⚠️ Coronavirus - Info - Schutz & Lösung

Zur Komplementär- und Alternativmedizin gehören viele Heilmethoden und Therapien, die ihren Ursprung in verschiedenen Ländern haben und historisch nicht Teil der westlichen Schulmedizin sind. Viele Aspekte dieser Heilmethoden wurzeln in alten Medizinsystemen, z. B. denen Chinas, Indiens, Tibets, Afrikas und des amerikanischen Kontinents.
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Ronald Schwab
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⚠️ Coronavirus - Info - Schutz & Lösung

Ungelesener Beitrag von Ronald Schwab » Do 12. Mär 2020, 12:43

Corona-Virus - SARS2-CoVid19 - Info - Schutz & Lösung:
Absolut JEDER Virus stirbt bei über 26 Grad!
Tip: Nach dem NachHauseWeg heisss duschen oder baden!
"Mann oder Frau nehme von ehemaligen corona-Virus Patenten Blutplasma und gebe dieses als Serum den noch corona-Virus Patenten erkrankten; weil das Plasma gesundheitsbringende Antikörper enthält!"
Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein neuartiges Virus verursacht wird.
Die Erkrankung führt zu einer Atemwegserkrankung (vergleichbar mit der Grippe) mit Symptomen wie Husten und Fieber. In schwereren Fällen kann es zu Atembeschwerden kommen. Sie können sich schützen, indem Sie sich häufig die Hände waschen und es vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen. Halten Sie außerdem Abstand (1 Meter) zu Menschen, die sich unwohl fühlen.
Übertragung
Die Coronavirus-Erkrankung wird hauptsächlich von infizierten Personen beim Husten oder Niesen übertragen. Man kann sich außerdem infizieren, indem man Oberflächen oder Dinge berührt, auf denen sich der Virus befindet, und sich danach an die Augen, die Nase oder den Mund fasst.
Sie sind winzig klein und ziemlich ansteckend: die Viren aus der Corona-Familie. Eines davon mit dem Namen SARS-CoV-2 verbreitet sich aktuell rasant um den gesamten Globus - mit fatalen Folgen für Gesundheit und öffentliches Leben. Weltweit arbeiten Forscher/innen fieberhaft daran, ein Medikament und einen Impfstoff zu entwickeln.
Was wir derzeit über das Virus wissen und wie der aktuelle Stand der Forschung aussieht, hat die ÖAW auf einer Website mit Facts & Findings zusammengestellt. Einblicke in die Welt der Viren im Allgemeinen und SARS-CoV-2 im Besonderen gibt in einem Interview auch Peter Palese, austro-amerikanischer Virologe und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Er hat eine hoffnungsvolle Botschaft zum Coronavirus: „Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung anderer viraler Impfstoffe habe ich keinen Zweifel daran, dass ein solcher Impfstoff machbar ist.“
Was macht dieses Coronavirus so gefährlich für uns Menschen?
Obwohl Coronaviren ziemlich häufig sind und wir alle mit dem einen oder anderen dieser Viren infiziert wurden, ist SARS-CoV-2 für den Menschen neu. Das bedeutet, dass wir als Menschen noch nie diesem speziellen Coronavirus ausgesetzt waren und daher keine Immunität dagegen haben. Darüber hinaus gilt: Wenn ein neuartiges Virus die menschliche Bevölkerung trifft, sind ältere Jahrgänge normalerweise stärker betroffen als die jüngeren. Das liegt daran, dass das Immunsystem älterer Menschen viel stärker geschwächt ist.
Auf der Außenseite der kugelförmigen Virushülle befinden sich Proteinspikes, die wie eine Krone aussehen. Deswegen wird diese Familie von Viren als Coronaviren bezeichnet.
Wie ist das SARS-CoV-2-Virus aufgebaut?
Es gibt Viren, deren genetische Information DNA enthält, aber es gibt auch Viren mit RNA als Genom. Das ist bei SARS-CoV-2 der Fall. Auf der Außenseite der kugelförmigen Virushülle befinden sich Proteinspikes, die wie eine Krone aussehen. Deswegen wird diese Familie von Viren als Coronaviren bezeichnet.
Wenn Sie auf Ihre Forschung blicken, welche sind die gefährlichsten Viren?
Alle Viren, die plötzlich in einer immunologisch naiven Population zu zirkulieren beginnen, sind gefährlich. Die Nummer eins unter den apokalyptischen Reitern ist allerdings das Pockenvirus. Es wird angenommen, dass im 20. Jahrhundert dadurch 300 Millionen Menschen getötet wurden. Glücklicherweise haben wir einen hochwirksamen Impfstoff gegen dieses Virus, der in den 1970er-Jahren zur Ausrottung der Krankheit führte.
Was sind die wichtigsten offenen Fragen, die bei einer Corona-Infektion zu berücksichtigen sind?
Wir müssen verstehen, wie SARS-CoV-2 von Person zu Person übertragen wird. Es gibt drei Möglichkeiten, wie das Virus Menschen infizieren kann: Es ist ein Atemwegsvirus, das durch Sprechen, Husten und Niesen in die Luft gelangt. Kleine Tröpfchen können das Virus übertragen und Minuten, wenn nicht Stunden, in der Luft bleiben. Große Tröpfchen sind schwerer und sinken ziemlich schnell zu Boden. Wenn jedoch eine Person in engem Kontakt, also 30 Zentimeter, die Luft mit großen Tröpfchen einatmet, kann sie krank werden. Schließlich kann sich das Virus auf Umweltoberflächen befinden und wir selbst reiben es in Augen, Nase oder Mund.
Wir haben derzeit weder einen wirksamen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 noch sichere antivirale Mittel. Dennoch sind unsere Fortschritte in der biomedizinischen Forschung beinahe eine Garantie dafür, dass wir solche Medikamente entwickeln werden.
Wir wissen immer noch nicht, welchen Beitrag jeder dieser Übertragungswege zur Infektion anderer Menschen leistet. Ist es jeweils ein Drittel: Kleine Tröpfchen, große Tröpfchen und Infektionen über die Hände? Oder macht die Übertragung per Hand den größten Teil der Ansteckungen aus? Die Kenntnis des genauen Übertragungsmechanismus und die Entwicklung gezielter Methoden zur Reduzierung der Verbreitung würden unser Leben erheblich erleichtern. Und: Warum sind Menschen mit bestimmten Begleiterkrankungen, etwa Diabetes, so viel anfälliger als andere infizierte Patient/innen? Was führt bei einigen von ihnen zum Tod und bei anderen nicht? Das Verständnis dieses Mechanismus der Pathogenese wird von entscheidender Bedeutung sein, um das Virus zu besiegen.
In die Forschung wird derzeit viel Hoffnung gesetzt!
Wir haben derzeit weder einen wirksamen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 noch sichere antivirale Mittel. Dennoch sind unsere Fortschritte in der biomedizinischen Forschung beinahe eine Garantie dafür, dass wir solche Medikamente entwickeln werden. Wir haben enorme Erfolge bei der Bekämpfung von HIV, Hepatitis-C-Virus, Masernvirus und Poliovirus gesehen, um nur einige zu nennen. Wir werden es schaffen! Aber es wird einige Zeit dauern!
Apropos Impfstoff?
Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung anderer viraler Impfstoffe habe ich keinen Zweifel daran, dass ein solcher Impfstoff machbar ist. Tatsächlich sollte sogar ein bescheiden wirksamer Impfstoff das Gleichgewicht zum Überleben bei geimpften älteren und gefährdeten Personen verbessern.
Viele Viren, die beim Menschen Krankheiten verursachen, sind zoonotisch. Eine rigorose Schließung von Wildtier-Märkten würde die Häufigkeit wiederkehrender zoonotischer Infektionen, die zu Pandemien führen, drastisch reduzieren.
Welche Lehren können gezogen werden, um zukünftige Epidemien oder Pandemien zu vermeiden?
Viele Viren, die beim Menschen Krankheiten verursachen, sind zoonotisch. Das bedeutet, dass es sich um tierische Viren handelt, die die Barriere zwischen den Spezies überspringen. Im Fall von SARS-CoV-2 zirkulierte das Virus in Fledermäusen und anderen Wildtieren wie Pangolinen, also Schuppentieren. Aufgrund der offenen Wildtiermärkte in China wurde das Fleisch dieser Tiere von Menschen verzehrt und fand seinen Weg in die Bevölkerung. Viele Virolog/innen haben China jahrzehntelang gebeten, diese offenen Märkte zu schließen, weil die Möglichkeit besteht, dass das Virus auf andere Spezies überspringt, und so seinen Weg in den Menschen findet. Das Influenzavirus H5N1, also die Vogelgrippe, ist ein Beispiel für ein zoonotisches Virus, das seinen Ursprung auf den offenen Tiermärkten in China hat. Eine rigorose Schließung dieser Märkte würde die Häufigkeit wiederkehrender zoonotischer Infektionen, die zu Pandemien führen, drastisch reduzieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza-A-Virus_H5N1
https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelgrippe_H5N1
https://de.wikipedia.org/wiki/Verbreitung_von_H5N1
Die Forschung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Proteinkinase_C
... .. .
https://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrena ... rollpunkte
Die nächste Virus-Welle rollt auf uns zu, diesmal hilft Mundschutz vielleicht und "trage Handschuhe"!

Unter Virusinaktivierung versteht man den Verlust der Infektiosität von Viren durch die Einwirkung verschiedener Substanzen, Hitze oder Strahlung. Die Virusinaktivierung mit verschiedenen technischen Methoden ist eine spezielle Form der Sterilisation beziehungsweise der Desinfektion. Da man bei Viren nicht die Begriffe „keimfrei“ oder „abgetötet“ anwenden kann (Viren sind weder Keime noch selbständig lebende Organismen), hat sich in der Virologie der Begriff der Virusinaktivierung etabliert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Virusinaktivierung
Hitze - Viren sterben ab ca. 25 Grad .. ..
Orthocoronavirinae
Die Orthocoronavirinae ist eine Virusunterfamilie der Coronaviridae. Sie ist in die Gattungen Alphacoronavirus, Betacoronavirus, Gammacoronavirus und Deltacoronavirus unterteilt. Dazu gehören phylogenetisch kompakte Genogruppen von umhüllter einzelsträngiger RNA mit positivem Sinn und einem Nukleokapsid mit helikaler Symmetrie. Die genomische Größe von Coronaviren reicht von ungefähr 26 bis 32 Kilobasen, was für ein RNA-Virus außerordentlich groß ist. Ihr Vorkommen nimmt rapide zu, wobei kürzlich mehrere neuartige Coronaviren entdeckt wurden, darunter das 2012 im Nahen Osten entdeckte MERS-CoV-Coronavirus welches Atemwegserkrankungen verursacht.
Entdeckung
Coronaviren wurden bereits in den 1960er Jahren entdeckt, die als erstes entdeckten Coronaviren waren das infektiöse Bronchitis-Virus bei Hühnern und 2 Viren in den Nasenhöhlen von Patienten mit einer Erkältung, die später als Human coronavirus 229E und Human coronavirus OC43 bezeichnet wurden.
Etymologie
Der Name "Coronavirus" leitet sich von dem lateinischen Wort "Corona" für Krone oder Heiligenschein ab. Dies bezieht sich auf das charakteristische Erscheinungsbild der Viren, das an eine Königskrone oder an die Sonnenkorona erinnert. Diese Morphologie wird durch die viralen Spike (S) -Peplomere erzeugt, die Proteine sind, die die Oberfläche des Virus besiedeln und den Wirtstropismus bestimmen. Diese Morphologie wird durch Peplomere erzeugt, ein Protein, welches die Oberfläche des Virus besiedelt.
Vermehrung
Der Infektionszyklus des Coronavirus
Nach dem Eintritt des Virus in eine Zelle wird das RNA-Genom der Zelle im Cytoplasma abgelagert.
Coronaviren haben ein Protein, das als RNA-Replikase bekannt ist, wodurch die Virus-RNA in die Wirtszelle übertragen werden kann. Die Replikase ist dann das erste Protein, das dort hergestellt wird.
Die RNA wird reproduziert und ein langes Polyprotein wird gebildet, an das alle Proteine gebunden sind. Coronaviren haben eine Protease, welche in der Lage ist, die Proteine aus die Kette zu trennen. Dies ist eine Form der genetischen Ökonomie für das Virus, die es ihm ermöglicht, die größte Anzahl von Genen in eine kleine Anzahl von Nukleotide zu teilen.
Systematik
Gattung Alphacoronavirus
Untergattung Colacovirus
Spezies Bat coronavirus CDPHE15
Untergattung Decacovirus
Spezies Rhinolophus ferrumequinum alphacoronavirus HuB-2013
Untergattung Duvinacovirus
Spezies Humanes Coronavirus 229E (eng. Human coronavirus 229E, HCoV-229E)
Untergattung Luchacovirus
Spezies Lucheng Rn rat coronavirus
Untergattung Minacovirus
Spezies Ferret coronavirus
Spezies Mink coronavirus 1
Untergattung Minunacovirus
Spezies Miniopterus bat coronavirus 1
Spezies Miniopterus bat coronavirus HKU8
Untergattung Myotacovirus
Spezies Myotis ricketti alphacoronavirus Sax-2011
Spezies Nyctalus velutinus alphacoronavirus SC-2013
Untergattung Pedacovirus
Spezies Porzines Epidemische-Diarrhoe-Virus (eng. Porcine epidemic diarrhea virus, PEDV)
Spezies Scotophilus bat coronavirus 512
Untergattung Rhinacovirus
Spezies Rhinolophus bat coronavirus HKU2
Subspezies Swine Acute Diarrhoea Syndrome Coronavirus (SADS-CoV), Erreger von SADS[5]
Untergattung Setracovirus
Spezies Human coronavirus NL63
Spezies NL63-related bat coronavirus strain BtKYNL63-9b
Untergattung Tegacovirus
Spezies Alphacoronavirus 1 (*)
Subspezies Canines Coronavirus (eng. Canine coronavirus, Canine enteritic coronavirus, CCoV)
Subspezies Felines Coronavirus (eng. Feline coronavirus, FCoV)
Subspezies Transmissible-Gastroenteritis-Virus (Porcines Coronavirus, eng. Porcine coronavirus, Transmissible gastroenteritis coronavirus, TGEV)
Gattung Betacoronavirus
Untergattung Embecovirus
Spezies Betacoronavirus 1
Subspezies Bovines Coronavirus (BCoV)
Subspezies Equines Coronavirus (ECoV-NC99)
Subspezies Humanes Coronavirus OC43 (HCoV-OC43)
Subspezies Porzines hämagglutinierendes Enzephalomyelitis-Virus (Porcine hemagglutinating encephalomyelitis virus, PHEV)
Subspezies Puffinosis-Coronavirus (PCoV) – bei Schwarzschnabel-Sturmtauchern der Art Atlantiksturmtaucher (Puffinus puffinus)
Subspezies Canines respiratorisches Coronavirus (CRCoV)[6][7][8]
Subspezies Humanes Enterisches Coronavirus (HECoV)[9]
Spezies China Rattus coronavirus HKU24
Spezies Human coronavirus HKU1
Spezies Murine coronavirus (*)
Subspezies Murines Hepatitis-Virus (eng. Mouse hepatitis virus, MHV)
Subspezies Ratten-Coronavirus (RtCoV)
Untergattung Hibecovirus
Spezies Bat Hp-betacoronavirus Zhejiang2013
Untergattung Merbecovirus
Spezies Hedgehog coronavirus 1
Spezies MERS-Coronavirus (eng. Middle East respiratory syndrome-related coronavirus, MERS-CoV)
Spezies Pipistrellus bat coronavirus HKU5
Spezies Tylonycteris bat coronavirus HKU4
Untergattung Nobecovirus
Spezies Rousettus bat coronavirus GCCDC1
Spezies Rousettus bat coronavirus HKU9
Untergattung Sarbecovirus
Spezies SARS-Coronavirus (eng. Severe acute respiratory syndrome-related coronavirus, SARS-CoV)
nicht-klassifizierte Betacoronaviren:
★ ★ ★ Spezies SARS-CoV-2 (eng. 2019-novel Coronavirus, 2019-nCoV, bzw. Wuhan seafood market pneumonia virus)
Gattung Gammacoronavirus
Untergattung Cegacovirus
Spezies Beluga whale coronavirus SW1
Untergattung Igacovirus
Spezies Vogel-Coronavirus (eng. Avian coronavirus)
Subspezies Truthahn-Coronavirus (TCoV)
Subspezies Fasanen-Coronavirus (PhCoV)
Subspezies Infektiöse-Bronchitis-Virus (IBV), Erreger der Infektiösen Bronchitis
Gattung Deltacoronavirus
Untergattung Andecovirus
Spezies Wigeon coronavirus HKU20
Untergattung Buldecovirus
Spezies Bulbul coronavirus HKU11 (BuCoV HKU11) (*)
Spezies Coronavirus HKU15
Spezies Bronzemännchen-Coronavirus HKU13 (eng. Munia coronavirus HKU13, MunCoV HKU13)
Spezies White-eye coronavirus HKU16
Spezies Drossel-Coronavirus HKU12 (eng. Thrush coronavirus HKU12, ThCoV HKU12)[10]
Untergattung Herdecovirus
Spezies Night heron coronavirus HKU19
Untergattung Moordecovirus
Spezies Common moorhen coronavirus HKU21
https://de.wikipedia.org/wiki/Orthocoronavirinae

Als RNA-Virus (Plural RNA-Viren, synonym RNS-Virus, Ribovirus) bezeichnet man Viren, deren Erbmaterial (Genom) aus RNA (Abkürzung für englisch ribonucleic acid, „Ribonukleinsäure“) besteht. RNA-Viren ist eine nicht-taxonomische Sammelbezeichnung, die keine verwandtschaftlichen Bezüge enthält. Das International Committee on Taxonomy of Viruses (ICTV) führt seit 2018/2019 diese Gruppe als Taxon vom (höchsten) Rang Bereich (englisch realm) mit der Bezeichnung Riboviria.
https://de.wikipedia.org/wiki/RNA-Virus
Das Genom, auch Erbgut eines Lebewesens oder eines Virus, ist die Gesamtheit der materiellen Träger der vererbbaren Informationen einer Zelle oder eines Viruspartikels: Chromosomen, Desoxyribonukleinsäure (DNS = DNA) oder Ribonukleinsäure (RNS = RNA) bei RNA-Viren, bei denen RNA anstelle von DNA als Informationsträger dient. Im abstrakten Sinn versteht man darunter auch die Gesamtheit der vererbbaren Informationen (Gene) eines Individuums.
Die Bezeichnung Genom wurde, nach der durch Thomas Hunt Morgan gelungenen Verknüpfung der Chromosomentheorie der Vererbung mit der durch Wilhelm Johannsen aufgestellten Hypothese von Genen als Erbeinheiten, 1920 von Hans Winkler geprägt. Das Teilgebiet der Genetik, das sich mit der Erforschung des Aufbaus von Genomen und der Wechselwirkungen zwischen Genen befasst, wird als Genomik (englisch genomics) bezeichnet
https://de.wikipedia.org/wiki/Genom
Die Hygiene-Tipps, um sich gegen das Coronavirus zu schützen, sind inzwischen fest verankert in der Gesellschaft. Abstand halten, regelmäßiges Händewaschen, sich nicht ins Gesicht fassen. Doch ganz banal hilft natürlich auch ein gutes Immunsystem gegen das Virus und die Krankheit Covid-19. Gerade Menschen, die zur Risikogruppe zählen, sollten deshalb darauf achten, ihre Abwehrkräfte zu stärken.
Das Immunsystem besteht genau genommen aus zwei Systemen, dem angeborenen (unspezifischen) und dem erworbenen (spezifischen). Ersteres erkennt, welche Körperzellen betroffen sind und vernichtet sie. Das erworbene, auch lernende Immunsystem genannt, analysiert den Erreger und produziert passgenaue Stoffe. Diese heften sich an den Erreger, machen ihn unbeweglich und markieren ihn. Je besser die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Systemen funktioniert, desto besser können Erreger bekämpft werden.
Was hilft
Mit ein paar Tricks und Verhaltensweisen kann man die Funktionalität seines Immunsystems steigern und die Chance, mit Erkrankungen besser fertig zu werden, deutlich erhöhen.
Gute Ernährung
Eine gute und ausgewogene Ernährung hilft dem Immunsystem, alle benötigten Vitalstoffe in ausreichenden Mengen zur Verfügung zu haben. Dazu zählen vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ratsam ist es, sich abwechslungsreich zu ernähren. Zucker, tierische Fette und Fleisch dürfen dabei ruhig mal etwas kürzer treten. Wichtig für das Immunsystem ist auch Vitamin C. Panisch zu Nahrungsergänzungsmitteln sollte allerdings nicht gegriffen werden. Diese sind nur nötig, wenn ein Mangel vorliegt.
Bewegung
Wer sich bewegt, hält auch das Immunsystem in Schwung. Der abgedroschene Spruch, dass Bewegung jung hält, gilt auch für die Immunabwehr. Wer aktiver lebt, verbessert die Widerstandsfähigkeit des Körpers. Die Bildung von Antikörpern und Abwehrzellen wird angekurbelt. Allerdings ist auch zu viel Belastung nicht gut, nach einem Marathon braucht das Immunsystem beispielsweise erst ein wenig Zeit, um sich zu erholen.
Frische Luft und Trinken
Frische Luft tut den Atemwegen gut, besonders den Schleimhäuten. Diese bilden quasi die erste Verteidigungslinie gegen Erreger. Ist die Luft jedoch trocken, was besonders in beheizten Räumen der Fall ist, funktionieren die Schleimhäute nicht so gut. Hier hilft regelmäßiges Stoßlüften. Auch wer viel trinkt, hält die Schleimhäute feucht und damit gut in Schuss.
Sonne tanken
Auch über Vitamin D freut sich das Immunsystem. Dieses bildet der Körper, wenn er Sonnenstrahlen abbekommt. Da diese über den Winter eher rar gesät sind, sollten die Sonnenstrahlen nun so effektiv wie möglich ausgenutzt werden. Auch gemäßigte Nachhilfe in Tablettenform ist möglich.
Wärme
Warme Temperaturen kurbeln die Durchblutung an, aktivieren Abwehrzellen und schütten Botenstoffe aus. Da das Blut die Abwehrzellen transportiert, kommen diese bei besserer Durchblutung schneller zum Einsatzort. Der Gang in die Sauna kann helfen, das tut aber auch schon ein heißes (Fuß-) Bad.
Was schwächt
Genau so, wie man sein Immunsystem stärken kann, kann man es auch schwächen. Wer dies tut, erhöht das Risiko, sich deutlich länger und heftiger mit Krankheiten auseinandersetzen zu müssen.
Kälte
Konträr zu Wärme verlangsamt Kälte die Durchblutung, weil sich die Blutgefäße zusammenziehen. Abwehrzellen werden also ausgebremst. Das belegte eine Studie der walisischen Cardiff University im Jahr 2005. Wer friert, fordert sein Immunsystem heraus.
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Schlafmangel und Stress
Im Schlaf erholt sich das Immunsystem. Wissenschaftler gehen davon aus, dass im Schlaf eine Art „Reset“ des Immunsystems stattfindet. Eine Studie der Universitäten in Tübingen und Lübeck zeigt zudem, dass Schlaf die Arbeit bestimmter Abwehrzellen unterstützt.
Auf der anderen Seite bildet der Körper bei Schlafmangel und auch bei Stress unter anderem das Hormon Cortisol, das sich dämpfend auf das Immunsystem auswirkt. Ein gut funktionierendes Immunsystem benötigt also ausreichend Schlaf.
Zigaretten und Alkohol
Auch Giftstoffe beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Die wohl beliebtesten Giftstoffe gelangen durch Zigaretten und Alkohol in den Körper. Das Rauchen schädigt die Schleimhäute und Flimmerhärchen in den Atemwegen, die eindringende Viren abfangen. Und wer Alkohol trinkt, der legt laut Untersuchungen die Abwehrkräfte des Körpers regelrecht lahm.
https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19
https://de.wikipedia.org/wiki/Viren
https://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrena ... rollpunkte
Es galt als Verschwörungstheorie, dass ein chinesisches Labor etwas mit dem Ausbruch des Coronavirus zu tun haben könnte. Jetzt könnte doch etwas dran sein – aber anders als gedacht.
Zwei chinesische Wissenschaftler halten es für möglich, dass ein Labor im Zentrum von Wuhan den Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst hat. Davon berichteten Botao Xiao und Lei Xiao auf dem Forschungsportal ResearchGate. Nur rund 300 Meter entfernt von dem Fischgroßmarkt, auf dem die ersten Fälle des Virus auftauchten, wird demnach an Viren in Fledermäusen geforscht. Die Lage des Labors sehen Sie oben im Video. Rätsel gibt auf, dass der Text der Wissenschaftler wieder von der Internetseite verschwunden ist. Das chinesische Forschungsministerium hat parallel höhere Standards für die Arbeit mit Viren in Laboren verkündet.
Ein Teil der Forschungsarbeit im Zentrum für Seuchenbekämpfung und -prävention in einem neuen Hochhaus in Wuhans Jianghan-Distrikt beginnt Hunderte Kilometer entfernt in fast völliger Dunkelheit. Forscher nutzen Höhlen mit Fledermäusen als Jagdgrund, erst im Dezember hat ein TV-Sender aus Shanghai ein Video veröffentlicht: Unter schwierigen Bedingungen und bekleidet mit Schutzanzügen suchen Virenjäger nach Spuren noch unbekannter Krankheitserreger. Analysiert werden diese dann in Wuhan.
Hochriskant: In Höhlen im Gebirge suchen Forscher nach Fledermäusen, weil die Tiere Brutstätte von Viren sind. Proben stehen nun in Verdacht, in Wuhan den Ausbruch mitverursacht zu haben. (Quelle: Screenshot China Science Communication/SMG Kankanews)Hochriskant: In Höhlen im Gebirge suchen Forscher nach Fledermäusen, weil die Tiere Brutstätte von Viren sind. Proben stehen nun in Verdacht, in Wuhan den Ausbruch mitverursacht zu haben. (Quelle: Screenshot China Science Communication/SMG Kankanews)
So könnte sich erklären, wie der Fischgroßmarkt von Wuhan zum mutmaßlichen Ausbruchsort der Krankheit wurde. Ein Großteil der ersten Infizierten war zuvor dort gewesen. Das dort auch nachgewiesene Virus SARS-CoV-2 , das die Erkankung COVIS-19 auslöst, war zuvor in ähnlicher Form nur in 900 Kilometer entfernt lebenden Hufeisennasen-Fledermäusen der Art Rhinolophus affinis festgestellt worden. Auf dem Fischmarkt gibt es aber solche Fledermäuse nach allen bisherigen Erkenntnissen nicht. Ein anderes Tier könnte Zwischenwirt sein, ist eine Theorie.
600 gefangene Fledermäuse in der Nachbarschaft
Der Biologe Xiao hat eine weitere Erklärung. Der Professor der renommierten South China University of Technology ging mit einem Co-Autor der Frage nach, ob und wo in Wuhan mit Viren in Fledermäusen geforscht wird. Tatsächlich stieß er auf zwei Labore. In dem Zentrum für Seuchenbekämpfung und -prävention werde nur 300 Meter vom Fischmarkt entfernt mit Fledermausproben gearbeitet.
Dort habe es auch 600 gefangene Fledermäuse aus den Höhlen gegeben, unter anderem auch der Art Rhinolophus affinis. Den Tieren wurden Proben entnommen. "Die Gewebeproben und kontaminierten Abfälle waren eine Quelle von Pathogenen", so Xiao.
Fledermäuse haben ein einzigartiges Immunsystem, das auf Viren sehr schnell und wirkungsvoll anspricht. In ihnen entstehen so aber Viren, die sich sehr schnell reproduzieren und hoch übertragbar sind. Tollwut, Sars, Ebola – die Erreger finden sich jeweils in Fledermäusen. Ihre Höhlen sind eine reiche Fundgrube für Virologen. Im Video aus dem Dezember ist zu sehen, wie der Wuhaner Forscher Tian Junhua in der Brutstätte der Viren Beute macht.
"Wenn wir mit unbedeckter Haut hineingehen würden, können wir leicht mit dem Kot von Fledermäusen in Kontakt kommen, der alles kontaminiert", sagt Junhua in dem Video. "Es ist also sehr riskant hier. Man hat die Angst vor Ansteckung und geht entsprechend vorsichtig vor. Wenn man auf ein Virus stößt, ist man ihm auch höchstwahrscheinlich direkt ausgesetzt."

Forscher ging mehrfach in Quarantäne
2016 meldeten chinesische Medien, dass vor allem dank Junhua in fünf Jahren rund 1.500 Viren entdeckt wurden. Mehrfach hat sich der Forscher nach Hautkontakt mit Fledermaus-Blut, Urin und Kot aus Vorsicht selbst in Quarantäne eingewiesen, berichteten chinesische Zeitungen. Wurde nun im Labor in der Millionenstadt Wuhan mit dem Risiko zu leichtfertig umgegangen?
Biologe Botao Xiao schreibt, er halte ein Sicherheitsleck für plausibel. Demnach sei das Virus aus dem Labor gelangt, erste Patienten seien so angesteckt worden. Für den Nachweis seien aber weitere Studien nötig. Xiao wirft aber auch die Frage nach Vorschriften auf, solche Laboratorien an Orte weit weg vom Stadtzentrum und anderen dicht besiedelten Orten zu verlegen.
Desinfektionseinsatz auf dem Fischgroßmarkt von Wuhan: Ende 2019 tauchten die ersten Bilder und Meldungen von einer neuen unbekannten Lungenkrankheit auf. (Quelle: Screenshot Twitter/Radio Free Asia)Desinfektionseinsatz auf dem Fischgroßmarkt von Wuhan: Ende 2019 tauchten die ersten Bilder und Meldungen von einer neuen unbekannten Lungenkrankheit auf. (Quelle: Screenshot Twitter/Radio Free Asia)
Neben dem Zentrum für Seuchenbekämpfung und -prävention gibt es zwölf Kilometer entfernt ein weiteres Labor, das Viren von Fledermäusen untersucht. 30 Kilometer entfernt liegt ein Labor der höchsten Sicherheitsstufe vier. In der ersten Zeit nach dem Ausbruch gab es auch Verschwörungstheorien, das Virus könne dort bei Experimenten für Biowaffen entstanden sein. Dafür gibt es aber keinerlei Anhaltspunkte.

Unter Virusinaktivierung versteht man den Verlust der Infektiosität (https://de.wikipedia.org/wiki/Infektiosit%C3%A4t) von Viren durch die Einwirkung verschiedener Substanzen, Hitze oder Strahlung. Die Virusinaktivierung mit verschiedenen technischen Methoden ist eine spezielle Form der Sterilisation beziehungsweise der Desinfektion. Da man bei Viren nicht die Begriffe „keimfrei“ oder „abgetötet“ anwenden kann (Viren sind weder Keime noch selbständig lebende Organismen), hat sich in der Virologie der Begriff der Virusinaktivierung etabliert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Virusinaktivierung
corona-Virus - Die Lösung:
Man nehme von ehemaligen corona-Virus Patenten Blutplasma und gebe dieses als Serum den noch corona-Virus Patenten erkrankten; weil das Plasma Antikörper haben. https://de.wikipedia.org/wiki/Immunserum
https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza-A-Virus_H5N1
https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelgrippe_H5N1
https://de.wikipedia.org/wiki/Verbreitung_von_H5N1
Die Forschung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Proteinkinase_C
... .. .
Nobelpreisträger bestätigt: Coronavirus (Covid-19) ist im Labor gezüchtet worden mit HIV-Anteilen!
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Luc_Montagnier
https://www.youtube.com/watch?v=uiURmEI ... ture=share
... .. .
https://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrena ... rollpunkte
Schon vor einigen Jahren haben Forscher vor einem erneuten Corona-Ausbruch gewarnt. Weil in Asien, insbesondere in China, exotische Wildtiere wie Fledermäuse verzehrt werden, heißt es in einer Studie des Fachblatts „Clincal Microbiology Reviews“ aus dem Jahr 2007.
"Das Vorkommen eines großen Reservoirs an Sars-CoV-ähnlichen Viren in Hufeisennasen-Fledermäusen, zusammen mit der Tradition in Südchina exotische Säugetiere zu essen, ist eine Zeitbombe", steht dort geschrieben.
Sars-Pandemie 2002 Aufhänger der Studie
Die Forscher dieser Studie analysierten die Sars-Pandemie aus den Jahren 2002 und 2003. Wie bei der derzeitigen Corona-Pandemie ging auch damals die Krankheit wohl von einem Markt aus. Der damalige Sars-Erreger ist eng mit dem nun kursierenden Corona-Virus verwandt, das deshalb den Namen Sars-CoV-2 bekam.
Fledermausart Große Hufeisennase
dpa/Rudolf Leitl/LBV/dpabild Mehrere Fledermäuse der Art Große Hufeisennase hängen auf dem undatiertem Bild kopfüber von der Decke.

https://www.coronawahnsinn.at
Trage Handschuhe und Mund- und Nasenschutz!
Der berühmte Versuch des russischen Physiologen Iwan Petrowitsch Pawlow - https://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Petrowitsch_Pawlow - 1905: Die Hunde im Käfig lernte, dass es jedes Mal Futter gab, wenn er klingelte und die Hunde waren glücklich.
Als eines Tages eine Brand gab im Hundezwinger erkannt Pawlow das die Hunde die Todesangst hatten sich an das klingeln nicht mehr erinnern können und apahtisch waren!!!
Die nächste Virus-Welle rollt auf uns zu, diesmal hilft Mundschutz GAR NIX:
Der Erreger einer bisher nur vereinzelt vorkommenden Krankheit scheint jetzt mutiert zu sein. Ausgehend von mehreren Ländern, darunter auch Deutschland, verbreitet er sich weltweit und schneller als Ebola.
Die AUFWACH-Grippe (A1H8), wie der System-bedrohende Virus von führenden Experten der WHO genannt wird, führt schlagartig zu einem klaren Verstand im Hier & jetzt.
Erst fängt es harmlos mit dem ausschließlichen Verzehr von Biokost und der Einnahme von Kurkuma (reinigt die Zirbeldrüse) an. Dann folgt meist eine ausgeprägte Abneigung gegenüber Massenmedien.
Schließlich gehen die Symptome über in ein liebevollen Kontakt mit Dir selber, wo so viel Raum entsteht, dass jedes Gefühl und jeder Gedanke darin willkommensind und Mitgefühl für deine Umwelt und dein Umfeld in Dir erwacht, dann gibt eine vollständige Verbindung zur eigenen Seele und eine damit einhergehende, bisher nicht gekannte Angstfreiheit und dann wird berichtet, das ein gesteigertes Einheitsbewusstsein erlebbar wird.
Schließlich endet die Krankheit in bedingungsloser Liebe und Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer und der Schöpfung.
Alle bisher bewährten Mittel wie Chemtrails, Fussball-WM, Massenimpfungen , Werbung, Medienmanipultionen und Androhungen von globalen Kriegsszenarien usw. scheinen vollkommen wirkungslos zu sein.
Die Macht-Elite ist völlig ratlos! Für diesen Virus wurde die höchste Epidemie-Warnstufe der WHO ausgerufen, da es das Leben auf diesem Planeten grundlegend verbessern kann!
Selbst die erstmals weltweit an über sieben Milliarden Erdenbürger verschickte SMS-Warnung der WHO: „Bleiben Sie in ihrer Matrix, dort sind sie sicher!” ist wirkungslos verpufft.
Er wird von den Experten auch das „Wahrheits-Virus” genannt und ist im höchsten Maße ansteckend. Meiden Sie unbedingt den Kontakt mit selbstständig denkenden und verantwortungsvoll handelnden Menschen.
Es besteht der Verdacht, dass das Virus auch durch Gedankenübertragung verbreitet werden kann. Den letzten Untersuchungen zufolge ist jetzt auch der exakte Übertragungsweg lückenlos aufgedeckt worden:
Der Krankheitsverlauf beginnt meistens mit dem Lesen dieses entschlüsselten Textes!
https://de.wikipedia.org/wiki/Virusinaktivierung
Meine Meinung-Maskenpflicht:
Hautschuppen sind Staub, also wenn du durch die Welt der Menschen gehst atmest du nicht nur Sauerstoff (H2O), sondern auch Staub; Bakterien, Keime, Viren, CO2 usw., in deine Lunge ein, dass schwächt sie (die Lunge) und deinen ganzen Körber folgend. Der Staubschutz dient dir zum gesünderen Leben und schützt deine Lunge und Leben in Folge deinen Organismus, allerdings sind die Masken die wir verwenden nicht besonderst alltagstauglich. Besorgt euch medizinische Masken (OP-Maske) und "Handschuhe" und haltet den Mindestabstand ein bei Fremden vor allem in geschlossen Räume, UBahn; Bus, Bim, öffendliche Räume usw.! Alle Gute und ernährt Euch gesund!
Leute, jetzt wird es ernst. Sie versuchen, diesen Plan nicht an die Öffentlichkeit geraten zu lassen und jetzt sollte jeder anfangen nachzudenken, warum nicht.
Teilt ihn bitte so zahlreich wie möglich, damit es viele zu sehen bekommen ... und ...
Stoppen wir diesen Plan!!!

Folgender Covid-Plan wurde im Rockefeller Institut bereits im Jahr 2010 entwickelt:

⭕️ Erstelle ein sehr ansteckendes Virus mit einer super niedrigen Mortalität, das zu diesem Plan passt (Research Strain), indem SARS, HIV, Hybrid Research Strain im Fort Dietrich Class 4 Labor kombiniert werden, 2008 bis 2013, als Teil eines Forschungsprojekts, um herauszufinden, warum Corona-Viren sich bei Fledermäusen so rasend schnell verbreiten, aber bei Menschen dies nicht tun. Um dem entgegenzuwirken, wurden dem Virus 4 HIV-Inserts gegeben. Der fehlende Schlüssel, um den Menschen zu infizieren, ist der Ace-2-Rezeptor.
⭕️ Erstelle eine gefährlichere Version des Virus mit einer viel höheren Sterblichkeitsrate als Backup-Plan (Weaponized Tribit Strain). Bereit in Phase 3 freigegeben zu werden, aber nur, wenn nötig. SARS/HIV/MERS (Research Strain) und Weaponized Tribit Strain wurden 2015 im Fort Dietrich Class 4 Labor entwickelt.
⭕️ Transportiere Research Strain in ein anderes Class 4 Labor, das National Microbiology Lab in Winnipeg Canada, und lasse es "von China gestohlen und weggeschmuggelt werden", Xi Jang Lee, in Chinas einziges Class 4 Labor, das Wuhan Institute of Virology in Wuhan China. Für zusätzliche plausible Verleugnung (plausible deniability) und dazu beizutragen, das gewünschte öffentliche Backup-Skript als etwas zu zementieren, auf das man bei Bedarf zurückfallen kann. Das primäre Skript ist seine natürliche Entstehung. Backup-Skript ist, dass China es erstellt und durch einen Unfall verbreitet hat.
⭕️ Finanziere alle Talking Heads: Fauci, Birx, Tedros und Institutionen: die Weltgesundheitsorganisation, NIAID, das CDC und auch die UNO, die vor der geplanten Freisetzung von Research Strain an Pandemiereaktionen beteiligt waren, um das gewünschte Skript während der gesamten Operation zu kontrollieren.
⭕️ Erstelle und finanziere die Impfstoffentwicklung und verfüge einen Plan, der auf globaler Ebene eingeführt werden kann. Gates: A Decade of Vaccines und the Global Action Vaccine action plan, 2010 bis 2020.
⭕️ Erstelle und finanziere die Impf-, Verifizierungs- und Zertifizierungsprotokolle, Digital ID, um das Impfprogramm nach der Einführung der Impfplicht durchzusetzen/bestätigen zu können. Gates: ID2020.
⭕️ Simuliere die Lockstep-Hypothese kurz vor der geplanten Research Strain-Freisetzung mit einer realen Übung als letztes Kriegsspiel, um die erwartete Reaktion, Zeitpläne und Ergebnisse zu bestimmen, Event 201 im Oktober 2019.
⭕️ Setze Research Strain beim Wuhan Institute of Virology frei und gebe die Schuld dafür dem natürlichen Entstehungsweg (primary script), Wuhan Wet Market, Nov 2019. Genau gleich wie in der Simulation.
⭕️ Spiele die Übertragung von Mensch zu Mensch so lange wie möglich herunter, damit sich Research Strain auf globaler Ebene ausbreiten kann, bevor ein Land mit einem Lockdown antworten kann, um der Infektion zu entgehen.
⭕️ Sobald ein Land Infektionen erfährt, verfüge einen Lockdown, um Ein-/Ausreise zu stoppen. Erlaube die Verbreitung innerhalb eines Landes so lang wie möglich.
⭕️ Sobald genügend Menschen in einem Land/einer Region infiziert sind, verfüge Zwangs-Lockdown/Isolation für dieses Land/diese Region und erweitere die Sperrgebiete im Laufe der Zeit langsam.
⭕️ Überhype die Sterblichkeitsrate, indem man Research Strain mit Todesfällen in Verbindung bringt, die wenig bis gar nichts mit dem eigentlichen Virus zu tun haben, um die Angst und den Gehorsam auf einem Maximum zu halten. Wenn jemand aus irgendeinem Grund stirbt und festgestellt wird, dass er Covid hat, deklariere es als Covid-Tod. Und wenn jemand verdächtigt wird, weil er mögliche Symptome von Covid zeigt, deklariere es als Covid-Tod.
⭕️ Behalte die allgemeinen Quarantänen so lange wie möglich, um die Wirtschaft der Region zu zerstören, um zivile Unruhen zu schaffen, um die Lieferkette zu zerstören und um den Beginn einer Massenknappheit an Nahrungsmitteln zu verursachen. Außerdem schwäche das Immunsystem der Menschen, indem sie mangels der Interaktion mit den Bakterien anderer Menschen, ihr Immunsystem nicht mehr trainieren, die Außenwelt, oder die Dinge, die unser Immunsystem wachsam und aktiv halten.
⭕️ Spiele alle möglichen Behandlungen/Heilmittel herunter und greife sie an. Außerdem wiederhole ständig, dass das einzige Heilmittel, das zur Bekämpfung dieses Virus funktioniert, der Impfstoff ist.
⭕️ Ziehe die Quarantäne immer weiter heraus in "Zwei-Wochen-Intervallen" [Es gibt diese Zwei-Wochen Zaubersprüche wieder. Es ist ein CIA-Programm.] bis immer mehr Menschen aufstehen und protestieren. Verspotte sie.
⭕️ [Und hier ist der Schlüssel zu jetzt:] Schließlich beende Phase 1 der Quarantänen, sobald sie genug öffentliche Kritik erfahren, erwartet im Juni 2020, und verlautbare öffentlich, dass man denkt es sei "zu früh, um die Isolation zu beenden, aber man wird es trotzdem tun."
⭕️ Sobald die Öffentlichkeit wieder zur Normalität zurückkehrt, warte ein paar Wochen und überhype weiterhin die Sterblichkeitsrate von Research Strain, Aug bis Sep 2020, und kombiniere es mit der Zunahme von Todesfällen aufgrund von Menschen, die höher als normal an Standarderkrankungen sterben, weil ihr Immunsystem von Monaten der Isolation stark geschwächt ist, [Was genau das stützt, was ich immer sage: Wir sollte Social Distancing mit den Menschen betreiben, die regelmäßig Masken tragen. Denn die haben ein stark geschwächtes Immunsystem.] um die Sterblichkeitsrate weiter zu erhöhen und die bevorstehenden Phase-2-Lockdowns zu hypen.
⭕️ Schließlich, verfüge die Phase-2-Quarantänen, Oktober bis November 2020, auf eine noch extremere Art und beschuldige die Demonstranten, vor allem Menschen, die ihrer Regierung bereits nicht mehr vertrauen, als Ursache für diese riesige Zweite Welle, wobei die Medien sagen werden: "Wir haben es euch gesagt. Es war zu früh. Es ist alles eure eigene Schuld, weil ihr einen Haarschnitt haben wolltet. Eure Freiheiten haben Konsequenzen." [Sollte sich dies alles auf diese Weise entfalten, wird die US-Wahl verzögert, annulliert oder ausgesetzt werden. Meine Meinung. Wie kann man mit Phase-2-Quarantänen wählen gehen? Das geht nicht.]
⭕️ Erzwinge die Phase-2-Quarantänen auf eine viel extremere Art, indem die Strafen für Nichteinhaltung erhöht werden. Ersetze Geldstrafen durch Gefängnisstrafen. Erkläre alle Reisen für nicht notwendig. Erhöhe die Anzahl an Checkpoints, beteilige dabei das Militär. Erhöhe das Tracking/Tracing der Bevölkerung über die verpflichtende App. Übernehme die Kontrolle über Lebensmittel, Kraftstoff und schaffe große Engpässe, so dass die Menschen nur dann Zugang zu wesentlichen Produkten oder Dienstleistungen erhalten, wenn sie zuerst eine Genehmigung erhalten haben.
⭕️ Halte die Phase-2-Lockdowns für einen viel längeren Zeitraum als die Phase-1-Lockdowns aufrecht und zerstöre die Weltwirtschaft weiter. Verschlechtere weiterhin die Lieferketten und verstärke die Nahrungsmittelknappheit und dergleichen. Schlage
jegliche öffentliche Kritik nieder Betreue durch extreme Aktionen oder Gewalt und stelle jeden, der sich dagegen sträubt, als öffentlicher Feind Nummer 1 dar gegenüber denen, die bereit sind, sich zu unterwerfen.
⭕️ Nach ziemlich langen Phase-2-Lockdowns von 6 Monaten und mehr, implementiere das Impfprogramm und die Impfzertifizierung und mache es für alle Pflicht, Vorrang genießen diejenigen, die sich von Beginn an unterworfen haben. Außerdem lasse sie diejenigen angreifen, die dagegen sind und lass sie sagen, dass „die anderen eine Bedrohung sind und die Ursache aller Probleme", indem man sagt: "Wir können nicht zur Normalität zurückkehren, bis jeder den Impfstoff annimmt." Und Menschen, die sich widersetzen, "verletzen unsere Lebensweise und sind daher der unser aller Feind." [Mit anderen Worten, sie werden die Menschen gegeneinander aufhetzen.]
⭕️ Falls die Mehrheit der Menschen sich der Agenda fügen, dann lasse diese Menschen in das neue System eintreten, die neue Normalität, während man die Minderheit einschränkt, die gegen die Agenda ist, indem man es ihnen schwer macht zu arbeiten, zu reisen und zu leben.
⭕️ Falls die Mehrheit der Menschen gegen die Agenda angeht, dann setze Weaponized SARS/HIV/MERS Tribit Strain als Phase-3-Operation frei. Ein Virus mit einer Sterblichkeitsrate von 30% und mehr als letzter Schreck, um die Minderheit zu bestrafen, um schnell die Mehrheit zu werden und denjenigen, die nicht zuhörten, ein letztes "Wir haben es euch gesagt" zu geben.
⭕️ Verfüge das New-Economy-Modell. Microsoft Patent 060606 Krypto-Währungssystem mit Körperaktivitätsdaten, die auf menschlichem Verhalten und der Bereitschaft zur Unterwerfung basiert. [Es ist eine optimierte Version des Schwarze Spiegel 15-Millionen-Verdiensteprogramms, bei dem Nahrungsmittel, Wasser, Unterkünft und andere wichtige Dinge als Waffe zur Durchsetzung des neuen Wirtschaftssystems verwendet werden. Also im Grunde, mach was wir wollen und werde belohnt. Verdiene Credits und erhalte mehr Zugriff auf Dinge, die man zum Überleben braucht. Oder gehe gegen das, was wir wollen, und werde bestraft. Verliere Credits und verliere Zugriff auf Dinge, die man zum Überleben braucht.
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Das ist ihre Neue Weltordnung: Technologie auf Steroiden, wo man keine andere Wahl hat, als zu folgen. Und wenn jemand denkt, dass dies nicht wahr ist, dann schaut euch mal einige Teile von China an, weil dort bereits mit dem Krypto-Währungssystem begonnen wurde.
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Die Corona-Pandemie ist omnipräsent, da warnt das RKI schon vor dem nächsten gefährlichen Virus. Aus zwei Bundesländern werden Infektionen gemeldet.
Coronavirus-Pandemie: RKI* warnt vor nächstem Virus - dem West-Nil-Fieber.
Berlin und Sachsen-Anhalt melden tote Vögel, die sich mit dem Virus infiziert hatten.
Die Tropenkrankheit West-Nil-Virus kann auch auf den Menschen übertragen werden.

München - Das Coronavirus* ist omnipräsent in Deutschland. In jeglicher Hinsicht. Und jetzt auch noch das.
Bereits in einem zweiten Bundesland wurde eine gefährliche Tropenkrankheit festgestellt. Wie das entsprechende Landesamt
für Verbraucherschutz am Freitag (24. Juli) mitteilte, ist das sogenannte West-Nil-Virus in zwei Vögeln in Sachsen-Anhalt nachgewiesen worden.
RKI warnt nicht nur vor Coronavirus in Deutschland: Auch das West-Nil-Virus wurde nachgewiesen
Mitte Juli war der Erreger bereits in einer Blaumeise in Berlin gefunden worden. Das Gefährliche daran: Wie der Express berichtet, kann das Virus durch Stechmücken der Gattung Culex auf den Menschen übertragen werden. Erstmals hatten Forscher das ursprünglich aus Afrika stammende Virus 2018 in Deutschland bei Vögeln und Pferden festgestellt.
Und: 2019 gab es in Ostdeutschland im Spätsommer erstmals diagnostizierte Infektionen beim Menschen, die vermutlich auf Stiche von Stechmücken zurückzuführen waren - in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Wie das Landesamt für Verbraucherschutz von Sachsen-Anhalt weiter erklärt, verläuft eine Infektion mit dem West-Nil-Virus beim Menschen zwar weitgehend unauffällig und mild.
West-Nil-Virus: Mücken können das Virus auf den Menschen übertragen
Jeder fünfte Infizierte habe Fieber als Symptom, das sich aber nach drei bis sechs Tagen wieder lege. Doch: Bei jedem 150. Infizierten nehme das West-Nil-Virus einen schweren Verlauf, heißt es. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte bereits im Juni vor der Krankheit gewarnt, die durch die Mücken leicht übertragbar sei.
Das Landesamt rät deshalb zu Schutz vor Mückenstichen. Denn: Einen Impfstoff*, zu dem beim Coronavirus weltweit intensiv geforscht wird, gebe es gegen dieses Virus nicht. Auch an einer Medikation für Corona-Patienten arbeiten Forscher auf der ganzen Welt. Zwei Medikamente werden in Deutschland bereits eingesetzt.
Österreichisches amtliches Dashboard COVID19
https://info.gesundheitsministerium.at/
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https://de.wikipedia.org/wiki/Immunserum
https://www.infektionsschutz.de
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Grippe
Wer mit Husten, Schnupfen und Fieber im Bett liegt, fragt sich häufig, ob ihn eine Grippe oder eine Erkältung (grippaler Infekt) plagt. Das wichtigste Unterscheidungskriterium: Während es einem bei einer Erkältung langsam schlechter geht, überfällt einen die Grippe schlagartig.
Die häufigsten Grippeanzeichen sind hohes Fieber, Schüttelfrost und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Oft tritt bei Erkrankten auch ein trockener Reizhusten auf.
Hier finden Sie alle möglichen Grippesymptome im Überblick:
hohes Fieber
Schüttelfrost
Abgeschlagenheit
trockener Reizhusten
seltener Husten mit zähem, teils blutigem Auswurf
Schnupfen
Halsschmerzen
Rachenentzündung
Bindehautentzündung
Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Kopfschmerzen
Sensibilität gegenüber hellem Licht (Photophobie)
aufgedunsenes Gesicht
Glieder- und Muskelschmerzen
„Legen Sie sich am besten ins Bett!“
Wenn der Verdacht auf eine echte Grippe im Raum steht, wenn also hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl bestehen, dann ja. Es geht dann vor allem darum, andere Krankheiten als Ursache der Beschwerden auszuschließen und Risikopatienten zu identifizieren. Damit die Grippe keinen schweren Verlauf nimmt. Davor schützen Sie sich am besten mit die jährlichen Grippeimpfung. Die verringert generell Ihr Risiko sich anzustecken.
Die Influenza wird durch Tröpfcheninfektion z.B. durch Niesen, Husten, Küssen oder Händeschütteln übertragen. Das bedeutet: Grundlegende Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder Händedesinfektion sind ratsam. Meiden Sie außerdem den Kontakt zu Kranken. Helfen würde auch ein Mundschutz – das ist aber schwer umzusetzen. Grundsätzlich gilt: Ein gesunder Lebenswandel mit ausgewogener Ernährung und Bewegung stärkt das Immunsystem und schützt vor einer Erkrankung.
Ursache der Influenza ist ein Virus. Deswegen ist eine Therapie mit Medikamenten schwierig. Es gibt zwar Wirkstoffe, die müssen aber schon sehr früh eingenommen werden und verkürzen die Krankheitsdauer nur bedingt. Wenn Sie Grippe haben, legen Sie sich ins Bett und senken Sie gegebenenfalls das Fieber, entweder durch Medikamente oder durch Maßnahmen wie Wadenwickel.
Grippe: Besondere Verläufe
Influenza-Viren verursachen aber nicht bei jedem Menschen typische Symptome. Sie können sich zwar schnell verbreiten und vermehren, lösen aber oftmals nur geringe Beschwerden aus. Dann werden zum Beispiel Grippe-Kopfschmerzen als Migräne gedeutet oder krankheitsbedingte Abgeschlagenheit als berufsbedingte Erschöpfung.
Bei Kindern wird Grippe häufig von einer Mittelohrentzündung mit Ohrenschmerzen begleitet. Kleinkinder können einen sogenannten Pseudokrupp entwickeln: Durch eine Entzündung des Kehlkopfes unterhalb der Stimmritze entsteht ein bellender Husten.
Nach einer ausgeheilten Grippe fühlen sich viele Menschen noch längere Zeit schwach und müde, leiden unter Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen. Auch wenn sich ein Grippe-Erkrankter nicht ausreichend geschont hat, kann die Krankheit länger verlaufen. Husten und Abgeschlagenheit können dann beispielsweise über Wochen anhalten. In diesem Fall spricht man von einer "verschleppten Grippe".
Grippe: Komplikationen
Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem besteht die Gefahr, dass die Grippe einen komplizierten Verlauf nimmt. Gefährdet sind Kinder, Schwangere, ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Asthma oder Menschen, die Immunsuppressiva einnehmen.
Läuft das Immunsystem durch die Grippevireninfektion auf Hochtouren, ist der Körper anfälliger für andere Erkrankungen. Dann können Bakterien leichter in den Körper eindringen. Man spricht von einer Superinfektion. Erste Anzeichen dafür sind ein erneuter Fieberanstieg und Schwäche oder ein sich wieder verschlimmernder Husten. Die folgenden Komplikationen können durch eine solche bakterielle Superinfektion entstehen:
Entzündungen der Atemwege
Die Nasennebenhöhlenentzündung entsteht häufig als bakterielle Superinfektion bei Grippe. Menschen, die an Asthma oder COPD leiden, erkranken während einer Grippe nicht selten auch an einer durch Bakterien hervorgerufenen Lungenentzündung (Pneumonie). Sie ist sogar häufiger als jene Lungenentzündung, die durch die Influenza-Viren selbst ausgelöst wird. Die bakterielle Pneumonie ist eine lebensbedrohliche Komplikation und die häufigste Ursache für einen tödlichen Grippe-Verlauf.
Mittelohrentzündung
Insbesondere Kinder bekommen häufig zusätzlich zur Grippe eine bakterielle Mittelohrentzündung.
Herzentzündung
Bei einer Grippe kann auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen werden. Entzündet sich der Herzmuskel, spricht man von einer Myokarditis. Bei einer Perikarditis ist der Herzbeutel entzündet. Eine Myokarditis ist eine gefährliche Komplikation, da sie oftmals nur wenige Symptome verursacht. Gelegentlich treten Fieber, Brustschmerzen und spürbare Herzrhythmusstörungen auf. Wenn Menschen, die unwissentlich an einer Myokarditis erkrankt sind, sich zu sehr anstrengen, ist das Risiko für einen plötzlichen Herztod erhöht.
Eine Perikarditis verläuft meist nicht so dramatisch und heilt nach einiger Zeit von selbst aus. In beiden Fällen ist aber ein Krankenhausaufenthalt und Bettruhe nötig, um das Risiko weiterer Komplikationen zu verringern.
Hirnhautentzündung
In seltenen Fällen kann sich bei einer Grippe eine Hirnhautentzündung entwickeln. Neben Fieber treten dann meist heftige Kopf- und Nackenschmerzen sowie eine „Nackensteife“ auf. Kommt zu diesen Symptomen noch Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder ein Krampfanfall hinzu, haben sich höchstwahrscheinlich nicht nur die Hirnhäute, sondern auch das Gehirn entzündet.
Grippe: Schutz vor Ansteckung
Wenn jemand, der an Grippe erkrankt ist, niest oder hustet, fliegen die Viren – in feine Sekrettröpchen eingeschlossen – durch die Luft. Werden die Tröpfchen von anderen Menschen eingeatmet, können diese ebenfalls an Grippe erkranken. Auch wenn man mit Influenza-Viren kontaminierte Oberflächen berührt, kann man sich anstecken, etwa an Türklinken, PC-Tastaturen, Haltestangen im Bus, oder wenn man einem Grippe-Patienten die Hand gibt.
Ihr Ansteckungsrisiko können Sie verringern, indem Sie
regelmäßig Ihre Hände waschen
nicht mit den Händen das Gesicht und insbesondere die Augen berühren (die Grippeviren werden oft mit den Händen eingesammelt, und könnten so zu den Schleimhäuten gelangen)
auf Händeschütteln verzichten
große Menschenmassen meiden
die Zimmerluft feucht halten (trockene Heizungsluft entzieht den Atemwegen Feuchtigkeit und macht es den Erregern leichter, dort einzudringen)
Wie bei jeder Infektionskrankheit sind besonders Menschen gefährdet, die häufiger mit dem Erreger in Kontakt kommen. Daher besteht für Personen, die in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Arztpraxen, Alten- oder Pflegeheimen arbeiten, ein erhöhtes Risiko sich anzustecken. Aber auch in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten können sich die Grippe-Viren schneller ausbreiten.

Grippe vorbeugen: Impfung
Vor einer Grippe-Infektion können Sie sich am besten durch eine Impfung schützen. Menschen mit einem schwachen Immunsystem empfiehlt die Ständige Impfkomission (STIKO), sich impfen zu lassen.
Der günstigste Zeitpunkt für eine Grippeimpfung ist im Herbst. Weil sich die Grippeviren sehr schnell verändern, muss die Impfung jedoch jedes Jahr wiederholt werden, um wirksam zu sein. Jüngere Studien zeigen, dass eine jährlich wiederholte Impfung den Schutz vor Grippe noch weiter verbessern kann.
Grippe: Behandlung
Die Grippe lässt sich nur eingeschränkt an ihrer Ursache behandeln. Jedoch lassen sich die Symptome mit verschiedenen Mitteln erheblich lindern.
Grippe-Behandlung: Medikamente
Gegen Influenza-Viren gibt es spezielle Medikamente, die das Protein Neuraminidase blockieren. Diese sogenannten Neuraminidase-Hemmer verhindern, dass sich die Grippe-Viren weiter vermehren. Dadurch verläuft die Erkrankung meist sehr viel milder und kürzer. Allerdings wirken diese nur in den ersten beiden Tagen nach Symptombeginn. Außerdem sind die Neuraminidase-Hemmer nicht gegen alle Influenza-Viren wirksam und haben einige Nebenwirkungen.
Wirkung Neuramidase
Grippe-Viren sind von dem Enzym Neuraminidase ummantelt, das ihnen ermöglicht, sich nach der Vermehrung von der infizierten Zelle abzulösen. Die Medikamentengruppe der Neuraminidase-Hemmer verhindert die Ablösung, sodass die neu entstandenen Viren an der Zellmembran haften bleiben und sich nicht weiter im Körper ausbreiten können.
Nimmt die Grippe einen komplizierten Verlauf, verursachen oft Bakterien zusätzlich zu den Influenza-Viren Krankheitssymptome. Eine solche bakterielle Superinfektion lässt sich dann mit Antibiotika behandeln. Diese töten die Bakterien ab, wirken jedoch nicht gegen die Grippe-Viren.
Linderung der Symptome
Verschiedene Medikamente können die Grippe-Symptome dämpfen und die Krankheit damit erträglicher machen. Gegen Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol. Achtung: Kinder sollten bei Grippe keine Acetylsalicylsäure einnehmen. Hohes Fieber können Sie mit fiebersenkenden Medikamenten behandeln - auch hier helfen die vorgenannten Wirkstoffe. Zudem können bei entsprechenden Symptomen Hustensäfte oder abschwellende Nasentropfen sinnvoll sein.
Grippe und Erkältung: Ein wichtiger Unterschied!
Erkältungsviren und Grippeerreger
Der Hals kratzt, die Nase läuft und Sie fühlen sich elend? Ein simpler Infekt kann einen ganz schön ausknocken. Meistens steckt ein harmloses Schnupfenvirus dahinter. Doch von November bis April sind häufig Grippeerreger die Übeltäter. Was zusätzlich verwirrt: Ärzte sprechen bei einer Erkältung von einem grippalen Infekt. Eine echte Grippe ist das aber nicht! Egal, krank ist krank, denken Sie sich? Von wegen! Lesen Sie hier, warum der Unterschied wichtig ist.
Verräterische Symptome
Eine Erkältung setzt schleichend ein. Erst Halsschmerzen, dann Schniefnase, Husten und manchmal langsam ansteigendes Fieber sind die Anzeichen. Eine Grippe beginnt dagegen heftig: Plötzliches Fieber über 38,5 Grad Celsius zwingt den Patienten ins Bett. Dazu kommen Schüttelfrost, Knochenschmerzen, Husten, Hals- und Kopfweh, selten Schnupfen. Manchmal treten auch Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit auf. Kurzum: Bei einer Grippe fühlt man sich wirklich schlecht.
Wann muss ich zum Arzt?
Mit einer Erkältung müssen Sie nicht unbedingt zum Arzt. Medikamente gegen Husten, Halsschmerzen und Co bekommt man frei verkäuflich in der Apotheke – nach sieben bis zehn Tagen ist die Erkältung dann überstanden. Anders bei der echten Grippe: Wer glaubt, sich eine eingefangen zu haben, sollte auf jeden Fall zum Hausarzt gehen. Sie kann schwer verlaufen und Komplikationen verursachen!
Diese Komplikationen drohen
Bei einer Erkältung sind schwere Komplikationen selten. Wird sie nicht ganz auskuriert, können sich die Viren allerdings in Bronchien oder Nase-Nebenhöhlen festsetzen. Kinder entwickeln zudem oft eine Mittelohrentzündung. Bei einer Grippe sind schwere Verläufe häufiger: Die Influenza-Viren schädigen die Schleimhaut der Atemwege. Das öffnet die Tore für Bakterien! Gefürchtete Folgen sind Lungenentzündungen oder Hirnhautentzündungen.
Auskurieren vor dem Sport!
Ob Erkältung oder Grippe: Wer sich zu früh körperlich belastet, kann schwer krank werden. Die Erreger können das Herz befallen – dann droht eine Herzmuskelentzündung. Sie kann dauerhafte Schäden verursachen wie Herzschwäche oder schwere Herzrhythmusstörungen. Mit Sport sollten Sie daher erst wieder loslegen, wenn sie vollständig auskuriert sind.
Besonders gefährdet: Ältere, Kranke, Schwangere
Vor allem bei älteren Personen kann eine Grippe schwere Komplikationen verursachen. Ihre Immunabwehr ist nicht mehr so fit und Erreger haben bei ihnen leichtes Spiel. Auch Schwangeren, chronisch Kranken und Personen mit einem schwachen Immunsystem kann eine Grippe gefährlich werden – und sogar tödlich enden. Sie sollten daher vor Beginn der Grippesaison unbedingt geimpft werden.
Grippe bei Kindern erst nehmen
Eine Erkältung ist für Kinder eher harmlos, eine Grippe aber ein ernst zu nehmender Infekt. Sie wird bei ihnen häufig von einer Mittelohrentzündung mit Ohrenschmerzen begleitet. Kleinkinder können außerdem Pseudokrupp entwickeln: Eine Entzündung des Kehlkopfes verursacht bellenden Husten. Sehr hohes Fieber kann bei Kleinkindern Krampfanfälle auslösen. Im Zweifelsfall: Ab zum Kinderarzt!
Bei einer Erkältung helfen rezeptfreie Medikamente: Hustensaft, Nasenspray und Erkältungsbad können die Symptome lindern. Bei einer echten Grippe verschreibt der Arzt lediglich Schmerz- und Fiebermedikamente gegen die Symptome. Bettruhe und viel Flüssigkeit unterstützen den Körper im Kampf gegen die Viren. Bei Risikopatienten werden teilweise antivirale Mittel verschrieben. Sie sollen Komplikationen verhindern.
Grippe-Behandlung: Hausmittel
Hausmittel werden oft begleitend zu einer medikamentösen Therapie eingesetzt.
Grippe: Krankheitsverlauf und Prognose
Ein bis vier Tage nachdem man sich mit dem Influenza-Virus infiziert hat, treten die ersten Beschwerden auf. Infizierte Personen sind allerdings häufig schon vor dem Ausbruch der Symptome selbst ansteckend.
Die Grippe kann einen sehr unterschiedlichen Verlauf nehmen. Bei einer normalen Grippe verschwindet das Fieber nach fünf bis sieben Tagen. Symptome wie Husten, Schnupfen oder ein Schwächegefühl können aber noch ein bis zwei Wochen länger anhalten.
Bei Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr wie Kinder, ältere Menschen, Schwangere oder Patienten mit chronischen Erkrankungen (vor allem Atemwegserkrankungen) dauert eine Grippe oft länger. Es können dann zudem Komplikationen auftreten, die in seltenen Fällen sogar tödlich enden.
Weil das Grippe-Virus durch veränderte Genabschnitte ständig neue Subtypen entwickelt, kann man mehrmals im Leben an der Grippe erkranken. Im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten, die man nur einmal bekommt, weil das Immunsystem dann wirksame Schutzmechanismen gegen den Erreger entwickelt hat, wird man also gegen Grippe nicht dauerhaft immun.
Dies gilt zumindest für das häufigere Influenza-A-Virus. Es gibt jedoch verschiedenen Grippe-Viren-Typen. Typ B verändert sich viel langsamer, so dass man meist nur einmal im Leben an einer Grippe durch Influenza-B-Viren erkrankt, häufig bereits im Kindesalter. Die Krankheit verläuft meist mild.
Wie verläuft eine Sommergrippe?
Ebenfalls meist mild ist der Verlauf der sogenannten Sommergrippe, die eigentlich gar keine „echte Grippe“ ist. Denn sie wird nicht durch Influenza-Viren ausgelöst, sondern durch Enteroviren. Wie der Name schon sagt, tritt sie meist im Sommer auf und verläuft ähnlich wie eine Erkältungskrankheit.
Wie man eine Sommergrippe von einer Grippe unterscheidet und Informationen zur Behandlung der Sommergrippe lesen sie im Beitrag Sommergrippe
Grippe: Untersuchungen und Diagnose
Wer den Verdacht hat, sich mit dem Grippe-Virus infiziert zu haben, sollte zu einem Arzt gehen. Insbesondere Personen mit einem erhöhten Risiko wie ältere Menschen oder chronisch Kranke sollten bereits bei den ersten Anzeichen einer Grippe ihren Hausarzt aufsuchen.
In vielen Fällen kann der Arzt anhand der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung bereits feststellen, ob ein Patient an einer Influenza oder nur an einem grippalen Infekt (Erkältung) erkrankt ist. Wenn es dem Betroffenen aber sehr schlecht geht oder die Gefahr besteht, dass die Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt, ist ein Virus-Nachweis sinnvoll. Wenn dieser positiv ausfällt, kann sofort mit einer gegen Viren wirkenden Behandlung begonnen werden.
Influenza-Virus-Nachweis
Einen wichtigen Hinweis, ob es sich tatsächlich um Grippe-Viren handelt, gibt der Influenza-Schnelltest. Für diesen Test wird aus dem Nasen- oder Rachenraum Speichel mit einem Wattestäbchen abgestrichen und auf einen Teststreifen gebracht. Färbt sich der Test, ist eine Influenza-Infektion sehr wahrscheinlich.
Manchmal muss das Material aber weiter in ein Labor geschickt werden, wo man durch eine Genanalyse das Virus hundertprozentig identifizieren kann.
Meldepflicht
Wurden bei einem Patienten Grippe-Viren nachgewiesen, muss der Arzt dies dem Gesundheitsamt melden. So können Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die eine größere Ausbreitung der Krankheit verhindern sollen. Im Krankenhaus etwa werden Erkrankte in einem Einzelzimmer isoliert. Besucher und medizinisches Personal müssen Schutzkleidung tragen, wenn sie das Krankenzimmer betreten. Auch regelmäßiges Händewaschen dämmt die Weitergabe der Viren an andere Personen ein.
Grippe: Das Influenza-Virus
Die Grippe wird durch Viren hervorgerufen, die man wissenschaftlich als Influenza-Viren bezeichnet. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Grippeviren-Gattungen: A, B und C. Aber nur Influenza A-Viren können den Menschen wirklich gefährlich werden. Anders als die B-Viren, die meist nur mildere Krankheitsverläufe provozieren und die C-Viren, die nur sehr sporadisch auftreten, sind sie für die schweren Grippeepidemien verantwortlich. Sie sind sehr wandlungsfähig und werden in eine ganze Menge Untergruppen eingeteilt.
Diese Subgruppen, die zum Beispiel H1N1 oder H3N2 heißen, gliedern sich nach den Proteinen auf der Oberfläche der Influenza-A-Viren, mit deren Hilfe diese in die Wirtszellen eindringen und sich anschließend aus dieser wieder befreien können. H steht dabei für Hämagglutinin, N für Neuraminidase.
Tritt die Grippe zeitlich und örtlich gehäuft auf, spricht man von einer Epidemie. Überschreitet die Erkrankungswelle Länder oder sogar Kontinente nennt man das Pandemie. Grippewellen treten beinahe jedes Jahr in der Winterszeit auf. Alle zehn bis 40 Jahre kommt es zu einer Grippe-Pandemie, die aber unterschiedlich schwer verlaufen kann. An der „Schweinegrippe“ starben im Jahr 2009 weltweit 18.000 Menschen.
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HACCP (Hazard, Analyse, Critical, Control, Points oder deutsch Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte) ist ein Hygienekonzept im Bereich der Lebensmittelsicherheit und Gastronomie. Wie die Abkürzung HACCP besagt, werden bei diesem Hygienekonzept zunächst die Gefahren im Betrieb analysiert.
Übersetzt etwa: Gefahrenanalyse und Festlegen von Lenkungspunkten.
Hazard = Gefährdung/Gefahr für die Gesundheit
Analysis = Analyse, Untersuchung der möglichen Gefährdung
Critical = kritisch, entscheidend für die Beherrschung der Gefahr
Control = Lenkung/Überwachung (bedeutet NICHT: kontrollieren!!!!) der Bedingungen
Point = Punkt, Stelle, Prozess-Schritt im Verfahren, im Verlauf der Herstellung
Grundprinzipien des HACCP
Aus diesen Begriffen lassen sich die 7 Grundprinzipien des HACCP ableiten:
Ermittlung der Gefahren für das produzierte Lebensmittel beim Herstellungsprozess (Gefahrenanalyse)
Festlegung der kritischen Überwachungspunkte
Definition von Grenzwerten für diese kritischen Kontrollpunkte
Einrichtung eines Monitoringsystems für diese Punkte
Festlegung von Korrekturmaßnahmen bei Abweichungen
Regelmäßige Überprüfung des Systems auf seine Wirksamkeit und Umsetzung
Errichtung eines Dokumentationssystems
https://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrena ... rollpunkte
Meine Meinung-Maskenpflicht:
Grippe19 OK; aber es geht mehr um Wissen und Verantwortung.
Hautschuppen sind Staub, also wenn du durch die Welt der Menschen gehst atmest du nicht nur Sauerstoff (H2O), sondern auch Staub; Bakterien, Keime, Viren, CO2 usw., in deine Lunge ein, dass schwächt sie (die Lunge) und deinen ganzen Körber folgend. Der Staubschutz dient dir zum gesünderen Leben und schützt deine Lunge, Leben in Folge deinen Organismus, allerdings sind die Masken die wir verwenden nicht besonderst alltagstauglich. Besorgt euch medizinische Masken und "Handschuhe" und haltet den Mindestabstand ein bei Fremden vor allem in geschlossen Räume, UBahn; Bus, Bim, öffendliche Räume usw.!
Mein Tipp:
In der lebenden Zelle gebildete organische Verbindung, die den Stoffwechsel des Organismus steuert.
Ein Enzym, früher Ferment, ist ein Stoff, der aus biologischen Riesenmolekülen besteht und als Katalysator eine chemische Reaktion beschleunigen kann. Die meisten Enzyme sind Proteine, eine Ausnahme bildet die katalytisch aktive RNA, wie z. B. snRNA oder katalytisch aktive DNA.
https://de.wikipedia.org/wiki/Enzym
Enzyme sind Proteine, die als Katalysatoren wirken. Enzyme beschleunigen die Reaktionsgeschwindigkeit von chemischen Reaktionen und regulieren Stoffwechselprozesse. Als Katalysatoren setzen sie die Aktivierungsenergie von chemischen Reaktionen herab und werden selbst nicht verbraucht.
Enzyme sind komplexe Eiweißmoleküle. Im Körper wirken diese Proteine als Beschleuniger von biochemischen Reaktionen. Deswegen werden Enzyme auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Enzyme sind in Organismen die zentralen Antreiber für biochemische Stoffwechselprozesse – ohne Enzyme kein Leben.
Peptidasen zerlegen Proteine und Peptide zu Aminosäuren.
Glykosidasen zerlegen lange Zuckerketten (Stärke, Glykogen) zu einfachen Zuckermolekülen.
Lipasen spalten Fette in Fettsäuren und Glycerin.
Nukleasen zerlegen Nukleinsäuren.
Laktase zerlegt Milchzucker in Galaktose und Glukose.
Wirkungsspezifität, vereinzelt auch Wirkspezifität, ist ein Begriff aus der Biochemie der Enzyme. Wirkungsspezifität liegt vor, wenn von einer Vielzahl von Reaktionen, die ein Substrat eingehen kann (zum Beispiel Hydrolyse, Oxidation, Umlagerung usw.), nur die von dem entsprechenden Enzym katalysierte Reaktion erfolgt.
Das Virus gibt es, ohne Zweifel. Es kann auch für manche Menschen - auch junge Menschen mit Vorerkrankungen, aber vor allem für über 70 jährige Menschen - gefährlich sein.
Ein kleiner Prozentsatz der Gesamtbevölkerung benötigt medizinische Hilfe bzw. einen Spitals- oder sogar eine Intensivstationsbehandlung. Im Winter sind die Intensivbettenkapazitäten übrigens immer stärker belastet, als im Sommer.
Es machen auch da oder dort MNS-Masken (aber nur mit einem qualitativ hochwertigen und schützenden Vlies, welches auch wirklich vor Viren und Bakterien schützt) Sinn, um gefährdete Risikogruppen zu schützen. Alles andere ist ein Placebo.
Es wäre daher vernünftig und verantwortungsvoll von Seiten der Regierung gewesen, einerseits rechtzeitig aufzuklären und andererseits das Spitalspersonal bereits vor Monaten (nach dem ersten Lockdown) aufzustocken, in die Spitäler, Gesundheitseinrichtungen und Intensivstationen zu investieren und besonders die Risikogruppen zu schützen. Das ist alles von Seiten der Regierung leider nicht passiert.
Man hat nichts getan, außer Angst- und Panikmache zu betreiben, hat eine erste Totalsperre unserer Gesellschaft vorgenommen, diese dann wieder geöffnet, um nunmehr diese Totalsperre wieder vorzunehmen. Welche vorbereitenden Maßnahmen in den Spitälern und beim Personal wurden in der Zwischenzeit von der Regierung konkret vorgenommen?
Durch einen weiteren Lockdown treibt man viele Unternehmen nunmehr in die endgültige Pleite und schafft Konkurse, Massenarbeitslosigkeit, Depressionen, Verzweiflung. Hier spielt sich wahrlich ein massenhaftes menschliches Leid und hier spielen sich unzählige menschliche Dramen ab, welche erst in einigen Monaten richtig sichtbar und spürbar werden (im ersten Quartal 2021, wenn die Stundungen enden).
Offensichtlich nimmt die Regierung und nehmen weltweit Regierungen dies aber bewusst durch ihre harten Maßnahmen (Lockdown) in Kauf.
Die Mortalitätsentwicklung und der Vergleich mit den letzten Jahren (Hitze- und Grippetote im Vergleich) rechtfertigen diese harten Lockdown-Maßnahme nicht, welche unsere Gesellschaft gegen die Wand fahren.
Man argumentiert daher mit zu wenig Kapazitäten in den Spitälern, beim Gesundheitspersonal und einer Überforderung der Intensivstationen, mit einem drohenden Kollaps und einem Triagen-System. Ja, dies ist ein ernstzunehmendes und schwerwiegendes Argument, dem man mit mehr Personal, besserer Bezahlung und mehr Kapazitäten rechtzeitig entgegnen hätte können. Hier war die Regierung jedoch seit Monaten offensichtlich völlig untätig.
Das Virus, welches existent ist, wird daher offensichtlich leider auch möglicherweise für andere machtpolitische Interessen und Zwecke genutzt und verwendet. Wie ist das Verhalten der Regierenden sonst zu erklären?
Unsere Grund-, Bürger- und Freiheitsrechte werden Stück für Stück abgebaut, denn es geht ja um unser aller Gesundheit. Darf da eine Regierung unsere Verfassungsrechte, die Freiheit das Einzelnen und unsere Grundrechte derart einschränken? Ich sage nein!
Eine jahrelange Wirtschaftsblase will man offensichtlich gleichzeitig bewusst zum platzen bringen, um danach möglicherweise ein neues Banken- und Währungssystem aufsetzen zu können? Die Politiker würden dann ja keine Verantwortung dafür tragen, denn der Schuldige wäre ja das Corona-Virus.
Unsere Kinder dürfen nunmehr ihre Schule nicht mehr aufsuchen, können dem Lernstoff von zu Hause oftmals nicht folgen, den sie von zu Hause (Online-Schule) oftmals nicht bewerkstelligen können und drohen bildungspolitisch eine verlorene Generation zu werden.
Man will offensichtlich auch Kontrollmechanismen (Tracking, Social Credit System, Bargeldabschaffung, etc) gegenüber den Bürgern umsetzen, welche sonst nie ohne empörte Demonstrationen der Bürger umsetzbar wären. Zumindest denkt man auf EU-Ebene seit geraumer Zeit über solche Massnahmen nach.
Man spaltet die Gesellschaft bewusst. In die einen Bürger, welche bereit sind fast alles aufzugeben um im Sinne von vermeintlicher moralischer Verantwortung für die Gesundheit ALLER BÜRGER auf ihre Grundrechte und ihre berufliche Zukunft weitgehend zu verzichten und die anderen Bürger, welche die Meinung vertreten, dass dies nicht im Ansatz angemessen sei.
Bei den bis zu 2.500 Grippetoten, welche es in den letzten Jahren (durchschnittlich pro Jahr) gegeben hat, hat man von solchen Lockdown-Maßnahmen in der Vergangenheit zu Recht Abstand genommen.
Sind nunmehr wirklich über 100.000 Österreicher vom Corona-Tot bedroht, wie Kanzler Kurz uns bereits im März verdeutlichen wollte oder verhält es sich ähnlich der Influenza-Grippe-Zahlen? Bis dato sprechen die Corona-Zahlen angeblich für eine etwas stärkere Auswirkung als bei einer saisonalen Grippe?
Ist es angesichts der realen Daten und Fakten (was sagen die Experten dazu?) wirklich angemessen 9 Millionen Österreicher wegzusperren, den Bürgern ihre sozialen Kontakte zu verbieten, ihr Unternehmen zuzusperren, Ausgangs- und Arbeitsverbote zu erteilen und ihnen damit möglicherweise ihre Lebensgrundlagen für die Zukunft zu entziehen?
Das ist alles zumindest sehr fragwürdig, kritisch zu betrachten und für viele Bürger zu Recht sehr bedenklich! 😞
Eine internationale Forschergruppe veröffentlicht einen 7-Punkte-Plan mit Vorschlägen, wie man erneute Lockdowns verhindern kann. Wichtigstes Ziel ist, die Neuinfektionen niedrig zu halten, sonst funktionieren praktisch alle anderen Maßnahmen nicht.
Wie gut der aktuelle Teil-Shutdown in Deutschland funktioniert, ist noch nicht ganz klar, doch vermutlich muss er in die Verlängerung. Möglicherweise werden auch zusätzliche oder sogar schärfere Maßnahmen notwendig, um die Neuinfektionen wieder auf ein kontrollierbares Niveau zu drücken. Aber was passiert danach? Was muss geschehen, damit daraus ein Dauerzustand wird, der bis zum Frühjahr anhält, wenn mutmaßlich Impfstoffe verfügbar sind? Eine Gruppe führender internationaler Wissenschaftler hat sich darüber Gedanken gemacht und einen 7-Punkte-Plan veröffentlicht, mit dem eine langfristige Kontrolle der Pandemie möglich sein soll.
Der Beitrag der Forscher wurde in "The Lancet" veröffentlicht und beschreibt die notwendigen Maßnahmen spezifisch für Großbritannien, das unter anderem wegen eines zu zögerlichen Umgangs viel härter als Deutschland von der zweiten Welle getroffen wurde. So heißt es in dem Artikel, statt ihren wissenschaftlichen Beratern zu folgen und bereits Ende September mit einem "Wellenbrecher-Lockdown" die Pandemie auszubremsen, habe sich die Regierung für mehrere Wochen ineffektiver lokal abgestufter Maßnahmen entschieden. Nachdem die Fallzahlen weiter exponentiell gestiegen waren, musste London schließlich mit einem landesweiten Lockdown reagieren, der am 5. November begann.
Regierung muss aus der zweiten Welle lernen
Wenn auch auf niedrigerem Niveau, hat sich Deutschland ebenfalls durch halbherzige lokale Reaktionen im Frühherbst in eine ähnliche Situation manövriert. Auch viele andere europäische Länder versuchen gerade, mit Lockdowns die Welle zu brechen. Die Vorschläge der Wissenschaftler sind weitgehend übertragbar und Viola Priesemann hat auf Twitter eine für Deutschland angepasste Version des "Lancet"-Artikels gepostet. Die Physikerin des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation hat an dem 7-Punkte-Plan mitgearbeitet. Ein weiterer deutscher Mitverfasser ist Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin.
"Es ist wichtig, dass die Regierung aus dieser zweiten Welle lernt und die Zeit eines Lockdown gut nutzt", schreibt Priesemann. Sie betont, dass Wirtschaftsinteressen und die Kontrolle der Pandemie keinen Widerspruch darstellen. "Der Schutz von Gesundheit, Wirtschaft und Bildung ist eng verwoben: Je niedriger die Fallzahlen, desto besser können ALLE planen und wirtschaften."
Ds sind die von Priesemann angepassten Empfehlungen der Wissenschaftler:
"1. System des Testens und der Kontaktnachverfolgung stützen
In Deutschland gibt es rund 1,4 Millionen PCR-Tests pro Woche - bei bis zu 100.000 Neuinfizierten pro Woche sind das zu wenig. Entweder brauchen wir mehr Tests - oder besser noch weniger Neuerkrankungen.
Für eine Eindämmung müssen wir schneller sein als das Virus. Dafür brauchen wir ausreichend Tests, und die Kontaktnachverfolgung muss innerhalb weniger Tage erfolgen können - andernfalls haben die infizierten Kontaktpersonen bereits weitere infiziert. Das Virus läuft uns so davon.
Am besten funktioniert die Eindämmung, wenn die Fallzahlen niedrig sind. Gibt es dann trotzdem lokale, unkontrollierte Ausbrüche, sollten sie schnell und konsequent eingedämmt werden, zum Beispiel mithilfe eines mobilen Teams zur Unterstützung.
Die Menschen in Isolation oder Quarantäne müssen weiter unterstützt werden - durch finanzielle, soziale, psychologische und praktische Hilfe.
Wenn eine Ansteckung eines Familienmitgliedes wahrscheinlich ist, dann wäre es gut, wenn auch die anderen Haushaltsmitglieder vorsorglich in Quarantäne gehen, damit sie das Virus nicht weitertragen.
2. Gesundheitssystem nicht überlasten
Am effektivsten geht das, indem die Anzahl Neuerkrankungen gesenkt wird. In jedem Fall braucht das medizinische Personal Schutz und Unterstützung.
3. Bildung ist unser höchstes Gut
Damit die Schulen offen bleiben können, müssen wir die Ausbreitung des Virus in der Gesellschaft und in den Schulen vermeiden. Zusätzlich müssen die Schulen sicher gemacht werden - durch bessere Belüftung, kleine Klassengrößen, Masken wo nötig.
Die Schulen brauchen klare Anleitung und Unterstützung. Wenn Online-Learning erforderlich ist, muss die Regierung dafür sorgen, dass Geräte und Breitband für alle Kinder verfügbar sind und die Familien dabei unterstützen.
Wenn die Inzidenz zu hoch ist, müssen die Universitäten zum Online-Unterricht übergehen und die Studierenden dabei unterstützen, sicher zu Hause zu lernen.
4. Hilfe für Betroffene
Diejenigen, die am stärksten betroffen sind, benötigen umfassende wirtschaftliche, psychische und soziale Unterstützung. Das gilt auch für Menschen, die gefährdet sind, einschließlich der Unterstützung ethnischer Minderheiten, Frauen und Kinder. Entschiedene Hilfe bei häuslicher Gewalt ist geboten.
5. Leitlinien und Sicherheitsvorschriften für Arbeitsplätze
Die Arbeitsplätze müssen die erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllen, um offenzubleiben - zum Schutz aller MitarbeiterInnen. Homeoffice beziehungsweise mobiles Arbeiten ermöglichen, wo immer es umsetzbar ist! Ein flexibler Übergang zwischen Präsenz- und mobilem Arbeiten sollte jederzeit möglich sein, damit man schnell regieren kann, wenn die Fallzahlen es notwendig machen.
6. Europaweite Koordinierung
Was ist unser gemeinsames Ziel im Umgang mit Covid-19? Eine Eindämmung gelingt am besten, wenn sie von allen europäischen Ländern gemeinsam konsequent verfolgt wird. Dazu gehören die Koordinierung von Reisebeschränkungen, ein Datenaustausch, eine Kompatibilität von Apps zur Kontaktverfolgung, die Entwicklung und Beschaffung von Schnelltests, die Beschaffung von medizinischen Kits sowie die Beschaffung von Impfstoffen und die Entwicklung fairer Zuteilungsprotokolle, um sie zu verteilen.
7. Ziele und Herausforderungen definieren
Wir brauchen eine klare, ehrliche und konsequente öffentliche Botschaft der Regierung über die Ziele der Eindämmung und die Herausforderungen durch Covid-19."
Seit Monaten wird diskutiert, ob Vitamine gegen Covid-19 wirkt.
Die Tatsache, dass besonders alte Menschen, die oft nicht mehr ins Freie können, um dort unter Sonneneinfluss dieser Moleküle in der Haut zu bilden, und Menschen dunkler Hautfarbe, die dafür mehr Sonne als andere brauchen, zu den Risikogruppen gehören, machte den Verdacht zusätzlich plausibel.
Viele Experten aber blieben skeptisch. Mittlerweile aber mehren sich die Stimmen, man solle Personen mit besonderem Covid-Risiko mit Vitamin-Nahrungsergänzung versorgen und es auch zu Beginn der Erkrankung verabreichen.
In Großbritannien sollen Risikogruppen Präparate kostenlos bekommen.
In Schottland beschloss die Regionalregierung unter Nicola Sturgeon Ende Oktober, Vitamin-Pillen kostenlos an Personen abzugeben, die in Pflegeeinrichtungen betreut werden oder sich anderweitig aus Infektionsschutzgründen „abkapseln“ müssen.
Nach Informationen des „Guardian“ folgt auch der Zweig des Nationalen Gesundheitssystems (NHS) in England nun diesem Beispiel – obwohl die Studienlage noch immer nicht eindeutig ist: Manche zeigen kaum Hinweise auf starke Effekte. Und häufig finden sich zwar Zusammenhänge, die aber nicht bedeuten müssen, dass eine Gabe von Vitamine in Pillen- oder Kapselform oder auch als Spritze dann hilfreich ist.
Denn, so eines der wichtigsten Argumente der Skeptiker: Wenn etwa bei Personen, die schwer erkranken, niedrige Vitamin-Werte im Blut gemessen werden, kann das schlicht ein Symptom ihres schlechten Gesamtzustandes sein. Ihr Organismus wäre dann einfach nicht in der Lage, genügend davon zu produzieren und richtig einzusetzen, so wie er auch zu anderen für eine effektive Abwehr gegen das Virus wichtigen Reaktionen nicht fähig ist.
Studienergebnisse in diese Richtung gibt es seit langem, zusammengetragen etwa vom französischen Nationalen Institut für Krankheitsvorbeugung. Vitamine von außen zuzuführen, würde dieses Problem dann auch nicht lösen. Auch aus Ländern wie den USA oder Schweden, in denen Vitamine vielen Nahrungsmitteln beigemengt wird, kommen bisher keine Anzeichen, dass dort Menschen weniger schwer erkranken würden.
Eine Aufsehen erregende „Pilotstudie“
Doch es gibt nun eben doch auch zunehmend Hinweise darauf, dass Patienten von einer Gabe der Substanz, die eigentlich ein Hormon ist und nur aus historischen Gründen noch immer als „Vitamin“ bezeichnet wird, doch profitieren könnten. Im Oktober etwa wurde eine Untersuchung von der Universität Córdoba in Spanien veröffentlicht.
Die Autoren sprechen wegen der noch vergleichsweise geringen Teilnehmerzahl zwar selbst noch von einer „Pilotstudie“, auf die weitere folgen müssten. Trotzdem sind ihre Zahlen überraschend klar: Von 76 Erkrankten bekamen 50 zusätzlich zur normalen Therapie Vitamine, 26 nicht.
Ob Vitamine vor einer Covid-19-Erkrankung schützt, können Forschern noch nicht sagen. In einer Pilotstudie verhinderte das Hormon aber wohl zumindest einen schweren Verlauf der Erkrankung.
Während von jenen 50 nur eine Person später in intensivmedizinische Behandlung musste und sich zudem ohne Komplikationen erholte, waren es von den 26 aus der Kontrollgruppe 13, also die Hälfte. Zwei von ihnen verstarben.
Es gibt aber auch Kritik an der Zusammenstellung der Patientengruppen. Der Vorwurf: Die mit Vitamine behandelten Patienten hätten tendenziell weniger schwerwiegende Vorerkrankungen gehabt. Jene weiteren, größeren - und wohl auch sorgfältigeren - Studien wären also wirklich wichtig.
Auch hinsichtlich der Mechanismen, in die die Substanz im Stoffwechsel und Immunsystem eingebunden ist, ist allerdings vieles bekannt und plausibel. So gibt es einerseits in Laborversuchen nachgewiesene Effekte früh im Infektionsgeschehen, die eine Ansteckung, die dann auch zur Erkrankung führt, weniger wahrscheinlich machen oder dem Körper helfen könnten, die Infektion im Frühstadium effektiver zu bekämpfen.
Vitamine als Bremser eines überschießenden Immunsystems
Im späteren und schwereren Stadium könnten anderen Labor-Studien zufolge das Molekül und seine Stoffwechsel-Abkömmlinge helfen, die Immunreaktion so zu modulieren, dass sie nicht „überschießt“.
Eine zu starke, letztlich selbstzerstörerische Reaktion des Abwehrsystems gilt als das entscheidende Problem bei schweren Verläufen von Covid-19 – zusammen mit anderen fehlgeleiteten biochemischen Prozessen, die etwa zu gefährlicher Blutgerinnung führen können.
Doch Skeptiker warnen, dass eine das Immunsystem de facto hemmende Wirkung vielleicht auch dann auftreten könne, wenn sie gar nicht sinnvoll und stattdessen eine vehementere Reaktion der körpereigenen Abwehr nötig wäre.
Christian Karagiannidis von der Lungenklinik Köln-Merheim, der auch wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin“ (DIVI) ist, sagt auf Anfrage, es liefen derzeit Untersuchungen zu all diesen Fragen. „Bisher sind aber alle Studien der Vitamine-Supplementation beim Lungenversagen negativ ausgefallen“, so der Mediziner. „Wenn, dann könnte es prophylaktisch etwas bringen, nicht aber, wenn man schwer krank ist.“
Nahrungsergänzung mit Vitamine gilt, wenn es nicht in Riesendosen genommen wird, als vergleichsweise sicher und nebenwirkungsarm. Was spricht also dagegen, wie Karagiannidis sagt, „prophylaktisch“ gerade im Winter und bei Personen, die wenig Sonnenlicht abbekommen, routinemäßig Vitamine zu empfehlen?
Auch in Großbritannien scheint die Antwort derzeit noch nicht schlicht „Nichts“ zu lauten. Denn offiziell ist der Beratungsprozess mit Parlament, Gesundheitsministerium und NHS zu Vitamine noch nicht abgeschlossen.
Ein Problem ist, dass in die laufenden Studien vor allem Personen einbezogen werden, die bereits positiv getestet oder erkrankt sind. Und auf klarere Studiendaten zur Beantwortung der Frage, ob Vitamine als Teil der Therapie direkt nach der Diagnose sinnvoll ist, kann man in näherer Zukunft durchaus hoffen. Großangelegte Untersuchungen aber, bei denen man herausfinden könnte, ob die vorsorgliche Einnahme der Substanz im Vergleich zu Personen, die kein Vitamine nehmen, vielleicht zu weniger oder weniger schweren Erkrankungen führt, wären extrem aufwendig.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass man eigentlich alle infrage kommenden Personen erst einmal daraufhin testen müsste, ob ihre Blutwerte tatsächlich einen Mangel anzeigen. Das wäre logistisch angesichts der derzeitigen Belastungen der Gesundheitssysteme und Labors zumindest eine Herausforderung.
Und tatsächlich sind Überdosierungen möglich, die schwerwiegende Folgen haben können. Zudem ist Vitamine eben ein Hormon, das an sehr vielen Stellen in die körperlichen Regulationswege eingreift. Gabe von außen könnte da auch Folgen haben, die wissenschaftlich bislang kaum ergründet sind.
Auch hierher rührt die Zurückhaltung vieler Experten, es ohne den Grund einer akuten Erkrankung zu empfehlen. Auch die Einnahme ist nicht trivial, denn ohne gleichzeitig etwas Fettiges zu sich zu nehmen, kann der Körper die Substanz gar nicht einschleusen.
Besonders teuer allerdings ist es nicht. Und wenn es schwere Verläufe wirklich deutlich unwahrscheinlicher machen würde, dann würde es sich auch volkswirtschaftlich rechnen. Wichtig - und nicht zu garantieren - wäre es allerdings auch, dass andere Vorsichtsmaßnahmen von Maske bis Abstand im Glauben an die Schutzwirkung der Vitaminpillen nicht vernachlässigt würden.
Seltene Zellen im Blut Biomarker für schweres CoVid19 entdeckt!
Infektionen mit dem Coronavirus verlaufen häufig mild oder sogar symptomlos. Andererseits entwickeln andere Erkrankte schwere Symptome und sterben sogar daran. Wissenschaftler suchen nach molekularen Fingerabdrücken im Blut, die schon früh auf einen schweren Verlauf hinweisen. Und werden fündig.
Ein internationales Forscherteam hat bestimmte Zelltypen im Blut identifiziert, die auf schwere Krankheitsverläufe bei CoVid19 hindeuten. In Blutproben von Patientinnen und Patienten, die später starben, entdeckten die Wissenschaftler besonders viele unreife Zellen, die man normalerweise im Knochenmark findet, die aber auch bei einer Blutvergiftung ins Blut geschwemmt werden.
Es handelt sich dabei um sogenannte Megakaryozyten, Vorläuferzellen von Blutplättchen, die für die Gerinnung des Blutes sorgen. Das ist vor allem überraschend, weil diese Vorläuferzellen sich normalerweise nicht im Blut, sondern im Knochenmark befinden", erklärt Florian Tran, der am Institut für klinische Molekularbiologie der Universität Kiel forscht. "Wir kennen solche Ausschwemmungen von Vorläuferzellen ins Blut von schwerkranken Patientinnen und Patienten, etwa bei einer bakteriellen Sepsis (Blutvergiftung)", so Tran. Für CoVid19 war dies bisher so nicht beschrieben worden. Die Forschenden vermuten nun, dass diese Zellen zu Gerinnungsproblemen führen. Blutgerinnsel in der Lunge sind eine der häufigsten direkten Todesursachen bei CoVid19.
Zudem wurden mehr unreife rote Blutkörperchen entdeckt, die später Sauerstoff transportieren sollen. Das deutet auf einen Sauerstoffmangel hin und ist oft eine Notfallreaktion bei schweren Lungenerkrankungen.
Untersucht hat das Team dazu Blutproben von Patientinnen und Patienten, die an den Universitätskliniken in Kiel, Bonn, Köln und Nijmegen wegen einer CoVid19-Erkrankung stationär behandelt wurden. Bei einer Gruppe von 14 Erkrankten wurden die im Blut vorkommenden Zellen zu verschiedenen Zeitpunkten während der Erkrankung analysiert. Als Vergleichsgröße dienten Blutproben gesunder Personen.
"Das Besondere ist, dass wir mithilfe der sogenannten Einzelzellgenomik Hunderttausende Zellen durch Sequenzierung parallel analysiert haben und damit auch seltenere Zelltypen identifizieren konnten", erklärt Dr. Joana Pimenta Bernardes, die ebenfalls am Institut für klinische Molekularbiologie der Universität Kiel forscht. "Zusammen mit anderen Daten wie klinischen Laborwerten und Messungen von Entzündungsbotenstoffen konnten wir eine Art Fingerabdruck, eine Signatur der veränderten Funktionsweise dieser Zellen, erstellen und über die Zeit verfolgen", sagt Dr. Neha Mishra aus der gleichen Forschergruppe.
Das Forscherteam publizierte seine Ergebnisse im renommierten Fachmagazin Immunity. Die Studie könnte nach Ansicht der Wissenschaftler die Grundlage für diagnostische Testverfahren bilden, die anhand von Blutproben bereits früh einen schweren Krankheitsverlauf erkennen. Damit könnte die Versorgung besonders schwer betroffener Patientinnen und Patienten gezielt verbessert werden.
Lungenentzündung/Pneumonie: 30.000 Tote jedes Jahr in Deutschland
Die Todeszahlen infolge einer Pneumonie
COVID-19: Pneumonie verläuft in 2 Phasen
Boston – Die Untersuchung der Lungen von Patienten, die zu verschiedenen Zeitpunkten einer COVID-19-Pneumonie gestorben waren, zeigt, dass die Erkrankung in den Lungen in 2 Phasen abläuft.
Nur zu Beginn kommt es zu einer starken Virusvermehrung, die das Immunsystem durch die vermehrte Freisetzung von Interferonen und eine Aktivierung von Makrophagen aufzuhalten versucht. In späteren Phasen überwiegen laut der Publikation in Nature Communications (2020; DOI: 10.1038/s41467-020-20139-7) die reparativen Vorgänge. Das Zeitfenster für eine antivirale Therapie könnte deshalb kleiner sein als bisher angenommen.
Die 24 Patienten im Alter von 32 bis 89 Jahren waren zu unterschiedlichen Zeiten an COVID-19 gestorben. Ein Patient war bereits am 2. Tag in der Klinik der Erkrankung erlegen, bei einem anderen vergingen 27 Tage bis zum Tod.
Bei den Patienten, die innerhalb von 10 Tagen verstorben waren, konnten David Ting vom Massachusetts General Hospital in Boston und Mitarbeiter mit der In-situ-Hybridisierung sehr hohe Konzentrationen von SARS-CoV-2-Genen in den hyalinen Membranen nachweisen, die sich bei einer Lungenentzündung in den Alveolen bilden.
Dies weist darauf hin, dass sich die Viren in den Epithelzellen vermehrt und diese zerstört haben. Bei den Patienten, die später als 10 Tage nach Eintreffen in der Klinik gestorben waren, hatten die Lungen die Phase der Virusreplikation bereits hinter sich gelassen. Die vermehrte Bildung von Keratin und Napsin A zeigt nach Einschätzung von Ting an, dass die reparativen Prozesse bereits eingesetzt hatten – die Patienten müssen an anderen Folgen der Erkrankung, etwa dem Zytokin-Sturm, gestorben sein.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Fenster für den Einsatz von Remdesivir oder anderen Medikamenten, die die Virusreplikation hemmen, bei COVID-19 relativ kurz ist.
In der Frühphase kommt es auch zur Aktivierung von Genen, die an der Produktion von Interferonen beteiligt sind. Interferone sind der wichtigste frühe Abwehrmechanismus bei Viruserkrankungen, und in der Regel können sie die Viren im Gewebe eliminieren, bevor die Bildung von Antikörpern einsetzt. Auch für die Behandlung mit Interferonen gilt nach Ansicht von Ting, dass ihr Einsatz nur in den ersten Tagen der Infektion sinnvoll ist.
Wann die Behandlung erfolgen sollte, lässt sich laut Ting kaum vorhersagen, da die Blutwerte von Interfe­ronen nur wenig über die lokale Aktivierung der Interferonen aussagen. Hinzu kommt, dass die Interferon-Antwort des Immunsystems bei den verschiedenen Patienten sehr unterschiedlich ausfällt und bei ein- und demselben Patienten zwischen den einzelnen Abschnitten der Lunge variieren kann.
COVID-19: Erkrankung verlief bei eineiigen Zwillingen sehr unterschiedlich
Post-COVID-Syndrom: Viele Patienten haben Einschränkungen der Lungenfunktion
Atemtest auf COVID-19: Erste Ergebnisse
Auffällig ist auch, dass SARS-CoV-2 niemals die gesamte Lunge, sondern nur einzelne Abschnitte befällt. Ting vermutet, dass die Lungen gar nicht der Hauptort für die Virusvermehrung sind. Dies würde die insgesamt geringe Virusreplikation in den Lungen erklären. Ting hält es für möglich, dass die Viren nach der Vermehrung in den oberen Atemwegen per Mikroaspiration an verschiedene Orte in der Lunge gelangen.
Neben der Interferonantwort war in der frühen Phase auch eine vermehrte Infiltration mit pro-inflam­matorischen M1-Makrophagen nachweisbar. Diese Zellen sind ebenfalls an der Erstabwehr der Viren beteiligt, und es wäre nach Ansicht von Ting ein Fehler, diese Zellen etwa durch den Einsatz von Steroiden zu blockieren.
Dexamethason hat zwar in der Recovery-Studie die Sterberate der Patienten gesenkt, dies war allerdings bei den Patienten der Fall, deren Krankheitsbeginn mehr als 7 Tage zurückliegt. Das gleiche könnte auf die JAK-Inhibitoren Baricitinib und Ruxolitinib zutreffen, die derzeit zur Behandlung der Hyperinflammation in der Diskussion sind. Zu Beginn der Infektion könnten sie jedoch eine schädliche Wirkung haben. aerzteblatt.de - © rme/aerzteblatt.de
Als Pneumonie bezeichnet man eine akute oder chronische Entzündung der Lunge, die meist von Bakterien oder Viren ausgelöst wird.
Unter den Infektionskrankheiten ist sie weltweit die häufigste Todesursache.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lungenentz%C3%BCndung
Man unterscheidet die folgenden Formen der Pneumonie:
Akute oder chronische Form.
Primäre Pneumonie – entsteht ohne das Vorhandensein einer Grunderkrankung.
Sekundäre Pneumonie – tritt bei Patienten mit bestehenden Vorerkrankungen auf.
Alveoläre Pneumonie ("Lungenbläschen betreffende Lungenentzündung")
Wie merkt man eine Lungenentzündung ohne Fieber?
Manchmal tritt bei einer Lungenentzündung gar kein Fieber auf oder die Temperatur ist nur leicht erhöht. Schlappheit und Husten sind dann die einzigen Symptome. Die Anzeichen dieser atypischen Pneumonie sind ähnlich wie bei einer Erkältung und werden deshalb oft übersehen.
Typisch sind für eine kalte Lungenentzündung Symptome wie:
trockener Reizhusten, kein Abhusten von Schleim.
kein oder sehr niedriges Fieber.
stoßartiges, schweres Atmen.
Atemnot.
Gefühl von Enge im Brustkorb.
Als Symptome einer Lungenentzündung mit typischem Verlauf können auftreten:
Fieber und Schüttelfrost.
Husten mit oder ohne Auswurf.
Atembeschwerden, wie schnelle und flache Atmung oder Luftnot.
Schneller Puls.
Allgemeines Krankheitsgefühl und Schwäche.
Wie lange hat man eine Lungenentzündung?
Bei einem ungünstigen Verlauf kann sich die Dauer erhöhen, sodass die Lungenentzündung bis zu zwölf Wochen anhält und ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig werden kann. Von einer chronischen Erkrankung sprechen Mediziner, wenn nach sechs bis acht Wochen immer noch Anzeichen einer Lungenentzündung vorliegen.
Patienten mit einer Lungenentzündung sollten viel trinken (Tee; Honig und Zitrone (Ascorbinsäure). Dies ist v.a. dann wichtig, wenn Mittel zur Schleimlösung eingenommen werden. Mittels Atemgymnastik und einer regelmäßigen Klopfmassage (Abklopfen des Brustkorbs) können die Beschwerden einer Pneumonie ebenfalls gelindert werden.
Bei gesunden Menschen heilt eine Lungenentzündung meist ohne Komplikationen aus. Bei gesundheitlicher vorbelasteten Menschen und bei Menschen, die sich in Krankenhäusern mit einer Lungenentzündung infizieren kann diese Erkrankung jedoch auch tödlich verlaufen. Antibiotika muss meist 2-3 Wochen eingenommen werden.
Danach löst sich die Lungenentzündung und die Heilung beginnt. Die vollständige Abheilung dauert etwa vier Wochen. Dieser Verlauf kann nicht abgekürzt werden. Dies ist wichtig zu wissen, da sich viele Patienten nach der Einnahme von Antibiotika deutlich besser fühlen und glauben, die Infektion sei überstanden.
Lange dachte man, die Lunge sei steril. Doch ähnlich wie der Darm hat sie ein Mikrobiom – jene Ansammlung von Bakterien, die von großer Bedeutung für das Immunsystem ist.
Berlin. 70 Quadratmeter beträgt die Atemoberfläche unserer Lunge, würde man sie ausklappen. Sie enthält mehr als 300 Millionen Lungenbläschen und bringt dennoch nur ein Gewicht von einem Kilogramm auf die Waage.
Es ließe sich viel über die Lunge sagen, denn die Wissenschaft hat ein ziemlich genaues Bild von unserem Atemorgan – und trotzdem sterben jedes Jahr in Deutschland 30.000 Menschen an einer Pneumonie, einer Lungenentzündung. Seit 70 Jahren ist diese Zahl unverändert hoch.
Einige der Toten sind alt oder haben Vorerkrankungen. Aber längst nicht alle. „Es gibt immer wieder junge Patienten mit einer Lungenentzündung, bei denen wir alles richtig machen und trotzdem alles schiefgeht“, sagt Professor Norbert Suttorp, Direktor der Infektiologie und Pneumologie an der Charité. „Von dieser hohen Todeszahl müssen wir endlich herunterkommen.“
Das große Rätsel in dieser Geschichte ist das Immunsystem. Die Frage, warum der Körper Erregern oft etwas entgegenzusetzen hat, manchmal aber nicht – oder sogar zu viel. Norbert Suttorp leitet einen Forschungsverbund, der Antworten auf diese Frage finden möchte.
Gerade haben die Charité und sechs Partner elf Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zugesagt bekommen – es ist bereits die dritte Förderperiode in Folge. „Das Thema ist sehr wichtig, denn die Lungenentzündung ist eine Volkskrankheit“, sagt Suttorp.
„Mit unseren Strategien kommen wir nicht weiter“
Ausgelöst durch Bakterien und Viren erkranken jedes Jahr 750.000 Menschen an einer ambulant, also nicht im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündung. 291.000 kamen 2016 deswegen ins Krankenhaus, 13 Prozent dieser Patienten starben – mehr als 30.000 Verstorbene, das sind zehnmal mehr, als es 2016 Verkehrstote gab.
Laut dem Helmholtz Zentrum München ist die Pneumonie in Westeuropa unter allen Infektionskrankheiten die häufigste Todesursache. „Mit den Strategien, die wir derzeit gegen Lungenentzündungen haben, kommen wir nicht weiter“, sagt Professorin Susanne Herold vom Universitätsklinikum Gießen, Co-Sprecherin des Forschungsverbundes.
Die bisherige Strategie heißt meist: mehr und neue Antibiotika. Denn es ist die Therapie, die zunächst den größten Erfolg verspricht. Allein, die Antibiotika wirken nicht immer. Deswegen haben die Wissenschaftler die Blickrichtung geändert.
Den Schlüssel vermuten sie in der angeborenen Immunität.
Bislang konzentrierte sich die Forschung auf die Erreger und deren Eliminierung. „Aber uns fehlt sehr viel Wissen über das Angriffsziel, den Wirt. Und darüber, wie Wirt und Erreger zusammenspielen“, sagt Herold, die zu Infektionskrankheiten der Lunge forscht. Es sei wichtig, sich dem Wirt zuzuwenden und Therapieansätze zu entwickeln, die nicht in erster Linie gegen den Erreger, sondern für den Menschen arbeiten.
Den Schlüssel vermuten Forscher in der angeborenen Immunität der Lunge. Also jene Abwehr, die im Erbgut festgeschrieben ist und bereits kurz nach Eindringen eines Erregers in den Organismus anfängt zu arbeiten. Sie entscheidet dann, ob sie Alarm schlagen soll oder ob sie die Sache geräuschlos erledigt. Ein Balanceakt.
Denn ist die Abwehr zu schwach, kann sich der krank machende Erreger weiter vermehren. Ist sie zu stark, schädigt das Immunsystem die Lunge. „Eine gute Immunabwehr ist lebenswichtig“, sagt Susanne Herold. „Aber eine starke Antwort des Körpers geht auch immer mit Kollateralschäden einher.“ Zellen werden geschädigt, besonders „das sehr delikate Gewebe der Lunge kann Schaden nehmen“, sagt Suttorp.
„Lange dachten wir, die Lunge sei steril“
So gibt es Hinweise darauf, dass bei einigen Erkrankten eine überschießende Abwehr des Körpers gegen den Erreger letztlich zum Tod führt. Herold erzählt von einer Patientin: Ende 30, gesund. Innerhalb weniger Tage stirbt sie an einer Lungenentzündung, ausgelöst durch Influenzaviren, weil ihr Körper zu stark gegen den Erreger rebelliert hat. Um diese Patienten zu retten, müssen die Forscher die Abwehr besser verstehen. Das gelingt ihnen immer mehr.
So hat sich in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel in der Pneumologie vollzogen: „Lange Zeit dachten wir, die Lunge sei steril“, sagt Suttorp. Doch seit Kurzem ist sich die Wissenschaft einig, dass nicht nur der Darm, sondern auch die Lunge ein Mikrobiom hat. Also jene Ansammlung von Bakterien, die in ihrer genau abgestimmten Zusammensetzung für das Immunsystem des Menschen von großer Bedeutung ist.
Gerät sie aus dem Gleichgewicht und so ein potenziell krank machender Erreger in die Überzahl, kann der Mensch erkranken – auch an einer Lungenentzündung, wie man jetzt weiß.
Grippe oder Erkältung?
Die Erkenntnis bringt Ärzte in ein Dilemma.
„Viele denken ja, man atmet einen bösen Erreger ein und bekommt dann eine Pneumonie“, sagt Susanne Herold. Doch das gelte nur für wenige Erreger. „Häufig führt aber eine Veränderung des Mikrobioms zu einer Erkrankung durch Erreger, die ohnehin da sind.“
Weil die meisten Pneumonien zunächst mit einem Antibiotikum behandelt werden, stellt das die Ärzte nun vor ein Dilemma. „Denn wir töten damit auch die guten Bakterien ab und schwächen das Mikrobiom weiter“, erklärt Herold.
Das bedeutet auch, dass ein ohnehin schon gestörtes Mikrobiom – etwa durch eine vorangegangene Antibiotikatherapie aus anderen Gründen – die Lunge anfälliger für Erreger machen könnte.
Regeneration des Lungengewebes
Ein Ansatz, den sich das Immunsystem zunutze machen möchte, ist die Regeneration von zerstörtem Lungengewebe. Denn woran die Menschen sterben, ist in der Regel ein Multiorganversagen, weil in der zerstörten Lunge der Gasaustausch nicht mehr funktioniert.
„Diese Regeneration müsste man innerhalb weniger Tage ankurbeln“, sagt Herold. Dafür könnte man etwa die sogenannten Makrophagen nutzen, Fresszellen des angeborenen Immunsystems. „Die Makrophagen fühlen, ob die Lunge geschädigt ist, und können dann einen entsprechenden Phänotyp annehmen, der wiederum die Reparatur der Lunge ankurbelt“, erklärt Herold. Dieser Ansatz wird bereits in einer klinischen Studie getestet.
Doch bis die Erkenntnisse in die Praxis einfließen, wird es einige Jahre dauern. Bis dahin weisen beide Experten auf den wichtigsten Schutz gegen die Pneumonie hin: die Impfung gegen Pneumokokken und Influenza.
Bei einer Lungenembolie ist ein Blutgefäß der Lunge verstopft, meistens durch ein Blutgerinnsel.
Meist leiden die Patienten an plötzlich auftretenden Schmerzen im Brustraum, Kurzatmigkeit, beschleunigter Atmung sowie Husten, beschleunigtem Herzschlag, schmerzenden (geschwollenen) Beinen, Unruhe und Erschöpfung.
Die Symptome einer Lungenembolie reichen von plötzlich einsetzender Luftnot, Herzrasen, Schwindel und Brustschmerzen bis hin zum Kreislaufstillstand mit Bewusstlosigkeit. Je größer der Lungenabschnitt ist, den die Embolie von der Blutversorgung ausschließt, umso schwerwiegender sind üblicherweise die Symptome.
Die Lungenembolie kann zu Luftnot, Bluthusten, atemabhängigen Brustschmerzen sowie Bewusstlosigkeit und Kreislaufkollaps führen.
https://www.facebook.com/coronavirus_info
BuchTipp: viewtopic.php?f=482&t=753&p=902
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Die heikle Suche nach dem Ursprung des Coronavirus
Der Ursprung des Coronavirus liegt in China. Oder doch nicht? Eine wissenschaftlich neutrale Untersuchung ist schwierig, denn es ist auch ein politisches Thema.
Ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie versucht die chinesische Propaganda, die Geschichte neu zu schreiben. Angesichts von mehr als 1,5 Millionen Toten weltweit will sich China in einem politisch aufgeheizten Klima nicht als Schuldiger anprangern lassen. "Auch wenn China als erster das Coronavirus berichtet hat, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass das Virus auch aus China stammt", gibt Außenamtssprecher Zhao Lijian die Richtung vor. China wird dabei eher als mögliches Opfer dargestellt. Von Fledermäusen und Wildtierhandel als Ursprung ist keine Rede mehr.
Vielmehr verweisen Staatsmedien auf unbestätigte Berichte über mögliche Sars-CoV-2-Infektionen in anderen Ländern schon vor der Entdeckung der ersten Fälle Anfang Dezember 2019 in der zentralchinesischen Metropole Wuhan. Auch wurden Spuren des Virus auf einer Schweinshaxe aus Deutschland und anderen importierten Tiefkühlwaren gefunden. Wobei strittig ist, ob diese Spuren für eine Ansteckung ausreichen. Trotzdem schreibt das Parteiorgan Volkszeitung unter Hinweis auf "alle verfügbaren Beweise", dass die Tiefkühlketten schuld sein könnten: "Covid-19 begann nicht in Wuhan."
WHO-Untersuchung
"Es ist wirklich schwierig, dass es so politisiert ist", sagt Fabian Leendertz vom Robert Koch-Institut (RKI). Der Epidemiologe soll mit einer Expertengruppe im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ursprüngen des Virus nachgehen. Auch ist eine Reise nach China vorgesehen. "Wann es losgeht, steht noch überhaupt nicht fest", sagt Leendertz, der Infektionskrankheiten erforscht, die gleichermaßen bei Menschen und Tieren vorkommen. Gegenwärtig tauschen sich die Experten über die Ferne erstmal mit Kollegen in China aus.
"Wir gehen davon aus, dass wir da anfangen, wo die solidesten Beweise vorliegen – und das ist immer noch dieser Markt und Wuhan selbst", sagt Leendertz. "Wir alle wissen, dass es wahrscheinlich nicht da angefangen hat." Denn nicht alle der ersten Infektionen wurden auf den Huanan-Markt in Wuhan zurückgeführt. Doch im Bereich der Wildtierstände wurden besonders viele Spuren des Coronavirus gefunden. "Es gibt den starken Verdacht, dass die Epidemie mit dem Wildtierhandel zusammenhängt", schrieb Ende Januar Chinas Staatsagentur Xinhua. Kurz darauf verbot die Regierung das oft schmutzige Geschäft mit wilden Tieren, die in China als Delikatessen verzehrt werden.
Von dem Markt wollen sich die WHO-Experten in der Zeit zurückarbeiten. "Und dann gucken wir, wo uns die Spur hinführt. Ob es in China bleibt, oder ob es nach außerhalb Chinas führt", sagt Leendertz. "Das ist ein ganz offener Ansatz." Er spielt die Erwartungen aber herunter. "Wir werden jetzt nicht irgendwie nach China fliegen, da unsere Superhelden-Anzüge anziehen, ein paar Fledermäuse einfangen und anfangen, den Markt abzustreichen und durch Krankenhäuser zu flitzen", sagt Leendertz. "Das ist natürlich ganz anders." Es gehe mehr darum, mit den chinesischen Kollegen zu schauen, welche Spuren noch verfolgt werden sollten. "Das wird das Maximum sein."
Der Forscher ist aber zuversichtlich, dass der Ursprung des Virus "irgendwann" gefunden wird. "Es wird wahrscheinlich doch der ursprüngliche Wirt, also eine Fledermaus, sein", sagt Leendertz. Dann müsse man schauen, welche Art es sei, wo diese vorkomme und ob ein anderes Tier als Zwischenwirt involviert gewesen sei. "Die nächsten Verwandten des Virus, die aber nicht der Ursprung des Virus sind, sind bei Fledermäusen gefunden worden, und zwar im südlichen China." Wegen der milden Symptome werde es hingegen "schwierig bis unmöglich sein", die erste Infektion, also "Patient Null", zu identifizieren.
Keine Frage der Schuld
Indem US-Präsident Donald Trump vom "China-Virus" spricht, Peking "zur Rechenschaft ziehen" will und Forderungen nach Entschädigung laut werden, ist die Suche nach dem Ursprung auch eine Suche nach dem Schuldigen geworden. Doch weist Leendertz diese Denkweise zurück: "Wir Menschen infizieren uns dauernd mit Viren und Bakterien aus dem Tierreich." Das passiere überall. "Es ist ja nicht die Schuld Chinas oder irgendeines anderen Landes, dass da ein Virus von der Fledermaus wahrscheinlich oder einem anderen Tier auf den Menschen übergetreten ist", sagt Leendertz. "Das ist schwer zu verhindern."
Chinas Propaganda arbeitet gleichwohl mit irreführenden Tricks. Plötzlich wurde sogar der deutsche Virologe Alexander Kekulé für die These bemüht, dass "Wuhan nicht der Ausgangspunkt der Pandemie" sei, wie ihn Chinas Staatsfernsehen zitierte. Dabei hatte der Experte darauf verwiesen, dass der Ursprung in China liege und sich die in Italien gefundene Mutation des Virus weltweit verbreitet habe. Auf Twitter stellte Kekulé klar: "Die Coronavirus-Pandemie begann in China und der Ausbruch wurde anfangs möglicherweise sogar vertuscht."
Zweifellos war die anfängliche Reaktion der Behörden in Wuhan unzureichend, was selbst chinesische Offizielle eingeräumt haben. Deswegen mussten einige Verantwortliche auch ihre Posten räumen. Warnungen von Ärzten vor einer rätselhaften neuen Atemwegserkrankung oder einer möglichen Wiederkehr des Sars-Virus von 2002/03 wurden in den späten Dezembertagen in den Wind geschlagen. Einige wurden sogar mundtot gemacht. Auch wurde noch bis 21. Januar offiziell behauptet, es gebe "keine Übertragung von Mensch zu Mensch", obwohl Ärzte schon im Dezember solche Ansteckungen erlebt hatten.
"Es lässt sich sicher sagen, dass sie schlecht mit dem Ausbruch umgegangen sind", sagt der Gesundheitsexperte Huang Yanzhong von der US-Denkfabrik Council on Foreign Relations (CFR). Beim Ausbruch eines neuartigen Virus würden aber Fehler gemacht, wenn auch einige vermeidbar gewesen wären. "Wir sollten China gegenüber fair sein", sagt Huang Yanzhong. Auch andere Länder wie die USA hätten Fehler begangen. Er verweist darauf, wie Trump und seine Regierung die Pandemie heruntergespielt hatten. "Das ist das Gleiche."
Politisch schwierige Untersuchungen
Die These vom importierten Virus ist aus seiner Sicht "politisch motiviert". "Es dient auch dem Zweck, China von der Verantwortung für die Pandemie freizusprechen", sagt der Experte. Die Suche nach den Ursprüngen sollte eigentlich wissenschaftlich neutral ablaufen, sei aber politisch heikel. Das verheiße "nichts Gutes" für die WHO-Mission. Ohnehin steht die UN-Organisation in der Kritik, zu sehr auf der Seite Chinas zu stehen, das als wichtiges Mitglied auch viel Einfluss hat.
Die Führung in Peking habe den Ton schon vorgegeben, sagt China-Kenner Huang Yanzhong. "Ich denke nicht, dass sie zulassen werden, dass das Ergebnis der Untersuchung ihr Narrativ in Frage stellen wird." Am Ende könnten die WHO-Experten diplomatisch auf China als bekannten Ausgangspunkt der Pandemie verweisen, aber hinzufügen, dass das Virus auch woanders hergekommen sein könnte, was weiter untersucht werden müsse. "Das würde China glücklich machen", sagt Huang Yanzhong. "Ich glaube nicht, dass wir ein wirklich schlüssiges Ergebnis haben werden, das von allen Akteuren akzeptiert werden kann." (olb)
SARS
"Die chinesische Regierung hat das Leben von Millionen von Menschen in Gefahr gebracht und möglicherweise bereits eine tödliche Pandemie auf der Welt ausgelöst. Es ist kein Geheimnis, dass die chinesische Regierung den Informationsfluss innerhalb und außerhalb ihrer Grenzen aktiv kontrolliert. Diese Tatsache ist so bekannt, dass wir sie die große Firewall Chinas nennen. China ist im Laufe der Jahre auch viel reicher und einflussreicher geworden, was es ihnen ermöglicht hat, die Berichterstattung über die Ereignisse im Land auch im Rest der Welt zu kontrollieren, wie wir bei der Berichterstattung über die jüngsten Proteste in Hongkong gesehen haben.
Nun arbeitet der gleiche Zensurapparat in China daran, Informationen über die Ausbreitung des tödlichen Coronavirus und die Bedingungen, die in den Quarantänegebieten zu beobachten sind, zu unterdrücken. Zig Millionen Menschen im Land, möglicherweise sogar mehr, wurden unter Quarantäne gestellt und angewiesen, die Region nicht zu verlassen, da sich die Angst vor dem Ausbruch ausbreitet. Es ist jedoch offensichtlich, dass die Regierung viel zu lange gewartet hat, bevor sie ernsthafte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen hat.
Selbst jetzt tut die Regierung ihr Bestes, um den Ernst der Lage herunterzuspielen, indem sie die Aussagen der Medien kontrolliert und alle Informationen aus den sozialen Medien löscht, die ihren offiziellen Behauptungen widersprechen. Die offiziellen Zahlen der chinesischen Regierung legen nahe, dass es nur wenige Todesfälle und einige hundert bestätigte Fälle gegeben hat, aber Videos und Fotos, die an Anonymous gesendet wurden, zeigen eine ganz andere Situation innerhalb der Quarantänezone.
Aus den Kontaminationszonen stammendes Filmmaterial zeigt überfüllte Krankenhäuser mit kranken und besorgten Bürgern, und andere Videos zeigen eine erhebliche Anzahl infizierter Menschen, die über die Straße fallen. Dies ist die Art von Filmmaterial, die die chinesische Regierung verzweifelt versucht hat, aus dem Internet zu löschen. Einige chinesische Staatsbürger wurden sogar verhaftet, weil sie Informationen über das Virus verbreitet hatten.
Dies ist für die chinesische Regierung kein ungewöhnliches Verhalten, da während des SARS-Ausbruchs vor fast 20 Jahren eine sehr ähnliche Vertuschung stattgefunden hat. SARS ist auch ein Coronavirus, aber die neue Form scheint virulenter und tödlicher zu sein, obwohl offizielle Aussagen etwas anderes nahe legen.
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Gründe für die Entstehung einer solchen Vertuschung. Vielleicht könnte es sein, Panik zu verhindern oder international verhängte Sanktionen oder Quarantänen zu vermeiden, aber einige Forscher haben Fragen über die Ursache der Krankheit aufgeworfen und darauf hingewiesen, dass sie aus einem nahe gelegenen Biolabor stammen könnte. In den letzten Jahren wurde in Wuhan ein neues Biolabor in Betrieb genommen, in dem die gefährlichsten Krankheitserreger der Welt untersucht wurden. Das Labor arbeitete offiziell ab 2018 mit verschiedenen Stämmen des Coronavirus sowie mit anderen tödlichen Krankheiten wie Ebola. Dieses Labor befindet sich nur 32 km vom Huanan Seafood-Markt entfernt, von dem angenommen wird, dass der erste Fall des Coronavirus übertragen wird.
Seit der Eröffnung des Labors äußerten Wissenschaftler auf der ganzen Welt Bedenken hinsichtlich der möglichen Gefahren. Im Wissenschaftsjournal Nature wurde im Jahr 2017 sogar ein Artikel veröffentlicht, in dem die Pläne für das Labor beschrieben und Expertenmeinungen darüber ausgetauscht wurden, wie gefährliche Erreger aus der Einrichtung austreten könnten. Tatsächlich ist das SARS-Virus mehrmals aus hochrangigen Sicherheitseinrichtungen in Peking "entkommen".
Seltsamerweise hat vor nur drei Monaten eine Simulation einer globalen Coronavirus-Pandemie gezeigt, dass ein Ausbruch einer solchen Krankheit 65 Millionen Menschen das Leben kosten könnte. Die Simulation wurde am Johns Hopkins Center for Health Security unter Beteiligung des World Economic Forum und der Bill and Melinda Gates Foundation durchgeführt.
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Sars-CoV-2, Variante B1.1.7
Sars-CoV-2, Variante B1.1.7Hochansteckend, nicht tödlicher: Mutierte Briten-Variante hat Potential, alles zu ändern
Die britische Mutation löst kein stärkeres Covid-19 aus als das ursprüngliche Coronavirus. Aber es verbreitet sich mit beängstigender Geschwindigkeit. In seinem hohen Ansteckungspotenzial liegt die Sprengkraft des Virusstamms B1.1.7.
Es war ein frommer Wunsch, dass die gravierende Mutation des ursprünglichen Coronavirus auf seinen Entstehungsort begrenzt bleiben würde. Dort, im Südosten Englands rund um die Millionenmetropole London, war die Variante B1.1.7 erstmals im September 2020 entdeckt worden: ein Sars-CoV-2 mit 17 genetischen Veränderungen. Sie sitzen vor allem an den Stacheln, mit denen das Virus an den Körperzellen andockt – und das ist ein Problem.
Die Mutationen machen das Virus mindestens 50, vielleicht auch 70 Prozent ansteckender, als es die Ursprungsvariante ist. B1.1.7 verbreitet sich dadurch so schnell, dass es inzwischen in Großbritannien die vorherrschende Variante ist und die Fallzahlen explodieren. Das gleiche gilt für Irland, das vor Weihnachten die Infektionszahlen so vorbildlich nach unten gebracht hatte.
Kinder sind kein spezielles Angriffsziel für die Variante B1.1.7
Zwei große Befürchtungen zum „Briten-Virus“ haben sich bisher nicht bewahrheitet:
1. dass diese Variante besonders Kinder befällt. Sie stecken sich vermehrt an, will das Infektionsgeschehen insgesamt hoch ist. Allerdings sehen die Mediziner in Großbritannien jetzt viele Covid-19-Patienten zwischen 30 und 40 in den Kliniken, nicht nur die sehr viel Älteren wie im Frühjahr.
2. dass die Veränderungen dem Virus mehr tödliches Potenzial verleihen. Das mutierte Virus ist für dieselben Menschen gefährlich, denen auch das „klassische“ Sars-CoV-2 zum Verhängnis werden kann. Auch die Schwere der Erkrankung ist gleich.
Allerdings hat sich auch eine leise Hoffnung nicht erfüllt, nämlich dass die ungewöhnlich vielen gleichzeitigen Mutationen sich gegenseitig behindern könnten und das Coronavirus dadurch harmloser wird.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die britische Corona-Mutation inzwischen in etwa 50 Ländern nachgewiesen worden, auch in einigen deutschen Bundesländern. Im Moment ist allerdings nicht klar, ob das Einzelfälle sind oder ob sich B1.1.7 schon verbreitet hat. Bis Mitte Januar hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) von gerade einmal 16 Fällen Kenntnis. Das soll ab jetzt verstärkt untersucht werden. Denn bislang werden Virenproben in Deutschland nur sehr sporadisch genetisch analysiert, während die Gensequenzierung in England schon immer eine Standardprozedur war.
Dänemark, wo die neue Variante sich ebenfalls ausbreitet, sequenziert derzeit jede einzelne positive Probe. Dort rechnen Experten damit, dass B1.1.7 bis Mitte Februar zum dominierenden Coronavirus wird. Das schreibt der „Spiegel“.
Löst B1.1.7 eine ganz neue Pandemie aus?

Für die derzeit sehr hohen Infektionszahlen in Deutschland ist die Mutation nicht verantwortlich. Aber weil das RKI trotz Lockdown täglich fast unverändert rund 20.000 Neuinfektionen und um die 1000 Todesfälle meldet, macht B1.1.7 die Politik und die Wissenschaft gerade äußerst nervös.
Die Besorgnis wächst auch deshalb, weil inzwischen starke Sars-CoV-Mutationen auch in Südafrika, in Japan, Brasilien und möglicherweise in den USA aufgetaucht sind. Die neuen Stämme könnten schon länger unterwegs sein, ohne besonderes Aufsehen erregt zu haben. Es wird jetzt einfach vermehrt danach gesucht.
Es werden bereits Stimmen laut, dass das Virus sich durch die aktuellen Mutationen gerade perfektioniere, und dass dadurch eine ganz neue Pandemie entstehen könnte.
Waren es im Frühjahr die schockierenden Bilder aus Bergamo, die jedem den Ernst der Lage bewusst machten, so kann jetzt ein Blick nach London für Panikattacken sorgen: Eine Inzidenz von über 1000, mancherorts von 1500 auf 100.000 Einwohner, macht die angemessene Versorgung aller Kranken unmöglich. Dort sterben gerade viele Menschen, die eigentlich gerettet werden könnten.
Auch hierzulande würde ein ähnlich dramatischer Infektionsanstieg viele Risikopatienten erfassen, die dann schwer erkranken und intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Doch Mediziner und Pflegekräfte In den Krankenhäusern arbeiten bereits seit vielen Wochen am Limit. Eine noch viel stärkere Welle an Infizierten könnten sie nicht auffangen. Über Triage müsste dann keine Ethik-Kommission mehr theoretisch diskutieren.
Je mehr Infizierte, um so größer die Mutationshäufigkeit
Virologen sehen durch unkontrollierbare Infektionen auch eine weitere Gefahr: Je mehr Menschen das Virus in sich tragen und weitergeben, umso schneller können neue Mutationen entstehen. Es könnte sich ein Coronavirus zusammenbauen, gegen das keiner der aktuell vorhandenen Impfstoffe wirkt.
Noch ist es nicht so weit. Die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna decken nach eigenen Angaben zahlreihe Mutationen ab. Das wurde in den Zulassungsstudien getestet. Die Hersteller versichern daher, dass die Impfung auch gegen B1.1.7 wirkt.
Tee mit Honig und Vitamine! viewtopic.php?f=16&t=63&p=69&hilit=pauling
Gibt es ein Tier, das an https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2 erkrankt ist oder verstorben ist?
Coronavirus: Wie gut ist Österreich vorbereitet?
Über etwa 2.500 Intensivbetten verfügt Österreichs Gesundheitssystem, allerdings sind rund 80 Prozent davon bereits belegt. Und in einigen Bundesländern wird die Auslastung nicht einmal erhoben.
COVID-19 dominiert alles: 168 Tote alleine an einem Tag in Italien, Kursstürze an den Börsen, eine täglich steigende Zahl an positiv getesteten Fällen in Österreich – und am Mittwochabend erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Corona-Ausbruch zur weltweiten Pandemie. Seit langem gab es kein Thema mehr, das alle anderen dermaßen überschattet, und das weltweit.
Seit Dienstag ist das öffentliche Leben auch in Österreich stark eingeschränkt: kein Universitätsbetrieb, keine Veranstaltungen mit über 500 Personen im Freien bzw. 100 Personen in einem Raum, alle Bundesmuseen geschlossen, auch viele Theater und Opernhäuser stellen ihren Betrieb ein. Das Schweizerhaus im Wiener Prater sperrt erst gar nicht auf.
Und während die einen davor warnen, dass die Angst vor dem Virus die größte Gefahr ist, fürchten die anderen, dass die weitere Ausbreitung des Virus katastrophale Folgen für unsere Gesellschaft haben könnte. Grundsätzlich gibt es zwei wichtige Dokumente, auf die der Staat zurückgreifen kann: das Epidemie-Gesetz und den Influenza-Pandemieplan.
Jeder Infizierte steckt zwei bis drei weitere Personen an
Ersteres ist die gesetzliche Grundlage, nach der beispielsweise Quarantäne verhängt werden kann – nach der also Staatsbürger in ihren Freiheiten beschränkt werden können, weil von ihnen eine gesundheitliche Gefahr ausgeht. Personen in Quarantäne können beispielsweise auch sanitätspolizeilich überwacht oder beobachtet werden. Auch das Verbot von Totenfeierlichkeiten, die Untersagung von Veranstaltungen, bei denen es zu Menschenansammlungen kommt, oder die Beschränkung der Reisefreiheit sind durch das Epidemiegesetz geregelt.
Nicht auf alle diese Maßnahmen greift der Staat derzeit zurück, auch wenn sie dazu beitragen würden, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Derzeit, sagt Christoph Wenisch, Vorstand der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin am Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital, stecke ein Corona-Patient durchschnittlich zwei bis drei weitere Patienten an – vor Inkrafttreten der Maßnahmen der Regierung. Deshalb sei ein Anstieg der Zahlen weder verwunderlich noch zu verhindern.
Die am Dienstag präsentierten Maßnahmen der Regierung sollen dazu dienen, die Geschwindigkeit zu reduzieren, mit der sich das Virus ausbreitet. Je restriktiver die Maßnahmen, desto langsamer die Ausbreitung. Rechenmodelle der Technischen Universität in Wien zeigen: Eine Reduktion der Kontakte um 25 Prozent lässt die Höhe des Peaks an Erkrankten um 58 Prozent sinken, die Hälfte der Kontakte einzuschränken, senkt den Gipfel auf 30 Prozent im Vergleich zur Aufrechterhaltung aller Kontakte. Hochrisikopersonen wie Mitarbeiter der Einsatzkräfte sollten ihre Kontakte so weit wie möglich einschränken, weil sie besonders gefährdet sind, die Krankheit zu verbreiten.
Die Frage lautet, mit welchen Einschnitten im sozialen Leben die Bürger bereit sind zu leben. Andere Staaten greifen noch deutlich härter durch als Österreich: Israel hat ein komplettes Einreiseverbot für zwei Wochen verhängt. Der Staat hat derzeit 97 bestätigte Fälle, Österreich steht bei knapp 300. (Stand 12. März, 9 Uhr)
In den USA dagegen kalmierte Präsident Trump höchstpersönlich auf Twitter: An der Grippe seien im Vorjahr 37.000 Menschen gestorben, trotzdem sei das öffentliche Leben deshalb nicht eingeschränkt.
Hat er recht? In Österreich ist erst ein einziger COVID-19-Patient verstorben, lediglich vier sind in intensivmedizinischer Betreuung. (Stand 12. März, 11 Uhr)
Aber selbst Trump revidierte sich Mittwochabend. Er werde die volle Kraft seiner Regierung nutzen, um mit der Herausforderung durch den Coronavirus fertig zu werden.
In seiner Rede zur Lage der Nation am 11. März um 21 Uhr Ortszeit kündigte Trump neben einem finanziellen Maßnahmenpaket schließlich an, dass die Einreise aus Europa für die nächsten 30 Tage untersagt wird. Ausnahmen gelten nur für das Vereinigte Königreich, auch US-Bürger dürfen weiterhin aus Europa einreisen.
Medizinische Versorgung gefährdet
Aber was, wenn die Fälle explosionsartig ansteigen, wenn die Situation in Österreich jener seines Nachbarlandes Italien ähnelt? Auszuschließen sei das nicht, sagt Infektiologe Wenisch. Ein rasanter Anstieg der Fallzahlen würde auch Österreich vor große Probleme stellen, glaubt er:
„Dramatisch sehe ich dann eher die Frage der Versorgung: Haben wir genug Beatmungsgeräte für alle Menschen, die beatmet werden müssen? Da bin ich noch optimistisch, wir haben eine höhere Dichte an Intensivbetten als die Italiener. Aber werden wir weiterhin alle pflegen können, die pflegebedürftig sind? Das ist ein größeres Problem.“
Im Falle eines massiven Anstiegs der Zahl der Erkrankten greift der Influenza-Pandemieplan. Der allerdings ist 14 Jahre alt, das Vorwort stammt noch von Maria Rauch-Kallat, Gesundheitsministerin von 2003 bis 2007. Auch strukturell ist der Plan veraltet: Während im österreichischen Plan von sechs Pandemiephasen die Rede ist, stellte ein Sprecher der WHO bereits im Februar klar, dass diese Phasen nicht mehr in Verwendung sind. Und: Der Plan ist eben auf Influenza ausgelegt – so ist etwa ein zentraler Punkt des Plans, die Influenza-Impfrate zu erhöhen, was im Fall von COVID-19 (noch) nicht geht. Die im Plan geschätzte Inkubationszeit (1–3 Tage) ist ebenso nicht zutreffend: COVID-19 hat eine Inkubationszeit von zwei Wochen. Im Pandemieplan ist von geschätzten 36.000 Hospitalisierungen im Zuge einer Pandemie die Rede.
In einer Apotheke in Innsbruck sind Atemschutzmasken ausverkauft.
Wie viele Betten sind frei?
Das würde das Gesundheitssystem auf eine große Belastungsprobe stellen: Insgesamt gibt es in Österreich laut Gesundheitsministerium – abseits von Privatspitälern – 44.183 Spitalsbetten, davon 2.451 Betten in Intensivüberwachungs- und Intensivbehandlungseinheiten. Die relevante Frage aber lautet: Wie viele dieser Betten – und insbesondere der Intensivbetten – sind überhaupt frei? Die erstaunliche Antwort aus dem Ministerium: Das sei nicht bekannt. Die Auslastung der Spitalsbetten sei in den vergangenen Jahren nie über 82 Prozent gelegen, aber in den Grippemonaten Februar und März immer höher als in den restlichen Monaten. Eine angenommene Auslastung von 80 Prozent würde bedeuten, dass aktuell rund 8.800 normale und 490 Intensivbetten frei sind. „lm Falle eines dringenden Bettenbedarfs können entsprechende Bettenkapazitäten in den Krankenanstalten bereitgestellt werden, indem beispielsweise nicht vordringliche Krankenhausaufenthalte auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden“, heißt es aus dem Ministerium.
Aktuell ist die Auslastung bereits jetzt teilweise höher: Von den ca. 5.400 Betten des steirischen Krankenanstaltenverbundes (Kages) sind 87 Prozent ausgelastet – aufgrund der Influenzasituation, sagt Pressesprecher Reinhard Marczik. Auch von den 200 Intensivbetten sind bereits jetzt 80 Prozent ausgelastet. Betten aufzustocken sei im Notfall möglich, hänge dann aber von „der Infektionsrate unter unseren Mitarbeitern oder auch bei den Partnerfirmen (für notwendige Servicearbeiten etc.) ab“. Am Landeskrankenhaus Hartberg mussten wegen der Infektion einer Mitarbeiterin bereits geplante Operationen verschoben werden.
In Innsbruck, eine halbe Autostunde von der Brennergrenze in Italien, waren am Dienstag nur 27 der 120 Intensivbetten tatsächlich verfügbar. Zum Vergleich: In der Lombardei waren 80 Prozent der Menschen in Intensivbetten Coronaerkrankte. Allerdings, sagt Karl Schwamberger, Pressesprecher der Tirol Kliniken, sei eine Aufstockung im Notfall kein Problem: Jedes Bett an der Innsbrucker Klinik könnte in ein Intensivbett umgewandelt werden. Auch einzelne Stationen könnten für Corona-Patienten isoliert werden.
Niederösterreich weiß auch zu Zeiten von COVID-19 nicht, wie hoch die aktuelle Auslastung seiner Spitalsbetten ist: „Über diese Daten verfügen wir nicht“, heißt es seitens der Landesgesundheitsagentur. Durchschnittlich seien 83 Prozent der Intensivbetten belegt, das würde 65 freie Intensivbetten bedeuten. Eine Aufstockung sei „nur in einem sehr geringen Umfang“ möglich.
Wien, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten, Vorarlberg und das Burgenland meldeten sich bislang auf eine Addendum-Anfrage seit Dienstag nicht zurück.
Interview
«Auf Corona könnten die goldenen Zwanziger dieses Jahrhunderts folgen – aber erst 2024»: Der Epidemiologe Nicholas Christakis ist überzeugt, dass die Pandemie noch viel Geduld von uns verlangt
Es geht langsam. Die Fallzahlen steigen wieder. Und es geht zugleich schnell: In kurzer Zeit wurden Impfstoffe entwickelt. Das macht das Leben in der Pandemie so schwierig. Ein Gespräch mit Nicholas Christakis, Epidemiologe und Soziologe an der Yale-Universität.
Christine Brinck 46 Kommentare
09.04.2021, 05.30 Uhr
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Wir haben keine Erfahrung im Umgang mit Pandemien. Wie sollen wir einschätzen, ob wir uns richtig verhalten? (Frau tanzt maskiert in einem Club in Rimini, Juni 2020.)
Wir haben keine Erfahrung im Umgang mit Pandemien. Wie sollen wir einschätzen, ob wir uns richtig verhalten? (Frau tanzt maskiert in einem Club in Rimini, Juni 2020.)
Max Cavallari / Getty
Herr Christakis, Sie haben gerade ein Buch mit dem Titel «Apollo’s Arrow» veröffentlicht: wie wir in die Pandemie geraten sind und wieder herauskommen. Sie gehen in der Seuchengeschichte bis zu Homers «Ilias» zurück. Wieso «Apollos Pfeil»?
Ich bin Grieche, und die «Ilias» ist für mich Kindheitslektüre. Apollo war wütend auf Agamemnon und strafte die Griechen vor Troja mit einer tödlichen Seuche – mit seinen Pfeilen. Ich wollte die uralte Bedrohung durch solche Plagen in die Erinnerung zurückrufen. Und die alten Abwehrmittel. Heute haben wir unglaubliches Glück gehabt. Wir sind die erste Generation, die praktisch in Echtzeit, in weniger als einem Jahr, einen Impfstoff entwickelt hat, der die Pandemie zurückdrängen wird. Unsere Vorfahren mussten dagegen leiden und sterben. Aber schon sie kannten die schlichten Mittel, die auch wir nutzen: Isolierung, zu Hause bleiben und Masken.
Warum sind so viele Menschen noch immer so uneinsichtig, was die Schutzmassnahmen gegen die Krankheit betrifft – nach zwei Millionen Toten und Abermillionen von Infizierten?
Weil so viele den Eindruck haben, es sei doch verrückt, so zu leben. Aber Pandemien sind Teil der Menschheitsgeschichte, sie sind nicht neu. Seuchen sind in der Bibel, bei Homer, Shakespeare und Cervantes zu finden. Doch wenn eine Seuche zuschlägt, sind wir verblüfft und überwältigt. Covid-19 ist hochgefährlich, auch wenn das Virus nur ein Prozent der Infizierten tötet. Wir können diesen Feind nicht total bezwingen. Das nächste Virus könnte ein Viertel der Bevölkerung auslöschen. Pathogene haben ihre eigene Agenda, es kümmert sie nicht, was wir davon halten.
Wenn Seuchen typisch für unsere Spezies sind, warum hat uns Covid-19 so überrumpelt? Ist unser Gedächtnis zu kurz, oder entspricht dies einer westlichen Gefühlslage, weil wir glauben, alles heilen zu können?
Mehr das Erstere. Es geht um eine Bedrohung jenseits menschlicher Erinnerung. Wenn Politiker und Experten dann den Alarm auslösen, denkt sich der Normalbürger: Wieso, ist doch alles eigentlich wie immer? Die meisten Europäer haben keine Erfahrung mit Pandemien, so wie sie auch keine mit Kriegen und Besatzungsmächten mehr haben. Meine Mutter erinnert sich an Panzer in den Strassen während des Zweiten Weltkriegs, aber den meisten Griechen fehlen solche Erinnerungen. Wir wollen nicht von schlechten Nachrichten behelligt werden. Diese Selbstzufriedenheit speist sich aus zwei Quellen. Erstens der Seltenheit solcher Ereignisse und zweitens dem ganz normalen menschlichen Abwehrmechanismus des Verneinens. Menschen wollen grosse Probleme am liebsten ignorieren. In der Geschichte der Seuchen kann man das Verneinen und Lügen immer wieder beobachten. Wie jetzt bei Corona.
Über Jahrhunderte haben Seuchen die Menschen verfolgt: Pestmasken und Schutzanzüge aus dem 17. Jahrhundert.
Über Jahrhunderte haben Seuchen die Menschen verfolgt: Pestmasken und Schutzanzüge aus dem 17. Jahrhundert.
General Photographic Agency / Hulton / Getty

Es ist unerwartet schnell gelungen, einen Impfstoff zu entwickeln. Andererseits frisst sich Covid-19 in vielen Ländern von Welle zu Welle weiter. Was steht uns bevor?
Es gibt diesen makabren Witz unter Ärzten: Jede Blutung hört irgendwann auf, spätestens, wenn der Patient tot ist.
Das klingt wenig tröstlich.
Meine tröstlichere Antwort lautet: Eine Bevölkerung kann gegen das Pathogen immun sein, auch wenn nicht jeder Einzelne immun ist. Nehmen wir Masern. Wenn 96 Prozent der Bevölkerung dagegen geimpft sind, wird es trotz einzelnen Ansteckungen keine grösseren Ausbrüche mehr geben. Bei Sars-CoV-2 liegt diese «Schwelle der Herdenimmunität» bei etwa 50 bis 60 Prozent. Haben wir die erreicht, verfällt die Macht des Virus, auch weil dazu etwa 20 Prozent kommen, die schon Antikörper haben. Das heisst freilich nicht, dass niemand mehr erkrankt oder stirbt, sondern nur, dass die pandemische Gewalt des Virus gebrochen worden ist.
Wie kontrollieren wir das Virus am besten?
Jetzt haben wir den Impfstoff, aber wir müssen Abermillionen Dosen produzieren, verteilen, verimpfen. Mehr noch: die Menschen überzeugen, sich impfen zu lassen. Da wir mindestens 50 Prozent der Bevölkerung impfen müssen, wird das bis Ende 2021, Anfang 2022 dauern. 50 Prozent sind eine wichtige Wegmarke, aber nur das Ende der ersten von drei Phasen der Epidemie.
Also mindestens noch ein Jahr, und das ist nur Phase 1. Wie sieht die nächste aus?
Währenddessen breitet sich das Virus immer noch aus, wir leben immer noch in einer Welt mit Masken, Schulschliessungen, Reise- und Versammlungsverboten. Doch mit der Herdenimmunität steigen wir nach der ersten Phase in die nächste ein. Wir lassen den biologischen Schock hinter uns, müssen aber nun den Dreck wegräumen. Es ist wie nach einem Tsunami; das Wasser ist abgelaufen, aber alles ist kaputt. Millionen Menschen haben Jobs oder Geschäfte verloren, Millionen Kinder und junge Leute haben Unterricht verpasst. Millionen, die die Krankheit überstanden haben, sind angeschlagen. Das ist keine schöne neue Welt. Etwa fünfmal mehr Menschen, als gestorben sind, werden langfristig behindert sein. All dieser soziale, psychische, ökonomische und medizinische Schutt muss erst einmal abgetragen werden. Wenn man sich die Geschichte der Pandemien anschaut, braucht das etwa zwei Jahre. Dann schreiben wir 2023 oder später.
Das sind keine schönen Aussichten. Wie geht es weiter in Phase drei?
Ende 2023, Anfang 2024 beginnt die postpandemische Phase. Das Leben kehrt zu einer Art Normalität zurück. Es könnte sogar so aussehen wie die Roaring Twenties, die Goldenen Zwanziger des vergangenen Jahrhunderts nach der Spanischen Grippe. Nach der langen Zeit des Eingeschlossenseins werden Menschen sich in das gesellschaftliche Miteinander stürzen: in Nachtklubs, Bars, Restaurants, Theater, Kinos, Sportstadien. Sie werden wieder Geld ausgeben. Während der Pandemie hat sich die Sparquote rasant erhöht, weil die Leute Angst haben. Es könnte einen Boom sondergleichen geben, der Erfindergeist wird spriessen.
Eine erhebende Perspektive.
Wo ist der Haken?
Diese frohe Botschaft setzt voraus, dass nicht neue Varianten des Virus uns abermals ins Unglück stürzen. Das wäre dann sehr bitter.
Das heisst: Wir sind nicht am Anfang vom Ende, sondern am Ende des Anfangs. Aber schon jetzt, im ersten Akt, sind die Menschen überfordert, weil sie zum Beispiel nicht mehr in die Ferien fahren dürfen.
Zurück zum Tsunami. Es braucht wie auch nach Kriegen Zeit, um die Trümmer wegzuräumen, ob das zerstörte Häuser, Pleiten oder Krankheiten sind. Dazu ist dieses Virus ein listiger Gesell. Es kann Menschen umbringen. Aber es ist nicht so furchtbar, dass es unsere volle Aufmerksamkeit bekommt. Wenn es wie die Pest 10, 20 oder 30 Prozent der Bevölkerung dahinraffte, könnten wir die Gefahr nicht so einfach wegstecken.
«Mikroben sind älter als die Menschheit. Wir müssen mit ihnen leben»: Nicholas Christakis.
«Mikroben sind älter als die Menschheit. Wir müssen mit ihnen leben»: Nicholas Christakis.
PD
Das Virus, die Krankheit sind das eine. Das andere sind die Massnahmen, die dagegen getroffen werden. Menschen müssen ihr Geschäft schliessen, verlieren ihre Lebensgrundlage, ihre Stelle. Viele machen dann die Regierungen für die Wirtschaftskatastrophe verantwortlich.
Vorweg ist das Virus schuld. Volkswirtschaften sind selbst in der Antike kollabiert, wo es keine Regierungen gab, die Schulen und Restaurants hätten schliessen können. Vor mehr als 1500 Jahren notierte der Historiker Johannes von Ephesus, dass in der Zeit der Justinianischen Pest alles zum Stillstand kam, weil die Leute von ganz allein das öffentliche Leben abwürgten: Banken und Geschäfte geschlossen . . . die Stadt wie ausgestorben. Es könnte eine Beschreibung einer europäischen Stadt in Covid-19-Zeiten sein. Vielleicht waren unsere Regierungen nicht immer weise, aber sie haben die Todesrate reduziert und auch den wirtschaftlichen Schaden eingedämmt. In jedem Fall sind mehr Leben gerettet als verloren worden.
Sind Taiwan oder Neuseeland besser geführt als Italien, Grossbritannien oder Deutschland?
Asiatische Inselstaaten, auch Südkorea, haben ihre Vorzüge. Sie haben rasch gehandelt, ihre Grenzen geschlossen. Masken waren kein Problem. Anderseits sind Grossbritannien und Island auch Inseln, und sie waren sehr langsam. Manches ist einfach auch Zufall. In der Pandemie 1957 war die Sterblichkeitsrate im dünnbesiedelten Chile dreissig Mal höher als in Ägypten mit seiner hohen Bevölkerungsdichte. Jetzt wurde Italien in die Knie gezwungen, Algerien aber nicht. Warum nicht? Das Durchschnittsalter in Algerien ist 18, in Italien 47. Demografie spielt eine wichtige Rolle. Warum hat Schweden es besser, wenn auch nicht so toll, als Italien hinbekommen? Weil in Italien mehr Menschen in intergenerationellen Haushalten leben. Von Ort zu Ort gibt es Unterschiede wie Alter, Wohnen, Gesundheitspolitik. Lauter Variablen, aber manchmal ist es schieres Glück.
Wir müssen also gut geimpft die Aufräumungsarbeiten bewältigen und uns auf 2024 freuen?
Mikroben sind älter als die Menschheit. Es gibt Milliarden von ihnen, und es macht ihnen nichts aus, zu sterben. Sie können blitzschnell mutieren und unsere Verteidigungslinien durchbrechen. Gegen sie können wir eigentlich nur unseren Verstand aufbieten. Der muss sich nicht unbedingt in pharmazeutischer Aufrüstung offenbaren. Es genügen die einfachsten Waffen, zum Beispiel zwei Meter Abstand halten. Ich bin ein Optimist, der an das Gute im Menschen glaubt. Und wie der Arzt Dr. Rieux in Albert Camus’ «Die Pest» der Meinung, dass auch diese Pandemie mehr Gründe dafür zeigt, Menschen zu bewundern, als zu verachten. Schauen Sie, wie wir weltweit forschen, zusammenarbeiten und die besten Köpfe gegen Covid-19 aufbringen. Deshalb glaube ich, dass wir diese Pandemie in den Griff bekommen werden.
Nicholas A. Christakis ist Arzt und Soziologe. Er leitet das Human Nature Lab an der Yale University, wo er die Sterling-Professur für Sozial- und Naturwissenschaften innehat und Co-Direktor des Yale Institute for Network Science ist. Von ihm erschienen zuletzt «Blueprint» (S.-Fischer-Verlag) und «Apollo’s Arrow: The Profound and Enduring Impact of Coronavirus on the Way We Live» (New York, Little Brown).
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🇦🇹 Unverdrossen mit einem Servus aus Wien! 💖
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WICHTIGE ANMERKUNG
Achten Sie beim Studieren dieses eBuch sehr, sehr sorgfältig darauf, dass Sie niemals über ein Wort hinweggehen, das Sie nicht vollständig verstehen. Der einzige Grund warum jemand ein Studium aufgibt verwirrt oder lernunfähig wird liegt darin dass er über ein nicht verstandenes Wort oder eine nicht verstandene Redewendung hinweggegangen ist. Wenn der Stoff verwirrend wird oder Sie ihn anscheinend nicht begreifen können wird es kurz davor ein Wort geben das Sie nicht verstanden haben. Gehen Sie nicht weiter sondern gehen Sie VOR den Punkt zurück wo Sie in Schwierigkeiten gerieten finden Sie das missverstandene Wort und sehen Sie zu, dass Sie seine Definition bekommen. Am Ende des eBuches finden Sie ein Verzeichnis der Ausdrücke, die Ihnen vielleicht nicht vertraut sind, mit den Definitionen, die im Rahmen dieses eBuches zutreffen. Die Fachausdrücke der Wissenschaft sind außerdem bei ihrem ersten Auftreten im Text jeweils durch Kursivschrift hervorgehoben und entweder in einer Klammer, im Kontext oder in einer Fußnote erklärt.
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