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★ Rang zum Bodhie™ Officer .⚔.Kapitel ⚜ => ≡ 🇦🇹 Board Sterne ★ Rang zum Officier .⚔.Kapitel ⚜ => Thema gestartet von: ★ Ronald Johannes deClaire Schwab in Jul 14, 2024, 01:28 NACHMITTAGS

Titel: .⚔.Kapitel ⚜ Prolog ≡ STRESSZUSTAND 🔖 1.Teil Ï Die unterdrückerische Person ≡ ⚔
Beitrag von: ★ Ronald Johannes deClaire Schwab in Jul 14, 2024, 01:28 NACHMITTAGS
Kapitel 1
Stresszustand
Kurz nachdem mein Partner und ich ein Unternehmen gegründet hatten, passierte es zum erstenmal, sagte der junge Geschäftsführer. Ich arbeitete hart, aber es machte mir Freude. Der Rubel rollte. Ich spielte mein Lieblingsspiel. Und auf einmal bekam ich Depressionen. Ich war bei jedem Gespräch nervös, verlor meinen Appetit und entwickelte mich zum Kettenraucher. Später begann mein Magen, mir Schwierigkeiten zu machen und ich bekam scheussliche Kopfschmerzen. Mein Arzt untersuchte mich sehr gründlich - Bluttests, Urinuntersuchungen, das ganze Arsenal. Er konnte nichts finden, das nicht in Ordnung gewesen wäre. Das sind nur die Nerven, sagte er mir. Etwa eine Woche später ging es mir wieder gut. Ich hatte die Zügel wieder in der Hand, und alles ging bestens. Allerdings habe ich diese Rückfälle ziemlich häufig. Manchmal muss ich für ein paar Tage allein mit meinem Segelboot hinaus fahren. Das bringt mich in der Regel wieder in Ordnung. Die vierzigjährige Hausfrau erzählt über ihren Kampf mit der Korpulenz: Wenn ich in Form bin, beschliesse ich, die Dinge einmal anzugehen, und die dreissig Pfund, die ich zuviel habe, mit Diät-Halten herunter zu bekommen. Und dann klappt es auch. Ich fühle mich phantastisch. Alles gelingt mir, und ich bin schöpferisch. Ich schreibe Gedichte. Ich male. Ich bin wach und rege. Abzunehmen ist einfach. Tatsächlich denke ich gar nicht ans Essen. Und dann, völlig grundlos, fährt sie fort, überfällt mich eine meiner trüben Stimmung. Ich schlafe viel und kann mich für nichts begeistern. Obwohl ich mich dabei elend fühle, habe ich dann nicht einmal viel für meine Kinder übrig. Ich esse und esse und kann nicht aufhören. Bevor ich mich versehe, habe ich wieder mein altes Gewicht. Das Schlimmste daran ist: es ist mir völlig egal, dass ich dermassen down bin. Selbst bei grossen Staatsmännern ging es hinauf und hinunter. Winston Churchills Sohn berichtet, dass sein Vater oft Perioden voller Energie hatte: stark, antreibend unermüdlich. Zu solchen Zeiten schien Churchill fähig zu sein, alles zu erreichen, was er sich vorgenommen hatte, eine total verfahrene Situation zu meistern, als Schriftsteller, Politiker, Feldherr oder Premierminister glänzende Erfolge zu erringen. Auf der anderen Seite, schreibt sein Sohn, verbrachte er längere Zeiten seines Lebens in tiefen Depressionen und wurde in dem Versuch, seine Depressionen zu überwinden, zum chronischen Alkoholiker. Abraham Lincoln taumelte den grössten Teil seines Lebens zwischen hohen und tiefen Stimmungen hin und her. Zuweilen war er voller Energie, ehrgeizig, gesellig - leicht zum Lachen zu bringen und sich jeder gesellschaftlichen Situation anpassend. Zuweilen aber war er von Schüchternheit, Selbstzweifeln, Verzweiflung und Erschöpfung übermannt, praktisch ein Einsiedler. Er litt an Migräne und nervösen Magenleiden. Es ist durchaus nicht unnormal, hin und wieder ein Stimmungstief zu haben. Wenn jemand, den wir lieben, uns wegen eines anderen verlässt, wenn vier Lehrer uns am selben Tag mit Hausaufgaben nur so überhäufen, wenn unsere Rübenernte von einer Dürreperiode versengt wird, dann ist es verständlich, wenn wir Trübsal blasen. Das Leben lässt jeden von uns hin und wieder in eine Abseitsfalle laufen. Natürlich sind wir an solchen Tagen nicht hingerissen, wenn wir immer wieder zurück gepfiffen werden.
Viel zu viele von uns müssen jedoch andauernd Höhen und Tiefen durchstehen, für die es scheinbar keinerlei Gründe gibt. Was verursacht diese unbegreiflichen Stimmungsschwankungen? Wie kann es dazu kommen, dass eine gewöhnlich zuversichtliche und zielstrebige Geschäftsfrau bei mir klagt: Immer wieder habe ich Perioden, wo ich mir dumm vorkomme. Dann kann ich keine Entscheidungen treffen. Wie kommt es, dass eine Person sich an einem Tag durchaus zutraut, auf einem Bein den Mount Everest hinauf zu hüpfen, während sie am folgenden Tag grösste Mühe hat, sich zum Streichen eines Mettwurstbrötchens aufzuraffen? Es gibt Leute, die sich selbst einzureden bemühen, dieses ungewollte Achterbahnfahren sei natürlich - so sei das Leben halt. Sie haben sich ihren periodischen Tiefs unterworfen. Du musst das Schlechte ebenso hinnehmen wie das Gute. Etwas Gutes kann nicht ewig dauern. Eine Frau erklärte: Wenn es mir gut geht, habe ich das Gefühl, als ob ich direkt auf das nächste Tief zu steuerte. Geht es mir schlecht, warte ich einfach ab, weil ich weiss, dass alles besser werden muss. Andere sorgen sich still (oder vornehmlich) um ihre Vernunft. Die extremen Formen von Stimmungsschwankungen sind in dem Feld der geistigen Gesundheit längst erkannt worden. Patienten, die zwischen ungehemmter, gesprächiger Begeisterung und tiefen, selbstzerstörerischen Depressionen wechselten, wurden mit dem Etikett manisch-depressiv oder schizophren versehen. Grausame Schockbehandlungen, als Therapie verordnet, reduziert sie oft zu Wesen, die nur noch dahin vegetieren. Oder massive Dosen von erinnerungslähmenden Beruhigungsmitteln schufen wandelnde Halbidioten. Viel mehr wurde nicht für sie getan. Unzählige Menschen erleben jedoch subtilere Höhen und Tiefen, die sie nicht erklären können. In dem Hoch sind sie fröhlich und selbstsicher. Während der Gefühlstiefen werden sie von Ängsten, Reizbarkeit oder Apathie geplagt. Bei einigen mag das Achterbahnschema deutlicher bei ihrer Arbeit als bei ihren Gefühlen in Erscheinung treten. Heute arbeitet ein Angestellter gut, morgen macht er unerklärliche Fehler, vergisst wesentliche Details, verliert Dinge. Und die meisten von uns kennen mindestens einen starken Trinker, jemanden, der zu dick ist, oder jemanden, der zwei Schachteln Zigaretten pro Tag raucht - und die alle periodisch beschliessen, sich zu bessern. Sie mögen wohl eine Weile Erfolg haben, um dann, aus keinem offensichtlichen Grund, ihre Gewohnheit wieder zu verfallen. Warum auch nicht?, ist die Begründung, schliesslich muss der Mensch ja irgendein Vergnügen im Leben haben. Es ist leicht zu behaupten, dies Schema von Entschluss und Sichgehenlassen offenbare einem Mangel an Willenskraft. Aber diese Erklärung ist unzureichend und bietet keine Lösung an. Diese Menschen BESITZEN die Stärke, ihre Gewohnheiten zu kontrollieren, wenn sie ihre überlebensfördernden Entscheidungen treffen. Ihre nächste Talfahrt auf der Achterbahn nimmt ihnen jedoch so viel Kraft, dass sie an ihren Beschlüssen nicht fest zu halten vermögen. Ihr Leben verläuft sprunghaft - Ja, ich kann es - Nein, ich kann es nicht. - drei Schritte vor und zwei zurück (oder, wenn es hart auf hart geht, zwei Schritte vor und drei zurück). Menschen, denen immer wieder etwas zustösst oder die häufig krank sind (vor allem psychosomatisch krank), fahren ebenfalls Achterbahn. In der Tat, wenn Ärzte keine körperlichen Ursachen für Kopfschmerzen, Allergien, Hautkrankheiten, Magenleiden, Schlaflosigkeit und chronische Mattigkeit finden können, bezeichnen sie sie häufig als stressbedingte Leiden.
Höchstwahrscheinlich sind die meisten Ihrer Bekannten von irgendeiner Form dieses betroffen. Manche knurren einfach und ertragen es, wenn sie down sind; andere weinen still vor sich hin; andere erdulden es in verdriesslicher, mürrischer Schweigsamkeit. Ihnen fehlt es an Schwung. In ihrem Bestreben zu fliehen, ergeben sich viele dem Alkohol, trinken zu viel Kaffee oder essen zu viele Tafeln Schokolade, andere suchen ihr Heil in Drogen. Und viel zu viele werden verschreibungssüchtig. Einige werden Hypochonder oder versuchen es mit extremer Diät. Diese schlafen zu viel, jene leiden an Schlaflosigkeit. Einige bezahlen Psychiater dafür, dass sie sich gemeinsam mit ihnen über ihre geistige Instabilität Sorgen machen. Aber müssen wir dieses Auf und Ab akzeptieren? Müssen wir uns mit diesen periodischen Depressionen abfinden? Haben wir nicht das Recht auf natürlichen Seelenfrieden? Selbstverständlich haben wir das. Wir mühen uns freilich vergebens, wenn wir nicht genau verstehen, woraus das Problem eigentlich besteht. Es wurde entdeckte, dass die emotionelle Achterbahn zum Teil von äusserlichen Kräfte verursacht wird. Wir müssen die Umgebung der Person betrachten, um bestimmen zu können, was ihre ungewollten Höhen und Tiefen auslöst.

≡ Kapitel 1: Stresszustand
In diesem Kapitel wird der Stresszustand durch verschiedene persönliche Geschichten und historische Beispiele dargestellt. Die Erzählungen zeigen, wie Menschen unabhängig von ihrem sozialen Status oder beruflichen Erfolg durch wiederkehrende Stressphasen und Stimmungsschwankungen gehen können.
Erzählungen und Symptome
Der junge Geschäftsführer:
Ein junger Geschäftsführer berichtet von seiner ersten Erfahrung mit Depressionen, kurz nachdem er ein Unternehmen gegründet hatte. Trotz des anfänglichen Erfolgs und der Freude an der Arbeit, litt er unter Nervosität, Appetitlosigkeit, Kettenrauchen, Magenproblemen und Kopfschmerzen. Diese Symptome verschwanden jedoch zeitweise und kehrten ohne ersichtlichen Grund zurück. Er fand Linderung durch das Segeln, was ihm half, seine innere Balance wiederzufinden.
Die vierzigjährige Hausfrau:
Eine Hausfrau beschreibt ihren Kampf mit Übergewicht und ihre extremen Stimmungsschwankungen. In Hochphasen fühlt sie sich kreativ und energiegeladen, kann problemlos abnehmen und ist produktiv. Doch plötzlich überkommt sie eine trübe Stimmung, die sie lethargisch und unmotiviert macht, was zu einem Rückfall in alte Essgewohnheiten und Gewichtszunahme führt. Diese Wechselhaftigkeit lässt sie an ihrer Willenskraft zweifeln.
Historische Beispiele
Winston Churchill:
Winston Churchills Sohn berichtet über die extremen Stimmungsschwankungen seines Vaters. Churchill durchlebte Phasen intensiver Energie und Produktivität, gefolgt von tiefen Depressionen, die ihn zum chronischen Alkoholiker machten. Diese Kontraste in seinem Gemütszustand beeinträchtigten sein Leben erheblich.
Abraham Lincoln:
Abraham Lincoln litt ebenfalls unter starken Stimmungsschwankungen. Phasen großer Energie und Geselligkeit wechselten mit Zeiten tiefer Depression, Selbstzweifeln und sozialer Isolation. Diese Schwankungen hatten auch physische Auswirkungen, wie Migräne und Magenprobleme.
Ursachen und Umgang mit Stimmungsschwankungen
Stimmungstiefs sind bis zu einem gewissen Grad normal und können durch äußere Umstände wie persönliche Verluste oder beruflichen Stress verursacht werden. Jedoch erleben viele Menschen unerklärliche Höhen und Tiefen ohne offensichtliche Auslöser. Die extremen Formen solcher Schwankungen werden oft als manisch-depressiv oder schizophren diagnostiziert und mit starken Medikamenten oder Schocktherapien behandelt, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt.
Gesellschaftliche und persönliche Auswirkungen
Diese unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen führen dazu, dass Betroffene in ihrem Alltag stark beeinträchtigt werden. Sie machen Fehler bei der Arbeit, haben Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen, und verlieren oft die Kontrolle über ihre Lebensgewohnheiten. Solche Zustände werden oft als Mangel an Willenskraft interpretiert, was jedoch die Komplexität des Problems nicht erfasst. Vielmehr sind es die unvorhersehbaren und oft unkontrollierbaren Tiefphasen, die den Betroffenen die Kraft rauben, ihre guten Vorsätze aufrechtzuerhalten.
Stressbedingte Leiden
Wenn Ärzte keine physischen Ursachen für Symptome wie Kopfschmerzen, Magenprobleme oder chronische Müdigkeit finden können, werden diese oft als stressbedingte Leiden diagnostiziert. Menschen versuchen, mit diesen Zuständen auf verschiedene Weisen umzugehen, wie durch Alkoholkonsum, übermäßiges Essen, Drogen oder das Aufsuchen von Psychiatern. Viele akzeptieren diese Zustände als unausweichlichen Teil des Lebens, was jedoch nicht der Fall sein sollte.
Schlussfolgerung
Das Kapitel endet mit der Feststellung, dass wir das Recht auf emotionalen Frieden haben und die Ursachen für die emotionale Achterbahn verstehen müssen, um sie zu bewältigen. Ein Teil der Lösung liegt darin, die äußeren Einflüsse auf das emotionale Wohlbefinden zu erkennen und anzugehen.
Dieses Kapitel beleuchtet auf eindringliche Weise die vielfältigen Facetten und Auswirkungen von Stress und Stimmungsschwankungen im Leben verschiedener Menschen und zeigt die Notwendigkeit, deren Ursachen besser zu verstehen, um effektive Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

≡ Kapitel 2
WIE ES DAZU KOMMT, DASS MAN
ACHTERBAHN FÄHRT Unterdrücken: Nicht aufkommen lassen, bezwingen, niederhalten, gewaltsam beherrschen, unterjochen, knechten. Wahrig, Deutsches Wörterbuch Oft hören wir das Wort Unterdrückung als Beschreibung der Methoden, die eine totalitäre Regierung verwendet, um eine Rebellion niederzuschlagen, oder als Beschreibung der Art und Weise, wie ein rücksichtsloser Diktator seine Untertanen unterjocht. Unterdrückung gibt es jedoch auch von Mensch zu Mensch. Es ist Unterdrückung, die das gefühlsmässige Achterbahnfahren verursacht. Es gibt eine genaue Beschreibung der persönlichen Unterdrückung gegeben: - eine schädliche Absicht oder Handlung, gegen die man sich nicht wehren kann. Feindseligkeit ist an sich nicht notwendigerweise Unterdrückung. Unterdrückung existiert nur dann, wenn das Opfer sich nicht wehren kann. Statt dessen fährt es - unterdrückt - Achterbahn. Meine Freundin Marianne beschloss, sich ein Jahr von der Universität beurlauben zu lassen, um das Geld, das sie für die letzten beiden Semester benötigte, zu verdienen. Obwohl Jobs Mangelware waren, brachte sie es durch unausgesetzte Bemühungen fertig, in einer exklusiven Damenboutique eine gut bezahlte Stellung als Verkäuferin zu erhalten. Einige Tage, nachdem sie die Stelle angetreten hatte, erzählte sie mir aufgeregt: Ich bekomme phantastische Provisionen. es wird mir ein Leichtes sein, das erforderliche Geld zu verdienen. Als ich sie jedoch drei Wochen später wieder traf, machte sie einen gequälten und verkrampften Eindruck. Was ist los, Marianne?, fragte ich sie. Ich weiss nicht, antwortete sie mit einem tiefen Seufzer. Seit kurzem bin ich ein nervöses Wrack. Ich kann nicht schlafen, ich habe fürchterliche Kopfschmerzen. Manchmal muss ich grundlos weinen. Ich möchte wirklich wissen, was mit mir los ist. Wir unterhielten uns ein paar Minuten, dann fragte ich sie, wie sie mit ihrem Job zurecht komme. Oh, anfangs sah es wunderbar aus, aber jetzt kann ich den Geschäftsführer einfach nicht mehr ausstehen. Er ist einer von diesen öligen Burschen, die Dir lächelnd die gemeinsten Dinge ins Gesicht sagen. Er lässt keine Gelegenheit aus, mich glauben zu machen, ich sei ein Idiot, wenn ich gerade einen Fehler mache. Und ich wage nicht, mich zu verteidigen. Gerade gestern warf er ein Mädchen hinaus, das es nicht mehr aushielt, und ihm die Meinung sagte. Wenn ich das Geld nicht nötig hätte, würde ich noch heute kündigen. Marianne hatte Unterdrückung kennengelernt. Sie hatte das Gefühl, wehrlos zu sein. Ihr Arzt hatte ihr gesagt, ihre Kopfschmerzen seien stressbedingt; er verschrieb ihr Aspirin. Das Wörterbuch definiert Stress als einen geistigen oder gefühlsmässig zerrüttenden oder beunruhigenden Einfluss. In Mariannes Fall war der Stress das Ergebnis der unterdrückerischen Handlungen ihres Geschäftsführers. Es gibt viele Arten, jemanden zu unterdrücken. Aber die Hauptwaffe bei der Unterdrückung von Mensch zu Mensch sind Wörter.
Der Künstler ruft begeistert aus: Diese Hände werden eine vollkommenen neue Kunstform schaffen. Der Kritiker bemerkt trocken: Hmm - Ihre Fingernägel sind schmutzig. Wir werden dieses Spiel gewinnen, betonte der Fussballspieler. Ha. Das hast du letzte Woche auch gesagt, grinst sein Freund. Nachdem er seinem Sohn beim Eishockeyspiel zugesehen hat, unterzieht ihn der Vater einem strengen Verhör: Warum hast du dich nicht allein durchgespielt? Du hättest dem anderen eine verpassen sollen. Du spielst den Puck zu spät ab. Wieso fällst du andauernd hin? Margret steht den halben Tag in der Küche, um eine Peking-Ente für höchste Ansprüche zuzubereiten, nur um von einem Gast die Bemerkung zu hören: Nicht schlecht. Aber meiner Meinung nach bekommt man die besten Hähnchen im Schnellimbiss am Bahnhof. Ganz normale Konversation? Nicht ganz. Einige Leute spezialisieren sich darauf, andere zu unterdrücken.

≡ Kapitel 2: Wie es dazu kommt, dass man Achterbahn fährt
Das zweite Kapitel des Buches "Wie man Achterbahn fährt" beschäftigt sich mit dem Konzept der Unterdrückung als Ursache für emotionale Achterbahnfahrten im Leben von Menschen.
Definition von Unterdrückung
Unterdrückung wird zunächst als ein Zustand beschrieben, bei dem eine schädliche Absicht oder Handlung das Opfer in eine Lage versetzt, in der es sich nicht wirksam verteidigen kann. Diese Unterdrückung findet nicht nur in totalitären Regimen statt, sondern auch im persönlichen Umfeld zwischen Individuen.
Fallbeispiel: Marianne
Die Geschichte von Marianne illustriert diese Dynamik. Sie nimmt eine gut bezahlte Stelle als Verkäuferin in einer exklusiven Damenboutique an, um ihr Universitätsstudium zu finanzieren. Anfangs ist sie begeistert von den Verdienstmöglichkeiten, doch bald beginnt sie unter Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und emotionaler Instabilität zu leiden. Der Grund liegt in der unterdrückerischen Art ihres Geschäftsführers, der sie herabsetzt und kritisiert, ohne dass sie sich dagegen wehren kann.
Auswirkungen von Unterdrückung
Unterdrückung kann verschiedene Formen annehmen, häufig jedoch manifestiert sie sich durch verbale Herabsetzung und mangelnde Anerkennung. Dies wird durch Beispiele aus verschiedenen Lebensbereichen verdeutlicht, wie einem Künstler, der von einem Kritiker wegen seiner Fingernägel kritisiert wird, oder einem Vater, der seinen Sohn nach einem Eishockeyspiel streng befragt.
Psychologische und gesundheitliche Auswirkungen
Die psychologischen Auswirkungen von Unterdrückung sind vielfältig und können zu Stress, Angstzuständen und sogar körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen führen, wie im Fall von Marianne beschrieben. Diese Art von emotionaler Belastung kann das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen und sogar zu einer emotionalen Achterbahnfahrt führen, wo positive Phasen von starken emotionalen Tiefs abgelöst werden.
Schlussfolgerung und Implikationen
Das Kapitel schließt mit der Erkenntnis, dass Unterdrückung nicht nur in politischen Kontexten existiert, sondern auch im alltäglichen zwischenmenschlichen Umfeld. Die Aufmerksamkeit auf diese Dynamik lenkt den Fokus darauf, wie Menschen in ihrem Leben mit Konflikten und emotionalen Schwierigkeiten umgehen können, die durch unterdrückerische Verhaltensweisen verursacht werden.
Dieses Kapitel liefert einen tiefgründigen Einblick in die Mechanismen der Unterdrückung und deren Auswirkungen auf das emotionale Wohlbefinden von Menschen. Es verdeutlicht, wie verbale und emotionale Herabsetzung zu einer instabilen psychischen Gesundheit führen können und fordert dazu auf, diese Dynamiken bewusst zu erkennen und anzugehen.

≡ Kapitel 3
DIE UNTERDRÜCKERISCHE PERSON
Die grösste Qual der Menschheit ist, dass sie unterteilt ist in diejenigen, die aufbauen, und diejenigen, die niederreissen - Als er das Phänomen der gefühlsmässigen Höhen und Tiefen erforscht war, lernte man, dass eine Person Achterbahn fährt, wenn sie in Verbindung zu einer unterdrückerischen Person steht. Die unterdrückerische Person ist jemand, der normalerweise geistig gesund erscheint, in Wirklichkeit aber an einer fortdauernden Geisteskrankheit leidet: Er ist davon überzeugt, dass er andere zerdrücken und unten halten muss, um überleben zu können. Die Geisteskrankheit, von der diese Person (auch die Antisoziale Persönlichkeit genannt) beherrscht wird, verursacht, dass sie andere Menschen fürchtet; sie glaubt, jedermann sei ihr Feind. Obwohl diese Überzeugung der unterdrückerischen Person selten ausgesprochen wird, ist sie durchdringender und intensiver als der Verfolgungswahn, der normalerweise mit Paranoia verbunden wird. Um sich selbst zu schützen, so schloss sie, muss sie alle anderen stoppen. Unglücklicherweise verbirgt sie ihre Natur so geschickt, dass sie selten für wirklich verrückt gehalten wird. Sie verursacht, dass Dinge schief gehen, verletzt Menschen, unterdrückt sie. In ihrer Umgebung verschwinden alle richtigen Handlungen, während die verkehrten Handlungen zum Vorschein kommen. Bernd wälzte sich im Bett herum und schüttelte sein Kissen zurecht. Einige Minuten lang lag er still, dann richtete er sich zornig auf, um das Licht anzuschalten. Was ist los mit mir?, fragte er sich, warum kann ich nicht schlafen? Er überflog im Geiste den vergangenen Tag. Am Morgen war er in ausgezeichneter Verfassung gewesen, hatte sich an seinem Plan für ein neues Verkaufsprogramm berauscht. Sein Chef, ebenfalls begeistert, forderte ihn auf, den Plan in die tat umzusetzen. Bernd hatte einen vergnüglichen Vormittag mit der Bearbeitung des Programms verbracht, und schliesslich traf er sich mit seinem Vater zum Essen. Am Nachmittag hatte er unerklärliche Depressionen. Ihm war übel, er schob es auf den Hummer. Seine Gedanken wanderten weiter. Am Nachmittag hatte er mehrere Fehler gemacht. Der Aufmerksamkeit seiner Sekretärin war es zu verdanken, dass zwei Fehler, die kostspielig hätten werden können, korrigiert wurden. Bernd löschte das Schlafzimmerlicht. Höhen und Tiefen scheinen meine Lebensgeschichte zu bestimmen, seufzte er. Wieso bin ich nicht einer jener Burschen, die ununterbrochen glücklich durchs Leben segeln? Der Wendepunkt von Bernds Tag war in Wirklichkeit die Mahlzeit mit seinem Vater. In der Hoffnung, seines alten Herrn Zustimmung und Respekt zu gewinnen, hatte Bernd sein neues Verkaufsprogramm dargelegt. Sein Vater erwidert: Tja - so hättest du schon immer denken sollen. Warum hast du so lange gebraucht? Wenn ich an die grosse Verkaufskampagne denke, die der XY-Konzern lancierte - Sein Vater fuhr fort, verschiedene klassische Verkaufskampagnen zu beschreiben, die von den grössten internationalen Konzernen durchgeführt worden waren. Jemand, der gerade zufällig vorbeigekommen wäre, hätte vermutlich den Eindruck gewonnen, dass der Vater Bernds Idee nicht nur zustimmte, sondern ihn zu noch grösseren Leistungen inspirieren wollte. In Wirklichkeit liessen die langen Erzählungen von legendären Verkaufskampagnen Bernds Vorschlag - und sogar Bernds Firma - in der Welt des internationalen Handels bedeutungslos erscheinen. Die tatsächliche Absicht unter all dem anregenden Geschwätz war es, Bernd und seine Pläne in kleinem Licht erscheinen zu lassen. Seit Jahren hatte Bernd durch diese Art väterlicher Anregung Dämpfer verpasst bekommen. Sein Vater war eine unterdrückerische Person. Es ist die Absicht einer Person, die darüber entscheidet, ob sie ein Unterdrücker ist oder nicht. Die meisten Menschen haben gutartige Absichten. Sie wollen ihren Mitarbeitern wirklich helfen und gönnen es ihnen, wenn sie Erfolg haben. Die antisoziale Persönlichkeit jedoch führt sie - während sie vorgibt, anderen zu helfen und sie anzuleiten - unvermeidlich ins Unglück und zu Fehlschlägen. Mit Ausnahme derjenigen unter uns, die die letzten zwanzig Jahre auf einem Südsee- Atoll ausgesetzt waren, kennen wir alle einige unterdrückerische Personen. Aber wie identifizieren wir sie? Viele Male in meinem leben kam ich mir vor, als hätte jemand plötzlich mein Licht ausgedreht, wenn ich bestimmte Personen traf. Wenn so etwas geschah, nahm ich an, dass mit mir etwas nicht in Ordnung sei, und ignorierte normalerweise - zu meinem späteren Bedauern - meinen Instinkt. Bis vor ein paar Jahren hatte ich keine Daten, die diese frühen Warnsignale unterstützt hätten. Wenn ich heute auf diese Leute zurück blicke, muss ich sagen, das sie alle Unterdrücker waren. Das folgende Kapitel beschreibt die Charakteristiken eines Unterdrückers. Wenn Sie intuitiv, aber ohne es sich erklären zu können, bestimmte Männer und Frauen (oder hie und da sogar ein gemeines Kind) verabscheuten, dann werden die folgenden Seiten Ihr angeborenes Wissen vielleicht ins Recht setzen. Für jene milden Seelen unter Ihnen, die nur freundliche Gedanken über jeden anderen hegen können, wird das nächste Kapitel eine harte Zumutung sein. Sie werden die ganze Idee zurück weisen und jede Charakteristik hinweg erklären wollen. Und zu guter Letzt, wenn Sie sich selbst schuldbewusst zu oft dem Material, das Sie studieren, wiederfinden sollten, dann kann ich nur sagen: Warten Sie ab, Sie haben eine Menge guter Gesellschaft. Erleichterung erwartet Sie in Kapitel 5.
≡ Kapitel 3: Die unterdrückerische Person
Das dritte Kapitel des Buches "Wie man Achterbahn fährt" beleuchtet die Natur der unterdrückerischen Person und deren Einfluss auf das emotionale Wohlbefinden anderer.
Definition der unterdrückerischen Person
Die unterdrückerische Person wird als jemand beschrieben, der oberflächlich betrachtet geistig gesund erscheint, aber tatsächlich an einer fortlaufenden geistigen Störung leidet. Diese Person, auch als antisoziale Persönlichkeit bekannt, glaubt, dass sie andere niederhalten und unterdrücken muss, um selbst zu überleben. Ihre Überzeugung, dass alle anderen potenzielle Feinde sind, geht über normale Paranoia hinaus. Diese Unterdrückung geschieht oft subtil und geschickt, so dass die wahre Natur der Person oft nicht sofort erkannt wird.
Fallbeispiel: Bernd
Bernd erlebt regelmäßige emotionale Achterbahnfahrten, die auf seine Interaktionen mit seinem Vater zurückzuführen sind. Obwohl sein Vater vorgibt, ihn zu inspirieren und zu unterstützen, enden die Gespräche oft damit, Bernds Ideen und Leistungen herabzusetzen. Die Absicht seines Vaters, ihn kleinzuhalten und seine Pläne zu untergraben, ist für Bernds Unsicherheit und depressive Phasen verantwortlich.
Kennzeichen einer unterdrückerischen Person
Die unterdrückerische Person ist durch ihre Absichten definiert, die darauf abzielen, andere zu kontrollieren und zu manipulieren, oft unter dem Deckmantel der Hilfe oder Anleitung. Sie trägt dazu bei, dass Dinge schiefgehen und Menschen verletzt werden, während positive Handlungen und Erfolge untergraben werden.
Erkennung von unterdrückerischen Personen
Das Kapitel fordert dazu auf, unterdrückerische Personen zu identifizieren, die häufig ihr Umfeld mit negativen Einflüssen belasten. Oft werden diese Menschen durch ihr Verhalten erkennbar, das dazu führt, dass andere sich minderwertig fühlen oder scheitern.
Psychologische Auswirkungen
Die psychologischen Auswirkungen der Interaktion mit unterdrückerischen Personen können stark sein und zu Stress, Selbstzweifeln und emotionaler Instabilität führen. Bernd ist ein Beispiel dafür, wie solche Interaktionen seine Stimmung und sein Selbstwertgefühl beeinträchtigen.
Implikationen und Vorschau auf zukünftige Kapitel
Das Kapitel schließt mit dem Hinweis auf die kommenden Kapitel, die die Charakteristiken einer unterdrückerischen Person detaillierter beleuchten werden. Es stellt eine Warnung dar, sich bewusst zu machen, wie solche Personen unser Leben beeinflussen können, und wie man sich vor ihren negativen Einflüssen schützen kann.
Dieses Kapitel bietet eine tiefgehende Analyse der unterdrückerischen Persönlichkeit und ihrer Auswirkungen auf andere. Es ermutigt dazu, das Verhalten anderer kritisch zu betrachten, um sich vor emotionalen Belastungen und negativen Einflüssen zu schützen.

≡ Kapitel 4
DIE CHARAKTERISTIKEN
Die meisten dieser Leute stellen nach aussen hin keinerlei Anzeichen von Irrsinn zur Schau. Sie erscheinen recht vernünftig. Sie können sehr überzeugend wirken.
Angesichts seiner dramatischen und demoralisierenden Wirkungen könnte man annehmen, dass ein Unterdrücker leicht zu erkennen sei. Wenn er schon keine Mistgabel bei sich hat, sollte er wenigstens Hörner tragen. Leider tritt die antisoziale Persönlichkeit in vielerlei Verkleidung auf. Sie kann der Fussballstar sein oder ein zurückgebliebener Teenager. Sie ist vielleicht in gemeiner Weise beleidigend oder widerlich freundlich. Sie kann als der mächtige Reeder auftreten oder als der bedauernswerte Sozialleistungsempfänger. Möglicherweise ist sie der schweigende Opa, der im Nachbargarten seine Petunien begiesst, oder der siebenjährige Tyrann, der dort drüben das kleine Kind quält. Trotz ihrer vielen Unterschiede haben alle Unterdrücker jedoch bestimmte Charakterzüge gemeinsam. Es ist nicht notwendiger weise so, dass Sie bei jeder Person, die Sie überprüfen, alle Charakteristiken finden. Stellt sich bei einem Bekannten heraus, dass er die meisten Charakteristiken besitzt, dann ist diese Person höchstwahrscheinlich ein Unterdrücker. Kein Unterdrücker wird ausnahmslos Base sein. Adolf Hitler wurde von einem seiner eigenen Mitarbeiter als der grösste und dynamischste Zerstörfaktor, den die Menschheit bisher auszuhalten hatte, beschrieben. Gleichzeitig wurde er ein Monster mit guten Manieren genannt. Seiner ihn zärtlich liebende Mutter war er ein gehorsamer Sohn, ausserdem liebte er Hunde und Kinder. Er war Vegetarier, rauchte und trank nicht. Galant mit den Damen, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber Sekretärinnen und Chauffeuren, setzte er den Tod von Millionen Menschen ins Werk.
≡ Kapitel 4: Die Charakteristiken der unterdrückerischen Person
Das vierte Kapitel des Buches "Wie man Achterbahn fährt" beschäftigt sich mit den gemeinsamen Charakteristiken der unterdrückerischen Person und deren Vielseitigkeit im Auftreten.
Äußere Erscheinung und Verkleidung
Unterdrücker zeigen oft keinerlei offensichtliche Anzeichen von Geisteskrankheit nach außen hin. Sie erscheinen vernünftig und können äußerst überzeugend sein, was es schwierig macht, sie auf den ersten Blick zu identifizieren. Sie kommen in verschiedenen Verkleidungen daher: sei es als prominente Persönlichkeit, als unscheinbarer Nachbar oder als Tyrann im Kindesalter. Diese Vielseitigkeit macht sie schwer zu erkennen.
Gemeinsame Charakterzüge
Trotz ihrer unterschiedlichen äußeren Erscheinungen teilen alle unterdrückerischen Personen bestimmte Charakterzüge. Diese Merkmale sind nicht immer bei jeder einzelnen Person ausgeprägt, aber wenn eine Person die meisten dieser Charakteristiken zeigt, ist sie höchstwahrscheinlich ein Unterdrücker.
Beispiel: Adolf Hitler
Adolf Hitler wird als ein Beispiel für jemanden angeführt, der äußerlich oft als höflich, galant und rücksichtsvoll erschien, aber gleichzeitig ein monströses Regime führte, das den Tod von Millionen Menschen zur Folge hatte. Seine komplexe Persönlichkeit zeigt, dass Unterdrücker trotz ihrer scheinbar normalen äußeren Erscheinung extrem zerstörerische Kräfte entfesseln können.
Warnung und Vorsicht
Das Kapitel warnt davor, dass Unterdrücker in verschiedenen Formen auftreten können und oft nicht sofort als solche erkannt werden. Es fordert dazu auf, auf die gemeinsamen Charakterzüge zu achten, die darauf hinweisen können, dass eine Person eine unterdrückerische Natur hat.
Dieses Kapitel bietet eine vertiefte Analyse der Charakteristiken der unterdrückerischen Person und zeigt, wie sie sich hinter unterschiedlichen Fassaden verbergen können. Es sensibilisiert dafür, die Menschen um einen herum genau zu betrachten, um potenzielle Quellen von Unterdrückung und negativem Einfluss zu erkennen und zu meiden.
≡ DIE CHARAKTERISTIKEN
Die meisten dieser Leute stellen nach aussen hin keinerlei Anzeichen von Irrsinn zur Schau. Sie erscheinen recht vernünftig. Sie können sehr überzeugend wirken.
Angesichts seiner dramatischen und demoralisierenden Wirkungen könnte man annehmen, dass ein Unterdrücker leicht zu erkennen sei. Wenn er schon keine Mistgabel bei sich hat, sollte er wenigstens Hörner tragen. Leider tritt die antisoziale Persönlichkeit in vielerlei Verkleidung auf. Sie kann der Fussballstar sein oder ein zurückgebliebener Teenager. Sie ist vielleicht in gemeiner Weise beleidigend oder widerlich freundlich. Sie kann als der mächtige Reeder auftreten oder als der bedauernswerte Sozialleistungsempfänger. Möglicherweise ist sie der schweigende Opa, der im Nachbargarten seine Petunien begiesst, oder der siebenjährige Tyrann, der dort drüben das kleine Kind quält. Trotz ihrer vielen Unterschiede haben alle Unterdrücker jedoch bestimmte Charakterzüge gemeinsam. Es ist nicht notwendiger weise so, dass Sie bei jeder Person, die Sie überprüfen, alle Charakteristiken finden. Stellt sich bei einem Bekannten heraus, dass er die meisten Charakteristiken besitzt, dann ist diese Person höchstwahrscheinlich ein Unterdrücker. Kein Unterdrücker wird ausnahmslos Base sein. Adolf Hitler wurde von einem seiner eigenen Mitarbeiter als der grösste und dynamischste Zerstörfaktor, den die Menschheit bisher auszuhalten hatte, beschrieben. Gleichzeitig wurde er ein Monster mit guten Manieren genannt. Seiner ihn zärtlich liebende Mutter war er ein gehorsamer Sohn, ausserdem liebte er Hunde und Kinder. Er war Vegetarier, rauchte und trank nicht. Galant mit den Damen, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber Sekretärinnen und Chauffeuren, setzte er den Tod von Millionen Menschen ins Werk.
≡ Ein Referat
Kapitel 4: Die Charakteristiken der unterdrückerischen Person
Das vierte Kapitel des Buches "Wie man Achterbahn fährt" beschäftigt sich mit den gemeinsamen Charakteristiken der unterdrückerischen Person und deren Vielseitigkeit im Auftreten.
Äußere Erscheinung und Verkleidung
Unterdrücker zeigen oft keinerlei offensichtliche Anzeichen von Geisteskrankheit nach außen hin. Sie erscheinen vernünftig und können äußerst überzeugend sein, was es schwierig macht, sie auf den ersten Blick zu identifizieren. Sie kommen in verschiedenen Verkleidungen daher: sei es als prominente Persönlichkeit, als unscheinbarer Nachbar oder als Tyrann im Kindesalter. Diese Vielseitigkeit macht sie schwer zu erkennen.
Gemeinsame Charakterzüge
Trotz ihrer unterschiedlichen äußeren Erscheinungen teilen alle unterdrückerischen Personen bestimmte Charakterzüge. Diese Merkmale sind nicht immer bei jeder einzelnen Person ausgeprägt, aber wenn eine Person die meisten dieser Charakteristiken zeigt, ist sie höchstwahrscheinlich ein Unterdrücker.
Beispiel: Adolf Hitler geb. Adolfus Schickelgruber
Adolf Hitler wird als ein Beispiel für jemanden angeführt, der äußerlich oft als höflich, galant und rücksichtsvoll erschien, aber gleichzeitig ein monströses Regime führte, das den Tod von Millionen Menschen zur Folge hatte. Seine komplexe Persönlichkeit zeigt, dass Unterdrücker trotz ihrer scheinbar normalen äußeren Erscheinung extrem zerstörerische Kräfte entfesseln können.
Warnung und Vorsicht
Das Kapitel warnt davor, dass Unterdrücker in verschiedenen Formen auftreten können und oft nicht sofort als solche erkannt werden. Es fordert dazu auf, auf die gemeinsamen Charakterzüge zu achten, die darauf hinweisen können, dass eine Person eine unterdrückerische Natur hat.
Dieses Kapitel bietet eine vertiefte Analyse der Charakteristiken der unterdrückerischen Person und zeigt, wie sie sich hinter unterschiedlichen Fassaden verbergen können. Es sensibilisiert dafür, die Menschen um einen herum genau zu betrachten, um potenzielle Quellen von Unterdrückung und negativem Einfluss zu erkennen und zu meiden.

.⚔.Kapitel ⚜ STRESSZUSTAND 🔖 6.Teil Ï VORÜBERGEHENDE ERLEICHTERUNG ≡ ⚔    
https://bodhie.eu/smf/index/index.php?topic=47.0
.⚔.Kapitel ⚜ STRESSZUSTAND 🔖 5.Teil Ï GEFÄHRLICHE UMGEBUNG ≡ ⚔    
https://bodhie.eu/smf/index/index.php?topic=46.0
.⚔.Kapitel ⚜ STRESSZUSTAND 🔖 4.Teil Ï UNSER LEBEN ≡ ⚔    
https://bodhie.eu/smf/index/index.php?topic=45.0
.⚔.Kapitel ⚜ STRESSZUSTAND 🔖 3a.Teil Ï MERKMALE ≡ ⚔    
https://bodhie.eu/smf/index/index.php?topic=44.0
.⚔.Kapitel ⚜ STRESSZUSTAND 🔖 3.Teil Ï MERKMALE ≡ ⚔    
https://bodhie.eu/smf/index/index.php?topic=43.0
.⚔.Kapitel ⚜ STRESSZUSTAND 🔖 2.Teil Ï IDENTIFIKATION ≡ ⚔    
https://bodhie.eu/smf/index/index.php?topic=42.0
.⚔.Kapitel ⚜ Prolog ≡ STRESSZUSTAND 🔖 1.Teil Ï Die unterdrückerische Person ≡ ⚔    
https://bodhie.eu/smf/index/index.php?topic=41.0