Islam
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Gemeinschaft (von „gemein, Gemeinsamkeit“) bezeichnet in der Soziologie und der Ethnologie (Völkerkunde) eine überschaubare soziale Gruppe (beispielsweise eine Familie, Gemeinde, Wildbeuter-Horde, einen Clan oder Freundeskreis), deren Mitglieder durch ein starkes „Wir-Gefühl“ eng miteinander verbunden sind – oftmals über Generationen.
Definition: Smalltalk
Smalltalk dient dazu, das Eis mit neuen Leuten zu brechen. Er ermöglicht es, einen ersten Kontakt zu knüpfen, sich langsam kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, indem man sich austauscht sowie eine gute und vertraute Gesprächsatmosphäre zu schaffen und sich die Zeit angenehm zu vertreiben. Außerdem kann man mit Smalltalk einen positiven ersten Eindruck hinterlassen – gerade deswegen ist es sehr wichtig, sich mit dem Thema Smalltalk auseinanderzusetzen.
Gemeinschaft (von „gemein, Gemeinsamkeit“) bezeichnet in der Soziologie und der Ethnologie (Völkerkunde) eine überschaubare soziale Gruppe (beispielsweise eine Familie, Gemeinde, Wildbeuter-Horde, einen Clan oder Freundeskreis), deren Mitglieder durch ein starkes „Wir-Gefühl“ eng miteinander verbunden sind – oftmals über Generationen.
Definition: Smalltalk
Smalltalk dient dazu, das Eis mit neuen Leuten zu brechen. Er ermöglicht es, einen ersten Kontakt zu knüpfen, sich langsam kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, indem man sich austauscht sowie eine gute und vertraute Gesprächsatmosphäre zu schaffen und sich die Zeit angenehm zu vertreiben. Außerdem kann man mit Smalltalk einen positiven ersten Eindruck hinterlassen – gerade deswegen ist es sehr wichtig, sich mit dem Thema Smalltalk auseinanderzusetzen.
- Ronald Schwab
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Islam
Der Islam ist eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert n. Chr. in Arabien durch Mohammed gestiftet wurde.
Grundlage des Islam, der jüngsten der drei monotheistischen Religionen, ist der Koran. Religionsstifter ist Mohammed, für Muslime der höchste Prophet. Heute bekennen sich weltweit etwa 1,5 Milliarden Menschen zum Islam.
Der Begriff Islam bedeutet wörtlich übersetzt „Hinwendung“ und „Unterwerfung“. Gemeint ist die Hingabe zu Gott („Allah“), dessen Einheit und Einzigartigkeit der zentrale Glaubensinhalt im Islam ist. Das Partizip Muslim, „der sich Ergebende“, bezeichnet die Anhänger des Islam.
Allahs Offenbarung im Koran
Muslime sehen im Islam nach Judentum und Christentum die dritte und letztgültige Offenbarung, die allerdings in vielerlei Hinsicht an die beiden anderen großen monotheistischen Religionen anknüpft. Viele biblische Geschichten und Propheten sind auch im Islam anerkannt. Der wichtigste Prophet im Islam ist Mohammed (570 bis 632 n. C.). Er gilt als „Siegel der Propheten“, der die abschließende und vollendete Offenbarung von Gott erhalten hat.
Diese Offenbarung ist im Koran niedergeschrieben, dem heilige Buch der Muslime. Ein weiteres Regelwerk neben dem Koran sind Berichte („Hadithe“) über das Verhalten des Propheten. Das Leben der Muslime ist durch das religiöse Recht („Scharia“) geregelt, das auf Koran und Hadithen basiert. Dabei ist die Gemeinschaft der Muslime („Umma“) allerdings sehr heterogen und kennt viele verschiedene Strömungen.
Nach islamischem Glauben sind alle Menschen vor Gott gleich, hierarchische Strukturen wie die Kirche oder geistliche Vermittler zwischen den Gläubigen und Gott gibt es im Islam nicht. Auch islamische Religionsgelehrte werden nicht als näher zu Gott oder gar unfehlbar betrachtet.
Wer ist Muslim?
Der Islam kennt keine Aufnahmerituale in die Glaubensgemeinschaft. Nach islamischen Glauben wird jeder Mensch grundsätzlich als Muslim geboren, der Islam gilt also als „natürliche Religion“. Die Zugehörigkeit zum Islam wird im Laufe des Lebens durch das Befolgen der religiösen Regeln und das Sprechen des Glaubensbekenntnisses („Schahada“) bekräftigt.
In der Praxis hat sich allerdings das Prinzip der Abstammung durchgesetzt. Damit gilt jeder, der einen muslimischen Vater hat, als Muslim. Auch eine Konversion zum Islam ist möglich und setzt nur das freiwillige und überzeugte Rezitieren der Schahada vor zwei muslimischen Zeugen voraus. Die Abkehr vom Islam, die Apostie (Ridda), ist aus islamrechtlicher Sicht verboten.
Andere monotheistische Religionen, also Judentum, Christentum und Zoroastrismus, werden im Islam jedoch anerkannt und genießen seit den Anfängen des Islam einen besonderen Status unter islamischem Recht, der den Angehörigen die freie Ausübung ihrer Religion zusichert.
Schnelle Ausbreitung des Islam
Der Islam ist eine Religion und Kultur der Städte und entwickelte sich vornehmlich im urbanen Milieu. Schon zu Mohammeds Lebzeiten verbreitete sich der Islam über die arabische Halbinsel. Auch nach seinem Tod im Jahr 632 n. Chr. breitete sich der Islam relativ schnell aus: von der arabischen Halbinsel aus über den Nahen Osten und Zentralasien bis nach Südostasien, wo mit Indonesien das Land mit der heute zahlenmäßig größten muslimischen Bevölkerung liegt. Im Westen konnte sich der Islam über den Maghreb bis hinein in den subsaharischen Raum ausbreiten.
Teilweise umstrittene Richtungen
Damit umfasst die Gemeinschaft der Muslime (Umma) ganz unterschiedliche ethnische und sprachliche Gruppen. Die beiden größten religiösen Gemeinschaften im Islam sind Sunniten und Schiiten, die sich wiederum in verschiedene Gruppierungen aufspalten. Einige Glaubensgruppen haben im Laufe der Zeit so individuelle Traditionen entwickelt, dass ihre Anerkennung als muslimisch umstritten ist, dazu gehören beispielsweise die Drusen im Libanon und Israel, die Ahmadijja in Indien und Pakistan sowie die Aleviten in der Türkei.
Starke Unterschiede in der Glaubenspraxis
Die Glaubenspraxis der Muslime unterscheidet sich, je nachdem welcher Gruppe oder Rechtsschule sie angehören. Auch regionale Traditionen haben die Glaubenspraxis von Muslimen auf unterschiedliche Weise geprägt. Dennoch gibt es religiöse Grundpflichten, die unabhängig vom jeweiligen Bekenntnis für alle Muslime bindend sind. Dazu gehören neben den „fünf Säulen des Islam“ beispielsweise das Verbot, Schweinefleisch zu essen und Alkohol zu trinken.
Grundlage des Islam, der jüngsten der drei monotheistischen Religionen, ist der Koran. Religionsstifter ist Mohammed, für Muslime der höchste Prophet. Heute bekennen sich weltweit etwa 1,5 Milliarden Menschen zum Islam.
Der Begriff Islam bedeutet wörtlich übersetzt „Hinwendung“ und „Unterwerfung“. Gemeint ist die Hingabe zu Gott („Allah“), dessen Einheit und Einzigartigkeit der zentrale Glaubensinhalt im Islam ist. Das Partizip Muslim, „der sich Ergebende“, bezeichnet die Anhänger des Islam.
Allahs Offenbarung im Koran
Muslime sehen im Islam nach Judentum und Christentum die dritte und letztgültige Offenbarung, die allerdings in vielerlei Hinsicht an die beiden anderen großen monotheistischen Religionen anknüpft. Viele biblische Geschichten und Propheten sind auch im Islam anerkannt. Der wichtigste Prophet im Islam ist Mohammed (570 bis 632 n. C.). Er gilt als „Siegel der Propheten“, der die abschließende und vollendete Offenbarung von Gott erhalten hat.
Diese Offenbarung ist im Koran niedergeschrieben, dem heilige Buch der Muslime. Ein weiteres Regelwerk neben dem Koran sind Berichte („Hadithe“) über das Verhalten des Propheten. Das Leben der Muslime ist durch das religiöse Recht („Scharia“) geregelt, das auf Koran und Hadithen basiert. Dabei ist die Gemeinschaft der Muslime („Umma“) allerdings sehr heterogen und kennt viele verschiedene Strömungen.
Nach islamischem Glauben sind alle Menschen vor Gott gleich, hierarchische Strukturen wie die Kirche oder geistliche Vermittler zwischen den Gläubigen und Gott gibt es im Islam nicht. Auch islamische Religionsgelehrte werden nicht als näher zu Gott oder gar unfehlbar betrachtet.
Wer ist Muslim?
Der Islam kennt keine Aufnahmerituale in die Glaubensgemeinschaft. Nach islamischen Glauben wird jeder Mensch grundsätzlich als Muslim geboren, der Islam gilt also als „natürliche Religion“. Die Zugehörigkeit zum Islam wird im Laufe des Lebens durch das Befolgen der religiösen Regeln und das Sprechen des Glaubensbekenntnisses („Schahada“) bekräftigt.
In der Praxis hat sich allerdings das Prinzip der Abstammung durchgesetzt. Damit gilt jeder, der einen muslimischen Vater hat, als Muslim. Auch eine Konversion zum Islam ist möglich und setzt nur das freiwillige und überzeugte Rezitieren der Schahada vor zwei muslimischen Zeugen voraus. Die Abkehr vom Islam, die Apostie (Ridda), ist aus islamrechtlicher Sicht verboten.
Andere monotheistische Religionen, also Judentum, Christentum und Zoroastrismus, werden im Islam jedoch anerkannt und genießen seit den Anfängen des Islam einen besonderen Status unter islamischem Recht, der den Angehörigen die freie Ausübung ihrer Religion zusichert.
Schnelle Ausbreitung des Islam
Der Islam ist eine Religion und Kultur der Städte und entwickelte sich vornehmlich im urbanen Milieu. Schon zu Mohammeds Lebzeiten verbreitete sich der Islam über die arabische Halbinsel. Auch nach seinem Tod im Jahr 632 n. Chr. breitete sich der Islam relativ schnell aus: von der arabischen Halbinsel aus über den Nahen Osten und Zentralasien bis nach Südostasien, wo mit Indonesien das Land mit der heute zahlenmäßig größten muslimischen Bevölkerung liegt. Im Westen konnte sich der Islam über den Maghreb bis hinein in den subsaharischen Raum ausbreiten.
Teilweise umstrittene Richtungen
Damit umfasst die Gemeinschaft der Muslime (Umma) ganz unterschiedliche ethnische und sprachliche Gruppen. Die beiden größten religiösen Gemeinschaften im Islam sind Sunniten und Schiiten, die sich wiederum in verschiedene Gruppierungen aufspalten. Einige Glaubensgruppen haben im Laufe der Zeit so individuelle Traditionen entwickelt, dass ihre Anerkennung als muslimisch umstritten ist, dazu gehören beispielsweise die Drusen im Libanon und Israel, die Ahmadijja in Indien und Pakistan sowie die Aleviten in der Türkei.
Starke Unterschiede in der Glaubenspraxis
Die Glaubenspraxis der Muslime unterscheidet sich, je nachdem welcher Gruppe oder Rechtsschule sie angehören. Auch regionale Traditionen haben die Glaubenspraxis von Muslimen auf unterschiedliche Weise geprägt. Dennoch gibt es religiöse Grundpflichten, die unabhängig vom jeweiligen Bekenntnis für alle Muslime bindend sind. Dazu gehören neben den „fünf Säulen des Islam“ beispielsweise das Verbot, Schweinefleisch zu essen und Alkohol zu trinken.
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WICHTIGE ANMERKUNG
Achten Sie beim Studieren dieses eBuch sehr, sehr sorgfältig darauf, dass Sie niemals über ein Wort hinweggehen, das Sie nicht vollständig verstehen. Der einzige Grund warum jemand ein Studium aufgibt verwirrt oder lernunfähig wird liegt darin dass er über ein nicht verstandenes Wort oder eine nicht verstandene Redewendung hinweggegangen ist. Wenn der Stoff verwirrend wird oder Sie ihn anscheinend nicht begreifen können wird es kurz davor ein Wort geben das Sie nicht verstanden haben. Gehen Sie nicht weiter sondern gehen Sie VOR den Punkt zurück wo Sie in Schwierigkeiten gerieten finden Sie das missverstandene Wort und sehen Sie zu, dass Sie seine Definition bekommen. Am Ende des eBuches finden Sie ein Verzeichnis der Ausdrücke, die Ihnen vielleicht nicht vertraut sind, mit den Definitionen, die im Rahmen dieses eBuches zutreffen. Die Fachausdrücke der Wissenschaft sind außerdem bei ihrem ersten Auftreten im Text jeweils durch Kursivschrift hervorgehoben und entweder in einer Klammer, im Kontext oder in einer Fußnote erklärt.
Wortklären: viewtopic.php?f=249&t=451



















