Gumpendorfer Straße U6/Wien

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Ronald Schwab
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Gumpendorfer Straße U6/Wien

Ungelesener Beitrag von Ronald Schwab » Do 28. Nov 2019, 10:44

https://www.youtube.com/watch?v=agNeEngGV3s
Lage und Umgebung
Sie befindet sich im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, an der Grenze zum 15. Bezirk. Es handelt sich aufgrund des dortigen Verlaufs des Gürtels um einen der wenigen Stationen im Wiener U-Bahn-Netz mit „gekrümmten“ Bahnsteigen. Namensgeber ist die 1862 benannte Gumpendorfer Straße, die an die frühere Vorstadt Gumpendorf erinnert. Beherrscht wird die Station nordseitig von der beeindruckenden neogotischen Kuppel der zwischen 1868 und 1875 nach Plänen von Friedrich von Schmidt errichtete Pfarrkirche Maria vom Siege.
Die Anlagen erstrecken sich entlang des Mariahilfer Gürtels zwischen Höhe der Gebrüder-Lang-Gasse und der Sechshauser Straße im 15. Bezirk. Betreten wird das Stationsgebäude ost- wie westseitig durch die typischen grünlackierten Schwingtüren. Von der Aufnahmehalle führen Stiegenanlagen zu den Bahnsteigen. Die Station verfügt über Aufzugsanlagen samt Rampen zur Überwindung der äußeren Stufenanlagen.[1]
Die Ausgänge führen auf den äußeren und inneren Mariahilfer Gürtel. Dort besteht die Möglichkeit, zu den Straßenbahnlinien 6 in Richtung Zentralfriedhof und 18 in Richtung Schlachthausgasse beziehungsweise Stadthalle (beide) umzusteigen. Unter der Brücke südlich des Stationsgebäudes befindet sich die Haltestelle der Autobuslinie 57A in Richtung Anschützgasse bzw. Burgring. Die Station Gumpendorfer Straße gilt als ein Brennpunkt der Drogenszene. In der Nähe befinden sich das Haus der Aidshilfe Wien, das Arik-Brauer-Haus sowie das Raimundtheater, das auch in der Stationsansage im Zug ausgerufen wird.
Geschichte
Ein N1/n2-Zug der elektrischen Stadtbahn im Linksverkehr, 1981
Eröffnet wurde das Bauwerk 1898 als Teil der Gürtellinie der von Otto Wagner konzipierten Wiener Dampfstadtbahn, die 1925 von der neuen Wiener Elektrischen Stadtbahn abgelöst wurde. Seit 1989 gehört die Station zum Netz der Linie U6.
Während der nach der Übernahme der Stadtbahnstrecken durch die Stadt Wien von der BBÖ erfolgten Elektrifizierung wurden bei der Station Gumpendorfer Straße Anschlussgleise an das Gleisnetz der Straßenbahn errichtet. Benutzt wurden sie ab 1925 von der Mischbetriebslinie 18G, die hier – von Heiligenstadt kommend – in das Straßenbahnnetz überwechselte und weiter zum Ostbahnhof und wieder zurück fuhr. Die nach dem Anschluss Österreichs von 1938 erfolgte Umstellung auf Rechtsverkehr, der von der Stadtbahn nicht vollzogen wurde, erforderte Umbauten an den Straßenbahngleisen im Bereich Gumpendorfer Straße, um den Seitenwechsel vollziehen zu können. Fahrplanmäßig wurde dieser Übergang das letzte Mal am 19. Februar 1945 genutzt, danach nur noch gelegentlich von Bauzügen. Am 2. August 1965 wurde das Stellwerk, das für den Betrieb der Gleisverbindung notwendig war, geschlossen. Kurz danach wurde diese Anlage abgebaut, nur am äußeren Mariahilfer Gürtel blieben bauliche Reste erhalten, die heute als Abstellfläche genutzt werden.
Bei der Stadtbahnstation Hietzing war ein solcher Gleisübergang ebenfalls geplant, wurde aber nie verwirklicht. Bei der Station Michelbeuern bestand ebenfalls ein Übergangsgleis, das fahrplanmäßig aber nur für eine Umkehrschleife mit einer eigenen Station genutzt wurde.
Zwischen dem 15. April 1985 und 7. Oktober 1989 bildete die Station Gumpendorfer Straße die südliche Endstation der Gürtelstrecke, da ab der Otto-Wagner-Brücke über den Wienfluss die zur Station Meidling Hauptstraße führende Rampe abgebrochen und anschließend bis zur näher gelegenen neuen Station Längenfeldgasse neu errichtet werden musste.[2]
In den Jahren 2006 und 2007 erfolgte eine Generalsanierung des Gebäudes, bei welcher auch auf Barrierefreiheit Bedacht genommen wurde. Der bis dahin bestehende Durchgang außerhalb der Station wurde gesperrt, der davorstehende Kiosk abgebaut.
https://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn-St ... tra%C3%9Fe
Bild
https://www.krone.at/502214
Die U6 hat ein neues Image. "Dealer-Linie" wird sie immer öfter genannt, weil die Stationen mittlerweile zu Drogen-Umschlagplätzen verkommen sind.
Ich (Plural) war undercover unterwegs und sprach mit den Dealern.

Bild
Ronald Johannes deClaire Schwab
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