Che Guevara

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Definition: Smalltalk
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Ronald Schwab
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Che Guevara

Ungelesener Beitrag von Ronald Schwab » Mi 29. Jul 2020, 19:57

Am 26. juli 1953, griff eine gruppe völlig wahnsinniger vollidioten auf der insel kuba eine kaserne voller soldaten des machthabenden regimes an.
entgegen jeglicher logik überlebten einige dieser verrückten, die einer absurden idee folgten, nicht nur das völlig aussichtslose gemetzel dieses tages, haft, krieg, verfolgung. sie siegten am ende. sie benannten sich im gedenken an diesen tag "bewegung des 26. juli".
das ist ihre geschichte.
nachdem ein junger, unbekannter, 25-jähriger rechtsanwalt in den 50er jahren des letzten jahrhunderts versuchte, die cia-gesteuerte kubanische regierung unter diktator batista wegen machtusurpation, korruption und verfassungsbruch zu verklagen und vom obersten kubanischen gerichtshof zurückgewiesen wurde, erklärte besagter junger rechtsanwalt in einer kubanischen studentenzeitung, dass damit das verfassungsmäßige widerstandsrecht in kraft getreten sei.
selbiges ist übrigens auch und NOCH im deutschen grundgesetz verankert. aber das nur am rande...
um ein landesweites zeichen zu setzen, griff am 26. juli 1953 die besagte handvoll idealisten eine kaserne an und wurde blutig zurückgeschlagen. überlebende wanderten ins gefängnis. dort verfasste der 25-jährigen anwalt ein manifest, in dem er die wiedereinsetzung einer demokratischen verfassung und die in ihr enthaltenen bürgerlichen freiheiten, sowie zahlreiche maßnahmen zur bekämpfung von armut und unterentwicklung insbesondere der ländlichen bevölkerung kubas forderte. dieser 25-jährige spinner hörte auf den namen: fidel castro.
1956, nach seiner freilassung und kurzem exil in mexiko, verließen genau 82 kämpfer der kubanischen "bewegung des 26. juli" unter führung von fidel castro und einem 28-jährigen, argentinischen, frisch gebackenen doktor der medizin namens ernesto guevara mexiko. auf einem wackligen boot landeten diese 82 völlig verrückten an der kubanischen küste, um die insel kuba von einem despoten und seiner über 30 000 mann starken, mit modernen amerikanischen waffen ausgerüsteten armee zu befreien.
2 jahre später, in der silvesternacht 1958/1959, zogen sie als sieger in der kubanischen hauptstadt havanna ein.
schon wenige wochen danach verstaatlichten die revolutionäre schrittweise landwirtschaft, vermögenswerte, industrie, darunter vor allem us-vermögenswerte im wert von über einer milliarde dollar. dieser fakt - und die völlige unfähigkeit der usa gegenüber einer handvoll revolutionäre, die in ihrem hinterhof den sozialismus einführten, hatten u.a. über 638 mordversuche auf fidel castro zur folge. etwa 10% der bevölkerung (die reiche, korrupte und ausbeuterische oberschicht) wanderten in die usa aus. u.a. die enteignete rum-dynastie "bacardi", die seitdem vehement sozialismus und die kubanische politik bekämpft.
wer seinen cuba libre also mit "bacardi" trinkt - kann auch gleich noch coca cola dazu schütten und fertig ist das reine imperialistengetränk. holt euch lieber ORIGINAL kubanischen rum und unterstützt damit die kubanische wirtschaft. ;-)
kuba besitzt heute ein besseres gesundheitssystem als deutschland und hat mit 3% eine niedrigere analphabeten-rate als deutschland (in deutschland können - flüchtlinge nicht mitgerechnet - über 7% aller erwachsenen weder schreiben, noch lesen).
vor genau 57 jahren, mitte 1963, brach die erste gruppe kubanischer mediziner ins ausland auf, um zu helfen. damals unterstützten kubanische ärzte und krankenschwestern die junge, fortschrittliche sozialistische republik algerien.
seitdem waren und sind 400.000 kubanische ärzte, medizinisches personal, techniker und ingenieure in 164 von 200 ländern dieser welt aktiv (also in fast allen ländern, die nicht zur nordatlantischen terrororganisation NATO gehören).
roberto morales ojeda ist gesundheitsminister kubas, selbst arzt (in kuba werden MEDIZINER gesundheitsminister, keine bankkaufleute) und teilte vor einigen monaten mit, dass kubanische ärzte seit 1963 mehr als 1,85 milliarden patienten medizinisch versorgten, davon über 350 millionen mit chirurgischen eingriffen.
während deutschland sich in 16 staaten MILITÄRISCH engagiert (primär um rohstoffquellen für konzerne zu sichern), unterhält kuba in 67 (!) ländern ärztebrigaden. aktuell arbeiten alleine über 70.000 medizinische kubanische fachkräfte in gebieten, die von seuchen betroffen sind.
das kleine sozialistische kuba leidet seit fast 70 jahren unter tödlichen, völlig grundlosen sanktionen des westens unter führung der usa und demonstriert dieser trotzdem seit jahrzehnten zugleich, dass es durchaus alternativen zu einem pharmasystem der raubritter, superreichen philanthropen, selbsternannten impfstoffentwickler und dem kompletten, absurden, neoliberalen gesundheitssystem der natowelt gibt.
das basiert auf den simplen, aber effektiven grundsätzen, die dr. roberto morales ojeda, gesundheitsminister kubas, wie folgt formulierte:
"solidarität, liebe und hilfsbereitschaft".
aber zurück zu den frauen und männern des 26. juli 1953. die indoktrinierte mentalität von uns, von millionen menschen, die längst verstanden haben, dass unser ausbeuterisches gesellschaftssystem nicht alternativlos ist, lautet: "was können wir schon tun?!"
die jungs damals sahen das anders:
"meine revolution begann mit 82 mann. wenn ich es nochmal tun würde, würde ich es mit 10 oder 15 absolut überzeugten männern tun. es ist egal wie klein man ist, wenn man an eine sache glaubt." (fidel castro)
https://de.wikipedia.org/wiki/Fidel_Castro
https://de.wikipedia.org/wiki/Che_Guevara
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