Elemente
- Ronald Schwab
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Elemente
Die Gleichnamigkeit der astrologischen Tierkreiszeichen mit bestimmten astronomischen Konstellationen hat unter Nicht-Astrologen und Astronomen zu beträchtlichen Mißverständnissen geführt (s. dazu auch den Beitrag über die Präzession). Der astrologische Tierkreis mit seinen Zeichen ist im Grunde lediglich ein Meßkreis, eine 360°-Skala, wobei den zwölf Abschnitten dieser Skala eine elementare Charakteristik mit bestimmten Qualitäten zugeordnet wird.
Nach der hier zu Grunde liegenden Vorstellung besteht der ganze Kosmos aus den vier Elementen Feuer, Luft, Wasser und Erde. Auf den Menschen angewendet, bezeichnen diese Elemente Grundzüge des Wesens und des Temperaments, die sich aus der unterschiedlichen Betonung bestimmter Elemente im Horoskop ersehen lassen. Als Betonung gilt die Besetzung eines entsprechenden Tierkreiszeichens mit Planeten (s.o.), Aszendent oder MC
Die vier Elemente stellen sehr weitgefaßte Kategorien dar und können durch Ähnlichkeit und Entsprechung auf alles nur Erdenkliche angewendet werden. C. G. Jung hat eine psychologische Typologie entwickelt, die den vier Elementen mit vier menschlichen Grundfunktionen entspricht und ein modernes psychologisches Verständnis dieser traditionellen Kategorien ermöglicht. Die individuelle Betonung (Besetzung durch Planeten) oder Unbetontheit der Elemente im Horoskop zeigt sehr grundlegende Wesenszüge eines Menschen auf.
Feuer
Feuerbetonte Menschen sind spontan und impulsiv; sie setzen ihre Energien zuversichtlich ein und haben lebhafte Gefühle und Vorstellungen.
Feuerzeichen: Widder, Löwe, Schütze
Luft
Luftbetonte Menschen sind lebhaft und anregsam; sie setzen ihre Energien vielseitig ein; Gefühle und Vorstellungen sind vergeistigt.
Luftzeichen: Waage, Wassermann, Zwillinge
Wasser
Wasserbetonte Menschen sind gefühlsbetont und reagieren empfindsam; Gefühle und Vorstellungen sind reichhaltig und tiefgründig.
Wasserzeichen: Krebs, Skorpion, Fische
Erde
Erdbetonte Menschen reagieren langsam und ruhig; sie setzen ihre Energien ausdauernd ein; Gefühle und Vorstellungen sind tiefgründig und ändern sich nur langsam.
Erdzeichen: Steinbock, Stier, Jungfrau
Die westliche Tradition kennt auch ein fünftes Element, die "Quinta Essentia". Dieses Element könnte man schlicht als die Seele oder das spirituelle Wesen eines Menschen bezeichnen. Es steht außerhalb der vier gewöhnlichen Elemente und kann aus dem Horoskop nicht ersehen werden - weshalb es auch unter Astrologen häufig übersehen wird und unerwähnt bleibt. Es weist über die Lehre von den vier Elementen und den Gültigkeitsbereich der Astrologie hinaus auf die Freiheit des Menschen und die Unergründlichkeit des Jenseitigen.
Die Zustandsformen der Elemente
Jedes der vier Elemente kommt in drei Ausprägungen vor, die "kardinal", "fix" und "veränderlich" genannt werden. Als Beispiel sei eine kleine Anleihe bei der Physik gemacht, die ebenfalls verschiedene Zustandsformen der (chemischen) Elemente beschreibt. So ist das (herkömmliche) Wasser in seinem gewöhnlichen, "eigentlichen" Zustand flüssig - aus astrologischer Sicht die "kardinale" Zustandsform; im gefrorenen Zustand ist es fest - für den Astrologen "fix"; und wenn man es über den Siedepunkt erhitzt, wird es zu Wasserdampf - für den Astrologen geht es in den "veränderlichen" Zustand über. Die individuelle Planetenbesetzung dieser drei Kategorien bietet ebenfalls grundlegende Aufschlüsse über das Wesen eines Menschen.
kardinal
Menschen mit einer Betonung der kardinalen Zeichen zeigen Führungs- und Gestaltungswillen; sie setzen Dinge in Gang und orientieren sich an Zielen.
Kardinale Zeichen: Widder, Waage, Krebs, Steinbock
fix
Menschen mit einer Betonung der fixen Zeichen wollen Vorhandenes ausbauen und organisieren; sie erhalten Dinge aufrecht und orientieren sich an festen Gegebenheiten.
Fixe Zeichen: Löwe, Wassermann, Skorpion, Stier
veränderlich
Menschen mit einer Betonung der veränderlichen Zeichen wollen verändern und erneuern; sie tauschen Dinge aus und orientieren sich an Abläufen und Vorgängen.
Veränderliche Zeichen: Schütze, Zwillinge, Fische, Jungfrau
Nach der hier zu Grunde liegenden Vorstellung besteht der ganze Kosmos aus den vier Elementen Feuer, Luft, Wasser und Erde. Auf den Menschen angewendet, bezeichnen diese Elemente Grundzüge des Wesens und des Temperaments, die sich aus der unterschiedlichen Betonung bestimmter Elemente im Horoskop ersehen lassen. Als Betonung gilt die Besetzung eines entsprechenden Tierkreiszeichens mit Planeten (s.o.), Aszendent oder MC
Die vier Elemente stellen sehr weitgefaßte Kategorien dar und können durch Ähnlichkeit und Entsprechung auf alles nur Erdenkliche angewendet werden. C. G. Jung hat eine psychologische Typologie entwickelt, die den vier Elementen mit vier menschlichen Grundfunktionen entspricht und ein modernes psychologisches Verständnis dieser traditionellen Kategorien ermöglicht. Die individuelle Betonung (Besetzung durch Planeten) oder Unbetontheit der Elemente im Horoskop zeigt sehr grundlegende Wesenszüge eines Menschen auf.
Feuer
Feuerbetonte Menschen sind spontan und impulsiv; sie setzen ihre Energien zuversichtlich ein und haben lebhafte Gefühle und Vorstellungen.
Feuerzeichen: Widder, Löwe, Schütze
Luft
Luftbetonte Menschen sind lebhaft und anregsam; sie setzen ihre Energien vielseitig ein; Gefühle und Vorstellungen sind vergeistigt.
Luftzeichen: Waage, Wassermann, Zwillinge
Wasser
Wasserbetonte Menschen sind gefühlsbetont und reagieren empfindsam; Gefühle und Vorstellungen sind reichhaltig und tiefgründig.
Wasserzeichen: Krebs, Skorpion, Fische
Erde
Erdbetonte Menschen reagieren langsam und ruhig; sie setzen ihre Energien ausdauernd ein; Gefühle und Vorstellungen sind tiefgründig und ändern sich nur langsam.
Erdzeichen: Steinbock, Stier, Jungfrau
Die westliche Tradition kennt auch ein fünftes Element, die "Quinta Essentia". Dieses Element könnte man schlicht als die Seele oder das spirituelle Wesen eines Menschen bezeichnen. Es steht außerhalb der vier gewöhnlichen Elemente und kann aus dem Horoskop nicht ersehen werden - weshalb es auch unter Astrologen häufig übersehen wird und unerwähnt bleibt. Es weist über die Lehre von den vier Elementen und den Gültigkeitsbereich der Astrologie hinaus auf die Freiheit des Menschen und die Unergründlichkeit des Jenseitigen.
Die Zustandsformen der Elemente
Jedes der vier Elemente kommt in drei Ausprägungen vor, die "kardinal", "fix" und "veränderlich" genannt werden. Als Beispiel sei eine kleine Anleihe bei der Physik gemacht, die ebenfalls verschiedene Zustandsformen der (chemischen) Elemente beschreibt. So ist das (herkömmliche) Wasser in seinem gewöhnlichen, "eigentlichen" Zustand flüssig - aus astrologischer Sicht die "kardinale" Zustandsform; im gefrorenen Zustand ist es fest - für den Astrologen "fix"; und wenn man es über den Siedepunkt erhitzt, wird es zu Wasserdampf - für den Astrologen geht es in den "veränderlichen" Zustand über. Die individuelle Planetenbesetzung dieser drei Kategorien bietet ebenfalls grundlegende Aufschlüsse über das Wesen eines Menschen.
kardinal
Menschen mit einer Betonung der kardinalen Zeichen zeigen Führungs- und Gestaltungswillen; sie setzen Dinge in Gang und orientieren sich an Zielen.
Kardinale Zeichen: Widder, Waage, Krebs, Steinbock
fix
Menschen mit einer Betonung der fixen Zeichen wollen Vorhandenes ausbauen und organisieren; sie erhalten Dinge aufrecht und orientieren sich an festen Gegebenheiten.
Fixe Zeichen: Löwe, Wassermann, Skorpion, Stier
veränderlich
Menschen mit einer Betonung der veränderlichen Zeichen wollen verändern und erneuern; sie tauschen Dinge aus und orientieren sich an Abläufen und Vorgängen.
Veränderliche Zeichen: Schütze, Zwillinge, Fische, Jungfrau
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WICHTIGE ANMERKUNG
Achten Sie beim Studieren dieses eBuch sehr, sehr sorgfältig darauf, dass Sie niemals über ein Wort hinweggehen, das Sie nicht vollständig verstehen. Der einzige Grund warum jemand ein Studium aufgibt verwirrt oder lernunfähig wird liegt darin dass er über ein nicht verstandenes Wort oder eine nicht verstandene Redewendung hinweggegangen ist. Wenn der Stoff verwirrend wird oder Sie ihn anscheinend nicht begreifen können wird es kurz davor ein Wort geben das Sie nicht verstanden haben. Gehen Sie nicht weiter sondern gehen Sie VOR den Punkt zurück wo Sie in Schwierigkeiten gerieten finden Sie das missverstandene Wort und sehen Sie zu, dass Sie seine Definition bekommen. Am Ende des eBuches finden Sie ein Verzeichnis der Ausdrücke, die Ihnen vielleicht nicht vertraut sind, mit den Definitionen, die im Rahmen dieses eBuches zutreffen. Die Fachausdrücke der Wissenschaft sind außerdem bei ihrem ersten Auftreten im Text jeweils durch Kursivschrift hervorgehoben und entweder in einer Klammer, im Kontext oder in einer Fußnote erklärt.
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