Himmelskörper
- Ronald Schwab
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Himmelskörper
Große Beachtung hat Chiron gefunden, der noch ausführlich besprochen wird. Manche Astrologinnen beachten und deuten auch die Stellung der vier größten Asteroiden, Ceres, Pallas, Juno und Vesta. Bestimmte astrologische Schulen kennen zudem eine ganze Reihe sogenannter "hypothetischer" Planeten, die keinem der bisher bekannten Himmelskörper im Sonnensystem entsprechen.
Rückläufigkeit
Schaut man von "oben" auf unser Sonnensystem, so bewegen sich alle Planeten in der gleichen Richtung (nämlich gegen den Uhrzeigersinn) um die Sonne. Die Astrologie betrachtet die Planeten jedoch so, wie sie von der Erde aus zu sehen sind, und so scheinen sich die Planeten manchmal rückwärts zu bewegen - beispielsweise dann, wenn ein äußerer, langsam laufender Planet wie etwa Saturn von der Erde überholt wird. Befindet sich ein Planet in einer solchen scheinbaren Rückläufigkeitsphase, so wird dies bei allen astrologischen Positionsangaben mit einem R gekennzeichnet.
Über eine Deutung der Rückläufigkeitsphasen gehen die Meinungen auseinander; Einigkeit herrscht jedoch darüber, daß man diese Information heranziehen kann, um zu entscheiden, ob ein bestimmter Aspekt noch gültig ist oder nicht. Auch bei anderen astrologischen Betrachtungsweisen kann die Rückläufigkeit eines Planeten ergänzende Anhaltspunkte bieten.
Andere Punkte im Horoskop
Schließlich kennt die Astrologie noch eine bunte Sammlung auf symbolische Weise aus dem Horoskop abgeleiteter Punkte wie z.B. einen Glückspunkt oder einen Alterspunkt, deren Wichtigkeit und Bedeutung heute jedoch sehr umstritten sind.
Davon ausgenommen sind Lilith und die Mondknoten: Diese Punkte werden von tatsächlich bestehenden astronomischen Verhältnissen hergeleitet und finden auch in der astrologischen Gemeinschaft allgemein größere Beachtung. Die beiden (sich stets genau gegenüberliegenden) Mondknoten entsprechen den Schnittpunkten der Mondbahn mit der Bahn der Erde. In der astrologischen Deutung werden sie meist als "karmische" Punkte aufgefaßt: Der aufsteigende oder nördliche Mondknoten NN wird als die für dieses Leben maßgebliche spirituelle Entwicklungsrichtung gedeutet, während der südliche oder absteigende Mondknoten NS die Erfahrungen symbolisiert, die man aus früheren Leben mitbringt. Eine andere Auffassung bringt den nördlichen Mondknoten mit wichtigen Begegnungen in Zusammenhang, den südlichen dagegen mit Trennungen. Der bekannte deutsche Astrologe Thomas Ring versteht die Mondknotenpunkte als "Steigrohre des Unbewußten", wobei am nördlichen Mondknoten unbewußte Inhalte ins Bewußtsein aufsteigen, am südlichen Knoten dagegen bewußte Inhalte ins Unbewußte absinken.
Rückläufigkeit
Schaut man von "oben" auf unser Sonnensystem, so bewegen sich alle Planeten in der gleichen Richtung (nämlich gegen den Uhrzeigersinn) um die Sonne. Die Astrologie betrachtet die Planeten jedoch so, wie sie von der Erde aus zu sehen sind, und so scheinen sich die Planeten manchmal rückwärts zu bewegen - beispielsweise dann, wenn ein äußerer, langsam laufender Planet wie etwa Saturn von der Erde überholt wird. Befindet sich ein Planet in einer solchen scheinbaren Rückläufigkeitsphase, so wird dies bei allen astrologischen Positionsangaben mit einem R gekennzeichnet.
Über eine Deutung der Rückläufigkeitsphasen gehen die Meinungen auseinander; Einigkeit herrscht jedoch darüber, daß man diese Information heranziehen kann, um zu entscheiden, ob ein bestimmter Aspekt noch gültig ist oder nicht. Auch bei anderen astrologischen Betrachtungsweisen kann die Rückläufigkeit eines Planeten ergänzende Anhaltspunkte bieten.
Andere Punkte im Horoskop
Schließlich kennt die Astrologie noch eine bunte Sammlung auf symbolische Weise aus dem Horoskop abgeleiteter Punkte wie z.B. einen Glückspunkt oder einen Alterspunkt, deren Wichtigkeit und Bedeutung heute jedoch sehr umstritten sind.
Davon ausgenommen sind Lilith und die Mondknoten: Diese Punkte werden von tatsächlich bestehenden astronomischen Verhältnissen hergeleitet und finden auch in der astrologischen Gemeinschaft allgemein größere Beachtung. Die beiden (sich stets genau gegenüberliegenden) Mondknoten entsprechen den Schnittpunkten der Mondbahn mit der Bahn der Erde. In der astrologischen Deutung werden sie meist als "karmische" Punkte aufgefaßt: Der aufsteigende oder nördliche Mondknoten NN wird als die für dieses Leben maßgebliche spirituelle Entwicklungsrichtung gedeutet, während der südliche oder absteigende Mondknoten NS die Erfahrungen symbolisiert, die man aus früheren Leben mitbringt. Eine andere Auffassung bringt den nördlichen Mondknoten mit wichtigen Begegnungen in Zusammenhang, den südlichen dagegen mit Trennungen. Der bekannte deutsche Astrologe Thomas Ring versteht die Mondknotenpunkte als "Steigrohre des Unbewußten", wobei am nördlichen Mondknoten unbewußte Inhalte ins Bewußtsein aufsteigen, am südlichen Knoten dagegen bewußte Inhalte ins Unbewußte absinken.
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WICHTIGE ANMERKUNG
Achten Sie beim Studieren dieses eBuch sehr, sehr sorgfältig darauf, dass Sie niemals über ein Wort hinweggehen, das Sie nicht vollständig verstehen. Der einzige Grund warum jemand ein Studium aufgibt verwirrt oder lernunfähig wird liegt darin dass er über ein nicht verstandenes Wort oder eine nicht verstandene Redewendung hinweggegangen ist. Wenn der Stoff verwirrend wird oder Sie ihn anscheinend nicht begreifen können wird es kurz davor ein Wort geben das Sie nicht verstanden haben. Gehen Sie nicht weiter sondern gehen Sie VOR den Punkt zurück wo Sie in Schwierigkeiten gerieten finden Sie das missverstandene Wort und sehen Sie zu, dass Sie seine Definition bekommen. Am Ende des eBuches finden Sie ein Verzeichnis der Ausdrücke, die Ihnen vielleicht nicht vertraut sind, mit den Definitionen, die im Rahmen dieses eBuches zutreffen. Die Fachausdrücke der Wissenschaft sind außerdem bei ihrem ersten Auftreten im Text jeweils durch Kursivschrift hervorgehoben und entweder in einer Klammer, im Kontext oder in einer Fußnote erklärt.
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