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Die Zukunft unserer Erde liegt in den Händen unserer Kinder. Wie gut werden sie gerüstet sein, die Gesellschaft weiterzuführen? Das lässt sich am sichersten daran messen, wie erfolgreich wir sie auf diese Rolle vorbereiten. Allem Anschein nach haben wir unsere Aufgabe bisher leider schlecht erfüllt. In einer Zeit, wo die Qualität der Ausbildung wichtiger ist als jemals zuvor in der Geschichte, versagen unsere Schulen in geradezu alarmierendem Ausmass.
Typisch für das Erziehungsproblem, dem die meisten westlichen Länder gegenüberstehen, sind amerikanische Schüler und Studenten. Die Vereinigten Staaten hatten einmal eines der besten Erziehungssysteme der Welt, doch seit beinahe drei Jahrzehnten steckt dieses System in einer schweren Krise.
über 25% aller Schüler, die von der High School abgehen, fehlen die Lese- und Schreibfähigkeiten, die man für die einfachsten Anforderungen des täglichen Lebens braucht.
Die Rate der Schulabgänger, die die höheren amerikanischen Schulen ohne Abschluss verlassen, schwankt zwischen 30 und bis zu 50% in Innenstadtgebieten.
Laut dem Vorsitzenden einer Lehrervereinigung geben bis zu 50% aller neuen Lehrer ihren Beruf innerhalb der ersten fünf Jahre auf. Die Ergebnisse des SAT (engl. Scholastic Aptitude Test =Schuleignungstest), der von amerikanischen Schülern gemacht wird, sind auf einem wesentlich niedrigeren Niveau als Mitte der sechziger Jahre.
Die Medien berichten ständig, dass die Ergebnisse genormter Prüfungen zunehmend schlechter werden, Klassenzimmer überfüllt sind, Lehrer immer frustrierter werden und die öffentlichkeit desillusioniert ist, weil immer mehr Steuergelder an eine Investition verschwendet werden, die sich ihrer Meinung nach kontinuierlich verschlechtert.
Es ist tatsächlich ein abschreckendes Bild, und es ist in der restlichen Welt selten besser.
So hat zum Beispiel eine britische Umfrage, die von der Sunday Times in London unterstützt wurde, ergeben, dass 42% der Befragten ausserstande waren, den Preis eines Menüs zu errechnen, das aus einem Hamburger, Pommes frites, einer Apfeltasche und Kaffee bestand. Einer von sechs britischen Bürgern konnte Grossbritannien nicht auf einer Weltkarte ausfindig machen.
Gemäss offiziellen Berichten und den Medien ist das Muster des Bildungsabfalls in fast allen westlichen Ländern zu beobachten - in Ländern, in denen eine hervorragende Allgemeinbildung einmal als selbstverständlich vorausgesetzt wurde.
Dieses traurige Bild lässt sich auf eine gleichfalls abflauende wirtschaftliche Szene übertragen. International gesehen werden die Geschäftskosten mit verringerter oder verschwendeter Produktivität, für Arbeitslosigkeit und für Kriminalität auf 495 Milliarden jährlich geschätzt. Unternehmen sind gezwungen, ihre eigenen Hilfsprogramme zu entwickeln, um ihren Angestellten so grundlegende Dinge wie Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen, damit sie ihre Arbeit tun können.
Es scheint keinen Mangel an Ideen und Theorien zu geben, wie die Bildungsreformen durchgeführt werden könnten. Aber diese Programme haben die Tendenz, ebenso viele Probleme zu schaffen wie zu lösen.
So hat zum Beispiel Amerika, nachdem die Bildungskrise in die Schlagzeilen kam, eine Taktik der Härte eingeführt und zusätzliche Voraussetzungen für die Schulabschlüsse hinzugefügt, in der Annahme, höhere Anforderung an die Schüler würde deren Leistung verbessern. Das Gegenteil war der Fall. Die Richtlinien erhöhten in einigen Städten die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss, statt sie zu verringern. Der Vorsitzende der American Federation of Teachers (engl. amerikanischer Lehrerverband) erklärte dazu: Es ist lächerlich, die Hürden für Kinder, die noch nicht einmal springen können, zu erhöhen.
Fehlgeschlagene Versuche, die Bildung in den vergangenen Jahrzehnten zu verbessern, werfen eine wichtige Frage auf: Warum hat sich trotz des Nachdrucks, der auf die Verbesserung der Bildungsqualität gelegt wurde, trotz der Milliarden, die jedes Jahr dafür ausgegeben werden, um diese Situation zu bereinigen, bis heute so wenig getan?
Es gibt eine Antwort. Diese Bemühungen haben sich einfach auf die Lösung der falschen Probleme konzentriert. An der Wurzel der Fehlschläge in der Ausbildung gibt es eine grundlegende Situation, die fast generell übersehen wurde: Man hat den Schülern niemals beigebracht, wie man lernt.
Sie werden einfach in ihre Schulzeit und in die grundlegenden Fächer geworfen, ohne jemals darin unterrichtet zu werden, wie sie diese Fächer überhaupt lernen sollen. In späteren Jahren werden sie mit immer komplizierteren Fachgebieten konfrontiert, immer noch, ohne gelernt zu haben,wie man lernt.
Lernen, wie man lernt war der fehlende Bestandteil, der alle Bereiche des Studierens behindert hat. Es beeinträchtigt sowohl Kinder in der Schule wie auch Erwachsene im Alltag.
Die Mehrzahl der Schüler empfindet ihre Ausbildung als mühseligen und schwierigen Prozess, da sie nicht wissen, wie sie ihr Pensum lernen sollen. Sie sind einfach nicht in der Lage, etwas mit Sicherheit und Leichtigkeit schnell zu lernen. Andere, die offenbar weniger Schwierigkeiten beim Studieren haben, stellen fest, dass sie ausserstande sind, das Gelesene anzuwenden.
In der modernen Welt ist es erforderlich, dass jedes Mitglied einer Belegschaft, sei es ein einfacher Fabrikarbeiter oder eine Führungskraft, fähig ist, wichtige Informationen aufzunehmen, sie zu behalten und dann anzuwenden. Diesen formellen oder informellen Vorgang bezeichnen wir als Studium.
Einige Menschen haben die Mängel der modernen Erziehung und Ausbildung erkannt, viele Jahre, bevor die Horrormeldungen über die Ausbildung Schlagzeilen machten.
Diese Durchbrüche wurden als Studiertechnologie bekannt und stellen dem Lehrkörper die erste funktionierende Methode zur Verfügung, um exakt zu lehren, wie man lernt. Mit Hilfe der Studiertechnologie kann jeder alles erlernen. Die Studiertechnologie öffnet die Tür zu effektiver Ausbildung und ermöglicht ein ganz neues Niveau der Bildungsqualität.
Die Studiertechnologie beruht auf Gesetzen, die jedem Lernen zugrunde liegen. Sie beschreibt die Hindernisse, die die Fähigkeit einer Person blockieren, Informationen aufzunehmen, und ist eine exakte Lehrmethode zur überwindung dieser Hindernisse.
Die Studiertechnologie wurde umfassenden Tests unterzogen und hat bewiesen, dass sie dauerhafte, beständige Ergebnisse erzielt, wo immer sie angewandt wird. Da sie auf Grundlagen basiert, die jedem geläufig sind, geht sie über jede wirtschaftlich, kulturell oder rassisch bedingte Grenze hinweg und kann von allen, unabhängig vom Alter, genutzt werden. Sie ist in den Büros der Geschäftsführer multinationaler Grossbetriebe genauso wirksam wie in den Klassenzimmern der Grundschulen.
Schüler aller Altersgruppen haben ihr Leseniveau, ihr Verstehen, ihren Wortschatz und ihre Rechenkunst ausserordentlich gesteigert, nachdem sie in der Studiertechnologie unterwiesen worden waren. Eine Studie in Los Angeles zeigte einen durchschnittlichen Fortschritt um 1,8 Jahre in der Qualität des Wortschatzes und des Verstehens - nach nur zehn Stunden Unterricht in der Studiertechnologie. Ein Schüler verbesserte nach 20 Stunden Unterricht sein Leseniveau in den Testergebnissen um fast unglaubliche fünf Jahre und neun Monate. Alle Lehrer, die in diese Studie miteinbezogen waren, berichteten auch von einer allgemeinen Steigerung der Lernfähigkeit ihrer Schüler, und von einer völlig unerwarteten Besserung ihres Allgemeinverhaltens, ein direktes Ergebnis der Studiertechnologie.
Eine Studie in Arizona untersuchte Schüler zu Beginn eines Schuljahres und dann sechs Monate später. Die Lehrer setzten den Unterricht während der gesamten Dauer der Studie unter Anwendung der Studiertechnologie fort. Sie führten genormte Lesetests durch, die einen durchschnittlichen Fortschritt um zwei Jahre aufwiesen, Verstehen und Wortschatz betreffend. Das ist das Vierfache der erwarteten Ergebnisse und eine bemerkenswerte Leistung, wenn man in Betracht zieht, dass diese Studie keinen individuellen Unterricht beinhaltete.
In Südafrika wurde eine Klasse von unterprivilegierten Schülern einer High School in der Studiertechnologie unterrichtet. Am Ende des Schuljahres bestanden 91% von ihnen die Prüfung des Kultusministeriums. In einer anderen Testgruppe, die nicht mit dieser Technologie ausgebildet worden war, haben nur 27% die gleiche Prüfung bestanden. Die Zahlen, die aus diesen und vielen ähnlichen Studien zusammengetragen wurden, sind gleichzusetzen mit einer effektiven Ausbildung für junge Leute und der Gewissheit, dass diese zu Erwachsenen voller Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufwachsen und ihre Lernfähigkeiten täglich benutzen werden.
Die Studiertechnologie setzt sich aus vielen Grundsätzen und Methoden zusammen, aber die kurze Abhandlung einiger der grundlegendsten Prinzipien kann einen Eindruck geben, was sie ist und was sie erreichen kann.
Es gibt drei grundlegende Hindernisse, die ein erfolgreiches Studieren verhindern. Obwohl über dieses Thema schon alles mögliche geschrieben wurde, sind diese drei Hindernisse, so einfach sie sein mögen, niemals als der wichtigste Faktor wirksamer Ausbildung herauskristallisiert worden. Wenn dieses Wissen fehlt, lässt sich der Preis, den schlecht ausgebildete Schüler, ungenutztes Potential und Frustration fordern, kaum berechnen.

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 📕 📗 📘 📙 📓 Jedes Jahr erscheinen tausende neue Bücher alleine in Deutschland. Im Jahr 2021, das sind die aktuellsten Zahlen, waren es insgesamt 63.992. Eine irrsinnige Menge, die unmöglich von einem einzigen Menschen in seinem Leben zu bewerkstelligen wäre. Wenn man es darauf anlegen würde, käme man mit dem Lesen schlichtweg nicht hinterher, doch es gibt ein paar Romane, die jeder Mensch einmal im Leben gelesen haben sollte
Es ist natürlich unmöglich, in einer Liste mit 10 Positionen alle wichtigen deutschen Romane unterzubringen, und so fehlen auch in dieser Liste bahnbrechende Werke wie Die Buddenbrooks von Thomas Mann, Mutter Courage und ihre Kinder von Berthold Brecht und Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt. Es ist also eine Liste, über die sich vortrefflich streiten lässt – im Gegensatz zu den in ihr enthaltenen Romanen. Denn die sind allesamt zweifelsohne grandios.
 📓 1. „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque
Kiepenheuer & Witsch GmbH
Derzeit wieder in aller Munde ist Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque, weil dessen Roman aus dem Jahr 1929 unlängst wieder verfilmt wurde und für insgesamt 8 Oscars nominiert ist – darunter den für den besten Film. Bis heute zählt Im Westen nichts Neues nicht nur zu einem der 10 besten deutschen Romane aller Zeiten, sondern auch zum bedeutendsten Roman zum Ersten Weltkrieg, der Erich Maria Remarque zu Weltruhm führte. Warum? Weil es ihm gelang, die Schrecken des modernen Krieges auf zeitlose Art und Weise einzufangen, was bis heute, fast 100 Jahre nach seiner Entstehung, nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Zumindest kann man sich vorstellen, dass die Soldaten, die in der Ukraine gerade im Einsatz sind, ähnlich furchtbare Erfahrungen machen wie der 19-jährige Paul Bäumer, der Protagonist in Remarques Romanklassiker.
 📓 2. „Der Steppenwolf“ von Herman Hesse
Suhrkamp Verlag AG
Eine Liste über die 10 besten deutschen Romane aller Zeiten kommt selbstverständlich auch nicht ohne ein Werk von Herman Hesse aus. An dieser Stelle hätte man sicherlich auch Narziß und Goldmund oder Siddhartha anführen können, aber Der Steppenwolf ist natürlich DER Hesse-Roman schlechthin. Die Art und Weise, mit der Hesse darin das Outsidertum seines Hauptdarstellers Harry Haller beschreibt, ist einfach unfassbar packend und hat den Roman nicht umsonst zu einem Kultbuch werden lassen. Die Zerrissenheit, mit der Haller zu kämpfen hat, die Einsamkeit, die Ablehnung der verlogenen Bürgerlichkeit, auch das alles ist zeitloser Stoff für die Ewigkeit. Mit Sicherheit auch deshalb, weil er mitwächst, indem er bei jedem neuen Lesen neue Gefühle in einem weckt.
 📓 3. „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink
Diogenes Verlag AG
Insbesondere durch die gelungene Verfilmung aus dem Jahr 2008 mit Kate Winslet, Ralph Fiennes und David Kross zu neuen Ehren gekommen, hat auch Bernhard Schlinks Der Vorleser über die Jahre nichts von seiner Faszination eingebüßt und kann, obwohl erst 1995 erschienen, durchaus zu den besten deutschen Romane aller Zeiten gezählt werden. Die Art und Weise, mit der Schlink in seinem dreiteiligen Roman die ungleiche erotische Liebesbeziehung von Hanna Schmitz mit dem 21 Jahre jüngeren Michael Berg aus dessen Perspektive beschreibt, ist so nah an einem dran, verwebt sich im Laufe der Erzählung so sehr mit den Schrecken des Holocaust, dass es einen nicht mehr loslässt. Ganz große Erzählkunst.
 📓 4. „Das Parfum“ von Patrick Süskind
Diogenes Verlag AG
Allein die Grundidee von Patrick Süskind macht Das Parfum zu einem der besten deutschen Romane aller Zeiten: Denn es geht darin um den Parfumeur Jean-Baptiste Grenouille, der im Frankreich des 18. Jahrhunderts selbst ohne eigenen Körpergeruch auf die Welt kommt, dafür aber mit eine außergewöhnlichen Geruchssinn ausgestattet ist. Er setzt sich zum Ziel, der größte Parfumeur aller Zeiten zu werden, wofür er die schönsten Düfte der Welt einfangen und konservieren will – die von Frauen. Dafür muss er sie allerdings erst töten. Ein absolut faszinierendes Werk, in dem es Süskind tatsächlich gelingt, den Topos Geruch literarisch fassbar zu machen.
 📓 5. „Die Blechtrommel“ von Günter Grass
dtv Verlagsgesellschaft
Auch Günter Grass‘ Die Blechtrommel gehört ohne Frage in die Liste der besten deutschen Romane aller Zeiten, da gibt es kein Vertun – immerhin gilt er nicht nur als einer der besten Nachkriegsromane, sondern auch zweifelsohne zur ersten Garde der Weltliteratur. Im Zentrum des Buches steht Oskar Matzerath, dessen geistige Entwicklung bereits bei seiner Geburt abgeschlossen war, und der deshalb wohl auch der einzige ist, der in einer Welt des Verbrechens, des Scheins und der dreisten Lüge klar sieht. Muss man gelesen haben.
 📓 6. „Homo faber“ von Max Frisch
Suhrkamp Verlag AG
Ja, stimmt – Max Frisch ist Schweizer und kein Deutscher, doch sein Werk ist dermaßen gut und wichtig, dass wir über solche Lappalien wie Landesgrenzen einfach mal hinwegsehen müssen. Man hätte an dieser Stelle sicherlich auch Stiller oder Mein Name ist Gantenbein als einen der besten deutschen (oder vielmehr: deutschsprachigen) Romane aller Zeiten nennen können, doch Homo faber ist sicherlich Frischs bekanntestes Buch. Es erschien bereits 1957, dennoch ist dessen Protagonist Walter Faber bis heute eine Art Spiegel, in dem sich jeder – zumindest bis zu gewissen Teilen – selbst erkennt. Die technische Weltanschauung Fabers hat heutzutage ja fast noch mehr Relevanz, wenngleich auch Faber erkennen muss, dass der Zufall sich auch durch noch so viel Technik kaum ausmerzen lässt.
 📓 7. „Der Prozess“ von Franz Kafka
Suhrkamp
Auch Franz Kafka ist im strengen Sinne kein Deutscher gewesen, sondern in Prag geboren, aber mit der deutschen Sprache aufgewachsen. Doch auch hier wollen wir nicht kleinlich sein und haben eines seiner Werke in diese Liste der besten deutschen Romane aller Zeiten aufgenommen: Der Prozess – einer von Kafkas drei unvollendeten Romanfragmenten, posthum erschienen, aber deshalb nicht weniger wichtig. Darin wird Josef K. an seinem 30. Geburtstag verhaftet und verhört. Den Grund dafür kennt er nicht, er kann nichts dagegen tun, so sehr er sich auch wehrt. In Der Prozess werden die wesentlichen Existenzfragen des modernen Menschen verhandelt – mit erschreckender Aktualität.
 📓 8. „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin
Fischer Taschenbuch
Klar: Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin – ohne Frage einer der besten deutschen Romane aller Zeiten; ein Werk, das neben Ulysses von James Joyce und Manhatten Transfer von John Dos Passos zu den bedeutendsten Großstadtromanen der Weltliteratur gehört. Erzählt wird darin die bewegende Geschichte des Franz Biberkopf, der aus dem Gefängnis entlassen in einen Strudel aus Verrat und Verbrechen gerät. Ein Roman, der im aufregenden Berlin der 20er Jahre spielt und durch seine eigene Sprache ein Äquivalent für das Tempo der Stadt findet.
 📓 9. „Mephisto“ von Klaus Mann
Anaconda Verlag
In der Regel würde man in einer Liste der besten deutschen Romane aller Zeiten auch Schriftsteller Thomas Mann suchen (und auch finden), aber wir haben es etwas anders gemacht: Wir haben seinen ältesten Sohn hier untergebracht: Klaus Mann (der im Übrigen auch den Namen Thomas trägt). Denn das Schreibtalent liegt bei den Manns offensichtlich in der Familie, anders ist die Großartigkeit von Klaus Manns Mephisto wohl kaum zu erklären. In dessen Mittelpunkt steht der Theaterschauspieler Hendrik Höfgen, der in der Weimarer Republik gefeiert wird – bis dann Hitler an die Macht kommt. Doch einer der obersten Nazis drängt sich ihm als Gönner auf. Die Folge: Beruflich geht es steil nach oben, aber alles andere wie Freunde, Integrität und Moral droht Höfgen zu verlieren.
 📓 10. „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende
Thienemann
Auch Michael Endes Weltbestseller Die unendliche Geschichte darf in einer Liste der besten deutschen Romane aller Zeiten natürlich nicht fehlen. Darin geht es um den Jungen Bastian Balthasar Bux, der sich – von Schulkameraden tyrannisiert – in eine Bücherei flüchtet, dort ein mysteriöses Buch entdeckt und es klaut. Als er anfängt, es zu lesen, versinkt er ganz tief in die sagenhafte Welt Fantasiens, in der ein junger Abenteurer namens Atréju die kindliche Kaiserin retten muss – und zwar mit Bastians Hilfe. Ein wunderbares, zeitlos grandioses und wirklich umwerfendes Stück Literatur, das jeder mindestens einmal in seinem Leben gelesen haben sollte.
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 📜 Bis um das Jahr 100 n. Chr. folgen die Evangelien der Autoren Matthäus, Lukas und Johannes, deren Namen und jeweilige Herkunft ebenso im Dunkeln liegen wie bei Markus. Die Bibel ist eine Sammlung religiöser Texte oder Schriften, die im Christentum, Judentum, Samaritertum und vielen anderen Religionen die als heilig gelten (https://de.wikipedia.org/wiki/Heilig). Die Bibel ist eine Anthologie (https://bodhie.eu/anthologie) – eine Zusammenstellung von Texten unterschiedlicher Form – ursprünglich in Hebräisch, Aramäisch und Koine-Griechisch verfasst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bibel

📖 Lutherbibeln
Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers ist die klassische deutsche Bibelübersetzung. Durch die Empfehlung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist sie der offizielle Bibeltext für den kirchlichen Gebrauch. Martin Luther war der Erste, der die Bibel aus dem hebräischen und griechischen Urtext ins Deutsche übertrug. Sein Erfolgsrezept war es, „dem Volk aufs Maul zu schauen". Keine andere Bibelübersetzung prägt die deutsche Sprache und Kultur so wie die Lutherbibel. Für Generationen von Christen ist sie der Inbegriff der Bibel überhaupt. Durch ihren Sprachrhythmus lassen sich Bibeltexte nach der Lutherbibel besonders gut Auswendiglernen. Die Lutherbibel eignet sich für alle, die bereits mit der Bibel vertraut sind und eine klassische Übersetzung mit literarischer Qualität suchen. Sie ist zugleich ein besonderes Geschenk für Menschen, die die Bibel in ihrer deutschen Urform entdecken wollen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lutherbibel

📖 BasisBibel
Die BasisBibel ist die Bibelübersetzung für das 21. Jahrhundert. Die neue Bibelübersetzung zeichnet sich insbesondere durch ihre Verständlichkeit und Zuverlässigkeit aus. Kurze Sätze, eine klare und prägnante Sprache und ihr einzigartiges Design innen und außen sind die Markenzeichen der BasisBibel. Die Sätze in der BasisBibel bestehen in der Regel aus nicht mehr als 16 Worten und maximal aus einem Haupt- und Nebensatz. Zusätzliche Erklärungen am Rand jeder Seite erleichtern das Verständnis der biblischen Texte. Und auch das farbenfrohe Design macht deutlich: Die BasisBibel ist anders. Einfach zu lesen, gut zu verstehen. Die BasisBibel eignet sich bestens für alle, die mit dem Lesen der Bibel neu beginnen oder die auch sonst eine gut verständlich und zugleich zuverlässige Bibelübersetzung suchen. Offiziell empfohlen wird die BasisBibel auch von der Evangelischen Kirche in Deutschland.
https://de.wikipedia.org/wiki/BasisBibel

📖 Gute Nachricht Bibeln
Die Gute Nachricht Bibel zeichnet sich durch ein modernes Deutsch und eine verständliche, flüssige Sprache aus. Sie war die erste „kommunikative Bibelübersetzung“, die Wert auf die verständliche, sinngemäße Wiedergabe der Bibeltexte legte. Gemeinsam herausgegeben von den katholischen und evangelischen Bibelwerken ist sie bis heute die einzige ökumenisch übersetzte Bibel deutscher Sprache. Die Übersetzung der Bibeltexte erfolgte aus den hebräischen und griechischen Urtexten. Mit ihrem flüssigen Stil eignet sich die Gute Nachricht Bibel besonders für das Lesen von längeren Textpassagen. Durch ihre verständliche Sprache und zahlreiche Sacherklärungen ist sie auch eine gute Wahl alle, die neu mit dem Lesen der Bibel beginnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bibel

📖 Neue Genfer Übersetzung
Die Neue Genfer Übersetzung (NGÜ) legt besonderen Wert auf inhaltliche Genauigkeit und verwendet dabei eine ansprechende Gegenwartssprache. Kommentierungen am Rand, die auf Nuancen in der Übersetzung und ihrer Auslegung hinweisen, machen die Bibel gleichermaßen verständlich wie exakt. Die Übersetzung zeichnet sich durch eine natürliche Sprache, fließende Sätze und einen gefälligen Klang aus. Der Tradition der Schlachter-Bibel nahestehend, empfiehlt sich die Neue Genfer Übersetzung vor allem für die Menschen, die bereits Erfahrungen mit der Bibellektüre gesammelt haben und solche, die eine Bibelübersetzung in gehobener Sprache zu schätzen wissen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Genfer_%C3%9Cbersetzung

📖 Einheitsübersetzung
Die Einheitsübersetzung ist die Bibelübersetzung der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum und die verbindliche Bibel für den katholischen Gottesdienst. Anders als bei evangelischen Bibelausgaben wie der Lutherbibel sind die Spätschriften des Alten Testaments (Apokryphen) in die Reihenfolge der anderen biblischen Bücher einsortiert. Die Einheitsübersetzung verwendet eine gehobene Gegenwartssprache. Insgesamt ist sie eine stärker wörtliche Übersetzung, die auch typische biblische und kirchensprachliche Begriffe verwendet. Die Einheitsübersetzung ist besonders empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die sich der katholischen Tradition verbunden fühlen. Sie empfiehlt sich darüber hinaus als Geschenk zur Firmung und Erstkommunion.
https://de.wikipedia.org/wiki/Einheits%C3%BCbersetzung

📖 Zürcher Bibeln
Die Zürcher Bibel geht auf den Schweizer Reformator Huldrych Zwingli zurück und ist damit vor allem in der Evangelisch-reformierten Kirche verbreitet. Sie legt ganz besonderen Wert auf eine sehr wörtliche Übersetzung des Bibeltextes. Ihre Sprache ist nüchtern und gehoben und vermittelt durch ihre Nähe zum Urtext die Eigenart der hebräischen und griechischen Texte. Die Zürcher Bibel ist für alle empfehlenswert, die eine urtextnahe Übersetzung bevorzugen. Darüber hinaus eignet sie sich als „Zweit-Bibel“ und als Ergänzung zu einer kommunikativen Bibelübersetzung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCrcher_Bibel
https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCrcher_Bibel_von_1531

📕 Im deutschsprachigen Bereich wird oft die 📖 Elberfelder Bibel als die genaueste Bibelübersetzung bezeichnet. Denn die Elberfelder Bibel gibt den griechischen und hebräischen Ausgangstext ziemlich exakt Wort für Wort wieder.
Die Elberfelder Bibel ist eine deutsche Bibelübersetzung, die erstmals 1855 bzw. 1871 erschien. Sie konnte zwar nie die gleiche Verbreitung wie die Lutherbibel finden, hat aber im Laufe der Zeit wegen ihrer begriffsnahen Übersetzungsweise und Texttreue viele Freunde gewonnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Elberfelder_Bibel

📖 Die Schlachter-Bibel, in der Urfassung von 1905 zuerst als Miniaturbibel bezeichnet, ist eine Bibelübersetzung aus den Ursprachen Hebräisch/Aramäisch/Altgriechisch in die deutsche Sprache. Sie wurde von dem Schweizer Prediger, Evangelisten, Autor und Zeitungsherausgeber Franz Eugen Schlachter übersetzt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlachter-Bibel

📗 Greek New Testament
Es gab verschiedene griechische Bibelausgaben unter dem Titel Greek New Testament. Eine ältere Bibelausgabe unter diesem Namen wurde von 1857 bis 1879 von Samuel Prideaux Tregelles herausgegeben. Das heutige Greek New Testament ist eine griechische Textausgabe des Neuen Testaments.
https://de.wikipedia.org/wiki/Greek_New_Testament

🔖 Wissenschaftliche Bibelausgaben
* ECM I/2. Markusevangelium. Gesamtband
Novum Testamentum Graecum. Editio Critica Maior
* ECM I/2.2. Markusevangelium. Begleitende Materialien
Novum Testamentum Graecum. Editio Critica Maior
* Septuaginta. Grossausgabe
* Der Römerbrief
Novum Testamentum Graece - Leseausgabe
* ECM I/2.1. Markusevangelium.Text
Novum Testamentum Graecum..Editio Critica Maior
Biblia Hebraica Stuttgartensia
* Preis: 40,00 € *
* Septuaginta. A Reader\'s Edition
Zwei Bände
* Biblia Hebraica Quinta. Band 3: Leviticus
8. Lieferung des Gesamtwerks
* Das Markusevangelium
Novum Testamentum Graece - Leseausgabe
* ECM I/2.3. Markusevangelium. Studien
Novum Testamentum Graecum. Editio Critica Maior
* Novum Testamentum Graece (Nestle-Aland)
Standardausgabe

🔖 Studienbibeln
* Stuttgarter Erklärungsbibel SEB 2023. Standardausgabe
Lutherbibel mit Einführungen und Erklärungen
* Das Neue Testament - jüdisch erklärt
Mit über 50 Essays
* Kombi-Paket: Stuttgarter Erklärungs­bibel
Buch und CD-ROM
* Luther Evangelien-Synopse 1984
In alter Rechtschreibung

🔖 Weitere Bibelübersetzungen
* Gutenberg-Bibel von 1454
Faksimile-Ausgabe
* Menge-Bibel
Die Heilige Schrift übersetzt von Hermann Menge
* Buber-Rosenzweig: Die Schrift
4 Bände
* Byzantinischer Text Deutsch
Die Evangelien
* Byzantischer Text Deutsch - Liturgisches Evangeliar
Unverzichtbar: das "Liturgische Evangeliar" der Orthodoxen Kirche!

🔖 Fremdsprachige Bibeln
* Dari
Bibel - moderne Übersetzung
* Chinesisch Shen Edition
Bibel - CUV062 mit neuer Interpunktion
* Die Bibel – The Holy Bible
Lutherübersetzung 2017 – English Standard Version
* BasisBibel. Das Lukas-Evangelium Deutsch+Arabisch (10er-Pack)
Sonderpaket mit insgesamt 10 Exemplaren (10er-Pack)
* Persisch
Bibel - Übersetzung in der Gegenwartssprache
* Arabisch
Bibel - traditionelle Übersetzung
* BasisBibel. Das Lukas-Evangelium Deutsch+Arabisch
Zweisprachige Ausgabe
* Tigrinya / Tigrinisch
Bibel - traditionelle Übersetzung
* Das Neue Testament Deutsch-Persisch
Gute Nachricht Bibel - Today\'s Persian Version
* Albanisch
Neues Testament - Übersetzung in der Gegenwartssprache
* Albanisch
Bibel - traditionelle Übersetzung
* Amharisch
Bibel

🔖 Chr. noch vor dem Abschluss des Tanach (Altes Testament). Anfang 2022 gab es 3524 Sprachen, in die die Bibel oder Teile davon übersetzt waren: Gesamtübersetzungen in 719 Sprachen, vollständig übersetzte Neue Testamente in 1593 Sprachen und Teilübersetzungen in weiteren 1212 Sprachen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bibel%C3%BCbersetzung
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 🥡 Kampf um Anerkennung als Religion. Die "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters" ist eine satirische Gemeinschaft, die als eine Art Gegenbewegung zu bestehenden Religionen gegründet wurde. Sie hat nach eigenen Angaben rund 15.000 Mitglieder in Deutschland, weltweit sollen es mehr als 28 Millionen sein.
Das Fliegende Spaghettimonster ist im Jahre 2005 von dem amerikanischen Physiker Bobby Henderson als persiflierende Reaktion auf die im Biologieunterricht im US-Bundesstaat Kansas vermittelte kreationistische Lehre des „Intelligent Design” gegründet worden, um deren vermeintliche Sinnlosigkeit klarzustellen.
Zitat
Die Pastafaris - eine Satire-Religion, in der ein fliegendes Spaghettimonster verehrt wird - haben beim Kultusamt die Eintragung als religiöse Bekenntnisgemeinschaft beantragt.
⛪ Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters e. V. (KdFSMD) wird seit 2011 als gemeinnützige Körperschaft anerkannt, die „ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke fördere“. Satzungmäßiges Ziel der KdFSMD ist die Verbreitung einer offenen und toleranten Ethik im Sinne des evolutionären Humanismus.
Gläubigen nennen sich Pastafari (Eine Wortmischung aus Rastafari und Pasta). In dieser Spaghetti-Religion ist es elementar, piratige Kopfhalsbedeckung zu tragen. Hierzu zählen  Dreispitz und Kappe.
Das Fliegende Spaghettimonster (englisch Flying Spaghetti Monster, kurz: FSM) wird in der 2006 veröffentlichten Religionsparodie Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters als Gottheit bezeichnet, die mit dem Satz „Es werde Licht“ das Universum erschaffen haben soll. Autor ist der US-Amerikaner Bobby Henderson. Der Fundamentaltheologe an der LMU München Thomas Schärtl-Trendel nannte es in einem Aufsatz eine „skurrile, in einem Internet-Blog kreierte Gottheit“.

⛪ 🛩 🍝 🐙 Der Vorlage etablierter Religionen folgend wurden in den folgenden Jahren kirchliche Strukturen und Gemeinden in verschiedenen Ländern aufgebaut und die staatliche Anerkennung als Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft angestrebt und teils erlangt. Im deutschsprachigen Raum ist als Name dieser Weltanschauung Pastafarianismus (ein Kofferwort aus Pasta und der Rastafari-Bewegung) verbreitet, ihre Mitglieder bezeichnen sich selbst als Pastafari. Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e. V. (KdFSMD) wird seit 2011 in Deutschland als gemeinnützige Körperschaft anerkannt, die „ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke fördere“. Die KdFSMD versteht sich als eine den Religionsgemeinschaften gleichgestellte Weltanschauungsgemeinschaft und sieht sich in der Tradition des evolutionären Humanismus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster

⛪ Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters  🐙 ⛪ Wir sind eine organisierte Gemeinschaft von Pastafarianern, die Ihren gemeinsamen Glauben an das Fliegende Spaghettimonster (kurz FSM) zusammen ausleben, feiern und verbreiten. Wir kämpfen seit Jahren mit dem Staat um die Anerkennung als Bekenntnisgemeinschaft. Was reine Formsache hätte sein sollen, entpuppte sich als Musterverfahren mit unzähligen Anträgen, Beschwerden und letztlich sogar 4 Verhandlungen am Bundesverwaltungsgericht Wien.
Um in der Zwischenzeit den Status einer Rechtspersönlichkeit zu erlangen, haben wir im März 2015 einen Verein gegründet. Er ist im ZVR unter der Nummer 444459816 eingetragen. Der Verein erhebt einen Mitgliedsbeitrag, dafür bekommen die Mitglieder jährlich einen Mitgliedsausweis sowie Informationen rein für den Verein. 
Siehe auch hier: https://pastafari.at
Wir haben aktuell etwa 1030 Mitglieder in unserer Gemeinschaft und wir wachsen wöchentlich (welche andere Kirche kann das von sich behaupten?).
Und: wir sind die einzigen, mit einer Religion-zurück-Garantie: Probiere den Pastafarianismus ein Monat gratis aus, wenn er dir nicht gefällt nimmt dich deine alte Kirche gerne zurück!
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰
Philosophie bedeutet wörtlich „Liebe zur Weisheit“ und ist eine kritisch-rationale Methode des Denkens, die grundlegende Fragen über die Welt, den Menschen und das Leben stellt. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Erkenntnis (Erkenntnistheorie), Moral (Ethik) und logischem Denken (Logik). Dabei geht es darum, Argumente zu prüfen, Begriffe zu schärfen und das eigene Verständnis von der Welt und dem eigenen Sein zu verbessern.
Kernbereiche der Philosophie
Logik: Beschäftigt sich mit den Regeln des richtigen und folgerichtigen Denkens.
Erkenntnistheorie: Untersucht, wie wir Wissen erlangen und was die Grenzen unseres Wissens sind.
Ethik (oder Moralphilosophie): Fragt nach Gut und Böse, dem richtigen Verhalten und den Konsequenzen von Handlungen.
Ästhetik: Beschäftigt sich mit Kunst, Schönheit und dem ästhetischen Erleben.
Was Philosophie ausmacht
Grundlegende Fragen: Sie stellt Fragen wie „Warum sind wir hier?“, „Was ist die Wahrheit?“ oder „Wie sollen wir leben?“.
Kritisches Denken: Sie prüft Behauptungen und Argumente, hinterfragt scheinbar Selbstverständliches und fordert rationale Begründungen.
Strukturierte Reflexion: Sie ist eine systematische und reflektierende Tätigkeit, die Analyse und das Denken in Alternativen schult.
Keine einfachen Antworten: Sie liefert selten endgültige Antworten, sondern ist ein fortlaufender Prozess der Argumentation, des Hinterfragens und des Diskurses.
Mögliche Anwendungen
Persönliche Entwicklung: Kann helfen, das eigene Denken zu schärfen, Fehlschlüsse zu erkennen und zu einem fundierten Welt- und Selbstbild zu gelangen.
Gesellschaftlicher Fortschritt: Durch philosophische Diskussionen können neue Ideen entstehen und wichtige gesellschaftliche Fragen wie beispielsweise in Bezug auf Ethik, Politik oder Umweltschutz diskutiert werden.
Philosophie bedeutet wörtlich „Liebe zur Weisheit“ und ist weit mehr als eine abstrakte Disziplin – sie ist eine Haltung des Geistes, ein Streben nach Erkenntnis, das über bloßes Wissen hinausgeht. Sie ist eine kritisch-rationale Methode des Denkens, die sich mit den tiefsten und grundlegendsten Fragen des Daseins beschäftigt: mit der Welt, dem Menschen, dem Leben und deren Sinn. Die Philosophie untersucht nicht nur, was wir wissen, sondern wie wir wissen können, warum wir handeln, was wir als schön empfinden und woher unsere Werte stammen. Sie ist damit ein zentrales Fundament jeder bewussten Kultur und aller Wissenschaft.
Kernbereiche der Philosophie
Logik:
Die Logik ist das Werkzeug der Philosophie. Sie untersucht die Regeln des richtigen, folgerichtigen und widerspruchsfreien Denkens. Sie hilft, Argumente zu strukturieren, Fehlschlüsse zu erkennen und Gedankengänge auf ihre Gültigkeit zu prüfen. In der Geschichte der Philosophie entwickelte sich die Logik von der aristotelischen Syllogistik über die formale Logik bis hin zur modernen mathematischen Logik – stets mit dem Ziel, das Denken zu präzisieren und rational nachvollziehbar zu machen.
Erkenntnistheorie (Epistemologie):
Sie beschäftigt sich mit der Frage nach dem Wissen selbst: Was bedeutet es, etwas zu wissen? Wie gelangen wir zu Erkenntnis? Welche Rolle spielen Wahrnehmung, Vernunft, Erfahrung oder Sprache dabei? Die Erkenntnistheorie untersucht auch die Grenzen unseres Wissens – sie fragt, ob es absolute Gewissheit gibt oder ob alle Erkenntnis relativ und perspektivisch ist. Große Denker wie Descartes, Kant oder Wittgenstein haben diese Fragen in unterschiedlichen Epochen neu formuliert.
Ethik (Moralphilosophie):
Die Ethik erforscht die Prinzipien des richtigen Handelns. Sie stellt Fragen nach Gut und Böse, nach Verantwortung, Pflicht und Freiheit. Sie prüft, wie wir moralische Entscheidungen treffen und auf welcher Grundlage wir sie rechtfertigen können. Dabei unterscheidet man etwa zwischen der Pflichtenethik (deontologisch), die Handlungen nach moralischen Regeln bewertet (z. B. Kant), und der Utilitarismus, der das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl anstrebt (z. B. Bentham, Mill). Auch moderne Themen wie Bioethik, Umweltethik oder digitale Ethik sind Teil dieses Bereichs.
Ästhetik:
Die Ästhetik fragt nach dem Wesen des Schönen, der Kunst und der ästhetischen Erfahrung. Sie untersucht, warum Menschen Kunst schaffen, welche Wirkung sie hat und wie ästhetische Urteile zustande kommen. Dabei reicht die Diskussion von Platons Skepsis gegenüber der Kunst bis hin zu modernen Theorien der kreativen Selbstverwirklichung und des künstlerischen Ausdrucks.
Was Philosophie ausmacht
Philosophie ist kein bloßes Ansammeln von Wissen, sondern eine Form des tiefen, systematischen Nachdenkens.
Sie stellt grundlegende Fragen, die oft keine endgültige Antwort zulassen, aber das Denken anregen und erweitern:
Warum existiert etwas und nicht vielmehr nichts?
Was ist Wahrheit?
Wie sollen wir leben?
Was ist Bewusstsein?
Was ist Freiheit?
Zugleich fordert die Philosophie kritisches Denken: Sie prüft Behauptungen, deckt Widersprüche auf und verlangt rationale Begründungen. Sie lädt dazu ein, Gewohntes infrage zu stellen und die verborgenen Annahmen hinter unseren Überzeugungen zu erkennen.
Philosophisches Denken ist daher strukturierte Reflexion – ein methodisches, systematisches und zugleich kreatives Nachdenken. Es trainiert, alternative Sichtweisen zu entwickeln, logische Strukturen zu erkennen und eigene Positionen argumentativ zu vertreten.
Philosophie als lebenslange Praxis
Philosophie bietet keine einfachen Antworten – sie ist vielmehr ein fortlaufender Prozess des Fragens, Verstehens und Diskutierens. Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie offen bleibt, dass sie den Menschen zu einer bewussteren Haltung gegenüber sich selbst und der Welt führt.
Die Beschäftigung mit Philosophie kann auf mehreren Ebenen wirken:
Persönliche Entwicklung:
Sie hilft, das eigene Denken zu schärfen, emotionale und rationale Aspekte in Einklang zu bringen und zu einem klaren Selbstverständnis zu gelangen. Wer philosophiert, lernt, bewusst zu leben, anstatt sich von Gewohnheiten und Meinungen treiben zu lassen.
Gesellschaftlicher Fortschritt:
Philosophische Reflexion ermöglicht es, ethische, politische und ökologische Fragen mit Tiefgang zu diskutieren. Viele Fortschritte in den Bereichen Menschenrechte, Gerechtigkeit, Demokratie und Nachhaltigkeit beruhen auf philosophischen Ideen. Sie bildet somit eine geistige Grundlage für eine reflektierte, verantwortliche Zivilisation.
Wissenschaft und Technik:
Auch Natur- und Sozialwissenschaften entstammen ursprünglich der Philosophie. Fragen nach Ursache und Wirkung, Wahrheit und Methode sind philosophische Fragen. Bis heute begleitet die Philosophie technische Entwicklungen – etwa in der KI- und Neuroethik – mit kritischer Reflexion.
Schlussgedanke
Philosophie ist ein Dialog mit der Wirklichkeit, ein Werkzeug zur Selbstklärung und Weltorientierung. Sie lehrt uns, nicht nur zu wissen, sondern zu verstehen; nicht nur zu urteilen, sondern zu begründen; nicht nur zu leben, sondern bewusst zu leben.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie
### ⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Resümee
Das **Resümee** der Bodhietologie™ Philosophie fasst alle wesentlichen Elemente, Erkenntnisse und Methoden zusammen und bietet eine **umfassende, reflektierte Übersicht**, die sowohl die theoretische Tiefe als auch die praktische Anwendbarkeit der Philosophie verdeutlicht. Es dient nicht nur der Rückschau, sondern auch der **Orientierung für zukünftige Schritte**, sei es im Denken, Handeln oder in der kreativen und ethischen Gestaltung des eigenen Lebens.
**Kerninhalte des Resümees:**
1. **Essenz der Bodhietologie™ Philosophie:**
   * Philosophie als **Liebe zur Weisheit**, ein fortlaufender Prozess der Suche nach Wahrheit, Sinn und ethischer Orientierung.
   * Ziel ist es, **kritisches Denken, Reflexion, Kreativität und Intuition** zu verbinden, um ein tieferes Verständnis von Welt, Gesellschaft und Selbst zu entwickeln.
   * Philosophie wird als **lebendige Praxis** verstanden, die weit über theoretisches Wissen hinausgeht.
2. **Struktur und Methodik:**
   * Die Bodhietologie™ gliedert sich in Prolog, Bodhielog, Referat, Assoziation, Epilog, Zusammenfassung, Fazit, Plan.B, Plan.B Konzept, Essay, Geschichte und Monolog.
   * Jede Phase hat eine spezifische Funktion:
     * **Prolog:** Einstimmung und Öffnung des Geistes.
     * **Bodhielog:** Dokumentation, Analyse und Vernetzung von Gedanken.
     * **Referat:** Systematische Darstellung und theoretische Fundierung.
     * **Assoziation:** Kreative Verknüpfung und intuitive Exploration.
     * **Epilog:** Reflexion, Integration und Synthese.
     * **Zusammenfassung:** Verdichtung der wichtigsten Erkenntnisse.
     * **Fazit:** Ableitung praktischer und persönlicher Konsequenzen.
     * **Plan.B & Plan.B Konzept:** Umsetzung in konkrete Handlungen und strategische Planung.
     * **Essay:** Ausdruck von Reflexion, Kreativität und Analyse in schriftlicher Form.
     * **Geschichte:** Historischer, kultureller und praktischer Kontext philosophischer Entwicklung.
     * **Monolog:** Innerer Dialog zur persönlichen Reflexion und Selbstentwicklung.
3. **Praktische Relevanz:**
   * Die Bodhietologie™ Philosophie fördert **bewusstes Leben, ethische Entscheidungen, kritisches Hinterfragen von Normen und kreative Entfaltung**.
   * Sie verbindet **Theorie und Praxis**, indem sie Erkenntnisse aus Reflexion, Analyse und kreativer Assoziation in den Alltag, Beruf, soziale Beziehungen und persönliche Projekte überträgt.
   * Philosophisches Denken wird so zu einem **aktiven Instrument der Selbstgestaltung**.
4. **Dynamik und Weiterentwicklung:**
   * Philosophie ist kein statischer Zustand, sondern ein **fortlaufender Prozess**, der kontinuierliche Reflexion, Hinterfragung und Anpassung erfordert.
   * Neue Erfahrungen, Ideen und Fragen werden in die bestehenden Strukturen integriert, wodurch ein **lebendiges, dynamisches System von Wissen und Weisheit** entsteht.
5. **Ziel und Wirkung:**
   * Das Resümee verdeutlicht, dass Bodhietologie™ nicht nur **Intellekt, sondern auch Intuition, Kreativität und ethische Orientierung** schärft.
   * Sie befähigt Menschen, **bewusster, reflektierter und kreativer zu handeln**, und unterstützt die Entwicklung einer **starken inneren Haltung**, die in allen Lebensbereichen wirksam wird.
   * Gleichzeitig eröffnet sie Räume für **kontinuierliches Lernen, persönliche Weiterentwicklung und gesellschaftliche Reflexion**.
Abschließend lässt sich sagen: Das Resümee der Bodhietologie™ Philosophie ist **die Quintessenz eines umfassenden Denk- und Lebenssystems**. Es verbindet alle vorherigen Elemente zu einem **integrierten Ganzen**, das Denken, Fühlen, Handeln und kreative Entfaltung vereint. Es ist nicht nur Rückblick, sondern auch **Ausgangspunkt für zukünftige Reflexionen, Projekte und persönliche Entwicklungen** – ein lebendiger Leitfaden, um Weisheit im Alltag zu leben und Philosophie als **praktische Lebenskunst** zu erfahren.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Prolog
Der Prolog der Bodhietologie™ Philosophie ist der erste Schritt auf einer Reise in das Denken, das Fühlen und das bewusste Wahrnehmen der Welt. Er ist kein bloßes Vorwort, sondern ein Tor zu einer Haltung, die den Geist öffnet und zugleich den eigenen inneren Kompass aktiviert. Philosophie beginnt hier nicht mit Antworten, sondern mit Fragen, die tief in das Wesen des Menschen und der Welt blicken.
Im Zentrum steht die Liebe zur Weisheit: ein Streben, das über das bloße Ansammeln von Wissen hinausgeht und sich auf das Verstehen, das Erkennen von Zusammenhängen und das Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten richtet. Diese Liebe zur Weisheit verlangt Geduld, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich auf Unsicherheiten einzulassen. Jede Frage, jeder Zweifel wird als Eingangstor zu tieferem Denken betrachtet, und nicht als Störung oder Mangel.
Der Bodhie™ Prolog lädt dazu ein, den eigenen Geist zu beobachten: Wie entstehen Gedanken? Welche Annahmen tragen sie? Welche Muster wiederholen sich unbewusst, und welche Fragen wurden bisher vermieden? Hier beginnt der Prozess der Selbstreflexion, bei dem das Denken systematisch geordnet, die Wahrnehmung geschärft und das Bewusstsein für innere und äußere Zusammenhänge geweckt wird.
Gleichzeitig öffnet der Prolog den Blick nach außen: Die Welt wird nicht nur als Objekt des Wissens betrachtet, sondern als lebendiges, dynamisches Ganzes, in dem der Mensch Teil eines größeren Gefüges ist. Fragen nach der Wahrheit, nach dem Sinn des Lebens, nach Moral und Ästhetik tauchen auf – sie bilden die Grundpfeiler, auf denen die gesamte Bodhietologie™ Philosophie aufbaut.
Der Bodhie™ Prolog ist auch ein Appell an die Wachheit: Philosophieren bedeutet nicht, sich in abstrakten Gedankenkonstrukten zu verlieren, sondern aufmerksam zu leben, bewusst zu handeln und jede Erfahrung als Möglichkeit der Erkenntnis zu sehen. In diesem Sinne ist der Prolog zugleich ein Ritual des Innehaltens: Er fordert dazu auf, die eigenen Denkmuster zu erkennen, alte Gewohnheiten zu hinterfragen und einen offenen, reflektierten Geist zu kultivieren.
Abschließend ist der Prolog eine Einladung:
Fragen zu stellen, bevor man Antworten sucht.
Zweifel zuzulassen, bevor man Sicherheit vorgibt.
Beobachtungen zu sammeln, bevor man urteilt.
Das Denken zu erweitern, bevor man es einschränkt.
Er markiert den Beginn einer Reise, die nie wirklich endet, sondern sich fortlaufend vertieft: eine Reise, in der der Mensch lernt, sich selbst, die Welt und die eigenen Handlungen klarer zu erkennen, zu verstehen und in Einklang zu bringen.
Der Bodhie™ Prolog ist somit mehr als ein Anfang – er ist die Öffnung eines Raums, in dem Philosophie gelebt, erlebt und innerlich erfahren werden kann. Hier beginnt der Geist, die Weisheit zu suchen, ohne sofort zu finden, und genau in diesem Suchen liegt die Essenz der Bodhietologie™ Philosophie.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Bodhielog
Das Bodhielog ist das Herzstück der Bodhietologie™ Philosophie – ein lebendiges, dynamisches Tagebuch der Erkenntnis, das sowohl die analytische Vernunft als auch die intuitive Einsicht miteinander verbindet. Es ist kein statisches Dokument, sondern ein Raum, in dem Gedanken, Gefühle, Beobachtungen und Fragen fortlaufend entstehen, wachsen und vernetzt werden. Im Bodhielog werden nicht nur Antworten festgehalten, sondern vor allem die Prozesse des Fragens, Zweifelns und Reflektierens selbst dokumentiert.
Im Kern geht es beim Bodhielog darum, die eigene Denkarbeit bewusst zu beobachten. Jeder Eintrag ist ein Spiegel des Denkens: Welche Annahmen liegen meinen Gedanken zugrunde? Welche Vorurteile, Glaubenssätze oder unbewussten Muster beeinflussen meine Schlüsse? Indem diese Elemente aufgeschrieben und geordnet werden, entsteht ein klarer Überblick über den inneren Denkraum. Das Bodhielog wird damit zu einem Werkzeug der Selbstreflexion, das den Geist schärft und das kritische Denken trainiert.
Gleichzeitig fördert das Bodhielog die kreative Assoziation. Gedanken dürfen hier frei fließen, werden miteinander verknüpft und in Beziehung zu persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen aus der Welt oder philosophischen Texten gesetzt. Ideen, die zunächst fragmentarisch erscheinen, können durch wiederholte Reflexion zu tiefer Erkenntnis wachsen. Das Bodhielog ist also zugleich analytisch und schöpferisch – eine Brücke zwischen rationalem Denken und intuitivem Verstehen.
Ein weiterer zentraler Aspekt des Bodhielogs ist die Langzeitbeobachtung der eigenen Entwicklung. Indem man regelmäßig Einträge verfasst, kann man Veränderungen im Denken, in der Wahrnehmung oder in den Werten erkennen. Was gestern unklar oder widersprüchlich erschien, kann heute verständlicher werden. Das Bodhielog dokumentiert den Fortschritt auf der Reise zur Weisheit, inklusive aller Irrwege, Zweifel und plötzlichen Einsichten.
Darüber hinaus dient das Bodhielog als Verbindung von Theorie und Praxis. Hier werden philosophische Konzepte nicht nur verstanden, sondern direkt auf das eigene Leben, Entscheidungen, Handlungen und Erfahrungen angewendet. Jede Beobachtung kann in ein ethisches, ästhetisches oder existenzielles Experiment verwandelt werden, wodurch Philosophie nicht abstrakt bleibt, sondern täglich erlebbar wird.
Praktisch kann ein Bodhielog viele Formen annehmen:
Schriftlich in einem Notizbuch, digital oder handschriftlich, um Gedanken jederzeit festzuhalten.
Visuell, z. B. durch Mindmaps, Diagramme oder Skizzen, die komplexe Zusammenhänge darstellen.
Reflexiv, durch tägliche oder wöchentliche Einträge, die Fortschritte und neue Fragen dokumentieren.
Dialogisch, indem man eigene Einträge später erneut liest und auf sie reagiert, als wäre man sowohl Autor als auch Leser.
Das Bodhielog ist damit mehr als nur ein Protokoll. Es ist ein lebendiger Prozess, ein ständiger Dialog zwischen dem Selbst, der Welt und der Weisheit. Es hilft, Klarheit zu gewinnen, Fehlschlüsse zu erkennen, kreative Einsichten zu entwickeln und die eigene philosophische Praxis zu vertiefen.
Im Bodhielog zeigt sich die Essenz der Bodhietologie™ Philosophie: denken, fühlen, reflektieren und handeln in einem fortlaufenden, bewussten Prozess, der den Menschen befähigt, sich selbst und die Welt auf immer tiefere Weise zu verstehen.
Das Bodhielog ist somit nicht nur Methode, sondern auch Lebenshaltung: ein Raum, in dem Philosophie gelebt, erforscht und innerlich erfahren wird – Schritt für Schritt, Eintrag für Eintrag, Frage für Frage.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Referat
Das Bodhie™ Referat ist der strukturierte, analytische Kern der Bodhietologie™ Philosophie. Während der Prolog die Neugier weckt und das Bodhielog das lebendige Tagebuch der Erkenntnis darstellt, dient das Referat dazu, Gedanken, Konzepte und Theorien klar, nachvollziehbar und systematisch darzulegen. Es verbindet die rationale Analyse mit der methodischen Reflexion, sodass Philosophie nicht nur erlebt, sondern auch verstanden und vermittelt wird.
Im Zentrum des Referats steht die logische Strukturierung des Wissens. Themen wie Logik, Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik werden hier methodisch aufgearbeitet:
Logik: Es werden die Regeln des folgerichtigen Denkens erläutert, klassische Argumentationsformen wie Syllogismen und deduktive oder induktive Verfahren erklärt, sowie Fehlschlüsse und Trugschlüsse analysiert. Ziel ist es, das eigene Denken auf Präzision und Kohärenz zu überprüfen.
Erkenntnistheorie: Hier werden Fragen behandelt wie: Was ist Wissen? Wie unterscheiden wir zwischen Meinung und Wahrheit? Welche Rolle spielen Erfahrung, Wahrnehmung und Vernunft? Das Referat zeigt die Entwicklung dieser Fragen von antiken Philosophen über Aufklärung bis hin zur modernen Erkenntnistheorie auf.
Ethik: Es werden moralische Grundsätze und Theorien vorgestellt, wie etwa die deontologische Ethik, Utilitarismus, Tugendethik oder moderne Ansätze wie Bioethik und Umweltethik. Das Referat analysiert, wie unterschiedliche Philosophien Handlungsempfehlungen begründen und welche Konsequenzen sie für individuelles und gesellschaftliches Handeln haben.
Ästhetik: Es wird diskutiert, wie Schönheit, Kunst und ästhetische Erfahrung definiert werden können, welche Rolle Wahrnehmung und Emotion dabei spielen und wie ästhetische Urteile philosophisch reflektiert werden.
Darüber hinaus beleuchtet das Referat die historische Entwicklung der Philosophie: von den Vorsokratikern über Platon, Aristoteles, Kant und Hegel bis zu zeitgenössischen Denkern. Es zeigt, wie sich philosophische Fragen über die Jahrtausende hinweg verändern und dennoch inhaltlich verbunden bleiben, und verdeutlicht, dass Philosophie immer in einem Kontext aus Kultur, Zeit und individueller Erfahrung entsteht.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Bodhie™ Referats ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Philosophische Konzepte werden nicht nur beschrieben, sondern auf ihre Relevanz für das tägliche Leben geprüft. Beispiele aus Alltag, Wissenschaft, Kunst, Politik und Technik illustrieren, wie philosophische Ideen angewendet, überprüft und weiterentwickelt werden können. Dadurch wird das Referat zu einem Werkzeug, das reflektiertes Handeln, kritisches Denken und bewusstes Leben unterstützt.
Das Referat gliedert sich in drei Ebenen:
Deskriptiv: Darstellung und Erklärung der Begriffe, Theorien und historischen Entwicklungen.
Analytisch: Untersuchung von Argumenten, Strukturen, Widersprüchen und logischen Zusammenhängen.
Praktisch: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf das eigene Denken, Handeln und die Wahrnehmung der Welt.
Im Bodhie™ Referat wird Philosophie somit greifbar und handhabbar. Es ist der Teil, der das Denken ordnet, Begriffe schärft und die eigene Urteilskraft stärkt. Gleichzeitig bietet es eine solide Basis, um im Bodhielog, in der Assoziation oder im Essay kreativ und intuitiv weiterzuforschen.
Abschließend lässt sich sagen: Das Bodhie™ Referat ist nicht nur Informationsquelle, sondern ein Werkzeug der Selbstbildung. Es vermittelt Wissen, fördert kritisches Denken und legt den Grundstein für die aktive Auseinandersetzung mit Fragen des Lebens, der Moral, der Kunst und der Erkenntnis – stets im Einklang mit der Philosophie der Bodhietologie™.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Assoziation
Die Bodhie™ Assoziation ist das kreative und intuitive Herzstück der Bodhietologie™ Philosophie. Während Prolog, Bodhielog und Referat vor allem die analytische, methodische und strukturierte Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen fördern, eröffnet die Assoziation einen Raum für freies Denken, schöpferische Vernetzungen und persönliche Einsichten. Sie erlaubt, Ideen zu verknüpfen, Muster zu erkennen und neue Perspektiven zu entwickeln – weit über die lineare Logik hinaus.
Im Kern geht es bei der Assoziation darum, Gedankenströme bewusst fließen zu lassen. Begriffe, Konzepte und Erfahrungen werden miteinander in Beziehung gesetzt, und das Denken wird so zu einem lebendigen Netzwerk von Ideen. Dies kann auf vielfältige Weise geschehen:
Intuitiv: Plötzlich auftauchende Gedanken, spontane Einsichten oder Träume werden aufgezeichnet und weitergedacht.
Visuell: Diagramme, Mindmaps oder Skizzen helfen, abstrakte Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Narrativ: Geschichten, Metaphern oder Analogien verbinden die eigene Erfahrung mit philosophischen Ideen.
Künstlerisch: Musik, Malerei, Schreiben oder Tanz können als Ausdrucksmittel genutzt werden, um Gedanken, Emotionen und Erkenntnisse zu verknüpfen.
Die Bodhie™ Assoziation fördert auch die Verbindung zwischen Innenwelt und Außenwelt. Persönliche Erlebnisse, Beobachtungen in der Natur, Begegnungen mit Menschen oder Eindrücke aus Kunst, Literatur und Kultur fließen ein und werden zu Bausteinen für neue Ideen. Auf diese Weise entsteht eine Philosophie, die nicht abstrakt bleibt, sondern lebendig, erfahrbar und praxisnah ist.
Ein wesentliches Ziel der Assoziation ist die Erweiterung des Denkraums. Indem man gewohnte Denkmuster verlässt, alternative Sichtweisen entwickelt und scheinbare Gegensätze miteinander in Beziehung setzt, entsteht die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erfassen. Widersprüche, Mehrdeutigkeiten oder offene Fragen werden nicht als Störung, sondern als Chancen für kreatives Denken betrachtet.
Darüber hinaus stärkt die Assoziation die intuitive Urteilskraft. Während der Referatsteil der Bodhietologie™ Philosophie rationale Klarheit vermittelt, hilft die Assoziation, Gefühle, Empfindungen und spontane Eingebungen in den philosophischen Prozess einzubeziehen. Hier wird deutlich, dass Erkenntnis nicht nur aus dem Kopf, sondern auch aus dem Herzen entsteht.
Die Praxis der Bodhie™ Assoziation kann vielfältig gestaltet werden:
Tägliche Assoziationsübungen: Gedankenketten aufschreiben, ohne sie zu zensieren, um verborgene Zusammenhänge zu entdecken.
Kombination von Ideen: Zwei scheinbar unverbundene Konzepte miteinander verknüpfen, um neue Einsichten zu generieren.
Reflexion und Nachbearbeitung: Später aufgeschriebene Assoziationen analysieren, strukturieren und in das Bodhielog oder den Essay integrieren.
Künstlerische Umsetzung: Ideen in Form von Bildern, Musik, Theater oder Performance darstellen, um tieferes Verständnis und emotionale Resonanz zu erzeugen.
Die Bodhie™ Assoziation ist somit kein chaotisches Spiel, sondern ein systematischer Zugang zu Kreativität und Einsicht. Sie macht Philosophie lebendig, flexibel und anwendbar, indem sie die Brücke zwischen rationalem Denken, Intuition und emotionaler Erfahrung schlägt.
Abschließend lässt sich sagen: Die Bodhie™ Assoziation erweitert das Denken über den Horizont des Bekannten hinaus, schafft neue Verbindungen zwischen Wissen und Erfahrung und ermöglicht es, philosophische Ideen aktiv, persönlich und schöpferisch zu leben. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Bodhietologie™, weil sie Weisheit nicht nur versteht, sondern erfahrbar macht.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Epilog
Der Bodhie™ Epilog bildet den abschließenden Teil der Bodhietologie™ Philosophie und ist zugleich ein Moment der Reflexion, der inneren Ruhe und Integration. Nachdem Prolog, Bodhielog, Referat und Assoziation die philosophische Reise eröffnet, geordnet und kreativ erweitert haben, bietet der Epilog die Gelegenheit, das Erlebte, Gedachte und Gefühlte in einem bewussten Rückblick zusammenzuführen.
Im Epilog geht es zunächst um Ordnung im Denken: Die gewonnenen Erkenntnisse werden noch einmal betrachtet, zentrale Einsichten herausgearbeitet und die wichtigsten Fragen, die sich im Verlauf der Reflexion gestellt haben, werden noch einmal bewusst gemacht. Dabei zeigt sich, dass Philosophie kein abgeschlossener Prozess ist, sondern ein fortlaufendes, dynamisches Geschehen, das stetige Aufmerksamkeit und Offenheit verlangt.
Ein zentrales Element des Bodhie™ Epilogs ist die Verknüpfung von Theorie und Erfahrung. Hier werden die abstrakten Begriffe, logischen Strukturen und kreativen Assoziationen auf ihre praktische Relevanz überprüft:
Welche Einsichten lassen sich im Alltag anwenden?
Welche Denkgewohnheiten können verbessert oder verändert werden?
Welche Fragen bleiben offen und laden zu weiterer Reflexion ein?
Der Epilog ist auch ein Moment der Selbstbeobachtung und Selbstklärung. Man reflektiert, wie sich die eigene Wahrnehmung verändert hat, welche neuen Perspektiven entstanden sind und wie sich die innere Haltung gegenüber der Welt und sich selbst entwickelt. Er bietet Raum für Dankbarkeit, Ehrlichkeit und innere Anerkennung, weil jede philosophische Auseinandersetzung ein Beitrag zur eigenen Entwicklung ist.
Darüber hinaus enthält der Epilog oft eine Brücke zur Zukunft: Die Reflexion endet nicht in der Vergangenheit, sondern öffnet den Blick auf kommende Schritte. Neue Fragen, vertiefende Gedanken oder geplante Handlungen können hier skizziert werden. Dies macht den Epilog zu einem strategischen und zugleich spirituellen Abschluss, der das Philosophieren nicht beendet, sondern in die tägliche Praxis und die nächste Denkphase überführt.
Praktisch kann der Bodhie™ Epilog durch verschiedene Formen unterstützt werden:
Schriftlich: Zusammenfassende Notizen, Reflexionsprotokolle oder persönliche Briefe an das Selbst.
Visuell: Diagramme oder Mindmaps, die die Entwicklung der Gedanken sichtbar machen.
Dialogisch: Austausch mit anderen Denkenden oder Mentor:innen, um die eigene Reflexion zu überprüfen und neue Impulse zu erhalten.
Rituell: Kurze Meditation oder Innehalten, um den Geist zu klären und die gewonnenen Einsichten innerlich zu verankern.
Der Bodhie™ Epilog ist somit mehr als ein Abschluss: Er ist ein Moment der Synthese, der Integration und der Vorbereitung auf die nächste Phase des Denkens. Er vermittelt ein Gefühl von Vollständigkeit und Orientierung, ohne den offenen Charakter der Philosophie aufzugeben.
Abschließend lässt sich sagen: Der Bodhie™ Epilog ist die stille Kraft der Bodhietologie™ Philosophie. Er vereint Reflexion, Erkenntnis und persönliche Erfahrung in einem Raum der inneren Klarheit. Er lädt dazu ein, die Weisheit, die im Verlauf der philosophischen Reise gewonnen wurde, nicht nur zu erkennen, sondern bewusst in das Leben zu tragen. Hier endet die aktuelle Phase der Auseinandersetzung – doch die Reise des Denkens, Fühlens und Erkennens geht weiter.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Zusammenfassung
Die Bodhie™ Zusammenfassung fasst die zentralen Elemente der Bodhietologie™ Philosophie zusammen und bildet eine strukturierte Übersicht über die Erkenntnisse, Methoden und Denkprozesse, die auf der philosophischen Reise entstanden sind. Sie dient nicht nur der Rückschau, sondern auch der Orientierung und Konsolidierung – ein Moment, in dem Wissen, Erfahrung und Reflexion in einem kohärenten Ganzen verankert werden.
Zunächst werden die Grundprinzipien zusammengefasst:
Philosophie ist die Liebe zur Weisheit, ein Streben, das über reines Wissen hinausgeht und das Verstehen von Zusammenhängen, Hintergründen und Ursachen fördert.
Sie stellt grundlegende Fragen: nach Wahrheit, Moral, Sinn, Freiheit, Kunst und Schönheit. Jede Frage öffnet ein Fenster in den eigenen Geist und in die Welt.
Philosophie ist kritisch-rational, prüft Argumente, deckt Widersprüche auf und verlangt begründetes Denken, während sie gleichzeitig die offene Reflexion und kreative Assoziation ermöglicht.
Die Zusammenfassung beleuchtet die Struktur der Bodhietologie™ Philosophie:
Prolog: Die Einstimmung auf das Denken, das Infragestellen von Selbstverständlichkeiten und die Öffnung des Geistes für neue Fragen.
Bodhielog: Das persönliche Tagebuch der Erkenntnis, in dem Gedanken, Gefühle und Beobachtungen dokumentiert, vernetzt und analysiert werden.
Referat: Die analytische Darstellung von Begriffen, Theorien und historischen Entwicklungen, die die Basis für strukturiertes und fundiertes Denken liefert.
Assoziation: Der kreative Raum, in dem Gedanken frei fließen, Verbindungen entstehen und Intuition sowie persönliche Erfahrung integriert werden.
Epilog: Der Moment der Reflexion, Integration und Synthese, der Erkenntnisse ordnet und in eine bewusste Haltung überführt.
Darüber hinaus stellt die Zusammenfassung die Anwendungen der Bodhietologie™ Philosophie heraus:
Persönliche Entwicklung: Philosophie schärft das Denken, stärkt die Urteilskraft, fördert Selbstreflexion und entwickelt ein bewussteres Verhältnis zu sich selbst und zur Umwelt.
Gesellschaftliche Relevanz: Philosophische Reflexion ermöglicht das kritische Hinterfragen von Normen, Werten und gesellschaftlichen Strukturen und bietet Impulse für ethische, soziale und kulturelle Entscheidungen.
Integration von Theorie und Praxis: Philosophie wird nicht nur verstanden, sondern im Alltag erlebbar gemacht, z. B. durch reflektiertes Handeln, kreative Projekte oder bewusste Entscheidungen.
Die Zusammenfassung hebt auch die dynamische Natur der Philosophie hervor: Sie liefert keine endgültigen Antworten, sondern schafft Räume für fortlaufendes Fragen, Forschen und Reflektieren. Sie zeigt, dass jede Erkenntnis, jede Idee und jede Erfahrung Teil eines größeren, zusammenhängenden Denkprozesses ist, der sich kontinuierlich weiterentwickelt.
Praktisch kann die Bodhie™ Zusammenfassung als Leitfaden, Nachschlagewerk und Inspirationsquelle dienen: Sie unterstützt die Wiederholung und Vertiefung der Kernideen, erleichtert den Zugang zu komplexen Konzepten und liefert eine Grundlage für weitere Essays, Experimente oder Projekte.
Abschließend lässt sich sagen: Die Bodhie™ Zusammenfassung ist ein Kompass für den Geist, der die Essenz der Bodhietologie™ Philosophie bündelt, die Verbindung zwischen Theorie, Praxis und Intuition herstellt und den Weg für die nächste Phase der Reflexion, des Denkens und Handelns öffnet. Sie ist das Herzstück, das die einzelnen Elemente der philosophischen Reise zu einem integrierten Ganzen zusammenführt.
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⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Fazit
### ⭐️ Bodhietologie™ Philosophie 🔰 Bodhie™ Fazit
Das **Bodhie™ Fazit** ist der reflektierte Abschluss der Bodhietologie™ Philosophie, der die gesamte philosophische Reise verdichtet und zugleich die **praktische und persönliche Bedeutung** der gewonnenen Erkenntnisse hervorhebt. Es ist der Moment, in dem sich Theorie, Erfahrung, Reflexion und Intuition zu einer **bewussten Haltung** verbinden, die im Alltag, in Entscheidungen und im eigenen Sein wirksam wird.
Zunächst wird im Fazit der **Wert der philosophischen Auseinandersetzung** betont: Philosophie ist nicht nur ein intellektuelles Spiel, sondern ein Werkzeug zur **Selbstbildung und zur Weltdeutung**. Sie schärft den Verstand, stärkt die Urteilskraft und fördert die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und kritisch zu hinterfragen. Zugleich zeigt sich, dass Philosophie die **emotionale Intelligenz** unterstützt, weil sie das Nachdenken über Werte, Moral und ästhetische Erfahrungen mit einbezieht.
Das Bodhie™ Fazit reflektiert die wichtigsten Schritte der philosophischen Reise:
* **Prolog:** Die Initialzündung, die den Geist öffnet und das Fragen in Gang setzt.
* **Bodhielog:** Das kontinuierliche Beobachten, Dokumentieren und Vernetzen von Gedanken und Erfahrungen.
* **Referat:** Die systematische Analyse von Begriffen, Theorien und historischen Entwicklungen, die das Fundament für fundiertes Denken bildet.
* **Assoziation:** Die kreative Entfaltung, in der Intuition, Erfahrung und Wissen verknüpft werden, um neue Einsichten zu generieren.
* **Epilog und Zusammenfassung:** Die Integration, Ordnung und Synthese der gewonnenen Erkenntnisse, die zu einer klaren und reflektierten Sicht auf die Welt führen.
Ein zentraler Aspekt des Fazits ist die **Übertragung auf das eigene Leben**. Die Bodhietologie™ Philosophie endet nicht in der Theorie, sondern zielt darauf ab, **konkretes Handeln, ethische Entscheidungen und bewusste Lebensgestaltung** zu inspirieren. Hier wird geprüft: Welche Erkenntnisse lassen sich direkt anwenden? Welche Denk- und Verhaltensmuster sollten verändert werden? Welche offenen Fragen begleiten den weiteren Lebensweg?
Das Fazit unterstreicht außerdem die **dynamische Natur philosophischen Denkens**. Erkenntnis ist kein statisches Ergebnis, sondern ein fortlaufender Prozess. Das Fazit zeigt, dass Philosophie **immer weiter wirkt**, indem sie neue Fragen aufwirft, zur kritischen Selbstreflexion anregt und die Bereitschaft fördert, das eigene Denken kontinuierlich zu hinterfragen und zu erweitern.
Praktische Anwendungen des Fazits können sein:
* **Selbstreflexion:** Regelmäßige Überprüfung der eigenen Werte, Entscheidungen und Handlungen.
* **Entscheidungsfindung:** Bewusste Anwendung philosophischer Prinzipien bei ethischen, sozialen oder beruflichen Fragen.
* **Kreative Umsetzung:** Entwicklung von Projekten, Essays, Kunstwerken oder Initiativen, die philosophische Erkenntnisse praktisch erfahrbar machen.
* **Weitergabe von Wissen:** Diskussion und Austausch mit anderen Denkenden, um eigene Erkenntnisse zu vertiefen und Perspektiven zu erweitern.
Abschließend lässt sich sagen: Das Bodhie™ Fazit ist **der Moment der bewussten Integration**. Es verbindet alle zuvor durchlebten Phasen der Bodhietologie™ Philosophie zu einer **kohärenten, handlungsorientierten und persönlich wirksamen Haltung**. Es ist der Punkt, an dem Philosophie von abstraktem Denken zur **lebendigen Lebenskunst** wird – ein Werkzeug, das den Geist schärft, das Herz öffnet und das Leben selbst bereichert.
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Warum sagt man Studierende statt Studenten? Weil genus (https://de.wikipedia.org/wiki/Genus) und sexus (https://de.wikipedia.org/wiki/Sexus) nicht auseinandergehalten werden können (weswegen der Student nicht für beide Geschlechter reichen soll) und die Doppelung „Student und Student*in” zu mühsam erscheint, wird also das Partizip (https://de.wikipedia.org/wiki/Partizip) zur Statusbezeichnung (https://de.wikipedia.org/wiki/Status).
Grundlegendes Wortklären ist die Methode, ein missverstandenes Wort zu finden, indem man früher im Text als dort, wo man Schwierigkeiten hat, Ausschau hält. Wenn Sie etwas lernen, ist es wichtig zu wissen, wie Sie dafür sorgen, dass Sie weiterhin gut vorankommen und dass es Ihnen weiterhin gut geht.
Während der Herkunft und der Funktion von Wörtern viel wissenschaftliche Forschung zuteil wurde, wurde jedoch, die Art und Weise, wie Wörter uns beeinflussen, weitgehend ignoriert. Das ist der Wirkungsbereich des Wortklärens: Welche Auswirkungen das missverstandene Wort auf das Lernen und somit auf die Qualität unseres Lebens hat und wie dieses Problem gelöst wurde. Angesichts der Tatsache, dass ein missverstandenes Wort sogar erfolgreich das Verstehen ganzer Fachgebiete blockieren  kann Mathematik, Fremdsprachen, Geschichte wird das Klären schwieriger Wörter enorm wichtig. Außerdem ist es das missverstandene Wort, das die  Absonderung von einem Gebiet und sodann Feindseligkeit erzeugt. Das ist der Grund für den so häufig zitierten Zusammenhang zwischen Ignoranz und Kriminalität,  und daher haben sich mit der Einführung von Studiermethoden jene ehemaligen Mitglieder der Underground Life Club (ULC e.V. LPD IV-Vr 442/b/VVW/96 Wien/Vienna-Österreich/Austria-EU) Gang buchstäblich von Waffen abgewandt  und Büchern zugewandt.
Schließlich und wir haben vor Augen, wie das missverstandene Wort unsere Beherrschung der Sprache im Allgemeinen beeinflusst stellt Wortklären uneingeschränkt ein Werkzeug für weitreichende kulturelle Neubelebung dar. In einfachsten Worten ausgedrückt, dass einen das missverstandene Wort mit einem unguten Gefühl gegenüber Wörtern, einer unklaren Ausdrucksweise und Wortkargheit zurücklässt wie beim Schreckgespenst des stumpfen und einsilbigen Studenten des späten zwanzigsten Jahrhunderts. Aber sogar der anscheinend gebildete Leser kann unter einem Faktor leiden, den er als geringfügige „Abweichung“ des Verständnisses beschrieb, und daher unfähig sein, Bedeutungen begrifflich zu verstehen. Man kann also bloße Wörter lesen, aber nicht einmal ansatzweise die Bandbreite der Bedeutung erfassen. Nur eine Folge davon ist, dass ganze Bevölkerungsschichten nicht mehr in der Lage sind, qualitativ hochwertige Literatur zu schätzen, was durch die Tatsache unterstrichen wird, dass Charles Dickens früher in jedem englischen Pub einer faszinierten und begeisterten Zuhörerschaft vorgelesen wurde, während die Bar des späten zwanzigsten Jahrhunderts nun Wrestling-Kämpfe auf Großbildschirmen anbietet.
Das alles und mehr ist das Thema des „Wortklären: Ausbildung und Verstehen“. Es wird hiermit zum ersten Mal nachgedruckt; und obwohl das Wunder des Wortklärens erlebt werden muss, um geschätzt zu werden, tut er hier vieles, um sowohl die Phänomene des missverstandenen Wortes, als auch die erstaunliche Enthüllung der Lösung zu erklären.

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 ➦ Tutanchamun: Einbruch ins goldene Grab
Vor 100 Jahren entdeckte Howard Carter das Grab von Tutanchamun. In jahrelanger Kleinstarbeit barg er hunderte exquisiter Grabobjekte. Doch das Narrativ vom sorgsamen Ausgräber stimmt nur zum Teil. Carter war schon vorab ins Grab eingestiegen und hatte heimlich Stücke entwendet.
Am Morgen des 4. November 1922: Howard Carter hielt sich gerade in seinem Grabungszelt auf, als ein Arbeiterjunge hereinstürzte. Er habe eine Treppenstufe entdeckt. Der Junge zerrte den britischen Archäologen zur Fundstelle, wo sich Carter die Stufe genau ansah. Der Absatz war aus dem Felsen gehauen, so wie die Zugangstreppen von so vielen der unterirdischen Grabkammern im Tal der Könige. »Ich wagte fast zu hoffen«, schrieb der Brite später in sein Tagebuch, »dass wir endlich unser Grab gefunden hatten«. Er ließ Stufe um Stufe frei legen, bis die Arbeiter auf einen vermauerten Eingang stießen. Darauf zeichneten sich, in den Wandputz gedrückt, die Siegel der Königsnekropole ab: ein kauernder Schakal über neun gefesselten Feinden. Die Siegel waren ungebrochen. Hinter der Mauer musste also etwas liegen, das seit ungefähr 3300 Jahren unberührt geblieben war.
Carter begab sich schnellstmöglich nach Luxor am anderen Nilufer, um seinem Finanzier und Auftraggeber George Herbert, 5. Earl of Carnarvon (1866–1923) – meist nur Lord Carnarvon genannt –, ein legendäres Telegramm zu schicken: »Habe endlich wunderbare Entdeckung im Tal gemacht. Prächtiges Grab mit unversehrten Siegeln. Bis zu Ihrer Ankunft wieder zugeschüttet. Glückwunsch.«
 ➦ Die Jahrhundertentdeckung im Tal der Könige
Carters Fund war eine Sensation. Es war die Entdeckung des Jahrhunderts, die sich nun zum 100. Mal jährt. Der britische Archäologe hatte ein Königsgrab voller Beigaben geöffnet und diese aufwändig im Lauf von zehn Jahren geborgen – Schreine, Truhen, Betten, Streitwagen, Schmuck, Gewänder, Sandalen, Statuen, Amulette, Waffen, Salben und die Mumie des jugendlichen Pharao, der einst von 1336 bis 1327 v. Chr. über Ägypten geherrscht hat. Doch das offizielle Narrativ vom sorgsamen Ausgräber stimmt nur zum Teil. Carter war schon vorab in Tutanchamuns Totenstätte eingestiegen und hatte heimlich Stücke entwendet. Das belegen Zeugenaussagen und verdächtige Exponate in Museen außerhalb Ägyptens.
📃 Plan der Pharaonengruft
 ➦ 🪄 Pharaonengruft | Ein Korridor führt in das unterirdische Grab von Tutanchamun. Von der mit Möbeln, Truhen und Streitwagen gefüllten Vorkammer gehen ein kleiner Annex sowie der Sargraum ab. Darin befanden sich die ineinander geschachtelten Holzschreine und Goldsärge. Von dort öffnet sich ein Durchgang in die Schatzkammer mit dem Eingeweideschrein. Die Illustration zeigt die Fundsituation, wie sie Howard Carter beschrieben hat.
Das Grab hatte streng genommen nicht Carter entdeckt, sondern der Arbeiterjunge. Hussein, jüngster Spross der berüchtigten Grabräuberfamilie Abd el-Rassul, hatte damals die Aufgabe, den Arbeitern Wasser zu bringen. Als Hussein einen gefüllten Tonkrug im Sand absetzen wollte, stieß er auf die Treppenstufe. Carter belohnte ihn für seinen Fund mit einem berühmt gewordenen Porträt: Grabungsfotograf Harry Burton (1879–1940) lichtete den Jungen ab, wie er einen goldenen Brustschmuck von Tutanchamun um den Hals trug. Das Motiv erinnert an die mit dem Schatz des Priamos behängte Sophia Schliemann, die ihr Ehemann und Troja-Ausgräber Heinrich Schliemann 1873 fotografiert hatte. Die Biografien der beiden Archäologen weisen Parallelen auf. Vor allem gelten sie bis heute als Laien mit Finderglück. Zumindest im Fall von Carter stimmt das aber sicher nicht.
Howard Carter kam 1874 im heutigen Londoner Stadtteil Kensington als jüngstes von elf Kindern zur Welt. Sein Vater, der Maler und Illustrator war, brachte ihm das Zeichnen bei. Das befähigte den gerade einmal 17-jährigen Howard, zunächst im British Museum und kurz darauf beim Egypt Exploration Fund als Zeichner zu arbeiten. 1892 gelangte er das erste Mal nach Ägypten, wo er auf Grabungen Funde dokumentierte.
Der Brite genoss vor Ort eine archäologische Ausbildung, die damals keine Eliteuniversität der Welt bieten konnte. Carter war demnach alles andere als ein blutiger Laie, als er in der von Franzosen geführten ägyptischen Altertümerbehörde als Oberinspektor Karriere machte. Allerdings endete seine Laufbahn abrupt. Ein Vorfall mit Besuchern aus Frankreich an einer Ausgrabungsstätte kostete ihm 1905 seinen Posten, obwohl Carter keine Schuld trug. Der Leiter der Altertümerbehörde Gaston Maspero vermittelte seinen Schützling daraufhin an den wohlhabenden Lord Carnarvon, der in Ägypten graben wollte. Und Carter war der richtige Mann dafür.
Zu dieser Zeit verfügte der US-Anwalt Theodore Davies (1837–1915) über die Grabungslizenz im Tal der Könige. 1914 gab er sie an die Altertümerbehörde zurück, weil seines Erachtens keine Funde mehr zu erwarten waren. »Ich fürchte, das Tal der Könige ist erschöpft«, lautete sein Fazit. Carter hingegen überzeugte Lord Carnarvon, die Lizenz zu übernehmen. 1917 begannen sie dort zu graben.
Carter wusste nämlich von Anfang an, dass im Tal der Könige noch ein Pharaonengrab seiner Entdeckung harrte: die Ruhestätte des bis dahin kaum bekannten Tutanchamun. Seine Existenz bezeugte ein Konvolut unscheinbarer Objekte, das 1907 in einem Felsenschacht im Tal ans Licht gekommen war. Es handelte sich um Balsamierungsmaterial – Tongefäße, Natronsäckchen, Leinenbinden sowie Relikte eines rituellen Totenmahls. Einige der Leinenstoffe waren beschriftet – mit Regierungsjahr und Namen von Tutanchamun, genauer seinem Thronnamen Nebcheperure. Carters Vorgänger, Theodore Davies, ging davon aus, dass der Felsenschacht das Grab dieses Königs war. Davies bezeichnete den Schacht daher als KV54, »Kings' Valley« 54 – gemäß der archäologischen Zählung im Tal der Könige.
 ➦ Siegel mit Tutanchamuns Thronnamen
Carter hingegen war sich sicher, dass Davies falschlag. Die Grube war nur zwei Quadratmeter groß und damit viel zu klein, als dass hier die Mumie eines Königs samt Grabschatz gelegen haben könnte. Und nun, am 4. November 1922, keimte bei Carter die Hoffnung, dass seine jahrelange Suche nach der Pharaonengruft erfolgreich war. Die knapp drei Wochen, die es dauerte, bis Lord Carnarvon und seine Tochter Lady Evelyn Herbert am 23. November aus England in Luxor eintrafen, müssen Carter wie eine Ewigkeit vorgekommen sein. Als die beiden endlich da waren, ließ Carter den Zugang bis zum Felsengrund frei schaufeln. Und dort bestätigte sich seine Vermutung: Im unteren Bereich der zugemauerten Tür kamen weitere Siegel zum Vorschein – mit Tutanchamuns Thronnamen Nebcheperure.
 ➦ Zugangstreppe zu Tutanchamuns Grab
Doch in die Begeisterung mischten sich Zweifel. Carter hatte in der Mauer eine Stelle bemerkt, die nachträglich versiegelt worden war. Offensichtlich hatten Grabräuber ein Loch in die Vermauerung geschlagen. Dass man die Öffnung im Altertum aber wieder verschlossen hatte, sprach dafür, dass in dem Felsengrab, das nun offiziell KV62 hieß, zumindest noch einige Grabbeigaben zu erwarten waren. Und bekanntlich sollte es noch besser kommen.
Carter ließ den vermauerten Zugang einreißen und den deckenhohen Schutt dahinter ausräumen. Schließlich hatten seine Arbeiter einen Korridor frei gelegt, der vor einer weiteren zugemauerten Tür endete. Dort spielte sich am 26. November 1922 der wohl berühmteste Dialog in der Geschichte der Archäologie ab: Nachdem Carter die Wand an einer kleinen Stelle mit einer Eisenstange durchstoßen hatte, blickte er durch die schmale Öffnung – und schwieg. Offenbar hatte es ihm angesichts des reichen Grabschatzes die Sprache verschlagen. Ungeduldig fragte Lord Carnarvon: »Können Sie etwas sehen?« Woraufhin Carter antwortete: »Ja, wunderbare Dinge!«
Möglicherweise wäre Carters Enthusiasmus verhaltener ausgefallen, wenn er geahnt hätte, dass ihm die Bergung von fast 5400 Objekten aus vier Felskammern zehn Jahre mühseliger Arbeit und nervenaufreibende Verhandlungen mit den Behörden bescheren würde. Der Archäologe realisierte jedoch schnell, dass er allein mit der Aufgabe überfordert sein würde. Also zog er seinen Freund und Kollegen Arthur Callender (1875–1936) hinzu, den er noch aus seiner Zeit beim Egypt Exploration Fund kannte. Wenig später engagierte er weitere Fachleute, die überwiegend für das Metropolitan Museum in New York arbeiteten.
 ➦ Stippvisite im Königsgrab
Während Carter durch das Loch in die Vorkammer spähte, waren Lord Carnarvon, seine Tochter und Callender bei ihm. Die Gruppe vergrößerte nun die Öffnung so weit, dass sie in die schmale, acht Meter lange Vorkammer lugen konnte. Entlang der Wand standen Bettgestelle, überhäuft mit Kisten, Hockern und Behältern. Am einen Ende des Raums erblickten die vier Briten zwei lebensgroße dunkle Figuren in goldenen Gewändern. Und zwischen den beiden einen weiteren zugemauerten Durchgang.
Die Gruppe hatte genug gesehen. Sie verfüllte die Öffnung notdürftig und verließ das Grab, um tags darauf die Totenstätte mit einem Beamten der ägyptischen Altertümerverwaltung zu betreten. Die Nacht zuvor hätten die vier indes nur sehr wenig geschlafen, berichtete Carter später. Alle seien aufgeregt gewesen und fragten sich: Was mochte sich hinter dem zugemauerten Durchgang verbergen?
Inzwischen häufen sich die Indizien, dass Carter, Callender, Lord Carnarvon und Lady Evelyn Herbert nicht nur darüber diskutiert haben, welche Schätze wohl noch im Grab schlummerten, sondern sich auch einen konkreten Überblick darüber verschafft haben. Mit anderen Worten: Sie sind trotz gegenteiliger Behauptungen schon in der Nacht vor der ersten offiziellen Begehung in das Grab eingestiegen und haben sich dort gründlich umgesehen.
Mehrere Belege nähren diesen Verdacht. Wie der Ägyptologe Bob Brier von der Long Island University in seinem jüngst erschienenen Buch »Tutankhamun and the Tomb that Changed the World« schildert, vermutete dies bereits 1934 der renommierte Ägyptologe Alan Gardiner (1879–1963) in einem Brief. Carter hatte ihm ein Amulett überreicht, das ein Kollege Gardiners eindeutig dem Grabschatz von Tutanchamun zuweisen konnte, weil es darin identische Stücke gab. Der Entdecker musste das Amulett also unbemerkt entnommen haben.
 ➦ Vorkammer | Bettgestelle, Truhen und zwei Wächterfiguren füllten den ersten Raum der Grabanlage. An der Wand zeichnet sich dunkel der zugemauerte Durchgang zur Sargkammer ab. Die reich dekorierte Truhe und Schilfreste rechts unten hatte Carter dort platziert. Er wollte die Spuren seines Erstbesuchs kaschieren.
Ähnliches berichtete ein Mitarbeiter von Carter, der Chemiker und Restaurator Alfred Lucas (1867–1945). Im Fachblatt der ägyptischen Altertümerverwaltung, den »Annales du Service des antiquités de l’Égypte« aus den Jahren 1942 und 1947, beschrieb Lucas, dass der Durchgang, den die dunklen Figuren bewachten, ebenfalls durchstoßen und wieder verschlossen worden war. Das erste Mal vor mehr als 3000 Jahren – damals hatten sich Grabräuber Zugang verschafft. Das zweite Mal lag weniger weit zurück, vor heute 100 Jahren hätte Carter selbst Hand angelegt. Lucas hatte sich mit ihm über die verfüllte Öffnung unterhalten: »Als ich sagte, dass es nicht wie ein altes Werk aussah, gab er zu, dass es nicht so war und dass er es getan hatte.«
 ➦ Ein vergoldeter Schrein füllte die Sargkammer
Der Durchlass führte vom Vorraum in die Sargkammer, die damals fast vollständig von einem großen Schrein aus vergoldetem Holz ausgefüllt war. Womöglich ahnten die beiden Ägyptologen Carter und Callender schon, dass sich darin mehrere ineinandergestellte Schreine und Sarkophage mit der Mumie des Pharao verbargen.
Vermutlich hat Carter in jener Nacht die beiden Flügeltüren des äußersten Sargschreins geöffnet. Die Tür dahinter war mit einem Seil und Tonsiegeln verschlossen. Die Plomben hielten Carter wohl zurück, auch sie zu öffnen. Ob er an den äußeren Türgriffen zuvor Tonsiegel zerbrochen hatte und die verräterischen Überreste verschwinden ließ, ist umstritten. Laut seines Tagebuchs waren sie zwar verriegelt, aber nicht plombiert.
Mit dem Einstieg in die Sargkammer hatten die nächtlichen Besucher auch die so genannte Schatzkammer zu Gesicht bekommen, die vom Sargraum abgeht. Das bestätigte Alfred Lucas, der im Fachblatt der Altertümerbehörde erwähnte, dass »Lord Carnarvon, seine Tochter und Herr Carter natürlich vor der offiziellen Öffnung die Grabkammer und daher auch die Schatzkammer betreten haben, die keine Tür hat«. In den Durchgang zur Schatzkammer ragten damals die Tragestangen eines Kastens, auf dem eine Figur des Unterweltsgottes Anubis in Form eines Schakals thronte. Dahinter stand ein hoher vergoldeter Kasten mit den einbalsamierten Eingeweiden Tutanchamuns.
Am Ende ihres nächtlichen Ausflugs verwischten die vier ihre Spuren. Um das verfüllte Grabräuberloch in der Zwischenwand zu kaschieren, schoben sie vermutlich den Deckel eines Korbs, Schilfreste und eine bemalte Truhe davor. Das lassen Carters Pläne und die Grabungsfotos vermuten. Auf ihnen fällt unter den dicht an dicht gestellten Möbelstücken in der Vorkammer eine Lücke auf. Vielleicht hatte Carter die Truhe von dort hinüber zur Wand gehievt.
In den zehn Jahren, die es dauerte, die Gruft leerzuräumen, hat Carter minutiös die Lage und das Aussehen aller Grabbeigaben festgehalten – in Zeichnungen, Beschreibungen und Fotografien von Harry Burton. So entstand eine detaillierte Dokumentation des Grabschatzes, die heute das Griffith Institute in Oxford aufbewahrt und online gestellt hat. Die Unterlagen trösten darüber hinweg, dass Carter über drei populärwissenschaftliche Bände hinaus keine wissenschaftlichen Publikationen seiner Entdeckung vorgelegt hat. Aber gerade weil der Ausgräber die Lage der Grabbeigaben derart detailliert aufzeichnete, fällt auf, dass die besagte wiederversiegelte Wand relativ spärlich dokumentiert wurde. Wollte Carter den heimlichen Besuch in der Sargkammer vertuschen?
 ➦ 💰 Schatzkammer
Vom eigentlichen Grabraum führt ein Durchgang in eine Nebenkammer. Dort befanden sich eine Bahre samt Kasten und Schakalfigur sowie dahinter der vergoldete Eingeweideschrein. Das Foto entstand 1922, bald nach der offiziellen Graböffnung.
Dass er mit den anderen zusammen ins Grab eingestiegen war, legt auch ein Brief nahe, den Lady Evelyn später an Carter geschrieben hat. Sie bedankte sich bei ihm, dass er sie »ins Allerheiligste« geführt habe. Damit dürfte sie die Sargkammer gemeint haben. Ein weiteres Indiz für den Vorabbesuch im Grab liefert der Bericht des bereits genannten Chemikers Alfred Lucas. In den »Annales du Service des antiquités de l'Égypte« von 1942 erwähnt er, dass er ein Objekt aus dem Grabschatz – ein kleines Metallgefäß in Form einer Doppelkartusche –, das Carter angeblich im Sarkophag gefunden hat, lange vor der Öffnung des Totenkastens in Carters Haus gesehen habe. Ursprünglich stand es wohl auf dem Boden der Sargkammer, wo es der Grabungsleiter bei seinem Vorabbesuch eingesteckt hatte.Als Carter 1923 die Sargkammer erneut betrat, wusste er, was ihn dort erwartete – dass ihm und seinem Team der Raum noch viel schweißtreibende Arbeit abverlangen sollte, ahnte er aber wohl nicht. Die Holzschreine mussten in Einzelteile zerlegt und zugleich mit Kunstharz stabilisiert werden. 80 Tage werkelten die Männer auf engstem Raum. Am Ende stellte Carter fest: »Immerhin bin ich froh, (…) dass wir uns selbst mehr beschädigt haben als die Schreine.«
So wie der Schrein war fast jedes Objekt aus Holz in einem fragilen Zustand. Das traf auch auf eine lebensgroße Kopfskulptur zu. Sie hätte Carter allerdings fast die Grabungslizenz gekostet. Die Altertümerverwaltung entdeckte sie in einer Weinkiste im Grabungsdepot – und witterte Diebstahl. Im Fundverzeichnis war der Kopf nicht gelistet, auch Burton hatte das Stück nicht fotografiert. Carter erklärte, er habe es aus dem Schutt des Zugangskorridors geklaubt und demnach zu einem Zeitpunkt gefunden, als er Burton noch nicht engagiert hatte. Außerdem versicherte er, dass der Kopf restaurierungsbedürftig sei und deshalb noch nicht katalogisiert wurde.
 ➦ 💰 Der Grabschatz
Die Holzskulptur war nur eine von vielen Episoden in einem Verteilungskampf, der inzwischen im Tal der Könige entbrannt war: zwischen den französischen Vertretern der Antikenbehörde, die allgemein nicht gut auf die Engländer zu sprechen waren, und ägyptischen Nationalisten, die nach der Unabhängigkeit ihres Landes 1922 alle Repräsentanten der europäischen Kolonialmächte aus ihren Ämtern verdrängen wollten. Thomas Hoving (1931–2009), langjähriger Chef des New Yorker Metropolitan Museum of Art, hat 1978 aus den Akten seines Hauses den detaillierten Verlauf der Streitigkeiten rekonstruiert. Dabei wies er auch auf Ungereimtheiten in Carters offiziellen Schilderungen hin.
 ➦ Leinen | Mit Tinte ist auf diesem Tuch der Thronname von Tutanchamun und sein achtes Regierungsjahr verzeichnet, ebenso oben rechts die hohe Qualität des Textils: »gut, gut, gut«. 1907 entdeckten Ausgräber im Tal der Könige Stoffe, Körbe und Gefäße, die bei der Mumifizierung Tutanchamuns verwendet wurden. Weil die Ausgräber damals die Hälfte ihrer Funde behalten durften, gelangte dieses und andere Objekte ins New Yorker Metropolitan Museum.
Aus Sicht des britischen Archäologen betrieb die Altertümerbehörde Schikane. Sie verschärfte die Verteilungsregel, der zufolge den Ausgräbern die Hälfte der Funde zustand: Handelte es sich um ein geschlossenes und ungestörtes Fundensemble, musste es komplett in Ägypten verbleiben. Wegen dieser Klausel pochte Carter immer wieder darauf, dass Grabräuber KV62 geplündert hätten – die neue Regel also unwirksam wäre. Die Altertümerverwaltung setzte sich jedoch durch. Der Grabschatz von Tutanchamun blieb in Ägypten.
Es hatte also offenbar nichts genutzt, dass Carter in einem Leintuch eingewickelte Fingerringe als hastig weggeworfene Beute überraschter Grabräuber präsentierte. Wie die Hildesheimer Ägyptologin Regine Schulz darlegte, kann das Tuch mit den Ringen sehr wohl zu den ursprünglichen Beigaben gehört haben, die in Truhen gefüllt wurden. Hingegen überzeugt die Ansicht des Berliner Ägyptologen Rolf Krauss nicht, Carter habe das gesamte Plünderungsszenario bloß inszeniert. Aus welchem Grund? Schon als er den Zugangskorridor freiräumen ließ, waren die Spuren der Grabräuber zu erkennen gewesen.
 ➦ 💰 Carters Hosentaschensammlung
Heute ist ziemlich sicher, dass der damals frustrierte Carter begann, kleine Objekte aus dem Grab zu entwenden. Vielleicht entsprach das seiner Vorstellung von gerechter Fundverteilung. Thomas Hoving war überzeugt, dass einige Exponate im Metropolitan Museum aus dieser »pocket collection« Carters stammen. 2010 bemühte sich Hovings Nachfolger, die 19 Stücke dem ägyptischen Staat zurückzugeben. Es handelte sich um eher unscheinbare Objekte wie eine vergoldete Bronzerosette, eine kleine Sphinx aus Lapislazuli sowie die Bronzestatuette eines Hündchens.
Es war aber sich nicht nur Carter allein, der heimlich Objekte entwendete. Der Ägyptologe Marc Gabolde von der Université Paul Valéry – Montpellier III entdeckte bei einer Versteigerung 2015 im Londoner Auktionshaus Christie's eine Halskette aus Goldperlen. Nach Ausweis der Fotos von Harry Burton war sie ursprünglich Teil eines breiten Halskragens, der auf der Mumie von Tutanchamun lag. Weitere zugehörige Perlen aus Gold, Karneol und farbigem Glas besitzt das Saint Louis Art Museum in Missouri. Und im Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas City befinden sich zwei Verschlüsse dieses Halskragens in Gestalt von Falkenköpfen.
Wie kamen Teile des Brustschmucks aus Tutanchamuns Totenstätte in diese Museen? Es ist bekannt, dass KV62 während des Zweiten Weltkriegs kaum bewacht wurde. Jemand hätte also leicht in dieser Zeit Teile des Mumienschmucks ergattern können. Der einbalsamierte Köper des Pharao, der im Grab aufgebahrt lag, war einst mit einer Harzmasse übergossen worden. Und an der Mumie haftete noch Schmuck, den Carter nicht ablösen konnte.
Carters Schilderungen von wunderbaren Dingen und ihrer Auffindung entsprachen sicher nicht ganz den Tatsachen. Er war mit Callender, Lord Carnarvon und Lady Evelyn unerlaubt ins »Allerheiligste« eingestiegen, hatte damals und wohl auch später Grabbeigaben entwendet. Das schmälert jedoch nicht die besondere Bedeutung dieses einzigartigen Funds im Tal der Könige. Bis heute sind Fachleute damit beschäftigt, die Objekte aus dem Grab zu untersuchen, zu bestimmen und zu restaurieren. Die Pharaonengruft des Tutanchamun ist und bleibt eine Jahrhundertentdeckung.
 ➦ 💰 Neue Schätze aus Tutanchamuns Grab
In jahrelanger Kleinarbeit haben Tübinger Archäologen und Restauratoren des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz 100 annähernd vollständige Goldbleche zusammengesetzt, die aus dem Grab des Pharaos Tutanchamun stammen.
Wahrscheinlich schmückten die Beschläge einst Bogenkästen, Pfeilköcher und Zaumzeug. Die Darstellungen darauf folgten offenbar einem "internationalen" Geschmack der Zeit: Neben rein ägyptischen Abbildungen fanden die Forscher auch solche, die eher für den Vorderen Orient typisch sind.
Dazu zählen Darstellungen von Tierkämpfen und Ziegen am Lebensbaum. "Vermutlich gelangten diese Motive, die einstmals in Mesopotamien entwickelt wurden, über Syrien in den Mittelmeerraum und nach Ägypten", erklärt Peter Pfälzner von der Universität Tübingen, der an der Untersuchung beteiligt war. "Dies zeigt erneut die große Rolle, die das alte Syrien für die Kulturvermittlung in der Bronzezeit spielte."
Gefunden wurden die Beschläge noch von Howard Carter selbst. Das Team des berühmten Tutanchamun-Entdeckers fotografierte die Bleche unmittelbar nach der Entnahme und verstaute sie unrestauriert in einer Kiste, in der sie jetzt die Wissenschaftler nach all den Jahren unangetastet wiederfanden.
 ➦ Mumien – Zeugen der Vergangenheit
Ähnliche Goldbleche mit thematisch vergleichbaren Darstellungen haben die Forscher laut ihrer Pressemitteilung auch in der Gruft der syrischen Königsstadt Qaṭna gefunden. Dort hatte ein Archäologenteam unter Pfälzners Leitung im Jahr 2002 ein ungeöffnetes Königsgrab entdeckt. Es ist nur wenig älter als das des Tutanchamun. Die Forscher stellten sich daraufhin die Frage, ob die Ähnlichkeit mehr als nur Zufall ist. Wie waren die fremden Motive auf den Goldblechen nach Ägypten gelangt? Chemische Analysen zeigten, dass die Goldbleche mit ägyptischen Motiven und die mit fremden Motiven aus unterschiedlich zusammengesetztem Goldmaterial hergestellt wurden. Womöglich wurden die fremdartigen Stücke importiert – oder lokale Werkstätten spezialisierten sich auf die Produktion eines der beiden Stile und benutzen dabei ihre eigene Materialquelle.
Die Bleche werden derzeit in einer Sonderausstellung des Ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt und künftig im neuen Grand Egyptian Museum nahe den Pyramiden von Gizeh gezeigt.

➦ Pharaonengruft | Ein Korridor führt in das unterirdische Grab von Tutanchamun. Von der mit Möbeln, Truhen und Streitwagen gefüllten Vorkammer gehen ein kleiner Annex sowie der Sargraum ab. Darin befanden sich die ineinander geschachtelten Holzschreine und Goldsärge. Von dort öffnet sich ein Durchgang in die Schatzkammer mit dem Eingeweideschrein.
Zitat
Seit der Entdeckung seines Grabes im November 1922 wurde die Mumie von Tutanchamun und das kurze Leben des Kindkönigs wissenschaftlich untersucht, doch auch nach 100 Jahren Forschung liegt noch Vieles im Dunkeln. Was man bislang weiß: Tutanchamun, sein ursprünglicher Name war Tutanchaton, wurde während der Herrschaft von König Echnaton in der späten 18. Dynastie Ägyptens, die etwa von ca. 1550 bis 1295 v. Chr. dauerte, geboren. Tutanchamun wurde als Kind im Alter von nur neun Jahren Pharao und starb bereits mit 19 Jahren.
Tutanchamuns Verwandtschaftsverhältnisse sind noch nicht vollständig geklärt. 2008 entnahm ein Team von Wissenschaftlern Knochen- und Gewebeproben von Tutanchamun und weiteren Mumien, die als Könige der damaligen Zeit bekannt waren. Sie hofften Tutanchamuns Stammbaum rekonstruieren zu können. Den Ergebnissen dieser Untersuchungen schließen sich bis heute die meisten Archäologen an. Sie zeigten: Sein Vater war die Mumie aus Grab mit der Nummer KV55, die als König Echnaton identifiziert wurde. Und Tutanchamuns Mutter war die Mumie aus Grab KV35, bekannt als "Younger Lady". Das Team berichtete, es sei zudem sicher, dass es sich bei Tutanchamuns Großeltern um König Amenophis III. und seine Ehefrau Teje handelte.
Es gibt jedoch auch Kritik von Wissenschaftlern an den damaligen Untersuchungsergebnissen. Neuere Analysen zweifeln sie an. Dass Tutanchamun eine genetische Übereinstimmung mit König Echnaton hat, gilt jedoch als sicher: Echnaton und Tutanchamun sind miteinander verwandt. Doch war König Echnaton auch wirklich sein Vater? Und wer war demnach seine Mutter? Der Ägyptologe Prof. Dr. Tarek Sayed Tawfik von der Universität Kairo: "Das ist immer noch ein großes Problem, dass wir nicht wissen, wer seine Mutter genau war. Wir wissen durch DNA-Analysen, dass Tutanchamun ein Verwandtschaftsverhältnis zu Echnaton hatte. Es wurde früher oft gesagt, dass Echnaton sein Vater war, aber wahrscheinlich ist es nicht so. Wahrscheinlich war die Mutter von Tutanchamun die älteste Tochter von Echnaton. (…) Und der Vater war vermutlich Prinz Thutmosis, ein Bruder von Echnaton." Nach dieser These hatte König Echnaton keine eigenen männlichen Nachkommen, Thutmosis war vor Echnatons Krönung bereits verstorben. Und so kam nach Echnatons Tod der junge Tutanchamun auf den Thron.
Schon als Kind wurde Tutanchamun verheiratet. Seine Gattin Anchesenamun war ebenfalls ein Kind, als die beiden heirateten. Wissenschaftler vermuten, dass Anchesenamun eine Verwandte von Tutanchamun gewesen sein könnte. Prof. Dr. Tarek Sayed Tawfik, Ägyptologe: "Es ist die Frage, ob Anchesenamun seine Halbschwester war oder nicht, aber sie kann eine Verwandte sein. Bis heute ist die Heirat von Verwandten in Ägypten gängig, das wird also nicht als Inzucht angesehen. Jedoch gab es einige wenige Fälle in der alten ägyptischen Geschichte, wo es tatsächlich Hochzeiten mit Geschwistern gegeben hat. Hauptsächlich um die Machtübergabe und das Weiterleben dieser Dynastie zu sichern."
Zeichnungen, die in Tutanchamuns Grab gefunden wurden, lassen vermuten, dass sich Tutanchamun und Anchesenamun sehr nahe waren und sich wahrscheinlich wirklich liebten. Damals war das eher eine Ausnahme. Königliche Ehen wurden nicht aus romantischen Gefühlen geschlossen, sondern meist nach rationalen Kriterien. Ein glückliches Familienleben war dem jungen Paar jedoch nicht vergönnt, lebende Nachkommen konnten Tutanchamun und Anchesenamun nicht zeugen. Zwei weibliche Föten wurden mit Tutanchamun in seiner Grabkammer bestattet, es waren seine Töchter. Anchesenamun gebar sie als Früh-, beziehungsweise als Totgeburten.
Kein Familienglück: Tutanchamun blieb kinderlos
    "Dass die beiden Töchter mit Tutanchamun begraben wurden, ist ungewöhnlich. Interessanterweise ist es aber bis heute in Ägypten so, dass ein Kind, das frühzeitig oder tot geboren wird, mit den Erwachsenen der Familie zusammen bestattet wird. Im Fall von Tutanchamun kennen wir keine vergleichbaren Fälle in der altägyptischen Geschichte. (…)
    Der Tod dieser beiden Prinzessinnen im fünften und siebten Monat, das muss für das Paar traumatisch gewesen sein. Und es wird auch ein Zeichen dieser liebevollen Beziehung zwischen den beiden sein, dass Tutanchamun beschließt, die beiden Früchte dieser Beziehung mit in sein Grab zu nehmen."
Tutanchamun wurde mit nur neun Jahren plötzlich König. Trotz seines jungen Alters war er wohl ein angesehener Pharao.
Wo Tutanchamun seine Kindheit verbrachte, ist nicht genau bekannt, vielleicht in der neu gegründeten Kultstadt von König Echnaton, in Tell El-Amarna. Die Stadt befand sich rund 300 Kilometer südlich von Kairo, heute ist sie eine archäologische Fundstätte. Echnaton galt als exzentrischer Visionär. Er ließ den Königshof von Theben rund 300 Kilometer nördlich nach Tell El-Amarna umziehen und taufte die Stadt Achet-Aton ("Horizont des Sonnengottes"). Echnaton wandte sich von Amun und den anderen offiziellen Göttern ab und betete stattdessen Aton an - eine altägyptische Gottheit, die in ihrer Erscheinung als Sonnenscheibe verehrt wurde. Gemeinsam mit seiner Hauptfrau Nofretete diente Echnaton Aton als Hohepriester. Auch der junge Tutanchamun wurde mit diesem Glauben erzogen. Anderen Göttern zu huldigen, verbat Echnaton den Ägyptern zu deren Missfallen.
In seiner Kindheit liebte es Tutanchamun, Bogen zu schießen und zu jagen, das belegen viele Zeichnungen in seinem Grab, in dem auch etliche Bögen und Pfeile geborgen wurden. Mit seiner unbeschwerten Kindheit war es allerdings vorbei, als König Echnaton starb und Tutanchamun mit nur neun Jahren neuer Pharao wurde. Auf den Kindkönig kamen nun viele Pflichten zu. Doch Tutanchamun wurde als Prinz auf diesen Moment vorbereitet. Er lernte unter anderem die Hiorogliephenschrift, Geographie, Mathematik und die Weltsprachen seiner Epoche.
Es ist nicht belegt, wie viel Macht Tutanchamun als Regent selber hatte. Er hatte auf jeden Fall mehrere hohe Beamte an seiner Seite, die ihn berieten und die Geschäfte im Land in die Hand nahmen. Seine prunkvollen Grabbeigaben zeigen jedoch, dass er trotz seiner recht kurzen Regentschaft, und obwohl er als Kind auf dem Thron war, das Ansehen eines Pharaos hatte. Es wurde offenbar alles standesgemäß für ihn zu seinen Lebzeiten als Pharao und nach seinem Tod auch für seine Reise in die Unterwelt getan. Experte Tarek Sayed Tawfik erklärt: "Zu Beginn war er wahrscheinlich eher eine Marionette seiner Berater, weil er noch ein Kleinkind war, das noch keine eigenen Entscheidungen fällen konnte. Aber als er dann in das Teenageralter kam, zwischen 13 und 17 Jahren, das ist ja ein rebellisches Alter bei Jugendlichen, da kann ich mir vorstellen, dass er ab dieser Zeit auch seine eigene Meinung mit ins Spiel gebracht hat. Da ist dann die Frage, ob seine eigene Meinung immer mit der Meinung seiner Berater übereingestimmt hat oder nicht. War das ein Grund für seinen verfrühten Tod?"
Tutanchamuns größter Verdienst als Pharao war die Abkehr von den radikalen religiösen Reformen von König Echnaton, die das Land destabilisierten. Während der ersten beiden Jahre seiner Amtszeit verließen, Tutanchamun und Anchesenamun, die ihn unterstützte, Amarna. Das junge Paar wandte sich von Echnatons Glauben an Aton ab, kehrte zurück nach Theben und erneuerte seine Verbundenheit mit dem Amun-Kult. Die beiden änderten ihre Namen von ursprünglich Tutanchaton („lebendes Abbild des Aton“) und Anchesenpaaton in Tutanchamun und Anchesenamun und ließen die Tempel und Heiligtümer der zuvor verbotenen Götter erneuern und vergrößern. Tutanchamun selbst besuchte den Tempel regelmäßig und huldigte Amun. Durch die Rückkehr zum alten Glauben erhielten die Priester ihre Macht zurück und auch das ägyptische Volk war wieder zufrieden.
Tutanchamuns Verdienst: Die Rückkehr zum alten Glauben
    "Obwohl Tutanchamun nur kurz regierte, macht seine Regentschaft einen großen Unterschied in der ägyptischen Geschichte aus. Vielmehr, als diesem König normalerweise nachgesagt wird."
Neue Untersuchungen zeigen, aus welcher Art von Meteoriten die Klinge von Tutanchamuns Dolchs gemacht ist.
Der Brite Howard Carter fand 1922 in Tutanchamuns Grabkammern neben der Mumie des jungen Pharaos rund 5.400 Grabbeigaben: darunter zum Beispiel Tiere und Statuen aus Gold, aufwendige Schnitzereien, seine berühmte goldene Maske, Kleidung, Schuhe, Betten, Gehstöcke, Bögen, Pfeile, einen kleinen Thron, Streitwägen und auch einen sehr wertvollen Dolch.
Schon vor einigen Jahren stand fest, dass die Klinge dieses Dolchs von Meteoriten aus dem Weltall stammt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom "Chiba Institute of Technology in Japan" haben die Waffe erneut untersucht und berichteten 2022 im Fachblatt "Meteoritics & Planetary Science" über ihre Erkenntnisse.
Für ihre Untersuchungen legten sie den Dolch im Ägyptischen Museum in Kairo unter eine Fotokamera, sowie unter ein spezielles Röntgengerät, um die Verteilung der Elemente auf der Oberfläche der Klinge zu untersuchen. Dabei fanden sie sogenannte Widmanstätten-Strukturen, die typisch für Oktaedrite, die häufigste Gruppe von Nickel-Eisenmeteoriten, sind. Damit konnten die Wissenschaftler zum ersten Mal die Art des Meteorits, aus dem die Klinge des Dolchs gemacht ist, nachweisen. Die Forscher fanden auch heraus, dass die Klinge bei Temperaturen von unter 950 Grad Celsius geschmiedet wurde. Die Untersuchungen lieferten ebenfalls einige Hinweise zur Herkunft des Dolchs: Der goldene, edelsteinbesetzte Griff kann nicht aus Ägypten stammen. Die Diamanten auf dem Griff wurden mit Kalkputz angebracht, einem Material, das in Ägypten erst viel später verwendet wurde. Die japanischen Wissenschaftler vermuten deshalb, dass der Dolch möglicherweise das Geschenk eines fremden Herrschers war, das dann zum Familienerbstück wurde. Der Dolch wird erstmalig zusammen mit den rund 5.400 Grabbeigaben von Tutanchamun im neuen "Grand Egyptian Museum" bei den Pyramiden von Gizeh ausgestellt werden.
Tutanchamuns plötzlicher Tod:
Warum starb der junge Pharao so früh?
Starb der junge Pharao Tutanchamun an einer Krankheit, nach einem Unfall - oder war es Mord?
Nach nur etwa zehn Jahren an der Macht kam Tutanchamun im Alter von 19 Jahren ums Leben. Doch warum? Fest steht: Tutanchamun war nicht bei bester Gesundheit. Zeichnungen in seinem Grab zeigen ihn oft sitzend, sogar beim Bogenschießen, und auch über 100 Gehstöcke lagen in seinem Grab. Den Kindkönig plagten wohl schon in jungen Jahren einige Leiden, die wohl besonders seine Beine betrafen. Wissenschaftler vermuten, dass er unter einer Knochenkrankenheit litt und einen leichten Klumpfuß hatte. Sowohl der Klumpfuß als auch die Knochenkrankheit könnten Tutanchamun beim Gehen eingeschränkt haben, doch tödlich war beides nicht. Tutanchamun war auch mit Malaria infiziert, wie sich bei DNA-Untersuchungen herausstellte.
Die genauen Umstände seines Todes - bis jetzt bleiben sie Tutanchamuns Geheimnis. Wissenschaftler können bis jetzt nicht nachvollziehen, was - oder wer -den jungen Pharao umbrachte. Vielleicht kämpfte er mit weiteren gesundheitlichen Problemen? Vielleicht war ein schwerer Malariaanfall der Grund für seinen plötzlichen Tod? Oder ein Sturz oder ein Unfall mit einer anschließenden Infektion? Ein Bein von Tutanchamuns Mumie hatte einen Knochenbruch, der noch zu Lebzeiten passiert sein könnte. Auch die These, dass Tutanchamun ermordet worden ist, ist laut dem Ägyptologen Tarek Sayed Tawfik nicht restlos widerlegt.
Die Todesursache: Der Zustand von Tutanchamuns Mumie erschwert die Untersuchungen
    "Was auffällig ist, ist, dass die Mumie insgesamt relativ schlecht erhalten ist, sie ist sehr stark beschädigt, zum Teil wegen der Ausgrabungen und zum Teil wegen der Mumifizierung. (…) Weil der Erhalt der Mumie so schlecht ist, ist eine definitive Todesursache fast unmöglich zu benennen, weil auch Teile der Mumie und auch gewisse Organe fehlen. Man kann nur Vermutungen anstellen. Aus meiner Sicht ist das Wahrscheinlichste: ein Bruch im Bereich des linken Knies mit entsprechenden Konsequenzen, die zu seinem Tod geführt haben."
Prof. Dr. Dr. med. Frank Rühli leitet das Institut für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich und analysierte die Scans erstmals von Tutanchamuns Mumie 2005 und forscht weiterhin an Tutanchamun.
Reise ins Jenseits: Rätsel um Tutanchamuns Mumie
Zu sehen ist der Kopf von Tutanchamuns Mumie. Der junge Pharao Tutanchamun ist die Ikone des Alten Ägypten. Die Entdeckung seiner Grabkammer, seiner Mumie mit der Goldmaske und den wertvollen Grabschätzen durch den Archäologen Howard Carter machten ihn weltberühmt. | Bild: picture alliance/Photoshot
Tutanchamuns Mumie weist einige Anomalien auf.
Die Ägypter glaubten, dass der Tod eines Menschen nicht sein Ende war, sondern dass alle Menschen im Jenseits weiterlebten. Nach ihrem Glauben starb nur der Körper eines Menschen, aber sein Geist lebt weiter. Der Geist sollte den Körper im Jenseits wiederfinden, deshalb konservierten die Ägypter die Leichen, indem sie sie mumifizierten. Nicht nur Pharaonen wurden mumifiziert, sondern auch einfachere Bürger und auch einige Tiere, wie zum Beispiel Katzen und Hunde.
Die Mumifizierung erfolgte nach einem bestimmten Ritual. Es dauerte in der Regel 70 Tage, bis der Verstorbene für die Bestattung hergerichtet war. Zuerst wurde der Leichnam gewaschen und die Eingeweide bis auf das Herz entnommen. In den ersten 40 Tagen entwässerten und trockneten die Bestatter die Leiche und die Organe - die in einem eigenen Gefäß, sogenannten Kanopen, bestattet wurden - durch die Beigabe von Natron. In den 30 Tagen darauf wurde der Körper noch einmal gewaschen, mit Ölen eingerieben, und Harze aufgetragen. Anschließend wurde der Leichnam mit Leinen- und Natronpäckchen, Gewürzen, Samen, Flechten, Myrrhe, Weihrauch, Ölen, Harz, Fetten und Bienenwachs ausgestopft. Den Füllstoffen schrieben die Ägypter nicht nur einen guten Geruch, sondern auch eine konservierende Wirkung zu. Einige Körperteile wie Nägel oder die Augen wurden gesondert präpariert und der Einschnitt im Bauch, durch den die Organe entnommen wurden, geschlossen. Zum Schluss bandagierten die Bestatter die Mumie, dabei sangen Priester Zaubersprüche und legten magische Amulette auf der Mumie ab. Sie hatten eine spezielle Schutzfunktion.
Soweit die Tradition.
Tutanchamuns Mumie wies jedoch einige Besonderheiten auf: Ihr fehlte zum Beispiel das Herz, was für eine Mumie unüblich war. Außerdem wurde Tutanchamuns Penis in einem 90 Grad Winkel einbalsamiert - die einzige Mumie, an der dieses Begräbnisritual bisher festgestellt werden konnte. Wissenschaftler vermuten, dass dies an den verehrten Totengott und Gott der Widergeburt Osiris erinnern sollte.
Tutanchamuns Mumie: Eine Erinnerung an Osiris?
    "Zu Zeiten von König Echnaton gab es keinen klaren Jenseitsglauben. Eine der Haupterrungenschaften von Tutanchamun ist es, dass er nicht nur den Gott Amun wieder zu Ruhm bringt, sondern auch den Jenseitsglauben wieder zurückholt. Und der Jenseitsglaube ist sehr stark mit dem Totengott Osiris verbunden. Und wenn er hier als Osiris dargestellt wird - und die Idee mit dem aufgerichteten Penis hat mit der Idee der Wiedergeburt zu tun - dann ist also der gesamte Jenseitsglaube wiederhergestellt."
Prof. Dr. Tarek Sayed Tawfik ist Ägyptologe, lehrt an der Archäologischen Fakultät der Universität Kairo und ist ehemaliger Direktor des 'Grand Egyptian Museum'.

Es wurden Tutanchamun allein 31 Sitzgelegenheiten mitgegeben, vom goldenen Thronsessel bis zu schlichten Hockern. 145 Roben, Kilts, Tuniken und Lendenschürze garantierten ein standesgemäßes Auftreten, hinzu kamen Handschuhe, Gürtel und Langhaarperücken und natürlich Insignien wie Krummstab und Zepter sowie 35 Paar Schuhe und 130 Gehstöcke, die er im Leben wegen einer Missbildung am linken Fuß wohl gebraucht hatte.
Forscher haben errechnet, dass die kostbaren Gefäße an die 350 Liter Parfüme, Öle und Salben enthalten haben müssen. Sorgten Berge an Schmuck für ein feines Äußeres, zeigten die 116 Körbe mit Nahrungsmitteln, welche Früchte und Gewürze im Nilland auf den Tisch kamen. Gerste und Weizen konnten auch für die Herstellung von Bier dienen. 48 Gefäße belegen die Beliebtheit von Rindfleisch und Geflügel.
Sechs Wagen sicherten die Mobilität, Spiele und Musikinstrumente die Unterhaltung. Das Waffenarsenal mit acht Schilden, zwei Schwertern, 44 Bögen und Hunderten Pfeilen lässt ahnen, wie die Armeen des Neuen Reiches ausgerüstet waren. Ein Dolch wurde aus dem Eisen eines Meteoriten gefertigt, denn die Aufbereitung des Elements aus irdischen Quellen war noch nicht erfunden.
Als Tutanchamun um 1323 v. Chr. dieser Dolch ins Grab gelegt wurde, war Eisenverhüttung in Ägypten noch unbekannt
Diese Fülle war in ein 80 Quadratmeter großes Grab gepfercht, das gar nicht für die Aufnahme eines Pharaos gedacht gewesen war. Aber da der Herrscher wohl keine 20 Jahre alt wurde, baute man flugs eine Anlage um, die sich ein hoher Beamter beizeiten in den Fels hatte treiben lassen. Die geringen Ausmaße und der Schutt höher gelegener Gräber gaben Tutanchamuns Totenhaus die Chance, unerkannt zu bleiben.
Das kleine Grab passt zu der politischen Rolle, die der jugendliche Pharao zu Lebzeiten gespielt hat. Nach jüngsten DNA-Untersuchungen von Mumien war er der leibliche Sohn von Pharao Amenophis IV., genannt Echnaton, und einer Nebenfrau, die zugleich eine Schwester von ihm war. Danach wäre also Echnatons Hauptfrau Nofretete nicht die Mutter gewesen. Allerdings ist die Identifikation der Mumien keineswegs eindeutig.
Das gab dem britischen Archäologen Nicholas Reeves 2015 die Chance, hinter Tutanchamuns Sargkammer das Grab Nofretetes anzunehmen. Bodenradar-Untersuchungen haben die Existenz von Hohlräumen wahrscheinlich gemacht. Da für deren Analyse aber die bemalten Wände eingerissen werden müssten, bleibt es bei Spekulationen, vorerst. So kann weiterhin von unentdeckten Geheimnissen des Pharaos geträumt werden.
Die Karriere Tutanchamuns (reg. 1332–1323 v. Chr.)
Das Neue Reich der 18. Dynastie war ein Imperium, das vom Sudan bis Syrien reichte. Pharao Echnaton hatte eine religiöse Revolution initiiert, indem er den Sonnengott Aton zum alleinigen Reichsgott erhob. Nach einer mehrjährigen Regentschaft gelangte sein Sohn Tutanchaton („lebendes Abbild des Aton“) als etwa Achtjähriger um 1332 v. Chr. auf den Thron. Unter ihm konnte die mächtige Amun-Priesterschaft die alten Götter restituieren, was die Annahme des Namens Tutanchamun („lebendes Abbild des Amun“) zeigt.
Inzest, Unfall, Mord – die vielen Tode Tutanchamuns
Die Regierungsgeschäfte führten der Großwesir und der Oberbefehlshaber des Heeres. Der junge Pharao war wohl mit einer Schwester verheiratet, zwei weibliche Föten im Grab könnten seine ungeborenen Kinder sein. Theorien über die Todesursache des Pharaos gibt es viele – von einer Seuche über Unfall und Wundbrand bis zum Mord.
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Stephen William Hawking, CH, CBE, FRS war ein britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker. Von 1979 bis 2009 war er Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge.

Biografie und Lebenslauf von Stephen Hawking
Steckbrief & Allgemeine Informationen
Stephen Hawking Name: Stephen Hawking
Geburt: 8. Januar 1942 in Oxford
Tod: 14. März 2018 in Cambridge
Eltern: Frank Hawking und Isobel Hawking (geb. Walker)
Nationalität: Großbritannien
Ausbildung: University of Oxford, University of Cambridge
Beruf: Physiker
Fachbereich: Physik, Astrophysik
Werke: u.a. The Nature of Space and Time (1996), The Universe in a Nutshell (2001), The Theory of Everything (2002)
Familie: ehemals verheiratet mit Jane Hawking (1965–1995), Elaine Hawking (1995–2006); drei Kinder aus erster Ehe
Auszeichnungen: u.a. Copley Medal (2006)
Einflüsse: Albert Einstein
Der britische Astrophysiker Stephen Hawking wird seit den späten Sechzigerjahren als Genie gefeiert und gilt heute nach Albert Einstein als einer der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Durch seine schwere Erkrankung des motorischen Nervensystems, die ihn Jahrzehnte an den Rollstuhl fesselte, sowie seine teilweise unkonventionellen Theorien über schwarze Löcher, ist Stephen Hawking seit den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts auf internationaler Ebene einer breiten Öffentlichkeit ein Begriff. Zahlreiche Auftritte in den Medien und beliebten TV-Serien sowie zwei Verfilmungen seines außergewöhnlichen Lebens trugen weiter zu seinem hohen Bekanntheitsgrad bei. Da ihm nach einer gefährlichen Lungenentzündung in den Achtzigerjahren in Genf als Notfallmaßnahme ein Luftröhrenschnitt gesetzt werden musste, verlor Stephen Hawking seine Sprechfähigkeit. Seither war er zur Kommunikation auf einen Sprachcomputer angewiesen. Diesen konnte er anfangs noch manuell bedienen, um die richtigen Worte zu wählen.

Kurzbiografie:
Kindheit und Ausbildung:
Stephen Hawking wurde am 8. Januar 1942 als Sohn eines Mediziners und einer studierten Wirtschaftswissenschaftlerin in Oxford geboren, wo er die ersten acht Jahre seines Lebens verbrachte. Nach der Geburt seiner zwei Schwestern und der Übersiedelung der Familie wuchs Stephen Hawking im nördlichen Londoner Stadtteil St. Albans auf. Dort besuchte er die St. Albans School, eine Highschool, die einen exzellenten Ruf genoss. Nach seiner Schulausbildung sollte er dem Wunsch seines Vaters gemäß ebenfalls Medizin studieren, entschloss sich jedoch dazu, das Studium der Physik und Mathematik aufzunehmen. Nachdem ihm ein Stipendium an der Universität Oxford gewährt wurde, schloss er dort sein Studium im Jahr 1962 mit dem Bachelor-Grad ab. Danach übersiedelte er nach Cambridge, wo er am Trinity College das Doktoratsstudium in Kosmologie und Astronomie aufnahm. Noch in der frühen Phase seines Studiums in Cambridge erlitt Stephen Hawkins mehrere Zusammenbrüche, woraufhin die Ärzte bei ihm eine juvenile Form der Amyotrophischen Lateralsklerose diagnostizierten. Diese unheilbare Nervenerkrankung führt im weiteren Verlauf zu einer vollständigen Degeneration der motorischen Fähigkeiten und der Muskelmasse am ganzen Körper und in den meisten Fällen bereits nach wenigen Jahren zum Tod. Trotz der erschütternden Diagnose, die bei ihm im Alter von 21 Jahren gestellt wurde, gab Stephen Hawkins sein Studium auf Anraten seines Professors Dr. Dennis Sciama, eines anerkannten Kosmologen nicht auf und promovierte im Jahr 1966 mit einer Dissertation über expandierende Universen. Da er während dieser Phase seines Studiums bereits unter ersten stärkeren Lähmungserscheinungen litt, mussten die Schreibarbeiten an seiner Doktorarbeit teilweise von Kollegen und akademischen Helfern des Instituts übernommen werden.
Akademische Karriere und wissenschaftliche Errungenschaften:
Ab dem Jahr 1968 sah sich Stephen Hawking gezwungen, permanent einen Rollstuhl zu benutzen. Er blieb in Cambridge, wo er zunächst am Institut für Theoretische Astronomie tätig war und sich intensiv mit der Quantenmechanik in Bezug auf Schwarze Löcher beschäftigte, bevor er im Jahr 1973 ans Institut für Mathematik und Physik wechselte. Ein Jahr später erhielt er im Alter von nur 32 Jahren als bis dato jüngster Wissenschaftler für seine unermüdlichen Bemühungen, die Relativitätstheorie und die Quantenmechanik zu vereinheitlichen, die Mitgliedschaft der Royal Society of Science. Den Höhepunkt seiner akademischen Karriere in Cambridge markierte das Jahr 1979, als er von der Universität auf den Lucasischen Lehrstuhl der Mathematik berufen wurde. Mit dieser Rolle als Lucasian Professor trat Stephen Hawking die Nachfolge renommierter Wissenschaftler wie Isaac Newton oder Paul Dirac an.
Nicht nur im Kollegenkreis, sondern auch außerhalb der akademischen Welt erlangte Stephen Hawking Anerkennung, als er in den späten Sechzigerjahren mit Roger Penrose als erster Physiker die Singularitäten-Theoreme in der allgemeinen Relativitätstheorie beweisen konnte. Seine intensive Auseinandersetzung mit Schwarzen Löchern führte in den frühen Siebzigerjahren zur Entwicklung eines neuen Konzeptes, das unter dem Begriff der "Hawking-Strahlung" in die Geschichte einging. Dieses untermauerte die Theorie, dass alle Teilchen, die aus einem Schwarzen Loch austreten, eine von einer bestimmten Temperatur geprägten Strahlung bilden. Um diese Temperatur, die in direktem proportionalen Verhältnis zur Masse eines Schwarzen Lochs steht, festlegen zu können, entwickelte Stephen Hawking eine Formel, die neben der Lichtgeschwindigkeit, der Masse und der Gravitationskonstante auch das planck’sche Wirkungsquantum miteinbezieht.
Für seine Theorien im Bezug auf Schwarze Löcher fand Hawking in wissenschaftlichen Kreisen viel Beachtung, stieß jedoch mit seiner Arbeit über "The Black Hole Information Loss Problem" auch auf Kritik. Außerhalb seines akademischen Umfeldes feierte Hawking ab den Achtzigerjahren mit der Publikation einiger populärer Schriften große Erfolge, die seine Erkenntnisse zum Weltall und den schwarzen Löchern auch einem breiteren Publikum bekannt machten. Besonders seine Arbeiten "Eine kurze Geschichte der Zeit" aus dem Jahr 1988 sowie seine populärwissenschaftlichen Bücher "Das Universum in der Nussschale", "Einsteins Traum. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit" und "Die kürzeste Geschichte der Zeit" standen wochenlang auf den Bestsellerlisten. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde Stephen Hawking mit zahlreichen renommierten Auszeichnungen wie dem Albert-Einstein-Preis geehrt und von der britischen Königin zum Commander of the British Empire ernannt.

Stephen Hawking starb am 14. März 2018 in Cambridge.

Privates:
Während seines Studiums in Cambridge lernte Stephen Hawking die Romanistik-Studentin Jane Wilde kennen, die er im Jahr 1965 heiratete. Aus dieser Ehe gingen die in den Jahren 1967 und 1979 geborenen Söhne Robert und Timmy sowie Tochter Lucy hervor. Im Jahr 1990 ließen sich Stephen und Jane Hawking scheiden, da der Wissenschaftler eine Affäre mit seiner persönlichen Krankenschwester Elaine Mason begonnen hatte. Hawking heiratete Mason im Jahr 1995, die Ehe hielt elf Jahre. Jane Hawking verarbeitete ihre Erfahrungen als Ehefrau von Stephen Hawking in ihrer Autobiographie "Travelling to Infinity – My Life with Stephen". Diese Arbeit diente als Vorlage für den mit dem Oscar und mehreren Golden Globes ausgezeichneten Film "The Theory of Everything" ("Die Entdeckung der Unendlichkeit") aus dem Jahr 2014.
Seine Tochter Lucy Hawking wurde im Jahr 1970 geboren, studierte in Oxford russische und französische Literatur und begann nach ihrer Ausbildung, bei zahlreichen renommierten britischen Zeitungen als Journalistin tätig zu werden. Sie veröffentlichte zwei erfolgreiche Romane, bevor sie gemeinsam mit ihrem Vater die Arbeit an einem Kinderbuch aufnahm. Aus dieser Kollaboration ging das Werk "Der geheime Schlüssel zum Universum" hervor, das Kindern anhand der aufregenden Abenteuer des Jungen George, des Wissenschaftlers Eric, seiner Tochter Annie sowie deren intelligenten Computers Cosmos die Phänomene des Weltalls vermittelt. Als ehemaliger Doktorand bei Stephen Hawking war auch der französische Physiker und Schriftsteller Christophe Galfard an der Erarbeitung des höchst erfolgreichen Buches beteiligt.
Nicht nur seine wissenschaftlichen Errungenschaften machen Stephen Hawking zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts. Sein unverwechselbares, von seiner Krankheit geprägtes Erscheinungsbild und seine unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit verliehen dem Physiker ein Image, das gänzlich ohne Mimik und Gestik auskommt und auf einen in der kargen Wortwahl prägnanten und dadurch als rein empfundenen Geist reduziert ist. Dieses Image strahlt eine große, in Wissenschaftlerkreisen einzigartige Faszination aus. Dank Stephen Hawking wurden Theorien innerhalb der Physik und Astronomie zu einem Teil der internationalen Populärkultur.
Lebenslauf:
1942: Stephen Hawking wird am 8. Januar 1942 in Oxford (England) geboren.
1952 - 195?: Besuch der St. Albans Highschool.
1959 - 1962: Studium der Physik und Mathematik an der Universität Oxford.
1962 - 1966: Doktoratsstudium in Kosmologie und Astronomie am Trinity College in Cambridge.
1963: Diagnose von Amyotropher Lateralskerlose (ALS).
1965: Heirat mit Jane Wilde. Aus dieser Ehe gehen drei Kinder hervor.
1966: Promotion zum Thema "Properties of Expanding Universes".
1968: Hawking ist aufgrund seiner Erkrankung permanent auf den Rollstuhl angewiesen.
1974: Ernennung zum Mitglied der Royal Society
1979 - 2009: Inhaber des Lucasischer Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Cambridge.
1985: Nach einem Luftröhrenschnitt verliert Hawking seine Fähigkeit zu Sprechen.
1988: Veröffentlichung des populärwissenschaftlichen Werkes "Eine kurze Geschichte der Zeit".
1990: Scheidung von Jane Wilde.
1995: Hawking heiratet seine Krankenpflegerin Elaine Mason. Die Ehe hält elf Jahre.
2001: Veröffentlichung des populärwissenschaftlichen Werkes "Das Universum in der Nussschale".
2006: Verleihung der Copley-Medaille.
2018: Stephen Hawking stirbt in Cambridge (England).

Wissenschaftliche Arbeit. Berühmt wurde er in den 1960er Jahren durch den Beweis der Notwendigkeit der Existenz von Singularitäten in der allgemeinen Relativitätstheorie unter sehr allgemeinen Voraussetzungen (gemeinsam mit Roger Penrose, siehe Singularitäten-Theorem).#
Mit dem Ausbruch seiner Krankheit veränderte sich alles in Stephen Hawkings Leben, buchstäblich von einem auf den anderen Tag. Er war einundzwanzig, als er erfuhr, dass er an einer unheilbaren Krankheit litt: an ALS, Amoytropher Lateralsklerose (https://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose).
Zitat
Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist die häufigste Motoneuronerkrankung (https://de.wikipedia.org/wiki/Neurodegenerative_Erkrankung) des Erwachsenenalters. Motoneuronerkrankungen sind degenerative Systemerkrankungen des Nervengewebes, in deren Verlauf es zu einem zunehmenden, schmerzlosen Muskelschwund (https://de.wikipedia.org/wiki/Atrophie) und Funktionseinschränkung der Willkürmotorik (https://de.wikipedia.org/wiki/Willk%C3%BCrmotorik) kommt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking
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