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Regional, saisonal und gesund durch den Winter: Was ist typisches Wintergemüse?
 🌶 🥔 🥒 🧄 🫑 🌰 🥑 🥕 🧅 🥬 🥦 🍆 🌽
Welche Nährstoffe stecken in den verschiedenen Sorten?
 🥗 Im Winter gibt es eine große Auswahl an gesundem, regionalem Gemüse frisch vom Feld. Besonders Wurzelgemüse wie Schwarzwurzeln, Steckrüben oder Pastinaken sind typisch für die kalte Jahreszeit. Saison haben ebenso Spinat, Mangold, Lauch, Sellerie, Rote Bete und Topinambur sowie zahlreiche Kohlsorten. Wintergemüse enthält viele unterschiedliche Nährstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Mit den richtigen Rezepten lässt sich das Gemüse abwechslungsreich und lecker zubereiten.
Chicorée mit gegrilltem Fischfilet auf einem Teller serviert © NDR Foto: Tarik Rose
Rezept-Ideen mit Wintergemüse
🥣 Feine Suppen, 🥘 Leckeres aus dem Ofen und raffinierte 🥗 Salate: Eine Auswahl toller winterlichen Gemüsesorten.

🥬 Feldsalat ist ein Klassiker unter dem Wintergemüse. Er wird auch Rapunzel oder Ackersalat genannt und ist eigentlich ein heimisches Wildkraut. Typisch für den Feldsalat sind seine dunkelgrünen, flachen kleinen Blätter, die in Rosetten wachsen. Sie enthalten viele ätherische Öle und schmecken fein nussig. Er wird ab Mitte August für die Ernte im Herbst breitwürfig ausgesät, für die Überwinterung ist sogar eine Aussaat des Feldsalats im Oktober noch möglich. Feldsalat ist robust und gedeiht an sonniger oder halbschattiger Stelle problemlos – so können Sie den Herbst und Winter über ständig frisches Salatgemüse ernten.
Beim Schnitt das Messer direkt am Wurzelhals ansetzen. Schneidet man zu hoch, fallen die Rosetten auseinander. Die winterharten Sorten haben kleinere Blätter und einen gedrungenen Wuchs. Bei allzu kühlen Nächten sollten Sie den Feldsalat mit Reisig oder einem Vlies abdecken. Bewährte Sorten sind zum Beispiel ‘Dunkelgrüner Vollherziger’, ‘Elan’, ‘Jade’ oder ‘Valentin’. Bei frostfreiem Wetter geerntet, kann man aus den Blättern einen Wintersalat mit gebratenem Speck und Croûtons zubereiten.
 🥗 Feldsalat: Hoher Vitamin C-Gehalt!
Aufgrund seines hohen Vitamin C-Gehalts ist Feldsalat besonders gut für die Stärkung des Immunsystems. Ebenso enthält der Wintersalat die Vitamine A, B und E. Letzteres schützt die Zellen im Körper vor sogenannten freien Radikalen und kann auf diese Weise Erkrankungen wie Rheuma, Krebs und Diabetes mellitus vorbeugen.
 🥗 Chicorée: Gesund für Darm und Kreislauf
Die in Chicorée enthaltenen Bitterstoffe etwa sind besonders anregend für Verdauung, Kreislauf und Stoffwechsel. Zudem wirken sich seine Ballaststoffe positiv auf die Darmflora aus und machen lange satt. Chicorée enthält viel Vitamin A, B und C sowie Kalium, Folsäure und Zink. Er schmeckt sowohl roh als auch gegart.
Der aus der Familie der Korbblütler stammende Chicorée stammt von der Wegwarte ab und bildet im zweiten Jahr zunächst einen knospenartigen, länglichen Spross aus, aus dem später der Blütenstand hervorgeht. Aus diesem Neuaustrieb kann man den Chicorée gewinnen: Man sät Anfang Juni die Samen dünn in Reihen aus und dünnt die Pflänzchen nach dem Keimen auf einen Abstand von etwa zehn Zentimetern aus. Im Spätherbst werden die Wurzeln vorsichtig ausgegraben und noch etwa drei Tage lang auf dem Beet liegen gelassen. Dann treibt man die Chicorée-Wurzeln in einem dunklen und substratgefüllten Gefäß vor. Sobald die weiß-grünen Blattknospen etwa 15 Zentimeter lang sind, kann man sie ernten. Gerne wird Chicorée als Salat zubereitet, zu dem Orangen gut passen. Das Wintergemüse enthält neben gesunden Bitterstoffen wertvolle Mineralstoffe und Vitamine.
 🥗 Kohl: Viele Kohlsorten haben im Winter Saison
Besonders im Winter haben zahlreiche Kohlsorten Saison. Sie sind alle kalorienarm und stecken voller Mineral-, Ballaststoffe und Vitamine. Rotkohl enthält beispielsweise viel Vitamin C, besonders wenn er roh verzehrt wird. Grünkohl hat einen hohen Eiweißgehalt und versorgt den Körper mit dem Provitamin A. Zudem kann er durch seine hohen Anteile an Senfölen vorbeugend gegen Krebserkrankungen wirken. In Rosenkohl und Wirsing stecken neben viel Vitamin C und B auch reichlich Folsäure sowie Kalium und Eisen, die der Körper für die Blutbildung braucht. Der vitaminreiche Grünkohl gilt als das norddeutsche Wintergemüse schlechthin. Auch im restlichen Deutschland setzte sich das gesunde Gemüse in den vergangenen Jahren immer mehr durch – vor allem in Gemüsekisten und als Zutat in Smoothies. Der Blattkohl gedeiht gut bei Minusgraden. Und: Je länger der Kohl winterlichen Temperaturen ausgesetzt ist, desto süßer und milder wird sogar der Geschmack. Grünkohl wächst palmenartig, seine bläulichen bis violetten Blätter sind stark gekraust und sitzen locker an einem Strunk, der bis zu einem Meter hoch werden kann.  Der Starkzehrer gedeiht auf humosem Boden und kann vorgezogen im Juli mit einem Abstand von 40 x 60 Zentimetern ausgepflanzt werden. Das Wintergemüse ist äußerst vitaminreich und trägt mit seinen Ballaststoffen zu einer gesunden Darmfunktion bei. Was den Proteingehalt betrifft, ist das Wintergemüse allen anderen Kohlarten weit überlegen. Weiterhin enthält Grünkohl das für die Blutbildung wichtige Eisen und weitere Mineralstoffe wie Kalium und Calcium. Die Blätter werden einzeln geerntet, zerpflückt und finden vor allem in Fleischgerichten Verwendung. Je nach Region wird Grünkohl zu Mettwürsten oder Kassler gereicht. Daneben gibt es zahlreiche vegetarische Gerichte mit dem Wintergemüse. Achten Sie beim Zubereiten darauf, den Grünkohl nicht zu kochen, sondern nur langsam zu garen, da seine wertvollen Vitamine und Mineralstoffe sonst verloren gehen.
 🥗 Lauch: Ballaststoffreiches Zwiebelgewächs
Sowohl der weiße als auch der grüne Teil des Herbst- und Winterlauchs ist zum Verzehr geeignet, sollte jedoch vorher blanchiert, gegart oder gekocht werden. Lauch - auch Porree genannt - ist reich an Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen. Das enthaltene Beta-Carotin ist gut fürs Herz, Zink fürs Immunsystem und Fluor für Zähne und Knochen. Der hohe Gehalt des Zwiebelgewächses an Inulin - einem löslichen Ballaststoff - wirkt sich zudem positiv auf die Darmflora aus.
 🥬 Mangold: Aromatische Alternative zu Spinat
Auch wenn Mangold ähnlich schmeckt wie Spinat, gehört er botanisch gesehen zu den Rübengewächsen. Sowohl Blätter als auch Stiel sind essbar. Junger Mangold kann roh verzehrt, größere Blätter hingegen sollten aufgrund ihrer Bitterstoffe geschmort oder gekocht werden. Neben einem hohen Gehalt an Mineralstoffen - insbesondere Eisen, Phosphor, Kalium und Magnesium - enthält Mangold die Vitamine A und K, die gut für die Blutbildung und Blutgerinnung sind, sowie reichlich Vitamin C (38 Milligramm pro 100 Gramm).
 🥗 Pastinaken: Von Püree über leckere Gemüsebeilage
Pastinaken werden optisch gerne mit Petersilienwurzeln verwechselt. Geschmacklich erinnern sie an Karotten oder Kartoffeln und lassen sich zusammen mit diesen wunderbar zu Püree verarbeiten. Gebraten oder kurz gedünstet sind sie eine leckere Gemüsebeilage und roh geraspelt verfeinern sie Salate. Pastinaken enthalten viel Vitamin C und Kalium sowie Vitamin E und Folsäure. Die Pastinake, die oft mit der Petersilienwurzel verwechselt wird, stammt aus der Familie der Doldenblütler und ist als Wildform noch an Wegrändern zu finden. Früher wurde sie sehr oft kultiviert, dann aber von Kartoffeln und Möhren verdrängt. Die Pastinake sieht möhrenähnlich aus und ist zweijährig. Das Wintergemüse entwickelt eine große, außen gelbe sowie innen weiße Pfahlwurzel, aus der sellerieähnliche, etwa 70 Zentimeter hohe Blätter wachsen. Ab März kann man die Samen im Freien auf möglichst tief gelockertem und nährstoffreichem Boden aussäen.
Die Pastinaken wachsen vor allem im September und sind dann meist erst ab Oktober erntereif. Nach dem ersten Frost werden die Vitamin-B-reichen Wurzeln milder und schmecken noch besser. Deckt man das Beet mit einer 10 bis 15 Zentimeter dicken Mulchschicht aus Laub und gehäckseltem Stroh ab, kann man laufend ernten, auch bei Minusgraden. Während die Blätter der Pastinake wie Petersilie als Salatbeigabe verwendet werden können, passen die würzigen, geschälten Wurzeln gut zu Aufläufen, Eintöpfen oder anderen warmen Gemüsegerichten. Ebenfalls beliebt sind Pastinaken-Pürees. In einer Kiste mit feuchtem Sand im kühlen und dunklen Keller halten sich die Pastinaken den Winter über.
 🥗 Petersilienwurzeln: Würziger Petersiliengeschmack
Petersilienwurzeln haben einen kräftig-würzigen Petersiliengeschmack, der intensiver ist als der von Blattpetersilie. Er ähnelt dem der Pastinake oder des Knollenselleries und kann auf dieselbe Weise roh oder gegart zubereitet werden. Petersilienwurzeln werden zudem häufig zum Würzen von Suppen und Gemüseeintöpfen verwendet. Die Rüben sind reich an Kalzium, Vitamin C und Eisen. Zudem steckt in ihnen das ätherische Öl Apiol, welches harntreibend wirkt und somit auch als Hausmittel gegen Blasenentzündungen gern zum Einsatz kommt.
 🥗 Rote Bete: Vielseitige Knolle
Ob roh, als Salat, in Suppen, püriert als Brotaufstrich oder sogar als Dessert - Rote Bete ist in der Zubereitung überaus vielseitig. Die kalorienarme Knolle steckt voller Eiweiß und Ballaststoffe und versorgt den Körper mit Folsäure, Eisen, Kalium, Magnesium, Zink sowie den Vitaminen B und C. Außerdem schützt Rote Bete mit ihren sekundären Pflanzenstoffen unsere Zellen vor sogenannten freien Radikalen und stärkt somit die Abwehrkräfte.
Rote Bete, auch Rote Rübe genannt, stammt aus der Familie der Gänsefußgewächse und ist ein beliebtes Wintergemüse. Je nach Sorte hat die Rote Bete runde oder zylinderförmige, rote, gelbe oder weiße Wurzelknollen mit ovalen, leicht gewellten Blättern mit roten Adern. Die farbintensive Rote Bete enthält besonders viele Mineralstoffe, vor allem Calcium und Phosphor sowie Vitamine. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist Folsäure, die wichtig für die Zellteilung ist. Der in Rote Bete enthaltene Farbstoff Betanin hilft, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.
Rote Bete gedeiht auf humusreichen Lehmböden und sollte nicht vor Mai im Freiland ausgepflanzt werden. Sie muss regelmäßig gehackt werden. Die Rüben sind 12 bis 15 Wochen nach der Aussaat vor dem ersten Frost erntereif, wenn sie etwa vier Zentimeter Durchmesser erreicht haben. Lagersorten können in Kisten mit feuchtem Sand bei ein bis drei Grad Celsius gelagert werden. Vor der weiteren Verwertung, zum Beispiel als Salat oder Suppe, sollten Sie die Rüben mit Schale kochen, da sich diese dann leichter abziehen lässt. Eine beliebte Sorte ist ‘Pink Lady’ mit intensiv roter Farbe und feinem Geschmack. Rote Bete kann roh im Salat verarbeitet werden, eine Grundlage für Säfte und Smoothies sein und auch mit Zwiebeln gedämpft und mit Quark verfeinert gegessen werden.
 🥗 Steckrüben dienten nach dem Ersten Weltkrieg als wichtigste Nahrungsgrundlage, als die Kartoffelernte ausfiel. Das Wintergemüse geriet dann in Vergessenheit, wird jedoch inzwischen wieder häufiger angebaut. Steckrüben werden auch Kohlrüben oder Wruken genannt. Je nach Sorte ist ihr Fleisch weiß oder gelb gefärbt. Je gelblicher das Fleisch des Wintergemüses, desto mehr wertvolle Carotinoide besitzt es. Ebenso hat es einen hohen Anteil an Vitamin B und ist reich an Kohlenhydraten. Da die Steckrübe Temperaturen bis -10 Grad Celsius verträgt, ist sie ein dankbares Wintergemüse, das man unter anderem zu Suppen verarbeiten kann.
 🥗 Schwarzer Rettich und Meerrettich stärken das Immunsystem
Rettich wird gerne in dünne Scheiben geschnitten und roh gegessen. Er kann jedoch auch als warmes Gemüse verzehrt werden. Typisch für den Winter ist der Schwarze Rettich. Er enthält viel Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems. Bei Husten wirkt er schleimlösend.
 🥗 Frischer Meerrettich kann fein gerieben verzehrt werden. Die enthaltenen scharfen Senföle sind entzündungshemmend und beugen Viren, Bakterien sowie Erkältungssymptomen vor. Auch bei Schmerzen und Blasenentzündungen kann Meerrettich Linderung verschaffen. Außerdem enthält er die Vitamine B und C und wichtige Mineralstoffe wie Kalium, die die Herz- und Nerventätigkeit unterstützen.
 🥗 Schwarzwurzeln: Nährstoffreicher Winterspargel
Schwarzwurzeln sind auch als Winterspargel bekannt. Ihr Geschmack ist leicht nussig und würzig, prinzipiell aber etwas milder als der des Spargels. Nach Erbsen und Bohnen enthalten Schwarzwurzeln die meisten Nährstoffe von allen Gemüsearten. Sie sind reich an Kalium, Calcium, Eisen, Vitamin C und E sowie Folsäure. Zudem enthalten sie den Ballaststoff Inulin, der sich positiv auf den Fettstoffwechsel und die Darmflora auswirkt.
Sie werden auch Winterspargel genannt und wachsen wild in Südeuropa. Von dem Wintergemüse werden die 40 Zentimeter langen schwarz-rindigen Pfahlwurzeln verzehrt, die einen weißlich-gelben Milchsaft enthalten und winterhart sind. Das feine Gemüse ist ballaststoffreich und gut verdaulich. Für den Anbau der Schwarzwurzeln im Garten sät man die Samen der Schwarzwurzel dünn ab April in zwei Zentimeter tiefe Rillen ins Freiland.
Schwarzwurzeln werden ab Anfang November geerntet, sobald das Laub vergilbt oder einzieht. Damit die langen Stangen dabei nicht verletzt werden oder abbrechen, hebt man dicht neben der Pflanzenreihe einen spatentiefen Graben aus und zieht die Wurzeln in Richtung der Rinne aus der Erde. Die Stangen schmecken fein nussig und können wie Spargel geschält werden. Dazu bietet sich das Garen in Salzwasser an, damit Sie die Schale leichter abziehen können. Klein geschnitten oder am Stück passen Schwarzwurzeln gut als Beilage zu Fleischgerichten oder in Suppen, man kann aber auch die ganzen Wurzeln zu einer Creme-Suppe pürieren. Mit Zitronensaft lassen sich durch austretenden Milchsaft verursachte braune Flecken an den Händen entfernen.
 🥗 Sellerie: Antientzündlich und blutdrucksenkend
Sellerie - egal ob als Stange oder Knolle - befinden sich neben zahlreichen Vitaminen (A, B, C und E) viele wertvolle Mineralien wie Zink, Eisen, Kalzium und Magnesium. Das ebenso enthaltene Kalium wirkt blutdrucksenkend und unterstützt die Blasen- und Nierenfunktion. Das Gemüse enthält viele Ballaststoffe und ätherische Öle, die den Stoffwechsel anregen. Die sekundären Pflanzenstoffe des Gemüses gelten zudem als antientzündlich und somit hilfreich bei Erkrankungen wie Gicht und Rheuma. Auch können sie das Krebswachstum hemmen.
 🥬 Spinat: Reich an Vitaminen und Mineralstoffen
Spinat, besonders zarter Babyspinat, schmeckt auch sehr gut roh als Salat.
Spinat kann sowohl als Salat als auch in gedünsteter oder gekochter Form serviert werden. Er ist reich an zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen. Allerdings ist der Eisengehalt deutlich niedriger als lange Zeit angenommen: 100 Gramm Spinat enthalten nur rund 3,5 Milligramm Eisen. Die enthaltene Folsäure etwa fördert die Bildung roter Blutkörperchen, die für die Sauerstoffzufuhr im Körper verantwortlich sind. Beta-Carotin sowie der sekundäre Pflanzenfarbstoff Lutein vermindern zudem das Risiko für Augenerkrankungen. Grünes Blattgemüse kann außerdem Blutdruck und Cholesterinspiegel senken.
 🥗 Steckrüben: Kalorienarme Alternative zu Kartoffeln
Steckrüben lassen sich beispielsweise als Ofengemüse, Pommes oder Rohkost zubereiten. Sie verfügen über große Mengen an Vitamin C, Beta Carotin und Calcium und sind besonders kalorienarm. Im Vergleich: 100 Gramm Kartoffeln enthalten 70 Kilokalorien, dieselbe Menge Steckrüben nur 30 Kilokalorien.
 🥗 Topinambur: Ballaststoffreich und nussig
Topinambur ist besonders gesund aufgrund seines hohen Gehalts an Inulin. Dieser wertvolle Ballaststoff sorgt für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und hält den Blutzuckerspiegel konstant. Außerdem liefert die Wurzel viel Kalium, Magnesium und Kalzium. Topinambur kann ähnlich wie Kartoffeln mit und ohne Schale verzehrt werden und eignet sich gut für Gerichte wie Püree, Suppen oder in geraspelter Form auch als Rohkostsalat.
Topinambur wird auch als Erdbirne bezeichnet und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Bei dem Wintergemüse handelt es sich um eine ausdauernde Sonnenblumen-Art, die bis zu drei Meter hoch wird. An den Wurzeln bilden sich hellbraune bis violette, unregelmäßig geformte Wurzeln – das essbare Gemüse. Die Wurzeln enthalten neben Eiweiß und Fruchtzucker auch Mineralstoffe und Vitamine. Die Knollen können ab Mitte April ins Freiland gesetzt werden. Sobald die oberirdischen Teile abgestorben sind, beginnt die Ernte. In der Regel holt man Topinambur-Knollen von Oktober bis März portionsweise aus dem Beet. Graben Sie dazu die Knollen mit einer Grabegabel aus. Wegen der dünnen Schale lassen sie sich nur wenige Tage aufbewahren. Neuere Sorten mit dicken, gleichmäßig geformten Rhizomen, etwa ‘Bianca’ oder die fein-aromatische ‘Blaue Französische’ lassen sich leichter schälen und schmecken roh geraspelt oder wie Kartoffeln zubereitet.
 🥗 Winterkresse, auch Barbarakraut genannt, schmeckt würzig, wobei die dunkelgrünen Blätter viel Vitamin C enthalten. Das Wintergemüse gilt als blutreinigend, entwässernd und appetitanregend. Winterkresse ist eine leicht zu kultivierende, zweijährige Pflanze. Sie sollte von Juni bis Mitte September auf nährstoffreichem und feuchtem Boden ausgesät werden. Winterkresse bildet eine Rosette aus paarig gefiederten Blättern, die frosthart sind. Sie sollten die Kresse gut wässern und von Unkraut freihalten. Ab dem Spätherbst, etwa acht bis zwölf Wochen nach der Aussaat, kann die Winterkresse geerntet werden. Am besten schmeckt das frostharte Gartenkraut frisch gehackt im Salat oder auf dem Brot.
 🥗 Winterportulak (Montia perfoliata), ein Portulakgewächs mit spinatähnlichen Blättern, ist ein robustes Wintergemüse, das sowohl im Freien als auch im Gewächshaus den Winter über gute Erträge bringt. Man kann ihn ab September wie Feldsalat breitwürfig oder in Reihen mit 15 bis 20 Zentimeter Abstand aussäen. Im Gewächshaus lohnt sich eine Anzucht in Töpfen. Innerhalb von sechs bis sieben Wochen ist das Gewürzkraut erntereif. Die Vitamin-C-reichen Blätter und Stiele können auf etwa zehn Zentimeter Höhe abgeschnitten werden. Sie dienen als Verfeinerung von Wintersalaten oder schmecken klein gehackt auf dem Butterbrot.
 🥗 Knollensellerie läuft im Herbst zur Hochform auf. Die bewährte Sorte ‘Prager Riesen’ gilt als robust und kältefest. Eine alte Gärtnerregel lautet: Für dicke, glatte Knollen den Boden unkrautfrei halten, aber nur oberflächlich hacken, sonst bildet Knollensellerie viele grobe Wurzeln.
 🥗 Rosetten-Pak-Choi (japanisch Tatsoi oder Tah Tsai) ist eine bei uns noch viel zu selten genutzte, ursprünglich aus China stammende Rarität. Septembersaaten sind vor Weihnachten erntereif, Anfang bis Mitte Oktober ins unbeheizte Frühbeet oder Gewächshaus gepflanzter Asia-Kohl sichert den Nachschub von Januar bis zur Blütenbildung im März. Die ganzen Rosetten des Wintergemüses werden wie Kopfsalat geschnitten, für die Mehrfachernte pflückt man einzelne Blätter. Wie Feldsalat, Winterspinat und andere Blattgemüse sollte man auch Pak Choi in gefrorenem Zustand nicht berühren.
Rosetten‑Pak-Choi übersteht Eis und Schnee. Anders als beim aufrecht wachsenden Pak-Choi sind die Blätter in konzentrischen Kreisen angeordnet. Man pflückt sie einzeln und verwendet sie samt den dicken weißen Stielen für Salat oder dünstet sie im Wok.
 🥗 Endivie ist extrem nässeempfindlich und beginnt bei regnerischem Wetter rasch zu faulen. Vorsichtshalber sollte man die Reihen mit einer doppelten Lage Vlies abdecken oder, noch besser, mit einem Folientunnel überbauen. Tipp: Die früher beliebte Schnitt-Endivie, beispielsweise ‘Römische Krausblättrige’, ist weniger fäulnisgefährdet und dazu frostfester als kopfbildende Endivie. Wer die gesunden Bitterstoffe des Wintergemüses schätzt, verwendet die Blätter roh im Salat, durch kurzes Dünsten werden sie deutlich milder.
 🥗 Zuckerhut-Salat gehört zu den Zichoriengewächsen, anders als Endivie vertragen die walzenförmigen Köpfe Frost bis minus acht Grad Celsius. Mit sinkenden Temperaturen entwickeln die hellgelben Herzblätter eine feine, leicht nussige Süße und auch die äußeren Blätter schmecken weniger bitter. Zichorien-Salate tolerieren einige Minusgrade, doch selbst der als ziemlich frostfest geltende Zuckerhut verliert seinen knackigen Biss, wenn die walzenförmigen Köpfe mehrfach durchfrieren und wieder auftauen.
 🥗 Cardy wird mit einer dicken Strohschicht vor Winternässe geschützt. Cardy ist eng mit Artischocken verwandt, anstelle der Blütenknospen verzehrt man jedoch die fleischigen, vor der Zubereitung gebleichten und geschälten Stiele.
 🥗 Tipps:
Robuster Rotkohl wie die traditionelle Sorte ‘Marner Lagerrot’ reift sehr langsam. In kühlen Novembernächten legen die Köpfe an Gewicht und Festigkeit noch zu. Ist Dauerfrost angekündigt, lagert man den Rotkohl in Kisten ein.
Zum Einlagern bestimmte Wurzelgemüse wie Pastinaken und Winterrettiche lässt man möglichst lange auf dem Beet. Nur voll ausgereifte Knollen und Rüben können ohne Qualitätsverlust aufbewahrt werden.
Möhren und Rote Beten bleiben über viele Wochen saftig, wenn man sie lagenweise in feuchten Sand einschichtet und in einem null bis fünf Grad Celsius kühlen Raum einlagert. Vor dem Einlagern des Gemüses das Laub knapp über den Knollen und Rüben abschneiden. Warm einpacken heißt die Lösung, wenn der Lagerraum für empfindlichere Wurzelgemüse wie Sellerie knapp bemessen ist. Unter einer dicken Mulchschicht aus Stroh können auch Rote Bete und Wurzelpetersilie in Ruhe ausreifen, unter -4 Grad Celsius muss man aber mit Frostschäden rechnen! Pastinaken und Möhren überstehen mildere Winter mit -8 Grad Celsius ohne Probleme. Dennoch empfiehlt es sich, auch davon einen kleinen Vorrat anzulegen. Frieren die oberen Bodenschichten durch, bekommt man die delikaten Wurzeln nämlich kaum noch aus der Erde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wintergem%C3%BCse
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🐲 Allgemeine Diskussion, Forum und Community / 🤲 Chiropraktik
« Letzter Beitrag von ★ Sarah Maria Schwab am Januar 17, 2023, 11:13:04 Nachmittag »
Die Chiropraktiker*in arbeitet mit Händen um Funktionsstörungen des Bewegungsapparats zu ertasten und zu behandeln. Bei der Chiropraktik handelt es sich also um ein Verfahren, das gleichzeitig zur Diagnose als auch zur manuellen Therapie dient.
Die Chiropraktik ist eine alternative Behandlungsmethode, die unter anderem bei Rücken- und Gelenkschmerzen sehr beliebt ist. Rückenschmerzen entstehen häufig durch verschobene Wirbel oder verkrampfte Muskeln, was dazu führen kann, dass die Wirbelsäule weniger beweglich ist.
Hierbei wird klar, dass die Osteopathie auf alle Strukturen des Körpers im Falle eine Fehlfunktion eingreift und diese korrigiert. Die Chiropraktik justiert lediglich im Bereich der Wirbelgelenke, in der modernen Chiropraktik auch alle weiteren Gelenke des Körpers.
Ein Chiropraktiker behandelt Patienten mit den Händen und konzentriert sich dabei auf den Bewegungsapparat. Hinter dem chiropraktischen Ansatz steht die Überlegung, dass die meisten körperlichen Beschwerden auf Gelenkveränderungen wie Fehlstellungen oder Blockaden beruhen. Lesen Sie hier mehr: Was ist ein Chiropraktiker und die Chiropraktik? Was macht ein Chiropraktiker genau? Wann kommt eine chiropraktische Behandlung in Betracht? Welche Nebenwirkungen kann sie haben?
 🤲 Die Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode aus dem Bereich der Alternativmedizin, die heute in vielen Ländern wissenschaftlich anerkannt ist. Im Fokus stehen Störungen des Bewegungsapparates und ihre Folgen auf das Nervensystem - vor allem im Bereich der Wirbelsäule. Diese umschließt das Rückenmark, das zusammen mit dem Gehirn das zentrale Nervensystem bildet und als Vermittler von Nervensignalen zwischen dem Gehirn und dem restlichen Körper fungiert.
 ➦ Beschwerden durch Subluxationen https://de.wikipedia.org/wiki/Subluxation
Der chiropraktische Ansatz geht davon aus, dass die meisten körperlichen Beschwerden auf sogenannte Subluxationen zurückzuführen sind. Chiropraktiker verstehen darunter funktionale und/oder strukturelle und/oder krankhafte Gelenkveränderungen (z.B. Blockaden oder Fehlstellungen von Gelenken wie den Wirbelgelenken), welche die Integrität des Nervensystems (Neurointegrität) beeinträchtigen und so möglicherweise Funktionen des Körpers und die allgemeine Gesundheit beeinflussen. Als Folge können sich zum Beispiel Unwohlsein, Rückenschmerzen, Schwindel oder Krankheiten wie Migräne entwickeln.
Die Aufgabe eines Chiropraktikers besteht in der Bewertung, Diagnose und Behandlung solcher Subluxationen, um die daraus resultierenden Beschwerden zu beseitigen. Beispielsweise kann er manuell mit sanften, schnellen Impulsen eine Gelenkbockade lösen.
Die Schulmedizin versteht unter Subluxation etwas anderes - nämlich ein unvollständig "ausgerenktes" (luxiertes) Gelenk. Die Gelenkflächen haben hier also teilweise noch Kontakt. Mit einer Subluxation an der Wirbelsäule können verschiedene Beschwerden einhergehen. Welche das sind, hängt davon ab, welcher Abschnitt der Wirbelsäule betroffen ist: Im Bereich der Halswirbelsäule können Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen resultieren. Subluxationen im mittleren Bereich der Wirbelsäule können Schulter- und Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Verdauungsprobleme nach sich ziehen. Ist der untere Teil der Wirbelsäule betroffen, klagen Patienten oft über Schmerzen in der Hüfte, im Unterleib oder in Beinen und Füßen.
 ➦ Diagnose durch den Chiropraktiker
Das Ziel der chiropraktischen Diagnose ist es, Subluxationen zu erkennen, zu lokalisieren und darauf aufbauend einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln. Am Anfang steht dabei die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese).
 ➦ Interessant sind für den Chiropraktiker zum Beispiel folgende Informationen:
    Haben Sie Schmerzen? Wenn ja, wo, wie häufig und wie lange schon?
    Sind Sie in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt? In welcher Weise und wie lange schon?
    Wurden bereits bestimmte Erkrankungen bei Ihnen diagnostiziert?
    Was machen Sie beruflich (einseitige Belastungen, sitzende oder stehende Tätigkeit, körperliche Arbeit etc.)?
Anschließend steht die chiropraktische Analyse auf dem Programm, bei der mehrere Untersuchungsverfahren zum Einsatz kommen können. Im Mittelpunkt steht die manuelle Palpation, wobei der Chiropraktiker Sie mit den Händen untersucht, um möglichen Subluxationen auf die Spur zu kommen.
Ergänzend zur manuellen Palpation können weitere chiropraktische Untersuchungsmethoden genutzt werden. Zum Beispiel:
    Haltungsanalysen: Mithilfe einer Lotrechmessverrichtung prüft der Chiropraktiker Patienten auf Haltungsschäden, die auf eine Subluxation hinweisen können.
    Bilaterale und Vierquadrant-Waagen: Mit diesen Geräten lässt sich eine ungleiche Gewichtsverteilung ermitteln, die bei Wirbelsäulenfehlstellungen typisch sind.
    Inklinometrie: Mit einem sogenannten Inklinometer kann der Chiropraktiker die Beweglichkeit der Wirbelsäule messen.
    Algometrie: Durch eine mechanische Reizung mit einem speziellen Messgerät ermittelt der Chiropraktiker, ab wann der Druck in Schmerz übergeht (Druckschmerzschwelle). Dies liefert ebenfalls Hinweise auf mögliche Subluxationen.
Darüber hinaus muss der Chiropraktiker mögliche Frakturen oder Erkrankungen wie Arthrose, Bandscheibenvorfall oder Tumoren als Ursache der Beschwerden ausschließen (Differenzialdiagnostik). Denn solche Ursachen können mithilfe der Chirotherapie nicht behandelt werden. Im Gegenteil, Chiropraktik kann die damit verbundenen Beschwerden sogar verschlimmern!
Verschiedene Untersuchungsverfahren können für die Differenzialdiagnostik herangezogen werden, zum Beispiel:
    Röntgen
    Computertomografie (CT)
    Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT)
    Temperaturmessgeräte
    Elektromyografie
    Blutdruckmessung
    Blutuntersuchungen
    Elektroenzephalografie (EEG)
    Elektrokardiografie (EKG)
 🤲 Behandlung durch den Chiropraktiker
Hat der Chiropraktiker eine Subluxation (im Sinne der Chiropraktik) festgestellt, erarbeitet er einen individuell angepassten Behandlungsplan. Ziel ist es, die Subluxation manuell oder bei Bedarf auch mit Unterstützung chiropraktischer Instrumente zu beseitigen ("Justieren"):
Durch einen kleinen Impuls wird das blockierte Gelenk manuell oder mithilfe von Instrumenten in eine bestimmte Position geführt, um die Subluxation gezielt und ohne viel Kraftaufwand zu lösen. Oft entsteht dabei ein hörbares, aber harmloes Knacken.
Der Chiropraktiker kann für die Justierung auf verschiedene Behandlungsmethoden zurückgreifen. Die meisten haben ihren Ursprung in der amerikanischen Chiropraktik, die auf eine lange Tradition zurückblickt.
Häufig eingesetzte Verfahren sind zum Beispiel:
    Chiropraktik-Instrument Technik (CIT): Hierbei werden Subluxationen mit einem sogenannten Activator behandelt. Mit diesem kleinen Instrument setzt der Chiropraktiker gezielt Impulse, um Fehlstellungen oder Blockaden zu beseitigen. Die Methode gilt als sehr sanft und wird deshalb gern bei Kindern und älteren Patienten angewendet.
    Flexion-Distraction (Cox-Bandscheibentechnik): Spezielle chiropraktische Behandlungstische helfen dem Chiropraktiker, die Bandscheibenfächer zu öffnen und die Wirbelgelenke zu behandeln.
    Full-Spine-Specific Technik (FSST): Mit dieser rein manuellen Behandlungsmethode versucht man, Blockaden an Wirbelsäule oder Becken direkt zu lösen.
    Thompson-Terminal-Point Technik (TTPT): Hierbei spielt der chiropraktische Behandlungstisch eine Hauptrolle. Mithilfe sogenannter Drops lässt er sich abschnittsweise verstellen, so dass der Chiropraktiker gezielt Impulse an einzelnen Körperstellen setzen kann.
Wann eine Besserung nach dem Chiropraktiker-Besuch eintritt, ist individuell unterschiedlich. In der Regel muss die Justierung aber mehrmals wiederholt werden, will man die Beschwerden dauerhaft beseitigen. Bei den meisten chiropraktischen Behandlungen sind dazu 10 bis 15 Sitzungen nötig.
 ➦ Welche Nebenwirkungen sind nach der Behandlung möglich?
Früher galten Behandlungen durch einen Chiropraktiker manchen Menschen als durchaus gefährlich - Behandlern eilte der Ruf des "Knochenbrechers" voraus. Das lag sicherlich an den praktizierten ruckartigen, recht groben Einrenkmethoden. Heutige Chiropraktiker gehen sehr viel behutsamer und sanfter vor, so dass man kaum Sorge vor unerwünschten Nebenwirkungen haben muss.
Bei sachgemäßer Anwendung durch einen ausgebildeten Behandler sind Nebenwirkungen selten. Manchmal kann - besonders nach der Erstbehandlung - ein leichter Muskelkater oder ein Spannungsgefühl an der behandelten Körperpartie auftreten. Doch diese sogenannte Erstverschlimmerung nach einer Chiropraktik-Behandlung bessert sich nach ein bis zwei Tagen meist von selbst.
In sehr seltenen Fällen treten Komplikationen wie Nervenausfallsymptome (z.B. Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen) auf, wenn der Chiropraktiker unsachgemäß arbeitet. Noch seltener sind Schädigungen der Gefäße im Bereich der Halswirbelsäule, wenn diese chiropraktisch justiert wird. Die Gefäßschäden können zur Bildung von Blutgerinnseln und damit auch zu Schlaganfällen führen.               
Generell birgt die Chiropraktik für den gesunden Bewegungsapparat kaum Risiken, und auch Schmerzen sind nach einer Chiropraktik-Behandlung äußerst selten.
 ➦ Wann Chiropraktik nicht angewendet werden darf?
Der Chiropraktiker kann nur Beschwerden mit funktioneller Ursache behandeln. Das bedeutet, dass eine Chiropraktik-Behandlung organische Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenvorfall nicht bessern, sondern im schlimmsten Fall sogar verschlechtern kann. Deswegen ist es wichtig, derartige Vorerkrankungen vor der chiropraktischen Behandlung auszuschließen.
Nicht angewendet werden darf die Chiropraktik außerdem bei akuten Verletzungen sowie bei Prozessen, die Knochen und/oder Bindegewebe zerstören, zum Beispiel bei Krebstumoren, Knochenmetastasen, Osteoporose und Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen).
Chiropraktiker sollten Frauen in der Schwangerschaft nur mit Vorsicht behandeln. Grundsätzlich sollten Schwangere zuerst mit ihrem Arzt oder ihrer Hebamme sprechen, bevor sie alternativmedizinische Methoden in Anspruch nehmen.
Was kostet die Behandlung und wer trägt diese Kosten?
In Deutschland liegen bei einem Heilpraktiker, der als Chiropraktiker arbeitet, die Kosten für eine Erstbehandlung meist zwischen 40 und 70 Euro, so der Bund Deutscher Heilpraktiker. Je nach Aufwand kann der Betrag aber auch deutlich höher ausfallen. Mit einer Sitzung ist es aber in der Regel nicht getan, sodass in Summe für eine Chirotherapie erhebliche Kosten zusammenkommen können. Gesetzlich versicherte Patienten müssen diese in der Regel aus eigener Tasche bezahlen - außer sie haben eine entsprechende private Zusatzversicherung.
Eine Chiropraktik-Behandlung bei einem Vertragsarzt mit entsprechender Zusatzausbildung (Chirotherapeut) kann über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden. Eine chiropraktische Behandlung bei einem Privatarzt müssen gesetzlich Versicherte dagegen selber bezahlen.
Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen die Chirotherapie-Kosten, vor allem, wenn die Behandlung durch einen in Chirotherapie ausgebildeten Arzt erfolgt. In Österreich wird eine chiropraktische Behandlung bei einem entsprechend ausgebildeten Arzt oder Physiotherapeuten nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt. Private Krankenversicherungen kommen dafür aber unter bestimmten Bedingungen oftmals auf.
Für Deutschland und Österreich gilt gleichermaßen: Erkundigen Sie sich vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Versicherung, ob und unter welchen Bedingungen sie die Chiropraktiker-Kosten übernimmt.
In der Schweiz zählt die Behandlung bei einem Chiropraktor zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (Grundversicherung). Diese übernimmt also die Kosten, wobei aber - wie bei allen Arztbehandlungen - der gesetzliche Selbstbehalt und die gewählte Franchise bei der Kostenabrechnung berücksichtigt werden. Übrigens können Patienten direkt zum Chiropraktor gehen - eine Überweisung ist nicht nötig.
 🤲 Chirotherapie: Bedeutung, Entwicklung, Abgrenzung
Chirotherapie - was ist das eigentlich genau? Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet "mit den Händen praktizieren". Chirotherapie meint nach dieser Definition also die manuelle Therapie von gesundheitlichen Störungen (manuelle Medizin).
Weiter gefasst ist die Definition des Chiropraktik-Weltverbands. Er bezeichnet die Chiropraktik als "Gesundheitsberuf, der sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von Störungen des neuromuskuloskelettalen Systems und den Auswirkungen dieser Störungen auf die allgemeine Gesundheit befasst".
Die Chiropraktik stammt ursprünglich aus den USA, erste chiropraktische Methoden entstanden dort bereits in den 1890er Jahren. Bis etwa 1950 beschränkte sich die Chiropraktik auf Nordamerika, erst in den 1960er und 1970er Jahren fand sie breitere Anerkennung und Akzeptanz auch im schulmedizinischen Bereich. Heute gehört Chirotherapie in vielen Ländern der Welt zum festen Repertoire medizinischer bzw. heilpraktischer Diagnose- und Behandlungsmethoden.
 🤲 Was ist ein Chiropraktiker?
In Deutschland ist der Begriff "Chiropraktiker" nicht gesetzlich geschützt. Meist führen Heilpraktiker mit einer Zusatzausbildung in Chiropraktik diese Bezeichnung.
Mancherorts bieten auch sogenannte Chiropraktoren ihre Tätigkeit an. Diese haben (meist in den USA) ein mehrjähriges Hochschulstudium mit anschließender Praxisphase im Bereich Chiropraktik absolviert. In Deutschland gibt es für diesen Beruf aber keine gesetzliche Grundlage, sodass Chiropraktoren hierzulande nur als Heilpraktiker firmieren können.
Auch Ärzte dürfen in Deutschland chirotherapeutische Behandlungen anbieten, und zwar dann, wenn sie eine Zusatzausbildung in "Manueller Medizin" absolviert haben. Sie dürfen sich dann Chirotherapeuten nennen. Die Zusatzausbildung wird in Deutschland (und einigen anderen Ländern wie Österreich und Schweiz) von anerkannten Fachgesellschaften angeboten. Sie schließt mit einer Prüfung vor der Ärztekammer ab.
In Österreich dürfen nur Ärzte und Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung als Chiropraktiker arbeiten.
In der Schweiz lautet die korrekte Berufsbezeichnung für den Chiropraktiker "Chiropraktor". Es handelt sich um einen Medizinalberuf (wie Arzt oder Apotheker), der ein mehrjähriges Hochschulstudium voraussetzt. In der Schweiz ist dies das Studium der Chiropraktischen Medizin, das in den ersten vier Jahren dem Studium der Humanmedizin entspricht und sich im 5. und 6. Jahr auf chiropraktische Inhalte fokussiert. Nach einer anschließenden dreijährigen Weiterbildung darf man selbstständig als Chiropraktor arbeiten.
 ➦ Unterschied zwischen Physiotherapie (https://de.wikipedia.org/wiki/Physiotherapie) und Chiropraktik
Die Physiotherapie umfasst ein breites Spektrum von aktiven und passiven Therapieverfahren wie Bewegungstherapie, Elektrotherapie, Hydrotherapie - und Manuelle Medizin (Manuelle Therapie). Auch die Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode. Tatsächlich werden die Begriffe "manuelle Medizin"; "Chiropraktik" und "Chirotherapie" oftmals sogar synonym verwendet - es herrscht oft Verwirrung rund um diese Begrifflichkeiten.
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 ➦ Unterschied zwischen Osteopath (https://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_(Alternativmedizin)) und Chiropraktiker
Osteopathie und Chiropraktik ähneln sich in einigen Aspekten - es handelt sich in beiden Fällen um eine manuelle Methode aus der Alternativmedizin. Allerdings gibt es Unterschiede im zugrundeliegenden Denkansatz:
Die Osteopathie geht von der Überzeugung aus, dass alle Strukturen des Körpers miteinander zusammenhängen. Dementsprechend können Symptome an Stellen auftreten, die von der eigentlichen Ursache weit entfernt liegen. Die Lösung liegt Osteopathen zufolge in einer ganzheitlichen Diagnose und Behandlung unter besonderer Berücksichtigung der Faszien als Element, das alle Körperbereiche miteinander verbinden. Benutzt werden dafür ausschließlich die Hände (manuelle Therapie). Ziel der Behandlung ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.
Die Chiropraktik dagegen führt - wie eingangs beschrieben - die meisten körperliche Beschwerden auf Subluxationen wie Wirbelgelenkblockaden zurück, welche die Signalübermittlung über Nervenbahnen stören.

Osteopathie: Beschwerden und Erkrankungen, bei denen die osteopathische Therapie gut eingesetzt werden kann, sind z. B. Kopf- und Kreuzschmerzen, Haltungsschäden und Wirbelsäulenverkrümmungen oder auch Menstruationsbeschwerden und Verdauungsprobleme. Beschwerden die in Verbindung mit dem Bewegungs- und Nervensystem stehen, wie z.B. Schmerzen, erschwerte und verminderte Funktion von Muskeln und Gelenken. Nach Sturz, Quetschungen und Verstauchungen. Beschwerden die aus einer Fehlhaltung resultieren, Verspannungen, emotionaler Stress und Kopfschmerzen. https://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_(Alternativmedizin)

https://de.wikipedia.org/wiki/Chiropraktik
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📑 Allgemeines Board Tipps und Informationen / 🍵 Ingwer
« Letzter Beitrag von ★ Sarah Maria Schwab am Januar 17, 2023, 02:54:27 Nachmittag »
 🍵 Die Ingwerpflanze stammt ursprünglich aus dem Fernen Osten. Als würziges Aroma dient Ingwer zur Verfeinerung zahlreicher Speisen. Ebenfalls wirkt Ingwer als medizinisches Mittel zahlreichen Beschwerden nebenwirkungsfrei entgegen. Dadurch findet die Ingwerwurzel mittlerweile weltweit Anerkennung und Verwendung. Zum Nährstoffgehalt zählen neben geringen Mengen an Fetten und Proteinen die wertvolle Vitamine A, B1, B2, B3, B5, B6, C und E. Außerdem wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium sowie Phosphor, Chrom, Zink und Natrium. Dadurch werden Stoffwechsel und Immunsystem unterstützt sowie die Entschlackung gefördert. Die Ausnahmewurzel verfügt über eine antioxidative Eigenschaft und wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Ebenso gehören die ätherischen Öle Gingerol und Shogaol sowie Harzsäuren zu den Inhaltsstoffen von Ingwer. Aufgrund dieser beachtlichen Wirkungsvielfalt kannst Du die Ingwerwurzel in den unterschiedlichsten gesundheitlichen Bereichen nutzen.Beachte jedoch , dass die wichtige Nährstoffe konzentriert unter der Schale sitzen. Daher solltest Du Ingwer vorsichtig abschälen oder ihn mit der gewaschenen Schale verwenden.
 🍵 Mit Ingwer kannst du Erkältungs- und Grippesymptome lindern
In den kälteren Jahreszeiten breiten sich verstärkt Erkältungen und grippale Effekte aus. Zu den klassischen Symptomen und Begleiterscheinungen zählen Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Die antiviralen Eigenschaften der Nährstoffe und ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und schleimlösend. Mit frisch kleingehacktem Ingwer und heißem Wasser wirst Du Deine Beschwerden schneller wieder los.
 🍵 Ingwer bekämpft Magenbeschwerden, Übelkeit und Sodbrennen
Gingerole und Shogarole bewirken als ätherische Öle einen positiven Einfluss auf die Verdauung und regen dabei die Verdauungsenzyme an. Dadurch wird der Verdauungsprozess unterstützt und zur Bekämpfung der Übelkeit Säuren neutralisiert. Solltest Du durch übermäßige Säure unter Sodbrennen leiden, verschwinden diese Beschwerden. Dein Magen beruhigt sich wieder und Dein Wohlbefinden kehrt zurück.
 🍵 Ingwer trägt zur Beseitigung von Morgenübelkeit, Reisekrankheit und Krämpfen bei
Die Nährstoffe und ätherischen Öle der Wurzel wirken beruhigend auf den Magen. Daher kannst Du auch die Ingwer-Wirkstoffe zuverlässig gegen Morgenübelkeit, Reisekrankheit und Schwindel einsetzen. Eine Tasse Ingwer-Tee vor dem Reisebeginn wirkt vorbeugend. Ingwer eignet sich außerdem als Hilfe bei Menstruationsbeschwerden.
 🍵 Durch Ingwer kann der Blutkreislauf verbessert werden
Bereits durch eine Tasse Ingwer-Tee zum Frühstück sorgen die Mineralstoffe Magnesium, Zink und Chrom dafür, dass der Blutfluss verbessert wird. Die verbesserte Durchblutung transportiert dadurch mehr Nährstoffe und Sauerstoff zu den Organzellen und Muskeln. Dadurch wird die Herz-Kreislauf-Funktion stabilisiert und die Leistungsfähigkeit verbessert. Eine verbesserte Durchblutung kann auch positive Auswirkungen auf das Liebesleben haben.
 🍵 Mit Ingwer lassen sich Schmerzen und Entzündungen lindern
Ingwer wirkt aufgrund seiner ätherischen Öle Gingerol und Shogaol als natürliches Schmerzmittel und entzündungshemmend. Du kannst die schmerzlindernde Wirkung bei Kopfschmerzen aber auch Muskelschmerzen erfolgreich ausprobieren. Zur unterstützenden Behandlung entzündeter Gelenke ist Ingwer schon lange ein Geheimtipp. Dadurch kann die Bewegungsfähigkeit bei bestehender Arthrose oder bestehen dem Rheuma oder Arthritis verbessert werden.
In Kombination mit Zitronensaft gilt Ingwer als hervorragendes Hausmittel zur natürlichen Bekämpfung von ärgerlichem Mundgeruch. Dazu solltest Du jeweils einen Teelöffel Ingwer-Saft und Zitronensaft mit etwas warmem Wasser vermischt zum Gurgeln verwenden.
 🍵 Ingwer unterstützt das Abnehmen
Durch seine Nährstoffe regt Ingwer den Stoffwechsel an und verstärkt dadurch die Fettverbrennung. Außerdem bewirken die Nährstoffe und Ballaststoffe eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und verhindern während dieser Zeit die Ausschüttung von Insulin. Bei einer Ausschüttung von Insulin wird regelmäßig die körpereigene Fettverbrennung unterbrochen. Ingwer ist auch ein geeigneter Appetitzügler. Dadurch kann unkontrollierter Heißhunger verhindert werden. Eine Tasse Ingwertee vor den Mahlzeiten sorgt für eine geringere Kalorienaufnahme. Bereits dadurch wird das Abnehmen begünstigt. Da Ingwer die Fettverbrennung anregt, die Verdauung und Entschlackung fördert und zusätzlich für ein Sättigungsgefühl sorgt ist es auch ideal mit Diäten kombinierbar. Wenn Du Dein Körpergewicht auf gesunde, natürliche Weise dauerhaft reduzieren möchtest, solltest Du auf die Hilfe durch Ingwer nicht verzichten.
 🍵 Durch Ingwer wird dein Immunsystem gestärkt
Die Wirkstoffe der Ingwerwurzel aktivieren die weißen Blutkörperchen und tragen dadurch zur Funktionstüchtigkeit des Immunsystems bei. Dadurch können Erkrankungen verhindert werden. Zur notwendigen Balance Deines Immunsystems leistet auch die entzündungshemmende Wirkung von Ingwer einen Beitrag. Während der Haupterkältungszeit sollte der Ingwerkonsum erhöht werden.
 🍵 Ingwer kann vorbeugend gegen Krebs und Alzheimer wirken
Die in Ingwer enthaltenen Antioxidantien wirken Krebserkrankungen entgegen. Gingerol hemmt die Eiweißablagerungen im Gehirn, die ursächlich für Alzheimererkrankungen sind. Dadurch können die Gehirnfunktionen länger aufrechterhalten bleiben.
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 🔬 Linus Carl Pauling https://de.wikipedia.org/wiki/Linus_Pauling
Seinen Propagandafeldzug für das weisse kristalline, säuerlich schmeckende Pulver, als welches die Ascorbinsäure (https://de.wikipedia.org/wiki/Ascorbins%C3%A4ure) im Handel ist, führt Pauling so entschlossen wie einst den gegen die Kernwaffentests in der Atmosphäre. Er hat deren Verbot erwirkt und ist dafür 1963 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.
Pauling glaubte, mit Vitaminen schwere Krankheiten behandeln und verhindern zu können
1968 ist der hochdekorierte Wissenschaftler Linus Pauling — Träger des Chemie-Nobelpreises und des Friedensnobelpreises — davon überzeugt, dass geistige und körperliche Krankheiten durch eine individuelle Mangelversorgung mit bestimmten Vitaminen und Spurenelemente entstehen.
Was wiederum bedeute, dass diese Krankheiten durch die hochdosierte Einnahme derselben behandelbar oder gar vermeidbar sind — sogar Krebs.
Als Pauling seine Thesen aufstellte sind viele Menschen längst von der Wunderwirkung eines Vitamins überzeugt 🍋 Vitamin C.
Und zwar Dank einer groß angelegten Werbekampagne der schweizerischen Pharmafirma Roche in den 1930er Jahren.
 🔬 Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für die Thesen Paulings
Heute ist die Studienlage sehr eindeutig: Ein Zusatz von irgendwelchen Vitaminen oder auch Spurenelementen ist nachweislich dafür geeignet, irgendwelche Erkrankungen wie Erkältungen oder auch Krebserkrankungen zu verhindern oder zu reduzieren.
Natürlich gibt es Krankheiten, die tatsächlich durch Mangelzustände an Vitaminen hervorgerufen werden. Auch ein erhöhter Bedarf ist in einigen Lebenssituationen möglich, beispielsweise in der Schwangerschaft.
Vitamin-Papst Linus Pauling schluckte während seiner letzten Lebensjahrzehnte dennoch Unmengen an Vitaminen und wurde stolze 93 Jahre alt. Er starb 1994.
Ascorbinsäure (Weiterleitung von 🍋 „Vitamin-C“) https://de.wikipedia.org/wiki/Ascorbins%C3%A4ure

🔬 Linus Pauling
* 28.02.1901 in Portland, 
† 19.08.1994 in Californien
Der zweifache Nobelpreisträger Linus Carl Pauling wurde am 28. Februar 1901 in Portland, Oregon geboren. Große Verdienste erwarb er sich um die molekularbiologische Untersuchung der Sichelzellenanämie (auch Sichelzellanämie) und schuf die gedankliche Grundlage für die Aufklärung der Struktur der DNS. Für die Chemie von besonderer Bedeutung war seine Klassifizierung zur Unterscheidung der drei Verbindungstypen. PAULING engagierte sich gegen die Tests von Atomwaffen und führte den Begriff der orthomolekularen Medizin ein. Von Bedeutung ist auch die von ihm entwickelte Therapie zur Behandlung koronarer Herzerkrankungen ohne Chirurgie. PAULING starb 93-jährig am 19. August 1994 auf seiner Ranch in Californien.
Linus Carl Pauling wurde am 28. Februar 1901 in Portland, Oregon geboren. Pauling entstammte einer deutschen Einwandererfamilie, sein Vater war Apotheker. 1917 begann Pauling sein Studium der Mathematik, Physik und Chemie am Oregon State College in Portland, wo er gleichzeitig in chemischer Verfahrenstechnik ausgebildet wurde. Das war damals ein noch sehr junges Fach. Nach seinem Abschluss 1922 ging er als Dozent ans California Institute of Technology und promovierte hier drei Jahre später. 1926/27 lernte er bei einem Studienaufenthalt die Laboratorien der damaligen Physikerelite kennen, darunter Arnold Sommerfeld (https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Sommerfeld), Erwin Schrödinger (https://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Schr%C3%B6dinger) und Niels Bohr (https://de.wikipedia.org/wiki/Niels_Bohr). Noch 1927 kehrte er nach Kalifornien zurück und begab sich wieder ans California Institute of Technology, wo er bis zu seinem Tod als Professor der Chemie und chemischen Technologie tätig war. Außerdem war Linus Pauling von 1936 bis 1956 Direktor des Gates and Grellin Laboratory, das zum Technischen Institut gehörte.
 🔬 Kristallstrukturen und Natur chemischer Bindungen
Ab 1922 widmete PAULING seine Aufmerksamkeit der experimentellen Bestimmung von Kristallstrukturen sowie theoretischen Arbeiten bezüglich der Natur chemischer Bindungen. In dieser Zeit untersuchte er auch die Strukturen von Gasmolekülen und nutzte dazu die Elektronenablenkung. Er beschäftigte sich mit den magnetischen Eigenschaften von Substanzen, untersuchte serologische Systeme und die Struktur von Antikörpern und Proteinen. Nicht zuletzt suchte er nach den molekularen Grundlagen der Anästhesie.
1951 leitete er aus den Kenntnissen über die Kristallstruktur von Aminosäuren das hypothetische Modell der Proteinstruktur ab. Das Modell der α-Helix erwies sich später als richtig.
 🔬 Besonders wichtige Arbeiten Linus Paulings
Einige seiner Arbeiten hielt Linus Pauling für besonders wichtig. Hierzu zählten seine theoretischen Arbeiten zur Anwendung der Quantenmechanik auf die Struktur der Moleküle sowie Arbeiten über die chemischen Bindungen. Er erweiterte die Valenztheorie auf Metalle und intermetallische Verbindungen. Daneben bemühte sich Pauling um die Entwicklung einer Theorie zum Bau des Atomkerns und der Kernspaltung.
1954 erhielt Linus Pauling den Nobelpreis für Chemie. Verliehen wurde ihm dieser Preis für seine herausragenden Leistungen bei den Untersuchungen zur Struktur der Biomoleküle. Hierzu übertrug er seine früheren Theorien auf komplizierte Moleküle, die er in lebendem Gewebe fand.
Ab 1936 widmete er sich den Untersuchungen des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Dabei entdeckte er 1940 bei an Sichelzellenanämie (auch Sichelzellanämie) erkrankten Patienten eine veränderte Hämoglobinform in den roten Blutkörperchen. Sechs Jahre später gelang ihm als erstem Wissenschaftler, die molekularbiologische Grundlage der Sichelzellenanämie zu beschreiben. Er erkannte sie als eine Variante der Hämoglobinstruktur, die die roten Blutkörperchen eine Sichelform annehmen lässt. Durch die Veränderungen der Blutkörperchen kommt es zu Sauerstoffmangel. Mit dieser Entdeckung regte PAULING die Erforschung von Krankheiten auf Molakularebene an. Ab 1973 bemühte er sich auch an seinem Institut um diesen Zweig der Wissenschaft.
 🔬 Weitere wichtige Forschungsgebiete
Zwischen 1940 und 1960 entwickelte PAULING als Ergebnis seiner Forschungen mit Röntgenstrahlung die Theorie vom schraubenförmigen Aufbau der Eiweißmoleküle. Damit schuf er die gedankliche Grundlage für die Aufklärung der Struktur der DNS (Desoxyribonukleinsäure).
Wie bereits erwähnt, widmete er sich intensiv der Untersuchung chemischer Bindungen. Hierzu stellte er eine Klassifizierung auf, mit der er die drei Verbindungstypen, Ionenverbindung, kovalente und metallische Verbindung, unterschied. PAULINGs Vorstellungen über die chemischen Bindungen haben noch heute Gültigkeit und sind zusammenfassend 1939 in dem Buch „Die Natur der chemischen Bindungen“ sowie 1967 in „Die chemischen Bindungen“ erschienen.
Würdigungen und politisches Engagement
 ➦ Linus Pauling hatte Professuren weltweit und erhielt von zahlreichen Universitäten die Ehrendoktorwürde.
 ➦ Mit besonderem Engagement trat er für die Ächtung von Waffen zur Massenvernichtung ein. Ausschlaggebend für dieses Engagement waren die Atombombenabwürfe der USA auf Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August 1945, die unmittelbar nach dem Abwurf 250 000 Menschenleben forderten. Er wurde Mitglied der Friedensbewegung und sammelte Unterschriften von 11 000 Wissenschaftlern aller Nationen unter die Forderung, sofort ein internationales Abkommen zu treffen, wonach alle Atomtests umgehend eingestellt werden. Diese Petition wurde dem damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen Dag Hammerskjöld übergeben. Ein Jahr später gab Linus Pauling die erschreckende Nachricht bekannt, dass die tatsächlichen Werte des radioaktiven Fall-outs nach Atombombentests um das Fünffache über den bis dahin offiziell angegebenen Werten liegen. Gleichzeitig wies er auf die Gefahr der Entstehung von körperlichen Missbildungen und Krebsarten hin. Sein Engagement hatte Erfolg, wie das Abkommen über Atomtests von 1962 zeigte. Für seine Bemühungen erhielt PAULING 1963 den Friedensnobelpreis.
 🔬 Linus Paulings Forschungen auf medizinischem Gebiet
Große Verdienste erwarb sich Linus Pauling auch auf medizinischem Gebiet. So führte er 1968 den Begriff der orthomolekularen Medizin ein. Dabei ging er davon aus, dass für das richtige Funktionieren des menschlichen Körpers eine bestimmte Menge an Molekülen entscheidend ist. Er selbst formulierte: „Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und der Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“ In seinen Augen lebt kein Mensch in einer so perfekten Umgebung, dass er alle 45 Nährstoffe in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis zueinander aufnehmen kann. Die Ursache hierfür sah er in der modernen Lebensweise, die durch höhere Schadstoffbelastung, Stress sowie einseitige Ernährung mit Nahrungsmitteln, die industriell hergestellt wurden, gekennzeichnet ist.
 🔬 Einen großen Durchbruch erreichte Linus Pauling zusammen mit seinem Mitarbeiter Matthias Rath (https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Rath) für die Behandlung von koronaren Herzerkrankungen, Erkrankungen der Herzkranzgefäße. So fanden sie heraus, dass für koronare Herzerkrankungen nicht das gewöhnliche Cholesterin (LDL) verantwortlich ist. Stattdessen sind Calcium und andere Bestandteile für diese Erkrankungen der Herzgefäße verantwortlich, die sich in arteriosklerotischen Ablagerungen (Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße) wiederfinden. PAULING erkannte den wahren Schuldigen für diese Art der Herzkrankheiten, nämlich eine Variante des mit dem gewöhnlichen Cholesterin verwandten Lipoprotein(a).
 📖 https://de.wikipedia.org/wiki/Linus_Pauling

🔬 💊 🧪 Orthomolekulare Medizin
Medizinische Spezialisierung
Die orthomolekulare Medizin oder Orthomolekularmedizin ist eine maßgeblich von Linus Pauling beeinflusste alternativmedizinische Methode. Im Mittelpunkt steht die – teilweise hochdosierte – Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren zur Vermeidung und Behandlung von  🔬 Krankheiten.

📖Die orthomolekulare Medizin (griechisch orthós = „richtig“; lateinisch molekular = „Baustein“) ist eine medizinische Methode in deren Mittelpunkt die hochdosierte Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln zur Vermeidung und Behandlung von Krankheiten steht.
 🔬 Orthomolekulare Medizin – Medizin der richtigen BIO Moleküle
Zitat
Molekül
Moleküle sind im weiten Sinn zwei- oder mehratomige Teilchen, die durch chemische Bindungen zusammengehalten werden und wenigstens so lange stabil sind, dass sie z. B. spektroskopisch beobachtet werden können. Ein Molekül kann dabei aus mehreren gleichen oder aus verschiedenen Atomen bestehen. Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Molek%C3%BCl
🔬 Den Grundstein für die orthomolekulare Medizin legte der Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) im Jahr 1968. Man kann den Begriff orthomolekular als Medizin der richtigen Moleküle bzw. Nährstoffe verstehen. Es handelt sich dabei um so etwas wie einen Brückenschlag zwischen Ernährungswissenschaft und Medizin.
Linus Pauling selbst definierte sie so: Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.
Er erklärt damit, dass die offiziellen Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, wie sie Fachgesellschaften empfehlen, zwar ausreichend sein können, um einem Mangel vorzubeugen, es aber sowohl in der Prophylaxe als auch in der Therapie darauf ankommt, die Menschen individuell und bedarfsorientiert mit den entsprechenden Nährstoffen zu versorgen.
Die orthomolekulare Medizin richtet ihr Augenmerk also sowohl auf die Behandlung von Krankheiten, als auch auf die Erhaltung der Gesundheit mit der individuell passenden Dosis der einzelnen Nährstoffe. Sie hat damit auch eine präventive Ausrichtung. Eine Grundannahme besteht darin, dass Menschen die täglich benötigten Vitalstoffe meist nicht ausreichend aufnehmen. Zudem kann der Bedarf bei bestimmten Erkrankungen so erhöht sein, dass er auch nicht mit einer gesunden Ernährung zu decken ist.
 🔬 Nährstoffe der orthomolekularen Medizin
Zitat
Zu diesen Nährstoffen, die in der orthomolekularen Medizin zum Einsatz kommen, zählen sowohl Makro- als auch Mikronährstoffe, wie:
    Vitamine
    Mineralstoffe, Spurenelemente
    essenzielle Fettsäuren
    Aminosäuren
    Enzyme
In manchen Fällen ist nicht nur die richtige Menge, sondern auch das richtige Verhältnis einzelner Komponenten zueinander wichtig. Als wesentlich wird auch angesehen, dass nur solche Stoffe medizinisch verwendet werden, die in derselben chemischen Form auch physiologisch im Körper vorhanden sind bzw. vom Körper ohne weiteres in die biologisch aktiven Formen umgewandelt werden können.
 🔬 Vitamine in der Orthomolekularen Medizin
Bei den Vitaminen handelt es sich um chemische Moleküle, die strukturell völlig unterschiedlich sind. Ihre einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie lebenswichtige Stoffe sind, die der Körper unbedingt braucht, aber nicht selbst herstellen kann. Sie müssen also mit der Nahrung zugeführt werden. Schaut man sich das Vitamin D an, so stimmt diese Definition allerdings nicht, weil unser Körper dieses Vitamin auch selbst herstellen kann – vorausgesetzt er bekommt ausreichend viel Sonne.
Man unterscheidet fettlösliche Vitamine von wasserlöslichen. Fettlöslich sind die Vitamine A, D, E und K. Bestimmt erinnern sich viele noch an die Eselsbrücke EDeKA. Da sie im Körper gespeichert werden, darf man sie nicht zu hoch dosieren, sonst besteht die Gefahr einer Hypervitaminose. Deshalb hat man viele Jahre davor gewarnt, zu viele fettlösliche Vitamine zu sich zu nehmen. Inzwischen weiß man jedoch vom Vitamin D, aber auch vom Vitamin K, dass Hypervitaminosen erst bei extrem hohen Dosen auftreten.
Die anderen Vitamine sind wasserlöslich, können also nicht oder nur in geringem Maße gespeichert werden. Sie werden in der orthomolekularen Medizin zu therapeutischen Zwecken oft sehr hochdosiert eingesetzt. Das betrifft v.a. das Vitamin C (Ascorbinsäure).
B-Vitamine sorgen immer wieder für Verwirrung wegen ihrer Bezeichnung (Nomenklatur). Nicht alle Stoffe, die früher als B-Vitamine eingestuft wurden, zählen heute noch dazu. Die B-Vitamine mit den Indizes 4, 8, 10, 11, 13, 14, 15 und 17 haben sich nach ihrer Entdeckung als Pseudovitamine erwiesen. Das heißt: Sie gelten nicht als Vitamine, weil der Körper sie teilweise selbst herstellen kann oder sie gar keine lebensnotwendigen Nahrungsbestandteile sind. Deswegen ist die ursprünglich lange Reihe von 17 verschiedenen B-Vitaminen inzwischen lückenhaft.
 🔬
Zitat
Heute zählen nur die folgenden offiziell zu den B-Vitaminen:
    Vitamin B1 - Thiamin
    Vitamin B2 - Riboflavin
    Vitamin B3 - Nicotinsäure (Niacin)
    Vitamin B5 - Pantothensäure
    Vitamin B6 - Pyridoxin, Pyridoxamin und Pyridoxal
    Vitamin B7 - Biotin (auch Vitamin H)
    Vitamin B9 - Folsäure (auch Vitamin B11 oder Vitamin M)
    Vitamin B12 - Cobalamin
🔬 Defizite im Nährstoffhaushalt
Ein Nährstoffdefizit kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Dazu gehören beispielsweise eine sehr einseitige Ernährung oder eine Lebensweise, die mit häufigem Fast-Food-Konsum einhergeht. Oft wird auch übersehen, dass nicht alle Nährstoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen, auch tatsächlich ins Blut aufgenommen werden und damit den Zellen zur Verfügung stehen. Der Darm kann eine große Resorptionsbarriere von Nährstoffen sein: Wenn der Darm bzw. die Verdauung nicht einwandfrei funktionieren, werden die Nährstoffe nicht richtig aufgenommen.
Zitat
Ursachen für solche Resorptionsstörungen können sein:
    Entzündungen der Magen- oder Darmschleimhäute
    Mangel an Verdauungssäften
    Dysbiose
Unter Dysbiose versteht man eine Fehlbesiedlung des Darmes mit Bakterien. Dadurch wurde die Bakterienflora, die wir brauchen, um unserer Nahrung richtig aufzuschließen, zumindest teilweise verdrängt.
Zitat
🔬 Neben einer möglichen Dysbiose gibt es viele weitere mögliche Gründe für ein Nährstoffdefizit – zum Beispiel:
    Der Vitamin-Gehalt vieler Nahrungsmittel nimmt ab durch Lagerung, Zubereitung, Züchtungen
    Ein Mangel an Vitamin E kann durch einen sehr hohen Verzehr von ungesättigten Fettsäuren bedingt sein.
    Zuviel Alkohol und manche Medikamente können einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen bewirken.
    Koffein löst häufig ein Ungleichgewicht im Nährstoffhaushalt aus, da es die Ausscheidung von wichtigen Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium erhöht.
    Durch den Tabakrauch kann es bei Zigarettenkonsum zu einem Mangel an Vitamin C und Zink kommen.
    Während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit oder auch in Wachstumsphasen besteht ein erhöhter Nährstoffbedarf.
    Erhöhter Bedarf besteht auch bei vielen Erkrankungen, bei starken physischen oder psychischen Belastungen. Das heißt: Auch Stress und Sport verändern den Bedarf so, dass Mangelerscheinungen entstehen können.
🔬 Auswirkungen von Nährstoffmangel
Stehen dem Körper die benötigten Nährstoffe nicht ausreichend zur Verfügung, so gerät er in ein biochemisches Ungleichgewicht. Dies kann verschiedene Folgen für den Organismus haben. Insbesondere Vitaminmangel und das Fehlen bestimmter Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Kalium und Eisen können unspezifische Symptome auslösen, da diese Substanzen essenziell für den Stoffwechsel, das Wachstum der Zellen und die Abwehrkräfte sind. Typische Anzeichen sind Müdigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit und ein Mangel an Energie.
Da dies jedoch sehr allgemeine Symptome sind, dauert es häufig lang, bis ein Nährstoffmangel diagnostiziert wird.
Arbeitsweisen der orthomolekularen Medizin
Um eine nicht ausreichende Versorgung des Organismus mit bestimmten Nährstoffen nachzuweisen, ist eine Untersuchung des Blutes, des Blutserums und/oder des Urins notwendig. Manche Messverfahren können einen Zusammenhang zwischen fehlenden Spurenelementen und bestimmten Krankheitsbildern nachweisen.
 🔬 Wichtig ist zu beachten, dass viele Faktoren die Ergebnisse verfälschen können – z. B. verwendete Kosmetika und Arzneimittel, v. a. aber ungeeignete Testmethoden.
Die orthomolekularen Stoffe können auf unterschiedliche Weise zugeführt werden. Es gibt verschiedenste Arzneimittel, die meist in Form von Kapseln oder Tabletten eingenommen werden können. Besonders effektiv ist der Weg über Injektionen bzw. Infusionen von orthomolekularen Substanzen. Der Vorteil von Injektionen bzw. Infusionen ist, dass die Resorptionsbarriere Darm umgangen werden kann. Dadurch können auch viel höhere Blutspiegel erreicht werden, als bei Einnahme über den Verdauungstrakt. Inzwischen gibt es auch eine Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln, die verschiedene orthomolekulare Substanzen in meist fixen Kombinationen enthalten.
Nahrungsergänzungsmittel sind meist so konzipiert, dass sie auch für den eigenverantwortlichen Gebrauch geeignet sind. Ergänzende Präparate können dann genutzt werden, wenn aufgrund einer besonderen Situation erhöhter Nährstoffbedarf besteht.
Die Therapie mit Arzneimitteln als Injektionen oder Infusionen mit orthomolekularen Substanzen erfolgt vom Arzt oder Heilpraktiker meist über einen festgelegten Zeitraum, wenn ein Nährstoffmangel nachgewiesen oder aufgrund einer Krankheit wahrscheinlich ist. Dabei werden teilweise auch sehr hohe Dosierungen an Nährstoffen verabreicht. Der Therapeut verfolgt damit das Ziel, sehr hohe Blutspiegel der jeweiligen Substanzen aufzubauen, damit die Wirkstoffe auch wirklich bis in die Bedarfszonen im Körper vordringen können.
Für den Einsatz der Substanzen gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen zur Dosierung, da diese individuell angepasst werden muss. Sie richtet sich nach dem Ausmaß des Mangels, der Art der Erkrankung bzw. dem allgemeinen Gesundheitszustand, aber auch nach Ernährung, Alter, Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüssen.
 🔬 Anwendung der orthomolekularen Medizin
Die orthomolekulare Medizin kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden. Sie kommt sowohl präventiv als auch unterstützend bei chronischen und akuten Krankheitsbildern zum Einsatz.
Zitat
Dazu gehören beispielsweise:
    erhöhter Bedarf an Nährstoffen (zum Beispiel durch Schwangerschaft)
    allgemeines Nährstoffdefizit
    Herzkreislauferkrankungen
    Infektionen (zum Beispiel grippale Infekte)
    Arteriosklerose (Verengung der Arterien durch Ablagerungen)
    Rheuma
    Stoffwechselerkrankungen
    Hauterkrankungen
    Erkrankungen des Verdauungssystems
    Stärkung des Immunsystems
    Schwermetallebelastungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Orthomolekulare_Medizin

🥗 Tipp: Harvey Diamond ist Direktor der Abteilung für Ernährung der Internationalen Gesundheitssystem in Santa Monica, Kalifornien. Neben seiner Praxis, seinen Vorträgen und Kursen sowie seiner schriftstellerischen Arbeit unterrichtet der Ernährungslehre am Institut für ganzheitliche Studien ebenfalls in Santa Monica und gilt als führender Gesundheitsberater in den USA.  🔬 Allgemeines Forum Naturheilkunde
    Die Naturheilkunde, früher auch Physiatrie genannt, ist eine Heilkunde, die vor allem auf diätetischen und physikalischen Heilmitteln beruht, auf eine naturgemäße Lebensweise besonderen Wert legt und (abgesehen von Heilpflanzen) weitgehend auf Arzneimittel verzichtet.
    Unterforen: Naturheilkunde, Allgemeines Forum Naturheilkunde und Naturgesetze, Naturheilkunde, Naturgesetze, WIFI Wien - Österreich/Austria/EU - Naturheilkunde und alternative Praktiken, Akademie für Naturheilkunde, Naturheilzentrum Wien, Heilpflanzen - Heilkräuter, Liste von Heilpflanzen, Liste giftiger Pflanzen, Tee, Das Kräuter-Verzeichnis, Traditionelle chinesische Medizin, Traditionelle afrikanische Medizin, Doc Jones, NetDoktor.de   
 🔬 Gesunde Ernährung - Trennkost - Harvey Diamond - Fit fürs Leben
    Trennkost ist eine von William Howard Hay zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte Ernährungsform, bei der hauptsächlich eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig bei einer Mahlzeit gegessen werden. Es handelt sich um eine Diät, die von vielen als Methode zur Gewichtsreduktion angesehen wird. Nach der „Trennkostlehre“ darf generell fast alles gegessen werden, nur wenige Lebensmittel werden ausgenommen, z. B. Hülsenfrüchte. Es werden weder die Mengen noch die zugeführte Nahrungsenergie erfasst. Die der Trennkost zugrunde liegenden Theorien sind medizinisch aber mittlerweile widerlegt. In Deutschland wurde die Trennkost vor allem durch den Arzt Heinrich Ludwig Walb (1907–1992) bekannt gemacht.
Alternativmedizin & Therapien
    Alternativmedizin (auch Alternative Medizin) und Komplementärmedizin (auch komplementäre Medizin) sind Sammelbezeichnungen für Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die sich als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Methoden der Medizin verstehen.
    Unterforen: Alternativmedizin & Therapien, Alternativmedizin, Orthomolekulare Medizin, Dr. med. Thomas Kroiss (https://www.dr-kroiss.at/), Kieser Training (https://de.wikipedia.org/wiki/Kieser_Training).[/quote]
🥗 https://de.wikipedia.org/wiki/Fit_for_Life
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🖊 Schreib' ein Tagebuch und führe ein 📓 RoughBook für Notizen mit! ● Mache Notizen & Fotos!

📝 Für viele Menschen hat das Tagebuchschreiben einen festen Platz im Alltag. Man notiert, was einen beschäftigt, wie es einem geht und wovon man träumt. Je älter wir werden, desto eher hören wir allerdings damit auf, unsere Gedanken zu Papier zu bringen. Dabei kann so ein Tagebuch echt hilfreich sein. Wer seine Gedanken aufschreibt, der schafft Platz im Kopf. Das hilft vor allem dann, wenn man im Gedankenkarussell gefangen ist oder sich nicht konzentrieren kann, weil ständig neue Tabs im Kopf aufploppen. Außerdem reflektieren wir unsere Gedanken und Erlebnisse noch einmal, wenn wir sie aufschreiben. Das kann uns helfen, den Blick zu weiten und neue Perspektiven einzunehmen. Das Tagebuch kann also helfen, zu neuen Erkenntnissen zu kommen, sich selbst besser kennenzulernen und Struktur ins Gedankenchaos zu bringen. Und wenn man sich daran mal nichtmehr erinnern kann, dann hat man es ja sogar schriftlich.
 📌 Seien Sie aktiv.
Schlechte Nachrichten für Couchpotatos: Den Feierabend jeden Tag nur vor dem TV zu verbringen, ist nicht die beste Lebensart für unsere mentale Gesundheit. Aber keine Sorge, Hochleistungssport ist auch nicht nötig, um unserer Psyche etwas Gutes zutun. Es reicht vollkommen aus, sich regelmäßig zu bewegen – am besten an der frischen Luft. Das kann ein Spaziergang in der Abendsonne sein oder eine Partie Fußball mit den Freunden. Manchmal reicht es auch schon, den Weg zur Arbeit mit dem Rad statt mit dem Auto zu fahren. Es kommt nicht darauf an, was Sie machen, um Ihren Körper in Schwung zu bringen. Hauptsache, Bewegung findet in irgendeiner Form statt. Denn die gibt uns richtig viel, zum Beispiel eine große Ladung Glückshormone. Die wiederum machen uns resistenter gegen Stress, stärken unser Immunsystem und unser Selbstbewusstsein. Sport ist Mord können wir damit getrost als Lüge abstempeln.
 📌 Vermeide Terminstress.
Morgens die Kinder in die Kita bringen, in der Mittagspause wichtige Anrufe erledigen und nach Feierabend noch einen Termin mit dem Steuerberater: Terminstress ist heutzutage für viele Menschen gar nicht mehr wegzudenken. Ganz zu schweigen von der ständigen Erreichbarkeit. Die Folge: Dauerstress. Und der ist ziemlich ungesund. Stress löst in unserem Körper eine Art Alarmsystem aus, um uns auf den Ernstfall vorzubereiten. Unser Herz schlägt schneller und unsere Nervenbahnen sind auf Spannung. Kein Wunder, dass es nicht gerade eine Wohltat für die Seele ist, wenn das zum Dauerzustand wird, oder? Deshalb gilt: Termine großzügig planen und auch feste Zeiten für eine Ruhepause mitdenken. Jeder von uns braucht auch mal Zeit zum Durchatmen. Nehmen wir uns diese Zeit nicht, laufen wir Gefahr, ernsthaft krank zu werden. Dauerstress begünstigt unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und chronische Erschöpfung. Also lautet die Devise: Entschleunigung im Alltag.
 📌 Belohnen Sie sich selbst.
Wann haben Sie sich das letzte Mal etwas gegönnt? Das kann schon eine Kleinigkeit sein, wie ein frischer Strauß Blumen oder eine Schachtel Pralinen. Wissen Sie nicht so richtig? Dann wird es höchste Zeit! Es ist enorm wichtig, dass wir uns selbst als Mensch wertschätzen und uns deshalb auch ab und zu mal etwas nicht Alltägliches gönnen. Vor allem dann, wenn wir eine Leistung erbracht haben, sehnen wir uns nach Wertschätzung und Anerkennung. Meistens suchen wir die in unserem Umfeld. Aber wer weiß besser, wonach uns der Sinn steht, als wir selbst? Machen Sie beim nächsten Erfolgserlebnis doch einfach mal einen Wellnesstag, gehen mit Freunden schick essen oder kaufen Sie sich etwas, das schon lange auf ihrer Wunschliste steht. Sie haben es sich verdient! Übrigens: Ganz nebenbei erhöhen Selbstbelohnungen auch unsere Motivation für künftige Erfolge.
 📌 Pflegen Sie Ihre Freundschaften.
Wenn es eine Sache gibt, in der sich Glücksforscher weltweit einig sind, dann ist es der Wert von Freundschaften. Freunde machen uns nachweislich glücklicher. Wenn wir Zeit mit Menschen verbringen, die uns am Herzen liegen, dann kann das sogar Schmerzen lindern und nachhaltig Stress reduzieren. Und in Krisenzeiten sind es vor allem unsere Freunde, die uns Kraft geben. Schaffen Sie sich also so viele Freiräume wie möglich für wichtige Menschen. Dabei kommt es übrigens nicht darauf an, möglichst viele Freunde um sich herum zu scharen. Im Gegenteil: Es reichen prinzipiell wenige Freunde, wenn es denn echte sind. Und wie intensiv und echt eine Freundschaft ist, das haben am Ende wir in der Hand. Wenn wir uns anderen Menschen öffnen, dann bekommen wir Vertrauen geschenkt und legen vielleicht die Basis für eine Freundschaft, die uns glücklich macht.
 📌 Helfen Sie anderen Menschen.
Altruismus ist eine Eigenschaft, die vor allem in unserer heutigen Leistungsgesellschaft gerne mal belächelt wird. Dabei tut es unserer Psyche extrem gut, selbstlos zu sein und anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Der Soziologe Robert D. Putman spricht in diesem Zusammenhang von "sozialem Kapital". Gemeint ist das Ausmaß des sozialen Zusammenhaltes innerhalb von Gesellschaften. Während der Coronavirus-Pandemie haben wir erlebt, was passiert, wenn das soziale Kapital sinkt: Die Zahl von psychischen Erkrankungen und Gewalttaten steigt. Ein Grund mehr, jetzt proaktiv auch das Wohl unserer Mitmenschen in den Fokus zu nehmen. Das bedeutet nicht, dass Sie jetzt gleich ein Ehrenamt ausüben (was natürlich eine gute Sache ist) oder sich für andere komplett selbst vergessen sollten (bitte nicht!). Es reicht aus, anderen im Alltag zu helfen, wenn das nötig ist und seinen Lieben Unterstützung anzubieten. Sie werden sehen, es wird sich auch für Sie lohnen.
 📌 Seien Sie kreativ.
Ganz egal, ob musizieren, malen oder tanzen: Wenn wir kreativ sind, können wir unsere Ängste und Sorgen für einen Moment lang vergessen. Und das Schöne daran ist, dass jeder von uns auf seine ganz eigene Art und Weise kreativ ist. Wir müssen kein großer Künstler sein, um unserer Psyche durch kreative Momente etwas Gutes zutun. Es ist schon kreativ, wenn wir einfach mal genau das machen, wonach uns ist. Sie haben Lust, den Abend bei einem Picknick am See zu verbringen, obwohl es regnet? Tun Sie es! Kreativität heißt, die Grenzen in unserem Kopf auszureizen. Wir dürfen uns also trauen, zu träumen. Übrigens: Wer die einfachste Form der Meditation ausprobieren möchte, der kann sich einfach ein paar Buntstifte schnappen und Mandalas ausmachen. Wenn Sie eine Extra-Portion Entspannung brauchen, dann sollten Sie dabei vor allem auf blaue Farben setzen – denn die verschafft uns innere Ruhe.
 📌 Seien Sie achtsam.
Lesen Sie diesen Text gerade wirklich aufmerksam? Oder überfliegen Sie die Zeilen nur flüchtig, während im Hintergrund der TV läuft oder Sie im Zug sitzen? Wir sind es fast gewohnt, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Dadurch fällt es uns manchmal gar nicht mehr auf, wenn wir mal wieder versuchen, möglichst viele Aufgaben unter einen Hut zu kriegen. Für unser Gehirn ist dieses Multitasking echter Hochleistungssport. Um nicht zu überhitzen, fahren wir unsere Leistung deshalb runter. Das heißt: Wir funktionieren zwar, nehmen den Moment aber nicht mehr richtig wahr. Schade eigentlich, oder? Deshalb ist es so wichtig, Achtsamkeit in sein Leben einzubauen. Und da ist jetzt erstmal nicht die Rede von Meditation oder Yoga. Es ist auch achtsam, einfach mal ohne Smartphone spazieren zu gehen, bewusst zu essen oder sich mal einen Augenblick darauf zu konzentrieren, wie sich der eigene Körper eigentlich anfühlt. Das sind Momente, die wahrer Balsam für die Seele sind.
 📌 Lassen Sie Gefühle zu.
Bestimmt kennen Sie den Spruch: Das Leben ist kein Ponyhof. So abgedroschen er auch sein mag, ein Funken Wahrheit steckt drin. Denn Krisen und Gefühle wie Trauer, Angst und Wut gehören genauso zu unserem Leben wie Freude, Liebe und Lust. Meistens klopfen die doofen Gefühle dann auch noch in einer echt ungünstigen Zeit an. Die Tür sollten Sie trotzdem öffnen, denn jedes Gefühl hat seine Berechtigung und will gefühlt werden. Ansonsten zieht sich das Gefühl wieder zurück – und startet irgendwann einen neuen Versuch. Dann hat es sich aber womöglich mit anderen verdrängten Emotionen zusammengetan und lässt Ihnen keine andere Wahl, als hinzusehen. Wenn wir einen gesunden Umgang mit Trauer, Scham, Wut und Angst etablieren, dann nehmen wir diesen Gefühlen aber die Schlagkraft. Wie das geht? Weinen Sie, wenn Ihnen danach ist und trauen Sie sich, ihrer Wut auch mal Luft zu machen (wenn die Situation es hergibt).
Mentale Gesundheit rückt mehr und mehr in den Fokus der Gesellschaft – und das zu Recht. Spätestens seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie steigen die Zahlen von Betroffenen in Deutschland kontinuierlich an. Hilfsangebote gibt es zwar viele, aber richtige Therapieplätze sind zur begehrten Mangelware geworden, Wartezeiten von einem halben Jahr sind keine Ausnahme mehr. Die Psychohygiene setzt bereits einen Schritt früher an: Sie kann uns dabei helfen, unsere Psyche gesund zu halten. Wenn wir bereits psychische Probleme haben, kann uns Psychohygiene aber auch helfen, selbst etwas Gutes für unsere mentale Gesundheit zutun. Im Wesentlichen besteht das Konzept der Psychohygiene aus drei Komponenten: Selbstfreundlichkeit, Geteilte Menschlichkeit und Achtsamkeit. Daraus ergeben sich zehn Gewohnheiten, die unserer Psyche nachhaltig guttun.

Willkommen in der Königs-Disziplin der Psychohygiene
Die Beziehung zu uns selbst ist kompliziert; Selbstakzeptanz ist sehr wichtig. Durch ständige Vergleiche fällt uns immer wieder ein neuer Makel auf, sobald wir mit den bisher bekannten Fehlern so einigermaßen im Reinen sind. Selbstakzeptanz meint, dass wir uns mit all diesen Macken – die übrigens jeder hat – akzeptieren und uns genau so annehmen, wie wir nunmal sind. Dafür müssen wir uns von unserem Ideal-Ich verabschieden, also von der Person, die wir gerne wären. Das Wichtigste dafür ist Selbstreflexion. Sie könnten sich zum Beispiel damit auseinandersetzen, was Sie als Mensch ausmacht. Das ist eine Frage, die Ihnen sicher auch ihre Freunde gerne beantworten. Der Fokus auf eigene Erfolge, Stärken und Träume hilft dabei, sich selbst besser zu kennen – und zu akzeptieren. Übrigens: Akzeptanz reicht völlig aus. Sie dürfen sich also von dem Anspruch freimachen, jede Zelle Ihres Körpers innig lieben zu müssen. Zur Psychohygiene zählen alle Maßnahmen, die dem Schutz und dem Erhalt der psychischen Gesundheit dienen. Dazu gehören Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen, die Personen unterstützen mit Belastungen ( z.B. Stress) umzugehen, sowie tägliche „Pflegemaßnahmen“ für die Seele.
Ordnung ist das halbe Leben und die meisten Menschen legen großen Wert darauf – zumindest äußerlich. Man achtet darauf, dass die Umgebung immer aufgeräumt und möglichst sauber ist. Sollte dann doch mal ein wenig Unordnung herrschen, macht man sich daran, dieses wieder aufzuräumen. Was nach außen völlig normal ist, wird bei den eigenen Gedanken und Empfindungen aber regelmäßig vernachlässigt. Auch hier gibt es Chaos, Belastungen und negative Faktoren, die die seelische Gesundheit aus dem Gleichgewicht bringen können. Stress, Angst, Streit oder auch Sorgen belasten uns und werden immer mehr zum Problem, wenn man sich ihnen nicht widmet. Die Psychohygiene setzt genau an dieser Stelle an.
Psychohygiene
📖 Inhalt
    Psychische Krankheiten sind immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft
    Psychohygiene Übungen: So bewahren Sie Ihre seelische Gesundheit
    Anzeichen, dass Sie besonders auf Ihre Psychohygiene achten sollten
Psychohygiene Definition
Unter Psychohygiene versteht man alle Maßnahmen, die entweder zur Erhaltung oder zum Erlangen von psychischer Gesundheit ergriffen werden. Psychohygiene kann somit sowohl zum Schutz als auch als Gegenmaßnahme gegen bereits vorliegende Probleme oder sogar Erkrankungen aufgefasst werden.
Dies soll gelingen, indem den negativen Faktoren, die für Unordnung in der Psyche sorgen, genau so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie Chaos, Müll und Schmutz, der sich in unserer Umwelt befindet. Vereinfacht ausgedrückt: Psychohygiene ist ein Aufräumen der Seele, um all den Stress, negative Emotionen, Angst, Sorgen und Zweifel loszulassen, die ansonsten zu einer starken Belastung werden können.
Geprägt wurde der Begriff der Psychohygiene von Robert Sommer. Sein Gedanke: Bei all den schädlichen und negativen Einflüssen, denen jeder Mensch Tag für Tag ausgesetzt ist, braucht es eine Möglichkeit der Gegenwehr. Die Psychohygiene soll somit nicht nur dabei helfen, akute negative Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten, sondern langfristig auch dafür sorgen, dass diese einen Menschen erst gar nicht mehr so sehr belasten und mitnehmen. Dies gelingt allerdings nicht von heute auf morgen und lässt sich nicht durch einmalige Übungen oder Strategien erreichen.
Um anhaltende Psychohygiene zu betreiben, müssen Sie lernen, mit jeder Situation umgehen zu können und negative Emotionen nicht zu verdrängen, sondern zu verarbeiten und so zu bewältigen. Ein Vorgang, der nicht immer leicht ist, da man sich ganz bewusst mit der eigenen Stimmung auseinandersetzen muss und immer wieder hinterfragt, welche Ursachen hinter negativen Gefühlen stehen. Erst anschließend kann man sich daran machen, die eigene Psyche zu reinigen und so seine seelische Gesundheit zu bewahren.
Welche Vorteile bringt die Psychohygiene mit?
Den negativen Faktoren des Lebens etwas entgegensetzen – das allein klingt bereits vielversprechend und sollte ausreichen, um von den Vorteilen der Psychohygiene zu überzeugen, doch viele Skeptiker sehen darin zunächst eine esoterisch angehauchte Methode und zweifeln an deren Nutzen.
Doch die vielen Vorteile einer stabilen Psyche und psychischer Gesundheit sprechen für sich: Richtig umgesetzt, sorgt die Psychohygiene neben größere Zufriedenheit mit der eigenen Situation, vor allem für ein gesteigertes Selbstbewusstsein.
Sorgen und Ängste werden wirklich überwunden, anstatt diese nur zu verdrängen und Problemen wird gar nicht erst die Chance gegeben, sich im Unterbewusstsein auszubreiten. Ein großer Vorteil der Psychohygiene ist auch die entstehende Resilienz. Wer psychisch gesund ist, ist zwar vor Schicksalsschlägen, Verlusten und Niederlagen nicht gefeit, lässt sich von diesen aber nicht unterkriegen.
Psychische Krankheiten sind immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft
Es ist kein Geheimnis, dass die psychische Gesundheit genauso wichtig ist wie die körperliche. Dennoch werden die beiden oft vollkommen unterschiedlich behandelt. Wie selbstverständlich wird über körperliche Gebrechen gesprochen, egal ob kaputte Knochen, anhaltende Erkältung oder schwerwiegende Erkrankung. Aber psychische Probleme? Die sind immer noch ein absolutes Tabuthema. Kaum jemand traut sich, darüber zu reden.
Betroffene schämen sich und haben das Gefühl, sich niemandem anvertrauen zu können. Ein Teufelskreis, der dafür sorgt, dass es noch schlimmer wird, da Hilfe und Unterstützung in der schwierigen Zeit fehlen. Traurig aber wahr: Oft wird sogar das Gefühl vermittelt, psychische Krankheiten wären entweder nur Einbildung und das Ergebnis eines schwachen Charakters – oder Betroffene wären gar durch Ihre negative Einstellung selbst schuld an der Situation.
Was es braucht, ist nicht nur eine offene Diskussion, sondern scheinbar auch viel Aufklärung, denn Psychohygiene spielt in vielen Bereichen eine besonders große Rolle. Mit Stress, Ärger und Frust am Arbeitsplatz wird jeder hin und wieder konfrontiert, einige Branchen haben aber mit ganz anderen psychischen Herausforderungen zu kämpfen: In der Pflege, in den sozialen Berufen, im medizinischen Bereich oder beispielsweise auch bei der Feuerwehr oder der Polizei.
Menschen, die fast täglich mit schwierigen Situationen, Krankheit oder sogar Tod konfrontiert werden, hören oft, dass Sie sich dies nicht zu Herzen nehmen dürfen und Abstand gewinnen müssen. Das ist aber nur durch Psychohygiene möglich. Solche Dinge nicht an sich heranzulassen funktioniert nicht von alleine.
Das zeigt sich auch immer wieder in den Statistiken, die zum Nachdenken anregen sollten: Psychische Erkrankungen nehmen immer weiter zu, selbst in jungen Jahren ist ein Burnout kaum noch überraschend. Trotzdem bleibt es in der Gesellschaft so lange ein Tabuthema, bis ein Umdenken stattfindet und psychische Erkrankungen nicht nur in der Theorie, sondern auch im Alltag den selben Stellenwert zugesprochen bekommen wie körperliche Beschwerden.
So bewahren Sie Ihre seelische Gesundheit
Es gibt zahlreiche Faktoren, die der seelischen Gesundheit schaden und somit die Psychohygiene noch wichtiger machen. Vielen dieser Faktoren begegnet man Tag für Tag aufs Neue, weshalb auch die Maßnahmen der Psychohygiene in den Alltag eingebunden werden sollten. Je früher Sie dabei aktiv werden, desto leichter haben Sie es, die negativen Emotionen zu verarbeiten. Haben diese sich erst einmal über lange Zeit angesammelt und aufgestaut, wird es umso schwieriger. Wir haben acht Wege gesammelt, die Ihnen bei der Psychohygiene helfen können:
Nutzen Sie Entspannungsübungen
Der erste Schritt zu einer besseren Psychohygiene können Entspannungsübungen sein. Sowohl Stress als auch negative Emotionen lassen sich auf diese Weise besser verarbeiten. Wer zur Ruhe kommt, sieht die Dinge meist klarer und hört auf, sich nur auf die schlechten Seiten zu konzentrieren.
Schreiben Sie Ihre Sorgen auf
Wenn wir über etwas nachdenken, malen wir uns meist die schlimmsten Szenarien aus und sind überzeugt, dass alles schief gehen wird. Wenn meine seine Sorgen aufschreibt, schwächt sich diese Ansicht ab und oft erkennt man, dass man übertrieben hat. Die Notizen sind außerdem ein guter Anhaltspunkt, um im Nachhinein zu sehen, dass die Dinge gar nicht so schlimm waren, wie man befürchtet hat – um so langfristig an einer besseren Grundeinstellung zu arbeiten.
Akzeptieren Sie sich selbst
Sicherlich kein einfacherer Schritt, doch wenn es Ihnen gelingt, sich selbst anzunehmen, mit all den Stärken und guten Seiten, aber eben auch Schwächen und Fehlern, tun Sie Ihrer seelischen Gesundheit sehr gut. Es wird leichter, die Erwartungen an sich selbst zu senken und zu akzeptieren, dass es völlig in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein oder an manchen Dingen zu scheitern.
Ziehen Sie sich aus dem Stress zurück
Eine wirksame Methode der Psychohygiene kann es auch sein, sich für eine Zeit aus dem Stress zurückzuziehen. Im Arbeitsalltag ist das für die meisten nur schwer möglich, doch kann eine solche Phase auch während des Urlaubs stattfinden. Achten Sie bewusst darauf, keine stressigen Termine oder Verpflichtungen einzugehen, sondern tun Sie einfach das, was Ihnen gut tut.
Belohnen Sie sich selbst
Leider bekommt man von anderen nicht immer das Lob und die Anerkennung, die man für seine Leistungen verdient hätte. Das kann zu Frust und Unmut führen. Wirken Sie dem entgegen, indem Sie sich selbst belohnen, wenn Sie etwas erreicht haben. Das steigert das Selbstwertgefühl und macht Sie weniger abhängig von anderen.
Unterbrechen Sie das Gedankenkarussell
Sich ständig den eigenen negativen Gedanken zu widmen, kann sehr schädlich sein. Versuchen Sie deshalb, aus dem Gedankenkarussell auszubrechen und das Grübeln zu stoppen. Am besten gelingt dies, indem Sie sich ablenken und etwas unternehmen, das Sie auf andere Gedanken bringt.
Treffen Sie sich mit Freunden und Familie
Der Kontakt zu Menschen, die einem wichtig sind, ist an sich schon ein wichtiger Faktor, der die Psychohygiene verbessern kann. Noch hilfreicher wird es, wenn Sie mit den Menschen, denen Sie vertrauen, über Ihre Sorgen und Gefühle reden. Auf diesem Weg können Sie sich eine Last von der Seele reden und erhalten Unterstützung.
Folgen Sie Ihrer Kreativität
Nicht jeder ist ein talentierter Maler oder Musiker, doch es tut der Psychohygiene gut, sich kreativ zu betätigen. Auf diese Weise können Emotionen ausgedrückt und verarbeitet werden, die man nur schwer in Worte fassen kann oder die sonst verdrängt werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychohygiene

Abschließend haben wir noch eine kleine Checkliste zusammengestellt, an der Sie erkennen können, ob Sie besonders großen Wert auf Ihre Psychohygiene legen sollten. Nicht nur manche Berufe, sondern auch bestimmte Persönlichkeiten neigen eher dazu, unter den negativen Einflüssen der Umwelt zu leiden – sollten Sie dazu gehören, ist es umso wichtiger, dass Sie die Psychohygiene ernst nehmen. Je häufiger Sie sich in den folgenden Punkten wiedererkennen, desto mehr spricht dafür, dass Sie beispielsweise mit den obigen Übungen etwas für Ihre Psychohygiene tun:
    Sie nehmen berufliche Probleme sehr ernst und beschäftigen sich auch zu Hause damit.
    Im Job verlangt man Ihnen alles ab.
    Sie stehen eigentlich ständig unter Zeitdruck.
    Nach Feierabend haben Sie keine Energie, sich für etwas aufzuraffen.
    Sie sehen häufig keinen Sinn in dem, was Sie tun.
    Sie leiden unter Schlafproblemen und haben manchmal Alpträume.
    Sie haben das Gefühl, Herausforderungen nicht gewachsen zu sein.
    Sie haben in Ihrem Job regelmäßig mit menschlichem Leid zu tun.
    Wenn eine Veränderung ansteht, machen Sie sich schon lange im Vorfeld Sorgen.
    Geht es anderen schlecht, leiden Sie mit.
    Es fällt Ihnen schwer, über Ihre Probleme zu sprechen.
DIE GEFÄHRLICHE UMWELT https://bodhie.eu/simple/index.php/topic,627.0.html
66
♁ let me be ⚜

Text                       
⚔ ⌘ ✪ ⛪ ➦ ≡ ⚔ ☢ ♲ 🚭 ♻ 🛰 🌍 🌐 ☣ ☡ ☠ ⚕ ♟ ✌ ☍ ♁ ☉ ☕ 🌓 ⚜ ✉ 🌏 📧 බ 🍋 📕 📗 Text             
Oh oh, Let me be now
Hmm hmm, let me because
I want to be free now
Oh oh, free to see, yeah well
Want to walk away, oh oh
Let me feel my feet
Let me be, free
Time and time and time we see these
Acts against humanity, well,
Each for each and each will be then
Shed blood for what they each believe, well
On and on and on we go well,
Some will you see and, some won't be
True for you and truth will lead you
To a sense of, well now, peace
Let me be now
Hmm hmm, let me because
I want to be free now,
Oh oh, free to see, yeah well
Want to walk away, oh oh
Let me feel my feet
Let me be, free
Time and time and time we see these
Acts against humanity, well
Each for each and each will be then
Shed blood for what they each believe, well
On and on and on we go well
Some will you see and, some won't be
True for you and truth will lead you
To a sense of, well now, peace
Let me be now
Hmm hmm, let me because
I want to be free now
Oh oh, free to see, yeah well
Want to walk away, oh oh
Let me feel my feet
Let me be, free
want to be want to see would you let me go
Let me be now, hmm hmm, let me be
want to be want to see would you let me go
Let me be now, hmm hmm, let me be-cause
I want to be free
Oh, i want to be free
Yeah I said, I said, I said, I said
Free free now, free to see
Oh, 'cause I, want to be free



Oh oh, lass mich jetzt sein
Hmm hmm, lass mich da
Ich will jetzt frei sein
Oh oh, frei zu sehen, ja gut
Willst du weggehen, oh oh
Lass mich meine Füße spüren
Lass mich frei sein
Immer und immer wieder sehen wir diese
Handlungen gegen die Menschlichkeit, nun ja,
Jeder für jeden und jeder wird dann sein
Blut vergossen für das, woran sie glauben, naja
Weiter und weiter und weiter geht es gut,
Einige werden Sie sehen und andere nicht
Wahr für dich und die Wahrheit wird dich führen
Zu einem Gefühl von, nun ja, Frieden
Lass mich jetzt sein
Hmm hmm, lass mich da
Ich will jetzt frei sein,
Oh oh, frei zu sehen, ja gut
Willst du weggehen, oh oh
Lass mich meine Füße spüren
Lass mich frei sein
Immer und immer wieder sehen wir diese
Handelt gegen die Menschlichkeit, nun ja
Jeder für jeden und jeder wird dann sein
Blut vergossen für das, woran sie glauben, naja
Weiter und weiter und weiter gehen wir gut
Einige werden Sie sehen und andere nicht
Wahr für dich und die Wahrheit wird dich führen
Zu einem Gefühl von, nun ja, Frieden
Lass mich jetzt sein
Hmm hmm, lass mich da
Ich will jetzt frei sein
Oh oh, frei zu sehen, ja gut
Willst du weggehen, oh oh
Lass mich meine Füße spüren
Lass mich frei sein
sein wollen sehen wollen würdest du mich gehen lassen
Lass mich jetzt sein, hmm hmm, lass mich sein
sein wollen sehen wollen würdest du mich gehen lassen
Lass mich jetzt sein, hmm hmm, lass mich weil
Ich möchte frei sein
Oh, ich will frei sein
Ja, ich sagte, ich sagte, ich sagte, ich sagte
Kostenlos jetzt kostenlos, kostenlos zu sehen
Oh, weil ich frei sein möchte

Quelle: LyricFind
Songwriter: Eve Jeffers / Sheldon Harris
Songtext von Let Me Be © Sony/ATV Music Publishing LLC

https://www.youtube.com/watch?v=ZDo2jveaA_U

Zitat
O utinam nunc me esse
hmm hmm me ibi derelinquas
Volo liberam esse nunc
Oh, oh, liberum videre, immo bonum
Visne abire, o oh
me sentire pedes meos
sine me esse
Hos videmus etiam atque etiam considerare
Actus contra humanitatem;
Omnis pro omnibus et quisque erit tunc
Sanguis effusus quod credunt in bene
In ac ac bene
Quidam videbis et nolueris
Verum pro te et veritas te ducet
Ad sensum, bene, pax
nunc me esse
hmm hmm me ibi derelinquas
Volo liberam esse nunc
Oh, oh, liberum videre, immo bonum
Visne abire, o oh
me sentire pedes meos
sine me esse
Hos videmus etiam atque etiam considerare
Actus contra humanitatem, bene
Omnis pro omnibus et quisque erit tunc
Sanguis effusus quod credunt in bene
In et in ac imus, bene
Quidam videbis et nolueris
Verum pro te et veritas te ducet
Ad sensum, bene, pax
nunc me esse
hmm hmm me ibi derelinquas
Volo liberam esse nunc
Oh, oh, liberum videre, immo bonum
Visne abire, o oh
me sentire pedes meos
sine me esse
volo videre volo te videre me vade
Sinite me nunc, hmm hmm, sine me
volo videre volo te videre me ire
Sinite me nunc, hmm hmm, sine me quod
liberum esse volo
O liberum esse volo
Ita dixi dixi dixi dixi dixi
Liber nunc liberum, liberum vigilare
Oh causa volo esse liberum

https://bodhiein.eu
https://www.youtube.com/channel/UCgUHxLoN3zSqO8DPSG2PbcQ
 Sarah Maria Schwab

@sarahmariaschwab

Zitat
#bodhie #bodhieeu #akademosat #bodhietologie #bodhiebox #bodhiein
#psychelogie #psychetologie #resonanztherapie #bioresonanztherapie
https://www.facebook.com/hashtag/bodhiemarvin
#bodhieeu
#bodhieakademos
#akademosat
#bodhietologie
#bodhiein
#psychelogie
#psychetologie
#resonanztherapie
#bioresonanztherapie

Ох, ох, пусти ме сада
хмм хмм остави ме тамо
Желим да будем слободан сада
Ох ох, слободно да видим, да добро
Хоћеш ли да одеш, ох ох
пусти ме да осетим ноге
пусти ме да будем слободан
Ово виђамо изнова и изнова
Дела против човечности, па,
Свако за свакога и сви ће тада бити
Проливена крв за оно у шта верују, па
И даље и даље иде добро
Неке ћете видети, а неке не
Истина за вас и истина ће вас водити
За осећај, па, мира
пусти ме сада
хмм хмм остави ме тамо
Желим да будем слободан сада
Ох ох, слободно да видим, да добро
Хоћеш ли да одеш, ох ох
пусти ме да осетим ноге
пусти ме да будем слободан
Ово виђамо изнова и изнова
Дела против човечности, па
Свако за свакога и сви ће тада бити
Проливена крв за оно у шта верују, па
И даље и даље идемо добро
Неке ћете видети, а неке не
Истина за вас и истина ће вас водити
За осећај, па, мира
пусти ме сада
хмм хмм остави ме тамо
Желим да будем слободан сада
Ох ох, слободно да видим, да добро
Хоћеш ли да одеш, ох ох
пусти ме да осетим ноге
пусти ме да будем слободан
желим да видим желим да видим да би ме пустио
Пусти ме сада, хмм хмм, пусти ме да будем
хоћу да видим хоћу да видим да би ме пустио
Пусти ме сада, хмм хмм, пусти ме јер
Желим да будем слободан
Ох, желим да будем слободан
Да, рекао сам рекао сам рекао сам рекао
Бесплатно сада бесплатно, бесплатно за гледање
Ох, зато што желим да будем слободан
Oh, oh, pusti me sada
hmm hmm ostavi me tamo
Želim da budem slobodan sada
Oh oh, slobodno da vidim, da dobro
Hoćeš li da odeš, oh oh
pusti me da osetim noge
pusti me da budem slobodan
Ovo viđamo iznova i iznova
Dela protiv čovečnosti, pa,
Svako za svakoga i svi će tada biti
Prolivena krv za ono u šta veruju, pa
I dalje i dalje ide dobro
Neke ćete videti, a neke ne
Istina za vas i istina će vas voditi
Za osećaj, pa, mira
pusti me sada
hmm hmm ostavi me tamo
Želim da budem slobodan sada
Oh oh, slobodno da vidim, da dobro
Hoćeš li da odeš, oh oh
pusti me da osetim noge
pusti me da budem slobodan
Ovo viđamo iznova i iznova
Dela protiv čovečnosti, pa
Svako za svakoga i svi će tada biti
Prolivena krv za ono u šta veruju, pa
I dalje i dalje idemo dobro
Neke ćete videti, a neke ne
Istina za vas i istina će vas voditi
Za osećaj, pa, mira
pusti me sada
hmm hmm ostavi me tamo
Želim da budem slobodan sada
Oh oh, slobodno da vidim, da dobro
Hoćeš li da odeš, oh oh
pusti me da osetim noge
pusti me da budem slobodan
želim da vidim želim da vidim da bi me pustio
Pusti me sada, hmm hmm, pusti me da budem
hoću da vidim hoću da vidim da bi me pustio
Pusti me sada, hmm hmm, pusti me jer
Želim da budem slobodan
Oh, želim da budem slobodan
Da, rekao sam rekao sam rekao sam rekao
Besplatno sada besplatno, besplatno za gledanje
Oh, zato što želim da budem slobodan

Sarah Maria Schwab
@sarahmariaschwab

https://www.youtube.com/watch?v=XpsWe7GSvao
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 🔖 Ein Kochrezept ist eine planmäßige Anweisung zur Zubereitung eines bestimmten Gerichts. Kochrezepte existierten schon in vorchristlicher Zeit, zuerst in Indien, China und Griechenland. Heutzutage handelt es sich bei ihnen meist um detaillierte Arbeitsanweisungen, die in der Regel in Kochbüchern zusammengefasst werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kochrezept

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Aufgewärmtes Essen ist weit mehr als nur ein pragmatischer Weg, Reste zu verwerten – es ist ein komplexes Zusammenspiel von Chemie, Geschmack, Psychologie und sogar Ritual. Betrachten wir die Aspekte einmal im Detail:
Aromatische Reifung durch Abkühlung: Viele Gerichte, besonders solche mit vielschichtigen Gewürzmischungen, Saucen oder langen Garzeiten, entwickeln nach dem ersten Kochen einen tieferen, intensiveren Geschmack, wenn sie Zeit zum Abkühlen haben. Während des Abkühlens verbinden sich die Aromen der Zutaten auf molekularer Ebene. Säuren, Fette und Zucker interagieren miteinander, wodurch das Gericht „runder“ und harmonischer schmeckt. Chili, Bolognese, Eintöpfe oder Currys sind klassische Beispiele: Am Tag des Kochens schmeckt das Gericht frisch und würzig, am nächsten Tag jedoch hat es eine tiefere Geschmacksstruktur, die man kaum erreichen könnte, wenn man es sofort serviert. Manche Aromen, insbesondere in Kräutern wie Thymian oder Rosmarin, entfalten sich nach einer Ruhezeit sogar erst richtig.
Nachwürzen und kulinarische Feinjustierung: Das erneute Erhitzen bietet eine wertvolle Gelegenheit, die Komposition des Gerichts zu verfeinern. Ein bisschen Salz, eine zusätzliche Prise Pfeffer, ein Spritzer Zitrone oder ein frisches Kraut können das Geschmackserlebnis erheblich verändern. Auf diese Weise wird die Küche zu einem dynamischen Labor: Die Basis bleibt dieselbe, aber die Nuancen lassen sich nach Belieben anpassen. Es ist fast wie eine zweite kreative Chance, ein bereits gelungenes Werk noch einmal zu verfeinern.
Textur und Wärmeerlebnis: Auch die physikalische Wahrnehmung des Essens verändert sich. Nudeln, Reis oder Kartoffeln, die über Nacht im Kühlschrank standen, nehmen beim erneuten Erhitzen oft eine angenehm festere, dichtere Konsistenz an. Fleischgerichte können zarter wirken, da die Aromen der Marinaden oder Saucen intensiver ins Gewebe eingedrungen sind. Selbst Gemüse kann durch sanftes Aufwärmen seine Textur und Geschmackstiefe verändern, wobei bestimmte Gemüsearten wie Paprika oder Aubergine sogar aromatisch gewinnen.
Psychologische Komponente: Es gibt eine subtile, aber wichtige emotionale Ebene beim Aufwärmen. Das Bewusstsein, dass die Mahlzeit nicht verschwendet wurde, sondern noch einmal genossen werden kann, vermittelt ein Gefühl von Effizienz, Nachhaltigkeit und Zufriedenheit. Das kann stressreduzierend wirken, gerade in hektischen Zeiten, in denen schnelle, aber schmackhafte Lösungen gefragt sind. Es entsteht ein Moment der Ruhe und Wertschätzung für die eigene Arbeit in der Küche.
Ritueller und symbolischer Aspekt: Aufgewärmtes Essen kann auch eine Art rituellen Abschluss darstellen. Die Zubereitung des Essens war die erste Handlung, das erneute Erwärmen die Vollendung. Dieses Ritual kann einen kleinen Moment der Dankbarkeit und Achtsamkeit schaffen: Man ehrt die Mühe, die in die Zubereitung geflossen ist, und erlebt das Essen nicht nur als Nahrungsmittel, sondern als verdientes, bewusstes Genusserlebnis.
Praktische Vorteile: Natürlich spielt auch die Effizienz eine Rolle. Lebensmittelverschwendung wird reduziert, Zeit gespart und Ressourcen geschont. In einer Welt, in der Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Aufwärmen von Mahlzeiten ein kleiner, aber wirksamer Beitrag – und gleichzeitig eine Gelegenheit, kulinarische Kreativität auszuleben.
Kurz gesagt, das Aufwärmen von Speisen ist ein vielschichtiges Phänomen. Es verbindet chemische Prozesse, sensorische Veränderungen, kreative Anpassung, psychologisches Wohlbefinden und sogar einen Hauch von Ritual. Wer die Kunst des „Aufwärmens“ versteht, entdeckt eine Dimension des Kochens, die weit über bloße Praktikabilität hinausgeht – es ist eine kleine, tägliche Feier des Geschmacks, der Aromen und der eigenen Mühe in der Küche.


Moderator: SuperVisor Gastronomie ★ Ronald Johannes "deClaire" Schwab ● Lebenslauf: https://bodhie.eu/simple/index.php/topic,8.0.html
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📑 Allgemeines Board Tipps und Informationen / 🧅 Zwiebeln
« Letzter Beitrag von ★ Sarah Maria Schwab am Januar 03, 2023, 08:19:41 Vormittag »
 🧅 Zwiebeln gehören weltweit zu den beliebtesten Gemüsesorten. Ihre Schärfe, ihre Vielseitigkeit, ihre einfache Kultivierung und ihre gute Lagerfähigkeit machen aus der Zwiebel ein wertvolles Lebensmittel. Doch auch als Heilpflanze hat sich die Zwiebel bewährt und wird gern als traditionelles Hausmittel eingesetzt, z. B. um Insektenstiche, Narben, Husten oder Ohrenschmerzen zu behandeln.Zwiebeln sind gute Lieferanten von Kalium, Vitamin B und Vitamin C – gesund sind sie aber vor allem wegen der vielen Antioxidantien. Eine Zwiebel-Sorte sticht besonders hervor: Die rote Zwiebel. Sie hat doppelt so viele Antioxidantien wie ihr gelber Bruder!
Wir verwenden sie sehr gerne in der Küche und mögen sie als Zutat in Salaten, Sandwiches, Dressings und Aufstrichen, weil sie nicht nur mild und aromatisch ist, sondern auch sehr dekorativ.
 ⚕ Heilpflanze Zwiebel Allium cepa Zwiebel - eine medizinische Mahlzeit
„Hat sieben Häute, beißt alle Leute“ - dieses Rätsel, das viele aus Kindertagen kennen, charakterisiert zwei der auffallendsten Merkmale der Zwiebel - vielhäutig und scharf. Wie hoch geschätzt die Zwiebel in der Küche hierzulande ist, zeigt der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von etwa acht Kilogramm. Die Jury des NHV Theoprastus hat die Zwiebel (Allium cepa) zur Heilpflanze des Jahres gekürt. So werden nun die vielfältigen heilenden Effekte der heimischen Pflanze stärker in den Blickpunkt gerückt. Zwiebeln werden so einige Wirkungen nachgesagt. Sie sollen entzündungshemmend sein und Krankheiten wie Diabetes, Osteoporose, Bluthochdruck, Infektionen sowie Krebs nicht nur lindern, sondern sogar verhindern können.
 🧅 Wenn es um Stärkung der Gesundheit geht, wird häufig nur über die als „Kräuter“ bezeichneten Pflanzen gesprochen. Was jedoch Wenige wissen: Auch Obst und Gemüse können therapeutische Wirkung entfalten. Dr. James A. Duke, amerikanischer Heilpflanzen-Spezialist, ist der Ansicht, dass man „… mit einer präzise abgestimmten Ernährung die Symptome vieler Krankheiten reduzieren oder sogar ihr Auftreten verhindern kann.“
Als gesundheitsförderndes Nahrungsmittel können die unterschiedlichen Zwiebelsorten problemlos in den Speiseplan integriert werden:
 • Die gelb- bzw. braunschaligen Küchenzwiebeln haben einen pikant-scharfen Geschmack und passen hervorragend zu allen deftigen Gerichten.
 • Gemüsezwiebeln sind groß, hellbraun bis kupferfarben mit einem milden, süßlichen Geschmack. Sie eignen sich gut als Gemüse oder in gefüllter Form als Beilage.
 • Rote Zwiebeln haben in der Regel eine mild-aromatische Schärfe und werden deshalb gern roh in Salaten oder Brotaufstrichen verwendet.
 • Auch die weißen Zwiebeln sind mild würzig und bereichern die Feinschmecker-Küche.
Schalotte (Allium ascalonicum) und Winter- bzw. Frühlingszwiebel (Allium fistulosum) werden in der Küche ähnlich wie die Zwiebel (Allium cepa) genutzt.
 🧅 Interessantes aus der Zwiebelküche
Ähnlich wie bei Gurke oder Apfel, welche man ungeschält, jedoch gut abgewaschen genießen sollte, finden sich bei der Zwiebel wertvolle Inhaltsstoffe in der Schale. Deswegen lohnt es sich beispielsweise beim Zubereiten von Suppen oder Eintöpfen die gelben Zwiebelschalen in einem Filterbeutel mitzukochen, denn sie enthalten das Flavonoid Quercetin, welches relativ hitzestabil ist und in das Wasser abgegeben wird.
Für den Tränenfluss beim Zwiebelschneiden ist ein zu den Lauchölen gehörender flüchtiger Stoff (Thiopropanal-S-oxid) verantwortlich. Dieser entsteht durch enzymatische Umwandlung des Inhaltsstoffes Alliin, welche durch die Verletzung der Zellen in Gang gesetzt wird. Deshalb sollte man immer ein sehr scharfes Messer benutzen, damit so wenige Zellen wie möglich zerstört werden.
Angeschnittene Zwiebeln sollten nur kurze Zeit, in Frischhaltefolie gewickelt, im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie oxidieren an der Luft schnell und verlieren dabei ihr Aroma. Nach dem Genuss von rohen Zwiebeln kann der Atem noch einige zwieblig riechen. Hier kann es hilfreich sein, einen Löffel Honig zu essen, frische Petersilie oder eine Kaffeebohne zu kauen.
 🧅 Die Zwiebel im Arzneischrank
Die Zwiebel bzw. ihre verschiedenen Extrakte fördern die Gesundheit auf vielfältige Weise: So wirkt die Zwiebel z. B. appetitanregend, verdauungsfördernd, antibakteriell, schleimlösend, antiasthmatisch und entzündungshemmend. Darüber hinaus ist sie in der Lage, die Zusammenballung von Blutplättchen zu hemmen. Zahlreiche Studien belegen außerdem eine antitumorale Wirksamkeit. Aufgrund ähnlicher Inhaltsstoffe wie im Knoblauch ist eine blutfettsenkende und blutdrucksenkende Wirkung zu erwarten.
Angewendet wird die Zwiebel z. B. bei Appetitlosigkeit und zur Vorbeugung von Arterienverkalkung. Selbstgemachter Zwiebelsirup bei Husten und Bronchitis ist ein wirkungsvolles Hausmittel. Hier verflüssigt die Zwiebel festsitzenden Schleim. Dafür kann man eine in Würfel geschnittene Zwiebel mit Zucker bestreuen, besser noch mit Honig bedecken, und ein paar Stunden in einem geschlossenen Glas stehen lassen. Vom daraus gebildeten Sirup nimmt man mehrmals am Tag einen Esslöffel voll ein. Homöopathisch ist die Zwiebel bei stark fließendem Schnupfen wirksam.
Äußerlich werden Zwiebeln zur Behandlung von Insektenstichen, leichten Verbrennungen und als Wickel bei Mittelohrentzündung und Ohrenschmerzen eingesetzt.
Im kosmetischen Bereich kann die Zwiebel ebenfalls hilfreich sein. Hippokrates (460 - 370 v. Chr.) wusste bereits: „Gegen das Ausfallen der Haare soll man die Stellen mit einer Zwiebel reiben“. Heute werden dazu verschiedene Rezepte für Haarwässer empfohlen. Für eine natürliche Brauntönung der Haare kann das mehrmalige Einmassieren einer Zwiebelschalen-Abkochung sorgen.
Auch für die Gesundheit von Gemüsepflanzen kann die Zwiebel wertvoll sein, insbesondere zum Schutz vor Pilzkrankheiten. Der Versuch lohnt sich z. B. für Tomatenpflanzen, indem man mit einer Abkochung von 70 Gramm Zwiebeln in einem Liter Wasser die Pflanzen einmal wöchentlich besprüht.
Ob nun für den kulinarischen Genuss oder für den therapeutischen Gebrauch - Zwiebeln sollte man vorzugsweise aus kontrolliert-biologischem Anbau kaufen oder aus dem eigenen Garten verwenden, um eine Pestizid-Belastung zu vermeiden.
 🧅 Die Zwiebel im Garten
Die Zwiebel wird heute der Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) zugeordnet, in älterer Literatur gehörte sie zu den Liliengewächsen (Liliaceae).
Sie ist eine ausdauernde oder zweijährige 60 bis 120 cm hoch wachsende Pflanze, d. h. sie gelangt erst im zweiten Jahr zur Blüte. Die chlorophyllhaltigen Oberblätter sind röhrenförmig gebaut. Die Blüten stehen in einer kugligen, weißen bis fliederfarbenen Scheindolde, die auch Brutzwiebeln enthalten kann.
Die sogenannte Schalenzwiebel ist ein unterirdisches Speicherorgan, welches aus mehreren ineinander verschachtelten, fleischig verdickten Blattbasen der Laubblätter gebildet wird.
 🧅 Wissenswertes zum Anbau
Es gibt zwei Anbaumöglichkeiten: die Aussaat oder die Verwendung von Steckzwiebeln. Steckzwiebeln sind zeitiger erntefähig, gesäte Zwiebeln sollen jedoch länger lagerfähig bleiben. Eine gute Zwiebelbildung ist abhängig von der Länge des Tageslichtes. Der sogenannte „Photoperiodische Reiz“ wird ausgelöst, wenn die Pflanze von 11 Stunden (= Kurztagssorten) bzw. 15-16 Stunden (= Langtagssorten) Tageslicht beeinflusst wird. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Pflanze einerseits genügend Blattmaterial ausgebildet haben, andererseits darf diese Wachstumsphase nicht zu lang bemessen sein, da sonst die Zwiebeln dazu neigen, verstärkt „Starrhälse“ (nicht gut ausgebildete Zwiebeln und dickes, steifes Zwiebelrohr) auszubilden.
In einem Buch von 1841 heißt es: „Einige Zeit vor der Reife der größern Zwiebeln drückt man gewöhnlich die röhrigen Blätter entweder mit dem Fuße oder bei großen Pflanzungen mit einer Walze nieder, um dadurch den Gang des Saftes zu unterbrechen und denselben in der Zwiebel zurückzuhalten.“ Heute wird diese Vorgehensweise zur zeitigeren Ernte nicht mehr empfohlen, da dies zur schlechteren Lagerfähigkeit führen kann. Sinnvoller ist es, den natürlichen „Schlottenknick“ abzuwarten, der die beginnende Reife anzeigt, d.h. der Zwiebelhals wird weich und knickt um, weil sich die Säfte zurückziehen. Erntefähig sind die Zwiebeln, wenn etwa zwei Drittel der Schlotten abgeknickt sind.
Idealer Partner für die Zwiebel ist die Möhre. Da es Schädlinge in Mischkulturen schwerer haben ihre Lieblingspflanzen zu finden, ist somit die gegenseitige Abwehr von Zwiebel- und Möhrenfliegen möglich.
 🧅 Leckere Medizin
Nicht immer muss Medizin bitter sein, damit sie hilft. Gesundheit kann auch schmecken, wie eben die Zwiebel, die bei regelmäßigem Gebrauch auf vielfältige Weise das Wohlbefinden bereits als Bestandteil der Nahrung unterstützen kann.

🧅 Für den scharfen Geruch, der beim Anschneiden von Zwiebeln entsteht, sind Schwefelverbindungen verantwortlich. Diese Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien. Deshalb ist es besser, Zwiebeln immer frisch aufzuschneiden, da diese Verbindungen sehr flüchtig sind. Außerdem verliert die geschnittene Zwiebel schnell an Geschmack und Intensität.
Die Schwefelverbindungen liefern dem Körper zusätzlich einen wichtigen Baustein zum Aufbau der Aminosäure Taurin. Taurin wiederum animiert unser Gehirn, bestimmte Hormone auszuschütten, welche die Fettverbrennung ankurbeln.
Zitat
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🧅  ➦ Was macht der Schwefel in der Zwiebel?
Reaktionsfreudig, allseits verfügbar und äußerst vielseitig – seine besonderen Eigenschaften machen Schwefel zu einem wichtigen Element biologischer Systeme, von urtümlichen Bakterien über Pflanzen bis hin zum Menschen. Rüdiger Hell vom Heidelberger Institut für Pflanzenwissenschaften erläutert die Bedeutung von Schwefel in der belebten und unbelebten Natur und stellt dar, wie die neuesten Erkenntnisse zum Schwefelstoffwechsel dazu beitragen, Pflanzen mit verbesserten Eigenschaften zu züchten. Die enthaltenen Schwefelverbindungen wirken nachweislich hemmend auf Bakterien und Pilze und können Prostaglandine den Blutdruck senken.
 ➦ Schwefel ist ein entscheidender Baustein des Lebens und an fundamentalen chemischen Prozessen beteiligt. Beispielsweise an so genannten Redox-Reaktionen: Dabei wird durch Elektronentransfer ein Partner oxidiert und der andere reduziert. Auf den Redox-Reaktionen von Schwefelverbindungen basieren maßgeblich Photosynthese und Atmung. Schwefel und Eisen, wird spekuliert, fungierten bei der Entstehung des Lebens auf der Erde als erste Elektronentransportsysteme. In den Jahrmillionen der Evolution hat die Natur das reversible Übertragen von Elektronen und die Reaktivität reduzierter Schwefelverbindungen vielfach biochemisch weiterentwickelt. So enthalten die Aminosäuren Cystein und Methionin, das Tripeptid Glutathion und mehrere Vitamine Schwefel – alles lebenswichtige Verbindungen, die direkt oder indirekt zu entscheidenden Grundfunktionen der Zellen beitragen. Sie finden sich in allen Lebensformen, aber nicht alle Organismen können sie selbst herstellen: Der Mensch etwa muss die für sein Überleben unerlässlichen Schwefelverbindungen aus pflanzlichen und tierischen Nahrungsquellen aufnehmen. Pflanzen wiederum haben Schwefel in Abwehrstoffe eingebaut, mit denen sie sich gegen Fraßfeinde verteidigen und pathogene Mikroorganismen abwehren. Die geruchs- und geschmackstypischen Inhaltsstoffe von Zwiebel und Knoblauch beispielsweise enthalten reduzierten Schwefel. Auch Senf und Raps besitzen schwefelhaltige Inhaltsstoffe, die „Glucosinolate“. Deren Abbauprodukte sind giftig für Pilze, die Pflanzen schädigen; den Menschen können sie vor Krankheiten bewahren: Sulforophan heißt das Abbauprodukt eines schwefelhaltigen Inhaltsstoffs, der sich in Broccoli findet und das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, bei regelmäßigem Verzehr reduziert.
Schwefel ist jedoch nicht nur für die belebte Natur bedeutend. Auch in der Atmosphäre spielen Schwefelverbindungen eine wichtige Rolle. Eine der beiden in der Atmosphäre vorkommenden Schwefelverbindungen wird von einzelligen Meeresalgen gebildet, die in sehr großer Anzahl im Plankton vorkommen. Sterben diese Algen ab, wird ein Abbauprodukt, das flüchtige Dimethylsulfid, frei. Ein Teil davon gelangt in die Atmosphäre und wird zum Mitspieler im globalen Schwefelkreislauf.
Die zweite atmosphärische Schwefelverbindung entsteht unter Mithilfe des Menschen: Gasförmiges Schwefeldioxid wird frei, wenn fossile Brennstoffe verbrennen, die reduzierten Schwefel enthalten. Verbindet sich Schwefeldioxid in der Atmosphäre mit Wasser, entsteht Schweflige Säure, die abregnet und den Boden ansäuert. Auf dem Höhepunkt des „Sauren Regens“ Anfang der 1980er Jahre betrug der Eintrag von Schwefel aus der Atmosphäre in einigen Gegenden Mitteleuropas bis zu 50 Kilogramm pro Hektar.
Pflanzen spielen eine wichtige Rolle im Kreislauf des Schwefels auf der Erde. Der zentrale Stoffwechselprozess dabei ist die Assimilation, die während der Assimilation erfolgende Reduktion von Sulfat zu Sulfid und der Einbau von Schwefel in die Aminosäure Cystein. Dieser Stoffwechselweg ist entscheidend für das Wachstum – und den Ernährungswert – einer Pflanze. Die Prozesse hängen eng mit der Kontrolle der „Redox-Homöostase“ der Zelle zusammen, die viele interne und externe Einflüsse reaktiver Sauerstoffspezies integriert. Die assimilatorische Reduktion von Sulfat zu Sulfid und die Redox-Homöostase sind die beiden zentralen Forschungsthemen unserer Abteilung „Molekulare Biologie der Pflanzen“ im Heidelberger Institut für Pflanzenwissenschaften.
Wie wird Schwefel zum Baustein von chemischen Verbindungen in der Pflanze?
Nahezu der gesamte reduzierte Schwefel in Pflanzen, Tieren und Menschen stammt aus der assimilatorischen Sulfatreduktion, deren vorläufiger Endpunkt die Synthese von Cystein ist. Dieser Stoffwechselweg verläuft in aufeinanderfolgenden Schritten
 ≡ Zunächst wird Sulfat von der Wurzel aus dem Boden aufgenommen. Dies geschieht über bestimmte Proteine (Sulfat-Transporter), die in der Membran der Wurzelzellen sitzen. Sinkt die Versorgung mit Sulfat kurzfristig ab, können Gene, die für die Bildung der Sulfat-Transportproteine verantwortlich sind, innerhalb von 20 Minuten aktiviert werden: Die Zelle produziert dann mehr und effizienter arbeitende Sulfat-Transporter, um so die Aufnahme aus der Bodenlösung zu intensivieren.
 ≡ Die Chloroplasten und Amyloplasten der Zelle stellen Energie und Elektronen in geeigneter Form zur Verfügung, damit Sulfat vollständig zu Sulfid (H2S) reduziert werden kann. Die Zwischenstufen sind Adenosin-Phosphosulfat (APS) und Sulfit; sie werden von den Enzymen APS-Reduktase und Sulfit-Reduktase bereitgestellt.
 ≡ Sulfid wird sodann während eines zweistufigen Prozesses in die Aminosäure Cystein eingebaut – der ersten stabilen reduzierten Schwefelverbindung zur Verteilung des Schwefels in den gesamten nachfolgenden Stoffwechsel der Pflanze.
Interessant ist, dass die Sulfatreduktion ausschließlich in den Plastiden der Pflanze stattfindet; die Aminosäure Cystein hingegen kann in allen Kompartimenten (Reaktionsräumen) der Zelle mit eigener Proteinbiosynthese gebildet werden.
Die Regulation dieses Stoffwechselwegs ist entscheidend für das optimale Wachstum und die Entwicklung der Pflanze. Weil Pflanzen nahezu ständig wachsen, sind sie auf die stete Zufuhr von Wasser und Nährstoffen angewiesen. Das wechselnde Sulfatangebot im Boden und der wechselnde Bedarf an reduziertem Schwefel in wachsenden Sprossen und Wurzeln, Blättern, Speicherorganen und Samen werden bei jedem der drei nachfolgend beschriebenen Abschnitte der Assimilation aufeinander abgestimmt:
 ≡ Im ersten Abschnitt ist die Transkription (das Ablesen) derjenigen Gene, die für die Sulfat-Transportproteine in der Zellmembran zuständig sind, besonders empfindlich bezüglich der Sulfatverfügbarkeit reguliert.
 ≡ Die stärkste Kontrolle im zweiten Abschnitt erfährt der erste Reduktionsschritt, der durch das Enzym APS-Reduktase katalysiert wird. Dies geschieht über das Ablesen des APR-Gens sowie über die Redox-Steuerung der Aktivität des Proteins.
 ≡ Im dritten Abschnitt spielt die Kontrolle der Transkription eine untergeordnete Rolle. Hier reguliert der bislang einzigartige Mechanismus des Cystein-Synthase-Komplexes die Rate der Cysteinbildung. Über noch unbekannte Zwischenstufen reguliert er vermutlich auch die Transkription der regulierten Schritte in den Abschnitten 1 (Sulfattransport) und 2 (Sulfatreduktion).
Wie der Cystein-Synthase-Komplex funktioniert, wird im Heidelberger Institut für Pflanzenwissenschaften intensiv untersucht. Auf der Suche nach dem Mechanismus, der die Mengen an verfügbarem Sulfat mit dem Bedarf an Sulfid abgleicht, wurde der Cystein-Synthase-Komplex als Sensor entdeckt. Dieser Proteinkomplex besteht aus den beiden Enzymen Serin-Acetyltransferase (SAT, sechs Untereinheiten) und O-Acetylserin (Thiol) Lyase (OAS-TL, vier Untereinheiten). Er steht im Zentrum eines Regelkreises, der die Sulfid­verfügbarkeit der Zelle wahrnimmt und ein bislang unbekanntes Signal sendet, wenn der Bedarf nicht gedeckt ist. SAT katalysiert die Aktivierung von Serin durch Acetyl-Coenzym A (auch eine Schwefelverbindung!) zu O-Acetylserin (OAS). OAS-TL verwendet OAS und Sulfid als Substrate, um Cystein zu bilden. Bei ausreichender Sulfatversorgung der Zelle sind alle SAT-Proteine im Verhältnis sechs zu vier mit OAS-TL Proteinen im Cystein-Synthasekomplex assoziiert, da Sulfid die Stabilität des Komplexes fördert. Außerdem umgibt den Komplex ein hoher Überschuss an freien OAS-TL-Proteinen. Die beiden beteiligten Enzyme sind jedoch durch Protein-Protein-Interaktionen gegensätzlich reguliert: SAT ist nur im Komplex hochaktiv, während OAS-TL im Komplex nahezu inaktiv ist. Dementsprechend diffundiert das Reaktionsintermediat OAS aus dem Komplex heraus. Der Proteinkomplex dient daher nicht der Weitergabe des OAS vom ersten Enzym SAT zum zweiten Enzym OAS-TL, wie man es zur Steigerung der Reaktionseffizienz eigentlich erwarten würde. Stattdessen werden OAS und Sulfid durch freie, nicht im Komplex gebundene und daher aktive, OAS-TL zu Cystein umgesetzt.
 🧅 Angebot und Nachfrage
Wie sieht nun die Verbindung von Angebot und Nachfrage nach dem Proteinkomplex aus? Man kann sich folgende Situation vorstellen: Sulfatmangel kann durch mangelnde Aufnahme aus dem Boden resultieren, sodass weniger Sulfid reduziert wird. Alternativ kann eine erhöhte Nachfrage an Cystein zur Bildung von Glutathion oder Proteinen zur Folge haben, dass die Sulfidkonzentration sinkt. In beiden Fällen mangelt es an Sulfid und OAS kann nicht mehr vollständig zu Cystein umgesetzt werden. Dies löst mehrere Effekte aus: 1. OAS akkumuliert; 2. erhöhte OAS-Konzentrationen fördern die rasche Dissoziation des Cystein-Synthase-Komplexes in einem kinetischen Mechanismus; 3. die Stabilisierung des Komplexes durch Sulfid entfällt; 4. freigesetztes SAT-Protein wird inaktiviert (beispielsweise durch Proteolyse) und OAS-TL Untereinheiten werden in aktive Proteine überführt; 5. OAS und eventuell Sulfid sind an der Übertragung von Signalen zur Induktion der Gene der Sulfat-Transporter (und teilweise auch der APS-Reduktase) beteiligt. Dadurch werden neue Transporterproteine mit erhöhter Affinität für Sulfat in die Zellmembran eingebaut, sodass Sulfat auch dann vermehrt aufgenommen und durch die Enzyme der Assimilation zu Sulfid reduziert werden kann, wenn es nur in geringen Konzentrationen vorhanden ist.
Der Regelkreis schließt sich durch die Reaktion des Sulfids mit dem akkumulierten OAS zu Cystein durch die aktiven OAS-TL-Proteine. Verringerte OAS- und erhöhte Sulfidkonzentrationen erlauben nun aber die erneute Assoziation des Cystein-Synthase-Komplexes. Durch die Bindung an OAS-TL wird wieder SAT-Aktivität ermöglicht und OAS mit einer Rate gebildet, die der Sulfidverfügbarkeit entspricht. Der Komplex ist daher Teil eines sensorischen Systems, das registriert, wenn die Sulfidkonzentration absinkt und über die erhöhte OAS-Konzentration das Wiederherstellen des zellulären Schwefelstatus ermöglicht.
Die Zellen bilden in diesem System eigene regulatorische Informationseinheiten in den verschiedenen Geweben, die vermutlich die Grundlage der überlagerten Kommunikation zwischen Blättern, Wurzeln und Samen bilden. Damit verbindet die Pflanze Informationen über Sulfatangebot und Sulfidnachfrage, um optimal angepasstes Wachstum unter den jeweiligen Umweltbedingungen zu erzielen.
 🧅 Strategien zur Entgiftung
Ein weiteres Beispiel für ein schwefel-basiertes System zur Integration von Signalen aus der Umwelt, das im Heidelberger Institut für Pflanzenwissenschaften bearbeitet wird, ist die Redox-Homöostase der Zellen. Mit Ausnahme bestimmter Kompartimente ist das Zellinnere elektrochemisch gesehen reduzierend. Dieses reduktive Milieu wird maßgeblich durch Glutathion bestimmt und kontrolliert. Man vermutet, dass seine Entwicklung in die Zeiten der sauerstoffarmen Uratmosphäre – vor der Erfindung der Photosynthese – zurückreicht. Erst die Aktivität der Photosynthese führte zu den heutigen Sauerstoffkonzentrationen der Luft. Da das reduktive Milieu des Zellinnern bewahrt wurde, müssen sich Zellen heute vor besonders reaktiven Formen des Sauerstoffs wie dem Hydroxylradikal schützen, da sonst lebenswichtige Strukturen und Prozesse geschädigt werden. Stressfaktoren wie übermäßige Lichtintensität, aber auch Nebenaktivitäten der Elektronentransportketten in Chloroplasten und Mitochondrien, generieren solche reaktiven Sauerstoffspezies, die entgiftet werden müssen. Während der Evolution wurden jedoch vielfach auch Mechanismen entwickelt, um Sauerstoffspezies, die als Signale für Abwehrreaktionen dienen, gezielt zu erzeugen. Ein Beispiel ist der „oxidative burst“, der ausgelöst wird, wenn eine Pflanzenzelle von einem Pathogen befallen wird. All diese Prozesse wirken auf die zelluläre Redox-Homöostase ein, wodurch die Signale auf solche Gene übertragen werden, die für Anpassungs- und Abwehrreaktionen der Pflanze sorgen.
Viele reaktive Sauerstoffspezies werden durch eine Kette von Reduktionsprozessen entgiftet, in deren Verlauf die wichtigste niedermolekulare Schwefelverbindung, das Glutathion, oxidiert wird. Durch das NADPH-abhängige Enzym Glutathion-Reduktase wird es wieder in seine reduzierte Form überführt. Darüber hinaus hat Glutathion viele weitere Aufgaben, etwa die Reaktion mit Xenobiotika als erstem Stoffwechselschritt zu deren Entgiftung. Die Synthese des Glutathions geht von Cystein aus und unterliegt einer komplexen subzellulären Kompartimentierung und Regulation, die von größter Bedeutung für die Redoxkontrolle und viele physiologische Prozesse ist. Wir untersuchen, wie Glutathion in einer Stress-Situation vermehrt verbraucht oder oxidiert wird und wie die Gene für seine Synthese und Reduktion angeschaltet werden. Außerdem kann Glutathion nicht nur innerhalb der Zellen zwischen betroffenen Kompartimenten wie Cytosol und Mitochondrien, sondern auch zwischen Spross und Wurzel transportiert werden.
 🧅 Einblick in lebende Zellen
Ein wichtiger Schritt hin zu quantitativen Untersuchungen der Glutathionspiegel in lebenden Zellen und Geweben ist die Laser-Scanning-Mikroskopie von Glutathion, das zuvor mit fluoreszierenden Farbstoffen markiert wurde. Schon lange wird vermutet, dass sich der Gehalt an Glutathion in verschiedenen Zelltypen unterscheidet und dass sich diese Muster in Reaktion auf Umweltreize beziehungsweise Stressfaktoren als Grundlage der Anpassungs- und Abwehrstrategie der Pflanzen verändern. Ein Beispiel zeigt die Abbildung auf Seite 14 (oben): Die Intensität der grünen Fluoreszenz bildet die unterschiedlichen Gutathiongehalte der Zelltypen einer Wurzelspitze ab. In der Abbildung auf Seite 15 (oben) wird dieser Befund mit Hilfe einer Mutante der Modellpflanze Arabidopsis thaliana, der Ackerschmalwand, bestätigt: Im Embryo fehlt die grüne Fluoreszenz nahezu gänzlich; dies beruht auf der Inaktivierung eines Gens der Glutathion-Biosynthese. Die Folge ist, dass diese Pflanzen einen wesentlich geringeren Glutathiongehalt aufweisen. Die Dynamik solcher Änderungen kann mit dieser Methode bis hin zur subzellulären Ebene untersucht werden. Eine wesentliche Erweiterung des mikroskopischen Darstellens solcher molekularer Vorgänge in lebenden Zellen ist die bei uns entwickelte Technik zur Messung der Redox-Homöostase in Pflanzen mithilfe fluoreszenzbasierter Sensoren.
Diese Erkenntnisse und Entwicklungen wollen wir nutzen, um die Regulationsmechanismen von Sulfat-Assimilation und Redox-Kontrolle besser zu verstehen. Besonders wichtig ist es, die Struktur und Dynamik des Cystein-Synthase-Komplexes zu ermitteln, weil bei diesem pflanzentypischen Prozess bislang nicht beschriebene gegenläufige Änderungen der beteiligten Proteinuntereinheiten stattfinden. Ebenso bedeutsam ist es, die Vorgänge zu identifizieren, die durch die Redox-Homöostase kontrolliert werden. Diese Befunde dürften weit über das Pflanzenreich hinaus für alle Organismen von Bedeutung sein. Schließlich lässt sich die Kenntnis der Regulationsmechanismen grundsätzlich nutzen, um Nahrungspflanzen mit verbesserten Eigenschaften herzustellen, sei es durch Züchtung oder durch Biotechnologie.
Autor: Prof. Dr. Rüdiger Hell, Heidelberger Institut für Pflanzenwissenschaften (HIP)

🧅 Zurück zu den Wurzeln: Die Zwiebel als pflanzliches Hausmittel
Wusstet ihr, dass die Zwiebel den Stoffwechsel anregt? Nicht nur das, sie hilft auch bei Appetitlosigkeit, zur Vorbeugung von Arterienverkalkung, bei Husten, bei Insektenstichen oder bei Ohrenschmerzen. Sogar bei Erkältungen werden die Dämpfe der Zwiebel inhaliert – diese tränentreibende Methode bleibt aber auch Geschmackssache.
Wertvolle Inhaltsstoffe stecken, ähnlich wie beim Apfel, vor allem in den äußeren Schichten der Zwiebel. Versucht daher, beim Schälen nur die äußerste dünne Haut abzuziehen. Die Inhaltsstoffe bleiben auch beim Kochen erhalten und gehen dann in die Flüssigkeit über. Um diese Eigenschaften zu nutzen, könnt ihr zum Beispiel bei Suppen oder Eintöpfen Zwiebelschalen in einem Filterbeutel mitkochen.
Wie oft solltet ihr rote Zwiebeln essen?
Ihr fragt euch nun bestimmt, wie oft ihr Zwiebeln essen solltet? Keine Sorge, es muss nicht täglich sein: Drei rote Zwiebeln aufgeteilt auf vier bis sechs Portionen pro Woche genügen, um eine nachweisbare Wirkung zu erzielen. Und das ist nicht so viel, wie es auf den ersten Blick wirkt: Denn Zwiebeln sind ein ausgezeichnetes Würzmittel und lassen sich gut in eine Vielzahl an Speisen "schummeln". Probiert rote Zwiebeln fein gehackt in Salate zu mischen oder auf Suppen und Brote zu streuen. So schaffet ihr die vier bis sechs Portionen pro Woche mit Leichtigkeit! Wenn der Atem danach noch etwas zwiebelig riecht, könnt ihr es mit einem Löffel Honig versuchen, frische Petersilie essen oder eine Kaffeebohne kauen.
Und auch gegen das Weinen und die vielen Tränen beim Zwiebel schneiden haben wir einen Tipp: Probiert Zwiebel, Schneidbrett und Messer vor dem Schneiden kurz mit kaltem Wasser abzuspülen – das hilft, damit die Augen nicht so brennen und der Blick scharf bleibt.
 🧅 Bio-Zwiebel
Chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel sind im Bio-Anbau ausnahmslos verboten. Das Saatgut muss nur dann Bio sein, wenn es in Bio-Qualität ausreichend am Markt vorhanden ist. In der Praxis verwenden Bio-Bauern konventionelles Saatgut, das aber keinesfalls mit Pestiziden behandelt sein darf. Hybridsorten sind erlaubt. Die größte Herausforderung im Bio-Zwiebelanbau in Österreich ist der Falsche Mehltau, der im konventionellen Anbau mit Fungiziden bekämpft wird. Weil das Bio-Bauern nicht dürfen, setzen sie besonders auf vorbeugende Maßnahmen. Sie bauen beispielsweise weniger anfällige oder gar resistente Sorten an und säen weniger Pflanzen pro Quadratmeter. Im Bio-Bereich gibt es die Möglichkeit kupferhaltige Präparate auszubringen, die weniger gut gegen den Falschen Mehltau wirken als Fungizide. Bio-Bauern ernten im Schnitt um die Hälfte weniger als konventionelle. Im Lebensmitteleinzelhandel liegt der Bio-Anteil bei Zwiebeln bei 15,4 Prozent.
 🧅 Zwiebelarten
Die Zwiebel, an die wir im ersten Moment denken, wenn jemand von “Zwiebeln” spricht, wird auch als Küchenzwiebel bezeichnet. Die Küchenzwiebel wird in Österreich von allen Zwiebelarten mit Abstand am meisten angebaut und verzehrt. Die am häufigsten verwendete Küchenzwiebel ist gelblich bis braun.
 ≡ Rote Zwiebeln sind etwas kleiner als gelbe Speisezwiebeln. Sie schmecken leicht süßlich und sind wie ihre gelblich-braunen Verwandten für den rohen Verzehr und für die Verwendung beim Kochen geeignet. Die Rote Zwiebel ist leichter verdaulich als die gelblich-braune. Diese ist aber ernährungsphysiologisch wertvoller.
 ≡ Frühlingszwiebeln sind junge Zwiebeln, die man nicht abreifen lässt und erntet, noch bevor die Zwiebelknolle ganz ausgebildet ist. Daher nennt man sie auch Jungzwiebel. Somit bleiben mehr Inhaltsstoffe in den grünen Pflanzenteilen darüber. Man isst auch den grünen Teil der Pflanze. Für einige Frühlingszwiebeln werden spezielle Sorten verwendet, die keine runde Zwiebel ausbilden und wo der weiße Schaft und das grüne Laub genutzt werden. Anbaugebiete liegen vorwiegend im Burgenland und in Tirol.
 ≡ Silberzwiebeln sind weißschalige, besonders kleine Zwiebeln mit einem Durchmesser von 15 bis 35 Millimeter. Sie werden zumeist in Sauerkonserven verkauft. Echte Silberzwiebeln werden aber in Österreich nicht mehr angebaut. Die Produktion wanderte Großteils in Gebiete mit spezialisierter Verarbeitungsindustrie in den Niederlanden und in Deutschland ab.
 ≡ Schalotten sind mit der klassischen Küchenzwiebel eng verwandt und viel kleiner als diese. Bei der Schalotte entstehen rund um eine Hauptzwiebel einige kleinere Nebenzwiebeln. Sie sind von einer gemeinsamen rötlich-braunen Schale umgeben. Schalotten werden in Österreich je nach Nachfrage angebaut, aber in geringeren Mengen als Zwiebeln. Bei den Schalotten unterscheidet man die Säschalotten und echten Schalotten. Letztere werden als die feinsten und geschmacklich hochwertigsten Zwiebelgewächse angesehen.
 ≡ Lauch bildet einen langen Schaft und keine ausgeprägte runde Zwiebelknolle. Er wird ähnlich wie Jungzwiebeln mitsamt dem grünen Teil der Pflanze verzehrt. In Österreich hat der Lauchanbau keine große Bedeutung. Lauch wird hauptsächlich in Westeuropa - in Frankreich, Belgien, Südengland und in den Niederlanden - angebaut. Dort lassen milde Winter eine Ernte von November bis März zu.
 ≡ Der Schnittlauch bildet nur kleine, schwache unterirdische Zwiebelknollen. Wir verzehren nicht die Zwiebelknollen, sondern die ständig nachwachsenden, rohrförmigen Oberblätter der Schnittlauchpflanze.
 🧄 Anders als die Küchenzwiebel bildet der Knoblauch mehrere Zehen, die in einer Knolle zusammengefasst sind. Wir verwenden diese als Gewürz. Wie die Küchenzwiebel hat auch der Knoblauch eine Heilwirkung. Seine schwefelhaltigen Würzstoffe verleihen dem Knoblauch eine besondere Duftnote.
🍃 Bärlauch kommt im zeitigen Frühjahr in Auwäldern oft massenweise als Wildpflanze vor. Beim Pflücken muss man aufpassen, dass man ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchenblättern verwechselt. Bärlauch riecht im Gegensatz zum Maiglöckchen ähnlich wie sein Verwandter, der Knoblauch.
 🧅 Die Winterheckenzwiebel ist mit der Zwiebel verwandt, mehrjährig nutzbar und vollkommen winterfest. Sie hat in Österreich am Markt kaum Bedeutung. Ebenso geringe Bedeutung am Markt hat der Schnittknoblauch (Bild). Er wächst ähnlich wie Schnittlauch. 🍃 Die kantigen, kräftigen Blätter schmecken wie Knoblauch und sind zum Würzen bestens geeignet.


🪴 Zwiebeln pflanzen und richtig stecken
Die Zwiebel kann auch über Samen vermehrt werden, doch die meisten Gärtner stecken ihre Zwiebeln. Das ist bequemer und meist mit mehr Erfolg verbunden. Wir erklären, worauf es beim Zwiebelnstecken ankommt.
Am besten gedeihen Zwiebeln auf Löss- und Lehmböden. Der ausgeglichene Nährstoffhaushalt, der hohe Anteil an Humus und die stetige Nachlieferung machen diese Böden zum perfekten Standort. Wer zum Zwiebelnanbauen nicht so optimale Bedingungen in seinem Garten vorfindet, kann Kompost in sein Zwiebelbeet miteinarbeiten. Wichtig ist vor allem, dass der Boden tief aufgelockert wird. Das Auflockern regt das Bodenleben an und durchlüftet die tieferen Schichten.
Sie sollten Ihre Zwiebeln nicht vor Ende April stecken. Die Steckzwiebeln enthalten viel Wasser und sind deshalb kälteempfindlich. Ab Ende April kann Nachtfrostausgeschlossen werden und die Bodentemperatur ist hoch genug, um ein schnelles Jugendwachstum zu gewährleisten. Hinweis: Üblicherweise werden in den heimischen Gärten „Sommer“-Sorten gesteckt. Diese werden, wie oben beschrieben, erst im April gepflanzt. Es gibt auch Wintersorten, die schon im August gesteckt werden können. Die ersten Zwiebeln können Sie dann schon im späten Mai ernten.
Vorgehen beim Zwiebelnstecken
Vor dem Stecken sollte das Beet gut aufgelockert werden. Pflanzen Sie Ihre Steckzwiebeln so tief, dass der Sprossansatz gerade so aus der Erde hinausschaut. Die Pflanzabstände sollten mindestens 15 cm in der Reihe betragen, zwischen den Reihen lassen Sie 25 cm Platz. Ein ordentliches Stecken in Reihen erleichtert später auch die Pflege Ihrer Zwiebeln (Unkraut hacken usw.).
 • Einpflanzen der Zwiebeln
Ein gleichmäßiger Abstand sorgt für gleich große Zwiebeln [Foto: Niran Phonruang/ Shutterstock.com]
🪴 Zwiebeln anbauen: Kurzanleitung
    Boden auflockern; ggf. Kompost untermischen (am besten schon im Herbst!)
    Zwiebelsamen Ende Februar säen / Steckzwiebeln Ende April pflanzen
    Zwiebeln nur so tief pflanzen, dass der Sprossansatz an der Erdoberfläche ist
    Reihenabstand 25 cm; Abstand innerhalb der Reihe mindestens 15 cm
    Regelmäßig Unkraut hacken, um Konkurrenz zu verhindern
Steckzwiebeln sind der sicherste Weg zu einer üppigen Zwiebelernte. Sie können Steckzwiebeln in jedem gut sortierten Fachhandel kaufen oder bequem über diverse Online-Versandhändler bestellen. Je nach Sorte, können Sie einen Beutel mit 250 Gramm Steckzwiebeln schon für 1,80 € erstehen.
Nach dem ersten Anbaujahr kann man seine frisch geernteten Zwiebeln selbst vermehren. Einfach die Knollen so ernten und trocknen, wie zuvor beschrieben. Einige Zwiebelsorten lassen sich auch über Teilung vermehren. Dazu schneidet man die Knolle entlang des Sprossansatzes durch, sodass diese mittig geteilt wird. Wichtig ist dabei, dass beide Hälften der Zwiebel einen Teil des Spross- und Wurzelansatzes enthalten, da sonst ein Austreiben ausgeschlossen ist.
Tochterzwiebeln als Steckzwiebeln
Hinweis: Das Vermehren handelsüblicher Küchenzwiebeln ist meist von wenig Erfolg geprägt, da diese oft schon länger lagern und zudem von veredelten Sorten entstammen. Beim Veredeln werden ertragreiche und geschmacklich besondere Sorten einer resistenten Unterlage aufgesetzt. Das Veredeln von Gemüse ist zu Hause zwar möglich, aber mit sehr viel Aufwand verbunden und nicht immer von Erfolg gekrönt.
Wer seine Zwiebeln von Beginn der Keimung an begleiten möchte, der kann auch Zwiebelsamen kaufen. Die Vielfalt ist riesig. Ein Tütchen Zwiebelsamen ist sehr erschwinglich und schon für ein paar Cent beim Online-Händler oder im gut sortierten Fachhandel vor Ort erhältlich. Zwiebelsamen können im Februar direkt in den Garten gesät werden oder vorher im Topf zu kleinen Setzzwiebeln herangezogen werden.
Tipp: Wer es bequem mag, der sollte auf den Kauf von Steckzwiebeln zurückgreifen. Diese sind sehr erschwinglich und versprechen meist den größeren Ernteerfolg!

🧅 Zwiebelsorten: Vielfalt für Garten und Küche
Es gibt eine große Auswahl an Zwiebelsorten. Man kann sie grob in Küchen- und Gemüsezwiebeln unterteilen. Wir haben eine kleine Auswahl verschiedenster Sorten für Sie zusammengestellt und erklären die Unterschiede und Besonderheiten:
 ➦ Küchenzwiebeln (eher klein und würzig)
    Tonda Musona: Weiße Sorte; geschmackvoll und gut lagerfähig
    Rossa di Toscana: Traditionsreiche rote Sorte aus Italien; runde Form; intensiver Geschmack
    Zittauer Gelbe: Bewährte Zwiebelsorte; feste Konsistenz; gutes Aroma
    Texas Early: spätreife, gelbe Sorte; größere Zwiebeln; üppige Erträge und gutes Aroma
 ➦ Gemüsezwiebeln (eher groß und mild)
    Exhibition: Üppige Zwiebel; aromatisch; Zwiebeln werden bis zu 1,5 kg schwer
    The Kelsae: Englische Sorte; sehr mild und groß; Rekordernte: 6 kg schwere Zwiebel!
    Alisa Craig: Ebenfalls englische Sorte; mildes Aroma; große Zwiebeln (>700g)


Zwiebeln pflegen
Die Zwiebel an sich ist relativ pflegeleicht. Dennoch sollten Sie auf einige Dinge achten, damit die Zwiebelernte gut ausfällt. Wir verraten Ihnen, worauf es bei der Zwiebelpflege ankommt.
 ➦ Zwiebeln düngen
Zwiebeln sind schwach- bis mittelzehrende Pflanzen. Eine Kompostgabe im Herbst ist eine gute Möglichkeit, den Boden mit Nährstoffen anzureichern und die Struktur des Bodens positiv zu beeinflussen. Eine spätere Düngergabe ist dann nicht erforderlich. Alternativ kann auch im Frühjahr eine Gabe vornehmlich organischer Bio-Tomatendünger ausgebracht werden. Das enthaltene Kalium fördert eine gute Lagerfähigkeit durch stabile Zellwände. Wichtig ist es, den Dünger gut einzuarbeiten und mit Erde abzudecken, da zu viel organische Substanz direkt an der Oberfläche das Auftreten der Zwiebelfliege fördern kann.
 ➦ Zwiebeln gießen
Zwiebeln mögen es mäßig feucht. Beim Zwiebelngießen sollten Sie beachten, dass es nicht zu Staunässe kommt. Eine regelmäßige Wassergabe in größeren Abständen ist je nach Wetterlage die beste Variante, um Ihre Zwiebeln angemessen mit Wasser zu versorgen.
 ➦ Zwiebeln ernten und lagern
Die würzige Zwiebel ist ein Dauerbrenner in der Küche und wird das ganze Jahr über zum Kochen verwendet. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Zwiebeln ernten und sie für den Rest des Jahres haltbar machen und lagern können.
 ➦ Zwiebeln ernten
Ab Anfang August sind die Zwiebeln reif und lagerfähig. Zum Ernten der Zwiebeln ist kein Einsatz von Gartengeräten notwendig. Ziehen Sie Ihre Zwiebeln einfach am Laub aus der Erde und legen sie diese nebeneinander ausgebreitet auf den Gartenboden. So lagernd können über mehrere Tage die äußeren Häute der Zwiebeln trocknen und werden damit haltbar.
 ➦ Ernte von Zwiebeln
Das Trocknen nach der Ernte macht die Zwiebeln haltbar [Foto: alicja neumiler/ Shutterstock.com]
Wichtig: Wenden Sie Ihre Zwiebeln regelmäßig während des Trocknens!
 ➦ Zwiebeln lagern
Wenn die äußeren Häute der Zwiebeln getrocknet sind, können sie eingelagert werden. Sie können Ihre Zwiebeln entweder hängend oder liegend lagern. Zum Zwiebelnaufhängen binden Sie diese einfach am Laubansatz zusammen und hängen sie an einen dunklen, kühlen und trockenen Ort.
Hinweis: Lagern Sie Zwiebeln nicht neben Kartoffeln! Die Kartoffeln geben viel Feuchtigkeit ab, die die trockenen Zwiebelhäute leicht aufnehmen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwiebel
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🐲 Allgemeine Diskussion, Forum und Community / 📑 KI
« Letzter Beitrag von ★ Sarah Maria Schwab am Januar 01, 2023, 04:14:03 Nachmittag »
 Wie man -Re.nerierte Texte erkennen kann
"Dieser Satz wurde von einer KI geschrieben." Oder vielleicht doch nicht? Der neue Chatbot von OpenAI, ChatGPT, stellt uns vor ein ganz neues Problem: Wie sollen wir wissen, ob das, was wir online lesen, von einem Menschen oder einer Maschine verfasst wurde?
Seit Veröffentlichung Ende November wurde ChatGPT von über einer Million Menschen genutzt. Die KI-Community gibt sich begeistert – und es scheint ausgemacht, dass das Internet zunehmend mit KI-generierten Texten überflutet werden wird. Viele Menschen nutzen ChatGPT inzwischen, um sich Witze generieren zu lassen, Kindergeschichten zu erstellen oder bessere E-Mails.
ChatGPT ist ein einfach zu bedienender Ableger des großen Sprachmodells GPT-3 der von Elon Musk, Microsoft und anderen Konzernen finanzierten Firma OpenAI. Das System kann auf Fragen, die ihm gestellt werden, bemerkenswert menschlich klingende Antworten erzeugen. Der Zauber – und das Risiko – dieser großen Sprachmodelle liegt darin, dass sie eine Illusion der Korrektheit liefert. Die Sätze, die die Algorithmen produzieren, sehen zunächst echt aus – sie verwenden die richtigen Wortarten in der richtigen Reihenfolge. Doch die KI weiß eben nicht, was das alles bedeutet, was da generiert wird. Denn die Modelle arbeiten mit einer Vorhersage des wahrscheinlichsten nächsten Wortes in einem Satz. Sie haben also keine Ahnung, ob etwas richtig oder falsch ist. Was noch hinzukommt: Sie präsentieren ihre Informationen selbstbewusst als wahr, selbst wenn sie das in der Realität gar nicht sind.
Stromausfall-Monitor mit dem
Das sorgt für eine große Gefahr: In einer bereits politisch enorm polarisierten Online-Welt könnten solche KI-Tools das, was wir inhaltlich konsumieren, noch weiter verzerren. Sobald sie in der realen Welt in realen Produkten zum Einsatz kommen, könnten die Folgen verheerend sein. Wir brauchen daher dringend Möglichkeiten, um zwischen von Menschen geschriebenen Texten und KI-Texten zu unterscheiden, um dem potenziellen Missbrauch der Technologie entgegenzuwirken. Das sagt etwa Irene Solaiman, Policy Director beim KI-Start-up Hugging Face, die früher selbst KI-Forscherin bei OpenAI war und sich bereits mit der Erkennung von KI-Inhalten bei der Veröffentlichung des GPT-3-Vorgängers GPT-2 beschäftigt hatte.
Verbote müssen überprüft werden können
Neue Tools werden auch für die Durchsetzung von Verboten benötigt, die künftig KI-generierte Texte oder KI-generierten Programmcode ausschließen sollen. Das Thema ist längst aktuell. So verbietet die Programmier-Website Stack Overflow, auf der Coder um Hilfe bitten können, mittlerweile Output von ChatGPT. Denn das System kann auch Antworten auf Softwareprobleme ausspucken, ist dabei aber keineswegs narrensicher. Und falscher Code kann dann zu fehlerhafter und kaputter Software führen, deren Bereinigung später teuer und potenziell chaotisch wird.
Ein Sprecher von ... meint, dass die Moderatoren des Unternehmens inzwischen "Tausende von eingereichten Antworten von Community-Mitgliedern" untersucht haben. Dabei kamen eine Reihe von Werkzeugen, darunter Erkennungsmodelle und spezielle Heuristiken, zum Einsatz. Details will das Unternehmen aber nicht nennen. Und in Wirklichkeit ist es unglaublich schwierig, ein solches Verbot durchzusetzen – beziehungsweise nahezu unmöglich.
Es gibt bereits einige Methoden, mit denen Forscher versucht haben, KI-generierte Text zu erkennen. Eine gängige Technik besteht darin, mit Hilfe von Software verschiedene Merkmale des Textes zu analysieren – zum Beispiel, wie flüssig er sich liest, wie häufig bestimmte Wörter vorkommen oder ob es Muster bei Zeichensetzung oder Satzlängen gibt. "Wenn man genügend Text hat, ist etwa ein einfaches Indiz, dass das Wort 'the' zu oft vorkommt", sagt Daphne Ippolito, leitende Wissenschaftlerin bei Google Brain, der Forschungseinheit des Suchmaschinenkonzerns für den Bereich Deep Learning.
Da große Sprachmodelle das nächste Wort in einem Satz vorhersagen, verwenden sie eher gebräuchliche Wörter wie "the", "it" oder "is" anstelle von seltener vorkommenden Wörtern. Dies ist genau die Art von Text, die automatische Erkennungssysteme gut erkennen könnten, wie Ippolito und ein Forscherteam von Google in einer bereits 2019 veröffentlichten Studie herausgefunden haben. Ippolitos Studie zeigte aber auch eine andere Neuigkeit: Die menschlichen Teilnehmer neigten dazu, diese Art von computergeneriertem "sauberen" Text für besser aussehend und korrekter zu halten. Resultat: Sie dachten, er komme vom Menschen.
Fehler eher menschlich, perfekter Text von der KI

Doch in Wirklichkeit sind von Menschen geschriebene Texte eher voller Tippfehler bei gleichzeitig hoher Variabilität. Sie enthalten oft verschiedene Stile und Slangbegriffe. "Sprachmodelle generieren hingegen sehr, sehr selten Tippfehler. Sie sind viel besser darin, perfekte Texte zu generieren", sagt Ippolito. Und: "Ein Tippfehler im Text ist eigentlich ein sehr guter Indikator dafür, dass er von Menschen geschrieben wurde."

Große Sprachmodelle können auch selbst zur Erkennung von KI-generierten Texten verwendet werden. Eine der erfolgreichsten Methoden besteht darin, das Modell auf einige von Menschen geschriebene und einige von Maschinen geschriebene Texte zu trainieren, damit es lernt, zwischen den beiden zu unterscheiden, wie Muhammad Abdul-Mageed erläutert, der den kanadischen Forschungslehrstuhl für Maschinelles Lernen an der University of British Columbia innehat und die Erkennung von KI-Texten untersucht hat.

Scott Aaronson, Informatiker an der University of Texas, der ein Jahr lang selbst als Forscher bei OpenAI tätig war, hat außerdem eine Form von Wasserzeichen für längere Texte entwickelt, die von Modellen wie GPT-3 generiert wurden. "Das ist ein ansonsten unauffälliges geheimes Signal in der Wortwahl, mit dem man später beweisen kann, dass es von GPT stammt", erläutert er in seinem Blog. Ein Sprecher von OpenAI bestätigte, dass das Unternehmen selbst an Wasserzeichen für computergenerierte Texte arbeitet. Außerdem besagten seine Geschäftsbedingungen, dass Benutzer von der KI generierten Text deutlich kennzeichnen sollten: "Und zwar so, dass das niemand übersehen oder missverstehen kann."

Die bisherigen technischen Lösungen sind jedoch keineswegs perfekt. Die meisten haben keine Chance gegen die neueste Generation von KI-Sprachmodellen, da sie noch auf GPT-2 oder anderen früheren Modellen aufbauen. Und viele der Erkennungstools funktionieren am besten, wenn viel Text zur Verfügung steht; in einigen konkreten Anwendungsfällen wie Chatbots oder E-Mail-Assistenten, die auf kürzere Konversationen abgestellt sind und weniger Daten zur Analyse liefern, sind sie wenig effizient. Und die Verwendung großer Sprachmodelle für die KI-Erkennung erfordert gleichzeitig leistungsstarke Computer – plus den Zugang zum KI-Modell selbst. Und den gewähren die Tech-Unternehmen bislang nicht, so Professor Abdul-Mageed.
Das menschliche Auge trainieren
Je größer und leistungsfähiger die Modelle werden, desto schwieriger ist es, selbst wieder KI-Modelle zu erstellen, die erkennen können, welcher Text von einem Menschen geschrieben wurde und welcher nicht, gibt Hugging-Face-Experte Solaiman zu bedenken. "Besorgniserregend ist, dass [ChatGPT] jetzt wirklich beeindruckende Ergebnisse liefert. Die Erkennungsmodelle können da einfach nicht mithalten. Die müssten die ganze Zeit aufholen", sagt sie.
Und es gibt kein Patentrezept für die Erkennung von KI-geschriebenem Text, so Solaiman. "Ein Erkennungsmodell ist nicht die Lösung für die Erkennung von synthetischem Text, genauso wenig wie Filter die Lösung für Bias-Probleme sind." (Damit gemeint ist die Tendenz von KI-Systemen, auch rassistische und anderweitig problematische Inhalte zu reproduzieren.) Um eine Chance zu haben, das Problem zu lösen, brauchen wir bessere technische Lösungen und mehr Transparenz im Bezug darauf, wann Menschen mit einer KI interagieren. Das bedeutet: Wir müssen selbst lernen, Anzeichen von KI-geschriebenen Sätzen zu erkennen.
"Es wäre wirklich schön, wenn es ein Plug-in für Chrome oder einen anderen Webbrowser gäbe, mit dem man checken kann, ob ein Text auf einer Webseite maschinell erstellt wurde", sagt Ippolito. Etwas Hilfe gibt es bereits. Forscher an der Harvard University und bei IBM haben ein Tool namens Giant Language Model Test Room (GLTR) entwickelt, das Menschen dabei unterstützt, problematische Passagen zu finden. Es hebt dazu solche hervor, die von einem Computerprogramm erzeugt worden sein könnten.
Doch KI-Systeme führen uns längst wieder an der Nase herum. Forscher der Cornell University fanden heraus, dass Menschen gefälschte Nachrichtenartikel, die von GPT-2 – wohlgemerkt dem Vorgänger von GPT-3 – generiert wurden, in etwa 66 Prozent der Fälle für glaubwürdig hielten. In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass ungeübte Personen mit GPT-3 generierte Texte nur zu einem Anteil erkennen konnten, der auf Zufall hinauslief.
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Trainieren und Spielen helfen beim Erkennen
Die gute Nachricht ist, dass Menschen trainieren können, KI-generierten Text besser zu erkennen, sagt Ippolito. Sie selbst hat ein Spiel entwickelt, um zu testen, wie viele Sätze ein Computer generieren kann, bevor der Spieler merkt, dass es sich nicht um einen Menschen handelt. Sie hat festgestellt, dass die Spieler mit der Zeit immer besser werden.
"Wenn man sich viele computergenerierte Texte ansieht und dabei versucht, herauszufinden, was in ihnen keinen Sinn ergibt, kann man bei diesem Job auch besser werden", sagt sie. Eine Möglichkeit besteht darin, unplausible Aussagen zu entdecken, wie die Behauptung einer KI, dass es 60 Minuten dauere, eine Tasse Kaffee zu kochen.
GPT-3, die Grundlage von ChatGPT, ist erst seit 2020 im Einsatz. Laut OpenAI handelt es sich bei ChatGPT um einen Demonstrator, doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis ähnlich leistungsfähige Modelle entwickelt und in Produkten wie frei erhältlichen Chatbots für den Einsatz im Kundenservice oder im Gesundheitswesen integriert werden.

Und damit kommen wir zum Kern des Problems: Die enorme Geschwindigkeit der Entwicklung in diesem Sektor bedeutet, dass jegliche Methoden, KI-generierte Texte zu erkennen, sehr schnell wieder sehr alt aussehen. Es ist also ein Wettrennen – und im Moment sieht es danach aus, dass wir verlieren.
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🐲 Allgemeine Diskussion, Forum und Community / 🤧 ➦ Atmung
« Letzter Beitrag von ★ Sarah Maria Schwab am Dezember 30, 2022, 05:51:55 Vormittag »
🤧 Die Mehrheit der Menschen atmet falsch – das kann gesundheitliche Folgen haben
Flaches, verkürztes Atmen schadet auf Dauer der Gesundheit. Bewegung und Sport fördern eine tiefere Atmung. Besonders effizient ist das Schwimmen.
Hand aufs Herz, da Sie jetzt diesen Artikel lesen: Haben Sie es sich mit einer feinen Tasse Kaffee oder Tee im Lieblingssessel bequem gemacht? Seufzen Sie wohlig ob der genüsslichen Lesepause? Oder geht es Ihnen wie der Mehrheit der Menschen: Ein bisschen Zeit zum Lesen ist zwar freigeschaufelt, aber gleichwohl ist der Kopf nicht bei der Sache. Während die Augen über die Zeilen huschen, hängt ein Teil des Gehirns anderen Dingen nach. Und die Atmung ist kurz und oberflächlich, gehetzt. Atmung oder Respiration bezeichnet in der Biologie und Physiologie: als innere Atmung oder Zellatmung: enzymatisch katalysierte Stoffwechselvorgänge der Energiegewinnung in der Zelle, bei denen gewöhnlich Sauerstoff verbraucht und Kohlendioxid erzeugt wird. Funktionen der Atmung. Durch die Atmung werden alle Zellen Ihres Körpers mit lebensnotwendigem Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig wird Kohlendioxid aus Ihrem Körper ausgeschieden. Das Atemzentrum steuert die Atemtätigkeit und damit die Ein- und Ausatmung; es sitzt im verlängerten Rückenmark.
https://de.wikipedia.org/wiki/Atmung
🤧 Die flache Atmung ist eine Volkskrankheit
Wenn gesunde Menschen kurztaktig atmen, redet der Volksmund von einer flachen Atmung, die nur gerade im oberen Brustkorb stattfindet. Evolutionsbedingt geht sie auf sogenannte «Fight or flight»-Situationen zurück: Befindet sich der Körper im Alarmzustand, aktiviert eine schnelle Atmung die Herzfrequenz, sie hält den Blutdruck hoch, flutet den Körper mit dem Stresshormon Cortisol – alles mit dem Ziel, jederzeit reaktionsschnell handeln zu können.
Obwohl hierzulande nur wenige in ihrem Arbeits- oder Familienleben effektiv im Überlebensmodus auf der Lauer liegen, atmet die klare Mehrheit gesunder Menschen deutlich flacher als von der Natur vorgesehen. Liegt dies an der heutzutage überall geforderten pausenlosen Verfügbarkeit? Am hohen Reizpegel? Oder fällt es auf die Haltung des Oberkörpers zurück, der sich über Tastaturen und Bildschirme beugt? Oder zwingt einen eng sitzende Kleidung zum Einziehen des Bauches?
Fakt ist, dass eine flache Atmung, die den Körper in einen künstlichen Stresszustand versetzt, gesundheitliche Folgen haben kann: erhöhten Blutdruck, Kopfschmerzen, Verspannungen, Konzentrationsschwäche und verminderte Verdauungstätigkeit.
🤧 Eine vertiefte Atmung kann Stress reduzieren und den Blutdruck senken
Bei einer befreiten Atmung fliesst die eingeatmete Luft nicht nur in den oberen Brustraum, sondern weiter nach unten in den Bauchraum. Bei dieser Zwerchfellatmung zieht sich das Zwerchfell zusammen und erzeugt jenen Unterdruck in der Lunge, der sich als Einatmen zeigt. Eine vertiefte Atmung soll nicht nur zur Entspannung und Beruhigung beitragen, sondern auch Stress und Müdigkeit reduzieren, Puls und Blutdruck senken, die Verdauungsorgane massieren, das Immunsystem stärken und Angstgefühle mindern.
Auf der Suche nach einer vertieften Atmung und deren positiven Effekten kann man sich achtsamem Atmen und entsprechenden Techniken zuwenden – oder aber seinen Körper mit sportlicher Betätigung konfrontieren. Am besten: das eine tun und das andere nicht lassen. Ein naheliegender Einstieg wäre, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Treppen statt Lift, Fahrrad statt Auto, zu Fuss statt mit dem Tram. Selber putzen statt putzen lassen. Analoges shoppen statt Lieferdienst.
Wer geleitetes Atem- mit sportlichem Training verbinden möchte, dürfte in Gruppen-Fitness-Lektionen glücklich werden, die auf eine bessere Wahrnehmung des Körpers abzielen. Das sind vorab alle Formen von Yoga über Pilates zu Body-&-Mind-Lektionen, wenn dort das bewusste Ein- und Ausatmen wie auch das Wahrnehmen der eigenen Atmung von seriösen Trainern explizit angeleitet wird. Auch andere Lektionen im Fitnessbereich eignen sich: von Konditionstraining in allen Varianten, Rumpf- und Krafttraining bis hin zu kontrollierten Kampf- und Kunstsportarten. Immer unter der Voraussetzung, dass die Trainer das bewusste Atmen anleiten. Ist man lieber individuell unterwegs, bieten sich Ausdauersportarten an: Laufsport, Radfahren, Wandern, Skitouren, Langlauf, Schwimmen. Damit diese Sportarten vertieftes Atmen fördern, sollte man darauf achten, dass man sich nach einem sorgfältigen Aufwärmen nicht konstant im Wohlfühlbereich bewegt, sondern den Körper bewusst auch einmal ein wenig fordert. Etwa, indem man etwas schneller geht oder ein paar Höhenmeter einbaut. Denn je stärker die Muskeln arbeiten, desto höher der Sauerstoffbedarf, desto schneller und tiefer die Atmung.
🤧 Einatmen durch die Nase, Ausatmen durch den Mund
Generell atmet man im Sport intuitiv richtig. Eine Regel gilt jedoch für alle Belastungen, die ausserhalb des Wassers stattfinden: nie die Luft anhalten. Insbesondere beim Krafttraining sollte dies eingehalten werden. Idealerweise koppelt man das Heben und Senken von Gewicht bewusst ans Ein- und Ausatmen. Auch bei Ausdauersportarten fliesst die Atmung meist intuitiv in einem dem Tempo angepassten Rhythmus.
Lauftrainer wollen vermehrt Seitenstechen beobachtet haben, wenn sie Anfängern einen Atemrhythmus aufzwangen. Ob man beim Joggen durch den Mund oder die Nase einatmet, hängt von anatomischen Gegebenheiten und individuellen Vorlieben ab. Sinnvoll ist das Einatmen durch die Nase und Ausatmen durch den Mund für alle, die beim Joggen vielen Schadstoffen (Verkehr, Landwirtschaft) ausgesetzt sind. Auch bei Temperaturen unter null Grad lohnt sich diese Technik. Denn diese filtert nicht nur Staub und Schmutzpartikel aus der Luft, sondern befeuchtet und erwärmt diese gleichzeitig. So wird die Luft leichter von der Lunge aufgenommen.
🤧 Kaum ein Sport fördert das regelmässige Atmen besser als das Schwimmen
Schwimmen fördert eine vertiefte Atmung gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen verlangt korrektes Crawl- oder Brustschwimmen (nicht das Schwimmen mit dem Kopf über Wasser) nach gleichmässigem Ausatmen ins Wasser und ausdrücklichem Luftholen über Wasser. Weil das nasse Element zudem einen permanenten Druck auf die Lunge ausübt, muss man beim Schwimmen kräftiger als an Land ein- und ausatmen. Und um zu vermeiden, dass Wasser in die Nase eindringt, wird bei gewissen Schwimmbewegungen (in Rückenlage unter Wasser, bei der Wende) ausdrücklich durch die Nase ausgeatmet.
Es gibt also kaum eine Sportart, die das regelmässige, tiefe Atmen vielseitiger fördert als das Schwimmen. Nicht umsonst fühlen sich viele Menschen danach, trotz der körperlichen Anstrengung, wundersam entspannt und erholt.
🤧 Wie man die Lunge trainieren kann
Da die Lunge über keine Muskulatur verfügt, lässt sie sich nicht wie das Herz oder die Skelettmuskulatur durch Training vergrössern. Auch das Lungenvolumen ist primär von anatomischen und genetischen Faktoren abhängig und kann nicht trainiert werden. Hochleistungssportler haben in der Regel keine grössere Lunge als Normalsterbliche.
Das maximale Atemvolumen, also die ventilierbare Luftmenge, lässt sich hingegen durch Training beeinflussen. Und zwar, indem man die Zwerchfell- und Rippenmuskulatur stärkt und beweglich hält (zu viel Körperfett schränkt die Beweglichkeit der Thoraxwand ein!), so dass sich die angesaugte Luftmenge erhöht. Es lohnt sich daher, die Zwerchfellmuskulatur ähnlich wie andere Muskeln zu trainieren und durch Kraftübungen zu stärken.
Gewaltige Trainingseffekte durch sportliche Betätigung lassen sich bei der inneren Atmung beziehungsweise bei den auf die innere Atmung folgenden Stoffwechselprozessen im Körper erreichen. Je häufiger und länger wir den Körper beim Sport zwingen, grössere Mengen an Sauerstoff in Muskeln und Organe zu transportieren (beziehungsweise Schadstoffe daraus weg), und je schneller dies passieren muss, desto grösser sind die Anpassungsleistungen der mit Sauerstoff ablaufenden Stoffwechselprozesse.
🤧 Optimierter Gasaustausch in den 300 Millionen Lungenbläschen
Durch sportliches Training wird der Gasaustausch in den 300 Millionen Lungenbläschen stetig optimiert, der Stoffwechsel arbeitet ökonomischer, wodurch mehr Sauerstoff schneller ins Blut, ins Herz und am Ende zu den Muskeln gelangt. Dies wiederum hat zur Folge, dass sich die Atemfrequenz reduziert, da mit einem Atemzyklus mehr Sauerstoff transportiert wird. Anpassungsprozesse am Herzen stärken den Herzmuskel und steigern dessen Schlagvolumen, was eine geringere Schlaganzahl nach sich zieht und die Herzfrequenz sinken lässt.
Atemfrequenz im Ruhezustand: Ein Erwachsener atmet durchschnittlich etwa 10 bis 15 Mal pro Minute ein und aus. Atemvolumen: etwa 6 bis 9 Liter Luft pro Minute; pro Atemzug rund 0,5 Liter. Pro Tag sind es 23.000 Atemzüge und 12,5 Kubikmeter Luft.

Wir alle sind in der Lage, zu höheren Dimensionen von uns selbst zu erwachen, unser wahres Potenzial zu leben und optimales Wohlbefinden als  konstante Bedingung unseres Lebens zu genießen. Tatsächlich ist es Teil unseres Lebenszwecks, genau dies zu tun. Zu wissen, zu erfahren und vor  allem als unsere Göttlichkeit zu leben – nicht abgeschieden in meditativer Stille, sondern in unserem alltäglichen Leben – ist der Himmel auf Erden,  der uns jetzt gehört.
Die Verwendung von Energie als Medizin geht ebenfalls auf die früheste aufgezeichnete Geschichte zurück. Altägyptische Hieroglyphen zeigten die  Verwendung von Energie zur Straffung und Heilung des physischen Körpers. Die alten Christen nutzten das „Händeauflegen“, um wundersame  Heilungen zu bewirken. Vor mehr als fünftausend Jahren, im alten Indien, beschrieben die Veden, die ältesten aufgezeichneten Kommentare zu  menschlichem Potenzial und menschlicher Entwicklung, die Bewegung von Energie im Körper und die Erhöhung unserer Schwingungsfrequenz, um  die Heilung zu erleichtern und das Bewusstsein zu höheren Reichen zu erwecken. Diese Praktiken waren keine imaginäre „Magie“; Vielmehr  basieren sie auf der Wahrheit, dass wir Energiewesen sind!
Heute enthüllt die wissenschaftliche Forschung, was alte Praktizierende vor langer Zeit wussten. Die Wissenschaft beweist die Existenz des  menschlichen Energiefeldes und damit ist die Bedeutung der Wiederherstellung und Aufrechterhaltung unseres Energieflusses immer deutlicher  geworden. Wenn wir unser wahres Potenzial ausschöpfen wollen, müssen wir die Schaltkreise in unserem Gehirn und Körper aufbauen, damit wir als  bewusste Energiewesen leben können. Wenn wir dies tun, können wir jeden Teil von uns selbst heilen und beginnen, meisterhaft eine  Lebenserfahrung der Großartigkeit zu erschaffen.
Wenn es in deinem Leben nicht fließt, liegt es daran, dass es in deinem
Körper nicht fließt!“ Und: „Wenn es nicht in deinem Körper fließt, wird es nicht in deinem Leben fließen!“

🤧 ➦  1. Die wichtigsten Energie-Gesetze zusammengefasst für ein selbstbestimmtes Leben.
1. Alles ist Energie.
2. Dein Leben ist ein Spiegelbild deiner Energie.
3. Du bist der Schöpfer deines Lebens.
4. Der Zweck deines Lebens ist es, deine Schöpferkraft zu entdecken.

🤧 ➦  2. Atem ist Lebensenergie
Wir alle wissen, wie wichtig der Atmen ist. Während wir tage- und sogar wochenlang ohne Wasser oder Nahrung auskommen können, führen nur  wenige Minuten ohne Atem dazu, dass wir unsere Verbindung zum Körper verlieren und diese physische Ebene verlassen. Die Atmung ist ein  wichtiger Bestandteil der meisten Meditationspraktiken. Wenn der Atem flach und schnell ist, übernimmt der primitive Überlebensaspekt des  Gehirns, was dazu führt, dass der Geist reaktiv und defensiv funktioniert und den Kampf-Flucht-Modus in uns auslöst.
Wenn der Atem langsam, bewusst und tief fliesst, werden die zahlreichen parasympathischen Nervenenden in der Lunge aktiviert, was sowohl den
Geist als auch den Körper beruhigt und ihn aus dem Überlebensmodus in einen lebendigeren Zustand versetzt.
Bewusstes, gleichmässige, tiefes Atmen führt uns von Außen nach Innen.
Beginne jetzt damit, deinen Atem durch die Nase zu verlangsamen und zu vertiefen, während du weiterliest. Du wirst feststellen, dass dein Atem dich  in den Moment bringt und es dir ermöglicht ganz präsent zu sein.
Der Atem ist eigentlich Geist in „physischer“ Form. Es macht Sinn, dass der Atem der Schlüssel ist, um diese lebenswichtige Lebenskraft in  Bereiche zu bringen, in denen sie fehlt, um die Nadis oder Energiebahnen zu beleben und Schaltkreise in unserem System zu aktivieren, die noch  nicht online sind.

🤧 ➦  3. Die Macht der Vorstellungskraft
So erschaffst du deine Realität. Die Arbeit mit deinem Energiesystem erfordert etwas Vorstellungskraft. Die Quantenwissenschaft sagt uns, dass  alles zuerst auf der Energieebene passiert, bevor es auf der physischen Ebene realisiert wird.
Wir beginnen, alles, woran wir denken, bewusst zu manifestieren, indem wir subatomare Partikel in einem bestimmten Muster anordnen. Die  Vorstellungskraft ist das Werkzeug, um Energiemuster zu verändern. Unsere Gedanken die vorher gewohnheitsmäßig, konditioniert oder reaktionär  gewesen sind werden jetzt schöpferisch, originell und inspiriert. Wir nutzen die Alpha-Frequenz des Gehirns. Deine Vorstellungskraft bringt dich in  Kontakt mit dem Schöpferaspekt in dir und du bekommst ein mächtiges Werkzeug an die Hand, welches dich dabei unterstützen kann dein Leben  nach deinen Wünschen zu gestalten.

🤧 ➦  4. Zirbeldrüse - sechster Sinn & Intuition
In der Mitte des Kopfes zwischen den beiden Gehirnhälften befindet sich der Sitz unserer Zirbeldrüse. Die kieferzapfenförmige Zirbeldrüse ist zwar  winzig klein, doch sie ist außerordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit. Bis heute gilt die Zirbeldrüse als die  Verbindung zu den höchsten Ebenen. Sie steuert unsere innere Uhr, reguliert die Schlafzyklen und erhöht unsere intuitiven Fähigkeiten.
Nachgewiesenermassen wirkt die Zirbeldrüse, verbunden mit dem gesamten Drüsensystem, auf über 100 Körperprozesse ein, stärkt das  Immunsystem, verbessert die Zellerneuerung, unterstützt die Regeneration unseres Körpersystems. Ist die winzige Drüse aktiviert und frei von  Blockaden, dann werden von ihr bestimmte Botenstoffe freigesetzt – genau an jener Körperstelle, die die alten Weisheitstraditionen als drittes Auge  bezeichnen.
Die Zirbeldrüse enthält Lichtrezeptorzellen, sogenannte Stäbchen und Zapfen, die denen in unseren Augen ähneln.
Ein Teil seiner Funktion besteht darin, die hochfrequente, subtile, unsichtbare Energie der inneren Welt zu „sehen“ und zu empfangen, während  unsere Augen die sichtbare Lichtenergie empfangen und übertragen. Mit anderen Worten, die Zirbeldrüse ist die Heimat deines inneren oder  sechsten Sinnes.
1. Richte deine Aufmerksamkeit mit offenen oder geschlossenen Augen auf die Mitte deiner Stirn, zwischen den Augenbrauen, auf den Bereich, der  als drittes Auge bekannt ist.
2. Rolle deine Augen nach oben, bis du eine Spannung dahinter spürst.
3. Halte diese Spannung vorübergehend, während du mehrmals in den Bauch ein- und ausatmest und in einen meditativen Zustand gleitest.
4. Meditiere je nach Belieben mit Fokus auf deiner Zirbeldrüse.
Eine aktive und gesunde Zirbeldrüse kann das Bewusstsein erweitern. Die Intuition wird gestärkt, die Kreativität gefördert und die medialen,  spirituellen Fähigkeiten können verbessert werden.
5. Richtig manifestieren!
Wollen hat eine andere Frequenz als Haben. Wenn wir also in der Schwingung sind, etwas zu wollen, werden wir es nicht haben. Um also etwas in  unserem Leben zu manifestieren, müssen wir es schwingungsmäßig verkörpern. Wir müssen die Gefühle im Körper erzeugen, die entstehen  würden, wenn wir bereits das hätten, was wir manifestieren möchten.

🤧 ➦ Probiere diese Übung aus:
1. Schließe deine Augen und gehe nach innen. Erinnere dich an etwas, das du wirklich willst. Nimm wahr, wie du dich in deinem Körper fühlst.  Genauer gesagt, wo sind die Empfindungen? Was sind ihre Qualitäten?
2. Stellen dir nun vor, dass du bereits dein gewünschtes Ergebnis hast, dass es sich bereits manifestiert hat und Teil deiner täglichen Realität  geworden ist. Konzentriere dich darauf, wie du dich in deinem Körper fühlst, „es zu haben“. Achte darauf, wo die Energie akzentuiert ist, und spüre  den Unterschied.
3. Übe als Nächstes, dich an die Schwingungsfrequenz des „Habens“ zu erinnern und sie so lange wie möglich in deinem Bewusstsein zu halten.
Wann immer deine Aufmerksamkeit auf das gerichtet ist, was du willst, rufe dir das Gefühl des Habens auf und verbinde die beiden Empfindungen.
Du kreierst daraus einen neuen verbindenden Pfad in deinem Energiefeld.
6.Verkörperung - Energie im Körper wahrnehmen
Die Verlagerung deiner Orientierung vom Geist zum Körper, vom Denken zum Fühlen, vom Rationalisieren zum Spüren wird eine drastische  Veränderung deiner Wahrnehmung einleiten. Deine intuitive Kapazität wird erhöht, der Energiefluss verbessert und der Kanal für die direkte  Kommunikation zwischen Geist, Körper und dem Seele wird geöffnet.
In der folgenden Übungen unterbrechen wir das alte Muster der Fokussierung auf die Geschichte und lenken die Aufmerksamkeit stattdessen auf  den Körper.
Wir gehen damit direkt zur Quelle des Problems - auf Energiebene und lösen es dort auf.
Wann immer es in deinem Leben zu Reibungen kommt und du eine emotionale oder „aufgeladene“ Reaktion hast, frage dich sofort „Wo?“ statt
„Warum?“.
„Wo im Körper spüre ich das?“ statt „Warum passiert mir das?“
1. Richte deine Aufmerksamkeit nach innen und konzentriere dich auf deinen Körper. Spüre und fühle die Energie, die deine emotionale Reaktion  begleitet. Es kann sich anfühlen wie Enge oder Anspannung, vibrierende oder summende Empfindungen, Zittern, dumpfer oder stechender  Schmerz, Hitze oder Kälte.
2. Beantworten folgende Fragen:
Wo in deinem Körper ist die Empfindung? Ist es in deinem Herzen, deiner Kehle, deinem Kopf, deinem Darm, deinen Beinen? Es kann auch  außerhalb der Mittellinie deines Körpers sein, in Schultern, Armen usw.. Bewegt es sich von einem Ort zum anderen? Wie fühlt sich das Gefühl an?  (Auch hier gibt es eine beliebige Anzahl von Eigenschaften, die die Empfindung haben kann. Nicht beurteilen oder erklären. Einfach beobachten,  fühlen und erleben.
3. Lass dich mit deinem Bewusstsein in das Gefühl schmelzen und beobachte wie sich die Energie dabei verändert. Das lässt deinen Körper  wissen: „Ich höre dich und ich bringe den Geist dazu, dir jetzt Aufmerksamkeit zu schenken.“
4. Achte auf eine gleichmässige und tiefe Atmung während dieser Übungund erlaube dir alle Gefühle zu fühlen. Es kann sein, dass du plötzlichTrauer  empfindest, weinen möchtest oder plötzlich wütend wirst. Begegnedir selbst mit liebevoller Präsenz und einem offenen Herzen.
5. Verweile hier so lange bis du mehr Leichtigkeit und Raum in dir verspürst.
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