Vitamin E

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann.
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Ronald Schwab
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Vitamin E

Beitrag von Ronald Schwab » Do 2. Mai 2019, 15:30

Vitamin E
Herausragend ist die radikalfangende Wirkung in fetthaltigen Strukturen
wichtig für die Gesundheit von Lunge, Brust und Prostata
wichtig für die Gesundheit der Blutgefässe
wichtig bei Entzündungsprozess wie z.B. Rheuma
schützt unser fettreiches Gehirn vor Radikalen
Vorkommen von Vitamin E
- kann nur von Pflanzen gebildet werden ; ist praktisch nur im Pflanzenöl enthalten
Täglicher Bedarf an Vitamin E:
Mengenangabe in mg (Milligramm = Tausendstel Gramm)
Das synthetische Vitamin E. wird als all-rac-Alpha-Tocopherylacetat bezeichnet.
1 mg natürliches Vitamin E = 1 mg RRR-Alpha-Tocopherol
= 1,49 I.E. (Internationale Einheiten)
1 I.E. natürliches Vitamin E = 0,67 mg RRR-Alpha-Tocopherol
1 mg natürliches Vitamin E = 1,49 mg all-rac-Alpha-Tocopherylacetat = 1 I.E.
DGE = Deutsche Gesellschaft für Ernährung
Empfehlung DGE EU
Kinder 1 - 10 Jahre 5 - 10 mg ---
Kinder 10 - 15 Jahre 11 - 14 mg ---
Jugendliche und
Erwachsene 11 - 15 mg
10 mg
Schwangerschaft 13 mg ---
Stillzeit 17 mg ---
Tagesbedarf an Vitamin E (12mg) enthalten in:
Weil Tiere Pflanzen fressen, nehmen sie hierüber Vitamin E auf, so dass es sich auch in geringen Mengen in tierischen Produkten wiederfindet.
tierischen Lebensmitteln
150 g Butter
1.200 g Käse
2.000 g Fisch
2.500 g Fleisch
pflanzlichen Lebensmitteln
50 ml Olivenöl
Obst und Gemüse
100 g Keime
200 g Nüsse
1.200 g Obst
2.000 g Gemüse
Das wichtigste Lebensmittel für die ausreichende Versorgung mit Vitamin E ist Pflanzenöl.
Wichtige Informationen:
Das Alpha-Tocopherol ist das am weitesten verbreitete Vitamin E und dasjenige mit den höchsten Blutspiegeln im Körper. Es wird in der Kurzform als RRR-Alpha-Tocopherol (natürliches Vitamin E.) bezeichnet. Normalerweise wird dieses in der Natur vorkommende Vitamin E begleitet von geringen Mengen an Beta, Gamma und Delta-Tocopherolen, sowie von Tocotrienolen. Weil das synthetisch hergestellte Vitamin E schwächer wirksam ist als das natürliche, muss man dies bei den Nahrungsergänzungsmitteln berücksichtigen.
D.h. bei synthetischem Vitamin E muss man circa 1/3 mehr aufnehmen, um eine dem natürlichen Vitamin E vergleichbare Wirksamkeit zu erreichen. Zur biologischen Bewertung des Vitamin E-Gehalts in Pflanzenölen muss folgendes berücksichtigt werden: je instabiler die in den ölen enthaltenen Fettsäuren sind, desto mehr Vitamin E brauchen sie zum eigenen Schutz vor dem Prozess des ranzig werdens (Peroxidation). Die Netto- Bilanz, das heisst, was letztlich für unseren Organismus an Vitamin E übrig bleibt, hängt von der Vitamin E-Menge im öl insgesamt ab, sowie von der Menge an hoch ungesättigten Fettsäuren. Dieser Zusammenhang wird heute als Verhältnis dargestellt aus der Menge an ungesättigten Fetten (PUFA) im Vergleich zur Vitamin E-Menge. Obwohl beispielsweise Sonnenblumenöl mit am meisten Vitamin E enthält, sieht die Netto-Bilanz weniger gut aus, wegen des hohen Gehalts an hoch ungesättigten Fettsäuren. Das weniger Vitamin E-reiche Olivenöl hingegen hat klinisch stabilere Fettsäuren, die weniger Vitamin E zum eigenen Schutz abziehen. Deshalb sieht die Netto-Bilanz bei Olivenöl hinsichtlich der biologisch relevanten Vitamin E-Menge besser aus als bei Sonnenblumenöl. Die beste Netto-Bilanz hat das Weizenkeimöl.
Anzeichen einer Unterversorgung an Vitamin E:
vermehrte Einlagerung von Lipofuszin (Altersflecken) in Haut und Muskulatur
Störungen der Nervenfunktion
Muskelschwäche
Verkürzung der überlebenszeit der roten Blutkörperchen
Die Aufnahme von Vitamin E in den Körper ist an eine funktionierende Fettresorption gekoppelt. Defizite können deshalb auftreten bei Störungen des für die Fettaufnahme wichtigen Galleflusses in den Dünndarm oder bei Aufnahmestörungen durch Teilentfernung des Darms (z. B. bei Morbus Crohn). Hinweise auf Defizite können sein:
Wechselwirkung mit Arzneimitteln:
Folgende Medikamente können Wechselwirkung mit Vitamin E haben:
Marcumar (Hemmung der Blutgerinnung)
Folgende Medikamente können die Aufnahme von Vitamin E in den Körper hemmen:
Cholestyramin
Colestipol
Isoniazid
Orlistat (Hemmung der Fettresorption)
Phenobarbital (gegen Epilepsie)
Phenytoin (Schmerzmittel)
Carbamazepin
Anzeichen einer überdosierung von Vitamin E:
im Vergleich zur Vitamin A und Vitamin D gilt Vitamin E als wenig giftig. Allerdings können Mengen über 200 mg pro Tag (20 fache Tagesbedarfsmenge) die Blutgerinnung hemmen. Werden gleichzeitig Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung eingenommen, sei es Aspirin oder Marcumar, so muss dies dem Arzt mitgeteilt werden. Normalerweise gilt es als sicher, täglich bis zu 800 mg Vitamin E (80 fache Tagesbedarfsmenge) aufzunehmen.
Hierzu liegt jedoch eine aktuelle sogenannte Meta-Analyse vor, bei der die relevanten Vitamin E-Studien zusammengefasst und erneut ausgewertet wurden. Fazit ist, dass etwa ab 350 mg Vitamin, wenn sie täglich über viele Jahre eingenommen, das Risiko steigt, durch negative Effekte früher zu versterben. Bleibt man hingegen beim Verzehr von lebensmitteladäquaten Mengen, dann lebt man länger.
Anzeichen einer überdosierung können sein:
Hemmung der Blutgerinnung
Partner von Vitamin E:
Vitamin A: Vitamin E schützt Vitamin A vor der Zerstörung und trägt damit zu dessen Stabilität bei
Vitamin C: kann verbrauchtes Vitamin E wieder regenerieren
Betacarotin und Coenzym Q10: gemeinsam mit diesen beiden Stoffen schützt Vitamin E das LDL- Cholesterin vor dem ranzig werden.
Historisches:
Bereits 1922 konnten Wissenschaftler einen bislang unbekannten Faktor aus der Ernährung isolieren, der bei Ratten, wenn er in deren Nahrung fehlte, Todgeburten auslöste. In Anlehnung an diese Beobachtung kreierte man einen neuen Begriff, abgeleitet von den griechischen Worten tocos (Geburt) und pherein (hervorbringen). Sie nannten den Stoff Tocopherol.
Hinter welchen Begriffen verbirgt sich Vitamin E:
Vitamin E ist eine Sammelbezeichnung für
Tocopherole ( Alpha, Beta, Gamma, Delta) und Tocotrienole (Alpha, beta, Gamma und Delta).
🇦🇹 Unverdrossen mit einem Servus aus Wien! 💖
🏳️‍🌈 Bodhie Ronald "ronnie" Johannes deClaire Schwab
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WICHTIGE ANMERKUNG
Achten Sie beim Studieren dieses eBuch sehr, sehr sorgfältig darauf, dass Sie niemals über ein Wort hinweggehen, das Sie nicht vollständig verstehen. Der einzige Grund warum jemand ein Studium aufgibt verwirrt oder lernunfähig wird liegt darin dass er über ein nicht verstandenes Wort oder eine nicht verstandene Redewendung hinweggegangen ist. Wenn der Stoff verwirrend wird oder Sie ihn anscheinend nicht begreifen können wird es kurz davor ein Wort geben das Sie nicht verstanden haben. Gehen Sie nicht weiter sondern gehen Sie VOR den Punkt zurück wo Sie in Schwierigkeiten gerieten finden Sie das missverstandene Wort und sehen Sie zu, dass Sie seine Definition bekommen. Am Ende des eBuches finden Sie ein Verzeichnis der Ausdrücke, die Ihnen vielleicht nicht vertraut sind, mit den Definitionen, die im Rahmen dieses eBuches zutreffen. Die Fachausdrücke der Wissenschaft sind außerdem bei ihrem ersten Auftreten im Text jeweils durch Kursivschrift hervorgehoben und entweder in einer Klammer, im Kontext oder in einer Fußnote erklärt.
Wortklären: viewtopic.php?f=249&t=451

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