ schlecht angesehen, aber sehr gut
bezahlt ist. Das Entfernen der Leichen von den Strassen und das Herrichten der geliebten
Verstorbenen usw.. wird sehr gut bezahlt. Das Bewahren des Andenkens an jemanden ist ein
sehr hochbezahlter Beruf. Und er existiert schon seit sehr langer Zeit, ohne dass sein
Know-how vergessen worden ist. Überall, wo es eine Zivilisation gegeben hat, scheinen ihre
Leichenbestatter das Wissen der jeweils vorausgegangenen Zivilisation auf diesem Gebiet
gekannt zu haben, egal, wie viele Kriege inzwischen gewütet hatten. sie beherrschten dieses
Gebiet stets aus dem Effeff. Selbst zu den alten Stammesriten gehörte es, dass man eine trockene
Höhle suchte, die die Körper der geliebten Verstorbenen automatisch konservieren
würde.
Hier gibt es also dieses überaus interessante technische Gebiet. Es ist ganz bestimmt
ein technisches Gebiet. Es geht dabei darum, was man tun muss, um zu verhindern, dass eine
Leiche verwest und was man tun muss, um herauszufinden, woran diese Person gestorben
ist, damit man beim Einbalsamieren nichts falsch macht und weiss, wie man das alles in Ordnung
bringen kann usw.. Und es geht um die Frage, wie man die Leichen begraben soll und
wie man nun genau mit der trauernden Familie umgeht und ihnen möglichst viel zu möglichst
hohen Preisen verkauft. Egal, von welcher Seite man das betrachtet, es handelt sich um
Techniken. sie sind sehr umfassend und sehr exakt und führen ganz klar zu einem eindeutigen
Ergebnis! Es geht so: Man bekommt den Körper, man balsamiert ihn ein, man begräbt
ihn, man kassiert das Geld. Ende! Ganz leicht zu verstehen.
Man könnte also sagen, dass ein Wissensgebiet nicht nur in dem Masse belohnt wird,
wie es gebraucht wird, sondern auch in dem Masse, wie es für die allgemeine Öffentlichkeit
verständlich ist. Es wird in dem Masse belohnt, wie es von der Bevölkerung verstanden wird.
Wie sieht es nun mit der Langlebigkeit eines Gebietes aus? Der beständige Bedarf für
den Zweck eines Gebietes kann also ein Gebiet erhalten. Der beständige Bedarf für das Gebiet
kann das Gebiet erhalten. Wenn ein Wissensgebiet weiterhin benötigt wird, wird es erhalten
bleiben. Das folgt aus dem, was er Ihnen gerade vor ein paar Minuten gesagt habe.
Aber wie lange es erhalten bleibt, hängt völlig vom Bedarf dafür und von der Weitervermittlung
seiner Technologie ab. Sehen Sie, die Technologie muss weiterhin benötigt werden und
sie muss auch weitervermittelt werden. Wenn sie weiterhin benötigt wird, wird sie auch weitervermittelt
werden, was recht faszinierend ist ziemlich offensichtlich.
Wenn ein Wissensgebiet aber über die Jahrtausende hinweg weiterbesteht, so ist das
nur der Fall, weil sein Zweck mit ihm vorangetragen worden ist; sein Zweck ist bestehengeblieben
und wird auch verstanden. Man könnte dieses Sachgebiet zerstören, indem man
seinen Zweck zerstört das wäre der Fall, wenn das Gebiet nicht mehr gebraucht würde
oder indem man auf irgendeine Weise die Weitervermittlung seiner Technologie zerstört oder
bei der Weitervermittlung zu hartnäckig ist oder zuviel Druck dabei anwendet und eine Menge
anderer Dinge hinzufügt, die eigentlich nicht dazugehören. Bei den Ingenieuren wird es in
dieser Hinsicht vielleicht bald heissen: ”Bevor jemand Ingenieurwesen studieren kann, muss
er eine mittlere und eine höhere Schulausbildung abgeschlossen haben, dann ein Mädchenpensionat
besucht haben und stricken gelernt haben.”
Und nach einiger Zeit wird es keine Ingenieure mehr geben. Alle Brücken werden
einzustürzen beginnen. Einer der Gründe, warum es dann bald keine Ingenieure mehr geben
wird, ist sehr elementar und in unserer Technologie enthalten aber auch nur in unserer
Technologie. Und dieser Grund ist der Umstand, dass man dem zukünftigen Ingenieur eine
zu lange Startbahn gäbe. Er muss sozusagen zu lange auf der Startbahn rollen und in der
Ausbildung gilt, dass es um so mehr Gelegenheiten für Nägel auf der Startbahn gibt, je länger
der Anlauf zur Ausbildung dauert. Das liesse sich wahrscheinlich anders viel leichter ausdrücken,
aber es beschreibt den Sachverhalt richtig. Wenn dieser Bursche immer nur startet,
wenn er sozusagen ewig auf der Startbahn rollt, versucht, Geschwindigkeit zu gewinnen und
jeder sagt: ”Sie dürfen den Steuerknüppel noch nicht zurückziehen. sie müssen auf der Startbahn
bleiben und weiterhin auf der Startbahn rollen, bereit zum Abheben, bereit zum Abheben,
bereit zum Abheben, bereit zum Abheben nun, wenn er das etwa 45 Jahre lang gemacht
hat und feststellt, dass er den Boden immer noch nicht verlassen hat, dann wird er nie abheben.
Der Grund dafür ist, dass die Anzahl der Gelegenheiten zum Scheitern direkt proportional
zur Länge des Anlaufs ist. Das ist ein Gesetz. Die Anzahl der Gelegenheiten zum
Scheitern ist direkt proportional zur Länge des Anlaufs bzw. zur Länge der Zeit, die es dauert,
bis man schliesslich an den Punkt kommt, wo man die eigentliche Sache studiert.
Diesem Gesetz wirkt die Tatsache entgegen, dass jemand, wenn er etwas nicht gradientenweise
studiert, in grosse Schwierigkeiten kommen kann, indem er in etwas hineingerät,
was zu hoch auf dem Gradienten liegt. Darüber habe er erst kürzlich gesprochen. Er ist
zu steil und zu schnell nach oben gegangen. Es gibt also für jedes Wissensgebiet irgendwo
eine Startbahn mit der richtigen Länge. Es ist eine Startbahn, die die richtige Länge für das
betreffende Gebiet hat. Eine Startbahn mit der richtigen Länge für ein Gebiet würde also
nicht so lang sein, dass sie die Gelegenheiten zum Scheitern unnötig vermehrt und sie sollte
lieber nicht so kurz sein, dass jemand eine Stufe auf dem Gradienten überspringt und verwirrt
wird. Was ist die richtige Länge der Startbahn für irgendein gegebenes Gebiet? Wieviel sollte
es an Vorbereitungsaktionen geben, oder wie lange sollte ein Studium dauern? All diese Fragen
werden durch das folgende Kriterium beantwortet: Die Startbahn sollte nicht so lang
sein, dass sie die Gelegenheiten zum Scheitern unnötig vermehrt und sie sollte nicht so kurz
sein, dass sie jemanden zu steil nach oben führt.
Denn dann würde er abkippen und auf die Nase fallen, wie es uns gegangen ist, als Er
während meiner Collegezeit in Fliegerklubs war. Gar mancher unglückliche junge Mann zog
den Steuerknüppel zu schnell zurück, was bewirkte, dass das Flugzeug ”überzogen” wurde,
wie es in der Fachsprache der Luftfahrt heisst. Es bedeutet, dass das Flugzeug nicht genügend
Vorwärtsgeschwindigkeit hat, um den Unterdruck an der Oberseite der Tragflächen aufrechtzuerhalten.
Und das Verhalten eines überzogenen Flugzeuges ist so abscheulich verrückt,
dass es noch seinesgleichen sucht. Es fliegt wunderschön dahin und plötzlich fliegt es zu
langsam, es herrscht kein Unterdruck mehr an der Oberseite der Tragflächen und das Flugzeug
sackt plötzlich ab. Es geht sehr schnell! Und wenn sie zu diesem Zeitpunkt vielleicht
nur 30 Meter hoch über der Startbahn am Rande des Flugfeldes sind und beim Fallen nicht
schnell genug die nötige Geschwindigkeit erreichen, um dann den Steuerknüppel zurückzuziehen
und den Sturzflug abfangen zu können, dann benachrichtigt man natürlich Ihre Angehörigen
und setzt sich mit meinem alten Freund in Verbindung dem Leichenbeschauer in
New York.
Ebenso geht es einem Studenten. Er wird allzu selbstsicher oder irgend etwas von der
Art und er zieht den Steuerknüppel zurück, ohne eine ausreichend lange Startbahn gehabt
und die nötige Geschwindigkeit erreicht zu haben. Sehen Sie? Mit anderen Worten, er gerät
in einen zu steilen Gradienten.
Das gleiche ist Mary Sue neulich abend passiert. sie lernt ausgerechnet Schreibmaschinenschreiben.
Sie tippt recht gut, aber sie hat begonnen, das Blindschreiben zu lernen.
Und sie wird es auf dem Gebiet des Blindtippens schaffen und zwar total! Und es ist recht
interessant. Er machte mit ihr in dieser Hinsicht nur für eine ganz, ganz kurze Zeit einen
Prozess auf dem Gebiet der Ausbildung und erzielte damit bei ihr einen totalen Durchbruch.
Ich weiss nicht, ob sie das bemerkt hat und sie ist gerade nicht hier; aber sie hat wahrscheinlich
nicht bemerkt, dass es einen Zusammenhang zwischen ihrem plötzlichen Interesse am
Erlernen des Blindschreibens und dem Forträumen der Barriere in Hinblick auf eine dieser
alten Angelegenheiten eines zu langen Anlaufweges und ebenfalls eines zu kurzen Gradienten
gibt. Er habe das mit einem Prozess durchbrochen und jetzt ist sie sehr daran interessiert,
das Blindschreiben zu lernen und sie verbringt jeden Abend etwa eine Stunde damit,
zusätzlich zu allem anderen, was sie zu tun hat, indem sie dasitzt und auf der Grundlage des
Blindschreibens auf die Maschine einhackt. Das ist sehr schwer, denn gleichzeitig benutzt sie
die Schreibmaschine während der übrigen Zeit dafür, mit dem Zwei-Finger-Suchsystem Notizen
zu schreiben, sehen Sie? Auf der einen Seite ist sie also damit beschäftigt, blindzuschreiben,
und als nächstes sitzt sie wieder da und macht ihre Arbeit mit dem
Zwei-Finger-Suchsystem. Und dann kehrt sie wieder zu ihrem Blindschreiben zurück.
Ich schockierte sie. Neulich gab er ihr ein Metronom und sie stellte plötzlich fest,
dass ihr Rhythmus nicht stimmte und das war wirklich so. Und während das Metronom lief,
konnte sie absolut nicht schreiben. sie sagte, sie müsse das Ding sofort abstellen. Es war ein
zu hoher Gradient.
Aber sie nahm den Gradienten in Angriff, mit zwei Reihen der Tastatur zu tippen, bevor
sie auch nur eine Reihe voll beherrschte. Sehen sie nun, was er mit einem zu steilen
Gradienten meine? Das war zu schwer, sehen Sie? Und Mann, hatte sie ihr Flugzeug überzogen!
Sie stürzte auf der Stelle ab! Und sie geriet einfach in eine totale Verwirrung. Früher
hätte sie die Flinte ins Korn geworfen. Es wäre einfach Schluss damit gewesen. Da sie aber
jetzt die Technologie kennt, die er auf dem Gebiet der Ausbildung zusammengebaut habe,
lehnt sie sich zurück und sagt: ”Also, mal sehen, was habe er da gemacht? Ah, ja! Genau,
dies ist einfach ein zu schwerer Gradient. Er ging einfach auf einen zu steilen Gradienten.”
Sie ging zurück zu einer Reihe Tastatur und es ging klappedi, klappedi, klappedi, klapp und
dann ging sie weiter zu zwei Reihen und dann hatte sie es. Sehen Sie, mit anderen Worten,
sie ging mit diesem Gradienten reibungslos Schritt für Schritt vorwärts.
Wenn jemand das weiss, kann er sein eigenes Vorwärtskommen also tatsächlich recht
gut regeln. Niemand musste es ihr sagen, sehen Sie?
Ein Ausbildungsgegenstand ist somit einfach etwas, was zu einer Tätigkeit führt und
was man dadurch in Angriff nimmt, dass man sich darin ausbilden lässt. Es ist wirklich ein
Ding, dass man das extra sagen muss! Aber wissen Sie, kaum jemand weiss es wirklich. Die
Leute wissen es nicht wirklich. sie sagen zwar dauernd, dass es ihnen klar wäre, aber sie beschäftigen
sich immer mit Tätigkeiten, die sie sehr schlecht machen und bei denen sie fürchterlich
versagen und sie kommen nie auf den Gedanken, dass sie auf dem jeweiligen Gebiet
nie ausgebildet worden sind.
Ich werde Ihnen etwas erzählen, was mich in Hollywood stets total auf die Palme
brachte. Jeder Regisseur, jeder Produktionsdirektor und auch jeder Schauspieler in der Truppe
sie alle wussten, wie ein Schriftsteller schreiben sollte. sie wussten, wie man schreibt.
Sie alle konnten Geschichten schreiben. Es wimmelte dort nur so von Schriftstellern. Wollen
Sie wissen, warum Hollywood hinsichtlich der Handlungen von Filmen nie aus dem Kindergarten
herausgekommen ist? Nun, genau aufgrund der eben erwähnten Haltung. Diese Leute
haben nie erkannt, dass das Schreiben eine Technologie ist eine professionelle Technologie,
die man sehr gründlich studieren muss. Es gibt dort eine Unmenge von Details, Verwicklungen
und Verästelungen. Tatsächlich hat es auch eine ziemlich umfangreiche Terminologie.
Aber all diese Typen in Hollywood waren davon überzeugt, dass sie wüssten, wie man
schreibt. Das Schreiben war für sie nichts, was man je studieren müsste und somit gab es
natürlich stets Schwierigkeiten, wenn ein Profi bei ihnen auftauchte. Hollywood brachte nur
sehr wenige professionelle Schriftsteller hervor, d.h. eigentlich brachte es überhaupt keine
professionellen Schriftsteller hervor, denn diese kommen von woanders her nach Hollywood
und gehen dort kaputt. Das geschieht dadurch, dass dort jeder den Beruf des Burschen, der
gerade angekommen ist, zu beherrschen glaubt. Sehen Sie, ein professioneller Schriftsteller
kommt an und jeder von den anderen kennt sich in diesem Beruf aus.
Der professionelle Schriftsteller wird nun den Filmen nicht die nötige Beingness gewähren,
um zu erkennen, dass zum Schreiben von Drehbüchern vielleicht auch ein paar spezielle
Kniffe gehören; daher kommt er den Leuten von Hollywood natürlich etwas dumm vor,
obwohl er überhaupt nicht dumm ist. Er hat lediglich diese bestimmte Spezialität seines eigenen
Gebietes nicht gelernt, die er ziemlich schnell lernen könnte. Und da man das in Hollywood
nicht erkennt, macht sich dort niemand die Mühe, ihm beizubringen, wie man für Hollywood
schreibt. Und diese Leute selbst haben niemals herausgefunden, dass es einer Ausbildung
bedarf, um zu wissen, wie man schreibt.
Es ist also ein höchst merkwürdiger Beruf, wo man einerseits manchmal phantastisch
viel verdient, andererseits aber auch sehr leicht verhungern kann und wo einem die Leute in
phantastischem Ausmass Beingness gewähren, einen andererseits aber auch total ignorieren
können. Es gibt dort also alle möglichen Gegensätze.
Was ist nun ein professioneller Schriftsteller? Nun, das ist jemand, der nachweislich
erfolgreich ist und erreicht, dass seine Produkte veröffentlicht oder zumindest gelesen oder
gesehen werden. Aber unter allen Bereichen der Kunst ist dieser der merkwürdigste, mit dem
man zu tun haben kann, denn niemand gewährt ihm die Beingness, irgendeine Technologie
zu haben. Und dennoch ist interessanterweise der Bursche, der Erfolg hat, nicht einfach jemand,
der aus dem Nichts heraus mit einer Idee dahergekommen ist.
Wenn man zum Verband der Drehbuchautoren geht, findet man heraus, dass der
Grund, warum eine Schriftstellerausbildung einen schlechten Ruf bekommen hat, der ist, dass
dieses Fach an amerikanischen Universitäten gelehrt wird. Dort hat man nämlich eine Reihe
von gescheiterten Schriftstellern eingestellt und gescheiterte Schriftsteller werden entweder
Herausgeber oder Professoren. Und sie dramatisieren übrigens ihr Scheitern und versuchen,
einen Schriftsteller ebenfalls scheitern zu lassen. Er habe nie gesehen, wie irgendeiner von
ihnen etwas anderes getan hätte. Verzeihung, es gab ein paar, die sehr hart gearbeitet haben
und überaus erfolgreich waren und denen alles, was sie anrührten, gelang. Aber sie waren
nicht dem Glauben verfallen, sie seien Schriftsteller. All diese anderen Burschen hingegen
hatten immer noch diese merkwürdige Vorstellung, dass sie eine Art Schriftsteller wären,
obwohl sie lediglich als Herausgeber oder Lektor tätig waren. sie hatten entweder keine
schriftstellerische Ausbildung, oder, falls sie eine gehabt hatten, waren sie als Schriftsteller
gescheitert.
Hier ist ein Gebiet des Zufalls. Die ganze Gesellschaft scheint sich in gewissem Masse
von den Abenteuer- und Liebesromanen und der Phantasie der Schriftsteller zu nähren.
Aber wir sprechen über ein verborgenes Stück fachlicher Ausbildung die fachliche Ausbildung
existiert auf diesem Gebiet nicht. Wenn ein professioneller Schriftsteller wirklich lachen
möchte, wenn er sich einfach vor Lachen am Boden krümmen und so lange lachen
möchte, bis ihm alles weh tut, dann braucht er beispielsweise nur den Lehrplan von professionellen
Schriftstellerkursen an einer Universität lesen. Er könnte einfach nicht anders, als
sich vor Lachen zu krümmen.
Ich habe einmal die Studenten eines professionellen Schriftstellerkurses an der Harvard
Universität total schockiert. Und wie der Professor mir später erzählte, haben sie sich
nie von diesem Schock erholt. Er machte da einen Fehler. Er war sehr jung und sehr draufgängerisch,
und wenn man eingeladen wird, an einer sehr esoterischen Institution dieser Art
einen Vortrag über sein eigenes Fach zu halten, dann kann einem das schon zu Kopfe steigen,
und man wirft sich in Positur, vor allem, wenn man sehr jung und draufgängerisch ist und
noch dazu, wenn er es bin. Er stellte mich also vor diese Schriftstellerstudenten hin und
sagte ihnen: ”Ich sehe, dass sie gerade beim Thema Stil sind. Nun, kein Schriftsteller weiss
wirklich, ob er einen Stil hat oder nicht, bevor er sich hingesetzt und ein paar hunderttausend
Wörter geschrieben hat. Und sobald er das gemacht hat, kann er in seiner Arbeit wahrscheinlich
erkennen, ob er einen Stil hat oder nicht.” Vom Standpunkt des professionellen Schriftstellers
aus ist das die nachsichtigste Aussage, die je jemand gemacht hat, denn ein Profi
sogar Charles Dickens würde eine Produktion von 100 000 Wörtern pro Monat wirklich als
nichts besonderes ansehen. Da ist nichts dabei!
Ich weiss nicht, woher diese ganze Vorstellung kommt, dass professionelle Schriftsteller
alle mühsam mit ihrem Blut schreiben würden, während sie sich unter furchtbaren
Schmerzen krümmen. Das stimmt nicht. sie machen es überhaupt nicht so. Wenn jemand
sieben Jahre brauchte, um ein grosses Werk zu schreiben, dann deshalb, weil er 6½ Jahre
davon betrunken war. Wirkliche Schriftsteller schreiben gut, leicht und gewandt. Zum Beispiel
wurde der Grossteil der Werke von Dickens mit einer Geschwindigkeit von 5000 Wörtern
pro Tag geschrieben. Er habe das einmal ermittelt und der Presse gegeben und die nationale
Presse berichtete darüber. Die Geschichte ging durch die Zeitungen. Er nehme an, dass
man daraufhin eine weniger hohe Meinung von seinen Werken hatte. Aber ein Schriftsteller
kann schreiben welch bessere Definition sollte es für den Begriff geben? Er kann leicht,
gewandt und schnell schreiben.
Ich sagte das also zu diesen armen Burschen, die da im Vorlesungszimmer sassen. Er
bemerkte, dass eine Art Schock durch den Raum ging und als er kurz danach meinen Vortrag
beendete, wurde kaum geklatscht. Die Studenten sassen alle da wie Statuen wie gelähmt.
Sie standen nicht einmal auf, als die Glocke geläutet hatte. Und schliesslich drehten sich ein
paar von ihnen zu einigen anderen um und murmelten irgend etwas und der Professor ein
ziemlich netter Kerl kam und geleitete mich vom Rednerpult aus dem Raum hinaus, wobei
er mir sagte: ”Nun, damit haben sie ganz gewiss ein Chaos angerichtet.”
Und er sagte: ”Warum? Um Himmels willen, warum? Was geht da vor?”
”Oh”, erwiderte er, ”die schreiben die schreiben fünfzehnhundert Wörter Definitionen) pro Semester.”
Und… Mensch, waren diese Leute sauer! Als er in den Raum zurückkehrte, wollte
keiner der Studenten mit mir sprechen. sie waren stocksauer! sie hatten mich völlig aufgegeben.
Ich konnte in ihren Augen unmöglich ein professioneller Schriftsteller sein. Aber dennoch
wurden meine Geschichten in allen Kiosks verkauft aber das mussten wohl Zufallstreffer
gewesen sein. Irgend etwas war verkehrt, denn was er ihnen gesagt hatte, musste
falsch sein.
Diesen Burschen war noch nie gesagt worden, dass sie schreiben müssten! sie alle
wurden unterrichtet, um Schriftsteller zu werden, aber niemand hatte je zu ihnen gesagt:
”Junge, setz dich hin und schreib!” Verstehen Sie? Er war der erste, der diesen Studenten,
die schon in ihrem vierten Studienjahr waren, sagte, dass ein Schriftsteller schreiben sollte.
Ich weiss nicht, was ein Schriftsteller nach Meinung dieser Leute tun sollte. Er sollte wohl
diskutieren oder dieses oder jenes tun, aber diese Leute glauben irgendwie, dass kommerzielle
Betätigung für die wahren Schriftsteller eine schmutzige Sache sei. Warum? Nun, sie bedeutet
harte Arbeit! Diese Leute verachten Geld nicht. Verstehen sie sie nicht falsch. Sie
verachten nichts, was mit Geld zusammenhängt. sie haben nichts dagegen, kommerziell oder
irgend etwas anderes zu sein. sie hängen nicht an ihrer Kunst fest. Für sie ist es harte Arbeit,
so etwas zu schreiben. Es ist einfach zuviel für diese Studenten. sie hatten also vier Jahre
lang studiert und nicht einmal die erste Stufe geschafft, nämlich, es zu tun!
Bei einem Kurs über Keramik würde der Lehrer sagen: ”Wir werden Ihnen jetzt die
Keramik beibringen. Auf dem Gebiet der Keramik macht man Töpferwaren, Gläser und andere
solche Gegenstände. Am Ende dieses Kurses wird von Ihnen erwartet werden, dass Sie
geschickt und mühelos in der Lage sind, Töpferwaren herzustellen und zu erkennen, was mit
schlecht gemachten Töpferprodukten verkehrt ist und sie werden die Technologie der Herstellung
von Töpferwaren kennen.”
Jetzt könnte jemand daherkommen und etwa sagen: ”Sie unterrichten in Wirklichkeit
ein polytechnisches Fach.” Um Himmels willen, nein! Genauso ist es mit der Schriftstellerei.
Sie ist genau das gleiche wie das Fällen von Bäumen oder das Fahren von Bulldozern. Gar
mancher von denen, die draussen Gräben ausheben, hat nicht die körperliche Energie, die
man zum Schreiben braucht. Das stimmt. Schreiben ist genauso ein Beruf wie alle anderen.
Und wenn sie es mit dieser Einstellung in Angriff nehmen, dann wird das Gebiet vernünftig
und verständlich und dann setzen sie sich hin und machen sich an die Arbeit.
Ein Schriftsteller ist nicht jemand, der einen roten Fez und blaue Pantoffeln trägt, eine
Pfeife raucht und zum Fenster hinausglotzt. Ein Schriftsteller ist jemand, der sich an einen
Tisch mit einem Kugelschreiber und Papier oder mit einer Schreibmaschine, in die Papier
eingespannt ist, hinsetzt und schreibt. Was schreibt er? Er schreibt, was veröffentlicht werden
wird und sich verkaufen wird und was die Leute anschauen werden, denn definitionsgemäss
muss ein Gebiet von der Gesellschaft, in der es existiert, akzeptiert werden, um ein professionelles
Gebiet zu sein.
Nun, das ist eine schrecklich kaltblütige, nüchterne Einstellung es ist eine ganz realistische
Einstellung. Er übertreibe nicht, wenn er sage, dass einem das in einer Universität
nicht gesagt wird. Die besten Professoren im Ingenieurwesen würden herumstehen und sagen:
”Nun, wenn sie eines Tages im praktischen Einsatz arbeiten und durch diesen Theodoliten
schauen, geben sie nicht mir die Schuld, wenn sie das Instrument nicht waagerecht eingestellt
haben.” Es wird aber einfach nicht so unterrichtet. Man gibt den Studenten nach der
Vorlesung einen Theodoliten und sagt ihnen, dass sie jetzt etwas vermessen sollen, ohne ihnen
auch nur einen Vortrag darüber zu halten, was ein Theodolit ist denn das ist ein unangenehmer
Gegenstand.
Doch Theodoliten sind das wirkliche Handwerkszeug im Ingenieurwesen. Und zum
Handwerkszeug gehören auch Libellen, grosse Blätter Zeichenpapier, Blaupausen, Ziegelsteine,
Gerüststahl genauso wie Maschinen, Planierraupen, harte Vorarbeiter und fragwürdige
Baufirmen. Das ist das Handwerkszeug. Es gibt an der Universität keinen Kurs darüber, ”wie
man ethisch bleibt, während man für die Brauch-ein-bisschen-länger-Baufirma arbeitet”. Mit
anderen Worten, die Ausbildung ist nicht realistisch. Diese Leute leben in irgendeinem Phantasieland.
Das war also die Geschichte, wie er die Studenten des Kurzgeschichten-Seminars an
der Harvard Universität schockierte. Er konnte nie genau herausfinden, wie und warum Er
sie geschockt hatte. Es lag nicht daran, dass er ihnen eine zu hohe Anzahl an Wörtern genannt
hatte, obwohl er das einige Zeit lang glaubte. Aber jetzt, wo er das Thema ”Ausbildung”
studiere, weiss Er, was er getan hatte. Er hatte ihnen einfach gesagt, dass man, wenn
man die Schriftstellerei studiert, eben schreibt. Es wird erwartet, dass man schreibt. Es wird
erwartet, dass man eine ordentliche Menge an Wörtern herausbringt. Es lag wahrscheinlich
nicht einmal an meiner Ausdrucksweise, dass sie ”nichts von Stil verstehen würden”, denn
mein ganzer Vortrag war diesem einen Thema gewidmet. Der Schock trat auf, als er ihnen
schliesslich eine Zahl angab, direkt nach der Schilderung, was er unter Wörtern auf einem
Blatt Papier verstehe.
Ich erinnere mich, wie er da hinter dem Rednerpult stand und mir die Zahl schnell
überlegte. Er sagte mir: ”Ich werde irgendeine niedrige Zahl nennen, die jeder, der bei Sinnen
ist, in ein paar Wochen schaffen kann, damit niemand eingeschüchtert wird.” Also sagte
ich: ”ein paar hunderttausend Wörter”. Schock! An dieser Stelle trat der Schock auf, aber das
war nicht der eigentliche Inhalt des Schocks. Der eigentliche Inhalt des Schocks war die Tatsache,
dass er an das Thema ”Schriftstellerei” ausschliesslich mit der Einstellung heranging,
dass sie schreiben sollten und dass ein Schriftsteller schreibt. Und das war die eigentliche
Ursache des Schocks. Wenn man auf einem Gebiet ausgebildet wird, dann sollte man in der
Lage sein, die Tätigkeiten dieses Gebietes auszuführen.
Es ist nichts Schlechtes, wenn man Dinge tut. Und man muss auch nicht wie besessen
mit einer Tätigkeit für den Rest seines Lebens fortfahren. In dem Kurs, den er gerade studiert
habe, ist das sehr verwirrend. Die allerbesten dieser Lehrer haben eine gute Grundausbildung
in der Theorie gehabt und mit vielen Tätigkeiten und vielen Nebenaspekten davon
auf ihrem eigenen Gebiet hart gearbeitet. Wenn sie diese Kombination haben, dann haben
Sie jemanden, dessen Aussagen man wirklich glauben kann, weil sie richtig sind. Es ist sehr
gut erkennbar. Es könnte zwar sein, dass er nicht einmal gut schreiben kann, aber er könnte
ausdrücken, was er ausdrücken will, denn er schreibt über sein eigenes Gebiet und weiss,
wovon er spricht.
Wenn sie nun auf jemanden stossen, der die Sache nicht tun könnte, so würde sich
das deutlich zeigen die Praxisfremdheit seiner Ausführungen würde geradezu in gleissendem
Scheinwerferlicht erstrahlen. Dieser Bursche betont nicht das richtige. Er erzählt Ihnen
nicht die richtigen Dinge auf dem jeweiligen Gebiet. Er erzählt Ihnen etwas, was er für interessant
hält, aber er selbst weiss nicht aus Erfahrung, ob es je nützlich sein wird oder nicht.
Er macht z.B. viel Aufhebens um eine Kleinigkeit, sehen Sie?
Ich hatte erst kürzlich so einen Fall auf meinem Photographiekurs. Es ging um die
Projektion von Dias. Wenn man eine Leinwand in einem Abstand von 6 Fuss vom Projektor
mit einer Leinwand in einem Abstand von 12 Fuss vergleicht, so gilt, dass das Licht auf der
Leinwand im Abstand von 12 Fuss bei gleicher Dichte des Diapositivs natürlich viel schwächer
ist nicht nur, weil das Bild grösser geworden ist, sondern auch, weil es weiter entfernt
ist. Daraus schlossen diese Burschen nun, dass die Dichte des Dias für die Projektion sehr
wichtig wäre und man somit bei der Entwicklung des Diafilms und der Herstellung der Diapositive
sehr, sehr sorgfältig arbeiten müsste, um diese Schwierigkeiten zu überwinden. Es
war einer dieser praxisfremden Burschen. Er war noch ein bisschen esoterischer als die anderen.
Mensch, spuckte der Töne! Und dabei hatten er keinerlei Schwierigkeiten
gehabt, in einem Zirkus jedes beliebige Diapositiv in einem völlig dunklen, offenen Raum
über eine unglaubliche Entfernung bis zur Grösse von 12 x 12 Fuss zu projizieren.
Wenn sie diesem Burschen sehr sorgfältig zugehört hätten, würden sie komische
Vorstellungen bekommen haben. Ihm fehlte natürlich die Erfahrung. Wahrscheinlich hatte er
in seinem ganzen Leben niemals eine Diavorführung gemacht. Lichtbildervorführungen sind
natürlich eine alte Technologie der unmittelbare Grossvater des Kinos. Aber dieser Bursche
hatte wahrscheinlich niemals eine gemacht, daher betont er so sehr, wie sorgfältig man sein
muss, um zu erreichen, dass bla-bla-bla. In Wirklichkeit kommt es nicht darauf an. Es kommt
nicht darauf an, wie dick ein Diapositiv ist, solange man noch durchschauen kann. Es kommt
nicht darauf an, wie dicht es ist oder wie dick es ist oder wie schwer das Durchschauen ist;
wenn die Leinwand zu weit entfernt ist, besorgen sie sich eine hellere Projektionslampe! Die
Sache hat eine Lösung. Das ist alles verwenden sie eine andere Lampe.
Mit anderen Worten, das Problem wird nicht in der Dunkelkammer gelöst, sondern
beim Projizieren. Aber dieser Bursche wusste das nicht und liess sich daher auf einer halben
Seite voll schwieriger Berechnungen, durch die man sich hindurchkämpfen muss, ausführlich
über das Herstellen von Diapositiven und darüber aus, dass man sicherstellen soll, dass man
im voraus weiss, auf welche Entfernung man die Dias projizieren wird, denn es würde einen
so wichtigen Unterschied machen, usw.. Oh, nein! Wenn dieser Bursche je Diavorführungen
gemacht hätte oder viel mit dem Projizieren von Dias zu tun gehabt hätte, dann würde er keinen
derartigen Fehler machen. Sehen Sie, sie erhalten da eine falsche Betonung der Wichtigkeit.
Wahres Wissen wird Ihnen also eine korrekte Betonung der Wichtigkeit vermitteln,
und nur ein theoretisches Wissen wird die falsche Sache betonen. Und er kann mir vorstellen.
dass die Universitäten heute von falscher Betonung der Wichtigkeit total überschwemmt
sind. Und man kann etwas durch Betonung der falschen Dinge immer weiter vom Weg abbringen,
bis die Technologie praktisch verlorengeht. Überall wird das Falsche betont es ist
zum Verrücktwerden!
Mit anderen Worten, es heisst: ”Geben sie sehr auf die Lackierung Ihres aMeters
acht. Nun, aMeter werden also lackiert und wir werden uns nun in den nächsten drei Studienwochen
mit der Herstellung von Lacken für aMeter befassen.”
Nun, da kann man nur noch sagen: ”Wie unreal kann man werden?” Es hat absolut
nichts mit dem Inhalt des Fachgebietes zu tun. Nur weil es in einer Session etwas Lack gibt
(bis jetzt ist Ihnen wahrscheinlich noch nie aufgefallen, dass es in einer Session etwas Lack
gibt!), macht jemand eine grosse Sache daraus, sehen Sie?
Er denkt sich, weil Lack glänzend ist, dass dies vielleicht wenn Licht darauf fällt
den Student dahingehend beeinflussen könnte, dass seine Aufmerksamkeit auf das aMeter
gelenkt und damit vom Auditing abgelenkt werden könnte. Er hat irgendwo mal irgend etwas
gelesen, sehen Sie? Er hat sich überlegt, dass das wahr sein muss; aber ein erfahrener Bodhietologe
würde Ihnen erzählen, dass er noch nie von einem Student eine derartige Beschwerde bekommen
hat. Es ist also kein Problem; warum sollte man es also lösen?
Die Wirklichkeitsfremdheit einer Ausbildung besteht einfach aus diesen Dingen und
das ist eine sehr genaue Definition: Eine Ausbildung wird wirklichkeitsfremd, wenn Lösungen
für Probleme gelehrt werden, die nicht existieren und wirklich existierende Probleme
nicht gelöst werden. Was aber behandelt werden sollte, ist die Lösung von Problemen, die
tatsächlich existieren und dazu braucht man Erfahrung.
Es gibt da jemanden, dessen Aufgabe es ist, steinerne Köpfe aus einem Berg herauszuarbeiten.
Er heisst Gutzon Borglum. Und er glaube, dass man von einem solchen Burschen
eine ganze Menge lernen könnte. Er glaube, er beherrscht sein Metier. Aber er würde
von Ihnen erwarten, dass sie schon eine ganze Grundausbildung auf dem Gebiet der Kunst
und der Bildhauerei haben, bevor sie auch nur zu ihm kommen. Aber es gibt nichtsdestoweniger
wahrscheinlich eine ganze Menge von spezialisiertem Zeug, über das er Ihnen alles
erzählen würde, wie z.B.: ”Man kann anhand der Verfärbung des Musters erkennen, ob ein
bestimmter Fels, in den man sich hineinarbeiten will, im Innern einen Riss aufweist.” Das
wären alles sehr schöne Informationen. Dieser Bursche löst etwas, was es wirklich gibt.
Wenn sie in einen Felsen hineinzumeisseln beginnen, der einen Riss aufweist und er plötzlich
auseinanderbricht, dann ist das katastrophal, vor allem, wenn sie nur einen Berg haben,
den sie zum Meisseln benutzen können. sie können keinen Ersatzberg bestellen. Dies ist
wahrscheinlich ein sehr wichtiges Problem.
Und sie gehen noch einmal hinaus, um es sich anzuschauen; und nehmen wir an,
Gutzon Borglum hat jetzt einen neuen Assistenten, dem jemand, der es selbst nie gemacht
hat, alles darüber beigebracht hat, wie man Gesichter und Köpfe in Berge hineinmeisselt.
Gutzon Borglum sieht sich dann vor die Aufgabe gestellt, diesen Assistenten erstens von seiner
früheren Schulung zu befreien und ihn dann zweitens erneut zu schulen. Er hat also praktisch
die doppelte Arbeit damit.
Diesem Mann wurde z.B. beigebracht, dass es sehr, sehr schlecht ist, wenn man oben
in der Felswand raucht, denn es würde einem seinen Sinn für Ästhetik zerstören. Sehen Sie,
das hat nichts mit dem Herausmeisseln von Gesichtern aus einem Berg zu tun. Um Gesichter
aus einem Berg herauszumeisseln, braucht man nicht sehr viel Sinn für Ästhetik. Es erfordert,
dass man viel mit grossen Presslufthämmern hantiert und mit Sprengpulver arbeitet und es
ist eine sehr turbulente Aktivität. Sehen Sie, eine Menge Bewegung, Masse und Tätigkeit ist
damit verbunden.
Aber jemand, der es nie tun würde, würde den Leuten beibringen, dass sie sehr auf ihren
Sinn für Ästhetik achten müssten usw.. Er versucht… Mutmassungen auf einem Gebiet
anzustellen, mit dem er nicht vertraut ist. Es wäre sehr schwierig, ein Gebiet zu unterrichten,
mit dem man nicht vertraut ist und dennoch wird es anscheinend immer wieder gemacht
und hat der höheren Bildung heute in vielen Bereichen einen schlechten Ruf eingebracht,
denn sie wird einem immer von Leuten vermittelt, die es nicht selbst getan haben.
Ich habe aus dem Photographiekurs, den er gemacht habe, wirklich eine Lehre gezogen.
Ich kann jetzt einen dieser Burschen im Lehrbuch schon meilenweit erkennen. Und Er
sage mir dann: ”Jetzt geht es los! Ka-rums! Wir werden jetzt alle möglichen Probleme lösen `
die es gar nicht gibt und wir werden keine Lösungen für die Probleme haben… die es gibt.
Aber all das wird in solch einer Weise dargestellt sein, dass es sowieso unmöglich ist, irgendeinen
Sinn daraus herauszuholen. Aber er werde mir den Sinn daraus herausholen müssen,
wenn er auf diesem Gebiet nicht gestoppt oder blockiert werden möchte.” Ist das nicht
ein interessantes Problem?
Man hat also dann beim Studieren mit Leichtigkeit siebenmal soviel Arbeit, wie man
haben sollte. Dieser Lehrbuchautor weiss nicht, wovon er spricht, aber sie müssen wissen,
wovon er spricht; daher müssen sie lesen, was er über das Gebiet schreibt und müssen sich
dann irgendwie ausdenken, aufgrund Ihrer praktischen Erfahrungen ausknobeln, wie es wirklich
ist. Es ist eine lausige Affäre.
Alle Wissensgebiete, egal ob die Leute sie ”reine Mathematik” oder ”reine Kunst”
nennen oder so ähnlich, führen also schliesslich zu einer bestimmten Tätigkeit, einer sehr
spezifischen Tätigkeit, solange sie Ausbildungsgegenstände sind, in denen man ausgebildet
werden kann. Und wenn sie nicht schliesslich zu einer bestimmten Tätigkeit führen, dann
kann man in ihnen nicht ausgebildet werden, egal wie lange man sie studiert.
Das liegt nicht nur an der Definition des Wortes ”Ausbildung”. Es ist nicht so, dass
ich ihm diese Bedeutung gegeben hätte. Er meine damit, dass sie so ein Wissensgebiet immer
weiter studieren könnten und sich immer nur verwirrter fühlen würden. Es ist kein Gebiet,
auf dem man ausgebildet werden kann, verstehen Sie? Das ist es, was sie verwirrt. Sie
versuchen sich eine Ausbildung anzueignen und es ist unmöglich, weil das Gebiet zu keiner
bestimmten Tätigkeit hinführt.
Eine Ausbildung ist also überall dort möglich, wo etwas zu einer bestimmten, spezifischen
Tätigkeit führt. Das ist etwas Messbares, verstehen Sie? Es ist abgegrenzt und enthält
Aktionen. Mit anderen Worten, auf solchen Gebieten kann man ausgebildet werden. Wenn
ein Gebiet aber nicht zu so einer Tätigkeit führt, dann kann man dort nicht ausgebildet werden,
egal wie intensiv man es studiert, denn es gibt keine Möglichkeit, je herauszufinden, ob
man irgend etwas gelernt hat. Das Gebiet wird also zu einer reinen Bedeutung, zu der die
Masse fehlt und Ausbildung ohne die Masse, mit der die Technologie zu tun haben wird ist
für die Leute hart. Ausbildung, die ohne die Masse versucht wird, ist für den Studenten hart.
Sie ist für ihn sehr schwer.
Sie bewirkt, dass er sich, physiologisch gesehen, tatsächlich zerquetscht fühlt. Sie
verursacht, dass er sich verbogen und irgendwie schwindelig fühlt dies sind alles physiologische
und geistige Reaktionen. Eine solche Ausbildung bewirkt, dass er sich irgendwie leblos,
gelangweilt und gereizt fühlt; es sind viele verschiedene Arten von Empfindungen, die er
dadurch bekommt. Dies ist bei weitem nicht die Ursache dafür, dass sich jemand so fühlen
kann, aber diese Reaktionen sind die Folgeerscheinungen, wenn jemand das mit einer Sache
verbundene Tun studiert, ohne dabei die Masse zu haben. Die Masse des Gebietes fehlt.
Wenn sie nichts Substantielles studieren, dann würden sie auch keine Masse erwarten, daher
würde sie das Fehlen von Masse wahrscheinlich nicht durcheinanderbringen, aber stellen Sie
sich vor, sie würden Traktoren studieren und hätten keine Traktoren zur Hand keine Traktoren,
obwohl sie Traktoren studieren.
Photographien und Filme würden helfen. sie würden sich recht gut eignen, denn sie
geben einem etwas von der Masse. sie stellen eine Art Versprechen oder Aussicht auf die
Masse dar, aber die gedruckte Seite und das gesprochene Wort sind kein Ersatz für einen
Traktor! Merken sie sich das.
Und das ist nicht das alte Argument: ”Natürlich wissen wir, dass jemand etwas von
dem, was er studiert, um sich haben muss.” Nein, nein, es hat nicht einmal etwas mit praktischen
Übungen usw.. zu tun. Suchen sie nicht nach einer weiteren Erklärung dieser Information,
denn sie müssen sie in ihrer ganzen Reinheit verstehen. Und zwar besagt sie einfach,
dass physiologische Reaktionen auftreten, wenn man jemandem etwas über eine Masse beibringen
will, die er nicht hat und die ihm nicht zugänglich ist. Das ist es, was er Ihnen beizubringen
versuche. Er sage nicht einmal, ob man es so machen soll oder nicht. Er sage
lediglich, dass es physiologische Reaktionen bewirkt. Das ist einfach eine Tatsache. Verstehen
Sie?
Wenn sie versuchen, jemandem alles über Traktoren beizubringen, ohne ihm einen
Traktor zu geben, so wird er schliesslich ein Gefühl im Gesicht haben, als wäre es zerquetscht,
und er wird Kopfschmerzen und ein flaues Gefühl im Magen verspüren. Er wird
sich ab und zu schwindlig fühlen, seine Augen werden sehr oft schmerzen usw.
Ist Ihnen das jetzt klar? Es ist eine physiologische Sache, die etwas mit Auditing und
dem Gebiet des Verstandes zu tun hat.
Sie können also erwarten, dass die meisten Selbstmorde und Krankheiten in demjenigen
Ausbildungsgebiet auftreten, das am stärksten dem Studium fehlender Massen gewidmet
ist. Schlau, was? Und da er dieses Datum kenne, kann er Ihnen genau sagen, woraus das
französische Ausbildungssystem besteht. Er glaube, die Studenten dürften, wenn sie Tische
studieren würden, nicht einmal einen Tisch im Zimmer haben. Er glaube, der Lehrer würde
zunächst einmal alle Tische aus dem Zimmer schaffen lassen und dann würde er ihnen die
Theorie über Tische beibringen.
Nun, eine der Methoden, wie sie um diese Folgen herumkommen, ist folgende: Bei
diesen Vorträgen spreche er zum Beispiel zu Ihnen. sie schauen auf jemanden, der einen
Mind hat und sie schauen auf einen Körper und der ist sehr lebendig und somit haben Sie
bei einem Vortrag tatsächlich mehr Masse als bei einem Bulletin, das sie lesen. Und Sie
würden einen solchen Vortrag wahrscheinlich dem Lesen eines Bulletins sehr vorziehen, sehen
Sie. In Ordnung, als zweitbeste Möglichkeit haben sie die Masse des Tonbandes und den
Ton und das ist wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht, aber es beginnt, sich in Richtung
auf ein Schweigen und ein Nirgendwo zu reduzieren und so weiter und ungefähr dann fangen
Sie an, sich schlecht zu fühlen. Und wenn sie dann etwas über jemanden studieren, ohne
ihn jemals vor sich zu haben… haben sie zum Beispiel jemals ein Bulletin (Bekanntmachung) gelesen und
dann plötzlich etwas über den Studenten erkannt, den sie auditierten? sie haben tatsächlich einen
Impuls, loszugehen und ihn zu finden. Nun, sie geraten in dem Masse durcheinander oder
werden verstimmt, wie sie das nicht tun. sie haben jetzt eine Anwendung auf eine Masse,
aber sie haben nicht das Ding vor sich, auf das es sich direkt und unmittelbar bezieht und
daher kommt also Ihr Drang, loszugehen und diese Sache zu finden.
Man muss wissen, dass dieses Phänomen existiert, denn es gibt eine weitere Reihe
von physiologischen Phänomenen, die ihrerseits aufgrund eines zu steilen Gradienten auftreten.
Der zu steile Gradient bildet eine weitere Quelle von körperlichen oder physiologischen
Reaktionen beim Studieren. Er bewirkt eine Art Verwirrung oder ein taumeliges Gefühl und
das ist eine physiologische Reaktion, die sich von der anderen, die er Ihnen genannt habe,
klar unterscheidet. Er muss Ihnen nun gestehen, dass er mir nicht die Mühe gemacht habe,
eine Tabelle darüber aufzustellen, die angibt, welche Reaktion wozu gehört, aber er sage
Ihnen einfach, dass man da eine Trennungslinie zwischen diesen beiden Dingen ziehen kann.
Und dann gibt es eine dritte Gruppe von physiologischen Reaktionen, die wiederum
ganz anders ist. Eine völlig neue Reihe von physiologischen Reaktionen lässt sich auf dem
Gebiet der übergangenen Definition vorhersagen. Die übergangene Definition erzeugt ein
ausgesprochenes Gefühl der Leere, ein Gefühl des Ausgewaschenseins, ein Gefühl des
”Nicht-da-Seins” und danach wird eine Art nervöser Hysterie folgen. Das sind einige der
physiologisch-geistigen Reaktionen, die auf eine übergangene Definition folgen.
Ich spreche dabei über handfeste Dinge. sie würden sie genauso unterscheiden können,
wie sie wissen würden, ob Ihnen jemand eine Nadel in den Arm sticht oder Ihnen mit
einem Hammer auf die Zehen schlägt. sie würden in diesem Fall zwei verschiedene körperliche
Reaktionen, zwei verschiedene physiologische Reaktionen verspüren. Nun und er habe
Ihnen gerade drei Quellen von physiologischen Reaktionen auf Aspekte des Studierens geschildert.
Es handelt sich um drei verschiedene Bereiche des Studierens und sie bewirken
drei verschiedene Symptomgruppen. Er habe mir noch nicht die Mühe gemacht, dies in Tabellenform
herauszubringen. Er habe es noch nicht eingehend genug untersucht und studiert,
um es in Tabellenform herauszubringen, aber er erkenne die Unterschiede, die es da gibt.
Es könnte eine vierte und eine fünfte Gruppe geben, verstehen Sie? Er gebe Ihnen
das nicht als eine vollständige Aufstellung. Was er Ihnen gegeben habe… sind die drei
Gruppen, die er kenne, von denen er weiss, dass sie existieren und weiss, dass sie wichtig
sind.
Bei der ersten Gruppe ist am wenigsten durcheinandergeraten, aber sie bewirkt die am
deutlichsten erkennbaren Reaktionen… und sie werden sich vergeblich fragen, was die Ursache
davon ist, wenn sie sie nicht kennen. Die Ursache ist einfach, dass sie etwas studieren,
ohne dass sie die dazugehörige Masse oder den zugehörigen Raum usw.. je vor sich haben.
Sie studieren beispielsweise den Himmel und niemand lässt sie je einen Blick auf den Himmel
werfen. sie haben niemals einen Himmel zum Anschauen, nicht wahr? sie können einen
Mind studieren, denn sie wissen, dass der Mind (Verstand) in gewissem Grade unsichtbar ist und bestimmte
Mengen an Massen usw.. enthält, aber sie verstehen das und haben tatsächlich Verstandes
um sich herum und es ist ziemlich offensichtlich, dass sie einen Mind (Verstand) vor sich haben, wenn
Sie den Student auditieren, nicht wahr? Aber wenn sie dieses Gebiet weit weg in irgendeinem
abgelegenen Elfenbeinturm in Österreich oder in einer New Yorker Irrenanstalt oder
sonst irgendwo, wo es keine Verstandes gibt, studieren würden, dann würden sie sehr bald die
Reaktionen fehlender Masse an sich verspüren.
Die Erscheinung des Studienabbruchs oder des Davonlaufens von etwas hat nun ihre
Ursache im dritten Aspekt des Studierens, der missverstandenen Definition oder der nicht
begriffenen Definition dem nicht definierten Wort usw.. Das ist die Ursache für ein Davonlaufen.
Jemand läuft nicht unbedingt wegen der beiden anderen Phänomene von etwas davon.
Sie sind keine ausgesprochenen Phänomene des Davonlaufens. sie sind einfach physiologische
Phänomene.
Wir könnten daher beeinflussen, ob sich ein Kind hinsichtlich des Lernens gut oder
schlecht fühlt. Damit haben sie eine ganze Übersicht darüber, was sie tun könnten.
Klein-Fritzchen tut sich in der Schule beim Rechnen schrecklich schwer. Nun, offensichtlich
sollten wir ihm ein paar Äpfel besorgen und jedem davon eine Nummer geben. Er hat jetzt
eine Anzahl von Äpfeln vor sich und es ist nicht länger eine theoretische Anzahl von Äpfeln.
Geben wir ihm die Masse zu dem, was er studiert. Wir finden plötzlich heraus, dass er eine
Aufgabe lösen sollte, die mit Äpfeln zu tun hatte und o Schreck! Er hatte niemals Äpfel
auf dem Tisch, die er hätte zählen können. Verstehen Sie? Wir würden seine Schwierigkeiten
auf einen Mangel an Masse zurückführen können. Oder wir könnten die Masse bereitstellen
ich versuche Ihnen die positive Abhilfe zu geben wir könnten Masse bereitstellen, wir könnten
einen Gegenstand oder einen brauchbaren Ersatz dafür bereitstellen und wir würden feststellen,
dass die erste Symptomgruppe, die er Ihnen genannt habe, verschwinden würde.
Die Abhilfe für die zweite Symptomgruppe liegt darin, auf dem Gradienten zurückzugehen.
Finden sie heraus, an welcher Stelle auf dem Gradienten er noch nicht verwirrt war
und welche neue Aktion er danach begonnen hat. Dieser Gradient ist eine Stufe des Tuns.
Oder finden sie heraus, welche Aktion er gut verstanden hat und finden sie dann den fehlenden
Punkt genau in dem Bereich, den er gut verstanden hat. Was hat er gerade vor der
totalen Verwirrung noch gut verstanden? Und dann finden wir heraus, dass er es nicht gut
verstanden hat. Sehen Sie, der Punkt liegt tatsächlich ganz am Schluss desjenigen Teils, den
er gut verstanden hat und dann wurde der Gradient für ihn zu steil.
Aber Gradienten lassen sich am besten auf dem Gebiet des Tuns erkennen und anwenden.
Jemand soll plötzlich lernen, wie man die Empfindlichkeitseinstellung des aMeters
handhabt. Bis jetzt ist er wunderschön damit zurechtgekommen, die Nadel des aMeters zu
beobachten, wie sie nach links und nach rechts schwingt und jetzt ist er total verwirrt über
die Empfindlichkeitseinstellung. Nun, dann ist etwas mit dem Hin- und Herschwingen der
Nadel verkehrt. Gehen sie nicht zu ihm hin, um zu versuchen, ihm die Empfindlichkeitseinstellung
zu erklären, denn sein Missverständnis liegt nicht bei der Empfindlichkeitseinstellung.
Sie sind auf einen zu steilen Gradienten gestossen. Der Sprung war zu gross, denn er
hatte das, was er gerade machte, nicht verstanden und ging zum nächsten Schritt weiter und
das stellte einen zu steilen Gradienten dar und ging zu schnell. Und nun wird er alle seine
Schwierigkeiten dieser neuen Sache zuschreiben. Sehen Sie, das gilt also für diesen Gradienten.
Es gilt allgemein für Gradienten.
Sie müssen hier differenzieren, weil ”Gradienten” ganz so wie die dritte Gruppe, nämlich
Definitionen, klingt. Aber denken sie daran, dass sie sich ganz eindeutig voneinander
unterscheiden. Gradienten treten ausgeprägter im Bereich des Tuns in Erscheinung, doch
reichen sie auch in den Bereich des Verstehens hinein. Wenn wir uns mit Gradienten befassen,
wo wir einen vorgezeichneten Kurs des Voranschreitens haben, sind wir jedoch an den
Aktionen interessiert. Wir haben einen vorgezeichneten Kurs: Der Student sollte erst diese
Sache machen, dann jene und schliesslich eine dritte. Stellen wir nun fest, dass er bei der
zweiten Sache, die er machen soll, schrecklich verwirrt ist, so müssen wir annehmen, dass er
nie durch die erste durchgekommen ist. Das ist das Herangehen an etwas auf einem Gradienten.
Und es ist von einer ganzen Reihe von Phänomenen begleitet und kann leicht mit dem
dritten Aspekt des Studierens verwechselt werden.
Aber dieser dritte Aspekt ist sehr viel wichtiger als das Herangehen an etwas auf einem
Gradienten, auf dessen Feinheiten sie nur stossen, wenn sie tatsächlich jemanden ausbilden.
Dieser andere Aspekt ist so viel wichtiger als Gradienten, dass er die Struktur und das
Gefüge der menschlichen Beziehungen, des Verstandes und der Wissensgebiete bestimmt. Dieses
Phänomen entscheidet über Talent und Befähigung oder Mangel an Befähigung und ist eigentlich
das, was die Psychologen seit Jahren testen; es steht hinter dem ganzen Blödsinn, der
da verzapft wird nämlich einfach die Definitionen von Wörtern, das missverstandene Wort.
Das ist etwa alles, was dahintersteckt das missverstandene Wort. Und es bringt eine so
grosse Vielfalt geistiger Auswirkungen hervor, dass es selbst der Hauptfaktor für Dummheit
und der Hauptfaktor für viele andere Dinge ist. Wenn jemand keine Missverständnisse hätte,
müsste er zwar nicht unbedingt Talent aufweisen, aber sein Tun wäre vorhanden. Er würde
vielleicht kein grossartiges Bild malen, aber er würde Bilder malen.
Seine Fähigkeiten als Maler würden auch mit seinem Feingefühl zusammenhängen,
sie würden mit etwas mehr als nur Wörtern zusammenhängen. Wir können nicht sagen, dass
Hans genauso gut malen würde wie Franz, wenn beide auf dem Gebiet der Kunst keine Aberrationen
hätten. Das wäre eine unvernünftige Annahme. Aber wir können sagen, dass für
Hans der Weg von seiner Unfähigkeit, zu malen, hin zu der Fähigkeit, die Bewegungen des
Malens auszuführen, einzig und allein von Definitionen abhängt. Er wiederhole: Es hängt
einzig und allein von Definitionen ab. Es gibt auf dem Gebiet der Kunst irgendein Wort, das
jemand, der ungeschickt ist, nicht definiert oder nicht verstanden hat und darauf folgte eine
Unfähigkeit, auf dem Gebiet der Kunst etwas zu tun.
Und das ist sehr wichtig, weil es Ihnen zeigt, was mit dem Tun geschieht und zeigt,
dass die Wiederherstellung des Tuns allein davon abhängt, dass das Verstehen wiederhergestellt
wird, indem das missverstandene Wort, die missverstandene Definition geklärt werden.
Hier haben sie ein sehr schnelles Prozessing. sie können damit sehr rasch ein umfassendes,
grossartiges Ergebnis erzielen. Die damit verbundene Technologie ist sehr einfach.
Sie wird auf den unteren Stufen zur Anwendung gebracht, weil es nötig ist. Diese Technologie
wird auf der Stufe I wahrscheinlich besprochen werden und auf Stufe II werden wir sie
auswendig lernen und ausführen und wir werden sie durch die verschiedenen Stufen hinauf
weiterverfolgen. Dass sie auf den unteren Stufen gelehrt wird, bedeutet jedoch nicht, dass sie
unwichtig ist. Es bedeutet, dass sie am Eingangstor zur Bodhietologie stehen muss, weiter gar
nichts. Aber sie ist eine durchschlagende, phantastische Entdeckung auf dem Gebiet der Ausbildung.
Vernachlässigen sie sie nicht.
Sie können das Wissensgebiet zurückverfolgen, in dem jemand begriffsstutzig ist, oder
irgendein damit verwandtes Gebiet, das damit durcheinandergebracht wurde. Und Sie
werden feststellen, warum der Psychologe die Bodhietologie nicht verstehen kann. Mit der
Bodhietologie ist nichts verkehrt, sondern mit seinem Psychologiestudium war alles verkehrt.
Der Psychologe hat nie ein Wort in der Psychologie verstanden, daher ist er gar nicht in der
Lage, seine Aufmerksamkeit auf die Bodhietologie herüberzulenken. Haben sie das verstanden?
Damit öffnet sich das Tor zur Ausbildung. Und obwohl er den Faktor der missverstandenen
Definition als letzten aufgeführt habe, ist er der wichtigste.
Okay?
Vielen Dank.

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