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🗣 ⭐️ Bodhie™ Kadetten Schule ⚔ eVolksSchule Bodhie™ ⚔ eAkademie Bodhietologie™ ⚔ Bodhie™ Matura ⚔ => ⭐️ Bodhie™ Kadetten Schule ⚔ eVolksSchule Bodhie ⚔ => Thema gestartet von: Ronald Johannes deClaire Schwab am 22. März 2026, 09:02:08

Titel: 🃏Latein ist mehr als eine Sprache – es ist Fundament unseres Denkens🃏
Beitrag von: Ronald Johannes deClaire Schwab am 22. März 2026, 09:02:08
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Latein ist mehr als eine Sprache – es ist Fundament unseres Denkens
Latein ist die Grundschule des Denkens Europas. Logik, Recht, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sind ohne Latein nicht denkbar – und sie funktionieren ohne dieses Fundament nur noch mechanisch. Der Unterricht in den klassischen Sprachen Latein und Altgriechisch soll uneingeschränkt weitergeführt werden. Die beabsichtigten acht (statt bisher zwölf) Lateinstunden sind zur seriösen Aneignung des Gegenstands definitiv nicht ausreichend. Dass das Kulturland Österreich die Literatur systematisch aus dem Bewusstsein rückt, erscheint widersinnig. Deshalb soll ihr der ihr gebührende Platz in den Lehrplänen wieder eingeräumt werden.
Latein und Altgriechisch sind keine „toten“ Sprachen, sondern das Rückgrat unserer Zivilisation. Sie schulen Logik, sprachliche Präzision und historische Urteilskraft – Fähigkeiten, die jede demokratische Gesellschaft dringend braucht. Wer Latein streicht, streicht nicht nur Unterrichtsstoff, sondern die Grundlage kritischen Denkens. Elfriede Jelinek warnt: Ohne dieses Fundament könnte die Gesellschaft „auf einen sehr harten Boden fallen, der uns das Kreuz brechen könnte“.
Ein Latein-Aus an den Schulen bewegt das Land. Zahlreiche Stunden des Kulturfaches sollen aus den Lehrplänen verschwinden, hat Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) angesagt. Das sorgt für Widerstand.
"Wer Latein schwächt, schwächt bewusst jene Fähigkeiten, die eine demokratische Gesellschaft dringend braucht: strukturiertes Denken, sprachliche Präzision, historische Urteilskraft", schreiben die Nobelpreisträger Anton Zeilinger, Peter Handke und Elfriede Jelinek sowie 7.000 Unterstützer an den Minister.
Die Klassiker begegnen uns täglich: in Begriffen wie Gymnasium, Republik, Demokratie oder Ministerium, in Fachsprachen von Recht, Verwaltung und Wissenschaft – und vor allem in der Art, wie wir denken und handeln. Latein stärkt Lehrer wie Schüler gleichermaßen: Qui docet discit – wer lehrt, lernt.
Gerade im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist historisch und logisch geschultes Denken entscheidend. Ohne Latein bleibt KI eine Black Box, statt ein Werkzeug für mündige Bürgerinnen und Bürger. Wer Latein schwächt, produziert nicht Zukunft, sondern Abhängigkeit.
Die geplante Reduktion der Lateinstunden von zwölf auf acht reicht nicht aus, um Inhalte seriös zu vermitteln. Latein ist kein Luxus, sondern Bildung, die unser Denken, unsere Demokratie und unsere kulturelle Identität prägt. Historia magistra vitae – die Geschichte ist Lehrmeisterin des Lebens. Sapere aude – wage es, weise zu sein.
Zitat von:  🌈 Bodhie† ✉ Underground Life Club™ ⚔ ULC e.V. LPD IV-Vr 442/b/VVW/96™ 🇦🇹 Wien/Vienna-Österreich/Austria-🇪🇺
Latein und Altgriechisch: Fundament unseres Denkens – warum die Kürzung ein Fehler wäre: Die geplante Reduktion der Lateinstunden von zwölf auf acht Wochenstunden an österreichischen Schulen sorgt für breite Kritik. Latein und Altgriechisch sind keine „toten“ Sprachen, sondern das geistige Rückgrat unserer Zivilisation. Sie schulen logisches Denken, sprachliche Präzision und historische Urteilskraft – Fähigkeiten, die jede demokratische Gesellschaft dringend benötigt. Wer Latein streicht, streicht nicht nur Unterrichtsstoff, sondern die Basis des kritischen Denkens. Elfriede Jelinek warnt: Ohne dieses Fundament könnte die Gesellschaft „auf einen sehr harten Boden fallen, der uns das Kreuz brechen könnte“.
Die Klassiker begegnen uns täglich – in Begriffen wie Gymnasium, Republik, Demokratie oder Ministerium, in Fachsprachen von Recht, Verwaltung und Wissenschaft – und vor allem in der Art, wie wir denken und handeln. Lateinunterricht stärkt Lehrer wie Schüler gleichermaßen: Qui docet discit – wer lehrt, lernt.
Gerade im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist historisch und logisch geschultes Denken entscheidend. Ohne Latein bleibt KI eine Black Box, statt ein Werkzeug für mündige Bürgerinnen und Bürger. Wer Latein schwächt, produziert nicht Zukunft, sondern Abhängigkeit.
Die Petition, unterzeichnet von Nobelpreisträger*innen wie Elfriede Jelinek, Peter Handke und Anton Zeilinger sowie zahlreichen weiteren Persönlichkeiten aus Literatur, Wissenschaft und Kultur, fordert den Bildungsminister auf, die geplante Kürzung rückgängig zu machen. Latein ist kein Luxus, sondern Bildung – die unsere Demokratie, unsere geistige Reife und unsere kulturelle Identität prägt.
Latein lehrt uns Werte, die Zeit überdauern: Historia magistra vitae – die Geschichte ist Lehrmeisterin des Lebens, Sapere aude – wage es, weise zu sein, und Fortes fortuna adiuvat – das Glück hilft den Tapferen. Die humanistische Bildung bleibt unersetzlich, auch in einer modernen, digitalen Welt.
Die Debatte dreht sich konkret um eine geplante Reform der AHS-Oberstufe: Laut ORF soll Latein von zwölf auf acht Wochenstunden reduziert werden, um mehr Raum für Informatik/KI sowie das neue Fach „Medien und Demokratie“ zu schaffen. Das Bildungsministerium bzw. NEOS begründen das mit einer Modernisierung der Lehrpläne hin zu Kompetenzen, die junge Menschen für Gegenwart und Zukunft brauchen.
Die Petition dagegen argumentiert, Latein fördere kulturelles Erbe, historisches Verständnis und logisches Denken; dort werden auch Elfriede Jelinek, Peter Handke und Anton Zeilinger als Erstunterzeichnende genannt. Auf der Petitionsseite steht außerdem, dass am 10. Februar 2026 bereits fast 36.000 Unterstützer:innen erreicht waren — die oft genannte Zahl von 7.000 stammt also aus einer früheren Phase.
Unterm Strich ist das weniger ein Streit über ein einzelnes Fach als über die Frage, was Schule heute leisten soll: klassische humanistische Bildung oder stärkere Verschiebung hin zu digitalen und demokratiefokussierten Zukunftskompetenzen.

Zitat von:  🌈 Bodhie† ✉ Underground Life Club™ ⚔ ULC e.V. LPD IV-Vr 442/b/VVW/96™ 🇦🇹 Wien/Vienna-Österreich/Austria-🇪🇺
Latein ist mehr als Sprache – es ist Fundament des Denkens
Latein und Altgriechisch sind keine „toten“ Sprachen, sondern das geistige Rückgrat unserer Zivilisation. Sie schulen logisches Denken, sprachliche Präzision, historische Urteilskraft und die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen – Fähigkeiten, die jede demokratische Gesellschaft dringend braucht. Wer Latein streicht, streicht nicht nur Unterrichtsstoff, sondern die Grundlage des kritischen Denkens. Wie Elfriede Jelinek schreibt: „Wenn man in der Schule das alles einfach einstellt, dann fallen wir vielleicht nicht gerade ins Bodenlose, aber auf einen sehr harten Boden, der uns das Kreuz brechen könnte.“
Die Klassiker begegnen uns täglich: in Begriffen wie Gymnasium, Republik, Demokratie oder Ministerium, in Fachsprachen der Wissenschaft, des Rechts und der Verwaltung – und vor allem in der Art und Weise, wie wir denken und handeln. Peter Handke betont die Bedeutung der alten Sprachen als „Basis fürs spätere Leben“, Anton Zeilinger als Nobelpreisträger für Physik unterstützt die Forderung nach einer intellektuellen Grundlage, die analytisches und historisch geschultes Denken ermöglicht.
Gerade im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist dieses Fundament entscheidend: Latein und KI sind keine Gegensätze. Ohne historisch und logisch geschultes Denken bleibt KI eine Black Box für Unmündige, statt ein Werkzeug für mündige Bürgerinnen und Bürger. Wer Latein schwächt, produziert nicht Zukunft, sondern Abhängigkeit.
Der Unterricht in den klassischen Sprachen stärkt Lehrer wie Schüler gleichermaßen: Qui docet discit – wer lehrt, lernt. Und er lehrt Werte, die Zeit überdauern: Historia magistra vitae – die Geschichte ist Lehrmeisterin des Lebens; Sapere aude – wage es, weise zu sein; Fortes fortuna adiuvat – das Glück hilft den Tapferen; Ars longa, vita brevis – die Kunst ist lang, das Leben kurz.
Die Reduktion der Lateinstunden von zwölf auf acht reicht nicht aus, um die Inhalte seriös zu vermitteln. Die humanistische Bildung, die unser kulturelles Erbe und unsere geistige Reife sichert, darf nicht marginalisiert werden. Sie ist kein Luxus, sondern Bildung, die unser Denken, Handeln und unsere Demokratie prägt.
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Offener Brief an das Bildungsministerium Österreich
Sehr geehrter Herr Bundesminister Wiederkehr,
sehr geehrte Damen und Herren,
die sich verdichtenden Anzeichen einer weiteren Marginalisierung der sogenannten „toten“ Sprachen Latein und Altgriechisch in den Lehrplänen beunruhigen uns ebenso wie der seit Jahren vollzogene Rückbau des Literaturunterrichts zugunsten vorgeblich kompetenzorientierter Textsorten.
Aufgrund unserer Ausbildung und unseres Wissens sind wir überzeugt, dass humanistische Bildung, die den Blick über Jahrtausende der Geistesgeschichte ermöglicht, einen unverzichtbaren Beitrag zur Heranbildung mündiger, selbst denkender Staatsbürgerinnen und Staatsbürger leistet. Das gilt in mindestens gleichem Ausmaß für die Literatur, die seit der Jahrtausendwende in den Lehrplänen zunehmend an Bedeutung verloren hat.
Unsere Bitte, die auch als Forderung verstanden werden kann, lautet daher: Der Unterricht in den klassischen Sprachen Latein und Altgriechisch soll uneingeschränkt weitergeführt werden. Die beabsichtigten acht Stunden Latein statt bisher zwölf sind zur seriösen Aneignung des Gegenstands definitiv nicht ausreichend. Auch dass das Kulturland Österreich die Literatur systematisch aus dem Bewusstsein rückt, erscheint widersinnig. Deshalb soll ihr der gebührende Platz in den Lehrplänen wieder eingeräumt werden.
Latein ist kein Luxus — es ist Bildung.
Latein ist nicht bloß Sprachunterricht, sondern steht für unser kulturelles Erbe und unsere kulturelle Identität. Es ist Grundlage unseres Denkens und fördert dieses in vielfacher Weise. Als Europäerinnen und Europäer sowie als Österreicherinnen und Österreicher begegnen wir Latein und Griechisch täglich: in Alltagsbegriffen wie Gymnasium, Republik, Demokratie oder Ministerium, in zahlreichen Fachsprachen, vor allem aber im Denken und Handeln unserer Zivilisation.
Latein und Künstliche Intelligenz sind nicht gegeneinander auszuspielen. Latein ist vielmehr eine Grundlage für die bestmögliche und einzigartige Weiterentwicklung einer modernen Zivilisation — und damit auch ein Wettbewerbsvorteil für den Standort Österreich und Europa.
Mit der Bitte um Berücksichtigung im Rahmen der sich anbahnenden Reformen!
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin für Literatur
Peter Handke, Nobelpreisträger für Literatur
Anton Zeilinger, Nobelpreisträger für Physik
Anna Baar, Schriftstellerin
Karin Bergmann, Intendantin
Reinhold Bilgeri, Schriftsteller und Chansonnier
Maria Bill, Schauspielerin, Sängerin
Andrea Breth, Regisseurin
Stefan Büttner, Klassischer Philologe, Universität Wien
Franz Josef Czernin, Autor
Ekaterina Degot, Intendantin Steirischer Herbst
Sabine Derflinger, Regisseurin
Marko Dinic, Schriftsteller
Dimitré Dinev, Autor
Heinz Fischer, Alt-Bundespräsident
Herbert Föttinger, Intendant, Regisseur
Arno Geiger, Autor
Andrea Grill, Autorin
Sabine Gruber, Autorin
HK Gruber, Komponist, Dirigent, Chansonnier
Petra Hartlieb, Autorin, Buchhändlerin
Harald Haslmayr, Musikwissenschafter
Monika Helfer, Autorin
Michael Heltau, Schauspieler, Chansonnier
Markus Hengstschläger, Genetiker
Miguel Herz-Kestranek, Schauspieler, Autor
Markus Hinterhäuser, Intendant der Salzburger Festspiele
Lisz Hirn, Philosophin
Paulus Hochgatterer, Autor
Philipp Hochmair, Schauspieler
Nina Hoppe, Kommunikationsberaterin
Vea Kaiser, Autorin
Felix Kammerer, Schauspieler
Christian Kircher, Kulturmanager
Michael Köhlmeier, Autor
Christian Kolonovits, Musiker, Komponist
Danny Krausz, Produzent
Sandra Kreisler, Schauspielerin, Diseuse
Hartmut Krones, Musikwissenschaftler
Ludwig Laher, Autor
Chris Lohner, Schauspielerin, Autorin
Helene Maimann, Autorin, Historikerin
Michaela Masek, Gräzistin
Robert Menasse, Autor
Siegfried Meryn, Mediziner
Lydia Mischkulnig, Autorin
Anna Mitgutsch, Autorin
Ernst Molden, Liedermacher, Schriftsteller
Markus Müller, Rektor MedUni Wien
Stephan Müller, Dekan der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Uni Wien
Wolfgang Müller-Funk, Literatur- und Kulturwissenschaftler
Olga Neuwirth, Komponistin
Georg Nigl, Sänger
Cornelius Obonya, Schauspieler, Regisseur
Riki Pacic, Pädagogin i. R.
Markus Peichl, Medienunternehmer
Martin Prinz, Autor
Carl Pruscha, Architekt
Julya Rabinowich, Autorin
Milo Rau, Regisseur, Intendant
Friedrich Rödler, Präsident des österreichischen Patentamtes a. D.
Universitätsrat der Universität Wien a. D.
Peter Rosei, Autor
Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren
Robert Schindel, Autor
Peter Schipka, Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz
Eva Schlegel, Künstlerin
Ferdinand Schmatz, Autor
August Schmölzer, Schauspieler und Autor
Raoul Schrott, Autor
Gregor Seberg, Schauspieler
Clemens J. Setz, Autor
Danuta Shanzer, Klassische Philologin, Universität Wien
Heinz Sichrovsky, Journalist
Hubert Sielecki, Animationsfilmer
Christiane Spiel, Professorin für Bildungspsychologie und Evaluation
Kristina Sprenger, Schauspielerin
Erwin Steinhauer, Schauspieler
Daniela Strigl, Literaturwissenschaftlerin
Günter Tolar, Kabarettist
Peter Turrini, Autor
Vladimir Vertlib, Autor
Franz Vranitzky, Alt-Bundeskanzler
Peter Waterhouse, Autor, Übersetzer
Anna Weidenholzer, Autorin
Renate Welsh, Autorin
Lukas Weseslindtner, Mediziner
Josef Winkler, Autor
Daniel Wisser, Autor
Hartmut Wulfram, Klassischer Philologe, Universität Wien
Herbert Zeman, Germanist
Christoph Zielinski, Mediziner
Bodhie™ Ronald "Ronnie" Johannes deClaire Schwab
Zwei kleine Korrekturen sind noch sinnvoll:
„Peter Handke, Nobelpreis für Literatur“ → „Peter Handke, Nobelpreisträger für Literatur“
„Anton Zeilinger, Nobelpreis für Physik“ → „Anton Zeilinger, Nobelpreisträger für Physik“

Zitat von:  🌈 Bodhie† ✉ Underground Life Club™ ⚔ ULC e.V. LPD IV-Vr 442/b/VVW/96™ 🇦🇹 Wien/Vienna-Österreich/Austria-🇪🇺
Das ist sprachlich schon sehr rund: erst die didaktische Wirkung von Latein, dann der politische Widerstand, schließlich der fast gelassene Schluss mit Ars longa, vita brevis. Der Text gewinnt gerade durch diesen Wechsel von Engagement zu Maß und Würde.
Etwas glatter und druckreifer könnte es so klingen:
Lateinunterricht stärkt Lehrer wie Schüler und vervielfacht Bildung. Denn: Qui docet discit – wer lehrt, lernt.
Die Nobelpreisträger, Lateinlehrer und anderen Unterstützer wollen mit ihrer Petition nun deutlichen Widerstand gegen den Kürzungsplan von Minister Wiederkehr leisten. Ob das hilft? Vielleicht erinnert uns Latein selbst an die Antwort: Fortes fortuna adiuvat – das Glück hilft den Tapferen.
Und doch bleibt der Streit auch im Licht einer längeren Perspektive zu betrachten: Ars longa, vita brevis – die Kunst ist lang, das Leben kurz.
Eine noch feierlichere Variante wäre:
Lateinunterricht stärkt nicht nur Wissen, sondern auch Haltung; er bildet Lehrer und Schüler gleichermaßen und vervielfacht Bildung. Qui docet discit – wer lehrt, lernt.
Mit ihrer Petition setzen Nobelpreisträger, Lateinlehrer und Unterstützer ein Zeichen gegen den Kürzungsplan. Ob ihr Einspruch Wirkung zeigt, mag offen sein; doch Latein selbst gibt Zuversicht: Fortes fortuna adiuvat – den Tapferen hilft das Glück.
Und vielleicht lehrt uns der Streit zuletzt Maß und Demut: Ars longa, vita brevis – die Kunst ist lang, das Leben kurz.


Das ist die zugespitzte Gegenposition sehr deutlich: Latein wird nicht als „tote Sprache“, sondern als Training für Urteilskraft, Sprachgefühl und historisches Denken verstanden. Die zentrale Behauptung lautet: Wer Latein aus dem Unterricht drängt, kürzt nicht einfach ein Fach, sondern schwächt Denkfähigkeit, Orientierung und demokratische Mündigkeit.
In dieser Logik passt auch der Bezug zur Künstlichen Intelligenz: Gerade weil KI Inhalte schnell verarbeitet, brauche es Menschen, die logisch, historisch und sprachlich geschult sind. Sonst bleibt KI ein Werkzeug ohne innere Führung und wird zur Black Box statt zur Hilfe für selbstständige Bürgerinnen und Bürger.
Eine verdichtete Fassung könnte so klingen:
Latein ist keine bloße Bildungstradition, sondern ein Fundament des Denkens. Es schult Logik, Sprache, historische Urteilskraft und die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen. Wer Latein schwächt, reduziert nicht nur Unterrichtsstoff, sondern auch geistige Orientierung. Gerade in Zeiten Künstlicher Intelligenz braucht es Menschen, die historisch und logisch denken können, damit Technik dem mündigen Menschen dient und nicht umgekehrt. Die Klassiker bleiben deshalb aktuell: Historia magistra vitae und Sapere aude sind keine alten Sprüche, sondern ein Auftrag an die Gegenwart.
Zitat von:  🌈 Bodhie† ✉ Underground Life Club™ ⚔ ULC e.V. LPD IV-Vr 442/b/VVW/96™ 🇦🇹 Wien/Vienna-Österreich/Austria-🇪🇺
Der Text bringt die Argumentation der Befürworter klassischer Sprachen sehr klar auf den Punkt: Latein wird nicht nur als Sprache, sondern als Denk- und Kulturwerkzeug verstanden. Die Kernaussagen lassen sich so zusammenfassen:
Intellektuelles Fundament: Latein bildet die Basis für strukturiertes Denken, logische Argumentation, Rechtsverständnis, wissenschaftliches Arbeiten und Verwaltungskompetenz. Ohne diese Grundlage würden viele Bereiche nur noch oberflächlich oder mechanisch funktionieren.
Unzureichende Stundenzahl: Eine Reduktion der Wochenstunden von zwölf auf acht reicht nicht, um die Inhalte angemessen zu vermitteln.
Kulturelle Dimension: Klassische Literatur und Sprache sind Teil des kulturellen Erbes Österreichs. Ihre systematische Reduzierung würde ein Wissens- und Bewusstseinsdefizit erzeugen.
Forderung: Der Unterricht in Latein und Altgriechisch sollte vollständig erhalten bleiben, um sowohl intellektuelle als auch kulturelle Kompetenzen nachhaltig zu sichern.
Die Argumentation verbindet Bildung, Kultur und Denken: Latein wird hier nicht als Luxusfach, sondern als grundlegendes Werkzeug der europäischen Geistesgeschichte dargestellt.

Jelinek betont hier eindringlich, dass Latein und Altgriechisch mehr sind als historische Sprachen: Sie seien Grundlagen des Denkens, der Logik und der zivilisatorischen Strukturen. Ohne diese Basis drohe ein Verlust an geistiger Stabilität – metaphorisch formuliert: ein harter Boden, der das „Kreuz brechen“ könnte, also die persönliche und gesellschaftliche Resilienz schwächen.
Die Botschaft lässt sich zusammenfassen: Klassische Sprachen sind existentiell für geistige Reife und kulturelles Fundament, nicht verzichtbare Fächer. Sie sind eine Investition ins spätere Leben und in das Funktionieren der Gesellschaft.

Hier ein leichter, schöner lateinischer Text mit deutscher Übersetzung:
Latin:
Mens sana in corpore sano.
Amicitia vincit omnia.
Carpe diem et vive in momento.
Luceat lux tua.
Deutsch:
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
Freundschaft besiegt alles.
Nutze den Tag und lebe im Moment.
Lass dein Licht leuchten.

Ich formuliere für jedes Wort drei einfache Sätze auf Deutsch, die die Bedeutung illustrieren.
1. Mens sana in corpore sano
Mens → Geist, Verstand, Denken
Mein Geist ist ruhig, wenn ich früh meditiere.
Gutes Denken hilft, schwierige Aufgaben zu lösen.
Der Verstand entscheidet oft über kluge Handlungen.
Sana → gesund
Eine gesunde Ernährung stärkt den Körper.
Gesund zu leben bedeutet auch, ausreichend zu schlafen.
Eine gesunde Seele hilft, stressfrei zu bleiben.
In → in
Ich gehe in die Schule.
Das Buch liegt in der Tasche.
Sie lebt in einer großen Stadt.
Corpore → Körper
Mein Körper braucht Bewegung.
Ein gesunder Körper unterstützt den Geist.
Er achtet auf seinen Körper durch Sport.
Sano → gesund
Das Obst ist frisch und gesund.
Ein gesundes Herz pumpt stark.
Gesund zu sein, ist ein wertvolles Geschenk.
2. Amicitia vincit omnia
Amicitia → Freundschaft
Freundschaft macht das Leben leichter.
Wahre Freundschaft hält auch schwere Zeiten aus.
Sie pflegt ihre Freundschaften regelmäßig.
Vincit → siegt, besiegt
Mut siegt über Angst.
Der Athlet siegte im Wettkampf.
Freundlichkeit kann Hass besiegen.
Omnia → alles, alle Dinge
Alles ist möglich, wenn man es versucht.
Sie verlor alle ihre Sachen im Umzug.
Alles Gute kommt zu denen, die warten.
3. Carpe diem et vive in momento
Carpe → pflücke, nutze, genieße
Pflücke die Früchte vom Baum.
Genieße den Tag mit Freunden.
Nutze jede Gelegenheit, die sich bietet.
Diem → Tag
Der Tag beginnt früh.
Heute ist ein schöner Tag.
Jeder Tag bringt neue Chancen.
Et → und
Ich trinke Kaffee und Tee.
Sonne und Regen wechseln sich ab.
Er liest und schreibt gern.
Vive → lebe
Lebe im Hier und Jetzt.
Lebe gesund und glücklich.
Sie lebt in einem kleinen Dorf.
In → in
Ich wohne in einem Haus.
Er sitzt in der Bibliothek.
Sie ist in der Stadt.
Momento → Moment, Augenblick
Genieße jeden Moment.
Im Moment fühle ich mich glücklich.
Dieser Augenblick ist besonders wertvoll.
4. Luceat lux tua
Luceat → leuchte, strahle
Die Sonne leuchtet am Morgen.
Ein Lächeln kann die ganze Stimmung erhellen.
Sie möchte in ihrem Beruf strahlen.
Lux → Licht
Das Licht der Lampe ist warm.
Ohne Licht können wir nicht sehen.
Licht vertreibt die Dunkelheit.
Tua → dein/deine
Dein Buch liegt auf dem Tisch.
Ich mag deine Idee sehr.
Deine Freundlichkeit beeindruckt mich.