Buddhismus
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Gemeinschaft (von „gemein, Gemeinsamkeit“) bezeichnet in der Soziologie und der Ethnologie (Völkerkunde) eine überschaubare soziale Gruppe (beispielsweise eine Familie, Gemeinde, Wildbeuter-Horde, einen Clan oder Freundeskreis), deren Mitglieder durch ein starkes „Wir-Gefühl“ eng miteinander verbunden sind – oftmals über Generationen.
Definition: Smalltalk
Smalltalk dient dazu, das Eis mit neuen Leuten zu brechen. Er ermöglicht es, einen ersten Kontakt zu knüpfen, sich langsam kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, indem man sich austauscht sowie eine gute und vertraute Gesprächsatmosphäre zu schaffen und sich die Zeit angenehm zu vertreiben. Außerdem kann man mit Smalltalk einen positiven ersten Eindruck hinterlassen – gerade deswegen ist es sehr wichtig, sich mit dem Thema Smalltalk auseinanderzusetzen.
Gemeinschaft (von „gemein, Gemeinsamkeit“) bezeichnet in der Soziologie und der Ethnologie (Völkerkunde) eine überschaubare soziale Gruppe (beispielsweise eine Familie, Gemeinde, Wildbeuter-Horde, einen Clan oder Freundeskreis), deren Mitglieder durch ein starkes „Wir-Gefühl“ eng miteinander verbunden sind – oftmals über Generationen.
Definition: Smalltalk
Smalltalk dient dazu, das Eis mit neuen Leuten zu brechen. Er ermöglicht es, einen ersten Kontakt zu knüpfen, sich langsam kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, indem man sich austauscht sowie eine gute und vertraute Gesprächsatmosphäre zu schaffen und sich die Zeit angenehm zu vertreiben. Außerdem kann man mit Smalltalk einen positiven ersten Eindruck hinterlassen – gerade deswegen ist es sehr wichtig, sich mit dem Thema Smalltalk auseinanderzusetzen.
- Ronald Schwab
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Buddhismus
Die Lehre vom „Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit“ (Pratityasammutpada) besagt, dass alle Phänomene aufgrund von Ursachen und Bedingungen entstehen und vergehen. So erklärt sich schließlich auch die Entstehung des Daseinskreislaufs (Samsara) aus Geburt, Tod und Wiedergeburt.
Heilsames Karma führt zu besserer Wiedergeburt
Eng im Zusammenhang mit der Lehre von der wechselseitigen Abhängigkeit steht die Lehre von Karma, was wörtlich Tat oder Handlung bedeutet. Man unterscheidet zwischen Handlungen von Körper, Rede und Geist, wovon den Handlungen des Geistes die meiste Beachtung geschenkt wird. Über die Qualität einer Tat entscheidet der Wille bzw. die Absicht. Ist eine Handlung von Gier, Hass und Verblendung motiviert, so hat das negative Folgen.
Handelt der Mensch hingegen aus Gleichmut, liebevoller Güte und Einsicht, so ist das heilsames, positives Karma, das zu einem glücklicheren Leben und einer besseren Wiedergeburt führt. Letzten Endes besteht das Ziel darin, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen, was auch das Ende der Wiedergeburten mit sich bringt - und damit zu Nirvana (wörtlich: Erlöschen) führt.
Meditation als Teil der Glaubenspraxis
Geistesschulung (Meditation und Achtsamkeit) sind neben Ethik (Sila) und Weisheit (Prajna) eine der drei Stützen der buddhistischen Praxis. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Sammlung und Konzentration (Shamatha) und Achtsamkeits- und Einsichtsmeditation (Vipashyana). Während der Einsichtsmeditation können Die drei Daseinsmerkmale offenbar werden: Alle bedingten Phänomene sind erstens vergänglich (Anitya), zweitens für dauerhaftes Glück unzulänglich (Duhkha) und drittens frei von einem unveränderlichen, ewigen Selbst (Anatman).
Im Zentrum der buddhistischen Glaubenspraxis steht die dreifache Zuflucht: zu Buddha (dem Erwachten), zu Dharma (die Lehre) und zu Sangha (die Gemeinschaft der Praktizierenden). Die fünf ethischen Grundsätze (Pancasila) sind ein moralischer Richtmaßstab für das von Buddha, Dharma und Sangha inspirierte Leben. Die buddhistische Meditation wurde traditionell von Mönchen und Nonnen praktiziert, wobei auch Laienanhänger immer schon danach streben, die Meditationspraxis in ihren Alltag einzubauen.
Junge buddhistische Mönche beten zu Vesakh vor einer Buddha-Status.
Für Buddhisten in Asien ist es üblich, buddhistische Klöster und Heiligtümer aufzusuchen, um den Mönchen Nahrung, Kleidung und Geld zu spenden und Blumen sowie Räucherwerk zu opfern. Diese Handlungen werden als gutes Karma wertgeschätzt und somit als dem Weg zu Glück und einer besseren Wiedergeburt förderlich angesehen.
Unterschiedliche Richtungen historisch gewachsen
Die Geschichte des Buddhismus umfasst einen Zeitrahmen von etwa 2.500 Jahren. Bald nach dem Tod des Buddha bildete sich eine Vielzahl von buddhistischen Richtungen, die die Lehren unterschiedlich auslegten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich auch die buddhistische Lehre weiter und passte sich lokalen Bräuchen an. Heute werden drei große Strömungen des Buddhismus unterschieden:
Die Schule des Theravada ist auch als Hinayana (wörtlich: kleines Fahrzeug) bekannt und ist eine Form des frühen Buddhismus.
Das Mahayana (wörtlich: großes Fahrzeug). Der im Westen sehr bekannte Zen-Buddhismus wird dieser Strömung zugeordnet.
Der tantrische Buddhismus oder Vajrayana (wörtlich: Diamantfahrzeug) ist eine Sonderform des Mahayana.
Heute weltweit verbreitet
Mit der Zeit breitete sich der Buddhismus über den indischen Subkontinent sowie über weite Teile Ostasiens und Südostasien aus. Ab dem 19. Jahrhundert gelangte er auch nach Europa und auf den amerikanischen Kontinent.
Die Länder mit der stärksten Verbreitung des Buddhismus sind China, Bhutan, Japan, Kambodscha, Thailand, Laos, Vietnam, Sri Lanka und Tibet. In Indien, dem Ursprungsland des Buddhismus, beträgt der Anteil der Buddhisten an der Bevölkerung heute weniger als ein Prozent. In Österreich leben schätzungsweise 20.000 bis 25.000 bekennende Buddhisten. Die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) ist Anlaufstelle für alle buddhistischen Belange.
Heilsames Karma führt zu besserer Wiedergeburt
Eng im Zusammenhang mit der Lehre von der wechselseitigen Abhängigkeit steht die Lehre von Karma, was wörtlich Tat oder Handlung bedeutet. Man unterscheidet zwischen Handlungen von Körper, Rede und Geist, wovon den Handlungen des Geistes die meiste Beachtung geschenkt wird. Über die Qualität einer Tat entscheidet der Wille bzw. die Absicht. Ist eine Handlung von Gier, Hass und Verblendung motiviert, so hat das negative Folgen.
Handelt der Mensch hingegen aus Gleichmut, liebevoller Güte und Einsicht, so ist das heilsames, positives Karma, das zu einem glücklicheren Leben und einer besseren Wiedergeburt führt. Letzten Endes besteht das Ziel darin, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen, was auch das Ende der Wiedergeburten mit sich bringt - und damit zu Nirvana (wörtlich: Erlöschen) führt.
Meditation als Teil der Glaubenspraxis
Geistesschulung (Meditation und Achtsamkeit) sind neben Ethik (Sila) und Weisheit (Prajna) eine der drei Stützen der buddhistischen Praxis. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Sammlung und Konzentration (Shamatha) und Achtsamkeits- und Einsichtsmeditation (Vipashyana). Während der Einsichtsmeditation können Die drei Daseinsmerkmale offenbar werden: Alle bedingten Phänomene sind erstens vergänglich (Anitya), zweitens für dauerhaftes Glück unzulänglich (Duhkha) und drittens frei von einem unveränderlichen, ewigen Selbst (Anatman).
Im Zentrum der buddhistischen Glaubenspraxis steht die dreifache Zuflucht: zu Buddha (dem Erwachten), zu Dharma (die Lehre) und zu Sangha (die Gemeinschaft der Praktizierenden). Die fünf ethischen Grundsätze (Pancasila) sind ein moralischer Richtmaßstab für das von Buddha, Dharma und Sangha inspirierte Leben. Die buddhistische Meditation wurde traditionell von Mönchen und Nonnen praktiziert, wobei auch Laienanhänger immer schon danach streben, die Meditationspraxis in ihren Alltag einzubauen.
Junge buddhistische Mönche beten zu Vesakh vor einer Buddha-Status.
Für Buddhisten in Asien ist es üblich, buddhistische Klöster und Heiligtümer aufzusuchen, um den Mönchen Nahrung, Kleidung und Geld zu spenden und Blumen sowie Räucherwerk zu opfern. Diese Handlungen werden als gutes Karma wertgeschätzt und somit als dem Weg zu Glück und einer besseren Wiedergeburt förderlich angesehen.
Unterschiedliche Richtungen historisch gewachsen
Die Geschichte des Buddhismus umfasst einen Zeitrahmen von etwa 2.500 Jahren. Bald nach dem Tod des Buddha bildete sich eine Vielzahl von buddhistischen Richtungen, die die Lehren unterschiedlich auslegten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich auch die buddhistische Lehre weiter und passte sich lokalen Bräuchen an. Heute werden drei große Strömungen des Buddhismus unterschieden:
Die Schule des Theravada ist auch als Hinayana (wörtlich: kleines Fahrzeug) bekannt und ist eine Form des frühen Buddhismus.
Das Mahayana (wörtlich: großes Fahrzeug). Der im Westen sehr bekannte Zen-Buddhismus wird dieser Strömung zugeordnet.
Der tantrische Buddhismus oder Vajrayana (wörtlich: Diamantfahrzeug) ist eine Sonderform des Mahayana.
Heute weltweit verbreitet
Mit der Zeit breitete sich der Buddhismus über den indischen Subkontinent sowie über weite Teile Ostasiens und Südostasien aus. Ab dem 19. Jahrhundert gelangte er auch nach Europa und auf den amerikanischen Kontinent.
Die Länder mit der stärksten Verbreitung des Buddhismus sind China, Bhutan, Japan, Kambodscha, Thailand, Laos, Vietnam, Sri Lanka und Tibet. In Indien, dem Ursprungsland des Buddhismus, beträgt der Anteil der Buddhisten an der Bevölkerung heute weniger als ein Prozent. In Österreich leben schätzungsweise 20.000 bis 25.000 bekennende Buddhisten. Die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) ist Anlaufstelle für alle buddhistischen Belange.
★ ★ ★ Obmann - Underground Life Club - Wien/Vienna - Österreich/Austria - EU
WICHTIGE ANMERKUNG
Achten Sie beim Studieren dieses eBuch sehr, sehr sorgfältig darauf, dass Sie niemals über ein Wort hinweggehen, das Sie nicht vollständig verstehen. Der einzige Grund warum jemand ein Studium aufgibt verwirrt oder lernunfähig wird liegt darin dass er über ein nicht verstandenes Wort oder eine nicht verstandene Redewendung hinweggegangen ist. Wenn der Stoff verwirrend wird oder Sie ihn anscheinend nicht begreifen können wird es kurz davor ein Wort geben das Sie nicht verstanden haben. Gehen Sie nicht weiter sondern gehen Sie VOR den Punkt zurück wo Sie in Schwierigkeiten gerieten finden Sie das missverstandene Wort und sehen Sie zu, dass Sie seine Definition bekommen. Am Ende des eBuches finden Sie ein Verzeichnis der Ausdrücke, die Ihnen vielleicht nicht vertraut sind, mit den Definitionen, die im Rahmen dieses eBuches zutreffen. Die Fachausdrücke der Wissenschaft sind außerdem bei ihrem ersten Auftreten im Text jeweils durch Kursivschrift hervorgehoben und entweder in einer Klammer, im Kontext oder in einer Fußnote erklärt.
Wortklären: viewtopic.php?f=249&t=451



















